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DE10340985A1 - Vorrichtung zur Erzeugung und Bereitstellung von therapeutischem Sauerstoff für die Passagiere in einem Flugzeug - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung und Bereitstellung von therapeutischem Sauerstoff für die Passagiere in einem Flugzeug Download PDF

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DE10340985A1
DE10340985A1 DE10340985A DE10340985A DE10340985A1 DE 10340985 A1 DE10340985 A1 DE 10340985A1 DE 10340985 A DE10340985 A DE 10340985A DE 10340985 A DE10340985 A DE 10340985A DE 10340985 A1 DE10340985 A1 DE 10340985A1
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Airbus Operations GmbH
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Abstract

Vorrichtung zur Erzeugung und Bereitstellung von therapeutischem Sauerstoff für die Passagiere in einem Flugzeug unter Verwendung einer therapeutischen Sauerstoffquelle, vorzugsweise von mindestens einer Sauerstoffflasche, eines Verteilungssystems und von zusätzlichen, mit dem Verteilungssystem in Verbindung stehenden therapeutischen Sauerstoffmasken für die Passagiere. DOLLAR A Um eine Erzeugung und Bereitstellung von therapeutischem Sauerstoff unter Ausnutzung des Rohrleitungssystems des Notsauerstoffsystems zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass die therapeutische Sauerstoffquelle an eine Außenbord-Entladungsleitung und über eine separate Versorgungsleitung an die Steigeleitung des im Flugzeug vorhandenen Notsauerstoffsystems angeschlossen ist. Die Steigeleitung weist Anschlüsse für die therapeutischen Sauerstoffmasken auf. Zwischen der Steigeleitung und der Hauptversorgungsleitung des Notsauerstoffsystems ist ein Ventil angeordnet. Weiterhin ist zur Schließung des Ventils ein durch das Kabinenpersonal bedienbarer Aktivierungsschalter zwischen der Steigeleitung und der Hauptversorgungsleitung angeordnet, welcher auch zur Aktivierung der therapeutischen Sauerstoffquelle zwecks Versorgung der therapeutischen Sauerstoffmasken mit therapeutischem Sauerstoff vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung und Bereitstellung von therapeutischem Sauerstoff für die Passagiere in einem Flugzeug unter Verwendung einer therapeutischen Sauerstoffquelle, vorzugsweise von mindestens einer Sauerstoffflasche, eines Verteilungssystems und von zusätzlichen, mit dem Verteilungssystem in Verbindung stehenden therapeutischen Sauerstoffmasken für die Passagiere.
  • Für manche Menschen ist es erforderlich, zusätzlichen Sauerstoff zu atmen, wenn sie in einer Flugzeugkabine einem geringeren Druck als der Umgebungsdruck auf Meereshöhe ausgesetzt sind. Um diesen Menschen einen Flug zu ermöglichen, ist es notwendig, diese Personen über die gesamte Flugzeit, einschließlich der Zeiten am Boden vor und nach dem Flug, mit zusätzlichem therapeutischen Sauerstoff zu versorgen. Dafür werden heutzutage entweder entsprechende chemische Sauerstoffgeneratoren, tragbare Sauerstoffflachen, oder tragbare Sauerstoffgeneratoren (OBOGS), die aus der umgebenden Kabinenluft Sauerstoff erzeugen, verwendet. Alle diese Lösungen sind nicht dauerhaft in einem Flugzeug installiert und müssen vor Antritt des Fluges installiert und nach Beendigung des Fluges wieder deinstalliert und je nach Gerätetyp einer Wartung unterzogen werden.
  • In einigen Flugzeugen gibt es fest installierte therapeutische Sauerstoffsysteme, die eine Sauerstoffquelle an einem bestimmten Einbauort im Flugzeug haben. Die Verteilung des therapeutischen Sauerstoffs erfolgt in diesen Fällen über ein separates Leitungssystem zu den Sauerstoffanschlusspunkten in der Flugzeugkabine. An diese Anschlusspunkte können dann bei Bedarf therapeutische Sauerstoffmasken angeschlossen werden.
  • Des weiteren kann es sein, dass während eines Fluges sich Fluggäste sehr unwohl fühlen und diese kurzzeitig mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden müssen. Für diesen Fall werden häufig transportable Sauerstoffflaschen mitgeführt.
