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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Abfallsammler mit einem den
Abfall aufnehmenden Behältnis
und einer Einwurföffnung
im oberen Bereich, die geöffnet
werden kann, umfassend eine sich öffnende Klappe, die die Form
eines Kugelschalensegments aufweist.
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Die
EP 0 440 889 B1 beschreibt
einen Abfallsammler der eingangs genannten Gattung. Das Gehäuse dieses
Abfallsammlers ist etwa zylindrisch, und im oberen Bereich ist ein
etwa kuppelförmiges Kopfteil
vorhanden. In diesem Kopfteil sind zwei Achtelkugelschalensegmente
so schwenkbar gelagert, dass sie sich zum Öffnen entlang der Kugelschale gleichzeitig
jeweils nach außen
bewegen, so dass sich in der Mitte dann eine Einwurföffnung auftut,
deren Größe etwa
der eines Viertelkugelschalensegments entspricht. Das Öffnen dieser
beiden Klappen in Form von jeweils Kugelschalensegmenten geschieht
mittels eines Gestänges,
welches so mit dem Fußpedal
verbunden ist, dass bei Heruntertreten des Fußpedals eine Schwinge heruntergeschwenkt
wird, die mit einer in vertikaler Richtung nach oben verlaufenden
Betätigungsstange
verbunden ist. Diese Betätigungsstange
hat am oberen Ende eine Abwinklung, die in einen Schieber eingreift.
Dieser Schieber steht wiederum mit Zapfen im Eingriff, die sich
an den beiden kugelschalensegmentförmigen Klappen befinden. Durch
den Schieber und die Zapfen werden die beiden Klappen in einer Schwenkbewegung
mitgenommen, wobei sich Federn spannen, die dann nach Loslassen
des Fußpedals
die beiden kugelschalensegmentförmigen
Klappen in die geschlossene Ausgangsstellung zurückbewegen. Die Öffnungsmechanik
ist bei diesem bekannten Abfallsammler konstruktiv aufwendig und
daher in der Herstellung kostenintensiv. Die vielen ineinandergreifenden
gelagerten Teile bedingen eine gewisse Verschleißanfälligkeit. Da zwei Achtelkugelschalensegmente
beim Öffnen
nach außen
schwenken, ergibt sich eine mittige Einwurföffnung im Scheitelbereich des
kuppelförmigen
Kopfteils, wobei die Klappen in der Öffnungsstellung jeweils hinter
einer seitlichen Kuppelwand liegen.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Abfallsammler
der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem die Öffnungsmechanik
einem anderen Konstruktionsprinzip folgt, einfacher aufgebaut und
kostengünstig
herstellbar ist.
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Die
Lösung
dieser Aufgabe liefert ein erfindungsgemäßer Abfallsammler der eingangs
genannten Gattung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen,
dass nur eine Klappe mit etwa der Form eines Viertelkugelschalensegments
vorgesehen ist, die soweit geöffnet
werden kann, dass sich eine Einwurföffnung etwa gleicher Größe mit den
Abmessungen eines Viertelkugelschalensegments ergibt. Anders als bei
dem eingangs genannten Stand der Technik liegt bei der erfindungsgemäßen Lösung also
vorzugsweise die Einwurföffnung
nicht mittig, sondern seitlich, da beim Öffnen die Klappe mit der Form
des Viertelkugelschalensegments vorzugsweise visierartig entlang
einer Kugelschalenbahn zur Rückseite
der Kuppel im oberen Bereich des Abfallsammlergehäuses bewegt
wird. Man kann also bei der erfindungsgemäßen Lösung den kuppelförmigen oberen
Bereich, der im Prinzip etwa die Form einer Halbkugelschale hat, so
aufteilen, dass man an der dem Benutzer zugewandten Vorderseite,
an der sich im unteren Bereich auch das Fußpedal befindet, ein Viertelkugelschalensegment
als beweglich schwenkbar gelagerte Klappe ausführt und im rückwärtigen Bereich
ein feststehendes Viertelkugelschalensegment des Gehäuses vorsehen,
hinter das das sich öffnende
Viertelkugelschalensegment geschoben wird. Dadurch bleibt beim Öffnungsvorgang
die hintere Hälfte
der halbkugelschalenförmigen
Kuppel stehen, während
die vordere Hälfte also
eine Viertelkugelschale bei vollständig geöffneter Klappe (Visier) eine
entsprechend große
Einwurföffnung
bildet.
