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DE20211500U1 - Filtereinsatz mit einer zu einem Faltenbalg gefalteten Filtermatte und Seitenwänden - Google Patents

Filtereinsatz mit einer zu einem Faltenbalg gefalteten Filtermatte und Seitenwänden

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Publication number
DE20211500U1
DE20211500U1 DE20211500U DE20211500U DE20211500U1 DE 20211500 U1 DE20211500 U1 DE 20211500U1 DE 20211500 U DE20211500 U DE 20211500U DE 20211500 U DE20211500 U DE 20211500U DE 20211500 U1 DE20211500 U1 DE 20211500U1
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DE
Germany
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filter
side wall
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DE20211500U
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English (en)
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B & S Industrieservice GmbH
Original Assignee
B & S Industrieservice GmbH
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Publication date
Application filed by B & S Industrieservice GmbH filed Critical B & S Industrieservice GmbH
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Publication of DE20211500U1 publication Critical patent/DE20211500U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/52Particle separators, e.g. dust precipitators, using filters embodying folded corrugated or wound sheet material
    • B01D46/521Particle separators, e.g. dust precipitators, using filters embodying folded corrugated or wound sheet material using folded, pleated material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/01Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements
    • B01D29/05Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements supported
    • B01D29/07Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements supported with corrugated, folded or wound filtering sheets
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    • B01D46/0002Casings; Housings; Frame constructions
    • B01D46/0005Mounting of filtering elements within casings, housings or frames
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    • B01D46/10Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
    • B01D2265/00Casings, housings or mounting for filters specially adapted for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D2265/02Non-permanent measures for connecting different parts of the filter
    • B01D2265/024Mounting aids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

Filtereinsatz mit einer zu einem Faltenbalg gefalteten Filtermatte
und Seitenwänden
Technisches Gebiet:
Die Erfindung betrifft einen Filtereinsatz zum Einsetzen in ein Filtergehäuse, mit einer zu einem Faltenbalg gefalteten Filtermatte, wobei der Faltenbalg eine Mehrzahl von ersten Faltenrücken aufweist, welche eine erste Filterhauptfläche aufspannen, und eine Mehrzahl von zweiten Faltenrücken aufweist, welche eine von der ersten Filterhauptfläche beabstandete zweite Filterhauptfläche aufspannen, die Filtermatte in ihrer Querrichtung durch zwei einander gegenüberliegende, quer zu den Faltenrücken sägezahn- oder wellenförmig verlaufende Seitenkanten und in ihrer Längsrichtung durch zwei einander ebenfalls gegenüberliegende, zu den Seitenkanten im wesentlichen quer verlaufende Stirnkanten begrenzt ist, und entlang jeder der Seitenkanten jeweils eine Seitenwand an dem Faltenbalg angeordnet ist, welche im wesentlichen senkrecht zu den Faltenrücken verläuft, sich in ihrer Längsrichtung von der einen bis zur anderen Stirnkante erstreckt und als Versteifungselement für den Faltenbalg wirkt, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Stand der Technik:
Aus der DE 195 32 437 Al ist ein Filtereinsatz bekannt, welcher einen Faltenpack aus Vliesstoff umfaßt, der längsseits entlang seiner beiden Außenseiten mit jeweils zumindest einer Dichtung verbunden ist. Die Dichtung ist mit einem den Filtereinsatz umschließenden Filtergehäuse dichtend in Eingriff bringbar und ist als Dichtstreifen ausgebildet, der einen im wesentlichen V-förmigen Querschnitt aufweist. Der Dichtstreifen ist mit seinem ersten Schenkel mit dem Faltenpack dichtend verbunden und mit seinem anderen Schenkel unter elastischer Vorspannung dichtend an das Filtergehäuse anlegbar.
Aus der DE 195 32 436 Cl ist ein Filtereinsatz bekannt, welcher einen Faltenpack aus thermoelastisch verschweißbarem Vliesstoff umfaßt, der entlang seiner beiden Außenseiten mit jeweils zumindest einer Dichtung verbunden ist. Die Dichtung ist mit einem den Filtereinsatz umschließenden Filtergehäuse dichtend in Eingriff bringbar, besteht aus einem thermoplastisch verschweißbaren Werkstoff und ist
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als Dichtstreifen ausgebildet. Der Dichtstreifen ist mit seiner Oberkante bündig auf der Oberkante der Außenseite des Faltenpacks angeordnet, weist einen V-förmig gefalteten Querschnitt auf, ist mit seinem ersten Schenkel mit dem Faltenpack dichtend verbunden und mit seinem anderen Schenkel unter elastischer Vorspannung dichtend an das Filtergehäuse anlegbar.
