[go: up one dir, main page]

DE10330333A1 - Spülbehälter zum Spülen eines WC's,mit einem darin angebrachten als Ablauf ausgestalteten Faltenbalg - Google Patents

Spülbehälter zum Spülen eines WC's,mit einem darin angebrachten als Ablauf ausgestalteten Faltenbalg Download PDF

Info

Publication number
DE10330333A1
DE10330333A1 DE2003130333 DE10330333A DE10330333A1 DE 10330333 A1 DE10330333 A1 DE 10330333A1 DE 2003130333 DE2003130333 DE 2003130333 DE 10330333 A DE10330333 A DE 10330333A DE 10330333 A1 DE10330333 A1 DE 10330333A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bellows
washing container
traction means
water
electric motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003130333
Other languages
English (en)
Inventor
Jürgen Humpert
Eckard Gransow
Christian Frankholz
Hans-Jürgen Prof.Dr.-Ing. Linde
Uwe Neumann
Ulrich Stahlhut
Jochen Allard
Norbert Fuchs
Michael Drewnitzky
Norbert Ohmes
Thomas Balke
Mathias Gradl
Daniela Donata Jargon
Michael Klüh
Marion Knebel
Michael Lechner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Grohe AG
Original Assignee
Grohe Water Technology AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grohe Water Technology AG and Co KG filed Critical Grohe Water Technology AG and Co KG
Priority to DE2003130333 priority Critical patent/DE10330333A1/de
Publication of DE10330333A1 publication Critical patent/DE10330333A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/04Cisterns with bell siphons
    • E03D1/05Cisterns with bell siphons with movable siphon bells

