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Die vorliegende Anmeldung beansprucht
die Priorität
der US-Divisional-Anmeldung
Nr. 60/404,629 vom 19. August 2002, deren Offenbarung in ihrer Gesamtheit
als mitumfasst anzusehen ist.
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Technisches
Gebiet
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Die vorliegende Erfindung betrifft
vertikale, nichtflüchtige
Festwertspeicher bzw. Nurlesespeicher (NROM) und insbesondere vertikale
NROMs und Verfahren zur Herstellung derselben.
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Hintergrund
der Erfindung
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Ein NROM-Bauelement ist ein nichtflüchtiges
elektronisches Speicherbauelement, das Ladungen in einer dielektrischen
Schicht speichert und wohlbekannt ist. In 12 ist ein aus dem Stand der Technik
bekanntes NROM-Bauelement 10 gezeigt. Bei dem NROM-Bauelement 10 des
Standes der Technik ist das Bauelement 10 aus einem Silizium-Substrat 12 mit
einem ersten Leitfähigkeitstyp und
einem ersten Bereich 14 und einem zweiten Bereich 16 hergestellt,
die von einander beabstandet sind, und die von einem zweiten Leitfähigkeitstyp
entgegengesetzt zu dem ersten Leitfähigkeitstyp des Silizium-Substrats 12 sind.
Ein Kanalbereich 18 trennt den ersten Bereich 14 von
dem zweiten Bereich 16. Eine erste Isolierschicht 20,
wie etwa Siliziumoxid oder Siliziumdioxid, befindet sich über dem
Kanalbereich 18. Ein Dielektrikum 22 wie Siliziumnitrid
ist über
der Siliziumdioxid-Schicht 20 angeordnet.
Eine zweite isolierende Schicht 24, wie etwa eine weitere Schicht
Siliziumdioxid 24, ist über
dem Dielektrikum 22 angeordnet. Zusammen sind die isolierende Schicht 20,
die dielektrische Schicht 22 und die zweite dielektrische
Schicht 24 auch als ONO-Schicht 20–24 bekannt.
Schließlich
ist ein Polysilizium-Gate 26 an der zweiten Siliziumdioxid-Schicht 24 angebracht.
So ist das Dielektrikum 22 von dem Kanalbereich 18 beabstandet
und durch die erste Isolierschicht 20 isoliert. Das Polysilizium-Gate 24 ist
isoliert und beabstandet von dem Dielektrikum 22 durch die
zweite Isolierschicht aus Siliziumdioxid 24. Zusammenfassend
ist das Polysilizium-Gate 26 von dem Kanalbereich 18 durch
die ONO-Schicht 20-24 beabstandet
und getrennt.
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Das NROM-Bauelement 10 ist
eine nichtflüchtige
Speicherzelle mit doppelter Dichte, die in der Lage ist, zwei Bit
in einer Zelle zu speichern. Die Polysilizium-Schicht 26 dient
als Gate und steuert den Stromfluss zwischen dem ersten Bereich 14 und dem
zweiten Bereich 16 durch den Kanalbereich 18. Um
eines der Bits zu programmieren, wird das Polysilizium-Gate 26 auf
eine hohe positive Spannung angehoben. Der erste Bereich 14 wird
auf oder nahe Erdpotential gehalten und der zweite Bereich 16 wird auf
eine hohe positive Spannung angehoben. Elektronen von dem ersten
Bereich 14 beschleunigen in den Kanal 18 in Richtung
auf den zweiten Bereich 16 und werden durch einen Heißkanal-Elektroneninjektionsmechanismus
durch die erste Oxid-Schicht 20 injiziert und werden in
dem Dielektrikum 22 nahe dem Bereich 30 der dielektrischen
Schicht 22 gefangen. Da die dielektrische Schicht 22 aus
dem nicht leitenden Material Siliziumnitrid besteht, sind die Ladungen
in dem Bereich 30 gefangen.
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Um das andere Bit der Zelle 10 zu
programmieren, wird die Polysilizium-Schicht 26 auf eine hohe positive
Spannung gelegt. Der zweite Bereich 16 wird nahe oder bei
Erdpotential gehalten und der erste Bereich 14 wird auf
eine hohe positive Spannung gelegt. Elektronen von dem zweiten Bereich 16 beschleunigen
in dem Kanal in Richtung des ersten Bereichs 14 und werden
durch einen Heißkanal-Elektroneninjektionsmechanismus
durch die erste Siliziumdioxid-Schicht injiziert und in einem Bereich 28 der
Siliziumnitrid-Schicht 24 gefangen. Da die Siliziumnitrid-Schicht 24 nichtleitend
ist, sind die Ladungen wiederum in dem Bereich 28 gefangen.
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Um eines der Bits zu lesen, wird
der erste Bereich 14 nahe Erdpotential gehalten. Eine positive Vorspannung
wird an die Polysilizium-Schicht 26 angelegt. Die angelegte
Spannung ist so, dass, wenn der Bereich 28 keine gefangenen
Ladungen enthält bzw.
nicht programmiert ist, dass sie den Kanalbereich 18 darunter
leitfähig
macht. Wenn der Bereich 28 jedoch gefangene Ladungen hat
bzw. programmiert ist, besteht kein leitfähiger Kanal. Eine positive Spannung
wird auch an dem zweiten Bereich 16 angelegt. Die am zweiten
Bereich 16 angelegte Spannung ist so, dass sie eine Vergrößerung des
Sperrschichtbereichs des zweiten Bereichs 16 hervorruft, so
dass dieser den Kanalbereich 18 außerhalb des Bereichs 30 umfasst.
So ist es nicht relevant, ob der Bereich 30 programmiert
ist oder nicht. So ist der Leitfähigkeitszustand
des Kanals zwischen dem ersten Bereich 14 und dem zweiten
Bereich 16 nur abhängig
von dem Zustand der in dem Bereich 28 gespeicherten oder
gefangenen Ladung.
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Um das andere Bit zu lesen, werden
die angelegten Spannungen einfach umgekehrt. So wird der zweite
Bereich 16 nahe Erdpotential gehalten. Eine positive Vorspannung
wird an die Polysilizium-Schicht 26 angelegt. Die angelegte
Spannung ist derart, dass, wenn der Bereich 30 nicht programmiert ist,
sie den Kanalbereich 18 darunter leitfähig macht. Wenn jedoch der
Bereich 30 programmiert ist, existiert kein Leitungskanal.
Eine positive Spannung wird auch an den ersten Bereich 14 angelegt.