Aus der DE 196 19 106 Al ist eine Filteranordnung mit einem dichtend in einem Gehäuse angeordneten Filtereinsatz bekannt, der als Faltenpack ausgebildet ist. Die stirnseitigen Begrenzungen des Faltenpacks sind jeweils durch eine Stirnwand gebildet. Diese bilden jeweils einen einstückigen Bestandteil des Faltenpacks und sind materialeinheitlich mit diesem ausgebildet. Die Stirnwände bilden Dichtungslaschen, die das Gehäuse unter elastischer Vorspannung dichtend berühren. Die Stirnwände begrenzen mit ihrer jeweiligen Nachbarfalte einen im wesentlichen V-förmigen Querschnitt, der auf der Anströmseite des zu filternden Mediums offen ist.
Aus der DE 195 12 678 Cl ist ein Filterpack bekannt, welcher als Faltenpack ausgebildet ist und aus einem thermoplastisch verschweißbaren Vliesstoff besteht. Die Längskanten und Stirnseiten des Faltenpacks sind mit mindestens einen Dichtstreifen überdeckt, der mit einem Gehäuse dichtend in Eingriff bringbar ist. Der Dichtstreifen besitzt einen Strömungswiderstand, der mindestens so groß ist wie derjenige des Vliesstoffes. Die Stirnseiten des Faltenpacks sind jeweils mit einer kombinierten Dichtungs- und Versteifungslasche versehen, deren Querschnitt wurzelzeichenförmig gestaltet ist, wobei die Dichtungslasche einen V-förmigen Querschnitt aufweist, der an der Anströmseite des zu filternden Mediums offen ist und auf der dem Faltenpack abgewandten Seite der stirnseitig letzten Falte angeordnet ist. Die Dichtungslasche ist unter elastischer Vorspannung dichtend an das Gehäuse anlegbar.
Technische Aufgabe:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Filtereinsatz mit einem Faltenbalg zu schaffen, welcher einen definierten Formabschluß, eine verbesserte Eigensteifigkeit und verbesserte Dichteigenschaften besitzt und dessen Halterung in einem Filtergehäuse erleichtert oder verbessert ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Filtereinsatz zum Einsetzen in ein Filtergehäuse, mit einer zu einem Faltenbalg gefalteten Filtermatte, wobei der Faltenbalg eine Mehrzahl von ersten Faltenrücken aufweist, welche eine erste Filterhauptfläche aufspannen, und eine Mehrzahl von zweiten Faltenrücken aufweist, welche eine von der ersten Filterhauptfläche beabstandete zweite Filterhauptfläche aufspannen, die Filtermatte in ihrer Querrichtung durch zwei einander gegenüberliegende, quer zu den Faltenrücken sägezahn- oder wellenförmig verlaufende Seitenkanten und in ihrer Längsrichtung durch zwei einander ebenfalls gegenüberliegende, zu den Seitenkanten im wesentlichen quer verlaufende Stirnkanten begrenzt ist, und entlang jeder der Seitenkanten jeweils eine Seitenwand an dem Faltenbalg angeordnet ist, welche im wesentlichen senkrecht zu den Faltenrücken verläuft, sich in ihrer Längsrichtung von der einen bis zur anderen Stirnkante erstreckt und als Versteifungselement für den Faltenbalg wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Seitenwände einen Steg aufweist, welcher mittig oder außermittig zwischen den Ebenen der Filterhauptflächen in im wesentlichen in Längsrichtung der jeweiligen Seitenwand verläuft und von dieser in einer von dem Faltenbalg abgewandten Richtung so absteht, daß die Kombination aus Seitenwand und Steg jeweils einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt besitzt, wobei der Balken des T durch die Seitenwand und der Stiel des T durch den Steg gebildet ist.
Die Schnittebene des T-förmigen Querschnitts ist hierbei eine Ebene, welche im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Seitenwand und des Steges verläuft.
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Die Filtermatte kann insbesondere aus Vliesstoff bestehen und ist ziehharmonikaähnlich zu einem Faltenbalg gefaltet.
Gemäß einer Variante der Erfindung sind die erste und die zweite Filterhauptfläche jeweils im wesentlichen eben, verlaufen parallel zueinander und liegen einander deckungsgleich gegenüber, so daß die Seitenwände senkrecht zu den Filterhauptflächen verlaufen. In diesem Fall besitzt der Faltenbalg eine Einhüllende, welche im wesentlichen die Form eines flachen Quaders aufweist.