  • Bekannte Lösungen sind:
  • 1) Chemische Sauerstoffgeneratoren
  • Chemische Sauerstoffgeneratoren für therapeutische Zwecke müssen vor dem Flug ins Flugzeug gebracht und gesichert bzw. installiert werden. Sie müssen nacheinander in bestimmten Abständen entweder manuell oder automatisch gezündet werden. Nach Gebrauch sind diese Geräte wieder aus dem Flugzeug zu entfernen und die verbrauchten Gasgeneratoren müssen gegen neue ausgetauscht werden. Dazu muss das Gerät zu Wartungszwecken in einem entsprechenden Wartungsbetrieb gebracht werden. Das wiederum verursacht Wartungskosten und erhöht den logistischen Aufwand. Es müssen genügend Generatoren für die vorgesehene Flugzeit und Nutzer mitgeführt werden. Einmal gezündete Generatoren können nicht mehr abgeschaltet werden und brennen unter Umständen „nutzlos" ab. Tritt eine Dekompression ein, bei der das Sauerstoffsystem aktiviert wird, muss der Nutzer des therapeutischen Systems seine therapeutische Sauerstoffmaske gegen die Sauerstoffmaske des Sauerstoffsystems tauschen. Dieser Vorgang muss dem Nutzer vorher erklärt werden und kann in einer Stresssituation zu Verwechslungen und Verwirrungen führen.
  • 2) Tragbare Sauerstoffflaschen
  • Tragbare Sauerstoffflaschen müssen vor dem Flug ins Flugzeug gebracht und gesichert bzw. installiert werden. Nach Gebrauch sind diese Flaschen wieder aus dem Flugzeug zu entfernen und mit gasförmigen Sauerstoff zu befüllen. Dazu müssen die Flaschen zu einem entsprechenden Wartungsbetrieb gebracht werden. Dies verursacht Wartungskosten und einen erhöhten logistischen Aufwand.
  • Tritt eine Dekompression ein, bei der das Sauerstoffsystem aktiviert wird, muss der Nutzer des therapeutischen Systems seine therapeutische Sauerstoffmaske gegen die Sauerstoffmaske des Sauerstoffsystems tauschen.
  • Alternativ muss an der tragbaren Flasche die Möglichkeit bestehen, den Sauerstofffluss abhängig von der Kabinenhöhe zu regeln. Dieser Vorgang muss dem Nutzer vorher erklärt werden und kann in einer Stresssituation zu Verwechslungen und Verwirrungen führen.
  • 3) Tragbare Sauerstoffgeneratoren (OBOGS)
  • Tragbare Sauerstoffgeneratoren (OBOGS) müssen vor dem Flug ins Flugzeug gebracht und gesichert bzw. installiert werden. Nach Gebrauch sind diese Geräte wieder aus dem Flugzeug zu entfernen und gegebenenfalls muss das Gerät gewartet werden. Dazu muss das Gerät zu einem entsprechenden Wartungsbetrieb gebracht werden. Dies verursacht Wartungskosten und einen erhöhten logistischen Aufwand.
  • Tritt eine Dekompression ein, bei der das Sauerstoffsystem aktiviert wird, muss der Nutzer des therapeutischen Systems seine therapeutische Sauerstoffmaske gegen die Sauerstoffmaske des Sauerstoffsystems tauschen. Dieser Vorgang muss dem Nutzer vorher erklärt werden und kann in einer Stresssituation zu Verwechslungen und Verwirrungen führen.
  • 4) Fest installiertes therapeutisches Sauerstoffsystem
  • Die fest installierten therapeutischen Sauerstoffsysteme, wie sie zur Zeit Verwendung finden, haben den Nachteil, dass sie über ein separates Verteilungssystem verfügen und deshalb der Nutzer des therapeutischen Sauerstoffsystems nicht an das bestehende Sauerstoffsystem angeschlossen ist. Er muss deshalb seine therapeutische Sauerstoffmaske gegen die Sauerstoffmaske des Sauerstoffsystems tauschen, wenn das Sauerstoffsystem aktiviert wurde. Dieser Vorgang muss dem Nutzer vorher erklärt werden und kann in einer Stresssituation zu Verwechslungen und Verwirrungen führen. Die nicht mehr benutzten therapeutischen Sauerstoffmasken könnten von anderen Passagieren versehentlich benutzt werden, da sie auch von der Flugzeugdecke herab hängen. Die Wartung an dem System kann nur im Flugzeug erfolgen.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der eine Erzeugung und Bereitstellung von therapeutischem Sauerstoff unter Ausnutzung des Rohrleitungssystems des Notsauerstoffsystems ermöglicht wird.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die therapeutische Sauerstoffquelle an eine Außenbord-Entladungsleitung und über eine separate Versorgungsleitung an die Steigeleitung des im Flugzeug vorhandenen Notsauerstoffsystems angeschlossen ist, dass die Steigeleitung Anschlüsse für die therapeutischen Sauerstoffmasken aufweist, dass zwischen der Steigeleitung und der Hauptversorgungsleitung des Notsauerstoffsystems ein Ventil angeordnet ist, und dass ein durch das Kabinenpersonal bedienbarer Aktivierungsschalter zur Schließung des Ventils zwischen der Steigeleitung und der Hauptversorgungsleitung sowie zur Aktivierung der therapeutischen Sauerstoffquelle zwecks Versorgung der therapeutischen Sauerstoffmasken mit therapeutischem Sauerstoff vorgesehen ist.
  • Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 13 beschrieben.
  • Ein erfindungsgemäßer Vorteil liegt in der Ankopplung an ein bestehendes Sauerstoffverteilungssystem über ein System von Rohren und/oder Schläuchen und Ventilen. Die Versorgung von therapeutischem Sauerstoff und Sauerstoff für den Kompressionsfall gemäß Erfindung beruht auf Anpassungen eines bestehenden Sauerstoffverteilungssystems, damit an definierten Stellen im Flugzeug therapeutischer Sauerstoff angeboten werden kann. Der therapeutische Sauerstoff kann in vorteilhafter Weise entweder in separaten Flaschen mitgeführt, oder an Bord des Flugzeuges erzeugt werden. Die in den Beschreibungen der Zeichnungsfiguren beschriebenen Anpassungen erlauben es, dass Fluggäste, die therapeutischen Sauerstoff während des Fluges benötigen, diesen über eine spezielle Maske über die gesamte Flugzeit dargeboten bekommen und im Dekompressionsfall über die gleiche Maske mit Sauerstoff versorgt werden, solange dieses Sauerstoffsystem aktiv ist. Anschließend ist wieder eine Versorgung mit therapeutischem Sauerstoff sichergestellt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt und zwar zeigt:
  • 1: ein therapeutisches Sauerstoffsystem mit gasförmiger Sauerstoffquelle, welches an ein Verteilungssystem nach dem „Steigeleitung-Prinzip" mit gasförmiger Sauerstoffquelle angeschlossen ist;
  • 2: ein therapeutisches Sauerstoffsystem mit einer OBOGS-Sauerstoffquelle, welches an ein Verteilungssystem nach dem „Steigeleitung-Prinzip" mit gasförmiger Sauerstoffquelle angeschlossen ist (Variante a);
  • 3: ein therapeutisches Sauerstoffsystem mit einer OBOGS-Sauerstoffquelle, welches an ein Verteilungssystem nach dem „Steigeleitung-Prinzip" mit gasförmiger Sauerstoffquelle angeschlossen ist (Variante b);
  • 4: ein therapeutisches Sauerstoffsystem mit einer OBOGS-Sauerstoffquelle, welches an ein Verteilungssystem nach dem „Steigeleitung-Prinzip" mit OBOGS-Sauerstoffquelle angeschlossen ist (Variante a) und
  • 5: ein therapeutisches Sauerstoffsystem mit einer OBOGS-Sauerstoffquelle, welches an ein Verteilungssystem nach dem „Steigeleitung-Prinzip" mit OBOGS-Sauerstoffquelle angeschlossen ist (Variante b).