Die an den ersten Bereich 14 angelegte Spannung ist so,
dass sie eine Vergrößerung des
Sperrbereichs des ersten Bereichs 14 hervorruft, der sich
in den Kanalbereich 18 erstreckt, so dass der Ladungszustand
der in dem Bereich 28 gespeicherten oder gefangenen Ladung irrelevant
ist.
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Zum Löschen kann das Substrat 12,
der erste Bereich 14 und der zweite Bereich 16 an
eine hohe positive Spannung angelegt werden, wodurch ein Fow-ler/Nordheim-Tunneln
von Elektronen aus den Speicherbereichen 28 und 30 in
das Substrat 12 hervorgerufen wird.
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Das Problem der bekannten NROM-Zelle 10 ist,
dass der Kanal 18 auf der planaren Oberfläche des
Silizium-Substrats 12 ausgebildet ist. Der Kanalbereich 18 liegt
in einer Ebene zwischen dem ersten Bereich 14 und dem zweiten
Bereich 16. So ist es erforderlich, dass der Kanalbereich 18 genügend groß ist, so
dass die Speicherbereiche 28 und 30 genügend von
einander entfernt sind. Dies wird zu einem Problem, wenn die Zelle 10 zu
kleineren Abmessungen verkleinert wird. Zusätzlich kann die Dicke der ONO-Schichten 20–24 nicht
skaliert werden.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Erfindungsgemäß weist ein nichtflüchtiges Speicherbauelement
im Wesentlichen ein einkristallines halbleitendes Material eines
ersten Leitfähigkeitstyps
mit einer planaren Oberfläche
auf. Ein erster Bereich eines zweiten Leitfähigkeitstyps unterschiedlich
von dem ersten Leitfähigkeitstyp
befindet sich in dem halbleitenden Material. Ein zweiter Bereich
des zweiten Leitfähigkeitsbereichs
befindet sich ebenfalls in dem halbleitenden Material. Ein Kanalbereich
verbindet den ersten und zweiten Bereich zur Leitung von Ladungen.
Ein Dielektrikum ist von dem Kanalbereich zum Einfangen von Ladungen
beabstandet. Eine Gate-Elektrode ist von dem Dielektrikum beabstandet
zur Steuerung der Leitung von Ladungen in dem Kanalbereich. Schließlich weist
der Kanalbereich einen Abschnitt auf, der im Wesentlichen senkrecht
zu der planaren Oberfläche
ausgebildet ist.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
auch eine nichtflüchtige
Speicheranordnung mit einer Vielzahl der vorgenannten Speicherzellen.
Ferner teilen sich benachbarte Paare von Speicherzellen einen gemeinsamen
ersten Bereich.
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Die vorliegende Erfindung umfasst
auch eine Anzahl von Verfahren zur Herstellung der nichtflüchtigen
Speicheranordnung des vorgenannten Typs.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 ist
eine Querschnittsansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen vertikalen
NROM-Zelle und -Anordnung.
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2 ist
eine Querschnittsansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen vertikalen
NROM-Zelle und -Anordnung.
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Die 3A und 3B sind Querschnitts-Ansichten eines dritten
Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen vertikalen
NROM-Zelle und -Anordnung. Die in den 3A und 3B gezeigten Ausführungsbeispiele sind strukturell ähnlich,
unterscheiden sich aber, basierend auf den Herstellungsverfahren.
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Die 4A–4K sind
perspektivische und Querschnitts-Ansichten eines ersten Verfahrens
zur Herstellung des ersten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen vertikalen
NROM-Zelle und -Anordnung aus 1.
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Die 5A–5L sind
perspektivische und Querschnitts-Ansichten eines zweiten Verfahrens
zur Herstellung des in 1 gezeigten
ersten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen vertikalen NROM-Zelle
und -Anordnung.
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Die 6A–6J sind
perspektivische und Querschnitts-Ansichten eines ersten Verfahrens
zur Herstellung des in 2 gezeigten
zweiten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen vertikalen NROM-Zelle
und -Anordnung.
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Die 7A–7L sind
perspektivische und Querschnitts-Ansichten eines zweiten Verfahrens
zur Herstellung des in 2 gezeigten
zweiten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen vertikalen NROM-Zelle
und -Anordnung.
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Die 8A–8L sind
perspektivische und Querschnitts-Ansichten eines dritten Verfahrens
zur Herstellung des in 2 gezeigten
zweiten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen vertikalen NROM-Zelle
und -Anordnung.
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Die 9A–9M sind
perspektivische und Querschnitts-Ansichten eines ersten Verfahrens
zur Herstellung des in 3A gezeigten
dritten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen vertikalen NROM-Zelle
und -Anordnung.
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Die 10A–10N sind
perspektivische und Querschnitts-Ansichten eines zweiten Verfahrens
zur Herstellung des in 3A gezeigten
dritten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen vertikalen NROM-Zelle
und -Anordnung.
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Die 11A–11O sind
perspektivische und Querschnitts-Ansichten eines dritten Verfahrens
zur Herstellung des in der 3A gezeigten
dritten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen vertikalen NROM-Zelle
und -Anordnung.
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12 ist
eine Querschnittsansicht einer planaren NROM-Zelle des Standes der
Technik.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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In 1 ist
eine Querschnittsansicht eines erfindungsgemäßen vertikalen NROM-Bauelements 40 gezeigt.
Das Bauelement 40 weist eine Vielzahl vertikaler NROM-Zellen
auf. Ähnlich
der in 12 gezeigten
NROM-Zelle 10 weist das erfindungsgemäße vertikale NROM-Bauelement 40 ein
einkristallines Silizium-Substrat 12 eines
ersten Leitfähigkeitstyps
auf. Ein erster Bereich 14 und ein zweiter Bereich 16 eines
zweiten Leitfähigkeitstyps
befinden sich im Substrat 12. Der erste Bereich 14 und
der zweite Bereich 16 sind durch einen Kanalbereich 18 voneinander
getrennt. Anders als beim Stand der Technik ist der Kanalbereich 18 jedoch
nicht planar. Statt dessen weist der Kanalbereich 18, wie
in 1 gezeigt ist, einen
Bereich auf der Außenseite
einer Säule 36 auf,
die über
die planare Oberfläche 32A des
Silizium-Substrats 12 wächst.
So hat der Kanalbereich 18 einen Abschnitt, der senkrecht
zur planaren Oberfläche 32 ist,
einen Abschnitt parallel zur planaren Oberfläche 32A und einen
weiteren Bereich im Wesentlichen senkrecht zur planaren Oberfläche 32A.
