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DE10340035A1 - Verwendung eines kosmetischen Pflegemittels und ureahaltiges kosmetisches Pflegemittel - Google Patents

Verwendung eines kosmetischen Pflegemittels und ureahaltiges kosmetisches Pflegemittel Download PDF

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DE10340035A1
DE10340035A1 DE2003140035 DE10340035A DE10340035A1 DE 10340035 A1 DE10340035 A1 DE 10340035A1 DE 2003140035 DE2003140035 DE 2003140035 DE 10340035 A DE10340035 A DE 10340035A DE 10340035 A1 DE10340035 A1 DE 10340035A1
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Germany
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care product
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urea
cosmetic
scalp
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DE2003140035
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Chanh-Dinh Nguyen-Petersen
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Nguyen-Petersen Chanh-Dinh Drmed
Original Assignee
Nguyen-Petersen Chanh-Dinh Drmed
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine neuartige Verwendung eines kosmetischen Pflegemittels, welches Urea in einer Konzentration von 2,5 Gew.-% bis zu 40 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Pflegemittels, enthält, zur Behandlung von Erkrankungen der Kopfhaut, die mit Schuppen und/oder Juckreiz der Kopfhaut einhergehen, sowie auf zwei für diese Verwendung besonders geeignete Pflegemittel.

Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine neuartige Verwendung eines ureahaltigen Pflegemittels für Haare und/oder Kopfhaut eines Menschen für einen kosmetischen Zweck sowie zwei speziell für diese Verwendung geeignete Pflegemittel.
  • Im Bereich der kosmetischen Hautcremes ist bekannt, dass Zusätze des in der Haut vorkommenden Urea in Hautcremes zu einer besonderen Eignung der Hautcreme zur Verwendung auf trockener Haut führen. Dies liegt darin begründet, dass Urea eine hohe Wasserspeicherfähigkeit aufweist. Bei einer Anwendung ureahaltiger Hautcremes auf trockener Haut sorgt der Ureagehalt der Hautcreme daher für eine Zufuhr fehlender Feuchtigkeit. Da die feuchtigkeitsbindende Wirkung von Urea in Hautcremes seit längerem bekannt ist, existieren auf dem Markt bereits eine Vielzahl ureahaltiger Cremes, die als Kosmetika anzusehen sind. Die kosmetische Wirksamkeit der Creme wird dahingehend erklärt, dass bei Anwendung der genannten kosmetischen Hautcreme das Feuchtigkeitsbindevermögen der Haut schnell und langanhaltend erhöht wird.
  • Die vorteilhafte Wirkung von Urea, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu erhöhen, hat zu einer vielfachen Verwendung von Urea im Bereich der Haut cremes geführt. Eine weitergehende Verwendung von Ureazusätzen in Kosmetika ist bislang nicht bekannt. Insbesondere liegen bislang keine Erkenntnisse über weiter vorteilhafte Wirkungen von Urea in anderen kosmetischen Bereichen vor als zur Pflege trockener Haut.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, weitere vorteilhafte Wirkungen des Urea für kosmetische Zwecke nutzbar zu machen. Darüber hinaus ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein neuartiges Kosmetisches Mittel anzugeben, welches sich besonders für den neuartigen Verwendungszweck eignet.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Verwendung eines ureahaltigen Pflegemittels zu dem in Anspruch 1 genannten kosmetischen Verwendungszweck sowie durch die neuartigen ureahaltigen Pflegemittel gemäß Anspruch 3 und 10.
  • Unter einem Pflegemittel für Haare und/oder Kopfhaut eines Menschen soll im Rahmen der vorliegenden Erfindung entweder eine Lotion oder ein Gel verstanden werden, die im Allgemeinen fettfrei sind, oder eine Creme bzw. Salbe, die im Allgemeinen fetthaltig sind. Insbesondere kann es sich bei dem erfindungsgemäßen kosmetischen Pflegemittel um ein Shampoo handeln.
  • Der durch die Ansprüche 1 und 2 umrissenen Verwendungserfindung liegt die im Rahmen umfänglicher praktischer Erprobungen gewonnene, auch für den Fachmann überraschende Erkenntnis zugrunde, dass Ureazusätze zu Pflegemitteln für Haar und/oder Kopfhaut neben der an sich bekannten Feuchtigkeitsspendenden Wirkung für die Kopfhaut darüber hinaus eine außerordentlich hohe Wirksamkeit bei der Verminderung von Kopfschuppen und dem oftmals damit einhergehenden Juckreiz zeigt. Diese Wirksamkeit hat sich als so hoch erwiesen, dass auf die in aus dem Stand der Technik bekannten Pflegemitteln zur Verminderung von Schuppen und Juckreiz der Kopfhaut sonst enthaltenen körperfremden chemischen Wirkstoffe teilweise oder sogar vollständig verzichtet werden kann.