  • Die 1 zeigt in hellgrauer Farbe ein bestehendes Sauerstoffsystem nach dem „Steigeleitungs"-Prinzip mit gasförmiger Sauerstoffquelle. In bunter Farbe ist ein daran angeschlossenes therapeutisches Sauerstoffsystem mit gasförmiger Quelle dargestellt. Die Sauerstoffflasche 1 bzw. Sauerstoffflaschen 1 des therapeutischen Sauerstoffsystems werden an die Außerbord-Entladungsleitung 6 und die Füllleitung 4 des bestehenden Sauerstoffsystems angeschlossen. Ein Druckminderer 2, direkt an jeder Sauerstoffflasche angeordnet, reduziert den Flaschendruck auf einen konstanten Betriebsdruck für das therapeutischen Sauerstoffsystem. Ein Wärmekompensator 3 pro Druckminderer 2 verhindert ein zu hohes und schnelles Ansteigen der Temperatur beim Befüllvorgang. Ein Sicherheitsventil 13 sichert das therapeutische Verteilungssystem gegen Überdruck ab. Durch einen Aktivierungsschalter 10 (elektrisch, pneumatisch mechanisch oder durch eine andere Art und Weises) kann das Kabinenpersonal ein Absperrventil 5 öffnen und somit das therapeutische Sauerstoffsystem unter Betriebsdruck setzten. Ein Druckanzeigegerät 11 zeigt der Kabinenbesatzung den Flaschenfülldruck, um die noch enthaltene Sauerstoffmenge zu bestimmen. Ein Testausgang 12 erlaubt es, das System auf Undichtheiten zu überprüfen. Über eine separate Verteilungsleitung 9 wird die therapeutische Sauerstoffquelle mit der/den Steigeleitung(en) des bestehenden Sauerstoffsystems verbunden. An dieser/diesen modifizierten Steigeleitung(en) sind die Sauerstoffanschlüsse 7 für die therapeutischen Sauerstoffmasken angeschlossen. Zwischen der therapeutischen Verteilungsleitung und der/den modifizierten Steigeleitung(en) befinden sich je ein Ventil 8, das öffnet, wenn das therapeutische System aktiviert wurde und das Sauerstoffsystem außer Betrieb ist, bzw. wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischen Sauerstoffsystem. Das Ventil 8 kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder in irgend einer anderen Weise gesteuert werden. Am anderen Ende der/den modifizierten Steigeleitung(en) (zwischen der Steigeleitung und der Hauptverteilungsleitung des Sauerstoffsystems) befindet sich ein weiteres Ventil 8, welches geschlossen ist, wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischem Sauerstoffsystem. Auch dieses Ventil kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder in irgend einer anderen Weise gesteuert werden. Von dem Kabinenpersonal werden die therapeutischen Sauerstoffmasken an die Sauerstoffanschlüsse angeschlossen.
  • Wird das Sauerstoffsystem aktiviert, dann steigt der Druck im Verteilungssystem und die Ventile der modifizierten Steigeleitungen ändern ihre Zustände. Die bisher geschlossenen Ventile öffnen und erlauben es dem Sauerstoff von dem Sauerstoffsystem, in die Steigeleitungen und gleichzeitig in die Sauerstoffanschlüsse des therapeutischen Systems zu strömen. Die Ventile zwischen der/den modifizierten Steigeleitungen und der therapeutischen Anschlussleitung, die bisher geöffnet waren, schließen, so dass kein Sauerstoff aus dem therapeutischen Sauerstoffsystem verbraucht wird. Der Passagier kann somit über die selbe Maske mit therapeutischen Sauerstoff und im Dekompressionsfall mit Sauerstoff versorgt werden. Sinkt der Druck des Sauerstoffsystems unter einen bestimmten Wert, dann ändern die Ventile ihre Zustände wieder und die modifizierten Steigeleitungen werden wieder vom therapeutischem System mit Sauerstoff gespeist.
  • Die 2 zeigt in hellgrauer Farbe ein bestehendes Sauerstoffsystem nach dem „Steigeleitungs"-Prinzip mit gasförmiger Sauerstoffquelle. In bunter Farbe ist ein daran angeschlossenes therapeutisches Sauerstoffsystem mit OBOGS Quelle dargestellt. Die als tragbarer Sauerstoffgenerator(en) dienende(n) OBOGS Einheit 14 bzw. OBOGS Einheiten 14 des therapeutischen Sauerstoffsystems benötigen eine Entlüftungsleitung 15 und eine Zapfluftleitung 16. Durch einen Aktivierungsschalter 20 (elektrisch, pneumatisch mechanisch oder durch eine andere Art und Weises) kann das Kabinenpersonal die OBOGS Einheiten starten und somit das therapeutische Sauerstoffsystem unter Betriebsdruck setzten. Ein Testausgang 21 erlaubt es, das System auf Undichtheiten zu überprüfen. Über eine separate Verteilungsleitung 17 wird die therapeutische Sauerstoffquelle mit der/den Steigeleitung(en) des bestehenden Sauerstoffsystems verbunden. An dieser/diesen modifizierten Steigeleitung(en) sind die Sauerstoffanschlüsse 18 für die therapeutischen Sauerstoffmasken angeschlossen. Zwischen der therapeutischen Verteilungsleitung und der/den modifizierten Steigeleitung(en) befinden sich je ein Ventil 19, das öffnet, wenn das therapeutische System aktiviert wurde und das Sauerstoffsystem außer Betrieb ist, bzw. wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischen Sauerstoffsystem. Das Ventil 19 kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder auf irgend eine andere Weise gesteuert werden. Am anderen Ende der/den modifizierten Steigeleitung(en) (zwischen Steigeleitung und Hauptverteilungsleitung des Sauerstoffsystems) befindet sich ein weiteres Ventil 19, das geschlossen ist, wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischem Sauerstoffsystem. Auch dieses Ventil kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder auf irgend eine andere Weise gesteuert werden. Von dem Kabinenpersonal werden die therapeutischen Sauerstoffmasken an die Sauerstoffanschlüsse angeschlossen.