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Abstract

In der vorliegenden Erfindung wird ein Spülbehälter zum Spülen eines WCs beschrieben. Dieser ist besonders vorteilhaft, da nur wenige Bauteile verwendet werden müssen. Im Besonderen betrifft die Erfindung einen Spülbehälter zum Spülen eines WCs mit einem darin angebrachten als Ablauf ausgestalteten Faltenbalg, dessen Oberkante den Wasserstand im Spülbehälter bestimmt, wobei die Oberkante beim Absenken unter die Wasseroberfläche derart von Wasser überspült wird, dass Wasser aus dem Spülbehälter durch den Faltenbalg hindurch in das WC fließt, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante des Ablaufs mittels eines in einem oberen Endbereich des Faltenbalges angreifenden Zugmittels über die Wasseroberfläche anhebbar ist. Dadurch ist es auch möglich, unterschiedlichste Spülmengen zu nutzen. Unterschiedlichste Wasserqualitäten sind verwendbar und Kosten werden minimiert. Nicht zuletzt wird auch die Wartung eines solchen Spülbehälters deutlich erleichtert.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Spülbehälter zum Spülen eines WC's, mit einem darin angebrachten als Ablauf ausgestalteten Faltenbalg, dessen höhenverstellbare Oberkante den Wasserstand im Spülbehälter bestimmt, wobei die Oberkante beim Absenken unter die Wasseroberfläche derart von Wasser überspült wird, das Wasser aus dem Spülbehälter durch den Faltenbalg in das WC fließt.
  • Aus dem Stand der Technik ist ein Spülbehälter in der Form eines Flüssigkeitsbehälters mit darin integriertem Ablaufventil für Toilettenspülkästen bekannt. Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 199 05 816 A1 ist etwa ein Ablaufventil in Form eines Faltenbalges bekannt. Allerdings sind bei dem dort offenbarten Faltenbalg und der Anordnung in einem Flüssigkeitsbehälter zahlreiche Bauteile nötig. Das Auslösen des Spülens eines WC's erfolgt dabei durch Betätigen eines mechanischen federvorgespannten Schalters. Der Faltenbalg besitzt dabei einen Schwimmer, der durch den Druck auf den mechanischen Schalter kurzzeitig unter Wasser gedrückt wird. Dadurch entweicht Luft aus dem Schwimmer, wodurch sich der Schwimmer nicht mehr über das Wasser heben kann und somit eine Oberkante des Faltenbalges unter die Wasser drückt und auf den Grund des Flüssigkeitsbehälters oder in eine voreingestellte Position fällt. Nach dem Spülvorgang leert sich der Schwimmer von Wasser, wodurch der Schwimmer wieder einen Auftrieb erzeugt. Nachfolgend schwimmt der Schwimmer auf der Wasseroberfläche auf. Die Oberkante des Faltenbalges befindet sich dann wieder oberhalb der Wasseroberfläche. Steigt der Wasserspiegel, steigt dann auch der Schwimmer, und damit auch die Oberkante des Faltenbalges. Dies geschieht durch das Nützen der Auftriebskraft des Schwimmers.
  • Der Stand der Technik hat jedoch den Nachteil, dass zahlreiche Bauteile verwendet werden müssen, was die Montage erschwert und das nur zwei voreingestellte Wasservolumen zum Spülen eines WC's verwendet werden können. Auch die Bedienungsfreundlichkeit ist nicht optimal.
  • Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung die genannten Nachteile zu beseitigen und einen vielseitigeren Einsatz einer solchen erfindungsgemäßen Vorrichtung zu gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird dadurch erfüllt, dass die Oberkante des Faltenbalges mittels eines in einem oberen Endbereich des Faltenbalges angreifenden Zugmittels über die Wasseroberfläche anhebbar ist.
  • Eine derartige erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Vorrichtung bietet den Vorteil, dass nur wenige Bauteile verwendet werden müssen und auch unterschiedlichste Spülmengen genutzt werden können. Nebst einer einfachen Montage der Bauteile ist auch noch das Nutzen unterschiedlichster Wasserqualitäten von Vorteil.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen werden in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Besonders vorteilhaft ist es etwa, wenn das Zugmittel motorisch bewegbar ist, da in dieser Alternative dann ein aktives Bewegen der Oberkante des Faltenbalges erzeugt werden kann. Selbst beim Absenken des Faltenbalges kann durch das Aktivieren eines Motors gegengesteuert werden. Unterschiedliche Spülzyklen lassen sich dadurch realisieren.
  • In einer weiteren Ausgestaltungsform ist es von Vorteil, wenn das Zugmittel elektromotorisch bewegbar ist. Das Vorsehen eines Elektromotors gestattet es auf Standardbauteile zurückzugreifen. Dadurch lassen sich die Kosten des Endproduktes minimieren.
  • Um einen besonders guten Wasserablauf durch den Ablauf zu erhalten, ist es in einer weiteren Ausgestaltungsvariante von Vorteil, wenn der Ablauf als Faltenbalg mit zumindest teilweise rohrförmigem Querschnitt ausgestaltet ist.
