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DE10325134A1 - Einpresskontakt - Google Patents

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DE10325134A1
DE10325134A1 DE2003125134 DE10325134A DE10325134A1 DE 10325134 A1 DE10325134 A1 DE 10325134A1 DE 2003125134 DE2003125134 DE 2003125134 DE 10325134 A DE10325134 A DE 10325134A DE 10325134 A1 DE10325134 A1 DE 10325134A1
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DE
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contact
press
legs
section
hole
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Withdrawn
Application number
DE2003125134
Other languages
English (en)
Inventor
Vera Dipl.-Ing. Kleikemper
Wolfgang Thiel
Andreas Dipl.-Ing. Glemser
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Aumovio Microelectronic GmbH
Original Assignee
Conti Temic Microelectronic GmbH
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Publication date
Application filed by Conti Temic Microelectronic GmbH filed Critical Conti Temic Microelectronic GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/10Sockets for co-operation with pins or blades
    • H01R13/11Resilient sockets
    • H01R13/113Resilient sockets co-operating with pins or blades having a rectangular transverse section
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/50Fixed connections
    • H01R12/51Fixed connections for rigid printed circuits or like structures
    • H01R12/55Fixed connections for rigid printed circuits or like structures characterised by the terminals
    • H01R12/58Fixed connections for rigid printed circuits or like structures characterised by the terminals terminals for insertion into holes
    • H01R12/585Terminals having a press fit or a compliant portion and a shank passing through a hole in the printed circuit board

Landscapes

  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Multi-Conductor Connections (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Einpresskontakt zum Einpressen in ein Loch einer Leiterplatte o. dgl.
Um eine sichere Kontaktierung mit Toleranzausgleich zu ermöglichen, wird ein Einpresskontakt (1, 24, 36) mit einem Anschlussende (2), insbesondere zur Ausbildung eines Steckkontaktes, und wenigstens einem mehrteiligen Kontaktfuß (12, 13, 25, 34, 35) zur Ausbildung einer Federverbindung mit der Leiterplatte o. dgl. vorgeschlagen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Einpresskontakt zum Einpressen in ein Loch einer Leiterplatte od.dgl.
  • Aus der Halbleitertechnik sind Kontaktelemente zur Kontaktierung von Leiterplatten bekannt. Derartige Kontaktelemente werden üblicherweise in die Leiterplatte eingelötet. Dieses sehr aufwändige Kontaktierungsverfahren wird durch die so genannte Einpresstechnik abgelöst, bei der das Kontaktelement in die Leiterplatte eingepresst wird.
  • Die Leiterplatte besteht im Allgemeinen aus mehreren leitfähigen Lagen, die durch Isolierungslagen voneinander getrennt sind, wodurch sich ein so genannter Multilayer ergibt. Zur Kontaktierung der oberen bzw. unteren Lage erfolgt das Einbringen von Bohrungen in die Leiterplatte. Die Bohrungen oder Löcher können dabei verkupfert oder zusätzlich verzinnt werden, so dass sich eine so genannte Hülse ergibt.
  • Der elektrische Kontakt zwischen Kontaktelement und Leiterplatte wird bei der Einpresstechnik dadurch hergestellt, dass der Fuß oder auch Pin des Kontaktelementes in eine Bohrung in der Leiterplatte eingeführt wird, welche einen kleineren Durchmesser als der Kontaktfuß hat. Durch diese Pressung wird gleichzeitig eine mechanische wie auch elektrische Kontaktierung hergestellt.
  • Bei dieser herkömmlichen Art der Einpresskontaktierung werden massive Pinfüße verwendet. Sowohl das Kontaktelement als auch die Leiterplatte sind dabei starken mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt.
