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DE10335935B3 - Antriebseinrichtung für ein Deckelelement in einem Kraftfahrzeug - Google Patents

Antriebseinrichtung für ein Deckelelement in einem Kraftfahrzeug Download PDF

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DE10335935B3
DE10335935B3 DE2003135935 DE10335935A DE10335935B3 DE 10335935 B3 DE10335935 B3 DE 10335935B3 DE 2003135935 DE2003135935 DE 2003135935 DE 10335935 A DE10335935 A DE 10335935A DE 10335935 B3 DE10335935 B3 DE 10335935B3
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DE
Germany
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drive
cover element
drive device
drive unit
functional position
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DE2003135935
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Wojciech Wezyk
Michael Stark
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Magna Car Top Systems GmbH
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CTS Fahrzeug Dachsysteme GmbH
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/20Vehicle storage compartments for roof parts or for collapsible flexible tops
    • B60J7/205Vehicle storage compartments for roof parts or for collapsible flexible tops where the boot lid opens in rearward direction to receive the roof and in forward direction to receive luggage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Eine Antriebseinrichtung für ein Deckelelement in einem Kraftfahrzeug ist wahlweise um ein erstes oder ein zweites Drehgelenk aufschwenkbar. Es sind zwei Antriebseinheiten vorgesehen, wobei die erste Antriebseinheit die Drehgelenke zwischen einer Funktionsposition und einer Außerfunktionsposition verstellt und die zweite Antriebseinheit das Deckelelement um das in Funktionsposition befindliche Drehgelenk aufschwenkt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebseinrichtung für ein Deckelelement in einem Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Aus der Druckschrift DE 195 16 876 C1 ist es bekannt, einen Heckdeckel für ein Cabriolet-Fahrzeug wahlweise um eine vordere, dem Fahrzeuginnenraum benachbarte Drehachse oder um eine hintere, im Fahrzeugheckbereich angeordnete Drehachse aufzuschwenken, um entweder den Kofferraum des Fahrzeuges zugänglich zu machen oder die Ablage des Fahrzeugverdeckes in einen Verdeckkasten im Kofferraum zu ermöglichen. Für die Ablagefunktion wird der Heckdeckel zunächst entriegelt und anschließend mit Hilfe eines hydraulischen Stellelementes um seine hintere Drehachse aufgeschwenkt. Das Ver- und Entriegelungselement befindet sich benachbart zur vorderen Drehachse und wird separat von dem hydraulischen Stellglied angesteuert. Zum Beladen des Kofferraumes wird ein hinteres Verschlusselement manuell geöffnet und der Heckdeckel angehoben, wobei die Aufschwenkbewegung gegebenenfalls durch ein passives Federelement unterstützt werden kann.
  • Für die Verriegelung und das Öffnen und Schließen des Heckdeckels zum Ablegen des Fahrzeugdaches sind zwei separat anzusteuernde Stellelemente erforderlich, deren Stellfunktion koordiniert werden muss. Das Öffnen und Schließen des Heckdeckels zum Beladen des Kofferraumes über die Heckkante des Fahrzeuges ist dagegen mit diesen beiden Stellelementen nicht zu bewerkstelligen, sondern muss manuell durchgeführt werden.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Antriebseinrichtung für ein Deckelelement in einem Kraftfahrzeug zu schaffen, das ein automatisiertes Öffnen und Schließen des Deckelelementes um zwei verschiedene Drehachsen ermöglicht.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
  • Die erfindungsgemäße Antriebseinrichtung umfasst zwei separate Antriebseinheiten, von denen eine erste Antriebseinheit die beiden unterschiedlichen, um verschiedene Drehachsen zu verschwenkenden Drehgelenke am Deckelelement jeweils zwischen einer Funktionsposition und einer Außerfunktionsposition verstellt und die zweite Antriebseinheit das Deckelelement um dasjenige Drehgelenk aufschwenkt, welches sich in Funktionsposition befindet. Da jedes der Drehgelenke von beiden Antriebseinheiten beaufschlagt wird, ist es möglich, die Deckelelementbewegung wahlweise um eines der beiden Drehgelenke aktiv zu steuern. Ein manueller Eingriff ist nicht mehr erforderlich.
