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DE10340985B4 - Vorrichtung zur Erzeugung und Bereitstellung von therapeutischem Sauerstoff für die Passagiere in einem Flugzeug - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung und Bereitstellung von therapeutischem Sauerstoff für die Passagiere in einem Flugzeug Download PDF

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DE10340985B4
DE10340985B4 DE10340985A DE10340985A DE10340985B4 DE 10340985 B4 DE10340985 B4 DE 10340985B4 DE 10340985 A DE10340985 A DE 10340985A DE 10340985 A DE10340985 A DE 10340985A DE 10340985 B4 DE10340985 B4 DE 10340985B4
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Walter Deutscher
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Airbus Operations GmbH
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Airbus Operations GmbH
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Abstract

Vorrichtung zur Bereitstellung und Verteilung von therapeutischem Sauerstoff für die Passagiere in einem Flugzeug unter Verwendung einer therapeutischen Sauerstoffquelle, wobei
die therapeutische Sauerstoffquelle (1, 14, 22, 30, 38) mittels eines Aktivierungsschalters (10, 20, 28, 36, 44) aktivierbar ist und über eine separate Verteilungsleitung (9, 17, 25, 33, 41) an ein mit Anschlüssen (7, 18, 26, 34, 42) für therapeutische Sauerstoffmasken versehenes Leitungssystem eines im Flugzeug vorhandenen Notsauerstoffsystems angeschlossen ist, dabei ist zwischen der separaten Verteilungsleitung (9, 17, 25, 33, 41) und dem Leitungssystem des Notsauerstoffsystems mindestens ein Ventil (8, 19, 27, 35, 43) und in der separaten Verteilungsleitung (9, 17, 25, 33, 41) eine mit dem Aktivierungsschalter (10, 20, 28, 36, 44) betätigbare Sauerstoffaktivierung angeordnet,
wobei das mindestens eine Ventil (8, 19, 27, 35, 43) und die Sauerstoffaktivierung in Abhängigkeit von dem Kabinendruck gesteuert werden und eine Umschaltung von der therapeutischen Sauerstoffquelle (1, 14, 22, 30, 38) auf...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung und Bereitstellung von therapeutischem Sauerstoff für die Passagiere in einem Flugzeug unter Verwendung einer therapeutischen Sauerstoffquelle, vorzugsweise von mindestens einer Sauerstoffflasche, eines Verteilungssystems und von zusätzlichen, mit dem Verteilungssystem in Verbindung stehenden therapeutischen Sauerstoffmasken für die Passagiere.
  • Für manche Menschen ist es erforderlich, zusätzlichen Sauerstoff zu atmen, wenn sie in einer Flugzeugkabine einem geringeren Druck als dem Umgebungsdruck auf Meereshöhe ausgesetzt sind. Um diesen Menschen einen Flug zu ermöglichen, ist es notwendig, diese Personen über die gesamte Flugzeit, einschließlich der Zeiten am Boden vor und nach dem Flug, mit zusätzlichem therapeutischen Sauerstoff zu versorgen. Dafür werden heutzutage entweder entsprechende chemische Sauerstoffgeneratoren, tragbare Sauerstoffflaschen, oder tragbare Sauerstoffgeneratoren (OBOGS), die aus der umgebenden Kabinenluft Sauerstoff erzeugen, verwendet. Alle diese Lösungen sind nicht dauerhaft in einem Flugzeug installiert und müssen vor Antritt des Fluges installiert und nach Beendigung des Fluges wieder deinstalliert und je nach Gerätetyp einer Wartung unterzogen werden.
  • In einigen Flugzeugen gibt es fest installierte therapeutische Sauerstoffsysteme, die eine Sauerstoffquelle an einem bestimmten Einbauort im Flugzeug haben. Die Verteilung des therapeutischen Sauerstoffs erfolgt in diesen Fällen über ein separates Leitungssystem zu den Sauerstoffanschlusspunkten in der Flugzeugkabine. An diese Anschlusspunkte können dann bei Bedarf therapeutische Sauerstoffmasken angeschlossen werden.
  • Des weiteren kann es sein, dass während eines Fluges sich Fluggäste sehr unwohl fühlen und diese kurzzeitig mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden müssen. Für diesen Fall werden häufig transportable Sauerstoffflaschen mitgeführt.