  • Um den Faltenbalg bewegen zu können, ist es von Vorteil, wenn in einer Alternative zu den bisherigen Ausgestaltungsformen das Zugmittel zumindest indirekt am Faltenbalg angreift.
  • Vorteilhafterweise greift das Zugmittel in einer Ausgestaltungsvariante zumindest indirekt an der Oberkante des Faltenbalges an, um Verwindungen während des Hochziehen des Faltenbalges in dem Faltenbalg zu vermeiden.
  • Wenn ein das Zugmittel bewegender Servomotor oberhalb der Oberkante des Faltenbalges angeordnet ist, so ist es vorteilhafterweise in dieser Variante möglich auf Umlenkelemente des Zugmittels zu verzichten. Dies spart wiederum Kosten und erleichtert die Montage sowie die Wartung.
  • Greift das Zugmittel an einem an dem Faltenbalg befestigten Bügel an, so zeigen sich in dieser Ausgestaltungsform die Vorteile eines räumlichen Trennens des Angriffpunktes des Zugmittels von der Oberkante des Faltenbalges, da dann das Wasser ohne behindernde Elemente in das Innere des Faltenbalges einströmen kann und durch das Ablassventil in das WC spülenderweise strömen kann.
  • Eine gute Kraftverteilung ermöglicht das vorteilhafte alternative Ausgestalten des Bügels als Dreibein. Die mechanische Belastbarkeit eines Dreibeins ist auch ebenso vorteilhaft.
  • Wenn der Elektromotor über einen Schalter betätigbar ist, so lässt sich in dieser Ausgestaltungsvariante vorteilhafterweise schnell ein Spülen erzeugen. Auch ist ein schnelles Heben der Oberkante des Faltenbalges möglich. Dadurch wird ein Spülvorgang schnell beendet und die Wiederverfügbarkeit der Spülmenge wird zeitlich optimiert. Das Betätigen eines Elektromotors lässt sich auch über unterschiedlichste Einrichtungen bewerkstelligen, wodurch sich die Vielseitigkeit des Einsatzes deutlich vergrößern lässt.
  • Wenn die Oberkante des Faltenbalges in mehrere Positionen absenkbar ist, so können unterschiedliche Spülmengen verwendet werden. In dieser vorteilhaften Ausgestaltungsform sind dann auch unterschiedliche Spülzyklen einfach zu realisieren.
  • Vorteilhafterweise ist in einer Alternative das Zugmittel als Seil, Faden, Angelschnur oder Perlenkette ausgestaltet. Damit wird ein mechanisch belastbares Standardbauteil eingesetzt, wodurch sich die Kosten weiter minimieren lassen.
  • Wenn im oberen Endbereich des Faltenbalges, im Inneren des Faltenbalges, ein einstückig mit der Oberkante des Faltenbalges verbundener Trichter angeordnet ist, so ergibt sich in dieser Variante ein besonders vorteilhafter Wasserabfluss.
  • Bei Verwendung eines dichtsitzlosen Ventils, wird in einer Variante eine optimale Nutzung verschiedener Wasserqualitäten möglich.
  • Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf einen Spülbehälter mit einem als Faltenbalg ausgestalteten Auslassventil und einen Servomotor,
  • 2 einen Querschnitt durch den Spülbehälter aus 1 entlang der Linie II,
  • 3 einen Detailausschnitt III aus der 2 den oberen Bereich des Faltenbalges an dem ein Zugmittel indirekt angreift betreffend und
  • 4 einen Detailausschnitt IV aus 1 in Draufsicht auf den Servomotor und das Zugmittel.
  • In 1 ist der Spülbehälter 1 dargestellt. Innerhalb des Spülbehälters 1 ist in der Nähe des Bodens 2 ein Ablauf 3 als Faltenbalg 4 angeordnet. An der Oberkante 5 des Faltenbalges 4 greift ein Bügel 6 an. Der Bügel 6 ist als Dreibein 7 ausgestaltet. In einem oberen Bereich des Dreibeins 7 greift ein Zugmittel 8 an. Das Zugmittel 8 führt über eine Führung 9 zu einer Aufroll- und Abrollvorrichtung 10 geleitet. Die Aufroll- und Abrolleinrichtung 10 wird von einem Motor 11 angetrieben.
  • Der Motor 11 ist ein Servomotor oder Elektromotor 12. Der Elektromotor 12 ist oberhalb des Faltenbalges 4 am Spülbehälter 1 befestigt. Der Elektromotor 12 befindet sich auch oberhalb der Oberkante des Faltenbalges 4. Das Zugmittel 8 läuft nahezu ohne Umlenkung durch die Führung 9 senkrecht zum Angriffspunkt 13 am Dreibein 7.
  • Der Elektromotor 12 wird über einen nichtdargestellten elektrischen Schalter betätigt. Nicht dargestellt ist auch, dass die Stromversorgung zum Elektromotor 12 entweder über ein Netzkabel oder über Batterien oder Akkumulatoren erfolgt.
  • Im oberen Endbereich 14 des Faltenbalges ist ein Trichter 18 vorgesehen.
  • In 2 ist die räumliche Anordnung des Faltenbalges 4 im unteren Bereich des Spülbehälters 1 dargestellt. Der Ablauf 3 ist in einem tiefsten Punkt des Spülbehälters 1 angeordnet. Der Spülbehälter 1 ist mit einer Flüssigkeit gefüllt. In dem hier vorliegenden Fall ist die Flüssigkeit Wasser. Es ist möglich das Wasser mit Reinigungsmittel zu versetzen und unterschiedlichste Wasserqualitäten zu nutzen. Der Ablauf 3 ist dichtend in dem Boden des Spülbehälters 1 eingebaut. Der Ablauf 3 hat einen rohrförmigen Querschnitt. Der Ablauf 3 hat einen kreisrunden Querschnitt. Im oberen Bereich des Ablaufs 3 ist dieses als Faltenbalg 4 ausgestaltet. Die Oberkante 5 des Faltenbalges ist heb- und absenkbar. Zum Heben und Senken wird die Krafteinleitung mit Hilfe eines Zugmittels 8 verwendet. Das Zugmittel 8 greift an einem Bügel 6, welcher als Dreibein 7 ausgestaltet ist, an der Oberkante 5 des Faltenbalges 4 an. Der Faltenbalg 4 ist hohl.