  • Es hat sich dabei überraschend herausgestellt, dass die positive Wirkung in Bezug auf Schuppen und/oder Jucken der Kopfhaut im wesentlichen vom Ureagehalt im Pflegemittel bestimmt ist. Als besonders geeignet hat sich ein Ureagehalt zwischen 2,5 % und 40 % bezogen auf das Gesamtgewicht des Pflegemittels herausgestellt. Dabei ist für die Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verwendung die genaue Zusammensetzung des Pflegemittels von nur zweitrangiger Bedeutung. Die genaue Stoffzusammensetzung beeinflusst im Wesentlichen nur die maximal mögliche Ureakonzentration, bis zu der die Stoffzusammensetzung stabil bleibt. Dabei wurde weiterhin festgestellt, dass fettfreie Stoffzusammensetzungen in der Regel nur bis zu niedrigeren Ureakonzentrationen von bis zu max. 30 Gew-%, in Einzelfällen auch bis 35 Gew-%, dauerhaft stabil zuzubereiten sind. Hingegen hat sich herausgestellt, dass fetthaltige Stoffzusammensetzungen auch bei Ureakonzentrationen von bis zu 40 Gew-% stabil zuzubereiten sind. Im Rahmen der Ausführungsbeispiele werden einige Zusammensetzungen mit besonders vorteilhaften Eigenschaften beispielhaft genannt.
  • Als praktische Untergrenze der Ureakonzentration im Pflegemittel für eine rasche Wirksamkeit hat sich eine Konzentration von zumindest 5 Gew-% bewährt. Als sinnvolle Obergrenze der Ureakonzentration in Bezug auf eine sehr gute Hautverträglichkeit des Pflegemittels auch bei Allergiegefährdeten Personen hat sich eine Konzentration von 15 bis 20 Gew-% bezogen auf das Gewicht des Pflegemittels erwiesen. Die Verwendung noch höherer Ureakonzentrationen erhöht die Wirksamkeit des Pflegemittels gegen Kopfschuppen und jucken weiter, hat aber nachteilige Auswirkungen auf die Dauerstabilität der jeweiligen Zubereitung und kann bei empfindlichen Personen in Einzelfällen zu leichten Hautreizungen führen.
  • Als besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Verwendung und des erfindungsgemäßen Pflegemittels ist die extrem gute Hautverträglichkeit ureahaltiger Stoffzusammensetzungen zu nennen, die unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass es sich bei Urea um einen körpereigenen Stoff handelt, der in wässriger Lösung erst bei höchsten Konzentrationen eine reizende Wirkung zeigt. Darüber hinaus ist Urea im Zusammenhang mit der Erfindung nicht nur als Wirkstoff gegen Schuppen und Jucken der Kopfhaut anzusehen, sondern wirkt gleichzeitig als Pflegemittel für die Kopfhaut, was die positiven Eigenschaften des erfindungsgemäßen Pflegemittels noch erhöht. Insbesondere kann auf den Zusatz von zusätzlichen Hautpflegendern Stoffen zum Pflegemittel verzichtet werden.
  • Für die Verwendung des erfindungsgemäßen Pflegemittels für die Haare und/oder die Kopfhaut eines Menschen hat sich einer erste Zubereitung für ein fettfreies ureahaltiges kosmetisches Pflegemittel als vorteilhaft erwiesen, die zumindest die folgenden Inhaltsstoffe aufweist:
    • a. gereinigtes Wasser,
    • b. Urea, wobei der Ureagehalt im Pflegemittel mindestens 2,5 Gew-% und maximal 35 Gew-% beträgt.
  • Dabei wird diese Zubereitung im Allgemeinen die Form einer Lotion oder eines Gels haben, wobei die hierzu erforderlichen Zusatzstoffe wie Emulgatoren und Stabilisatoren aus dem Stand der Technik wohl bekannt sind. Eine solche Kopfhautlotion kann sehr vorteilhaft zur häufigen Anwendung verwendet werden, da keine Hautreizenden waschaktiven Substanzen enthalten sind.
