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DE1032935B - Maschine zum Aufbringen von Schutzueberzuegen auf die Raender von Schallplatten - Google Patents

Maschine zum Aufbringen von Schutzueberzuegen auf die Raender von Schallplatten

Info

Publication number
DE1032935B
DE1032935B DET10645A DET0010645A DE1032935B DE 1032935 B DE1032935 B DE 1032935B DE T10645 A DET10645 A DE T10645A DE T0010645 A DET0010645 A DE T0010645A DE 1032935 B DE1032935 B DE 1032935B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
record
distribution roller
machine according
attached
records
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET10645A
Other languages
English (en)
Inventor
Thorwald Georg Gunnar Thoweman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1032935B publication Critical patent/DE1032935B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D17/00Producing carriers of records containing fine grooves or impressions, e.g. disc records for needle playback, cylinder records; Producing record discs from master stencils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Aufbringen von Schutzüberzügen auf die Ränder von Schallplatten, bestehend aus einer Haltescheibe mit Befestigungsmitteln für die Schallplatte konzentrisch zu ihrer Drehachse und einer Antriebsvorrichtung, die der Haltescheibe und der daran befestigten Schallplatte eine Drehbewegung erteilt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einfacher und schneller Weise auf maschinellem Wege auf die Ränder von Schallplatten Schutzüberzüge aufzubringen. Diese Überzüge dienen als Abstandshalter zwischen benachbarten Schallplatten, wenn dieselben aufgestapelt oder Seite an Seite eng aneinander liegend aufbewahrt werden. Solche Überzüge können auch, wenn sie gefärbt sind, gleichzeitig als Anzeigemittel für die Art oder den Inhalt der Schallplatten dienen.
Mit der Maschine soll neben der Anbringung der Schutzüberzüge auch die Nachbearbeitung der Ränder von Schallplatten vorgenommen werden, die meistens durch Schleifen erfolgt.
Die hergestellten Überzüge sind im allgemeinen nachgiebig und sollen eine möglichst hohe Reibung benachbarter Schallplatten, ζ. B. in Plattenwechselvorrichtungen, bewirken.
Zur Behandlung von Schallplatten sind bereits Maschinen bekannt, in denen die Schallplatten zur Bearbeitung an einem Träger befestigt und zur Anbringung von Überzügen oder zum Abschleifen der Schallplattenränder in Drehung versetzt werden.
Die Erfindung besteht darin, daß eine drehbare Verteilungswalze, deren Drehachse parallel zur Achse der sich drehenden Schallplatte liegt und die radial zur Schallplatte verstellbar ist, aus einem Hohlkörper mit einer gelochten Mantelwand und einem durchlässigen, biegsamen, die gelochte Mantelwand umgebenden Kissen besteht, daß die Verteilungswalze mit einer flüssigen, das Kissen nach außen durchdringenden Überzugssubstanz füllbar ist und daß Betätigungsglieder vorgesehen sind, die die Verteilungswalze zeitweise in Berührung mit den Randteilen der Schallplatte drücken.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist für die Haltescheibe mit der daran befestigten Schallplatte außer der zum Überziehen der Randteile der Schallplatte geeigneten Umdrehungszahl noch mindestens eine weitere Drehzahl einstellbar, um den Plattenrand vor dem Überziehen durch Schleifen zu glätten.
Die Haltescheibe ist mit der daran befestigten Schallplatte zu diesem Zweck axial verschiebbar und in ihren Endstellungen mit Antriebsmitteln für die verschiedenen Drehzahlen kuppelbar.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist zur Befestigung der Schallplatte an der Haltescheibe ein Maschine zum Aufbringen
von Schutzüberzügen auf die Ränder
von Schallplatten
Anmelder:
Thorwald Georg Gunnar Thoweman,
Stockholm
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Leinweber, Patentanwalt,
Berlin-Zehlendorf West, Goethestr. 30
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 5. März 1954
Thorwald Georg Gunnar Thoweman, Stockholm,
ist als !Erfinder genannt worden
besonderes Plattengreifwerkzeug mit zwei Schenkeln vorgesehen, dessen hakenförmige Vorsprünge und Zacken derart durch die Mittelöffnung der Schallplatte durchführbar sind, daß nach Einführen eines Mittelstiftes die Schallplatte und das Plattengreifwerkzeug zusammen mit der Haltescheibe verbunden sind.
Die Verteilungswalze enthält im allgemeinen zwei axial zueinander einstellbare Teile, die zwischen sich eine Nut zur Aufnahme der Randteile der zu behandelnden Schallplatte bilden, wobei das den Walzenumfang bedeckende durchlässige Kissen auch die Nut auskleidet.
Der Erfindungsgegenstand hat gegenüber bekannten Maschinen dieser Gattung den hauptsächlichen Vorteil, daß fortlaufend und schnell viele Schallplatten am Rande mit einem absolut gleichmäßigen Schutzüberzug versehen werden können. Außerdem gestattet sie ein schnelles Wechseln der Platten und ermöglicht auch eine Nachbearbeitung der Plattenränder vor dem Überziehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 stellt eine perspektivische Ansicht der Maschine, von rückwärts gesehen, dar; in
Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Haltescheibe und durch die daran befestigte Schallplatte sowie ein Plattengreif werkzeug gezeigt;
809 558/209
3 4
Fig. 3 zeigt eine teilweise Vorderansicht der in plattenrand geeignet. Wenn eine Schallplatte 33 an
Fig. 2 dargestellten Haltescheibe, der Haltescheibe 29 befestigt ist, findet keine Beriih-
Fig. 4 eine teilweise Ansicht der Verteilungswalze, rung der Haltescheibe 29 mit der Klemmscheibe 7 welche den Überzug an den Randteilen der Schall- statt. Wird aber das Pedal 26 heruntergedrückt, so
platte anbringt, 5 wird die Schallplatte 33 zwischen die Klemmscheibe 7
Fig. 5 einen auseinandergezogenen Querschnitt und die Haltescheibe 29 eingeklemmt. Das Plattendurch die Haltescheibe und das Plattengreifwerkzeug greifwerkzeug 34 findet dabei in der Bohrung 8 der zur Befestigung der Schallplatte während der Behänd- Klemmscheibe 7 Aufnahme. Die umlaufende Klemmlung, wobei das Plattengreif werkzeug gegenüber der scheibe 7 versetzt nun die eingeklemmte Schallplatte
Fig. 2 etwas abgewandelt ist; io in schnelle Umdrehung. Die Scheibe 33 kann jetzt
Fig. 6 schließlich stellt eine Vorderansicht einer ab- mittels eines von Hand betätigten Schleifwerkzeuges
geänderten Form der Verteilungswalze dar. in herkömmlicher Weise am Umfang bearbeitet
Gemäß den Fig. 1 bis 4 enthält die Maschine eine werden. Nach Beendigung des Schleif Vorgangs wird in den Lagern 2 und 3 gelagerte Welle 1. Die Lager das Pedal 26 freigegeben und das Pedal 27 herunterwerden von einer Konsole 4 gehalten. Zwischen ihnen 15 gedruckt. Dadurch wird die Haltescheibe 29 mit dem ist an der Welle 1 eine Riemenscheibe 5 befestigt, die Reibrad 32 gekuppelt und die Schallplatte mit einer von einem nicht dargestellten Motor über den Rie- geringen Geschwindigkeit, z. B. 50 Umdrehungen pro men 6 angetrieben wird. Am Ende der Welle 1 sitzt Minute, gedreht. Bei dieser Geschwindigkeit wird ein eine Klemmscheibe 7. In herkömmlicher Weise kann Schutzüberzug auf den Schallplattenrand aufgebracht, zwischen der Welle 1 und der Klemmscheibe 7 eine 20 Da dieser Überzug nicht sofort härtet, ist ein besonfederbetätigte Kupplung vorgesehen sein, durch die deres Werkzeug erforderlich, mit dem sich die Schall-' die Klemmscheibe im Bedarfsfalle vom Antrieb ab- platte aufnehmen und handhaben läßt, ohne sie zu begekuppelt werden kann. Die Klemmscheibe 7 ist vor- rühren. Mit einem solchen Werkzeug soll es auch mögzugsweise mit einem weichen Überzug aus Filz, lieh sein, die. Platte an der Haltescheibe 29 zu beGummi od. dgl. bedeckt und besitzt in ihrer Mitte 25 festigen. Am einfachsten ist ein Werkzeug, mit dem eine konusförmige Bohrung 8. die Schallplatte in ihrer Mittel öffnung gehalten wird.
Die Maschine enthält eine z\veite zu der Welle 1 In Fig. 2 ist das Plattengreifwerkzeug34 im Schnitt koaxiale Welle 9, die drehbar in den Lagern 10 dargestellt. Die Haltescheibe 29 ist mit einer Mittel-· und 11, die von einer Konsole 12 gehalten werden, höhlung 35 versehen, die teilweise von einer mittels gelagert ist. Die Welle 9 ist in den Lagern 10 und 11 30 Schrauben an der-Vorderseite der ■ Haltescheibe beaxial verschiebbar und trägt zwischen den Lagern eine festigten Unterlegscheibe 36 bedeckt ist. Weiterhin Hülse 13, welche auf der Welle 9 frei läuft und von ist in die Haltescheibe 29 ein Mittelstift 38 mit zwei den starr auf der Welle 9 durch die Schrauben 16 und entgegengesetzten Abflachungen 39 und 40 ean- 17 befestigten Ringen 14,15 gehalten wird. Der untere geschraubt (Fig. 3). Die Unterlegscheibe 36 besitzt Teil der Hülse 13 hat einen nach abwärts gerichteten 35 zwei einander gegenüberliegende Einschnitte 41 und Vorsprung 18, dessen Fläche 19 auf einer parallel zur 42 auf jeder Seite des Führungsstiftes. Das Platten-Welle 9 liegenden Schiene 20 gleitet. Die Hülse 13 greifwerkzeug 34 besteht aus einem biegsamen Stahlwird somit daran gehindert, an der Drehung der bügel mit zwei Schenkeln 43 und 44, von denen jeder Welle 9 teilzunehmen. einen starren hakenförmigen Vorsprung 45 bzw. 46
An dem Schuh 21 der Hülse 13 ist ein Draht 22 be- 40 aufweist, -die .durch .die Mittelöffnung einer Schallfestigt, der einerseits über eine in einem Arm 25 der platte hindurchgeführt werden können. Die Zacken Konsole 12 gelagerte Rolle 23 und andererseits über 47, 48 halten dabei die Schallplatte von hinten, die eine zweite ähnlich auf der Konsole 12 gehaltene Halteplatten 49 und 50. an denen nachgiebige Polster Rolle 24 läuft. Das eine Ende des Drahtes 22 ist mit 5.1 bzw. 52 aus Schaumgummi oder ähnlichem Mateeinem federbelasteten Pedal 26 und das andere Ende 45 rial befestigt sind, von vorn. . '■ ■■ mit einem, zweiten federbelasteten Pedal 27 ver- Die-Schallplatte kann nunmehr an dem Plattenbunden. Durch wahlweises ; Herunterdrücken dieser greifwerkzeug getragen und? auf den Mittelstift 38 Pedale 26 und 27 kann die Welle 9 über die Hülse 13 der Haltescheibe 29 aufgesetzt werden. Der Mittelin jeder Richtung gegen die Federkraft des nicht be- stift drückt die Vorsprünge 45 und 46 nach außen, tätigten Pedals bewegt werden. Die Pedalfedern sind 50 Das Platt engreif werkzeug wird so ■ weit gegen die so. aufeinander abgestimmt, daß die Welle 9 in einer Haltescheibe 29 gedrückt, daß die Zacken 47 und 48 neutralen Zwischenstellung gehalten wird, wenn keines durch die Einschnitte 41 und 42 der Unterlegscheibe der Pedale betätigt wird. - -- . 36 hindurchtreten. Dann wird das Plättengreif werk -
Das der Klemmscheibe 7 -gegenüberliegende Ende zeug leicht gedreht; so daß die Schallplatte 33 in rieh-