  • Bekannte Lösungen sind:
  • 1) Chemische Sauerstoffgeneratoren
  • Chemische Sauerstoffgeneratoren für therapeutische Zwecke müssen vor dem Flug ins Flugzeug gebracht und gesichert bzw. installiert werden. Sie müssen nacheinander in bestimmten Abständen entweder manuell oder automatisch gezündet werden. Nach Gebrauch sind diese Geräte wieder aus dem Flugzeug zu entfernen und die verbrauchten Gasgeneratoren müssen gegen neue ausgetauscht werden. Dazu muss das Gerät zu Wartungszwecken in einem entsprechenden Wartungsbetrieb gebracht werden. Das wiederum verursacht Wartungskosten und erhöht den logistischen Aufwand. Es müssen genügend Generatoren für die vorgesehene Flugzeit und Nutzer mitgeführt werden. Einmal gezündete Generatoren können nicht mehr abgeschaltet werden und brennen unter Umständen „nutzlos" ab. Tritt eine Dekompression ein, bei der das Sauerstoffsystem aktiviert wird, muss der Nutzer des therapeutischen Systems seine therapeutische Sauerstoffmaske gegen die Sauerstoffmaske des Sauerstoffsystems tauschen. Dieser Vorgang muss dem Nutzer vorher erklärt werden und kann in einer Stresssituation zu Verwechslungen und Verwirrungen führen.
  • 2) Tragbare Sauerstoffflaschen
  • Tragbare Sauerstoffflaschen müssen vor dem Flug ins Flugzeug gebracht und gesichert bzw. installiert werden. Nach Gebrauch sind diese Flaschen wieder aus dem Flugzeug zu entfernen und mit gasförmigen Sauerstoff zu befüllen. Dazu müssen die Flaschen zu einem entsprechenden Wartungsbetrieb gebracht werden. Dies verursacht Wartungskosten und einen erhöhten logistischen Aufwand.
  • Tritt eine Dekompression ein, bei der das Sauerstoffsystem aktiviert wird, muss der Nutzer des therapeutischen Systems seine therapeutische Sauerstoffmaske gegen die Sauerstoffmaske des Sauerstoffsystems tauschen.
  • Alternativ muss an der tragbaren Flasche die Möglichkeit bestehen, den Sauerstofffluss abhängig von der Kabinenhöhe zu regeln. Dieser Vorgang muss dem Nutzer vorher erklärt werden und kann in einer Stresssituation zu Verwechslungen und Verwirrungen führen.
  • 3) Tragbare Sauerstoffgeneratoren (OBOGS)
  • Tragbare Sauerstoffgeneratoren (OBOGS) müssen vor dem Flug ins Flugzeug gebracht und gesichert bzw. installiert werden. Nach Gebrauch sind diese Geräte wieder aus dem Flugzeug zu entfernen und gegebenenfalls muss das Gerät gewartet werden. Dazu muss das Gerät zu einem entsprechenden Wartungsbetrieb gebracht werden. Dies verursacht Wartungskosten und einen erhöhten logistischen Aufwand.
  • Tritt eine Dekompression ein, bei der das Sauerstoffsystem aktiviert wird, muss der Nutzer des therapeutischen Systems seine therapeutische Sauerstoffmaske gegen die Sauerstoffmaske des Sauerstoffsystems tauschen. Dieser Vorgang muss dem Nutzer vorher erklärt werden und kann in einer Stresssituation zu Verwechslungen und Verwirrungen führen.
  • 4) Fest installiertes therapeutisches Sauerstoffsystem
  • Die fest installierten therapeutischen Sauerstoffsysteme, wie sie zur Zeit Verwendung finden, haben den Nachteil, dass sie über ein separates Verteilungssystem verfügen und deshalb der Nutzer des therapeutischen Sauerstoffsystems nicht an das bestehende Sauerstoffsystem angeschlossen ist. Er muss deshalb seine therapeutische Sauerstoffmaske gegen die Sauerstoffmaske des Sauerstoffsystems tauschen, wenn das Sauerstoffsystem aktiviert wurde. Dieser Vorgang muss dem Nutzer vorher erklärt werden und kann in einer Stresssituation zu Verwechslungen und Verwirrungen führen. Die nicht mehr benutzten therapeutischen Sauerstoffmasken könnten von anderen Passagieren versehentlich benutzt werden, da sie auch von der Flugzeugdecke herab hängen. Die Wartung an dem System kann nur im Flugzeug erfolgen.
  • Die DE 41 04 007 A1 zeigt ein Atemsystem mit sauerstoffreichem Gas für Passagierflugzeuge, wobei es um eine spezielle Einheit zur Erzeugung, Speicherung, Einspeisung und Überwachung von Sauerstoff für Flugzeugbesatzungen und Passagiere geht. Es wird jedoch kein Hinweis auf ein Verteilsystem für therapeutischen Sauerstoff gegeben, welches in Abhängigkeit vom Kabinendruck und in Kombination mit einem Notsauerstoffsystem funktioniert.