  • Wird das Sauerstoffsystem aktiviert, dann steigt der Druck im Verteilungssystem und die Ventile der modifizierten Steigeleitungen ändern ihre Zustände. Die bisher geschlossenen Ventile öffnen und erlaubt es dem Sauerstoff vom dem Sauerstoffsystem, in die Steigeleitungen und gleichzeitig In die Sauerstoffanschlüsse des therapeutischen Systems zu strömen. Die Ventile zwischen der/ den modifizierten Steigeleitungen und der therapeutischen Anschlussleitung, die bisher geöffnet waren, schließen, so dass kein Sauerstoff aus dem therapeutischen Sauerstoffsystem verbraucht wird. Der Passagier kann somit über dieselbe Maske mit therapeutischen Sauerstoff und im Dekompressionsfall mit Sauerstoff versorgt werden. Sinkt der Druck des Sauerstoffsystems unter einen bestimmten Wert, dann ändern die Ventile ihre Zustände wieder und die modifizierten Steigeleitungen werden wieder vom therapeutischem System mit Sauerstoff gespeist.
  • Die 3 zeigt in hellgrauer Farbe ein bestehendes Sauerstoffsystem nach dem „Steigeleitungs-Prinzip mit gasförmiger Sauerstoffquelle. In bunter Farbe ist ein daran angeschlossenes therapeutisches Sauerstoffsystem mit OBOGS Quelle dargestellt. Die als tragbarer Sauerstoffgenerator ausgebildete OBOGS Einheit 22 bzw. OBOGS Einheiten 22 des therapeutischen Sauerstoffsystems benötigen eine Entlüftungsleitung 23 und eine Zapfluftleitung 24. Durch einen Aktivierungsschalter 28 (elektrisch, pneumatisch mechanisch oder durch eine andere Art und Weises) kann das Kabinenpersonal die OBOGS Einheiten starten und somit das therapeutische Sauerstoffsystem unter Betriebsdruck setzten. Ein Test Portausgang 29 erlaubt es, das System auf Undichtheiten zu überprüfen. Über eine separate Verteilungsleitung 25 wird die therapeutische Sauerstoffquelle mit der Hauptverteilungsleitung des bestehenden Sauerstoffsystems verbunden. Dies ist möglich, da bei einer OBOGS Sauerstoffquelle praktisch unbegrenzt Sauerstoff zur Verfügung steht und es keine Rolle spielt, ob man bei der Aktivierung des Systems erst einmal eine größere Menge Sauerstoff zum Entlüften des Verteilungssystems benötigt. Die Sauerstoffanschlüsse 26 für die therapeutischen Sauerstoffmasken können praktisch überall im Flugzeug angeschlossen werden. Zwischen der therapeutischen Verteilungsleitung und der Hauptverteilungsleitung befindet sich ein Ventil 27, das öffnet, wenn das therapeutische System aktiviert wurde und das Sauerstoffsystem außer Betrieb ist, bzw. wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischen Sauerstoffsystem. Das Ventil 27 kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder auf irgend eine andere Weise gesteuert werden. Von dem Kabinenpersonal werden die therapeutischen Sauerstoffmasken an die Sauerstoffanschlüsse angeschlossen.
