DE10324681B4 - Filterelement - Google Patents
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Abstract
Filterelement mit einem zick-zack-förmig gefalteten Faltenpack (12), wobei an mindestens einer zur Faltung parallelen Stirnseite (16) des Faltenpacks (12) ein Abschlusselement (18) vorgesehen ist, wobei das Abschlusselement (18) ein dreieckförmiges Querschnittsprofil aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlusselement (18) einen ersten, einen zweiten und einen dritten Schenkel (20, 22 und 24) aufweist, wobei der erste Schenkel (20) dem Faltenpack (12) zugewandt ist und eine an die Höhenabmessung des Faltenpacks (12) angepasste Breitenabmessung besitzt, der zweite Schenkel (22) von dem einen Rand (26) des ersten Schenkels (20) und der dritte Schenkel (24) von dem anderen Rand (28) des ersten Schenkels (20) jeweils unter einem spitzen Winkel wegstehen, und der zweite und der dritte Schenkel (22 und 24) solche Breitenabmessungen aufweisen, dass der dritte Schenkel (24) über den freien Rand (30) des zweiten Schenkels (22) übersteht.
Description
- Filterelement mit einem zick-zack-förmig gefalteten Faltenpack, wobei an mindestens einer zur Faltung parallelen Stirnseite des Faltenpacks ein Abschlusselement vorgesehen ist. Das Abschlusselement bildet an der zugehörigen Stirnseite des Faltenpacks eine Verstärkung.
- Stand der Technik
- Ein derartiges Filterelement ist aus der
DE 100 13 301 A1 bekannt. Bei diesem bekannten Filterelement besteht das Abschlusselement an der jeweiligen Stirnseite des Faltenpacks aus einem die Ausströmseite des Filterelementes teilweise überdeckenden Versteifungsstreifen und aus einem mit dem Versteifungsstreifen materialeinstückig verbundenen Dichtungselement. Der Versteifungsstreifen und das Dichtungselement schließen miteinander einen stumpfen Winkel ein. Das jeweilige Abschlusselement kann auch konvex oder konkav gebogene Dichtungslaschen aufweisen oder als schlauchartige Rolle mit Versteifungsstreifen oder mit einem U-förmigen Profil ausgebildet sein. -
DE 198 55 244 A1 offenbart ein Filterelement mit einem Faltenpack, der mit einem Halterahmen abdichtend verbunden ist. Der Halterahmen weist stirnseitig zumindest einerseits ein Schwert auf, dessen Länge im Wesentlichen der Länge der stirnseitigen Falte entspricht, und das sich im Wesentlichen parallel zur Richtung der stirnseitigen Faltenkante des Faltenpacks erstreckt und in der stirnseitigen Falte angeordnet ist. Der Halterahmen weist eine stirnseitig angeordnete Doppeldichtlippe auf, die sich in Richtung der stirnseitigen Faltenkante sowie im Wesentlichen parallel zum Schwert erstreckt. Die Doppeldichtlippe ist um ein filmscharnierartig ausgebildetes Gelenk schwenkbar und mit der ersten Dichtlippe an die stirnseitige Faltenwand des Faltenpacks und mit der zweiten Dichtlippe an eine der Faltenwand zugewandte Begrenzungswand eines Filtergehäuses abdichtend anlegbar. Dieses bekannte Filterelement weist also nicht nur einen Faltenpack sondern außerdem auch einen Halterahmen auf. - Die ältere Patentanmeldung
DE 102 41 748 A1 der Anmelderin beschreibt ein Filterelement mit einem zick-zack-förmig gefalteten Faltenpack, wobei an mindestens einer zur Faltung parallelen Stirnseite des Faltenpacks ein Versteifungselement vorgesehen ist, das einen ersten und einen zweiten Schenkel aufweist, wobei der erste Schenkel mit der stirnseitigen Endfalte des Faltenpacks fest verbunden und der zweite Schenkel zum ersten Schenkel zurückgebogen und mit dem ersten Schenkel fest verbunden ist. - Die
DE 603 02 052 T2 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines Filterelements Ein kontinuierlicher Streifen eines Rahmenmaterials mit unbestimmter Länge wird bereitgestellt. Das Streifenrahmenmaterial wird mit einem Filmscharnier zugeführt und an einem Faltenpack angebracht. - Aus der
DE 102 31 696 A1 ist ein Filtereinsatz zum Einsetzen in ein Filtergehäuse bekannt, mit einer zu einem Faltenbalg gefalteten Filtermatte. Eine Endkappe ist im Bereich einer der Seitenkanten oder Stirnkanten an dem Faltenbalg angeordnet und wirkt auf mindestens einen Teil der Filtermatte oder des Faltenbalgs versteifend. Aufgabenstellung - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Filterelement der eingangs genannten Art zu schaffen, das einfach und kostengünstig herstellbar ist und das eine gewünschte mechanische Stabilität besitzt.