  • Aus US 4 651 728 A ist ein Atemgas-Versorgungssystem für die Besatzung, hier maximal für einen Pilot und einen Copiloten, eines Kampfflugzeuges bekannt. Das System soll hierbei sicherstellen, dass der Besatzung einerseits immer ausreichend Atemgas mit akzeptablem Sauerstoff-Partialdruck zur Verfügung gestellt, andererseits der, teilweise mittels Pressluftflaschen mitgeführte Sauerstoffvorrat nicht unnötig, z. B. am Boden während Start- und Landephase, verbraucht wird. Das System weist im Gegensatz zur vorliegenden Erfindung jedoch eine Kopplung der einzelnen Sauerstoffquellen mittels hintereinandergeschalteten Ventilen auf, wobei die Schaltung der Ventile entsprechend der Flughöhe erfolgt und keine mit einem Passagierflugzeug vergleichbare Kabinendruckanforderungen bestehen. Ein Hinweis auf eine Versorgung mit therapeutischem Sauerstoff in einem Flugzeug ist diesem Dokument nicht zu entnehmen.
  • In FR 1 214 998 A wird ein automatisches Notfall-Sauerstoffmasken-Präsentationssystem mit Anschlussmöglichkeit für therapeutischen Sauerstoff beschrieben. Im Falle eines Druckabfalls wird ein Ventil der Haupt-Notfall-Sauerstoff-Versorgung geöffnet. Ein Abschalten des therapeutischen Sauerstoffs ist in einer derartigen Situation nicht vorgesehen, dieser wird weiterhin in die Bordleitung eingeleitet.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Erzeugung und Bereitstellung von therapeutischem Sauerstoff unter Ausnutzung des Rohrleitungssystems des Notsauerstoffsystems in einem Flugzeug zu gewährleisten.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Anordnung zur Bereitstellung und Verteilung von therapeutischem Sauerstoff mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch ein entsprechendes Verfahren nach dem Anspruch 12 gelöst.
  • Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 11 beschrieben.
  • Ein erfindungsgemäßer Vorteil liegt in der Ankopplung an ein bestehendes Sauerstoffverteilungssys-tem über ein System von Rohren und/oder Schläuchen und Ventilen. Die Versorgung von therapeuti-schem Sauerstoff und Sauerstoff für den Kompressionsfall gemäß Erfindung beruht auf Anpassungen eines bestehenden Sauerstoffverteilungssystems, damit an definierten Stellen im Flugzeug therapeutischer Sauerstoff angeboten werden kann. Der therapeutische Sauerstoff kann in vorteilhafter Weise entweder in separaten Flaschen mitgeführt, oder an Bord des Flugzeuges erzeugt werden. Die in den Beschreibungen der Zeichnungsfiguren beschriebenen Anpassungen erlauben es, dass Fluggäste, die therapeutischen Sauerstoff während des Fluges benötigen, diesen über eine spezielle Maske über die gesamte Flugzeit dargeboten bekommen und im Dekompressionsfall über die gleiche Maske mit Sauerstoff versorgt werden, solange dieses Sauerstoffsystem aktiv ist. Anschließend ist wieder eine Versorgung mit therapeutischem Sauerstoff sichergestellt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt und zwar zeigt:
  • 1: ein therapeutisches Sauerstoffsystem mit gasförmiger Sauerstoffquelle, welches an ein Verteilungssystem nach dem „Steigeleitung-Prinzip" mit gasförmiger Sauerstoffquelle angeschlossen ist;
  • 2: ein therapeutisches Sauerstoffsystem mit einer OBOGS-Sauerstoffquelle, welches an ein Verteilungssystem nach dem „Steigeleitung-Prinzip" mit gasförmiger Sauerstoffquelle angeschlossen ist (Variante a);
  • 3: ein therapeutisches Sauerstoffsystem mit einer OBOGS-Sauerstoffquelle, welches an ein Verteilungssystem nach dem „Steigeleitung-Prinzip" mit gasförmiger Sauerstoffquelle angeschlossen ist (Variante b);
  • 4: ein therapeutisches Sauerstoffsystem mit einer OBOGS-Sauerstoffquelle, welches an ein Verteilungssystem nach dem „Steigeleitung-Prinzip" mit OBOGS-Sauerstoffquelle angeschlossen ist (Variante a) und
  • 5: ein therapeutisches Sauerstoffsystem mit einer OBOGS-Sauerstoffquelle, welches an ein Verteilungssystem nach dem „Steigeleitung-Prinzip" mit OBOGS-Sauerstoffquelle angeschlossen ist (Variante b).