cler Welle 9 trägt eine Haltescheibe 29, die starr mit 55 tiger Stellung für die Behandlung sicher gehalten
der Welle 9 verbunden ist. Auf ihrer Rückseite ,be- wird. Zum Lösen der Schallplatte von der Halte-
sitzt die Haltescheibe 29 eine konusförmige Reibungs- scheibe wird das Werkzeug in entgegengesetzter Rich-
kante.31. die mit dem Reibrad 32 in. Eingriff gebracht tung gedreht, so daß die Zacken durch die Einschnitte
werden kann, wenn das Pedal 27 ganz durchgedrückt 41 und 42 durch Ausdehnung der zusammengedrück-
wird. Das Reibrad 32 wird durch einen zweiten nicht 60 ten Polster 51 und 52 herausgezogen werden. Die
gezeigten Motor von unten angetrieben und erteilt der Schallplatte kann dann leicht von dem Mittelstift-38
Haltescheibe29 eine im Vergleich.zur Drehzahl der entfernt werden. Mit einem leichten Druck auf die
Klemmscheibe 7 langsame Umdrehung. Wenn das Schenkel 43, 44 kann das Plattengreifwerkzeug:»34
Pedal 27 wieder freigegeben ist, befindet sich die wieder von der-Schallplatte gelöst werden.
Haltescheibe in Ruhe. An der Haltescheibe 29 wird 65 Die . Verteilungswalze 59 zum Aufbringen eines
die Schallplatte 33 mittels eines Plattengreifwerk- Schutzüberzuges. auf die Ränder der Schallplatte·33
zeuges 34 befestigt. . . . . . . ist an den gegabelten Enden 57 der Arme 55, 56 eines
Die in Fig. 1 gezeigte Maschine ist sowohl zur in der Führung 53 gleitenden Schlittens 54 befestigt. ·
Nachbearbeitung, des Schallplattenrandes als auch Die Arerteüungswalze 59 kann sich frei drehen und
zum Aufbringen von Schutzüberzügen auf den Schall- 70 wird- durch eine Welle 60 gehalten. Zwischen "detl
5 6
Armen 55 und' 56 des Schlittens 54 befindet sich ein der Stange 83 ragt über den Tragknopf 74 hinaus, das
Gabelstück 61, das relativ zum Schlitten 54 mittels andere Ende weist einen Längsschlitz 85 auf, in- die
einer in das letztere eingeschraubten Schraube 58 ein- die beiden miteinander verbundenen Federglieder 86
gestellt werden kann. Die Gabelenden 62 des Gabel- und 87 eingreifen. Die Federglieder haben je einen Stücks 61 tragen eine Welle 64 für eine frei drehbare 5 vorderen Anschlag 88 bzw. 89, die durch" je einen
Abstreifwalze 65, die mit einer einstellbaren Kraft Schlitz im Rohr 75 unmittelbar hinter der Spitze 76
gegen die Verteilungswalze 59 gedrückt werden kann. über die Außenwandung des Rohres vorstehen und
Ein geeigneter Spritztrog 66 ist auf dem Schlitten 54 zur Spitze 76 hin abgeschrägt sind,
unter der Abstreifwalze 65 angeordnet. Soll eine Schallplatte aufgespannt werden, so wird
An dem rückwärtigen Ende der Führung 53 ist eine io die Spitze 76 des Plattengreifwerkzeuges zunächst auf eine Rolle 67 gewickelte Feder befestigt, deren durch die Mittelöffnung der Schallplatte 33 geführt, eines Ende an dem Schlitten 54 angreift und diesen wobei die Anschläge 88, 89 leicht hinter der Platte immer von der Schallplatte 33 wegzieht. Vom Schiit- nach außen schnappen und sie festhalten,