  • Der Faltenbalg 4 ist aus einem flexiblen Material gebildet, welches Verstärkungsringe aufweist. Beim Absenken der Oberkante 5 des Faltenbalges 4 legen sich die Ringe aufeinander. Somit lässt sich die Höhe des Faltenbalges einfach einstellen, ohne dass der Druck des Wasser den Faltenbalg selbst im nach oben gefahrenen Zustand eindrückt. Das Gewicht des Trichters 18, insbesondere im oberen Endbereich 14 ist so ausgestaltet, dass beim Lockern des Zugmittels 8 ein schnelles Senken der Oberkante des Faltenbalges unter die Wasseroberfläche erfolgt.
  • Das Zugmittel 8 wird auf der Aufroll- und Abrolleinrichtung 10 aufgewickelt. Die Aufroll- und Abrolleinrichtung ist als Rolle ausgestaltet. Zwischen der Rolle und dem Angriffspunkt 13 am Dreibein 7 wird das Zugmittel 8 durch eine Führung 9 hindurchgeführt.
  • Die Aufroll- und Abrolleinrichtung 10 wird über einen Elektromotor 12 angetrieben. Der Elektromotor 12 ist dabei über eine Welle mit der Aufroll- und Abrolleinrichtung verbunden.
  • Der Elektromotor 12, die Aufroll- und Abrolleinrichtung 10 sowie die Führung 9 haben ihren Kraftangriffspunkt in einer Verankerung im Spülbehälter 1.
  • In 3 ist der obere Endbereich 14 aus Detail III, wie in 2 dargestellt, deutlich erkennbar. Im oberen Endbereich 14 ist ein Bügel 6, welches als Dreibein 7 ausgestaltet ist, über Bolzen an der Oberkante des Faltenbalges 4 befestigt. Die Oberkante 5 des Faltenbalges 4 läuft dabei trichterförmig in das Innere des Faltenbalges hinein. Hierzu wird der Trichter 18 verwendet. Die Oberkante 5 ist als separates Bauteil dichtend mit dem Faltenbalg verbunden, ausgestaltet. Das Zugmittel 8 greift im Angriffspunkt 13 an dem Dreibein 7 an. Die Verstärkungsringe 15 halten das elastische Material 16 des Faltenbalges 4 in Position.
  • In 4 ist dargestellt, wie der Elektromotor 12 die Aufroll- und Abrolleinrichtung 10 derart dreht, so dass sich das Zugmittel 8 spiralförmig auf die Aufnahme- und Abrolleinrichtung legt. Die Rolle welche Teile der Aufroll- und Abrolleinrichtung 10 bildet, weist einen Steg auf, über den das Zugmittel 8, welches als Seil 17 ausgestaltet ist, nicht hinweggleiten kann.
  • Das Wasser gelangt über ein nicht näher dargestelltes Einlassventil in den Spülbehälter 1. Der Ablauf 3 kann nicht durch Wasser durchflossen werden, solange die Oberkante 5 des Faltenbalges 4 des Ablaufs 3 durch das Zugmittel 8, welches an einem mit dem Faltenbalg verbundenen Bügel 6, vorzugsweise als Dreibein 7 ausgestaltet, angreift und über die Wasseroberfläche gezogen ist. Das Wasser steigt solange an, bis der Wasserspiegel die Oberkante des Faltenbalges erreicht. Die Haltekraft, zum Halten des Faltenbalges mit gesonderter Oberkante 5 des Faltenbalges 4 oberhalb der Wasseroberfläche wird durch einen Elektromotor 12 aufgebracht, welcher über eine Aufroll- und Abrolleinrichtung 10 das Zugmittel 8, welches vorzugsweise als Seil 17 ausgestaltet ist, hält. Dadurch wird die Oberkante noch nicht von Wasser überströmt. Wird durch das Betätigen eines elektrischen Schalters eine Arretierung des Zugmittels gelöst oder der Mo tor dreht rückwärts, so rollt sich das Seil 17 von der Aufroll- und Abrolleinrichtung 10 ab und die Oberkante des Faltenbalges 4 senkt sich unter den Wasserspiegel. Das Wasser läuft daher durch den im oberen Endbereich 14 als Trichter ausgeformten Faltenbalg 4 hindurch, in das Innere des Faltenbalges 4 und durch den Ablauf 3 in das WC. Das Wasser übernimmt dort seine Spülwirkung. Die Oberkante 5 senkt sich solange, bis die Aufroll- und Abrolleinrichtung 10 arretiert wird oder wieder durch den Elektromotor 12 aufrollend bewegt wird. Die Oberkante 5 kann dadurch in unterschiedlichste Positionen abgesenkt werden. Unterschiedliche Spülmengen zum Spülen des WC's können somit angefahren werden.
  • Das Absenken des Faltenbalges 4, und damit auch das Absenken der Oberkante 5, entgegen der Zugrichtung, erfolgt entweder aufgrund der Schwerkraft, oder aufgrund des Widerstandes des Faltenbalges 4. Der Faltenbalg 4 zieht sich bei Fehlen einer durch das Seil 17 aufgebrachten Kraft in eine entspannte Lage, etwa einer Kompressionsstellung zurück, in der die Entfernung zwischen Oberkante 5 und Boden des Spülbehälters 1 minimal ist.
  • Die Wasserzufuhr in den Spülbehälter 1 wird über einen Schwimmer, welcher mit einem Einlassventil (nicht dargestellt) verbunden ist gestoppt. Das Wasser überschreitet somit nie eine vordefinierte Höhe. Die Oberkante 5 ist oberhalb dieser Höhe in einer den Ablauf verschließenden Stellung.