Die Säule 36 kann
aus Polysilizium auf die planare Oberfläche 32A des Substrats 12 gewachsen sein
und dann rekristallisiert sein, um im Wesentlichen einkristallines
Silizium 36 zu bilden. Alternativ können die Säulen 36 ein Teil des
Substrats 12 sein und die Bereiche 38 zwischen
benachbarten Säulen 36 sind
Gräben
im Silizium-Substrat 12, das eine obere planare Oberfläche 32B aufweist.
In diesem Fall besteht keine Notwendigkeit, Polysilizium auf der Oberfläche 32A aufzuwachsen
und zu rekristallisieren. Statt dessen kann die Säule 36 ein
natürlicher Teil
des Substrats 12 mit Gräben 38 sein,
die unter der planaren Oberfläche 32B in
das Substrat 12 geschnitten werden.
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Unmittelbar benachbart und gegen
den Kanalbereich 18 positioniert ist eine ONO-Schicht 20–24 ähnlich zu
der in 12 dargestellten
und beschriebenen. Die ONO-Schicht 20–24 umfasst eine erste
Isolierschicht 20 aus Siliziumdioxid mit einer Schicht
eines Dielektikums wie Siliziumnitrid 22 zum Einfangen
oder Festhalten der Elektronen und eine zweite Schicht aus Siliziumdioxid 24.
Schließlich
ist isoliert von dem Kanalbereich 18 die Polysilizium-Schicht 26 vorgesehen,
die die Gräben 38 füllt und
die Leitung der Ladungen durch den Kanalbereich 18 steuert.
Wie 1 entnommen werden kann,
weist jede vertikale NROM-Zelle 40 einen ersten Bereich 14 und
einen zweiten Bereich 16 auf, wobei der erste Bereich 14 von
benachbarten NROM-Zellen 40 gemeinsam benutzt wird und
wobei der zweite Bereich 16 von benachbarten vertikalen NROM-Zellen 40 ebenfalls
gemeinsam benutzt wird.
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Jede vertikale NROM-Zelle 40 hat
einen Kanalbereich 18, der die Länge der Säule 36 durchquert,
deren Breite und schließlich
erneut die Länge der
Säule 36 nach
unten. So ist die Gesamtlänge
des Kanals gleich zweimal der Höhe
der Säule 36 plus ihre
Breite. Wie aus 1 ersichtlich
ist, sind bei dem ersten Ausführungsbeispiel
des vertikalen NROM-Bauelements 40 der erste und zweite
Bereich 14 bzw. 16 unterhalb des Grabenbereichs 38 angeordnet.
Wenn das Silizium-Substrat 12 eine
Oberseite der Oberfläche 32B aufweist,
dann hat der Graben 38 einen oberen Bereich und einen unteren
Bereich, wobei der erste und zweite Bereich 14 bzw. 16
benachbart dem unteren Bereich angeordnet sind. Der Kanalbereich 18 hat
eine Seitenwand, die sich im Wesentlichen entlang der Seitenwand des
Grabens erstreckt und den oberen Abschnitt mit dem unteren Abschnitt
des Grabens 38 verbindet.
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Eine Polysilizium-Schicht 26 ist
in dem Graben 38 vorgesehen und verbindet die Gates aller
vertikalen NROM-Zellen in horizontaler Richtung. Die ersten Bereiche 14 und
zweiten Bereiche 16 erstrecken sich in einer Richtung senkrecht
zur Papierebene der in 2 gezeigten
Darstellung und verbinden die vertikalen NROM-Zellen, die sich oberhalb
und unterhalb der Zeichenebene der 2 befinden.
So wird eine Anordnung der vertikalen NROM-Zellen gebildet.
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2 zeigt
ein zweites efindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
des vertikalen NROM-Bauelements 60. Ähnlich dem in 1 gezeigten ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
des vertikalen NROM-Bauelements 40 weist das vertikale NROM-Bauelement 60 ein
einkristallines Silizium-Substrat 12 mit einer planaren
Oberseite 32 auf. Gräben 38 sind
in dem Silizium-Substrat 12 ausgebildet. Die Gräben 38 weisen
einen oberen Abschnitt und einen unteren Abschnitt auf, wobei eine
Seitenwand den oberen Abschnitt mit dem unteren Abschnitt verbindet.
Das vertikale NROM-Bauelement 60 weist auch eine Vielzahl
von vertikalen NROM-Zellen auf, wobei jede Zelle einen ersten Bereich 14 und
einen zweiten Bereich 16 eines zweiten Leitfähigkeitstyps
umgekehrt des ersten Leitfähigkeitstyps
des Silizium-Substrats 12 aufweisen. Der erste Bereich 14 und
der zweite Bereich 16 sind von einander beabstandet durch
den Kanalbereich 18. Wiederum ähnlich der Diskussion des vertikalen NROM-Bauelements 40 teilt
sich jedes Paar benachbarter Zellen einen gemeinsamen zweiten Bereich 16 und
jedes Paar gemeinsamer Zellen einen gemeinsamen Bereich 14.
Anders als bei dem in 1 gezeigten
vertikalen NROM-Bauelement 14 sind jedoch der erste Bereich 14 und
der zweite Bereich 16 im Wesentlichen nahe dem oberen Abschnitt
des Grabens 38 und in dem Bereich zwischen benachbarten Gräben 38 angeordnet.
Der Kanal erstreckt sich entlang der Seitenwand und dem unteren
Abschnitt und wiederum der Seitenwand des Grabens zwischen dem ersten
Bereich 14 und dem zweiten Bereich 16.
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Ähnlich
der in 1 gezeigten vertikalen NROM-Zelle 40 weist
der Kanalbereich jeder vertikalen NROM-Zelle des Bauelements 60 die
zweifache Länge
der Seitenwand des Grabens 38 sowie die Breite des unteren
Abschnitts des Grabens 38 auf.