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Gemäß einer
bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung ist
vorgesehen, dass die Öffnungsmechanik
wenigstens ein Seilzugelement, zum Beispiel einen Bowdenzug umfasst. Dadurch
kann der Öffnungsmechanismus
konstruktiv besonders einfach ausgeführt werden, insbesondere da
Bowdenzüge
beliebige Umlenkungen erfahren können
beziehungsweise auf Kurvenbahnen verlegt werden können. Außerdem handelt
es sich bei einem Bowdenzug um ein Element, mittels dessen eine Zugkraft über eine
gegebenenfalls größere Distanz mit
Richtungswechseln übertragen
werden kann. Anstelle eines Bowdenzugs oder ergänzend zu einem solchen kann
man auch ein anderes Zugelement verwenden, beispielsweise einen
Seilzug mit einem Kunststoffseil oder dergleichen.
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Erfindungsgemäß ist es
möglich,
dass die visierartige Klappe bei ihrer Schwenkbewegung sich über ein
feststehendes Kugelschalensegment der Kuppel des Gehäuses schiebt,
oder dass die visierartige Klappe unter ein solches feststehendes
Teil geschoben wird. Die visierartig öffnende Klappe bewegt sich
also um eine horizontale Schwenkachse, die sich vorzugsweise radial
mittig quer durch den unteren Bereich der Kuppel erstreckt. Die
Kuppel kann beispielsweise mit dem Gehäuse des Abfallsammlers fest
verbunden sein. Man kann dann Kuppel und Gehäuse von oben über einen
Inneneimer des Abfallsammlers stülpen
und zum Entleeren des Abfalls wird das Gehäuse über den Inneneimer abgehoben. Man
könnte
auch alternativ die Kuppel mit der sich visierartig öffnenden
Klappe von dem etwa zylindrischen unteren Gehäuse des Abfallsammlers nach oben
hin abnehmbar ausbilden um den Abfallsammler zu entleeren oder zu
Wartungszwecken.
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Die
die Einwurföffnung
verschließende
Klappe kann beispielsweise von Hand geöffnet werden oder über eine Öffnungsmechanik,
die insbesondere ein Fußpedal
umfasst, welches zum Öffnen
der Klappe absenkbar ist. Das Öffnen
der die Einwurföffnung verschließenden Klappe
kann aber beispielsweise auch elektrisch oder elektronisch aufgelöst werden, insbesondere
mittels einer Sensortechnik. Hierzu kann man beispielsweise einen
Infrarotsensor oder einen anderweitigen Bewegungsmelder verwenden, so
dass eine sich annähernde
Person einen Mechanismus in Gang setzt, der die Klappe öffnet. Bei
allen genannten Varianten umfasst die Öffnungsmechanik vorzugsweise
wenigstens ein Seilzugelement. Dabei kann man beispielsweise mit
einem Bowdenzug allein arbeiten, der sich zum Beispiel von einem
absenkbaren Fußpedal
aus vorzugsweise über
entsprechende Umlenkungen bis zur Klappe erstreckt und diese über eine
Zugbewegung öffnet.
Man kann aber beispielsweise auch ein Seilzugelement mit einem Gestänge kombinieren.
Wird der Abfallsammler über
ein Fußpedal
geöffnet,
kann dadurch zunächst ein
mit diesem verbundenes Gestänge
betätigt
werden, welches dann wiederum mit einem Seilzugelement in Verbindung
steht, welches an der Klappe angreift. Je nach Ausführung der Öffnungsmechanik kann
das Seilzugelement und/oder das Gestänge sich beispielsweise innerhalb
des Gehäuses
an der dem Fußpedal
zugewandten Vorderseite mindestens abschnittsweise aufwärts erstrecken
oder aber auch an der dem Fußpedal
abgewandten Rückseite
des Gehäuses
verlaufen. Im oberen Bereich verläuft dann die Umlenkung jeweils
entsprechend, das heißt also
entweder von der Rückseite
zu der vorderseitigen Klappe hin, wobei dort verwendete Seilzugelemente
sich vorzugsweise mindestens abschnittsweise in Umfangsrichtung
erstrecken. Oder bei einer Variante der Erfindung verlaufen die
Seilzugelemente zunächst
von der Vorderseite zur Rückseite
hin, werden dort umgelenkt und erstrecken sich dann wieder zur Klappe
hin, so dass man auch hier eine Zugbewegung erreicht, die die Klappe
beim Öffnen
einwärts zieht.