Claims (13)

  1. Spülbehälter (1) zum Spülen eines WC's mit einem darin angebrachten als Ablauf (3) ausgestalteten Faltenbalg (4) dessen Oberkante (5) den möglichen Wasserstand im Spülbehälter (1) bestimmt, wobei die Oberkante (5) beim Absenken unter die Wasseroberfläche derart von Wasser überspült wird, dass Wasser aus dem Spülbehälter durch den Faltenbalg (14) hindurch in das WC fließt, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante (5) des Ablaufs (3) mittels eines in einem oberen Endbereich (14) des Faltenbalges (4) angreifenden Zugmittels (8) über die Wasseroberfläche anhebbar ist.
  2. Spülbehälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (8) motorisch bewegbar ist.
  3. Spülbehälter (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (8) elektromotorisch bewegbar ist.
  4. Spülbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslassventil (3) als Faltenbalg (4) mit zumindest teilweise rohrförmigen Querschnitt ausgestaltet ist.
  5. Spülbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (8) zumindest indirekt am Faltenbalg angreift.
  6. Spülbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (8) zumindest indirekt an der Oberkante (5) des Faltenbalges (4) angreift.
  7. Spülbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein das Zugmittel (8) bewegender Servomotor (12) oberhalb der Oberkante (5) des Faltenbalges (4) angeordnet ist.
  8. Spülbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (8) an einem in dem Faltenbalg (4) befestigten Bügel (6) angreift.
  9. Spülbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenzeichnet, dass der Bügel (6) als Dreibein (7) ausgestaltet ist.
  10. Spülbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (12) über einen Schalter betätigbar ist.
  11. Spülbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante (5) des Faltenbalges (4) in mehrere Positionen absenkbar ist.
  12. Spülbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (8) als Seil, Faden oder Schnur (17) ausgestaltet ist.
  13. Spülbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Endbereich (14) des Faltenbalges (4), im Inneren des Faltenbalges (4), ein einstückig mit der Oberkante (5) des Faltenbalges verbundener Trichter (18) angeordnet ist.
DE2003130333 2003-07-04 2003-07-04 Spülbehälter zum Spülen eines WC's,mit einem darin angebrachten als Ablauf ausgestalteten Faltenbalg Withdrawn DE10330333A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003130333 DE10330333A1 (de) 2003-07-04 2003-07-04 Spülbehälter zum Spülen eines WC's,mit einem darin angebrachten als Ablauf ausgestalteten Faltenbalg