  • Wird hingegen zusätzlich zu der Wirksamkeit des erfindungsgemäßen fettfreien Pflegemittels gegen Schuppen und Jucken der Kopfhaut eine reinigende Wirkung gewünscht, so können dem Pflegemittel weiterhin geeignete hautverträgliche Tenside zugesetzt werden, um beispielsweise ein gegen Schuppen wirksames Shampoo zu erhalten. Dabei haben sich die beiden Tenside Alkylethersulfat und Alkanolamid wegen ihrer guten Hautverträglichkeit als besonders geeignet zur Verwendung im erfindungsgemäßen Pflegemittel erwiesen.
  • Besondere Vorteile in Bezug auf die Hautverträglichkeit des erfindungsgemäßen fettfreien Pflegemittels ergeben sich, wenn zumindest ein Tensid aus der Stoffklasse der waschaktiven Emulgatoren verwendet wird, die ein solches Tensid die Verwendung eines zusätzlichen Emulgators überflüssig macht. Beispielhaft seinen an dieser Stelle die folgenden, zur Klasse der waschaktiven Emulgatoren gehörenden Tenside genannt:
    • • Natrium Laurylethersulfat
    • • Laurylglucosid
    • • Ammonium Laurylsulfat
    • • Decylglucosid
  • Diese Tenside aus der Klasse der waschaktiven Emulgatoren können entweder als einziges Tensid in der Stoffzusammensetzung des erfindungsgemäßen Pflegemittels enthalten sein oder in Kombination mit anderen waschaktiven Emulgatoren oder Tensiden im Allgemeinen.
  • Weiterhin kann die Verträglichkeit des erfindungsgemäßen fettfreien Pflegemittels noch erhöht werden, indem das Pflegemittel weiterhin zumindest einen Inhaltsstoff zur Hautpflege enthält. Als besonders geeignet haben sich die Hautpflegenden Zusatzstoffe Eiweißhydrolysat und Dexpanthenol erwiesen, die einzeln oder in Kombination verwendet werden können. Vorteilhafte Anteile dieser Hautpflegenden Zusatzstoffe ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen. Es sei jedoch an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass bereits der enthaltene Urea neben seiner erfindungsgemäßen Wirksamkeit gegen Schuppen und Jucken der Kopfhaut eine Hautpflegende Wirkung hat.
  • Falls erforderlich kann die Haltbarkeit des erfindungsgemäßen fettfreien Pflegemittels noch erhöht werden, indem dem Pflegemittel ein gut hautverträglicher Konservierungsstoff wie zum Beispiel Sorbinsäure in geringer Konzentration beigegeben wird.
  • Es stellt sich bei regelmäßiger Anwendung z. B. erfindungsgemäßen fettfreien Pflegemittels in Form eines Shampoos mit einem Gewichtanteil von mindestens 5% Urea innerhalb einer Woche ein Erfolg ein in Form verringerter Schuppenbildung. Der Juckreiz der Kopfhaut läßt deutlich nach.
  • Wird eine besonders hohe Wirksamkeit gegen Schuppen und Jucken der Kopfhaut gewünscht, so bietet sich die Verwendung eines weiteren erfindungsgemäßen Pflegemittels an, welches Fetthaltig ist und somit einen höheren Urea-Anteil aufweisen kann. Darüber hinaus kann ein (geringer) Fettanteil die Urea-Aufnahme durch die Haut positiv beeinflussen. Insbesondere hat sich in solchen Fetthaltigen Pflegemitteln ein Urea-Anteil von mindestens 20 Gew-% und maximal 40 Gew-% als hochwirksam und sehr gut verträglich bewährt.
  • Das erfindungsgemäße Pflegemittel weist damit neben ihren erfindungsgemässen kosmetischen Vorteilen den weiteren Vorteil einer besonders hohen Verträglichkeit auf, so dass es ohne weiteres auch von allergiegefährdeten Personen oder Personen mit akuten Hauterkrankungen verwendet werden kann.
  • Weitere Vorteile und Merkmale des erfindungsgemäßen Pflegemittels ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus den nun folgenden Ausführungsbeispielen, die illustrativ und nicht einschränkend zu verstehen sind.