  • Dieser Nachteil wird durch Einpresskontakte vermieden, die eine flexible Einpresszone aufweisen. Nachteilig bei bekann ten Lösungen dieser flexiblen Einpresstechnik ist jedoch, dass es zu ungleichmäßigen Krafteinwirkungen auf die Leiterplattenbohrung oder Hülse kommt. Herkömmliche Kontaktelemente weisen zudem häufig nur punktförmige Kontaktflächen zwischen Hülse und Pinfuß auf, was zu einer zum Teil sehr unsicheren Kontaktierung und im Extremfall zum Ausfall des Pinkontakts führen kann.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Einpresskontakt zur Verfügung zu stellen, der bei sicherer Kontaktierung einen Toleranzausgleich ermöglicht. Diese Aufgabe wird durch den Einpresskontakt nach Anspruch 1 gelöst. Erfindungsgemäß weist der Einpresskontakt zum Einpressen in ein Loch einer Leiterplatte od.dgl. ein Anschlussende, insbesondere zur Ausbildung eines Steckkontaktes und wenigstens einen mehrteiligen Kontaktfuß zur Ausbildung einer Federverbindung mit der Leiterplatte od.dgl. auf.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, eine verbesserte flexible Einpresskontaktierung zu schaffen. Im Gegensatz zu den Presspassverbindungen der bekannten massiven Einpresskontaktierung, bei denen das Loch den massiven Kontaktfuß kraftschlüssig umhüllt, wobei sich der Kraftschluss durch das Übermaß der vorgesehenen Presspassung zwischen beiden Stücken ergibt, sind Einpresskontakt und Leiterplatte od.dgl. erfindungsgemäß durch eine Federverbindung miteinander verbunden. Mit anderen Worten wird die gegenseitige Lage von Einpresskontakt und Leiterplatte od.dgl. kraftschlüssig durch Federwirkung gesichert. Der federnde Kraftschluss entsteht dabei beim Ineinanderstecken der Werkstücke nach Art einer unmittelbaren Federverbindung.
  • Durch die federnde Kontaktierung ist ein weitgehender Toleranzausgleich im Loch der Leiterplatte od.dgl. möglich. Dies führt zu einer besseren Führung des Einpresskontaktes in der Hülse und damit zu einer besonders geraden Ausrichtung der Einpresskontakte. Darüber hinaus wird eine gleichmäßige Krafteinwirkung auf die Hülse sichergestellt. Gegenüber herkömmlichen Lösungen besteht daher eine geringere Neigung zum Hülsenriss. Durch die somit insgesamt sichere Kontaktierung des Einpresskontaktes in der Hülse eignet sich der erfindungsgemäße Gegenstand insbesondere für Hochstromanwendungen.
  • Der Pinfuß oder Kontaktfuß des Einpresskontaktes, der die so genannte Einpresszone bildet, also den Bereich des Einpresskontaktes, der tatsächlich mit der Leiterplatte od.dgl. in Kontakt gerät, weist nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Anspruch 2 wenigstens zwei Kontaktschenkel auf, die vorzugsweise aus einem einstückigen Werkstoffabschnitt, insbesondere einem Blechabschnitt gefaltet sind (Anspruch 3), so dass eine flexible Einpresszone entsteht. Die Kontaktschenkel erstrecken sich vorzugsweise im Wesentlichen in Einpresskontaktlängsrichtung (Anspruch 4). Mit anderen Worten wird damit eine Federverbindung ausgebildet, bei der das Innenstück, also der Einpresskontakt, an das Außenstück, also das Loch in der Leiterplatte od.dgl. bzw. die Hülse federt. Durch den wenigstens zweiteiligen Kontaktfuß wird eine besonders flexible Kontaktierung ermöglicht, da die Einpresszone variabel an die besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles, beispielsweise eine Schrägstellung der Hülse, angepasst werden kann. Dies ist insbesondere bei einer Ausführungsform nach Anspruch 5 der Fall, bei der die Kontaktschenkel, die beispielsweise nach Art eines geschlitzten Zapfens angeordnet sind, an das Lochinnere federn.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 6 ist der Einpresskontakt derart ausgebildet, dass mindestens zwei Kontaktschenkel eine Linienberührung mit der Hülse ausbilden. Mit anderen Worten liegen die Kontaktzonen, vorzugsweise über den gesamten Querschnitt der Leiterplatte, am Hülseninneren an. Dadurch wird die Geradheit des Kontaktes sowohl während des Einpressvorganges, als auch im eingepressten Zustand sichergestellt. Dies ist besonders für eine hohe Stromtragfähigkeit von Vorteil.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform nach Anspruch 7 sind wenigstens teilweise voneinander beabstandete Kontaktschenkel derart vorgesehen, dass sie einen vorzugsweise quer zur Kontaktierungsrichtung verlaufenden Federweg definieren. Die Kontaktierungsrichtung verläuft dabei vorzugsweise parallel zur Einpresskontaktlängsrichtung.