  • Die 1 zeigt ein bestehendes Sauerstoffsystem nach dem „Steigeleitungs"-Prinzip mit gasförmiger Sauerstoffquelle und ein daran angeschlossenes therapeutisches Sauerstoffsystem mit gasförmiger Quelle. Die Sauerstoffflasche 1 bzw. Sauerstoffflaschen 1 des therapeutischen Sauerstoffsystems werden an die Außerbord-Entladungsleitung 6 und die Füllleitung 4 des bestehenden Sauerstoffsystems angeschlossen. Ein Druckminderer 2, direkt an jeder Sauerstoffflasche angeordnet, reduziert den Flaschendruck auf einen konstanten Betriebsdruck für das therapeutische Sauerstoffsystem. Ein Wärmekompensator 3 pro Druckminderer 2 verhindert ein zu hohes und schnelles Ansteigen der Temperatur beim Befüllvorgang. Ein Sicherheitsventil 13 sichert das therapeutische Verteilungssystem gegen Überdruck ab. Durch einen Aktivierungsschalter 10 (elektrisch, pneumatisch mechanisch oder durch eine andere Art und Weise) kann das Kabinenpersonal ein Absperrventil 5 öffnen und somit das therapeutische Sauerstoffsystem unter Betriebsdruck setzen. Ein Druckanzeigegerät 11 zeigt der Kabinenbesatzung den Flaschenfülldruck, um die noch enthaltene Sauerstoffmenge zu bestimmen. Ein Testausgang 12 erlaubt es, das System auf Undichtheiten zu überprüfen. Über eine separate Verteilungsleitung 9 wird die therapeutische Sauerstoffquelle mit der/den Steigeleitung(en) des bestehenden Sauerstoffsystems verbunden. An dieser/ diesen modifizierten Steigeleitung(en) sind die Sauerstoffanschlüsse 7 für die therapeutischen Sauerstoffmasken angeschlossen. Zwischen der therapeutischen Verteilungsleitung und der/den modifizierten Steigeleitung(en) befindet sich je ein Ventil 8, das öffnet, wenn das therapeutische System aktiviert wurde und das Sauerstoffsystem außer Betrieb ist, bzw. wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischen Sauerstoffsystem. Das Ventil 8 kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder in irgend einer anderen Weise gesteuert werden. Am anderen Ende der modifizierten Steigeleitung(en) (zwischen der Steigeleitung und der Hauptverteilungsleitung des Sauerstoffsystems) befindet sich ein weiteres Ventil 8, welches geschlossen ist, wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischem Sauerstoffsystem. Auch dieses Ventil kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder in irgend einer anderen Weise gesteuert werden. Von dem Kabinenpersonal werden die therapeutischen Sauerstoffmasken an die Sauerstoffanschlüsse angeschlossen.
  • Wird das Sauerstoffsystem aktiviert, dann steigt der Druck im Verteilungssystem und die Ventile der modifizierten Steigeleitungen ändern ihre Zustände. Die bisher geschlossenen Ventile öffnen und erlauben es dem Sauerstoff von dem Sauerstoffsystem, in die Steigeleitungen und gleichzeitig in die Sauerstoffanschlüsse des therapeutischen Systems zu strömen. Die Ventile zwischen der/den modifizierten Steigeleitungen und der therapeutischen Anschlussleitung, die bisher geöffnet waren, schließen, so dass kein Sauerstoff aus dem therapeutischen Sauerstoffsystem verbraucht wird. Der Passagier kann somit über die selbe Maske mit therapeutischen Sauerstoff und im Dekompressionsfall mit Sauerstoff versorgt werden. Sinkt der Druck des Sauerstoffsystems unter einen bestimmten Wert, dann ändern die Ventile ihre Zustände wieder und die modifizierten Steigeleitungen werden wieder vom therapeutischem System mit Sauerstoff gespeist.