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3A zeigt
ein drittes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen vertikalen
NROM-Bauelements 80A. Das vertikale NROM-Bauelement 80A weist
eine Vielzahl vertikaler NROM-Zellen auf, wobei sich jedes Paar
benachbarter NROM-Zellen einen gemeinsamen ersten Bereich 14 und
jedes weitere Paar benachbarter und vertikaler NROM-Zellen 80A einen
gemeinsamen zweiten Bereich 16 teilen. Ähnlich der ganzen Diskussion über die
anderen vertikalen NROM-Bauelemente
besteht das vertikale NROM-Bauelement 80A aus einem einkristallinen
Silizium-Substrat 12 eines ersten Leitfähigkeitstyps, in dem erste
und zweite Regionen 14 bzw. 16 eines zweiten Leitfähigkeitstyps
ausgebildet sind. Erste und zweite Regionen 14 bzw. 16
sind von einander beabstandet mit einem dazwischen befindlichen
Kanalbereich 18. In dem in 3A gezeigten
Ausführungsbeispiel
weist das Silizium-Substrat 12 eine planare obere Oberfläche 32B auf
und enthält
eine Vielzahl von darin eingeschnittenen Gräben 38. Jeder Graben 38 weist
einen oberen Abschnitt, einen unteren Abschnitt und eine Seitenwand
auf. Die ersten Bereiche 14 sind im Wesentlichen benachbart
zu dem unteren Abschnitt der Gräben
angeordnet. Die zweiten Bereiche 16 sind benachbart dem
oberen Abschnitt jedes der Gräben 38 angeordnet.
So erstreckt sich der Kanalbereich 18 im Wesentlichen entlang
der Seitenwand jeder der Gräben 38 und
verbindet den ersten Bereich 14 mit dem zweiten Bereich 16.
Die Gräben 38 sind
mit ONO 20–24 versehen
und mit einem Polysilizium-Material 26 gefüllt, das
die Zellen in der in 3A gezeigten
Reihe von Zellen verbindet. Die ersten und zweiten Regionen 14 und 16 verbinden
die Säulen
der Zellen, die sich senkrecht zu der in 3A gezeigten
Figur erstrecken.
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3B zeigt
eine Querschnitts-Ansicht eines weiteren dritten Ausführungsbeispiels 80B des vertikalen
NROM-Bauelements 80B. Das in 3B gezeigte
Bauelement 80B ist im Betrieb und in der Theorie identisch
mit dem in 3A gezeigten Bauelement 80A.
Der einzige Unterschied ist, dass bei dem in 3B gezeigten
Bauelement 80B das Silizium-Substrat 12 eine planare
Oberfläche 32A aufweist.
Auf der planaren Oberfläche 32A sind
Säulen rekristallisierten
Polysiliziums 36 (die im Wesentlichen einkristallin sind)
mit Lücken 38 ausgebildet,
die benachbarte Säulen 36 von
einander trennen. Die Lücken 38 sind
das Äquivalent
der in 3A gezeigten Gräben 38 und
werden mit der ONO-Schicht 20–24 und Polysilizium 26 gefüllt.
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4A zeigt
einen ersten Schritt in dem Verfahren zur Herstellung des NROM-Bauelements 40, das
in 1 gezeigt ist. Der
erste Schritt in dem Verfahren zur Herstellung des in 1 gezeigten vertikalen NROM-Bauelements 40 ist,
von einander beabstandete Streifen einer ungefähr 500 Angström dicken
Siliziumnitrid-Schicht auf die obere planare Oberfläche 32B des
Silizium-Substrats 12 abzuscheiden. Die Höhe jedes
Nitrid-Streifens 90 definiert die Dicke der Wortleitung.
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Im nächsten Schritt werden Gräben einer Tiefe
von ungefähr
2000 Angström
in das Silizium-Substrat 12 geschnitten. Ein optionaler
Schritt an diesem Punkt wäre,
eine Seitenwand-Implantierung vorzusehen, die der Funktion der Reduzierung
eines Durchbruchs als auch des Festsetzens einer Schwellenspannung
des Kanals dient. Jeder Graben hat einen unteren oder Bodenabschnitt 94,
einen oberen Abschnitt und eine Seitenwand.
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In dem folgenden, in 4C gezeigten Schritt
werden Siliziumdioxid-Abstandselemente 92 entlang
den Seitenwänden
der Gräben 38 ausgebildet.
Wenn ein Implantierungsschritt wie in 4D ausgeführt wird,
der die ersten und zweiten Bereiche 14 und 16 definiert,
die sich senkrecht zu der Zeichnung von 4D erstrecken,
wird daher die Breite jedes der Bereiche 14 und 16 durch
die Öffnung
am Boden der Gräben 94 definiert.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist das implantierte Material ein N+-Material,
wie etwa Phosphor.
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Die Gräben 38 werden dann
mit einem Hochdichteplasma (HDP)-Siliziumdioxid-Prozess
(siehe 4E) gefüllt. Nach dem Füllen der
Gräben 38 mit dem
HDP-Siliziumdioxid-Abscheideprozess wird ein CMP-Polierschritt ausgeführt. Nachdem
die Gräben 38 gefüllt wurden,
wird ein Photoresist- und ein Maskierungsschritt in Y-Richtung ausgeführt und
Photoresist-Streifen 96 ausgebildet (siehe 4F).
Diese Photoresist-Streifen 96 definieren die Wortleitung,
indem sie Isolatorbereiche abdecken, die Wortleitungen trennen.
Somit wird der Bereich der Struktur, der nicht durch den Photoresist 96 abgedeckt
ist, behandelt. Die gesamte Struktur unterliegt dann einem anisotropischen
Nitrid- oder Trockenätzschritt,
um die Nitrid-Bereiche 90 zu entfernen, die nicht durch
den Photoresist 96 abgedeckt sind. Das Resultat ist in 4G gezeigt. Nachdem das Nitrid entfernt
ist, wird die Struktur einem trockenen Oxid-Ätzschritt unterworfen, um das
Oxid in den Gräben 38 in
den Bereichen zu entfernen, die nicht durch den Photoresist 96 bedeckt
sind. Das Resultat ist in 4H gezeigt.
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Danach werden die Photoresist-Streifen 96 entfernt
und die ONO-Schichten 20, 22 und 24 werden
gebildet. Die ONO-Schichten 20, 22 und 24 werden
in dem Grabenbereich 38 abgeschieden, deren Oxid entfernt
wurde. Das Resultat ist in 4l gezeigt,
die einen Querschnittsbereich der Struktur durch den Bereich darstellt,
wo der Photoresist 96 die Struktur nicht abdeckt. Wie aus 4l ersichtlich ist, werden die ONO-Schichten
20, 22 und 24 in den Gräben
entlang deren Bodenabschnitt 94, entlang der Seitenwand
und zwischen den Gräben
benachbart dem oberen Abschnitt abgeschieden. Damit erstrecken sich
die ONO-Schichten 20-24 kontinuierlich zwischen
benachbarten Gräben 38.