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Die ersten Faltenrücken spannen dabei die eine, die zweiten Faltenrücken die andere Hauptfläche des flachen Quaders auf.
Die Faltenrücken können durch Knicke der Filtermatte gebildet und somit kantenartig ausgebildet sein; in diesem Fall verlaufen die Seitenkanten der Filtermatte sägezahnförmig. Gemäß einer anderen Variante sind die Falten des Faltenbalges jeweils durch Biegungen der Filtermatte mit einem bestimmten Radius gebildet, so daß die Faltenrücken abgerundet sind; in diesem Fall verlaufen die Seitenkanten wellenfömig.
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Jede Seitenkante des Filterbalges spannt somit eine Ebene auf, welche parallel zu der an der betreffenden Seitenkante angeordneten Seitenwand verläuft.
Der Filterbalg ist vorzugsweise symmetrisch zu einer Symmetrieebene ausgebildet, welche mittig zwischen den Seitenwänden und senkrecht zu den Faltenrücken verläuft.
Der Faltenbalg ist erfindungsgemäß durch die Seitenwände versteift, wodurch zugleich der Filtereinsatz seitlich einen definierten Formabschluß erhält. Ferner sind die Seitenkanten der Filtermatte durch die Seitenwände gegen Beschädigung, Einreißen und Abnutzung geschützt. Der Steg wirkt bei einem in ein Filtergehäuse eingesetzten Filtereinsatz erfindungsgemäß einer seitlichen Umströmung des Filtereinsatzes entgegen, d.h. die Abdichtung des Filtereinsatzes gegenüber einer seitlichen Umströmung durch das zu filternde Medium, welches insbesondere Luft sein kann, wird wesentlich verbessert.
Auch der Steg wirkt auf den Faltenbalg versteifend, wodurch dieser eine vergrößerte Eigensteifigkeit erhält. Ferner kann der Steg die Fähigkeit zur Anschmiegung an eine Innenwand des Filtergehäuses besitzen, in welchem Fall die seitliche Abdichtung des Filtereinsatzes 1 gegen das Filtergehäuse weiter verbessert ist.
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Ferner kann der Steg vorteilhafterweise so gestaltet sein, daß er in eine Nut des Filtergehäuses einzugreifen und auf diese Weise den Filtereinsatz in dem Filtergehäuse zu haltern imstande ist.
Die Seitenwände erstrecken sich in ihrer Längsrichtung entlang der Seitenkanten der Filtermatte von der einen Stirnkante zur anderen, d.h. über die volle Länge des Faltenbalges. Bevorzugt steht hierbei jeder Punkt der einen Seitenkante des Faltenbalges mit der einen Seitenwand und jeder Punkt der anderen Seitenkante des Faltenbalges mit der anderen Seitenwand in Berührung. Bevorzugt erstrecken sich die Stege jeweils über die volle Länge der jeweiligen Seitenwand.
Vorzugsweise erstrecken sich die Seitenwände in ihrer Querrichtung, welche im Fall paralleler ebener Filterhauptflächen deren Normalenrichtung entspricht, jeweils mindestens von der Ebene der ersten Filterhauptfläche zur Ebene der zweiten Filterhauptfläche, d.h. jede Seitenwand steht mit einem Endpunkt jedes der Faltenrücken in Berührung, so daß jeder Faltenrücken mit seinem einen Endpunkt eine Seitenwand und mit seinem anderen Endpunkt die andere Seitenwand berührt.
Gemäß einer bevorzugten Untervariante hiervon überragen beide Seitenwände sowohl die erste als auch die zweite Filterhauptfläche in jeweils der vom Faltenbalg abgewandten Richtung, so daß sich die Seitenwände jeweils über die Filterhauptflächen hinaus erstrecken.
Der Steg steht bevorzugt senkrecht von der Seitenwand ab; gemäß einer anderen Ausführungsform steht er schiefwinklig von der Seitenwand ab.
Die Seitenwand und der Steg sind gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung gemeinsam durch einen einstückigen Materialstreifen gebildet, welcher zur Bildung des Steges im Bereich der Übergänge des Balkens des T zum Stiel des T sowie im Bereich des Fußpunktes des Stiels des T gebogen, geknickt oder gefaltet ist, so daß der Steg durch zwei eine Doppellage bildende Teilbereiche des Materialstreifens gebildet ist. Bevorzugt ist der Materialstreifen im Bereich der Übergänge des Balkens des T zum Stiel des T jeweils um 90°, im
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Bereich des Fußpunktes des Stiels des um 180° T gebogen, geknickt oder gefaltet, so daß der Stiel der T, d.h. der Steg, senkrecht von der Seitenwand absteht.
Gemäß einer anderen Variante dieser Ausführungsform weisen die beiden eine Doppellage bildenden Teilbereiche des Materialstreifens zusammen einen V-förmigen Querschnitt auf, wobei jeder der beiden Teilbereiche durch einen je einen Schenkel des V gebildet ist und der Fußpunkt des V zugleich den Fußpunkt des T bildet.
Gemäß einer hierzu alternativen Ausführungsform sind die Seitenwand und der Steg gemeinsam durch zwei parallele Materialstreifen von jeweils L-förmigem Querschnitt gebildet, wobei der die beiden Materialstreifen so angeordnet sind, daß ihre jeweils L-förmigen Querschnitte zusammen den T-förmigen Querschnitt bilden, d.h. die beiden L-förmigen Querschnitte ergänzen sich zu einem &Tgr;&Igr; 5 förmigen Querschnitt. In diesem Fall ist der Steg ebenfalls durch eine Doppellage von Material gebildet, wobei die beiden Lagen der Doppellage jeweils zu verschiedenen Materialstreifen gehören.
Der Materialstreifen bzw. die Materialstreifen können insbesondere aus Vliesstoff bestehen. Bevorzugt ist jeder der Materialstreifen mit einer der Seitenkanten verklebt oder verschweißt. Vorzugsweise erstreckt sich hierbei die Verklebung oder Verschweißung über die volle Länge der jeweiligen Seitenkante, so daß eine besonders große versteifende Wirkung der Materialstreifen gegeben ist.
Kurzbeschreibung der Zeichnung, in welcher schematisch zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht eines erfindungsgemäßen
Filtereinsatzes mit einem Faltenbalg und Seitenwänden mit Stegen gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine Querschnittsansicht einer Seitenwand mit Steg des
Filtereinsatzes von Fig. 1, und die
Fig. 3 bis 5 je eine Querschnittsansicht einer Seitenwand mit Steg gemäß weiterer Ausführungsformen der Erfindung.
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Fig. 1 veranschaulicht in perspektivischer Darstellung einen Teil eines Filtereinsatzes 1 zum Einsetzen in ein nicht gezeigtes Filtergehäuse. Der Filtereinsatz 1 weist Filtermatte 10 auf, die zu einem Faltenbalg 2 gefaltet ist. Dieser weist eine Mehrzahl von ersten Faltenrücken 3 auf, welche eine erste Filterhauptfläche aufspannen, und er weist eine Mehrzahl von zweiten Faltenrücken 4 auf, welche eine von der ersten Filterhauptfläche parallel beabstandete zweite Filterhauptfläche aufspannen.
Die so aufgespannten Filterhauptflächen sind jeweils im wesentlichen eben, verlaufen parallel zueinander und liegen einander deckungsgleich gegenüber, so daß der Faltenbalg 2 eine Einhüllende besitzt, welche im wesentlichen die Form eines flachen Quaders aufweist. Die ersten Faltenrücken 3 spannen dabei die eine Hauptfläche, die zweiten Faltenrücken 4 die andere Hauptfläche des flachen Quaders auf.
Die Filtermatte 10 ist in ihrer Querrichtung durch zwei einander gegenüberliegende, jeweils quer zu den Faltenrücken 3,4 verlaufende Seitenkanten 13,14 begrenzt, welche auf Grund der Faltung der Filtermatte 10 zu dem Faltenbalg 2 jeweils zickzackförmig verlaufen.
In ihrer Längsrichtung ist die Filtermatte 10 durch zwei einander ebenfalls gegenüberliegende, zu den Faltenrücken 3,4 parallel und somit zu den Seitenkanten 13,14 quer verlaufende Stirnkanten begrenzt, wovon in Fig. 1 nur die in Bezug auf die Blickrichtung von Fig. 1 vornliegende Stirnkante 11 sichtbar ist, da Fig. 1 eine Teildarstellung des Filtereinsatzes 1 ist, in welcher die andere Stirnkante nicht dargestellt ist.
Entlang jeder der Seitenkanten 13,14 ist jeweils eine Seitenwand 15,16 an dem Faltenbalg 2 angeordnet, welche senkrecht zu den Filterhauptflächen und daher auch senkrecht zu den Faltenrücken 3,4 verläuft. In ihrer Längsrichtung erstrecken sich die Seitenwände 15,16 entlang der Seitenkanten 13,14 von der einen bis zur anderen Stirnkante der Filtermatte 10, also über die volle Länge der Seitenkanten 13,14. Die Seitenwände 15 bzw. 16 liegen jeweils über ihre gesamte Länge an der jeweiligen Seitenkante 13 bzw. 14 an, d.h. jeder Punkt der
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Seitenkante 13 des Faltenbalges 2 steht mit der Seitenwand 100 und jeder Punkt der Seitenkante 14 des Faltenbalges 2 mit der Seitenwand 99 in Berührung. Die Seitenwände sind mit den Seitenkanten 13,14 über deren volle Länge verschweißt oder verklebt. Sie wirken einer Durchbiegung der Filterhauptflächen entgegen und daher als Versteifungselemente für den Faltenbalg.
In ihrer Querrichtung, d.h. in Normalenrichtung der Filterhauptflächen, erstrecken sich die Seitenwände 15,16 jeweils von der Ebene der ersten Filterhauptfläche bis zur Ebene der zweiten Filterhauptfläche, d.h. jede Seitenwand 15,16 steht mit genau einem Endpunkt jedes der Faltenrücken 3,4 in Berührung. Jeder Faltenrücken 3,4 berührt also mit seinem einen Endpunkt die Seitenwand 15 und mit seinem anderen Endpunkt die gegenüberliegende Seitenwand 16.
Die Filtermatte 10 verläuft im Bereich zwischen der Stirnkante 11 und dem auf die Stirnkante 11 entlang der Filtermatte 10 folgenden ersten Faltenrücken 3 senkrecht zu den Filterhauptflächen, so daß der senkrechte Teil der Filtermatte 10 von Fig. 1 eine senkrechte Stirnwand 5 bildet.
Der Faltenbalg 2 besitzt eine im Einhüllende, welche im wesentlichen die Form eines flachen Quaders aufweist. Die ersten Faltenrücken 3 spannen dabei die eine, die zweiten Faltenrücken 4 die andere Hauptfläche des flachen Quaders auf. Die Seitenwände 15,16 verlaufen senkrecht zu den Filterhauptflächen und bilden die Seitenflächen des Quaders. Die Seitenwände 15,16 verleihen dem Faltenbalg 2 seitlich einen definierten Formabschluß und schützen die Filtermatte 10 im Bereich der Seitenkanten 113,14 vor Durchbiegung, Einreißen, Abnutzung und Beschädigung.
Die Seitenwand 15 weist einen Steg 100 auf, welcher mittig oder außermittig zwischen den Ebenen der Hauptflächen in Längsrichtung der Seitenwand 15 über deren volle Länge verläuft. Der Steg 100 steht in der von dem Faltenbalg 2 abgewandten Richtung von der Seitenwand 15 senkrecht ab, so daß die Kombination aus Seitenwand 15 und Steg 100 erfindungsgemäß einen T-förmigen
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Querschnitt besitzt, wobei der Balken des T durch die Seitenwand 15 und der Stiel des T durch den Steg 100 gebildet ist.
Ebenso weist die Seitenwand 16 einen Steg 99 auf, welcher mittig zwischen den Ebenen der Hauptflächen in Längsrichtung der Seitenwand 16 über deren volle Länge verläuft und in der von dem Faltenbalg 2 abgewandten Richtung von der Seitenwand 16 rechtwinklig absteht, so daß auch die Kombination aus Seitenwand 16 und Steg 99 erfindungsgemäß einen T-förmigen Querschnitt besitzt, wobei der Balken des T durch die Seitenwand 16 und der Stiel des T durch den Steg 99 gebildet ist.
Die Stege 99,100 wirken auf den Faltenbalg 2 zusätzlich versteifend, wodurch dieser eine weiter vergrößerte Eigensteifigkeit erhält. Ferner besitzen die Stege 99,100 die Fähigkeit zur Anschmiegung an eine Innenwand des Filtergehäuses. Hierdurch kann vorteilhaft erreicht werden, daß eine seitliche Umströmung des in ein Filtergehäuse eingesetzten Filtereinsatzes 1 erschwert, d.h. die seitliche Abdichtung des Filtereinsatzes 1 gegenüber dem Filtergehäuse verbessert wird.
Ferner sind die Stege 99,100 vorteilhafterweise jeweils imstande, in eine Nut des Filtergehäuses einzugreifen und auf diese Weise den Filtereinsatz in dem Filtergehäuse zu haltern.
Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht der Seitenwand 16 mit dem Steg 100 von Fig. 1. Die Seitenwand 16 besteht aus einem Materialstreifen, z.B. aus Vliesstoff, weleher sich in seiner Querrichtung, d.h. in Richtung der Flächennormalen der Filterhauptflächen, von der einen zur anderen Filterhauptfläche erstreckt und an beide Filterhauptflächen angrenzt, welche in Fig. 2 jedoch nicht eingezeichnet sind. Die Blickrichtung von Fig. 2 entspricht in Bezug auf Fig. 1 der Blickrichtung senkrecht von vorn auf die Stirnwand 5. In der vom Faltenbalg 2 abgewandten Richtung, d.h. in Bezug auf die Blickrichtung von Fig. 2 nach links, steht mittig von der Seitenwand 16 der Steg 100 senkrecht ab. Der Steg 100 verläuft also parallel zu den Filterhauptflächen und ist entlang seiner an die Seitenwand 16 grenzenden Kante über seine volle Länge mit der Seitenwand 16 verklebt oder verschweißt.
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Die gegenüberliegende Seitenwand 15 mit dem Steg 99 können selbstverständlich identisch hierzu ausgeführt sein.
Fig. 3 veranschaulicht eine Querschnittsansicht einer Seitenwand 16' mit einem Steg 100' gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. Die Seitenwand 16' und der Steg 100' können die Seitenwand 16 und den Steg 100 von Fig. 1 ersetzen. Die Seitenwand 16' ist mit der Seitenkante 14 des Faltenbalges 2 von Fig. 1 über die volle Länge der Seitenkante 14 verklebt oder verschweißt.
Die Seitenwand 16' und der Steg 100' sind gemeinsam durch einen einstückigen Materialstreifen gebildet, welcher aus vier jeweils im wesentlichen ebenen Teilbereichen 17,101,102,18 besteht. Die beiden Teilbereiche 17,18 verlaufen parallel zueinander in einer Ebene, grenzen ohne Zwischenraum aneinander an und ergänzen sich zur Seitenwand 16'; d.h. die Seitenwand 16' ist aus den zwei Teilbereichen 17,18 zusammengesetzt.
Die beiden anderen Teilbereiche 101,102 verlaufen ebenfalls parallel zueinander und bilden gemeinsam den Steg 100', d.h. der Steg 100' ist aus den Teilbereichen 101,102 des Materialstreifens 17,101,102,18 zusammengesetzt. Die Teilbereiche 101,102 liegen flächig aufeinander auf und bilden somit eine Doppellage. Sie sind über ihre gesamte gegenseitige Berührungsfläche miteinander verklebt oder verschweißt, so daß der Steg 100' eine beträchtliche Eigensteifigkeit 100' aufweist, aber dennoch imstande ist, sich an eine Innenwand des(nicht gezeigten) Filtergehäuses anzuschmiegen und so einer seitlichen Umströmung des Filtereinsatzes entgegenzuwirken.
Die Seitenwand 16' verläuft hierbei senkrecht zu den Filterhauptflächen, welche in Fig. 3 nicht eingezeichnet sind, erstreckt sich in ihrer Querrichtung, d.h. in Richtung der Flächennormalen der Filterhauptflächen, von der einen zur anderen Filterhauptfläche und grenzt an beide Filterhauptflächen an. Der Steg 100' verläuft parallel zu den Filterhauptflächen.
Die Kombination aus Seitenwand 16' und Steg 100' besitzt erfindungsgemäß einen T-förmigen Querschnitt, wobei der Balken des T durch die Teilbereiche 17,18 des
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Materialstreifens 17,101,102,18, d.h. durch die Seitenwand 16', und der Stiel des T durch die beiden anderen Teilbereiche 101,102 des Materialstreifens 17,101,102,18, d.h. durch den Steg 100' gebildet ist. Der Steg 100' steht senkrecht von der Seitenwand 16' in der vom Faltenbalg abgewandten Richtung ab. Der Faltenbalg ist in Fig. 3 nicht gezeigt.
Der einstückige Materialstreifen 17,101,102,18 ist zur Bildung des Steges 100' im Bereich der Übergänge des Balkens des T zum Stiel des T jeweils um 90° gebogen bzw. gefaltet oder geknickt. Im Bereich des Fußpunktes des Stiels des T ist der Materialstreifen 17,101,102,18 um 180° gebogen, geknickt oder gefaltet, so daß die Teilbereiche 101,102 den Stiel des T als Doppellage des Materialstreifens bilden.