  • Die 2 zeigt ein bestehendes Sauerstoffsystem nach dem „Steigeleitungs"-Prinzip mit gasförmiger Sauerstoffquelle und ein daran angeschlossenes therapeutisches Sauerstoffsystem mit OBOGS Quelle. Die als tragbarer Sauerstoffgenerator(en) dienende(n) OBOGS Einheit 14 bzw. OBOGS Einheiten 14 des therapeutischen Sauerstoffsystems benötigt(en) eine Entlüftungsleitung 15 und eine Zapfluftleitung 16. Durch einen Aktivierungsschalter 20 (elektrisch, pneumatisch mechanisch oder durch eine andere Art und Weise) kann das Kabinenpersonal die OBOGS Einheiten starten und somit das therapeutische Sauerstoffsystem unter Betriebsdruck setzen. Ein Testausgang 21 erlaubt es, das System auf Undichtheiten zu überprüfen. Über eine separate Verteilungsleitung 17 wird die therapeutische Sauerstoffquelle mit der/den Steigeleitung(en) des bestehenden Sauerstoffsystems verbunden. An dieser/diesen modifizierten Steigeleitung(en) sind die Sauerstoffanschlüsse 18 für die therapeutischen Sauerstoffmasken angeschlossen. Zwischen der therapeutischen Verteilungsleitung und der/den modifizierten Steigeleitung(en) befinden sich je ein Ventil 19, das öffnet, wenn das therapeutische System aktiviert wurde und das Sauerstoffsystem außer Betrieb ist, bzw. wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischen Sauerstoffsystem. Das Ventil 19 kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder auf irgend eine andere Weise gesteuert werden. Am anderen Ende der modifizierten Steigeleitung(en) (zwischen Steigeleitung und Hauptverteilungsleitung des Sauerstoffsystems) befindet sich ein weiteres Ventil 19, das geschlossen ist, wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischem Sauerstoffsystem. Auch dieses Ventil kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder auf irgend eine andere Weise gesteuert werden. Von dem Kabinenpersonal werden die therapeutischen Sauerstoffmasken an die Sauerstoffanschlüsse angeschlossen.
  • Wird das Sauerstoffsystem aktiviert, dann steigt der Druck im Verteilungssystem und die Ventile der modifizierten Steigeleitungen ändern ihre Zustände. Die bisher geschlossenen Ventile öffnen und erlauben es dem Sauerstoff von dem Sauerstoffsystem, in die Steigeleitungen und gleichzeitig in die Sauerstoffanschlüsse des therapeutischen Systems zu strömen. Die Ventile zwischen der/den modifizierten Steigeleitungen und der therapeutischen Anschlussleitung, die bisher geöffnet waren, schließen, so dass kein Sauerstoff aus dem therapeutischen Sauerstoffsystem verbraucht wird. Der Passagier kann somit über dieselbe Maske mit therapeutischen Sauerstoff und im Dekompressionsfall mit Sauerstoff versorgt werden. Sinkt der Druck des Sauerstoffsystems unter einen bestimmten Wert, dann ändern die Ventile ihre Zustände wieder und die modifizierten Steigeleitungen werden wieder vom therapeutischen System mit Sauerstoff gespeist.
  • Die 3 zeigt ein bestehendes Sauerstoffsystem nach dem „Steigeleitungs-Prinzip mit gasförmiger Sauerstoffquelle und ein daran angeschlossenes therapeutisches Sauerstoffsystem mit OBOGS Quelle. Die als tragbarer Sauerstoffgenerator ausgebildete OBOGS Einheit 22 bzw. OBOGS Einheiten 22 des therapeutischen Sauerstoffsystems benötigt(en) eine Entlüftungsleitung 23 und eine Zapfluftleitung 24. Durch einen Aktivierungsschalter 28 (elektrisch, pneumatisch mechanisch oder durch eine andere Art und Weise) kann das Kabinenpersonal die OBOGS Einheiten starten und somit das therapeutische Sauerstoffsystem unter Betriebsdruck setzen. Ein Testtausgang 29 erlaubt es, das System auf Undichtheiten zu überprüfen. Über eine separate Verteilungsleitung 25 wird die therapeutische Sauerstoffquelle mit der Hauptverteilungsleitung des bestehenden Sauerstoffsystems verbunden. Dies ist möglich, da bei einer OBOGS Sauerstoffquelle praktisch unbegrenzt Sauerstoff zur Verfügung steht und es keine Rolle spielt, ob man bei der Aktivierung des Systems erst einmal eine größere Menge Sauerstoff zum Entlüften des Verteilungssystems benötigt. Die Sauerstoffanschlüsse 26 für die therapeutischen Sauerstoffmasken können praktisch überall im Flugzeug angeschlossen werden. Zwischen der therapeutischen Verteilungsleitung und der Hauptverteilungsleitung befindet sich ein Ventil 27, das öffnet, wenn das therapeutische System aktiviert wurde und das Sauerstoffsystem außer Betrieb ist, bzw. wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischen Sauerstoffsystem. Das Ventil 27 kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder auf irgend eine andere Weise gesteuert werden. Von dem Kabinenpersonal werden die therapeutischen Sauerstoffmasken an die Sauerstoffanschlüsse angeschlossen.