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Die in 4l gezeigte
Struktur wird dann mit Polysilizium 36 mit einem CMP-Polierschritt
gefüllt, der
bis zu der Ebene des Siliziumnitrids 90 ausgeführt wird,
welches über
dem Isolatorbereich verbleibt. Das Resultat ist in 4J gezeigt.
Das Polysilizium 26 erstreckt sich in einer Zeilenrichtung
und verbindet das Polysilizium in benachbarten Gräben 38.
Anschließend
wird das Nitrid in dem Isolatorbereich durch einen Trockenätzprozess
entfernt. Eine Querschnitts-Ansicht des Isolatorbereichs ist in 4K gezeigt. Die Einfangbereiche 28 und 30 für jede NROM-Zelle 40,
wo die Elektronen in der dielektrischen Schicht 24 gefangen
werden können,
sind in 4J gezeigt.
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5A zeigt
einen ersten Schritt eines zweiten Verfahrens zur Herstellung des
in 1 gezeigten vertikalen
NROM-Bauelements 40. Die Schritte 5A, 5B, 5C und 5D sind
identisch zu den in den 4A, 4B, 4C und 4D gezeigten und beschriebenen Schritten,
auf welche hierbei Bezug genommen wird.
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Im nächsten Schritt des zweiten
endungsgemäßen Verfahrens
werden dann die Oxid-Abstandselemente 92 entfernt. Dies
kann beispielsweise durch einen Trockenätzprozess ausgeführt werden. Die
resultierende Struktur ist in 5E gezeigt.
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Die Nitrid-Streifen 90 werden
dann durch einen Trockenätz-
oder einen isotropischen Ätzprozess entfernt.
Die resultierende Struktur ist in 5F gezeigt.
An diesem Punkt ist die in 5F gezeigte Struktur ähnlich zu
der in 4H dargestellten Struktur,
mit der Ausnahme, dass sich die Gräben entlang der gesamten Länge des
Bauelements ohne Isolation zwischen den Reihen der vertikalen NROM-Zellen erstreckt.
Die ONO-Schichten 20–24 werden
dann entlang des Bodenabschnitts, des Seitenwandabschnitts und des
oberen Abschnitts der Gräben
angewandt und abgeschieden, wobei die ONO-Schichten 20 bis 24 in
Zeilenrichtung kontinuierlich sind. Das Ergebnis ist die in 5G gezeigte Struktur.
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Anschließend wird Polysilizium 26 in
jeden der Gräben 38 abgeschieden
und eine kontinuierliche Verbindung in Zeilenrichtung zwischen den
mehreren vertikalen NROM-Zellen in Zeilenrichtung gebildet. So füllt das
Polysilizium 26 die Gräben
entlang der Spaltenrichtung. Das Ergebnis ist die in 5H gezeigte Struktur. Im nächsten Schritt
dieses Verfahrens werden Photoresist-Streifen 96 in Y-Richtung von einander
beabstandet ausgebildet, wie in 5l gezeigt
ist. In diesem Fall schützen
die Photoresist-Streifen 96 die aktiven Bereiche unterhalb
der Photoresist-Streifen 96. Das Polysilizium 26,
das nicht durch das Photoresist 96 gedeckt ist, wird dann durch
einen Trockenätzprozess
entfernt, bis die ONO-Schichten 20-24 erreicht
werden. Die resultierende Struktur ist in 5J gezeigt.
Der freigelegte Abschnitt der Gräben 38 wird
dann mit Siliziumdioxid oder jedem geeigneten anderen Isolatormaterial
gefüllt,
das als Isolierung dient. Das Ergebnis ist in 5K gezeigt.
Schließlich
wird der Photoresist 96 entfernt und die resultierende
Struktur ist in 5L gezeigt.
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6A zeigt
einen ersten Schritt eines ersten Verfahrens zur Herstellung des
in 2 gezeigten NROM-Bauelements 60. Ähnlich dem
Verfahren zur Herstellung des in 1 gezeigten
vertikalen NROM-Bauelements 40 verwendet das Verfahren ein
einkristallines Silizium-Substrat 12 eines P-Leitfähigkeitstyps.
Das Substrat 12 hat eine obere planare Oberfläche 32.
Eine Vielzahl von Streifen Siliziumnitrid 90 werden abgeschieden.
Die Streifen Siliziumnitrid 90 sind von einander beabstandet
und ungefähr 1000
Angström
dick, um die auszubildenden ersten und zweiten Bereiche 14 bzw. 16 zu
definieren. Die Höhe
der Siliziumnitrid-Streifen 90 definiert die Wortleitungsdicke
oder die Dicke des Polysiliziums 26 in Zeilenrichtung.
Nachdem die Siliziumnitrid-Streifen 90 abgeschieden wurden,
wird ein 2000 Angström tiefer
Silizium-Graben in das Substrat 12 zwischen benachbarten
Siliziumnitrid-Streifen 90 geätzt. Das Resultat ist in 6B gezeigt. Die Gräben 38 werden dann
mit HDP-Siliziumdioxid gefüllt.
Die resultierende Struktur wird dann CMP-poliert, um das Siliziumdioxid
zu entfernen, bis es auf einer Ebene mit der oberen Ebene der Siliziumnitrid-Schicht 90 befindet. Die
resultierende Struktur ist in 6C gezeigt.
Streifen von einander beabstandeten Photoresists 96 werden
dann über
die Y-Richtung der Struktur ausgebildet. Die Bereiche unterhalb
des Photoresists 96, die durch den Photoresist bedeckt
sind, sind die isolierenden Bereiche zwischen benachbarten Reihen vertikaler
NROM-Zellen. Die resultierende Struktur ist in 6D gezeigt.
Der ungeschützte
Bereich ist nicht durch den Photoresist 96 abgedeckt und
wird dann einem trockenen Nitrid-Ätzschritt unterworfen, der
das Siliziumnitrid 90 entfernt. Eine N+-Implantierung
wird ausgebildet, um die erste und zweite Region 14 bzw.
16 in dem aktiven Bereich auszubilden. Eine optionale VTH-Implantierung
kann auch in dem Bereich 96 ausgeführt werden, welche sich zwischen benachbarten
Paaren von Gräben 38 befindet.
Die optionale VTH-Implantierung in den Bereichen 36 dient
der Steuerung der Schwellenspannung des Transistors, der definiert
ist durch den ersten Bereich 14 und den zweiten Bereich 16 und
den Kanal 18, der den ersten Bereich 14 mit dem
zweiten Bereich 16 verbindet und sich entlang des Umfangs
jedes Grabens 38 erstreckt. Die resultierende Struktur
ist in 6E gezeigt.