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Bei
einer Variante der Erfindung umfasst die Öffnungsmechanik wenigstens
ein mit dem Fußpedal getrieblich
verbundenes sich mindestens teilweise etwa vertikal erstreckendes
Gestänge.
Eine bevorzugte konstruktive Lösung
sieht dann beispielsweise vor, dass dieses Gestänge im oberen Bereich unter einen
Stößel oder
ein ähnliches
Bauelement greift, wenn man das Fußpedal absenkt. Durch Anheben dieses
Stößels wird
dann auf ein etwa im Umfangsbereich verlaufendes sich von dem Stößel aus
in beide Umfangsrichtungen erstreckendes Zugelement in Form eines
Bowdenzugs, Seilzugs, Kunststoffseils oder dergleichen eingewirkt,
welches so umgelenkt ist, dass das Anheben des Stößels in
eine an der visierartigen Klappe angreifende Zugbewegung umgewandelt
wird, so dass das Zugelement am Visier angreift und dieses um seine
Achse nach hinten zieht, etwa in einer Schwenkbewegung mit einem Schwenkradius
von 90° bis
die Öffnungsstellung
erreicht ist. Die Führung
des seilzugartigen Zugelements erfolgt vorzugsweise über geeignete
Führungselemente
und/oder Umlenkelemente, beispielsweise etwa scheibenartige Mitnehmer
mit Nuten, über
deren Umfang das Zugelement geführt
wird und die um eine horizontale Schwenkachse bei Einwirkung der
Zugkraft drehbar gelagert sein können,
wobei diese Schwenkachse etwa mit der Schwenkachse der visierartigen
Klappe zusammenfallen kann. Es sind demnach beispielsweise zwei
Zugelemente vorhanden, die von dem Stößel zu beiden Seiten hin zu den
Mitnehmern verlaufen. Wird der Stößel angehoben durch das Gestänge, übt dies
eine Zugkraft auf die beiden Zugelemente aus, woraus wiederum eine Drehbewegung
der Mitnehmer resultiert und eine Schwenkbewegung der Klappe. Vorzugsweise
wird durch geeignete Federelemente erreicht, dass sich die Klappe
nach Loslassen des Fußpedals
wieder in ihre Schließstellung
zurückbewegt.
Dazu kann man beispielsweise Schenkelfedern benutzen, die im Bereich
der Mitnehmer angeordnet sind und bei Drehung der Mitnehmer aufgrund
der auf diese über
das Zugelement ausgeübten
Zugkraft auf Torsion beansprucht werden, so dass sie bei Nachlassen
der Zugkraft durch ihre Rückstellkraft
die Mitnehmer und damit auch die mit diesen verbundene Klappe zurückdrehen
beziehungsweise -schwenken.
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Gemäß einer
Variante der Erfindung verläuft das
Seilzugelement zunächst
vom Fußpedal
aus in vertikaler Richtung und trennt sich dann in mindestens einem
anschließenden
Abschnitt in zwei Seilzugstränge
auf, die mindestens teilweise innerhalb des Gehäuses des Abfallsammlers in
Umfangsrichtung verlaufen. Vorzugsweise sind Führungselemente für das Seilzugelement,
insbesondere für
jeden Abschnitt beziehungsweise Strang des Seilzugelements vorgesehen.
Bei dieser Variante der Erfindung kann beispielsweise im Inneren
des Gehäuses
ein Betätigungsbügel oder
eine Schwinge vorgesehen sein, an der der untere Bereich des Seilzugelements festgelegt
ist. Dieser Betätigungsbügel oder
die Schwinge steht wiederum vorzugsweise mit dem durch das Gehäuse nach
außen
ragenden Fußpedal in
Verbindung. Beim Absenken des Fußpedals wird dann also unmittelbar
eine Zugkraft ausgeübt,
die das Seilzugelement nach unten zieht, was dann nach entsprechender
Umlenkung im oberen Bereich des Abfallsammlers zu einer Zugbewegung
führt,
die die Klappe beim Öffnen
in das Innere des Abfallsammlergehäuses hineinzieht. Der genannte
Betätigungsbügel kann
beispielsweise im Gehäuse
des Abfallsammlers schwenkbar gelagert sein.