  • Wird das Sauerstoffsystem aktiviert, dann steigt der Druck im Verteilungssystem und das Ventil ändert seinen Zustand. Das bisher geöffnete Ventil schließt und erlaubt es dem Sauerstoff vom dem Sauerstoffsystem in die Sauerstoffanschlüsse des therapeutischen Systems zu strömen und kein Sauerstoff aus dem therapeutischen Sauerstoffsystem verbraucht wird. Der Passagier kann somit über die selbe Maske mit therapeutischen Sauerstoff und im Dekompressionsfall mit Sauerstoff versorgt werden. Sinkt der Druck des Sauerstoffsystems unter einen bestimmten Wert, dann ändert das Ventil seinen Zustand wieder und therapeutischen Masken werden wieder vom therapeutischem System mit Sauerstoff gespeist.
  • Die 4 zeigt in hellgrauer Farbe ein bestehendes Sauerstoffsystem nach dem „Steigeleitungs-Prinzip" mit OBOGS Sauerstoffquelle. In bunter Farbe ist ein daran angeschlossenes therapeutisches Sauerstoffsystem mit OBOGS Quelle dargestellt. Die als tragbarer Sauerstoffgenerator ausgebildete(n) OBOGS Einheit 30 bzw. OBOGS Einheiten 30 des therapeutischen Sauerstoffsystems werden an die bestehende Entlüftungsleitung 31 und Zapfluftleitung 32 des Sauerstoffsystems angeschlossen. Durch einen Aktivierungsschalter 36 (elektrisch, pneumatisch mechanisch oder durch eine andere Art und Weises) kann das Kabinenpersonal die OBOGS Einheiten starten und somit das therapeutische Sauerstoffsystem unter Betriebsdruck setzten. Ein Testausgang 37 erlaubt es, das System auf Undichtheiten zu überprüfen. Über eine separate Verteilungsleitung 33 wird die therapeutische Sauerstoffquelle mit der/den Steigeleitung(en) des bestehenden Sauerstoffsystems verbunden. An dieser/diesen modifizierten Steigeleitung(en) sind die Sauerstoffanschlüsse 34 für die therapeutischen Sauerstoffmasken angeschlossen. Zwischen der therapeutischen Verteilungsleitung und der/den modifizierten Steigeleitung(en) befinden sich je ein Ventil 35, das öffnet, wenn das therapeutische System aktiviert wurde und das Sauerstoffsystem außer Betrieb ist, bzw. wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischen Sauerstoffsystem. Das Ventil 35 kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder auf irgend eine andere Weise gesteuert werden. Am anderen Ende der/den modifizierten Steigeleitung(en) (zwischen Steigeleitung und Main Distribution Line des Sauerstoffsystems) befindet sich ein weiteres Ventil 35, das geschlossen ist, wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischem Sauerstoffsystem. Auch dieses Ventil kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder auf irgend eine andere Weise gesteuert werden. Von dem Kabinenpersonal werden die therapeutischen Sauerstoffmasken an die Sauerstoffanschlüsse angeschlossen.
  • Wird das Sauerstoffsystem aktiviert, dann steigt der Druck im Verteilungssystem und die Ventile der modifizierten Steigeleitungen ändern ihre Zustände. Die bisher geschlossenen Ventile öffnen und erlauben es dem Sauerstoff von dem Sauerstoffsystem, in die Steigeleitungen und gleichzeitig in die Sauerstoffanschlüsse des therapeutischen Systems zu strömen. Die Ventile zwischen der/den modifizierten Steigeleitungen und der therapeutischen Anschlussleitung, die bisher geöffnet waren, schließen, so dass kein Sauerstoff aus dem therapeutischen Sauerstoffsystem verbraucht wird. Der Passagier kann somit über dieselbe Maske mit therapeutischen Sauerstoff und im Dekompressionsfall mit Sauerstoff versorgt werden. Sinkt der Druck des Sauerstoffsystems unter einen bestimmten Wert, dann ändern die Ventile ihre Zustände wieder und die modifizierten Steigeleitungen werden wieder vom therapeutischem System mit Sauerstoff gespeist.