  • Ausführungsbeispiel 1:
  • Aus den folgenden Bestandteilen wird ein Shampoo auf Basis einer wässrigen Lotion hergestellt:
    Alkylethersulfat 28% 35,0 Gew-%
    Alkanolamid 3,0 Gew-%
    Eiweisshydrolysat 30% 5,0 Gew-%
    Propylenglycol 1,0 Gew-%
    Urea 10,0 Gew-%
    Gereinigtes Wasser Rest
    100,0 Gew-%
  • In der angegebenen Rezeptur kann der Ureagehalt variiert werden zwischen 2,5 % und 30 %, wobei sich ein Bereich zwischen 5 % und 15 % einerseits als besonders geeignet zur Herstellung einer dauerstabilen Lotion und andererseits als besonders wirksam und in der erfindungsgemäßen Verwendung bei gleichzeitig sehr guter Hautverträglichkeit erwiesen hat.
  • Die genannte Stoffzusammensetzung ist weiterhin geeignet zur Zubereitung im großtechnischen Maßstab.
  • Diese Rezeptur ist besonders geeignet zur Behandlung von Schuppen und Jucken der Kopfhaut von Allergikern, da sie aufgrund der verwendeten Inhaltsstoffe eine besonders hohe Hautverträglichkeit aufweist.
  • Ausführungsbeispiel 2:
  • Aus den folgenden Bestandteilen wird ein Shampoo auf Basis einer wässri gen Lotion hergestellt:
    Natrium Lauryethersulfat 7,0 Gew-%
    Lauryglycosid 5,0 Gew-%
    Natriumchlorid 1,3 Gew-%
    Dexpanthenol 5,0 Gew-%
    Urea 10,0 Gew-%
    Sorbinsäure 0,5 Gew-%
    Gereinigtes Wasser Rest
    100,0 Gew-%
  • In der angegebenen Rezeptur kann der Ureagehalt wiederum zwischen 2,5 % und 30 % variiert werden, wobei auch hier ein Bereich zwischen 5 % und 15 % bevorzugt wird.
  • Auch diese Stoffzusammensetzung ist geeignet zu einer Zubereitung im großtechnischen Maßstab.
  • Diese Rezeptur kann insbesondere von Personen mit empfindlicher Kopfhaut verwendet werden, da sie durch den Zusatz von Dexpanthenol eine besonders gute Pflegewirkung der Kopfhaut zeigt.
  • Ausführunsgbeispiel 3:
  • Aus den folgenden Bestandteilen wird ein Shampoo auf Basis einer wässrigen Lotion hergestellt:
    Ammonium Laurylsulfat 7,0 Gew-%
    Decylglucosid 18,0 Gew-%
    PEG-55-propylenglycololeat 3,0 Gew-%
    Urea 10,0 Gew-%
    Sorbinsäure 0,5 Gew-%
    Gereinigtes Wasser Rest Rest
    100,0 Gew-%
  • Auch in dieser Rezeptur kann der Ureagehalt variiert werden zwischen 2,5 % und 30 %, wobei sich ein Bereich zwischen 5 % und 15 % einerseits als besonders geeignet zur Herstellung einer dauerstabilen Lotion und andererseits als besonders wirksam in der erfindungsgemäßen Verwendung erwiesen hat.
  • Darüber hinaus ist die genannte Stoffzusammensetzung wiederum geeignet zu einer Zubereitung im großtechnischen Maßstab.
  • Diese Rezeptur ist wegen ihrer guten Waschwirkung besonders geeignet zur Verwendung durch Personen mit normalem Haar ohne erhöhte Allergieneigung. Sie ist daher in Bezug auf ihre Anwendbarkeit mit handelüblichen Schuppenshampoos vergleichbar.
  • Hinweise zu einer Verwendung des Pflegemittels gemäß der Ausführungsbeispiele 1–3:
  • Zur Behandlung von Kopfhauterkrankungen, die mit Schuppenbildung und Juckreiz einhergehen, wird ein gemäß vorstehender Ausführungsbeispiele zubereitetes Shampoo vorteilhaft täglich einmal benutzt und in die Kopfhaut für ca. 3 Minuten einmassiert. Danach wird das Shampoo mit reinem warmem Wasser ausgewaschen.
  • Ein Behandlungserfolg stellt sich oftmals bereits nach einer Woche Anwendung in Form verringerter Schuppenbildung ein. Der Juckreiz der Kopfhaut läßt deutlich nach. Wegen der sehr guten Hautverträglichkeit der angegebenen Rezepturen ist das danach zubereitete Shampoo sehr gut zur täglichen Anwendung geeignet, wodurch sich ein sehr rascher Behandlungserfolg einstellt.