ten 54 erstreckt sich eine Stange69, die in einer Hand- Zur Befestigung der Schallplatte 33 zusammen mit habe 70 endet, in Richtung auf die Welle 9. Die Ver- 15 dem Plattengreif werkzeug an der auf der Welle 9 beteilungswalze 59, welche auch in Fig. 4 gezeigt ist, festigten Haltescheibe 29 weist diese eine mittlere Öffenthält einen Hohlkörper, der als Behälter für die nung auf. in die eine Auskleidung 93 eingeschraubt ist. flüssige Überzugssubstanz, die an der Schallplatte an- Die Haltescheibe besitzt außerdem eine trichterförmige zubringen ist, dient. Die Überzugssubstanz wird in Vertiefung 92 rund um diese Auskleidung 93 herum, den Hohlkörper durch eine seitliche öffnung ein- 20 wodurch das Einspannen erleichtert wird. Die Spitze geführt, die durch eine nicht gezeigte Kappe od. dgl. 76 und das äußere Ende des Rohres 75 wird unter verschließbar ist. Rund um die Mantelwand des Verschiebung des Knopfes 74 auf der Hülse 73 in die Hohlkörpers sind Bohrungen 110 vorgesehen, die in Auskleidung 93 gesteckt, wobei die Anschläge 88 und den inneren Hohlraum führen. Die durchlochte Mantel- 89 hinter der Auskleidung 93 einschnappen,
wand ist durch ein durchlässiges elastisches ring- ag Soll die Schallplatte 33 zusammen mit dem Platförmiges Kissen 108 abgedeckt, welches seinerseits tengreifwerkzeug von der Haltescheibe 29 gelöst wermit einem ringförmigen, durchlässigen und biegsamen den, so wird das Ende-84 der Stange 83 gedrückt. Die Sieb überzogen ist, das vorzugsweise aus synthe- Anschläge 88 und 89 werden dabei infolge der gabeltischen Fasern hergestellt ist. förmigen Spreizung der Federglieder-86, 87 von; dem
Wird an der Handhabe 70 gezogen, so kann die Ver- 30 Längsschlitz 85 zur Mitte des Rohres 75 gedrückt, so
teilungswalze 59 in Berührung mit der umlaufenden daß die Anschläge 88 und 89 von der Auskleidung 93
Schallplatte 33 gebracht und gegen diese gepreßt freikommen. Danach zieht die vorher gespannte
werden, so daß der Plattenrand eine Nut im Sieb und Feder 78, wenn man das Ende 84 zurückschnellen
im Kissen 108 bildet. Dadurch wird sowohl auf dem läßt, die Spitze 76 aus der Auskleidung 93 heraus,
eigentlichen Rand der Schallplatte als auch auf die 35 während die Anschläge 88, 89 die Schallplatte 33
lienachbarten Plattenoberflächen bis zu einem gewis- wieder fangen. Die Spitze 76 1>efindet sich dabei noch
sen Ausmaß ein Ül>erzug aufgetragen. Das Sieb dient in der Auskleidung 93. Dann wird das Plattengreif-
dazu, die Überzugssubstanz zu verteilen, um einen werkzeug mit der Schallplatte von der Haltescheibe 29
glatten Überzug von sehr geringer Dicke zu erhalten. abgezogen. Die Schallplatte 33 kann an einem geeigne-
Obwohl der Überzug sehr dünn ist, ist er ausreichend, 40 ten Ort durch erneutes Drücken auf das Ende 84 ab-
um die Forderungen nach einem billigen und geeigne- gelegt werden.