  • Ein weiterer Vorteil liegt in der möglichen Verwendung von Gleichteilen für die Beaufschlagung der beiden separaten Drehgelenke. Es sind insgesamt nur zwei Antriebseinheiten erforderlich, für die gleichartige Antriebsmotoren eingesetzt werden können; zudem kann der Weg vom Antriebsmotor bzw. Stellantrieb zu den jeweiligen Drehgelenken bei beiden Antriebseinheiten mit gleichen konstruktiven Mitteln überbrückt werden.
  • Bei diesen konstruktiven Mitteln handelt es sich zweckmäßig um Antriebskabel, die jeweils an gegenüberliegenden Enden die beiden Drehgelenke beaufschlagen. Bei der ersten, für die Funkctions- und Außerfunktionsposition der Drehgelenke verantwortlichen Antriebseinheit können an gegenüberliegenden Enden des Antriebskabels Stellglieder befestigt sein, welche durch eine Bewegung des Antriebskabels das jeweilige Drehgelenk zwischen Außerfunktionsposition und Funktionsposition verstellt. Die Drehgelenke werden durch eine bestimmte Bewegung des Antriebskabels der ersten Antriebseinheit in gegensätzliche Positionen verstellt: Wird das erste Drehgelenk in seine Funktionsposition überführt, so wird zugleich das zweite Drehgelenk in seine Außerfunktionsposition überführt bzw. umgekehrt. Als Stellglied können beispielsweise Zapfen verwendet werden, die an gegenüberliegenden Enden des Antriebskabels angeordnet sind und ein Zahnrad verstellen, das Teil jedes Drehgelenkes ist und das in Funktionsposition mit einer Zahnstange kämmt, die an einem Antriebskabel der zweiten Antriebseinheit befestigt ist.
  • Aus Symmetriegründen sind zweckmäßig jeder Drehbewegung des Deckelelementes jeweils zwei Drehgelenke mit gemeinsamer Drehachse zugeordnet. Dementsprechend besitzt auch jede Antriebseinheit jeweils zwei Antriebskabel, die jeweils zu beiden Drehgelenken im vorderen und im hinteren Bereich des Deckelelementes führen.
  • Die erfindungsgemäße Antriebseinrichtung eignet sich insbesondere für das Auf- und Zuschwenken eines Kofferraumdeckels in einem Cabriolet-Fahrzeug. Zum Öffnen des Kofferraumes wird das vordere, dem Fahrzeuginnenraum benachbarte Drehgelenk in Funktionsposition verstellt und danach der Deckel um dieses Drehge lenk aufgeschwenkt; zugleich befindet sich das im Heckbereich angeordnete Drehgelenk in seiner Außerfunktionsposition. Zum Ablegen des Fahrzeugdaches in den Verdeckkasten bzw. Herausheben aus dem Verdeckkasten wird dagegen das vordere Drehgelenk außer Funktion gesetzt und zugleich das hintere, heckseitige Drehgelenk in Funktionsposition überführt und anschließend der Heckdeckel durch die Betätigung der zweiten Antriebseinheit um die Drehachse des hinteren Drehgelenkes angehoben.
  • Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht auf einen Heckdeckel eines Cabriolet-Fahrzeuges mit einer ersten, deckelseitigen Antriebseinheit zur Überführung von jeweils zwei vorderen und zwei hinteren Drehgelenken zwischen Funktionsposition und Außerfunktionsposition und mit einer zweiten, karosserieseitigen Antriebseinheit zum Auf- und Zuschwenken des Heckdeckels um die jeweiligen, in Funktionsposition befindlichen Drehgelenke, dargestellt mit den heckseitigen Drehgelenken in Funktionsposition zum Ablegen des Fahrzeugdaches,
  • 2 eine 1 entsprechende Ansicht, jedoch mit blockierten Drehgelenken, wodurch der Heckdeckel in seinem geschlossenen Zustand arretiert ist,
  • 3 eine perspektivische Ansicht auf den heckseitigen Bereich eines Cabriolet-Kraftfahrzeuges mit um die heckseitigen Drehgelenke aufgeschwenktem Heckdeckel zur Ablage des Fahrzeugverdecks bzw. Herausheben aus dem heckseitigen Ablageraum,
  • 4 der heckseitige Kraftfahrzeugbereich mit dem Heckdeckel mit aufgeschwenkter Heckkante zum Be- und Entladen des Kofferraumes.
  • In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt ein als Heckdeckel 1 ausgeführtes Deckelelement, welches mit Hilfe einer Antriebseinrichtung, die zwei separate Antriebseinheiten 2 und 3 umfasst, wahlweise um zwei parallele Drehachsen 4 und 5 zu verschwenken ist. Die zueinander beabstandeten Drehachsen 4 und 5 sind durch Drehgelenke 6a und 6b bzw . 7a und 7b gebildet, welche jeweils einer der Drehachsen 4 bzw. 5 zugeordnet sind und über die der Heckdeckel 1 gegenüber der tragenden Fahrzeugkarosserie aufzuschwenken ist. Die Drehachse 4 befindet sich im dem Fahrzeugheck zugewandten Bereich, die Drehachse 5 ist hierzu in Richtung Fahrzeuginnenraum versetzt. Aus Symmetriegründen sind der heckseitigen Drehachse 4 zwei seitliche Drehgelenke 6a und 6b und der weiter vorne, dem Fahrzeuginnenraum zugewandten Drehachse 5 ebenfalls zwei seitliche Drehgelenke 7a und 7b zugeordnet. Die erste Antriebseinrichtung 2, die sich benachbart zur ersten Drehachse 4 im Heckbereich befindet, ist fest mit dem Heckdeckel 1 verbunden, wohingegen die zweite Antriebseinheit 3 an der Fahrzeugkarosserie gehalten ist.
  • Jede der Antriebseinheiten 2 und 3 umfasst einen Antriebsmotor bzw. ein Stellglied, insbesondere ein hydraulisches Stellglied, welches in der Fahrzeugmitte bzw. Heckdeckelmitte angeordnet ist und jeweils zwei als Steigekabel ausgeführte Antriebskabel 10a, 10b und 11a, 11b antreibt. An den Enden jedes Antriebskabels sind Funktionselemente angeordnet, die jeweils zu den Drehgelenken 6a, 6b und 7a, 7b führen. Die erste, auf dem Heckdeckel 1 angeordnete Antriebseinheit 2 hat die Funktion, die Drehgelenke zwischen einer Funktionsposition und einer Außerfunktionsposition zu verstellen, wobei in Funktionsposition der Heckdeckel um das betreffende Drehgelenkpaar aufschwenkbar ist und in Außerfunktionsposition ein Aufschwenken um das betreffende Drehgelenkpaar nicht möglich ist.
  • Der zweiten, mit der Fahrzeugkarosserie verbundenen Antriebseinheit 3 kommt die Funktion zu, das jeweilige, in Funktionsposition stehende Drehgelenkpaar anzutreiben und hierdurch ein Aufschwenken und auch Wiederverschließen des Heckdeckels 1 um die betreffende Drehachse 4 oder 5 zu ermöglichen.
  • An den Enden der Antriebskabel 10a und 10b, welche von der ersten Antriebseinheit 2 angetrieben werden, befinden sich Zapfen 13, welche die Drehgelenke 6a und 6b bzw. 7a und 7b beaufschlagen und diese zwischen Außerfunktionsposition und Funktionsposition verstellen. Die Antriebskabel 10a und 10b der ersten Antriebseinheit 2 sind hierbei über Kreuz geführt, derart, dass ein erster stirnseitiger Zapfen 13 mit einem der ersten Drehachse 4 zugeordneten Drehgelenk zu verbinden ist und der gegenüberliegende stirnseitige Zapfen mit einem der zweiten Drehachse 5 zugeordneten Drehgelenk zu verbinden ist. Bei einer Betätigung der Antriebseinheit 2 wird dadurch ein der ersten Drehachse 4 zugeordnetes Drehgelenk beispielsweise in Funktionsposition verstellt und gleichzeitig das dem gegenüberliegenden Ende des Antriebskabels zugeordnete Drehgelenk der zweiten Drehachse 5 in Außerfunktionsposition verstellt.
  • Im Ausführungsbeispiel nach 1 befinden sich die beiden Drehgelenke 6a und 6b der ersten Drehachse 4 in Funktionsposition, die beiden Drehgelenke 7a und 7b der zweiten Drehachse 5 dagegen in Außerfunktionsposition. Die Funktionsposition wird erreicht, indem die den Drehgelenken 6a und 6b der ersten Drehachse 4 zugeordneten Zapfen 13 an den Antriebskabeln 10a und 10b der ersten Antriebseinheit 2 in Ausnehmungen in Zahnräder 8a und 8b eingreifen, welche Bestandteil der Drehgelenke 6a und 6b sind. Mit dem Einfahren der Zapfen 13 in die Ausnehmungen der Zahnräder 8a und 8b gelangen die Zapfen 13 am gegenüberliegenden stirnseitigen Ende der Antriebskabel 10a und 10b in Außereingriff mit Zahnrädern 9a und 9b der zweiten Drehgelenke 7a und 7b der Drehachse 5, wodurch diese Drehgelenke in Außerfunktionsposition verstellt werden. In 1 ist somit nur die Drehachse 4 aktiv, die Drehachse 5 dagegen deaktiviert.
  • Ein Aufschwenken des Heckdeckels 1 um die Drehachse 4 wird mit Hilfe der zweiten Antriebseinheit 3 und den dieser Antriebseinheit zugeordneten und angetriebenen Antriebskabeln 11a und 11b durchgeführt. An jedem stirnseitigen Ende der Antriebskabel 11a und 11b befindet sich eine Zahnstange 12, die mit den Zahnrädern 8a, 8b der ersten Drehgelenke 6a und 6b bzw. den Zahnrädern 9a und 9b der zweiten Drehgelenke 7a und 7b kämmen. Bei einer Betätigung der zweiten Antriebseinheit 3 werden die Zahnstangen 12 bewegt, wodurch die Zahnräder 8a, 8b sowie 9a und 9b in Rotation versetzt werden. Diese Rotation der Zahnräder wird aber nur im Bereich der aktuell in Funktionsposition stehenden Drehgelenke in eine Schwenkbewegung des Heckdeckeles 1 umgesetzt. Bei den in Außerfunktionsposition stehenden Drehgelenken wird dagegen die Schubbewegung der Zahnstangen 12 sowie die Drehbewegung der zugeordneten Zahnräder nicht in eine Schwenkbewegung des Heckdeckels umgesetzt. Da im Ausführungsbeispiei der 1 die ersten Drehgelenke 6a und 6b der ersten Drehachse 4 in Funktionsposition stehen, die zweiten Drehgelenke 7a und 7b der zweiten Drehachse 5 dagegen in Außerfunktionsposition, bewirkt ein Aktivieren der Antriebseinheit 3 ein Aufschwenken bzw. Zuschwenken des Heckdeckels 1 um die erste, heckseitige Drehachse 4.
  • Würde dagegen die erste Antriebseinheit 2 in Gegenrichtung betätigt werden, so dass die Zapfen 13 in Eingriff mit den Zahnrädern 9a und 9b der zweiten Drehgelenke 7a und 7b gelangen und zugleich die gegenüberliegenden Zapfen in Außereingriff mit den Zahnrädern 8a und 8b der ersten Drehgelenke 6a und 6b geraten, so würden die der zweiten Drehachse 5 zugeordneten Drehgelenke 7a und 7b in Funktionsposition und die der ersten Drehachse 4 zugeordneten Drehgelenke 6a und 6b in Außerfunktionsposition stehen, so dass bei einer Betätigung der zweiten Antriebseinheit 3 der Heckdeckel 1 um die zweite Drehachse 5 auf- bzw. zugeschwenkt werden würde.
  • In 2 ist die erste Antriebseinheit 2 in eine Zwischenposition verstellt, in welcher sämtliche Zapfen 4 an den stirnseitigen Enden der Antriebskabel 10a und 10b in die Zahnräder 8a, 8b sowie 9a und 9b aller Drehgelenke eingreifen, so dass diese grundsätzlich in Funktionsposition stehen. Auf diese Weise wird ein Blockieren des Heckdeckels 1 erreicht, da bei einem Antrieb der zweiten Antriebseinheit 3 über die Verstellung der Antriebskabel 11a und 11b, die jeweils über Kreuz zu einem Drehgelenk der ersten Drehachse 4 sowie zu einem Drehgelenk der zweiten Drehachse 5 geführt sind, sämtliche Drehgelenke sowohl an der Drehachse 4 sowie an der Drehachse 5 wirksam betätigt werden würde. Ein gleichzeitiges Aufschwenken des Heckdeckels sowohl um die erste Drehachse 4 als auch um die zweite Drehachse 5 ist nicht möglich, der Heckdeckel ist somit blockiert.
  • In 3 ist der Heckdeckel 1 in seiner Einbauposition im Heckbereich eines Kraftfahrzeuges in seiner um die heckseitige Drehachse 4 aufgeschwenkten Position dargestellt, in welcher ein Aufnahmeraum bzw. Verdeckkasten für ein abzulegendes Fahrzeugdach freigegeben ist, so dass das Fahrzeugdach abgelegt bzw. aus dem Verdeckkasten herausgehoben werden kann. Die vor deren Drehgelenke 7a und 7b befinden sich in Außerfunktionsposition.