- Diese Aufgabe kann erfindungsgemäß dadurch gelöst werden, dass das Abschlusselement ein dreieckförmiges Querschnittsprofil aufweist. Zu diesem Zwecke weist das Abschlusselement einen ersten, einen zweiten und einen dritten Schenkel auf, wobei der erste Schenkel dem Faltenpack zugewandt ist und eine an die Höhenabmessung des Faltenpacks angepasste Breitenabmessung besitzt, der zweite Schenkel von dem einen Rand des ersten Schenkels und der dritte Schenkel von dem anderen Rand des ersten Schenkels jeweils unter einem spitzen Winkel wegstehen, und der zweite und der dritte Schenkel solche Breitenabmessungen aufweisen, dass der dritte Schenkel über den freien Rand des zweiten Schenkels übersteht. Bei einem solchen Filterelement können der erste, der zweite und der dritte Schenkel des Abschlusselementes materialeinstückig ausgebildet und scharniergelenkig miteinander verbunden sein. Hierbei besteht das Abschlusselement also aus einem einzigen streifenförmigen Teil, das in seiner Längsrichtung entsprechend umgefaltet wird, um den ersten, den zweiten und den dritten Schenkel auszubilden.
- Bei einem Filterelement der obengenannten Art kann der dritte Schenkel eine Breitenabmessung aufweisen, die kleiner ist als die Breitenabmessung des ersten Schenkels. Desgleichen ist es möglich, dass der dritte Schenkel eine Breitenabmessung aufweist, die grösser ist als die Breitenabmessung des ersten Schenkels. Bei einer Ausbildung der zuletzt genannten Art kann der freie Randabschnitt des dritten Schenkels mit voneinander beabstandeten Einschnitten ausgebildet sein, mittels welchen ein Verdrücken des freien Randabschnittes des dritten Schenkels an der zugehörigen Wandfläche eines Filtergehäuses einfach möglich ist, um eine Leckluft zwischen dem Filterelement und der Wandfläche des Filtergehäuses zu vermeiden.
- Die zuletzt erwähnten Einschnitte im freien Randabschnitt des dritten Schenkels besitzen zweckmäßigerweise eine dem Überstand des dritten Schenkels über den Faltenpack entsprechende Tiefe.
- Ausführungsbeispiel
- Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung abschnittweise dargestellten Ausführungsbeispielen des erfindungsgemäßen Filterelementes.
- Es zeigt:
-
1 längsgeschnitten einen Abschnitt einer ersten Ausführungsform des Filterelementes, -
2 eine der1 ähnliche Schnittdarstellung einer zweiten Ausführungsform des Filterelementes, -
3 abgeschnitten eine Vorderansicht des Filterelementes gemäß2 in Blickrichtung des Pfeiles III, - Die
1 bis3 zeigen verschiedene Ausbildungen des Filterelementes10 , das einen zick-zack-förmig gefalteten Faltenpack12 aufweist. An jeder der beiden einander gegenüberliegenden Längsseiten des Faltenpacks12 ist jeweils ein streifenförmiges Rahmenelement14 abdichtend befestigt. Der Faltenpack12 weist zwei voneinander abgewandte Stirnseiten16 auf, von welchem in den Figuren jeweils nur eine Stirnseite16 gezeichnet ist. Die jeweilige Stirnseite16 des Faltenpacks14 ist mit einem Abschlusselement18 versehen. Das Abschlusselement18 bildet ein Versteifungselement und gleichzeitig ein Abdichtelement zum Abdichten des Filterelementes10 gegen eine Wandfläche einer (nicht gezeichneten) Filteraufnahme. - Die Filterelemente
10 gemäß den verschiedenen1 bis3 sind – was die zuletzt gemachten Ausführungen betrifft – ähnlich ausgebildet, wobei in den verschiedenen Figuren die entsprechenden Einzelheiten jeweils mit denselben Bezugsziffern bezeichnet sind. - Bei der Ausbildung des Filterelementes
10 gemäß1 weist das Abschlusselement18 ein dreieckförmiges Querschnittsprofil mit einem ersten Schenkel20 , einem zweiten Schenkel22 und einem dritten Schenkel24 auf. Der erste Schenkel20 ist dem Faltenpack12 zugewandt und weist eine Breitenabmessung auf, die an die Höhenabmessung des Faltenpacks12 angepasst ist. Der zweite Schenkel22 steht von einem Rand26 des ersten Schenkels20 unter einem spitzen Winkel weg. Der dritte Schenkel24 steht vom anderen Rand28 des ersten Schenkels20 unter einem spitzen Winkel weg. Der zweite Schenkel22 und der dritte Schenkel24 weisen solche Breitenabmessungen auf, dass der dritte Schenkel24 über den freien Rand30 des zweiten Schenkels22 übersteht. - Bei dem Filterelement