  • Ausführungsbeispiel 4:
  • Aus den folgenden Bestandteilen wird eine wässrige Lotion hergestellt, die keine waschaktiven Substanzen enthält. Die Lotion weist zumindest die folgenden Inhaltsstoffe auf:
    Dexpanthenol 5,0 Gew-%
    Urea 20,0 Gew-%
    Zusatzstoffe zur Herstellung einer Lotion/eines Gels
    Gereinigtes Wasser Rest
    100,0 Gew-%
  • Diese Lotion weist nur eine Pflegewirkung in Bezug auf Schuppen und Jucken der Kopfhaut auf, jedoch keine Waschwirkung. Sie kann daher ohne weiteres täglich zusätzlich zur Anwendung üblicher (möglichst gut hautverträglicher) Haarpflegemittel angewendet werden. Dazu wird die Lotion in das gewaschene Haar einmassiert und nach einer Einwirkzeit von einigen Minuten mit warmem Wasser ausgespült. Die Lotion ist insbesondere auch zur Langzeitanwendung geeignet.
  • Ausführungsbeispiel 5:
  • Aus den folgenden Bestandteilen wird eine fetthaltige Creme hergestellt:
    Isooctylaurat/-myristat 10,0 Gew-%
    Nichtionogene emulgierende Alkohole 21,0 Gew-%
    Glycerol 85 % 5,0 Gew-%
    Wasserfreie Citronensäure 0,07 Gew-%
    Kaliumsorbat 0,1 Gew-%
    Urea 20,0 Gew-%
    Gereinigtes Wasser Rest
    100,0 Gew-%
  • Diese Creme ist besonders geeignet zur Anwendung auf stark schuppender und juckender Kopfhaut. Sie wird insbesondere auf die akut betroffenen Partien der Kopfhaut aufgetragen und sanft einmassiert. Wegen ihres geringen Fettanteils zieht sie besonders gut ein und kann darüber hinaus auch mit noch höheren Urea-Konzentrationen dauerstabil hergestellt werden.
  • Neben den genannten Ausführungsbeispielen ist eine Vielzahl weiterer Rezepturen möglich, die sich dem Fachmann in nahe liegender Weise aus der dieser Erfindung zugrunde liegenden erfinderischen Idee ergeben und in den Schutzbereich der nachfolgen Patentansprüche fallen.

Claims (10)

  1. Verwendung eines kosmetischen Pflegemittels, welches Urea in einer Konzentration von 2,5 Gew-% bis zu 40 Gew-% bezogen auf das Gewicht des Pflegemittels enthält, zur Behandlung von Erkrankungen der Kopfhaut, die mit Schuppen und/oder Juckreiz der Kopfhaut einhergehen.
  2. Verwendung eines kosmetischen Pflegemittels gemäß Verwendungsanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pflegemittel einem der nachfolgenden Ansprüche entspricht.
  3. Fettfreies Kosmetisches Pflegemittel für Haare und/oder Kopfhaut eines Menschen, die folgenden Inhaltsstoffe aufweisend: a. gereinigtes Wasser, b. Urea, wobei der Ureagehalt im Pflegemittel mindestens 2,5 Gew-% und maximal 35 Gew-% beträgt.
  4. Kosmetisches Pflegemittel gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass weiterhin ein hautvertragliches waschaktives Tensid enthalten ist.
  5. Kosmetisches Pflegemittel gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Tensid Alkylethersulfat oder/und Alkanolamid verwendet wird.
  6. Kosmetisches Pflegemittel gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Tensid zur Klasse der waschaktiven Emulgatoren gehört.
  7. Kosmetisches Pflegemittel gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als zur Klasse der waschaktiven Emulgatoren gehörendes Tensid Natrium Laurylethersulfat oder/und Laurylglucosid oder/und Ammonium Laurylsulfat oder/und Decylglucosid verwendet wird.
  8. Kosmetisches Pflegemittel gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Pflegemittel weiterhin zumindest einen Inhaltsstoff zur Hautpflege enthält.
  9. Kosmetisches Pflegemittel gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Inhaltsstoff zur Hauptpflege Eiweißhydrolysat oder/und Dexpanthenol verwendet wird.
  10. Fetthaltiges kosmetisches Pflegemittel für Haare und/oder Kopfhaut eines Menschen, die folgenden Inhaltsstoffe aufweisend: a. gereinigtes Wasser, b. Urea, wobei der Ureagehalt im Pflegemittel mindestens 20 Gew-% und maximal 40 Gew-% beträgt.
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