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Das
Seilzugelement, das sich bei der Variante der Erfindung etwa von
der Höhe
des Fußpedals ausgehend
im Inneren des Gehäuses
zunächst
aufwärts
erstreckt, verläuft
mindestens in diesem unteren Bereich zwischen dem äußeren Gehäuse des Abfallsammlers
und einem Inneneimer, den dieses äußere Gehäuse aufnimmt. Der Inneneimer
wird dann zum Entleeren aus dem Außeneimer herausgenommen. Zwischen
Inneneimer und Außeneimer
ist genügend
Freiraum vorhanden, um dort das Seilzugelement zu verlegen.
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Die
in den Unteransprüchen
genannten Merkmale betreffen bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung. Weitere
Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Detailbeschreibung.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen
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1 eine vertikale Schnittansicht
durch einen erfindungsgemäßen Abfallsammler;
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2 eine Seitenansicht im
oberen Bereich der Kuppel des Abfallsammlers in der geschlossenen Stellung
der Klappe;
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3 eine entsprechende Ansicht
mit der Klappe in der Öffnungsstellung;
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4 eine Ansicht des kuppelförmigen Kopfteils
in Richtung des Pfeils IV von 2 gesehen;
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5 eine Draufsicht auf 4;
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6 eine horizontale Schnittansicht
durch den Abfallsammler im Bereich des kuppelförmigen Kopfteils;
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7 eine vertikale Schnittansicht
durch das kuppelförmige
Kopfteil entlang der Linie VII-VII von 2;
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8 eine Detailansicht des
Mitnehmers;
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9 eine Seitenansicht des
Mitnehmers in Richtung des Pfeils IX von 8;
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10 einen Längsschnitt
durch den Mitnehmer von 9;
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11 eine Draufsicht auf das
Zugelement;
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12 eine Seitenansicht des
Zugelements in Richtung des Pfeils XII von 11;
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13 eine vergrößerte Detailansicht
eines Ausschnitts XIII von 12;
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14 zeigt im vertikalen Schnitt
einen Abfallsammler gemäß einer
alternativen Variante der Erfindung;
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15 zeigt eine vergrößerte Detailansicht eines
Ausschnitts im unteren Bereich aus der Darstellung gemäß 14;
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16 zeigt eine perspektivische
Ansicht einer Einzelheit der Öffnungsmechanik;
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17 zeigt eine weitere vergrößerte Detailansicht
der Öffnungsmechanik
im oberen Bereich;
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18 zeigt eine weitere Detailansicht
einer Einzelheit der Öffnungsmechanik.
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2 zeigt einen Längsschnitt
durch das kuppelförmige
Kopfteil des Abfallsammlers, und man sieht die Klappe 20 in
Form eines Viertelkugelschalensegments, die in Pfeilrichtung geöffnet werden kann
und sich dann über
einen ebenfalls etwa viertelkugelschalensegmentförmigen feststehenden Gehäuseteil 21 schiebt,
wobei die Klappe 20 eine Schwenkbewegung um eine horizontale
Schwenkachse 22 vollführt
und aus der in 2 dargestellten geschlossenen
Stellung um einen Winkel von etwa 90° in die in 3 dargestellte Öffnungsstellung bewegt wird.
Auf das etwa zylindrische Gehäuse 10 ist das
kuppelförmige
Kopfteil gemäß
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2 aufgesetzt und von diesem
abnehmbar. Neben dem feststehenden Gehäuseteil 21 und der
Klappe 20 umfasst das Kopfteil einen Zentrierring 23,
der in das zylindrische Gehäuse
eingreifen kann und einen mit diesem verbundenen Einwurfring 25, der
sich von dem im wesentlichen vertikal ausgerichteten Zentrierring 23 von
dessen oberem Ende aus geneigt radial nach innen und abwärts erstreckt,
wie dies aus 2 hervorgeht.
Durch den Einwurfring 25 wird gewährleistet, dass eingeworfener
Abfall in die mittige Öffnung
des zylindrischen Behältnisses
des Abfallsammlers fällt.
An dem Einwurfring 25 angebracht, insbesondere angeformt
sind zwei wie Ausbuchtungen sich nach oben erstreckende Gehäusekörper 27,
die wie 6 zeigt, am
Umfang des Einwurfrings 25 einander gegenüberliegen.
Einen vertikalen Schnitt durch einen solchen Gehäusekörper 27 zeigt 7. Wie man dort erkennt,
nimmt der Gehäusekörper 27 jeweils
einen Mitnehmer 29 in Form eines Rades auf, über den
ein Seilzugelement 30 geführt ist, mittels dessen die Öffnungsbewegung
der Klappe 20 bewirkt wird. Wie man in 7 sieht, liegt das Seilzugelement 30 in
einer Nut des radförmigen Mitnehmers.