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Mit dem nach wie vor vorhandenen
Photoresist 96 wird die Struktur einer Oxid-Trockenätzung unterworfen,
um das Siliziumdioxid von den freigelegten Gräben 38 zu entfernen.
Der Photoresist 96 wird dann entfernt. Die resultierende
Struktur ist in 6F gezeigt.
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Die isolierenden und die dielektrischen ONO-Schichten 20–24 werden
dann auf die in 6F gezeigte Struktur
abgeschieden. Im Ergebnis erstrecken sich die ONO-Schichten 20–24 entlang der
Zeilenrichtung der Struktur kontinuierlich von einer Zelle zu einer
benachbarten Zelle. Die resultierende Struktur ist in 6G gezeigt.
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Polysilizium 26 füllt dann
die freigelegten Gräben 38 kontinuierlich
in Zeilenrichtung. Nach Abscheidung des Polysiliziums wird das Polysilizium 26 CMP-poliert bis zu einer
Ebene, die der oberen Ebene des benachbarten Siliziumnitrids 90 über dem
Isolatorbereich entspricht. Die resultierende Struktur ist in 6H gezeigt.
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Die Struktur wird dann einem Trocken-Siliziumnitrid-Ätzprozess
unterworfen. Daraus resultierend wird nur der Abschnitt der Struktur,
der Siliziumnitrid über
dem Isolatorbereich enthält,
von seinem Siliziumnitrid befreit. Die in 6l gezeigte
Querschnitts-Ansicht zeigt den Bereich, nach dem das Siliziumnitrid
in dem Isolatorbereich geätzt
wurde. Der Ätzvorgang
kann trocken oder nass sein, solange die ONO-Schichten 20–24 unter
der Polysilizium-Deckschicht 26 erhalten bleiben.
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Die Struktur wird dann einem Implantierungsschritt
unterworfen, der erste und zweite Regionen 14 bzw. 16 über den
Isolatorbereich verbindet. Wie in 6J gezeigt
ist, verbindet die N+-Implantierung den
ersten Bereich 14 von einer Zeile zu einer weiteren Zeile über die
Isolation. Ähnlich
verbindet die Implantierung den zweiten Bereich 16 von
einer Zeile zu einer benachbarten Zeile. Die Einfangbe reiche 28 und 30 in
den aktiven NROM-Zellen sind in 6H gezeigt
und sind benachbart den ersten und zweiten Bereichen 14 bzw.
16. Erste und zweite Bereiche 14 bzw. 16 sind
jeweils benachbart dem oberen Abschnitt des Grabens 38 und
liegen zwischen benachbarten Gräben 38.
Der Kanal jeder vertikalen NROM-Zelle zwischen erstem Bereich 14 und
zweitem Bereich 16 liegt entlang der Seitenwand des Grabens 38,
entlang des Bodenabschnitts 94 und wiederum entlang der
Seitenwand des Grabens 38. So ist die Gesamtlänge des
Kanals 18 zweimal die Länge
der Seitenwand des Grabens plus die Breite des Bodenabschnitts 94.
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7A zeigt
einen ersten Schritt eines zweiten Verfahrens zur Herstellung des
in 2 gezeigten NROM-Bauelements 60.
In dem ersten Schritt werden ähnlich
dem in 6A gezeigten ersten Schritt
Nitrid-Streifen 90, die von einander beabstandet sind,
auf der planaren Oberseite 32 des Silizium-Substrats 12 ausgebildet.
Anschließend
werden Gräben
in das Substrat 12 zwischen den Bereichen des von einander
beabstandeten Nitrids 90 geschnitten und die resultierende
Struktur ist in 7B gezeigt. Die Gräben werden
dann mit Siliziumdioxid bis zu der Ebene der Oberseite 32 des
Substrats 12 gefüllt.
Die resultierende Struktur ist in 7C gezeigt. Die
Nitrid-Streifen 90 werden entfernt, wobei die resultierende
Struktur in 7D gezeigt ist. Die Bereiche 36,
die sich zwischen benachbarten Paaren von Gräben 38 befinden, werden
mit einer N+-Implantierung versehen, um
den ersten und zweiten Bereich 14 bzw. 16 zu bilden. Zusätzlich kann
auch eine VTH-Implantierung in den Bereichen 36 ausgebildet werden,
um den Schwellenwert des Transistors einzustellen, der den ersten
Bereich 14 und den zweiten Bereich 16 umfasst.
Die resultierende Struktur ist in 7E gezeigt.
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Das durch den HDP-Prozess in den
Gräben 38 ausgebildete
Siliziumdioxid wird dann durch ein Nassätzverfahren entfernt. Die resultierende
Struktur ist in 7F gezeigt. ONO-Schichten 20–24 werden entlang
der Seitenwände
der Gräben 38 abgeschieden
und erstrecken sich kontinuierlich von einer NROM-Zelle 60 zu
einer benachbarten Zelle derselben Zeile. Die Gräben werden dann mit Polysilizium 26 gefüllt, das
sich in kontinuierlicher Zeilenrichtung erstreckt und eine NROM-Zelle 60 mit
einer benachbarten NROM-Zelle 60 in der gleichen Zeile
ver bindet. Die resultierende Struktur ist in 7H gezeigt. Von
einander beabstandete Photoresist-Streifen 96 werden dann
in Y-Richtung ausgebildet. Jeder Photoresist-Streifen 96 bedeckt
einen aktiven Abschnitt bestehend aus aktiven Zellen. Der freigelegte
Bereich, d.h. die Bereiche, die nicht durch Photoresist 96 abgedeckt
sind, werden dann geätzt.
Das Polysilizium in diesen Bereichen wird dann vollständig von
den Gräben 38 entfernt.
Die resultierende Struktur ist in 7J gezeigt.
Die Gräben
werden dann mit einem isolierenden Material wie Siliziumdioxid gefüllt, um
einen Isolationsbereich zwischen benachbarten Zeilen vertikaler
NROM-Zellen 60 zu
bilden. Die resultierende Struktur ist in 7K gezeigt.
Anschließend
werden die Photoresist-Streifen 96 entfernt und die dann resultierende
Struktur ist in 7L gezeigt.