  • Beim Einführen in das Loch einer Leiterplatte od.dgl. werden die Kontaktschenkel durch die Hülse beaufschlagt und federn quer zur Kontaktierungsrichtung aufeinander zu. Einpresskontakt und Hülse werden in ihrer gegenseitigen Lage kraftschlüssig durch Reibung gehalten, wobei die Reibung durch Spannung erzeugt wird, die auf die beim Fügen auftretende elastische Verformung der Kontaktschenkel zurückzuführen ist. Besonders vorteilhaft ist eine derartige Ausführungsform der Erfindung, wenn die Kontaktschenkel als gekrümmte Federelemente ausgebildet sind (Anspruch 8). Mit einer derartigen Ausführungsform lässt sich eine Federverbindung durch eine Ausgestaltung der Kontaktschenkel nach Art eines mehrteiligen Nadelöhrs realisieren.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung gemäß Anspruch 9 weist der Querschnitt des Kontaktfußes einen vom Querschnitt des Loches abweichende Form auf. Auch bei dieser Ausführungsform geht die für den Kraftschluss erforderliche Reibung auf die elastische Verformung der Kontaktschenkel zurück. Besonders vorteilhaft ist dabei die Kombination eines im Wesentlichen ovalen oder elliptischen Querschnittes des Kontaktfußes sowie eines kreisrunden Loches in der Leiterplatte od.dgl. (Anspruch 10). Durch die Ausgestaltung des Kontaktfußes mit wenigstens zwei Kontaktschenkeln wird ein Auffedern der Kontaktschenkel in der Hülse sichergestellt. Als besonders vorteilhaft hat sich hierbei eine Ausgestaltung erwiesen, bei der zwei Kontaktschenkel mit in etwa halbschalenförmigem Querschnitt vorhanden sind, die aneinander anliegend den ovalen oder elliptischen Querschnitt des Kontaktfußes bilden.
  • In einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung nach Anspruch 11 sind die Kontaktschenkel zueinander versetzt angeordnet. Durch diesen Versatz quer zur Kontaktierungsrichtung wird sichergestellt, dass die gegeneinander verschiebbaren Kontaktschenkel in der Hülse auffedern und die für den Kraftschluss erforderliche Reibung sicherstellen.
  • Besonders vorteilhaft ist ein Einpresskontakt mit zwei Kontaktfüßen (Anspruch 12). Weist jeder Kontaktfuß zwei Kontaktschenkel auf, so ergeben sich insgesamt vier Kontaktzonen und damit eine hohe Stromtragfähigkeit des Einpresskontaktes.
  • Insbesondere bei einer Ausgestaltung des Kontaktfußes mit wenigstens zwei Kontaktschenkeln ist es vorteilhaft, das Anschlussende des Einpresskontaktes als Tulpenkontakt vorzusehen (Anspruch 13).
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die anhand von Zeichnungen näher erläutert werden. Hierbei zeigt
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung mit federnder Einpresszone,
  • 2 eine Seitenansicht des Einpresskontaktes aus 1,
  • 3 eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung mit versetzter Einpresszone,
  • 4 eine Draufsicht auf den Einpresskontakt aus 3.
  • 5 eine Detailansicht der zueinander versetzten Kontaktschenkel,
  • 6 eine perspektivische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung mit Rundprofil-Einpresszone,
  • 7 eine Seitenansicht des Einpresskontaktes aus 6,
  • 8 eine Detailansicht der Kontaktschenkel des Einpresskontaktes aus 7.
  • 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Einpresskontaktes 1. Das Anschlussende 2 des Einpresskontaktes 1 wird durch zwei Kontaktschultern 3, 4 definiert, welche an ihren Freienden von der Mittellängsachse 5 des Einpresskontaktes 1 weg nach außen umgebogen sind. Die Kontaktschultern 3, 4 weisen einen rechteckigen Querschnitt auf.
  • Ausgehend von einem Mittelteil 6 laufen die Kontaktschultern 3, 4 aufeinander zu und bilden am Freiende eine tulpenförmige Aufnahme 7, beispielsweise für einen Flachstecker.
  • Die beiden Kontaktschultern 3, 4 sind mit dem Mittelteil 6 einstückig verbunden, welches nach Art eines U-Profils ausgeformt ist. Die erste Kontaktschulter 3 geht dabei in den einen U-Schenkel 8 und die zweite Kontaktschulter 4 in den gegenüberliegenden zweiten U-Schenkel 9 über. Die beiden U-Schenkel 8, 9 sind auf einer Seite über ein Verbindungsstück 10 miteinander verbunden, welches als U-Grund dient. An der dem Verbindungsstück 10 gegenüberliegenden Seite des Zwischenstücks 6 ist keine Verbindung zwischen den beiden U-Schenkeln 8, 9 vorgesehen, so dass der Einpresskontakt 1 von dieser Seite her offen ist.
  • An der den Kontaktschultern 3, 4 gegenüberliegenden Seite des Zwischenstücks 6 schließt sich der Bereich zur Kontaktierung einer Leiterplatte (nicht abgebildet) an. Hierzu sind zwei im Wesentlichen in Einpresskontaktlängsrichtung 11 verlaufende Kontaktfüße 12, 13 vorgesehen. Die Kontaktfüße 12, 13 sind dabei symmetrisch zu beiden Seiten der Mittellängsachse 5 des Einpresskontaktes 1 voneinander beabstandet angeordnet.
  • Jeder der beiden Kontaktfüße 12, 13 verfügt, wie in 2 dargestellt, über zwei Kontaktschenkel 14, 15. Dabei ist wiederum der eine Kontaktschenkel 14 mit dem ersten U-Schenkel 8 des Zwischenstücks 6 und der andere Kontaktschenkel 15 mit dem zweiten U-Schenkel 9 des Zwischenstücks 6 verbunden.
  • Die beiden Kontaktschenkel 14, 15 verlaufen ausgehend vom Zwischenstück 6 zunächst in einem ersten Abschnitt 16 aufeinander zu und liegen in einem sich daran anschließenden zweiten Abschnitt 17 aneinander an. An diesen zweiten Abschnitt 17 schließt sich in Richtung Freiende 18 des Kontaktfußes 12 ein dritter Abschnitt 19 an, in dem sich die Kontaktschenkel 14, 15 wieder voneinander trennen und quer zur Einpresskontaktlängsrichtung 11 gekrümmt oder gebogen sind. Am Ende dieses dritten Abschnittes 19 laufen die Kontaktschenkel 14, 15 wieder aufeinander zu, bis sie sich in einem vierten Abschnitt 20 im Bereich des Freiendes 18 berühren und das Einführende des Kontaktfußes 12 bilden. Zum besseren Einführen ist an beiden Kontaktschenkeln 14, 15 eine Fase 21 vorgesehen.
  • Zur Kontaktierung des Einpresskontaktes 1 mit der Leiterplatte wird der Einpresskontakt 1 in Kontaktierungsrichtung 22 in das Loch bzw. die Hülse eingeführt. Der maximale Abstand 23 der Außenseiten der beiden Kontaktschenkel 14, 15 im dritten Abschnitt 19, welcher die eigentliche Einpresszone bildet, ist dabei größer als der Durchmesser des Bohrloches in der Leiterplatte. Beim Einführen des Einpresskontaktes 1 in die Hülse oder Bohrung werden die beiden Kontaktschenkel 14, 15 vom Inneren der Bohrung beaufschlagt und federn aufeinander zu. Ist der Kontaktfuß 12 vollständig in die Bohrung eingeführt, so liegen die beiden Kontaktschenkel 14, 15 in der Einpresszone an Kontaktierungsflächen am Inneren der Bohrung an. Durch das Bestreben der Kontaktschenkel 14, 15, aufzufedern, wird die für die Federverbindung erforderliche Spannung gewährleistet.