Detailansichten des Mitnehmers 29 sind in den 8 bis 10 dargestellt. Detailansichten des Seilzugelements
zeigen die 11 bis 13.
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Nachfolgend
wird auf die 11 bis 13 Bezug genommen. Die Draufsicht
des Seilzugelements 30 gemäß 11 zeigt ein Kunststoffseil oder einen Bowdenzug
mit zwei endseitigen Befestigungsnippeln 32, mittels derer
das Seilzugelement jeweils endseitig an einem der radförmigen Mitnehmer 29 festgelegt
wird. In der Mitte des Seilzugelements 30 ist an diesem
ein Schieber 33 befestigt, den man in der Seitenansicht
auch in 12 erkennt und
von dem in 13 eine vergrößerte Detailansicht
gezeigt ist. Dieser Schieber 33 hat unterseitig eine Bohrung 34 zur
Aufnahme des Stößels 24 (siehe 2). Unter das untere Ende
des in 2 dargestellten
Stößels 24 greift
ein durch das Gehäuse 10 verlaufendes
Gestänge
(siehe 1), welches bei
Absenken eines Fußpedals 11 ein
Anheben des Stößels 24 veranlasst.
Durch dieses Anheben des Stößels 24 wird
der Schieber 33 mitgenommen und ebenfalls angehoben, was
wiederum eine Zugkraft auf das an dem Schieber 33 befestigte
Seilzugelement 30 ausübt. Diese
Zugkraft überträgt sich über die
Nippel 32 (siehe 11)
auf die radförmigen
Mitnehmer 29, die sich dann um die horizontale Schwenkachse 22 (siehe 2 und 6) drehen.
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Wie
sich aus der Detailansicht gemäß 7 ergibt, ist mit den radförmigen Mitnehmern 29 jeweils in
deren Achse ein Bolzen 28 drehfest verbunden, der wiederum
an seinem äußeren Ende
einen Kopf 28a aufweist, der die Klappe 20 flanschartig übergreift
und der mit der Klappe 20 in einer festen Verbindung steht.
Dadurch wird bei Drehung des radförmigen Mitnehmers 29 der
Bolzen 28 und über
diesen wiederum die Klappe 20 mitgedreht, so dass diese aus
der in 2 dargestellten
geschlossenen Stellung um die Achse 22 in die Öffnungsstellung
gemäß 3 schwenkt.
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Die 8 bis 10 zeigen die Details des radförmigen Mitnehmers 29.
Dieser hat, wie man aus den 9 und 10 sieht, eine Nabe 39 mit
einer Vierkantaufnahme 36, in die der Vierkantschaft 35 des Bolzens 28 einsteckbar
ist (siehe 7). Der radförmige Mitnehmer 29 hat
weiterhin eine Nut 29a zur Führung des Seilzugelements 30.
Jeweils ein endseitig an dem Seilzugelement 30 angebrachter
Nippel 32 wird in der teilzylindrischen Aussparung 38 des Mitnehmers 29 festgelegt,
so dass dort die Übertragung
der Zugkraft von dem Seilzugelement 30 auf den radförmigen Mitnehmer 29 erfolgt,
was in einer Drehung des Mitnehmers resultiert. Wie man aus 10 erkennt, hat der Mitnehmer 29 außerdem an seiner
Innenseite eine ringförmige
Aussparung 37 zur Aufnahme einer Schenkelfeder 31,
die in 7 dargestellt
ist und die man auch in 6 erkennen kann.
Eine solche Schenkelfeder 31 befindet sich an beiden Seiten
an jedem radförmigen
Mitnehmer 29. Bei Drehung des Mitnehmers 29, veranlasst
durch die Zugkraft des Seilzugelements 30, wird die Schenkelfeder 31 auf
Torsion beansprucht und somit gespannt, so dass bei Nachlassen der
Zugbewegung die Schenkelfedern 31 den Mitnehmer 29 in
seine Ausgangsstellung zurückdrehen
und damit das Visier 20 in die geschlossene Stellung zurückklappen.