  • Die 5 zeigt in hellgrauer Farbe ein bestehendes Sauerstoffsystem nach dem „Steigeleitungs-Prinzip mit OBOGS Sauerstoffquelle. In bunter Farbe ist ein daran angeschlossenes therapeutisches Sauerstoffsystem mit OBOGS Quelle dargestellt. Die OBOGS Einheit 38 bzw. OBOGS Einheiten 38 des therapeutischen Sauerstoffsystems werden an die bestehenden Entlüftungsleitung 39 und Zapfluftleitung 40 des Sauerstoffsystems angeschlossen. Durch einen Aktivierungsschalter 44 (elektrisch, pneumatisch mechanisch oder durch eine andere Art und Weises) kann das Kabinenpersonal die OBOGS Einheiten starten und somit das therapeutische Sauerstoffsystem unter Betriebsdruck setzten. Ein Testausgang 45 erlaubt es, das System auf Undichtheiten zu überprüfen. Über eine separate Verteilungsleitung 41 wird die therapeutische Sauerstoffquelle mit der Hauptverteilungsleitung des bestehenden Sauerstoffsystems verbunden. Dies ist möglich, da bei einer OBOGS Sauerstoffquelle praktisch unbegrenzt Sauerstoff zur Verfügung steht und es keine Rolle spielt, ob man bei der Aktivierung des Systems erst einmal eine größere Menge Sauerstoff zum Entlüften des Verteilungssystems benötigt. Die Sauerstoffanschlüsse 42 für die therapeutischen Sauerstoffmasken können praktisch überall im Flugzeug angeschlossen werden. Zwischen der therapeutischen Verteilungsleitung und der Hauptverteilungsleitung befindet sich ein Ventil 43, das öffnet, wenn das therapeutische System aktiviert wurde und das Sauerstoffsystem außer Betrieb ist, bzw. wenn der Druck im Sauerstoffsystem geringer ist als der Druck im therapeutischen Sauerstoffsystem. Das Ventil (6) kann pneumatisch, mechanisch, elektrisch oder auf irgend eine andere Weise gesteuert werden. Von dem Kabinenpersonal werden die therapeutischen Sauerstoffmasken an die Sauerstoffanschlüsse angeschlossen.
  • Wird das Sauerstoffsystem aktiviert, dann steigt der Druck im Verteilungssystem und das Ventil ändert seinen Zustand. Das bisher geöffnete Ventil schließt und erlaubt es dem Sauerstoff vom dem Sauerstoffsystem in die Sauerstoffanschlüsse des therapeutischen Systems zu strömen und kein Sauerstoff aus dem therapeutischen Sauerstoffsystem verbraucht wird. Der Passagier kann somit über dieselbe Maske mit therapeutischen Sauerstoff und im Dekompressionsfall mit Sauerstoff versorgt werden. Sinkt der Druck des Sauerstoffsystems unter einen bestimmten Wert, dann ändert das Ventil seinen Zustand wieder und therapeutischen Masken werden wieder vom therapeutischem System mit Sauerstoff gespeist.
  • 1
    Therapeutische Sauerstoffquelle/Sauerstoffflasche
    2
    Druckminderer
    3
    Wärmekompensator
    4
    Füllleitung
    5
    Absperrventil
    6
    Außenbord-Entladungsleitung
    7
    Anschlüsse für therapeutische Sauerstoffmasken
    8
    Rückschlagventil
    9
    Separate Verteilungsleitung
    10
    Aktivierungsschalter
    11
    Druckanzeigegerät
    12
    Testausgang des Verteilungssystems
    13
    Sicherheitsventil
    14
    Tragbarer Sauerstoffgenerator
    15
    Entlüftungsleitung
    16
    Zapfluftleitung
    17
    Zusätzliche Verteilungsleitung
    18
    Sauerstoffanschluss
    19
    Rückschlagventil
    20
    Sauerstoffaktivierungsschalter
    21
    Testausgang des Verteilungssystems
    22
    Tragbarer Sauerstoffgenerator
    23
    Entlüftungsleitung
    24
    Zapfluftleitung
    25
    Zusätzliche Verteilungsleitung
    26
    Sauerstoffanschluss
    27
    Rückschlagventil
    28
    Sauerstoffaktivierungsschalter
    29
    Testausgang des Verteilungssystems
    30
    Tragbarer Sauerstoffgenerator
    31
    Entlüftungsleitung
    32
    Zapfluftleitung
    33
    Zusätzliche Verteilungsleitung
    34
    Sauerstoffanschluss
    35
    Rückschlagventil
    36
    Sauerstoffaktivierungsschalter
    37
    Testausgang des Verteilungssystems
    38
    Tragbarer Sauerstoffgenerator
    39
    Entlüftungsleitung
    40
    Zapfluftleitung
    41
    Zusätzliche Verteilungsleitung
    42
    Sauerstoffanschluss
    43
    Rückschlagventil
    44
    Sauerstoffaktivierungsschalter
    45
    Testausgang des Verteilungssystems

Claims (13)