  • Wird das Sauerstoffsystem aktiviert, dann steigt der Druck im Verteilungssystem und das Ventil ändert seinen Zustand. Das bisher geöffnete Ventil schließt und erlaubt es dem Sauerstoff von dem Sauerstoffsystem in die Sauerstoffanschlüsse des therapeutischen Systems zu strömen, so dass kein Sauerstoff aus dem therapeutischen Sauerstoffsystem verbraucht wird. Der Passagier kann somit über dieselbe Maske mit therapeutischen Sauerstoff und im Dekompressionsfall mit Sauerstoff versorgt werden. Sinkt der Druck des Sauerstoffsystems unter einen bestimmten Wert, dann ändert das Ventil seinen Zustand wieder und therapeutischen Masken werden wieder vom therapeutischen System mit Sauerstoff gespeist.
  • Die 4 zeigt ein bestehendes Sauerstoffsystem nach dem „Steigeleitungs-Prinzip" mit OBOGS Sauerstoffquelle und ein daran angeschlossenes therapeutisches Sauerstoffsystem mit OBOGS Quelle. Die als tragbarer Sauerstoffgenerator ausgebildete(n) OBOGS Einheit 30 bzw. OBOGS Einheiten 30 des therapeutischen Sauerstoffsystems werden an die bestehende Entlüftungsleitung 31 und Zapfluftleitung 32 des Sauerstoffsystems angeschlossen. Durch einen Aktivierungsschalter 36 (elektrisch, pneumatisch mechanisch oder durch eine andere Art und Weise) kann das Kabinenpersonal die OBOGS Einheiten starten und somit das therapeutische Sauerstoffsystem unter Betriebsdruck setzen. Ein Testausgang 37 erlaubt es, das System auf Undichtheiten zu überprüfen. Über eine separate Verteilungsleitung 33 wird die therapeutische Sauerstoffquelle mit der/den Steigeleitung(en) des bestehenden Sauerstoffsystems verbunden. An dieser/diesen modifizierten Steigeleitung(en) sind die Sauerstoffanschlüsse 34 für die therapeutischen Sauerstoffmasken angeschlossen. Zwischen der therapeutischen Verteilungsleitung und der/den modifizierten Steigeleitung(en) befindet sich je ein Ventil 35, das öffnet, wenn das therapeutische System aktiviert wurde und das Sauerstoffsystem außer Betrieb ist, bzw. wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischen Sauerstoffsystem. Das Ventil 35 kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder auf irgend eine andere Weise gesteuert werden. Am anderen Ende der modifizierten Steigeleitung(en) (zwischen Steigeleitung und Hauptverteilungsleitung des Sauerstoffsystems) befindet sich ein weiteres Ventil 35, das geschlossen ist, wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischem Sauerstoffsystem. Auch dieses Ventil kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder auf irgend eine andere Weise gesteuert werden. Von dem Kabinenpersonal werden die therapeutischen Sauerstoffmasken an die Sauerstoffanschlüsse angeschlossen.
  • Wird das Sauerstoffsystem aktiviert, dann steigt der Druck im Verteilungssystem und die Ventile der modifizierten Steigeleitungen ändern ihre Zustände. Die bisher geschlossenen Ventile öffnen und erlauben es dem Sauerstoff von dem Sauerstoffsystem, in die Steigeleitungen und gleichzeitig in die Sauerstoffanschlüsse des therapeutischen Systems zu strömen. Die Ventile zwischen der/den modifizierten Steigeleitungen und der therapeutischen Anschlussleitung, die bisher geöffnet waren, schließen, so dass kein Sauerstoff aus dem therapeutischen Sauerstoffsystem verbraucht wird. Der Passagier kann somit über dieselbe Maske mit therapeutischen Sauerstoff und im Dekompressionsfall mit Sauerstoff versorgt werden. Sinkt der Druck des Sauerstoffsystems unter einen bestimmten Wert, dann ändern die Ventile ihre Zustände wieder und die modifizierten Steigeleitungen werden wieder vom therapeutischem System mit Sauerstoff gespeist.
  • Die 5 zeigt ein bestehendes Sauerstoffsystem nach dem „Steigeleitungs-Prinzip mit OBOGS Sauerstoffquelle und ein daran angeschlossenes therapeutisches Sauerstoffsystem mit OBOGS Quelle. Die OBOGS Einheit 38 bzw. OBOGS Einheiten 38 des therapeutischen Sauerstoffsystems werden an die bestehenden Entlüftungsleitung 39 und Zapfluftleitung 40 des Sauerstoffsystems angeschlossen. Durch einen Aktivierungsschalter 44 (elektrisch, pneumatisch mechanisch oder durch eine andere Art und Weise) kann das Kabinenpersonal die OBOGS Einheiten starten und somit das therapeutische Sauerstoffsystem unter Betriebsdruck setzen. Ein Testausgang 45 erlaubt es, das System auf Undichtheiten zu überprüfen. Über eine separate Verteilungsleitung 41 wird die therapeutische Sauerstoffquelle mit der Hauptverteilungsleitung des bestehenden Sauerstoffsystems verbunden. Dies ist möglich, da bei einer OBOGS Sauerstoffquelle praktisch unbegrenzt Sauerstoff zur Verfügung steht und es keine Rolle spielt, ob man bei der Aktivierung des Systems erst einmal eine größere Menge Sauerstoff zum Entlüften des Verteilungssystems benötigt. Die Sauerstoffanschlüsse 42 für die therapeutischen Sauerstoffmasken können praktisch überall im Flugzeug angeschlossen werden. Zwischen der therapeutischen Verteilungsleitung und der Hauptverteilungsleitung befindet sich ein Ventil 43, das öffnet, wenn das therapeutische System aktiviert wurde und das Sauerstoffsystem außer Betrieb ist, bzw. wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischen Sauerstoffsystem. Das Ventil kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder auf irgend eine andere Weise gesteuert werden.