Die gegenüberliegende Seitenwand und der an ihr angeordnete Steg können selbstverständlich identisch zu der Seitenwand 16' und dem Steg 100' von Fig. 3 ausgeführt sein.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform (Fig. 4) liegen die beiden Teilbereiche 101,102 nicht aufeinander auf, sondern weisen zusammen einen V-förmigen Querschnitt auf, wobei ein Schenkel des V durch den Teilbereich 101 und der andere Schenkel des V durch den Teilbereich 102 gebildet ist. In diesem Fall sind verlaufen die beiden Teilbereiche 17,18 des Metriaistreifens 17,101,102,18, welche gemeinsam die Seitenwand 16' bilden, wiederum in einer Ebene, wobei jedoch ein Zwischenraum zwischen ihnen besteht. Der Materialstreifen 17,101,102,18 von Fig. 4 ist im Bereich des Fußpunktes des T um weniger als 180° und im Bereich der Übergänge vom Stiel zum Balken des T um weniger als 90° gebogen oder geknickt. Der Stiel des T verjüngt sich hierbei vom Querbalken zum Fußpunkt des T, welcher zugleich den Fußpunkt des V bildet.
Die Kombination aus Seitenwand 16' und Steg 100' besitzt somit erfindungsgemäß einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt, wobei der Balken des T unterbrochen ist und der Stiel des T sich vom Balken zum Fußpunkt verjüngt.
Diese Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, daß der Steg einen vergrößerten Beitrag zur Versteifung des Faltenbalges liefert. Ferner ist der Steg gemäß
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dieser Ausführungsform aufgrund seines V-förmigen Querschnitts imstande, in einer Nut des Filtergehäuses einzugreifen und sich dabei an die Kanten der Nut anzuschmiegen, was verbesserte Abdichtung gegenüber einer seitlichen Umströmung des Filtereinsatzes durch das zu filternde Medium bedeutet.
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Die gegenüberliegende Seitenwand und der an ihr angeordnete Steg können selbstverständlich identisch hierzu ausgeführt sein.
Fig. 5 veranschaulicht eine Querschnittsansicht einer Seitenwand 16" mit einem Steg 100" gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. Die Seitenwand 16" und der Steg 100" können die Seitenwand 16 und den Steg 100 von Fig. 1 ersetzen. Die Seitenwand 16" ist mit der Seitenkante 14 des Faltenbalges 2 von Fig. 1 über die volle Länge der Seitenkante 14 verklebt oder verschweißt.
Die Seitenwand 16" und der Steg 100" sind insgesamt aus zwei parallelen, jeweils einstückigen Materialstreifen von jeweils L-förmigem Querschnitt gebildet. Der eine Materialstreifen 19,103 von Fig. 5 besteht aus zwei Teilbereichen 19,103 und besitzt einen L-förmigen Querschnitt, wobei ein Schenkel des L durch den Teilbereich 19 und der andere Schenkel des L durch den Teilbereich 103 gebildet ist. Die beiden Teilbereiche 19,103 stehen also senkrecht aufeinander. Im Bereich des Übergangs vom einen Schenkel des L zum anderen ist der Materialstreifen 19,103 um 90° geknickt.
Ebenso besteht der andere Materialstreifen 20, 104 von Fig. 6 aus zwei Teilbereichen 20,104 und besitzt ebenfalls einen L-förmigen Querschnitt, wobei ein Schenkel des L durch den Teilbereich 20 und der andere Schenkel des L durch den Teilbereich 104 gebildet ist. Im Bereich des Übergangs vom einen Schenkel des L zum anderen ist der Materialstreifen 20,104 ebenfalls um 90° geknickt.
Die Teilbereiche 103, 104 sind zueinander deckungsgleich gestaltet. Die beiden Materialstreifen 19,103 bzw. 20,104 sind so angeordnet, daß einerseits die Teilbereiche 103 und 104 deckungsgleich aufeinander aufliegen und gemeinsam den Steg 100" bilden, und andererseits die beiden Teilbereiche 19 und 20 in einer Ebene liegen, wobei sie ohne Zwischenraum aneinander aneinandergrenzen und
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sich zu der Seitenwand 16" ergänzen, so daß die Kombination aus Seitenwand 16"'und Steg 100" erfindungsgemäß einen T-förmigen Querschnitt besitzt.