  1. Vorrichtung zur Erzeugung und Bereitstellung von therapeutischem Sauerstoff für die Passagiere in einem Flugzeug unter Verwendung einer therapeutischen Sauerstoffquelle, vorzugsweise von mindestens einer Sauerstoffflasche, eines Verteilungssystems und von zusätzlichen, mit dem Verteilungssystem in Verbindung stehenden therapeutischen Sauerstoffmasken für die Passagiere, dadurch gekennzeichnet, dass die therapeutische Sauerstoffquelle (1) an eine Außenbord-Entladungsleitung (6) und über eine separate Versorgungsleitung (9) an die Steigeleitung des im Flugzeug vorhandenen Notsauerstoffsystems angeschlossen ist, dass die Steigeleitung Anschlüsse (7) für die therapeutischen Sauerstoffmasken aufweist, dass zwischen der Steigeleitung und der Hauptversorgungsleitung des Notsauerstoffsystems ein Ventil (5) angeordnet ist, und dass ein durch das Kabinenpersonal bedienbarer Aktivierungsschalter (10) zur Schließung des Ventils (5) zwischen der Steigeleitung und der Hauptversorgungsleitung sowie zur Aktivierung der therapeutischen Sauerstoffquelle (1) zwecks Versorgung der therapeutischen Sauerstoffmasken mit therapeutischem Sauerstoff vorgesehen ist (1).
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Steigeleitung ( ) und der separaten Versorgungsleitung (9) ein weiteres Ventil (8) angeordnet ist, welches zusammen mit dem, zwischen der Steigeleitung und der Hauptversorgungsleitung angeordneten Ventil (5) eine Umschaltung von der therapeutischen Sauerstoffquelle (1) auf das Notsauerstoffsystem und umgekehrt bewirkt (1).
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung der Ventile (5, 8) in Abhängigkeit von dem Kabinendruck derart erfolgt, dass bei Absinken des Kabinendruckes unterhalb eines vorgegebenen Schwellwertes das Notsauerstoffsystem aktiviert wird.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Überschreitung eines vorgegebenen Schwellwertes des Kabinendruckes das therapeutische Sauerstoffsystem aktiviert wird.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die therapeutische Sauerstoffquelle (1) an die Füllleitung (4) des im Flugzeug vorhandenen Notsauerstoffsystems angeschlossen ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der therapeutischen Sauerstoffquelle und der separaten Versorgungsleitung (9) ein Druckminderer (2) zur Reduzierung des Quellendruckes auf einen konstanten Betriebsdruck für das therapeutische Sauerstoffsystem angeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch jeweils einen Wärmekompensator (3) pro Druckminderer (2) zur Verhinderung eines, zu hohen und/oder zu schnellen Ansteigens der Temperatur bei einem Befüllungsvorgang.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7, gekennzeichnet durch ein Sicherheitsventil (13) zur Sicherung des therapeutischen Verteilungssystems gegen Überdruck.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 5, gekennzeichnet durch ein Druckanzeigegerät (11) zur Anzeige des Fülldruckes der therapeutischen Sauerstoffquelle.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 4, 5, 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das therapeutische Verteilungssystem einen Testausgang (12) zur Prüfung auf Undichtigkeiten aufweist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass als therapeutische Sauerstoffquelle mindestens ein tragbarer Sauerstoffgenerator (OBOGS) vorgesehen ist, der an die Ventile (19 bzw. 35) zwischen der zwischen der Steigeleitung und Hauptversorgungsleitung des Notsauerstoffsystems sowie zwischen der Steigeleitung und der separaten Versorgungsleitung (17 bzw. 33) angeschlossen ist (2; 4).
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass als therapeutische Sauerstoffquelle mindestens ein tragbarer Sauerstoffgenerator (OBOGS) vorgesehen ist, der an das Ventil (27 bzw. 43) zwischen der zwischen der Steigeleitung und Hauptversorgungsleitung des Notsauerstoffsystems angeschlossen ist (3; 5).
  13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der tragbare Sauerstoffgenerator (14, 22, 30, 38) an eine Entlüftungsleitung (15, 23, 31, 39) und an eine Zapfluftleitung (16, 24, 32, 40) angeschlossen ist.
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