  • In einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Einpresskontakt 24 mit einer versetzten Einpresszone versehen. Die tulpenförmigen Kontaktschultern 3, 4 sowie das Zwischenstück 6 weist gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel keine Änderungen auf. Lediglich die Kontaktfüße sind anders ausgestaltet.
  • Jeder Kontaktfuß 25 weist, wie in 3 dargestellt, wiederum zwei Kontaktschenkel 26, 27 auf, die ausgehend von den U-Schenkeln 8, 9 des Zwischenstücks 6 in einem ersten Abschnitt 28 wiederum aufeinander zulaufen und in einem zweiten Abschnitt 29 aneinander anliegen. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel ist hier jedoch keine Aufweitung der Kontaktschenkel 26, 27 vorgesehen. Stattdessen liegen die beiden Kontaktschenkel 26, 27 bis zum Freiende 18, welches wiederum eine Fase 21 aufweist, aneinander an.
  • Die Kontaktschenkel 26, 27 sind, wie in 4 abgebildet, versetzt zueinander angeordnet. Dies wird dadurch erreicht, dass das zur Herstellung des Einpresskontaktes 24 verwendete Material, insbesondere Metallmaterial, nach dem Biegeprozess gefaltet wird. Bei der Faltung werden dann die Kontaktschenkel 26, 27 so übereinander gestellt, dass sie gegeneinander um einen Versatz 30 verschoben sind. Zur Herstellung des Einpresskontaktes 1 wird als Halbzeug vorzugsweise ein flaches Endlosband verwendet. Zur Verdeutlichung ist in 4 die Lage eines fertigen Einpresskontaktes 24 am Halbzeug 31 dargestellt. Zur Handhabung sind dabei Transportbohrungen 32 vorgesehen.
  • Eine Stirnansicht des Freiendes 18 eines Kontaktfußes 25 zeigt 5. Beim Einführen des Einpresskontaktes 24 in die Hülse versuchen sich die beiden Kontaktschenkel 26, 27 zu zentrieren, wodurch die für die kraftschlüssige Verbindung erforderliche Federkraft erzeugt wird.
  • Der Kontaktfuß weist sowohl im ersten wie auch im zweiten Ausführungsbeispiel einen im Wesentlichen quadratischen Querschnitt auf. Um eine Beschädigung der Hülse beim Einpressen zu vermeiden, werden die beim Stanzen entstehenden scharfen Kanten im Einpressbereich durch Anprägung von Radien 33 beseitigt.
  • In einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Kontaktfüße 34, 35 des Einpresskontaktes 36 nach Art eines Rundprofils ausgestaltet, vgl. 6. Dabei sind Kontaktschultern 3, 4 sowie Zwischenstück 6 wiederum entsprechend den beiden ersten Ausführungsformen der Erfindung ausgeführt.
  • Wie in 6 und 7 gezeigt, gehen die zunächst flachen Kontaktschenkel 37, 38 ausgehend von den U-Schenkeln 8, 9 des Zwischenstücks 6 in einem ersten Abschnitt 39 aufeinander zu, bis sie in einem zweiten Abschnitt 40 aneinander anliegen. An diesen im Querschnitt rechteckigen Abschnitt der Kontaktschenkel 37, 38 schließen sich in Richtung Freiende 18 des Kontaktfußes 34 halbschalenförmige Kontaktschenkel 41, 42 an. Die beiden Kontaktschenkel 41, 42 liegen dabei aneinander an, so dass sich ein ovaler oder elliptischer Querschnitt des Kontaktfußes 34 ergibt, vgl. 8.
  • Beim Einführen des Einpresskontaktes in eine runde Bohrung der Leiterplatte werden die Kontaktschenkel 41, 42 verformt und liegen mit ihren Außenseiten 43 am Inneren der Bohrung flächig an. Auch in diesem Fall erzeugt die Verformung der Kontaktschenkel 41, 42 den sicheren Halt des Einpresskontaktes 36 in der Einpressposition.