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In 8A ist
der erste Schritt in einem weiteren Verfahren zur Herstellung des
in 2 gezeigten vertikalen
NROM-Bauelements 60 dargestellt. In dem ersten Schritt
werden von einander beabstandete Streifen 91 aus Siliziumdioxid
auf die Oberseite 32 des Silizium-Substrats 12 abgeschieden.
Die Oxidstreifen 91 sind genügend von einander beabstandet, so
dass der Bereich dazwischen den Bereich der ersten Implantierung 14 bzw.
der zweiten Implantierung 16 bilden. Mit den Oxidstreifen 91 als
Maske wird ein Implantierungsschritt ausgeführt, der den ersten und zweiten
Bereich 14 bzw. 16 bildet, mit einer optionalen
Implantierung, um VTH der vertikalen NROM-Zelle 60 einzustellen.
Die resultierende Struktur ist in 8B gezeigt.
Die Lücken
zwischen jedem Siliziumdioxid-Streifen 91 werden mit Siliziumnitrid 90 gefüllt. Dies
kann beispielsweise durch Abscheiden von Siliziumnitrid über der
Struktur und anschließendem anisotropen Ätzen des
Siliziumnitrids mit dem Siliziumdioxid 91 als Ätzstopper
realisiert werden. Als Resultat bedeckt das Siliziumnitrid dann
erste Bereiche 14 und zweite Bereiche 16. Die
resultierende Struktur ist in 8C gezeigt.
Dann werden die Siliziumdioxid-Streifen 91 entfernt. Die
resultierende Struktur ist in 8D gezeigt.
Mit dem Siliziumnitrid als Maske werden Gräben 38 in das Silizium-Substrat 12 geschnitten.
Die resultierende Struktur ist in 8E gezeigt.
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Anschließend werden die Nitrid-Streifen 92 entfernt.
Die resultierende Struktur ist in 8F gezeigt.
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Schließlich zeigen die 8G–8L die
darauf folgenden Prozessschritte. Die Schritte sind identisch den
in den 7G–7L gezeigten
und beschriebenen Schritten.
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9A zeigt
einen ersten Schritt eines ersten Verfahrens zur Herstellung des
in 3A gezeigten vertikalen NROM-Bauelements 80A.
Zunächst werden
von einander beabstandete Streifen Siliziumnitrid 90 einer
Breite von 500 Angström
auf die obere Oberfläche 32B des
Silizium-Substrats 12 abgeschieden. Dem folgt das Schneiden
des Silizium-Substrats 12, um Gräben 38 in den Räumen zwischen
den Siliziumnitrid-Streifen 90 auszubilden. Eine optionale
Graben-Seitenwandimplantierung kann
durchgeführt
werden. Die resultierende Struktur ist in 9B gezeigt.
Jeder Graben hat ähnlich
wie die vorher besprochenen Gräben
Seitenwände,
einen oberen Abschnitt und einen Bodenabschnitt 94. Oxid-Abstandselemente 92 werden
entlang den Seitenwänden
des Grabens 38 ausgebildet. Das Ergebnis der Ausbildung
der Oxid-Abstandselemente 92 ist, die Breite des Bodenabschnitts 94 zu "beschränken". N+-Implantierungen
werden ausgeführt,
um die ersten Bereiche 14 an dem Bodenabschnitt 94 jedes der
Gräben 38 auszubilden.
Die ersten Bereiche 14 erstrecken sich vertikal senkrecht
zu der Querschnittsdarstellung der in 9D gezeigten
Struktur.
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Hochdichtes Plasma oder HDP wird
verwendet, um Siliziumdioxid auszubilden, um die Gräben 38 zu
füllen.
Ein CMP-Polierschritt wird auf die Oberfläche der Struktur angewendet.
Das Ergebnis ist in 9E gezeigt.
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Von einander beabstandete Streifen 96 bestehend
aus Photoresist werden in Y-Richtung der Struktur aufgebracht. Der
Photoresist 96 schützt
jene Bereiche der Gräben 38,
die später
die Isolatorbereiche zwischen benachbarten Zeilen der vertikalen NROM-Zeilen 80A werden.
Die resultierende Struktur ist in 9F gezeigt.
Wo der Photoresist 96 die darunterliegende Struktur nicht
abdeckt, ist das Nitrid 90 freigelegt und wird trockengeätzt. Eine
Querschnittsansicht des "aktiven" Bereiches ist in 9G gezeigt, wobei das Siliziumnitrid 90 entfernt
ist. So weit sind alle beschriebenen Schritte ähnlich den in den 4A bis 4G gezeigten
und beschriebenen Schritten der Bildung des vertikalen NROM-Bauelements 40.
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Im nächsten Schritt werden N+-Implantierungen an der Struktur angebracht.
Diese bilden den zweiten Bereich 16, der sich in von einander
beabstandeten Bereichen zwischen benachbarten Gräben 38 jeweils befindet.
Die resultierende Struktur ist in 9H der
Querschnittsansicht des "aktiven" Bereichs gezeigt.
Da die Photoresist-Streifen 96 den Isolatorbereich abdecken,
ist der zweite Bereich 16 diskontinuierlich derart, dass
die Bereiche nicht kontinuierlich parallel mit den ersten Bereichen 14 sind. Die
resultierende Struktur ist in 9H gezeigt.
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Das Siliziumdioxid von den Bereichen,
die nicht durch die Photoresist-Streifen 96 abgedeckt sind,
wird dann entfernt. Die resultierende Struktur ist in 9l gezeigt. Die Photoresist-Streifen 96 werden dann
entfernt. Die Mischschicht ONO 20-24 wird dann aufgebracht.
Die ONO-Schicht 20–24 wird
in einem kontinuierlichen Streifen über die Vielzahl von Zellen
und Gräben 38 in
Zeilenrichtung abgeschieden. Die resultierende Struktur ist in 9J als Querschnitts-Ansicht durch den
aktiven Bereich gezeigt.
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Polysilizium 26 wird innerhalb
der freigelegten Gräben 38 abgeschieden.
Das Polysilizium 26 wird über den oberen Abschnitt des
Grabens abgeschieden, so dass es in Zeilenrichtung kontinuierlich ist.
Das Polysilizium 26 wird dann bis auf die obere Ebene des
benachbarten Siliziumnitrids 90 poliert, d.h. über den "Isolator"-Bereich. Das Siliziumnitrid 90 wird
dann von dem Isolator-Bereich der Struktur entfernt. Eine Querschnitts-Ansicht
des Isolator-Bereichs ist in 9L gezeigt.