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003130333 DE10330333A1 (de) 2003-07-04 2003-07-04 Spülbehälter zum Spülen eines WC's,mit einem darin angebrachten als Ablauf ausgestalteten Faltenbalg

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10330333A1 true DE10330333A1 (de) 2005-01-20

Family

ID=33521358

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2003130333 Withdrawn DE10330333A1 (de) 2003-07-04 2003-07-04 Spülbehälter zum Spülen eines WC's,mit einem darin angebrachten als Ablauf ausgestalteten Faltenbalg

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10330333A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2024117892A1 (es) * 2022-11-28 2024-06-06 Carlos Abel Dorantes Baeza Dispositivo para descarga de agua para tanques de inodoros

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3183526A (en) * 1963-10-30 1965-05-18 Aaron Maurice Tank flushing apparatus
FR2601401A1 (fr) * 1986-07-10 1988-01-15 Axinove Chasse d'eau perfectionnee a deux regimes d'ecoulement.
GB2260998A (en) * 1991-10-30 1993-05-05 Solomon Technology Corp Automatic flushing device for toilet
DE19905816A1 (de) * 1999-02-12 2000-08-17 Dal Georg Rost & Soehne Sanita Ablaufventil

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3183526A (en) * 1963-10-30 1965-05-18 Aaron Maurice Tank flushing apparatus
FR2601401A1 (fr) * 1986-07-10 1988-01-15 Axinove Chasse d'eau perfectionnee a deux regimes d'ecoulement.
GB2260998A (en) * 1991-10-30 1993-05-05 Solomon Technology Corp Automatic flushing device for toilet
DE19905816A1 (de) * 1999-02-12 2000-08-17 Dal Georg Rost & Soehne Sanita Ablaufventil

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2024117892A1 (es) * 2022-11-28 2024-06-06 Carlos Abel Dorantes Baeza Dispositivo para descarga de agua para tanques de inodoros

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0557243A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum portionenweisen Erzeugen von Schaum aus flüssiger Seife
EP0063701A1 (de) Verfahren zur Toilettenspülung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP2692956A1 (de) Höheneinstellbare Ablaufgarntitur
CH687737A5 (de) Bruehvorrichtung fuer eine Kaffeemaschine.
DE102005020748A1 (de) Vorrichtung zur pneumatischen Betätigung eines Ablaufventils
DE10330333A1 (de) Spülbehälter zum Spülen eines WC's,mit einem darin angebrachten als Ablauf ausgestalteten Faltenbalg
DE1300622B (de) Selbsttaetige Vorrichtung zum Ablassen von Fluessigkeiten aus Druckgasanlagen
EP0647587A1 (de) Vorrichtung zur Abgabe von Kraftstoffen
DE9016513U1 (de) Vorrichtung zum Spülen eines Kanales
DE2911592A1 (de) Schliessvorrichtung
DE102012003956A1 (de) Drosselvorrichtung
DE2601282A1 (de) Vorrichtung zum entleeren und selbsttaetigen fuellen eines wasserspeichers, insbesondere toilettenspuelkasten
DE7730965U1 (de) Hahn fuer spuelkaesten
DE2831463A1 (de) Spuelvorrichtung fuer eine getraenke- entnahme-anlage
DE4012686A1 (de) Automatische lufteinspritzeinrichtung bei hydropneumatischen spueleinrichtungen fuer toilettenbehaelter
AT117944B (de) Brennstoffzapfanlage mit Druckwasserbetrieb.
DE19736763C1 (de) Ablaufarmatur für einen Spülkasten
DE10330332A1 (de) Spülbehälter für ein WC, mit einem als Faltenbalg ausgebildeten Ablauf
DE545697C (de) Luftverdichtungsvorrichtung mit einem Luftsammelbehaelter
DE19540945A1 (de) Flächenbelüfter mit Hebevorrichtung
DE102018129749B3 (de) Belüftungssystem zum Belüften einer Flüssigkeit, insbesondere Abwasser, und Flüssigkeitsbehälter
AT356070B (de) Verfahren zur nassreinigung eines gasstromes und venturiwaescher
EP1270831A2 (de) Ablaufventil für einen Spülkasten
DE189764C (de)
DE68150C (de) Selbstthätig absetzende Spülvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: GROHE AG, 58675 HEMER, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee