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DE875016C - Spulmaschine - Google Patents

Spulmaschine

Info

Publication number
DE875016C
DE875016C DEU1044A DEU0001044A DE875016C DE 875016 C DE875016 C DE 875016C DE U1044 A DEU1044 A DE U1044A DE U0001044 A DEU0001044 A DE U0001044A DE 875016 C DE875016 C DE 875016C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
bobbin
machine according
winding machine
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU1044A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leesona Corp
Original Assignee
Leesona Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leesona Corp filed Critical Leesona Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE875016C publication Critical patent/DE875016C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/32Traversing devices; Package-shaping arrangements with thread guides reciprocating or oscillating with variable stroke
    • B65H54/325Traversing devices; Package-shaping arrangements with thread guides reciprocating or oscillating with variable stroke in accordance with growth of the package
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Spulmaschine Die Erfindung betrifft eine Masdline zum Spulen eines Fadens od. dgl. in Form von Konen u. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine sogenante Trommelspulmaschine, bei welcher die Spule durch Umfangsberührung mit einer Treibtrommel in Umlauf gesetzt wird. indessen ist sie auch bei anderen Arten von Spulmaschinen anwendbar, wie noch näher erläutert werden wird.
  • Zwei Arten von Maschinen sind allgemein i,m Gebrauch zum Spulen von Konen und sonstigen Spulen mit beträchtlicher Fadenmasse. Die erste Maschinenart besitzt eine Einrichtung, welche die Spulenhülse drehbar hält, sowie eine Treibtrommel, die der auf die Hülse aufgebrachten Spule durch Umfangsberührung eine UmlawfbewegiunFg erteilt, und einen längs der Hiilse hin und her beweglichen Fadenführer, wobei der Hülsenhalter so bewegbar ist, daß die Hülse von der Trommel mit zundhmendem Spulendurchmesser zurückweicht. Die zweite Art ist eine Präzisionsspulmaschine, bei welcher die Spule auf eine Hülse aufgespult wird, die auf einer unmittelbar angetriebenen Spulspindel sitzt, während der Faden längs der Spule mittels eines hin nnd her beweglichen Fadenführers oder einer sonstigen Querfffhrungsvo.rrichtung verlegt wird.
  • Bei der ersterwähnten Maschinenart ist bisweilen eine Einrichtung vorgesehen, welche die Bewegung der Spulenhülse von der Trommel weg (und manchmal auch des Fadenführers) bei Zunahme des Wickeldurchmessers regelt. Bei der zweiten Maschinenart ist eine Einrichtung vorgesehen, welche die Trennung zwischen der Spulen- hülse und dem hin fluid her beweglichen Fadenführer regelt, wenn der Führer von der Hülse während' der Zunahme des SpXulen1durchmessers zurückweicht. In diesem letzteren Fall kann die Einrichtung in Form einer Riicklautfsperre ausgebildet sein, bei welcher z. B. ein schwenkbares Sperrglied in einen zu der Schwenkachse des Fadenführers konzentrischen Quadranten eingreift. In anderen Fällen faßt eine Klinke in die Zähne eines bogeiiförmigen Sperrteils ein.
  • Bei den. vorerwähnten Steuereinrichtungen wird die Bewegung der Spule bzw. die Bewegung des Fadenführers nur in einer Richtung beeiniflußt. Das heißt die Spule bzw. der Fadenführer kann sich frei in ether Richtung während des Zurückweichens bewegen, während die Bewegung in der entgegengesetzten Richtung durch die Sperrmittel gehemmt ist.
  • Bei diesen vorbekaunten Ausfiithrungsformen hat es sich in der Praxis gezeigt, speziell bei Trommel spulmaschinen, daß, wenn die Spule durch Unregelmäßigkeiten beim Spulen, wie z. B. Erhölhungen auf der Oberfiäche, nach außen von der Treibtrommel fortbewegt wird, sie an einer Zurückbewegung in Berührung mit der Trommel gehindert wird, was die Mitnahme der Spule auf der Trommel- beeinträchtigt. Hierdurch können fehlerhafte Spulen und Mängel beim Aufbau der Spule entstehen.
  • Werden andererseits keine Mittel zum Regeln der Bewegung der Spule verwendet, dann enftstethen Schwingungen, so daß die Spule auf der Trommel stößt oder springt, was fehlerhafte Spulen verursacht.
  • Die Erfindung bezweckt daher, die vorerwähnten Nachteile zu verringern oder zu beseitigen.
  • Gemäß der Erfindung ist die Spulmaschine mit einer Reibungsbremse für den beweglich gelagerten Träger der Spule bzw. des Fadenführers versehen, die aus einem Paar. in Reibungseingrift miteinander stehenden Gliedern besteht, welche durch die Bewegung des Trägers nach entgegengesetzten Richtungen bewegt werden.
  • In den Zeichnungen ist eine vorzugsweise Ausführungsiform einer Bremseinrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. I in Seitenansicht einen Teil einer Spulmaschine mit den wesentlicihen Bestandteilen der Spulvorrichtung einschließlich einer Treibtrommel, eines, Schwenkrahmens für die Spulenhülse und der Bremseinrichtung gemäß der Erfindung in der Lage, welche sie bei Beginn des Spulens einnimmt, Fig. 2 eine Seitenansicht ähnlich Fig. I, welche eine Lage der Teile veranschaulioht, bei welcher eine Spule von beträchtlichem Durchmesser auf die Hülse aufgespult und der Schwenkrahmen von der Treibt rommel fortbewegt ist, Fig. 3 einen Griundriß der Spulvorrichtung in verkleinertem Maßstab un Fig. 4 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, einzelner Teile der Bremseinrichtung.
  • Die in den Zeichnungen. dargestellte Ausfübrungsform dient zur Verwendung bei einer Spulmaschine üblicher Art mit einer auf. einer waagerechten Welle 3 befestigten Treibtrommel 2, -deren Welle 3 in Lagern 4 und 5 an gegenüber liegenden Seiten des Rahmens 6 der Maschine gelagert ist.
  • Die Trommel 2 kann einen beliebigen Antrieb erhalten. Wie ihier gezeigt ist, besitzt die Welle 3 an einem Ende ein Kettenrad 7, das über eine Kette 8 mit einer beliebigen Antriebs quelle in Verbindung steht, wie z. B. einer Transmissionssvelle oder dem Anker eines Elektromotors.
  • Das Aufspulen des Fadens kann mittels eines beliebigen umlaufenden, Wickelträgers erfolgen, z. B. mit Hilfe einer Hülse T, welche in Fig. I und 3 der Zeichnungen dargestellt ist. Die Hülse T 1kann auf einem von einer umlaufenden Spulspindel getragenden Halter sich befinden oder, wie in den Zeichnungen veranschaulicht ist, sie kann an ihren Enden durch ein Paar Scheiben 10 und II gestützt werden, welche ihrerseits in Lagern ruhen. Die eine Scheibe 10 ist drehbar auf dem Ende eines festen Zapfens 12 gelagert, welcher in einem Lager I3 an dem Ende eines Armes 14 des Schwenkrahmens 15 sich befindet. Die gegenüberliegende Scheibe II ist auf einem Zapfen I6 drehbar gelagert, der in einem Lager I7 auf -dem gegenüberliegenden Arm des Schwenkrahmens 15 sich befindet. Der Zapfen I6 kann in dem Lager I7 verschiebbar sein und mittels eines Handhebels' 25 betätigt werden, so daß die Scheibe in in das Ende der Hülse T eingeschoben werden kam, um letztere auf den Scheiben z'u halten, oder sie kann aus der Hülse zurückgezogen werden, wenn die Spule auf dieser fertiggestellt ist. Dieser besondere Teil der Maschine ist hier im einzelnen nicht weiter beschrieben oder dargestellt, da er keinen Teil der Erfindung bildet.
  • Der jochförmige Rahmen 15 besitzt an entgegengesetzten Enden vorgesehene, als Lager dienende Nahen 19 (vgl. Fig. 3), mittels derer er auf einer waagerechten Welle 20 schwenkbar sitzt, die ihrerseits in Lagern 2I und 22 gehalten wird, welche einen Teil des Rahmens 6 der Maschine bilden. Somit ist der Rtickzuggtewegun1g der Hülse T von der Treibtrommel entsprechend der Zunahme der Spule auf der Hülse Rechnung getragen.
  • Der Faden oder das Garn, weldhes für den Aufbau der Spule dient, wird längs der Hülse T mittels eines hin und her bewegten Führers 30 von üblicher Form geführt. Wie hier in Fig. I und 2 gezeigt, befindet sich der Fadenführer 30 auf einer waagerechten Querfübrungsleiste 3I, welche an ihren Enden verhältnismäßig flache Fuhrungsplatten 33 aufweist, die auf paarweise in gewissem gegenseitigem Abstand angeordneten genuteten Rollen 34 und 35 gleiten; die Rollen sind drehbar auf senkrechten Zapfen 36 an dem Rahmen 6 angebradht.
  • Eine Kurve oder ein sonstiger üblicher mechanischer Antrieb dient zur Hinundherbewegung der Querführungsleiste 3I, welche den Fadenführer 30 in einer waagerechten Bahn hin und her bewegt, so - daß der Faden in schraubenfirmigen Windungen auf die Hülse T in der bei Maschinen dieser Art üblichen Weise aufgespult wird.
  • Rücl;wårts und etwas unterhalb 4er Welle 20, um welche der Rahmen 15 schwenkbar ist, befindet sich eine zweite waagerechte Welle 40, die in Lagern 41 und 42 gehalten wird und als Stütze für einen Teil der Reibunigsbremse dient. Das eine Element 43 der Reibungsbremse besteht aus einer die Welle 40 umschließenden Nabe 44 mit einem radialen, plattenartigen, Ansatz 45 von halbkreisförmigem Umriß, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt ist.
  • Die Nahe 44 des Elementes 43 sitzt auf. der Welle 40 frei drehbar und wird gegen eine Längsverschiebung in einer Richtung durch einen Stellring 46 gehalten welcher gegen das eine Ende der Nahe anliegt und auf der Welle mittels einer Elemmschraube 47 befestigt ist. Ein aus der Nahe 44 radial hervorspringender Ansatz 48 trägt eine Stange 49, an deren Ende ein zylindrisches Gewicht jo sich befindet. Die Stange 49 ist in dem Ansatz 48 mittels einer Klemmschraube 51 befestigt, während das Gewicht 50 auf der Stange 49 mittels einer Klemmschraube 52 (vgl. Fig. 2) gehalten wird, so daß es längs der Stange zwecks Veränderung der Gewichtshe'belwirkunpg einstellbar ist. Das Gewicht 50 hat das Bestreben, den Teil 43 auf der Welle so in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung (Fig. I und 2) zu schwenken und somit das Gewicht des Schwenkrahmens 15 und ,der von ersterem gehaltenen Spule während der Rückzugbewegung der Spulenhülse von der Trommel 2 etwas auszugleichen. Der Teil 43 wird auf der Welle 40 mittels einer Lenkerverbindung zu dem Rahmen 15 geschwenkt, deren Anordnung nachstehend beschrieben wird.
  • Von dem Rahmen 15 aus ragt ein gegabelter Arm 53 nach abwärts, der vorzugsweise mit dem Rahmen aus einem Stück besteht und an einem Ende Bohrungen zur Aufnahme eines Querzapfens 54 besitzt. Ein Lenker 55 mit gegabelten Enden ist an einem Ende (Fig. 3) an den Stift 54 augelenkt, während sein anderes gegabeltes Ende mit einem Stift 58 schwenkbar verbunden ist, der in einem Paar Augen 59 und 60 gehalten wird, welche radiai von der Nabe 44 des Teils 43 hervorstehen.
  • Durch diese Hebelübertragung bewirkt die Auf wärtsbewegung des Schwenkrahmens 15 eine Drehung des Teils 43 in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung (Fig. I und 2) in einer Weise und zu einem Zweck, welcher noch später näher erläutert werden wird.
  • Der plattenartige Teil 45 des Elementes 43 besitzt an seinen äußeren Enden Ansätze 6I und 62, in denen Anschlagstifte 63 und 64 befestigt sind.
  • Der Stift 63 kann gegen eine Abflachung 65 auf einem Arm 66 des Schwenkrahmens 15 zur Anlage kommen, um die Schwenkbewegung des Elementes 43 und somit die abwärts gerichtete Schwenkung des Rahmens 15 zu begrenzen, um dadurch eine Berührung der Tragscheiben 10 und 11 mit dem Umfang der Treibtrommel 2 zu verhindern, bevor die Spulenhülse T auf die Scheiben aufgesetzt bzw. wenn die fertige Spule abgenommen ist. Der gegenüberliegende Stift 64 ist so angebracht, daß er gegen eine Abflachung 67 an der Unterseite des Armes 66 anliegen kann, um die -S chwenkbewegung des Teils 43 zu begrenzen und somit die Bewegung des Schwenkrahmens I5, wenn dieser aufwärts bis zu einem hochstzulässigen Ausschlag geschwenkt ist.
  • Der Arm 66 bildet einen starren Teil des Rahmens 15 und trägt an seinem Ende einen federbelasteten. Kolben 70, der gegen die ebene Fläche des plattenartigen Teils 45 des schwenkbaren Elementes 43 anliegt. Zu diesem Zweck besitzt der Arm 66 eine Verdickung 7I mit einer zylindrischen Bohrung 72, in welcher der Kolben 70 gleitbar ist.
  • Eine in einer axialen! Bohrung des Kolbens 70 befindliche Schraubenfeder 75, die sich mit ihrem Ende gegen einen Querstift 76 legt, preßt den Kolben gegen die Fläche des plattenartigen Teils 45 des Elementes 43 (Fig. 4). Infolge dieser Bauart hemmt der Kolben 70 durch Reibungsberührung mit der Fläche des platteniartigen Teils 45 des Elementes 43 dessen Sohxven'kbewegun,g in bei den Richtungen.
  • Nachstehend wird die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Einrichtung während des Spulvorgange 5 erläutert. Zur Vorbereitung der Maschine zum Spulen wird die Tragscheibe II nach links (Fig. 3) durch Schwenkung des Handhebels 25 verschoben, wodurch der Zapfen I6 in seinem Lager I7 gleitet. Eine zylindrische Hülse T aus Papier od. dgl. kann in den Rahmen 15 durch Aufsetzen des rechten Endes auf die Scheibe 10 und Verschieben der Scheibe 11 in das entgegengesetzte Ende der Hülse eingefügt werden. Der Faden y wird von der nicht dargestellten Ablaufstelle hochgeführt, in die Querführung 30 (Fig. 2) gefädelt und mit seinem Ende an der Hülse T befestigt. Der Rahmen 15 wird alsdann abwärts geschwenkt, um den Umfang der Hülse T mit der Oberfläche der Trommel 2 in Berührung zu bringen, so daß die Hülse von dieser angetrieben wird. Die Treibtromimel 2 wird gewöhnlich fortlaufend angetrieben, jedoch kann sie in bestimmten Fällen von einer Abstellvorrichtung gesteuert werden, welche ihre Drehung unterbricht. Wenn die Hülse T von der Trommel 2 in Umlauf versetzt wird, läuft der Faden y auf die Hülse auf und wird längs derselben hin und her geführt, so daß er in schraubenförmigen Windungen aufgespult wird, welche sich in Lagen zur Bildung der Spule P übereinander aufbauen. Wie aus Fig: 3 erkennbar ist, kann die Spule P mit allmählich abnehmendem Querführungshub gespult werden, so daß konische Enden entstehen, entsprechend der allgemeinen.- Praxis. In dem Verhältnis, wie die Fadenmasse sich auf der Hülse T aufbaut, wird durch den zunehmenden Durchmesser der Masse der Rahmen 15 aufwärts um die Achse der Welle 20 geschwenlKt. Während dieser Bewegung des Rahmens I5 schwenkt sein Arm 53 über den Lenker 55 das Element 43 in entgegengesetzter UhrzeigerrichtunFg (Fig. I und 2), wodurch die Fläche des plattenartigen Teils 45 des Elementes 43 an der Stirniläche des Kolbens 70 entlang gleitet. Gleichzeitig bewirkt die Aufwärtsbewegung des Ra'hmens 15 eine Abwärtsschwenkung des Armes 66 um die Achse der Wefle 20, 50 daß der Kolben längs der Fläche des plattensartigen Teils 45 des Elementes 43 in gegenläufiger Bewegung zu dem Element entlang gleitet. Auf diese Weise wird die Relativbewegung zwischen dem piattenartigen Teil 45 des Elementes 43 und dem Kolben 70 erhöht. Mit anderen Worten, der plattenartige Teil 45 des Elementes 43 bewegt sich nicht allein an dem Ende des Kolbens 70 vorbei, vielmehr entsteht eine zusätzliche Bewegung durch die Eigenbewegung des Kolbens in entgegengesetzter Richtung längs der Plattelnfläche. Die zur Verlagerung der Spule in jeder Richtung verfügbare Energie wird teilweise durch die Reihnngsbewegung verzehrt, und die Größe der verzehrten Energie hängt von der relativen Weglänge ab, über welche die Reibungsteile bewegt sind. Da bei der beschriebenen Anordnung diese Weglänge gegenüber den bekannten Ausführungen beträchtlich erhöht worden ist, wird die Verlagerung der Spule entsprechend geringer sein. Die erwähnten Verlagerungen können durch Unregelmäßigkeiten oder Erhöhungen auf der Spuleriäche hervorgerufen werden, welche ein leiehtes-Ansteigen der Spule in Richtung von der Trommel weg in gewissen Zeitabschnitten verursacht. Sobald die Spule von der Trommel 2 sich für einen Augenblick abhebt, wird ein Zurückprallen in hartem Eingriff mit der Trommel verhindert, durch welches sonst Schwingungen und Stöße verursacht werden, die einen nachteitigen - Einfluß auf die Beschaffen',heit der Spule ausüben können. Durch die vorbeschriebene Arbeitsweise wird die Bewegung des Schwenkrahmens 15 in jeder Richtung gehemmt, s'c daß ein sanfter und gleichmäßiger Zug oder Antnebsberü'hrung zwischen dem Umfang der Spule und der Fläche der Treibtrommel aufrechterhalten wird.
  • Das Spulen nimmt seinen Fortgang, bis die Spule ihren gewünschten Durchmesser erreicht, wonach sie alsdann von der Maschine durch Zurückziehen der Tragscheibe II aus dem einen Ende der Hülse T und Herausziehen der Hülse aus der gegenüber-\ liegenden Tragscheibe 10 entfernt werden kann.
  • Während der Aufwärtsbewegung der Spulenhülse und der entgegengesetzt der IJhrzeigerrichtung erfolgenden Schwenkung des Elementes 43 schwenkt das Gegengewicht 50 aus seiner annähernd unwirksamen senkrechten Lage obethiaLb der Welle 40 nach der -Seite (Fig. 2), wodurch seine Drehmomentwirkung verstärkt wird und dem -wachsenden Gewicht der Spule P bei Zunahme des Spulendurchmessers entgegenwirkt.
  • Aus der vorhergehenden Beschreibung kann entnommen werden, daß durch die Erfindung eine verbesserte Bremseinrichtung an Spulmaschinen zum Steuern der Rückzugsbewegung der Spulenhülse von der Treibtrommel während eines Spulvorganges geschaffen ist, um die Güte der Spule zu steigern. Während die Erfindung hier in ihrer Anwendung bei einer Spulvorrichtung gezeigt ist, bei welcher die Spule durch Berührung mit einer Treibtrommel angetrieben wird, kann die gleiche Einrichtung auch bei Maschinenarten verwendet werden, bei denen die Spule au!f einer unmittelbar angetriebenen Spulspindel aufgespult wird und der hin und her gehende Fadenführer von der Spulenhülse zurückweicht, wobei der Fadenführer in der eben erwähnten Weise gesteuert wird.
  • PATENTANSPRVCHE: I. Spulmaschine, bei welcher die Spule oder der Fadenführer mit wachsendem Spulendurchmesser gegenüber einem ortsfesten Teil zurückweicht, gekennzeichnet durch eine Reibungsbremse für den beweglich gelagerten Träger der Spule bzw. des Fadenführers, die aus einem Paar miteinander in Reibungseingri$ stehenden Gliedern besteht, welche durch die Bewegung des Trägers nach entgegengesetzten Richtungen bewegt werden.

Claims (1)

  1. 2.- Spulmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsbremse aus einer in ihrer Ebene schwenkbar gelagerten Platte (45) und einem nachgiebig an eine Fläche der Platte anliegenden Kolben (70) besteht.
    3. Spulmaschine nach Anspruch 2 mit einem die Spule tragenden Schwenkarm, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verlängerung (66) des Schwenkarmes(I5) über seine Schwenkachse hinaus den Kolben (70) trägt und die Platte (45) über ein - Lenkersystem (53, 55, 59) - mit dem Schwenkarm (I5) verbunden ist.
    4. Spulmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (45) um eine zu der Schwenkachse (20) des Schwenkarmes (I 5) parallele Achse (o) schwenkbar ist.
    5. Spulmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (45) ein um ihre Achse (40) sohwenkbares Gegengewicht (50) besitzt, welches so angeordnet ist, daß die Schwenzkbewegung der Platte (45) entsprechend der Zunahme des Durchmessers der Spule das von dem Gegengewicht ausgeübte Drehmoment erhöht zwecks Ausgleich des mit dem Durchmesser der Spule zunehmenden Eigengewichtes.
    6. Spulmaschine nach den Ansprüchenl 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (45) Anschläge (63, 64) aufweist, welche mit der Verlängerung (66) des Schwenkarmes (I5) in Anlage kommen, um nach beiden Richtungen die Bewegung der Spulenhülse (T) gegenüber der Spulentreibtrommei (2) zu begrenzen.
    7. Spulmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (66) des Schwenkarmes (I5) eine Bohrung (72) zur Aufnahme des Kolbens (70) aufweist, dessen eine Stirufläche über die Verlängerung hervorsteht und gegen die Platte (45) anliegt, und daß der Kolben (70) durch Federdruck (75) gegen die Platte gepreßt wird.
DEU1044A 1950-01-30 1950-12-22 Spulmaschine Expired DE875016C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US875016XA 1950-01-30 1950-01-30

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ID=22205565

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DEU1044A Expired DE875016C (de) 1950-01-30 1950-12-22 Spulmaschine

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DE (1) DE875016C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082169B (de) * 1956-02-02 1960-05-19 Spinn Und Zwirnereimaschb Karl Bremsvorrichtung an Spulmaschinen mit Antrieb der Spulen am Umfang
DE1096257B (de) * 1955-04-04 1960-12-29 Kammgarnspinnerei Stoehr & Co Vorrichtung zum Aufwickeln von Faserbaendern u. dgl.
DE1124408B (de) * 1956-06-26 1962-02-22 Croon & Lucke G M B H Maschine Knaeuelwickelmaschine

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