ten Schutz für die Schallplatten zu erfüllen. Die Ver- In Fig. 6 ist schließlich noch eine abgeänderte Form
teilungswalze 59 braucht nur während einer oder der Verteilungswalze 95 gezeigt, wobei die ©ine Hälfte
weniger Umdrehungen gegen die Schallplatte gedrückt in Ansicht und die andere im Schnitt dargestellt ist.
zu werden. Die so überzogene Schallplatte kann nun 45 Die innen hohle Verteilungswalze ist auswechselbar
beiseite gelegt werden, so daß der Überzug trocknen an dem oberen Ende eines Armes 96 gehalten, wel-
kann. eher in geeigneter Weise schwenkbar an der Maschine
Die Maschine gemäß der Erfindung kann selbst- angebracht ist, so daß die Verteilungswalze 95 zeitverständlich in verschiedener Hinsicht abgeändert weise in Berührung mit dem Rand der Schallplatte werden. In Fig. 5 ist beispielsweise eine andere Aus- 50 gebracht werden kann. Die Verteilungswalze 95 kann führungsform des Plattengreifwerkzeuges dargestellt. auch durch einen Schlitten getragen werden, wie vor-
An die der Schallplatte 33 abgekehrten Seite des her beschrieben, jedoch ist der Arm 96 wegen seiner
Flansches 71, dessen Vorderseite mit einer Schicht 72 Einfachheit vorzuziehen. Die Verteilungswalze 95 ist
aus einem glatten und nachgiebigen Stoff, wie z. B. über eine Federklinke 98 auf das eine Ende einer
Schwammgummi, bedeckt ist, ist eine Hülse 73 an- 55 Welle 97, die in dem Arm 96 gelagert ist, aufgescho-
geschraubt, die in einem darauf verschiebbaren Trag- ben und gegen Verdrehen gesichert. Das andere Ende
knopf 74 endet. In die Hülse ist ein Rohr 75 ein- der Welle 97 trägt eine Riemenscheibe 99, welche
geschoben, in das ein Teil so eingepreßt ist, daß dessen über einen geeigneten nicht gezeigten Treibriemen
Spitze 76 auf der Vorderseite des Flansches 71 angetrieben wird. Vorzugsweise soll die Umfangs-
heraussteht. Das Rohr 75 weist in seinem mittleren 60 geschwindigkeit der Verteilungswalze derjenigen der
Teil einen Bund 77 auf. Zwischen dem Bund 77 und zu überziehenden Schallplatte entsprechen,
dem Flansch 71 befindet sich eine Schraubenfeder 78 Die Verteilungswalze 95 selbst besteht aus einem
und zwischen dem Bund und einer auf dem Rohr frei Napf 100 mit einem hülsenartigen Nabenteil 101, der
beweglichen Scheibe 79 eine weichere Feder 80. In dem auf die Welle 97 paßt und an einem Ende Außen-
Rohr 75 gleitet eine Stange 83, die einen Querstift 81 65 gewinde 102 besitzt, und einem Teil 103, der den
besitzt, der sich hinter der Scheibe 79 befindet und Napf 100 abdeckt und auf den Nabenteil aufgeschraubt
durch Längsschlitze 90 und 91 im Rohr 75 geführt ist. ist. Beide Hälften haben einen Außenflansch 104 bzw.