Eine weitere N+-Implantierung wird durchgeführt. Diese
bildet den zweiten Bereich 16 in dem Isolator-Bereich und
verbindet die zweiten Bereiche 16 der benachbarten aktiven
Zeilen der Zellen. Eine Querschnitts-Ansicht der resultierenden
Struktur des Isolator-Bereichs ist in 9M gezeigt.
Die Querschnitts-Ansicht des vertikalen NROM-Bauelements 80A durch
den aktiven Bereich ist in 9A ge zeigt.
Wie ersichtlich ist, besteht bei diesem Ausführungsbeispiel der Kanalbereich
nur aus der Länge
der Seitenwand eines Grabens. Die Seitenbereiche zum Einfangen der
Ladungen 28 und 30 befinden sich an beiden äußeren Enden
der Seitenwand jedes Grabens. Als Resultat kann ein einziger Graben
vier Einfangbereiche aufweisen, wodurch die Dichte einer vertikalen
NROM-Zelle 80 erhöht wird.
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10A zeigt
einen ersten Schritt eines zweiten Verfahrens zur Herstellung des
erfindungsgemäßen vertikalen
NROM-Bauelements 80A. Die in den 10A–10E gezeigten
Schritte sind identisch zu den in den 9A–9E gezeigten
und beschriebenen Schritten.
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Anschließend werden die Siliziumnitrid-Streifen 90 entfernt.
Die resultierende Struktur ist in 10F gezeigt.
Ein N+-Implantat bewirkt die Bildung des
zweiten Bereichs 16 benachbart zu dem oberen Abschnitt
jedes der Gräben 38.
Zusätzlich kann, ähnlich wie
bei dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel, eine optionale
VTH-Implantierung in den Räumen 36 zwischen
benachbarten Gräben 38 ausgebildet
werden. Die resultierende Querschnitts-Ansicht ist in 10G gezeigt. Mit dieser Implantierung
erstrecken sich die zweiten Bereiche 16 kontinuierlich
parallel zu den ersten Bereichen 14 und erstrecken sich
in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zu den Zeilen (Reihen)
der in der Querschnitts-Ansicht in 10G gezeigten NROM-Zellen 80A.
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Das Siliziumdioxid von den Gräben 38 wird dann
entweder durch Trocken- oder durch Nassätzen entfernt, wie in 10H gezeigt ist.
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Eine ONO-Mischschicht 20–24 wird
dann innerhalb des Grabens und über
den Graben 38 abgeschieden, wie in 10l gezeigt
ist. Die ONO-Schichten 20-24
erstrecken sich entlang der gesamten Länge der Gräben 38, entlang deren
Seitenwänden
und entlang deren Bodenabschnitten und erstrecken sich zu benachbarten
Gräben 38.
Die resultierende Struktur ist in 10l gezeigt.
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Polysilizium 26 wird in
die Gräben
benachbart zu den ONO-Schichten 20-24 abgeschieden. Das Polysilizium 26 wird
dann CMP-poliert und die resultierende Struktur ist in 10J gezeigt. Das Polysilizium 26 verbindet
das Gate jeder NROM-Zelle in Reihenrichtung.
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Von einander beabstandete Photoresist-Streifen 96 werden
dann entlang der Y-Richtung der Struktur auf der oberen Oberfläche 62B abgeschieden.
Die resultierende Struktur ist in 10K gezeigt.
Jeder Photoresist-Streifen 96 schützt den "aktiven" Bereich. Wenn der Photoresist 96 das
Polysilizium 26 nicht abdeckt, wird das Polysilizium anschließend anisotropisch
geätzt.
Die resultierende Struktur ist in 10L gezeigt.
Die freigelegten Gräben 38 in
den Bereichen, wo das Polysilizium 26 entfernt wurde, werden
dann mit einem isolierenden Material wie Siliziumdioxid gefüllt. Die
resultierende Struktur ist in 10M gezeigt.
Schließlich
werden die Photoresist-Streifen 96 entfernt. Die resultierende Struktur
ist in 10N gezeigt.
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11A zeigt
einen ersten Schritt eines dritten Verfahrens zur Herstellung des
vertikalen NROM-Bauelements 80A. In dem ersten Schritt
werden von einander beabstandete Siliziumdioxid-Streifen 91 auf
die obere Oberfläche 32B des
Silizium-Substrats 12 abgeschieden. Die Oxidstreifen 91 sind
genügend
von einander beabstandet, dass der Abstandsbereich schließlich den
zweiten Bereich 16 bildet. Die in den 11A–11E gezeigten
Schritte sind ähnlich
den in den 8A–8E gezeigten und
beschrieben Schritten.
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Nachdem die Gräben 38 geformt sind,
werden Siliziumdioxid-Abstandselemente 92 entlang
den Seitenwänden
der Gräben 38 ausgebildet.
Wie vorher diskutiert, verringert dies die Breite des Bodenabschnitts 94 der
Gräben 38.
Die resultierende Struktur ist in 11 F
gezeigt.
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Eine N+-Implantierung
wird in den Bodenabschnitt 94 jedes der Gräben 38 ausgeführt, um
die ersten Bereiche 14 zu bilden. Die resultierende Struktur
ist in 11 G gezeigt. Anschließend werden
die Oxid-Abstandselemente 92 entlang der Seitenwände der
Gräben 38 entfernt.
Die resultierende Struktur ist in 11H gezeigt.
Anschließend
werden die Siliziumnitrid-Streifen 90 entfernt. Die resultierende
Struktur ist in 11l gezeigt. Schließlich werden
die Schritte der Bildung der ONO-Schicht 20–24,
des Füllens
der Gräben
mit Polysilizium 26 und das Aufbringen von einander beabstandeter
Photoresist-Streifen 96 entlang der Y-Richtung, der Entfernung des Polysiliziums 26 aus
den Gräben,
die nicht durch Photoresist 96 bedeckt sind, und die Ersetzung dieser
durch ein Isolatormaterial und schließlich die Entfernung der Photoresist-Streifen
ausgeführt,
die alle als Schritte 11J–11O gezeigt sind,
und die gleichen Schritte wie die in den 10l–10N gezeigten und
beschriebenen sind.
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Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich,
dass ein hochdichtes, kompaktes, vertikales NROM-Bauelement und
ein Verfahren zur Herstellung dieses offenbart ist, wobei der Kanalbereich
des NROM-Bauelements einen Abschnitt hat, der im Wesentlichen senkrecht
zur planaren Oberfläche
des Silizium-Substrats ist.