10 gemäß1 weist der dritte Schenkel24 eine Breitenabmessung auf, die kleiner ist als die Breitenabmessung des ersten Schenkels20 . Demgegenüber verdeutlicht die2 , in der gleiche Einzelheiten mit denselben Bezugsziffern wie in1 bezeichnet sind, so dass es sich erübrigt in Verbindung mit2 alle diese Einzelheiten noch einmal detailliert zu beschreiben, ein Filterelement10 , bei dem der dritte Schenkel24 des Abschlusselementes18 an der Stirnseite16 des Faltenpacks12 eine Breitenabmessung aufweist, die größer ist als die Breitenabmessung des ersten Schenkels20 . Im übrigen sind die Filterelemente10 gemäß den1 und2 prinzipiell ähnlich ausgebildet. - Wie aus
3 ersichtlich ist, ist der über den Faltenpack12 überstehende freie Randabschnitt32 des eine größere Breitenabmessung als der erste Schenkel20 besitzenden dritten Schenkels24 mit voneinander beabstandeten Einschnitten34 ausgebildet. - Gleiche Einzelheiten sind in
3 mit denselben Bezugsziffern wie in den1 und2 bezeichnet, so dass es sich erübrigt, in Verbindung mit3 alle diese Einzelheiten noch einmal detailliert zu beschreiben. - Gleiche Einzelheiten sind in den
1 bis3 jeweils mit denselben Bezugsziffern bezeichnet, so dass es sich erübrigt, in Verbindung mit allen Figuren alle Einzelheiten jeweils detailliert zu beschreiben. - Bezugszeichenliste
-
- 10
- Filterelement
- 12
- Faltenpack (von
10 ) - 14
- streifenförmiges Rahmenelement (von
12 ) - 16
- Stirnseite (von
12 ) - 18
- Abschlusselement (an
16 ) - 20
- erster Schenkel (von
18 ) - 22
- zweiter Schenkel (von
18 ) - 24
- dritter Schenkel (von
18 ) - 26
- erster Rand (von
20 ) - 28
- zweiter Rand (von
20 ) - 30
- freier Rand (von
22 ) - 32
- freier Randabschnitt (von
24 ) - 34
- Einschnitte (an
32 )
Claims (6)
- Filterelement mit einem zick-zack-förmig gefalteten Faltenpack (
12 ), wobei an mindestens einer zur Faltung parallelen Stirnseite (16 ) des Faltenpacks (12 ) ein Abschlusselement (18 ) vorgesehen ist, wobei das Abschlusselement (18 ) ein dreieckförmiges Querschnittsprofil aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlusselement (18 ) einen ersten, einen zweiten und einen dritten Schenkel (20 ,22 und24 ) aufweist, wobei der erste Schenkel (20 ) dem Faltenpack (12 ) zugewandt ist und eine an die Höhenabmessung des Faltenpacks (12 ) angepasste Breitenabmessung besitzt, der zweite Schenkel (22 ) von dem einen Rand (26 ) des ersten Schenkels (20 ) und der dritte Schenkel (24 ) von dem anderen Rand (28 ) des ersten Schenkels (20 ) jeweils unter einem spitzen Winkel wegstehen, und der zweite und der dritte Schenkel (22 und24 ) solche Breitenabmessungen aufweisen, dass der dritte Schenkel (24 ) über den freien Rand (30 ) des zweiten Schenkels (22 ) übersteht. - Filterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste, der zweite und der dritte Schenkel (
20 ,22 und24 ) des Abschlusselementes (18 ) materialeinstückig ausgebildet und miteinander scharniergelenkig verbunden sind. - Filterelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Schenkel (
24 ) eine Breitenabmessung aufweist, die kleiner ist als die Breitenabmessung des ersten Schenkels (20 ). - Filterelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Schenkel (
24 ) eine Breitenabmessung aufweist, die grösser als die Breitenabmessung des ersten Schenkels (20 ) ist. - Filterelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Randabschnitt (
32 ) des dritten Schenkels (24 ) mit voneinander beabstandeten Einschnitten (34 ) ausgebildet ist. - Filterelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (
34 ) eine dem Überstand (32 ) des dritten Schenkels (24 ) über den Faltenpack (12 ) entsprechende Tiefe besitzen.
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