Der Tragknopf 74 ist nach außen durch eine Gewinde- 105 sowie ©inen Schulterteil 106 bzw. 107, die zusam-
scheibe 82 abgeschlossen, die an dem geschlitzten men ein Bett für ein ringförmiges Kissen 108 bilden,
Ende des Rohres 75 befestigt ist. Das eine Ende 84 70 welches aus zwei Lagen von weichem und verhältnis-
mäßig dickem Nylongewebe oder Trikot gebildet ist. Radial nach innen von der Außenoberfläche des Schulterteils 106 hat der Napf 100 einen Vorsprung 10,9, welcher gegen die Innenseite des Schulterteils 1Q7 abdichtet und eine Reihe von Duirchlochungen 110 aufweist. Zwischen den beiden Schulter teilen wird, wie ersichtlich, eine Nut 111 gebildet,-in der das. Kissen 108 sitzt und in der der Rand der zu überziehenden Schallplatte liegt. Die Breite der Nut kann zur Anpassung an die Schallplatte durch Drehung des Deckels 103 eingestellt werden. Wird der Deckel ganz hereingedreht, so werden die Durchlochungen 110 vollständig abgedeckt. Der Deckel 103 hat eine durch einen Stöpsel 112 verschlossene Öffnung, durch die eine geeignete Überzugssubstanz eingefüllt werden kann, sowie eine Klemmschraube 113, um die Teile 100 und 103 in beliebiger Stellung zueinander zu arretieren.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Aufbringen von Schutzüberzügen auf die Ränder von Schallplatten, bestehend aus einer Haltescheibe mit Befestigungsmitteln für die Schallplatte konzentrisch zu ihrer Drehachse und einer Antriebsvorrichtung, die der Haltescheibe und der daran befestigten Schallplatte eine Drehbewegung erteilt, dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbare Verteilungswalze (59), deren Drehachse (60) parallel zur Achse der sich drehenden Schallplatte liegt und die radial zur Schallplatte verstellbar ist, aus einem Hohlkörper mit einer gelochten Mantelwand (72) und einem durchlässigen, biegsamen, die gelochte Mantelwand umgebenden Kissen (74) besteht, daß die Verteilungswalze (59) mit einer flüssigen, das Kissen (74) nach außen durchdringenden Überzugssubstanz füllbar ist und daß Betätigungsglieder (68, 69, 70) vorgesehen siind, die die Verteilungswalze (59) zeitweise in Berührung mit den Randteilen der Schallplatte drücken.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn-^ zeichnet, daß für die Haltescheibe (29) mit der: ■daran befestigten Schallplatte (33) außer der zum Überziehen der Randteile der Schallplatte geeigneten Umdrehungszahl noch mindestens eine weitere Drehzahl einstellbar ist, um den Plattenrand vor dem Überziehen durch Schleifen zu glätten.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn-. zeichnet, daß die Haltescheibe (29) mit der dara^ befestigten Schallplatte (33) axial verschiebbar und in ihren Endstellungen mit Antriebsmitteip für die verschiedenen Drehzahlen kuppelbar ist.
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Schallplatte (33) an der Haltescheibe (29) ein besonderes Plattengreifwerkzeug (34) mit zwei Schenkeln (43, 44) vorgesehen ist, dessen hakenförmige Vorsprünge (45, 46) und Zacken (47, 48) derart durch die Mittelöffnumg der Schallplatte durchführbar sind, daß nach Einführen des Mittelstiftes (38) die Schallplatte und das Plattengreifwerkzeug (34) zusammen mit der Haltescheibe (29) verbunden sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilungswalze (95) zwei axial zueinander einstellbare Teile enthält, die zwischen sich eine Nut (111) zur Aufnahme der Randteile der zu behandelnden Schallplatte bilden, wobei das den Walzenumfang bedeckende durchlässige Kissen (108) auch die Nut (111) auskleidet.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 385 653, 2 448 030.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 558/209 6.58
DET10645A 1954-03-05 1955-03-04 Maschine zum Aufbringen von Schutzueberzuegen auf die Raender von Schallplatten Pending DE1032935B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2385653A (en) * 1941-03-12 1945-09-25 Rock Ola Mfg Corp Process of making record
US2448030A (en) * 1945-08-18 1948-08-31 Columbia Records Inc Manufacture of phonograph records

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