  • Von dem Kabinenpersonal werden die therapeutischen Sauerstoffmasken an die Sauerstoffanschlüsse angeschlossen.
  • Wird das Sauerstoffsystem aktiviert, dann steigt der Druck im Verteilungssystem und das Ventil ändert seinen Zustand. Das bisher geöffnete Ventil schließt und erlaubt es dem Sauerstoff vom dem Sauerstoffsystem in die Sauerstoffanschlüsse des therapeutischen Systems zu strömen und kein Sauerstoff aus dem therapeutischen Sauerstoffsystem verbraucht wird. Der Passagier kann somit über dieselbe Maske mit therapeutischen Sauerstoff und im Dekompressionsfall mit Sauerstoff versorgt werden. Sinkt der Druck des Sauerstoffsystems unter einen bestimmten Wert, dann ändert das Ventil seinen Zustand wieder und therapeutischen Masken werden wieder vom therapeutischem System mit Sauerstoff gespeist.
  • 1
    Therapeutische Sauerstoffquelle/Sauerstoffflasche
    2
    Druckminderer
    3
    Wärmekompensator
    4
    Füllleitung
    5
    Absperrventil
    6
    Außenbord-Entladungsleitung
    7
    Anschlüsse für therapeutische Sauerstoffmasken
    8
    Rückschlagventil
    9
    Separate Verteilungsleitung
    10
    Aktivierungsschalter
    11
    Druckanzeigegerät
    12
    Testausgang des Verteilungssystems
    13
    Sicherheitsventil
    14
    Tragbarer Sauerstoffgenerator/OBOGS-Einheit
    15
    Entlüftungsleitung
    16
    Zapfluftleitung
    17
    Zusätzliche Verteilungsleitung
    18
    Sauerstoffanschluss
    19
    Rückschlagventil
    20
    Sauerstoffaktivierungsschalter
    21
    Testausgang des Verteilungssystems
    22
    Tragbarer Sauerstoffgenerator/OBOGS-Einheit
    23
    Entlüftungsleitung
    24
    Zapfluftleitung
    25
    Zusätzliche Verteilungsleitung
    26
    Sauerstoffanschluss
    27
    Rückschlagventil
    28
    Sauerstoffaktivierungsschalter
    29
    Testausgang des Verteilungssystems
    30
    Tragbarer Sauerstoffgenerator/OBOGS-Einheit
    31
    Entlüftungsleitung
    32
    Zapfluftleitung
    33
    Zusätzliche Verteilungsleitung
    34
    Sauerstoffanschluss
    35
    Rückschlagventil
    36
    Sauerstoffaktivierungsschalter
    37
    Testausgang des Verteilungssystems
    38
    Tragbarer Sauerstoffgenerator/OBOGS-Einheit
    39
    Entlüftungsleitung
    40
    Zapfluftleitung
    41
    Zusätzliche Verteilungsleitung
    42
    Sauerstoffanschluss
    43
    Rückschlagventil
    44
    Sauerstoffaktivierungsschalter
    45
    Testausgang des Verteilungssystems

Claims (12)

  1. Vorrichtung zur Bereitstellung und Verteilung von therapeutischem Sauerstoff für die Passagiere in einem Flugzeug unter Verwendung einer therapeutischen Sauerstoffquelle, wobei die therapeutische Sauerstoffquelle (1, 14, 22, 30, 38) mittels eines Aktivierungsschalters (10, 20, 28, 36, 44) aktivierbar ist und über eine separate Verteilungsleitung (9, 17, 25, 33, 41) an ein mit Anschlüssen (7, 18, 26, 34, 42) für therapeutische Sauerstoffmasken versehenes Leitungssystem eines im Flugzeug vorhandenen Notsauerstoffsystems angeschlossen ist, dabei ist zwischen der separaten Verteilungsleitung (9, 17, 25, 33, 41) und dem Leitungssystem des Notsauerstoffsystems mindestens ein Ventil (8, 19, 27, 35, 43) und in der separaten Verteilungsleitung (9, 17, 25, 33, 41) eine mit dem Aktivierungsschalter (10, 20, 28, 36, 44) betätigbare Sauerstoffaktivierung angeordnet, wobei das mindestens eine Ventil (8, 19, 27, 35, 43) und die Sauerstoffaktivierung in Abhängigkeit von dem Kabinendruck gesteuert werden und eine Umschaltung von der therapeutischen Sauerstoffquelle (1, 14, 22, 30, 38) auf das Notsauerstoffsystem und umgekehrt bewirken, wobei das Ventil öffnet, wenn das therapeutische System aktiviert wurde und entweder das Notsauerstoffsystem außer Betrieb ist oder der Druck im Notsauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischen System und damit die therapeutischen Sauerstoffmasken mit Sauerstoff aus der therapeutischen Sauerstoffquelle oder dem Notsauerstoffsystem versorgt werden.