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Unter
Bezugnahme auf 14 wird
nachfolgend eine weitere alternative Variante eines erfindungsgemäßen Abfallsammlers
erläutert. 14 zeigt einen vertikalen
Schnitt durch den Abfallsammler, wobei man erkennen kann, dass das äußere Gehäuse 102 des
Abfallsammlers einen Inneneimer 105 aufnimmt, wobei zwischen
beiden ein ringförmiger Freiraum
verbleibt, den man für
die Unterbringung von Teilen der Öffnungsmechanik, insbesondere
eines Seilzugelements in Form eines Bowdenzugs 100 und
der dazu notwendigen Führungselemente
nutzen kann. Bei dieser Variante der Erfindung ist das absenkbare
Fußpedal 108 mit
einem Betätigungsbügel 106 verbunden,
der für
sich separat noch einmal in 16 dargestellt
ist. An diesem Betätigungsbügel 106 wird über einen
Zuganker das untere Ende des Bowdenzugs 100 festgelegt.
Der Bowdenzug verläuft
dann von dort aus vertikal nach oben und erstreckt sich durch ein
Führungselement
hindurch, welches einen Doppelclip 112 umfaßt, welcher
wiederum über
einen Aufnahmewinkel 114 an der Innenseite des äußeren Gehäuses 102 festgelegt
sein kann. Von dort aus erstreckt sich der Bowdenzug 100 weiter
senkrecht nach oben und verzweigt sich dann in zwei separate Stränge 110, 111.
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Nähere Einzelheiten
betreffend die Ausführung
des Bowdenzugs ergeben sich aus der schematisch vereinfachten Darstellung
gemäß
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18. Man erkennt dort den
Zughaken 101, der die Zugkraft auf das untere Ende des
Bowdenzugs 100 ausübt.
Weiter ist der Doppelclip 112 als Führungselement dargestellt.
Danach verzweigt sich der Bowdenzug in die beiden Stränge 110, 111, wobei
für jeden
Strang jeweils ebenfalls ein clipartiges Führungselement 113, 114 vorgesehen
ist. Die beiden Stränge 110, 111 verlaufen
dann nicht mehr vertikal sondern mindestens teilweise horizontal
und erstrecken sich in Umfangsrichtung, wobei die Enden dieser beiden
Stränge
jeweils an Mitnehmern 29 festgelegt sind, wie sie in 17 dargestellt sind und
bereits zuvor anhand des ersten Ausführungsbeispiels beschrieben
wurden. Man erkennt in 17 auch
einen Teilabschnitt eines der Stränge 110 mit dem Clip welcher
als Führungselement
dient.
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In 16 ist der teilringförmige Betätigungsbügel 106 im
Detail dargestellt, von dem man in 14 nur
einen kleinen Ausschnitt erkennt. Wie man sieht weist der Betätigungsbügel 106 eine
Bohrung 116 auf zur Befestigung des in 18 erkennbaren Zugankers 101 des
Bowdenzuges. Dieser Betätigungsbügel 106 ist
schwenkbar, wobei die Schwenkbewegung durch Betätigung des Fußpedals 108 (siehe 14) veranlasst wird und
die Schwenkachse dort verläuft
wo sich zwei Schweißbolzen
mit Ansatz 109 befinden, so dass der Betätigungsbügel 106 gelenkig
im Gehäuse
des Abfallsammlers befestigt ist. Die beiden Verstelleinheiten 117, 118 dienen dazu,
den Bowdenzug einzustellen.
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- 10
- Gehäuse
- 11
- Fußpedal
- 20
- Klappe/Visier
- 21
- Gehäuseteil
- 22
- Schwenkachse
- 23
- Zentrierring
- 24
- Stößel
- 25
- Einwurfring
- 27
- Gehäusekörper
- 28
- Bolzen
- 28a
- Kopf
- 29
- Mitnehmer
- 29a
- Nut
- 30
- Seilzugelement
- 31
- Schenkelfeder
- 32
- Befestigungsnippel
- 33
- Schieber
- 34
- Bohrung
- 35
- Vierkantschaft
- 36
- Vierkantaufnahme
- 37
- Aussparung
- 38
- Aussparung
- 39
- Nabe
- 100
- Bowdenzug
- 101
- Zughaken
- 102
- Gehäuse
- 105
- Inneneimer
- 106
- Betätigungsbügel
- 108
- Fußpedal
- 109
- Schweißbolzen
mit Ansatz
- 110
- Strang
- 111
- Strang
- 112
- Doppelclip
- 113
- Führungselement
- 114
- Führungselement
- 116
- Bohrung
- 117
- Verstelleinheit
- 118
- Verstelleinheit