  • Zu erkennen ist, dass die zweite Antriebseinheit 3, welche für das Aufschwenken und Schließen des Heckdeckels verantwortlich ist, fest mit der Fahrzeugkarosserie 14 verbunden ist, wohingegen die erste Antriebseinheit 2, welche die Drehgelenke 6a und 6b bzw. 7a und 7b zwischen ihrer jeweiligen Funktions- und Außerfunktionsposition verstellt, im Heckbereich des Heckdeckels mit diesem verbunden ist.
  • In 4 ist der Heckdeckel 1 in seiner um die zweite Drehachse 5 aufgestellten Position gezeigt, welche in Richtung Fahrzeuginnenraum versetzt ist. In dieser aufgeschwenkten Position ist der Kofferraum von der Heckseite des Fahrzeuges aus zu be- und entladen. Die heckseitigen Drehgelenke 6a und 6b befinden sich in Außerfunktionsposition.

Claims (9)

  1. Antriebseinrichtung für ein Deckelelement in einem Kraftfahrzeug, das wahlweise um ein erstes Drehgelenk (6a, 6b) oder ein zweites Drehgelenk (7a, 7b) aufschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei separate Antriebseinheiten (2, 3) vorgesehen sind und jedes der Drehgelenke (6a, 6b; 7a, 7b) von beiden Antriebseinheiten (2, 3) beaufschlagt wird, wobei die erste Antriebseinheit (2) die Drehgelenke (6a, 6b; 7a, 7b) zwischen einer Funktionsposition und einer Außerfunktionsposition verstellt und die zweite Antriebseinheit (3) das Deckelelement um das in Funktionsposition befindliche Drehgelenk (7a, 7b; 6a, 6b) aufschwenkt, derart, dass die Deckelelementbewegung wahlweise um eines der beiden Drehgelenke (6a, 6b; 7a, 7b) aktiv zu steuern ist.
  2. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1 daudrch gekennzeichnet, dass der ersten Antriebsainheit (2) ein Antriebskabel (10a, b) zugeordnetet ist, das zwie Stellglieder beaufschlagt, wobei die Stellglieder jeweils einem Drehlenk (6a, 6b) für die unterschiedlichen Schwenkbewegungen des Deckelements zugeorndet sind und die Stellglieder das jeweils betreffende Drehgelenk (6a, 6b) zwischen Außerfunktions- und Funktionsposition verstellen.
  3. Antriebseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch geknnzeichnet, dass die Stellglieder als Zapfen (13) ausgebildet sind, die Zahnräder der Drehgelenke (6a; 6b; 7a; 7b) zwischen Funktionsund Außerfunktionsposition verstellen.
  4. Antriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweiten Antriebseinheit (3) ein Antriebskabel (11a; 11b) zugeordnet ist, das zwei Drehstellelemente beaufschlagt, wobei die Drehstellelemente mit jeweils einem Drehgelenk (7a; 7b) zum Aufschwenken des Deckelements gekoppelt sind.
  5. Antriebseinrichtung nach Anspruch 2, 3 und 4 dadurch gekennzeichnet, dass Drehstellelemente als Zahnstangen (12) ausgebildet sind, die mit den in Funktionsposition stehenden Zahnrädern (8a; 8b; 9a; 9b) kammen.
  6. Antribseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass die erste Antriebseinheit (2) am Deckelelement angeordnet ist.
  7. Antriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anbtriebseinheit (3) an der Fahrzeugkarosserie angeordnet ist.
  8. Antriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Drehbewegung des Deckelements jeweils zwei Drehgelenke (6a; 6b; 7a; 7b) zugeordnet sind und die Antriebseinheiten (2; 3) jeweils zwei Antriebskabel (10a; 10b; 11a; 11b) aufweisen.
  9. Verwendung einer Antriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 für einen Heckdeckel (1) in eiem CabrioletFahrzeug, wobei der Heckdeckel (1) zugleich einen Verdeckkasten zur Aufnahme des verstellbaren Fahrzeugverdecks in Öffnungsposition überdeckt.
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Date Code Title Description
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Owner name: MAGNA CAR TOP SYSTEMS GMBH, 74321 BIETIGHEIM-BISSI

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