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei bei Absinken des Kabinendruckes unterhalb eines vorgegebenen Schwellwertes das Notsauerstoffsystem aktiviert wird.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei bei Überschreitung eines vorgegebenen Schwellwertes des Kabinendruckes das therapeutische Sauerstoffsystem aktiviert wird.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die therapeutische Sauerstoffquelle (1) an die Füllleitung (4) des im Flugzeug vorhandenen Notsauerstoffsystems angeschlossen ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 3 oder 4, wobei zwischen der therapeutischen Sauerstoffquelle und der separaten Verteilungsleitung (9) ein Druckminderer (2) zur Reduzierung des Quellendruckes auf einen konstanten Betriebsdruck für das therapeutische Sauerstoffsystem angeordnet ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, weiterhin aufweisend jeweils einen Wärmekompensator (3) pro Druckminderer (2) zur Verhinderung eines, zu hohen und/oder zu schnellen Ansteigens der Temperatur bei einem Befüllungsvorgang.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, weiterhin aufweisend ein Sicherheitsventil (13) zur Sicherung des therapeutischen Verteilungssystems gegen Überdruck.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 4, weiterhin aufweisend ein Druckanzeigegerät (11) zur Anzeige des Fülldruckes der therapeutischen Sauerstoffquelle.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, 3, 4, 5 oder 7, wobei das therapeutische Verteilungssystem einen Testausgang (12) zur Prüfung auf Undichtigkeiten aufweist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei als therapeutische Sauerstoffquelle mindestens ein tragbarer Sauerstoffgenerator (OBOGS) (14, 22, 30, 38) vorgesehen ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei der tragbare Sauerstoffgenerator (14, 22, 30, 38) an eine Entlüftungsleitung (15, 23, 31, 39) und an eine Zapfluftleitung (16, 24, 32, 40) angeschlossen ist.
  12. Verfahren zur Bereitstellung und Verteilung von therapeutischem Sauerstoff für die Passagiere in einem Flugzeug unter Verwendung einer therapeutischen Sauerstoffquelle, wobei der therapeutische Sauerstoff von der Sauerstoffquelle (1, 14, 22, 30, 38) über eine separate Verteilungsleitung (9, 17, 25, 33, 41) an ein Leitungssystem eines im Flugzeug vorhandenen Notsauerstoffsystems abgegeben wird, wobei der therapeutische Sauerstoff über das Leitungssystem des Notsauerstoffsystems zu angeschlossenen therapeutischen Sauerstoffmasken (7,18, 26, 34, 42) geführt wird, wobei ein Aktivierungsschalter (10, 20, 28, 36, 44) zur Aktivierung der therapeutischen Sauerstoffquelle (1, 14, 22, 30, 38) zwecks Versorgung der therapeutischen Sauerstoffmasken mit therapeutischem Sauerstoff betätigt wird und mindestens ein Ventil (8, 19, 27, 35, 43) zwischen dem Leitungssystem des Notsauerstoffsystems und der separaten Verteilungsleitung (9, 17, 25, 33, 41) bei Aktivierung des therapeutischen Sauerstoffs geöffnet wird, wobei die weitere Schaltung des Ventils (8, 19, 27, 35, 43) in Abhängigkeit von dem Kabinendruck derart erfolgt, dass bei Absinken des Kabinendruckes unterhalb eines vorgegebenen Schwellwertes das Notsauerstoffsystem aktiviert wird, das Ventil (8, 19, 27, 35, 43) geschlossen wird und die therapeutischen Sauerstoffmasken (7) die Funktion der Notsauerstoffmasken übernehmen.
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