  • 1
    Einpresskontakt
    2
    Anschlussende
    3
    Kontaktschulter
    4
    Kontaktschulter
    5
    Mittellängsachse
    6
    Mittelteil
    7
    Aufnahme
    8
    U-Schenkel
    9
    U-Schenkel
    10
    U-Grund
    11
    Einpresskontaktlängsrichtung
    12
    Kontaktfuß
    13
    Kontaktfuß
    14
    Kontaktschenkel
    15
    Kontaktschenkel
    16
    erster Abschnitt
    17
    zweiter Abschnitt
    18
    Freiende
    19
    dritter Abschnitt
    20
    vierter Abschnitt
    21
    Fase
    22
    Kontaktierungsrichtung
    23
    Schenkelabstand
    24
    Einpresskontakt
    25
    Kontaktfuß
    26
    Kontaktschenkel
    27
    Kontaktschenkel
    28
    erster Abschnitt
    29
    zweiter Abschnitt
    30
    Versatz
    31
    Halbzeug
    32
    Transportbohrung
    33
    Radius
    34
    Kontaktfuß
    35
    Kontaktfuß
    36
    Einpresskontakt
    37
    Kontaktschenkel
    38
    Kontaktschenkel
    39
    erster Abschnitt
    40
    zweiter Abschnitt
    41
    Kontaktschenkel
    42
    Kontaktschenkel
    43
    Außenseite

Claims (13)

  1. Einpresskontakt (1, 24, 36) zum Einpressen in ein Loch einer Leiterplatte od.dgl., mit einem Anschlussende (2), insbesondere zur Ausbildung eines Steckkontaktes, gekennzeichnet durch wenigstens einen mehrteiligen Kontaktfuß (12, 13, 25, 34, 35) zur Ausbildung einer Federverbindung mit der Leiterplatte od.dgl.
  2. Einpresskontakt (1, 24, 36) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktfuß (12, 13, 25, 34, 35) wenigstens zwei Kontaktschenkel (14, 15, 26, 27, 41, 42) aufweist.
  3. Einpresskontakt (1, 24, 36) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktschenkel (14, 15, 26, 27, 41, 42) durch Faltung eines einteiligen Blechabschnittes gebildet sind.
  4. Einpresskontakt (1, 24, 36) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kontaktschenkel (14, 15, 26, 27, 41, 42) im Wesentlichen in Einpresskontaktlängsrichtung (11) erstrecken.
  5. Einpresskontakt (1, 24, 36) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktschenkel (14, 15, 26, 27, 41, 42) derart ausgebildet sind, dass sie in der Einpressposition an das Lochinnere federn.
  6. Einpresskontakt (1, 24, 36) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Kontaktschenkel (14, 15, 26, 27, 41, 42) im Kontaktierungszustand eine Linienberührung mit dem Loch ausbilden, welche sich vorzugsweise über den gesamten Querschnitt der Leiterplatte od. dgl. erstreckt.
  7. Einpresskontakt (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, gekennz ei chnet durch zur Ausbildung eines Federweges wenigstens teilweise voneinander beabstandete Kontaktschenkel (14, 15).
  8. Einpresskontakt (1) nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch gekrümmte Kontaktschenkel (14, 15).
  9. Einpresskontakt (1, 24, 36) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen vom Querschnitt des Loches in der Leiterplatte od.dgl. abweichenden Querschnitt des Kontaktfußes (12, 13, 25, 34, 35).
  10. Einpresskontakt (36) nach Anspruch 9, gekennzei chnet durch einen im Wesentlichen ovalen oder elliptischen Querschnitt des Kontaktfußes (34, 35).
  11. Einpresskontakt (24) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch quer zur Kontaktierungsrichtung (22) versetzt angeordnete Kontaktschenkel (26, 27).
  12. Einpresskontakt (1, 24, 36) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzei chnet durch wenigstens zwei voneinander beabstandete Kontaktfüße (12, 13, 25, 34, 35).
  13. Einpresskontakt (1, 24, 36) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussende (2) als Tulpenkontakt ausgebildet ist.
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