Die Seitenwand 16" verläuft hierbei senkrecht zu den Filterhauptflächen und erstreckt sich in ihrer Querrichtung, d.h. in Richtung der Flächennormalen der Filterhauptflächen, von der einen zur anderen Filterhauptfläche, und grenzt an beide Filterhauptflächen an, welche in Fig. 5 jedoch nicht eingezeichnet sind. Der Steg 100" verläuft parallel zu den Filterhauptflächen.
Die Seitenwand 16" besteht somit aus den zwei Teilbereichen 19,20, welche nicht einstückig zusammenhängen. Ebenso besteht der Steg 100" aus den zwei Teilbereichen 103,104, welche ebenfalls nicht einstückig zusammenhängen, jedoch miteinander durch Klebung oder Verschweißung verbunden sind.
Der Balken des T ist hierbei durch die Teilbereiche 19,20, d.h. durch die Seitenwand 16", und der Stiel des T durch die beiden anderen Teilbereiche 103,104, d.h. durch den Steg 100" gebildet. Der Steg 100" steht senkrecht von der Seitenwand 16" in der vom Faltenbalg abgewandten Richtung ab, wobei letzterer in Fig. 5 nicht gezeigt ist.
Die Teilbereiche 103,104 liegen flächig aneinander an und sind über ihre gesamte gegenseitige Berührungsfläche miteinander verklebt oder verschweißt, so daß der Steg 100" eine beträchtliche Eigensteifigkeit 100' aufweist, aber dennoch imstande ist, sich an eine Innenwand des (nicht gezeigten) Filtergehäuses anzuschmiegen und so einer seitlichen Umströmung des Filtereinsatzes entgegenzuwirken.
Die gegenüberliegende Seitenwand und der an ihr angeordnete Steg können selbstverständlich identisch zu der Seitenwand 16" und dem Steg 1002 von Fig. 5 ausgeführt sein.
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Gewerbliche Anwendbarkeit:
Die Erfindung ist gewerblich anwendbar insbesondere im Bereich der Filter- und Klimatechnik sowie der Luftaufbereitung, beispielsweise auf dem Gebiet der Innenraumfilter für Kraftfahrzeuge.
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Liste der Bezugszeichen:
1 Filtereinsatz
2" Faltenbalg
5 3,4 erste, zweite Faltenrücken
5 Stirnwand
10 Filtermatte
11 Stirnkante von 10
13,14 Seitenkanten von 10
10 15,16,16',16" Seitenwände
17,18 Teilbereiche von 16'
19,20 Teilbereiche von 16"
99,100,100',10O" Stege
101,102 Teilbereiche von 100'
15 103,104 Teilbereiche von 100"

Claims (10)

1. Filtereinsatz (1) zum Einsetzen in ein Filtergehäuse, mit einer zu einem Faltenbalg (2) gefalteten Filtermatte (10), wobei
- der Faltenbalg (2) eine Mehrzahl von ersten Faltenrücken (3) aufweist, welche eine erste Filterhauptfläche aufspannen, und eine Mehrzahl von zweiten Faltenrücken (4) aufweist, welche eine von der ersten Filterhauptfläche beabstandete zweite Filterhauptiläche aufspannen,
- die Filtermatte (10) in ihrer Querrichtung durch zwei einander gegenüberliegende, quer zu den Faltenrücken (3, 4) sägezahn- oder wellenförmig verlaufende Seitenkanten (13, 14) und in ihrer Längsrichtung durch zwei einander ebenfalls gegenüberliegende, zu den Seitenkanten (13, 14) im wesentlichen quer verlaufende Stirnkanten (5) begrenzt ist, und
- entlang jeder der Seitenkanten (13, 14) jeweils eine Seitenwand (15, 16, 16',16") an dem Faltenbalg (2) angeordnet ist, welche im wesentlichen senkrecht zu den Faltenrücken (3, 4) verläuft, sich in ihrer Längsrichtung von der einen bis zur anderen Stirnkante (5) erstreckt und als Versteifungselement für den Faltenbalg (2) wirkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Seitenwände (15, 16, 16', 16") einen Steg (99, 100, 100', 100") aufweist, welcher mittig oder außermittig zwischen den Ebenen der Filterhauptflächen in im wesentlichen in Längsrichtung der jeweiligen Seitenwand (15, 16, 16', 16") verläuft und von dieser in einer von dem Faltenbalg (2) abgewandten Richtung so absteht, daß die Kombination aus Seitenwand (15, 16, 16', 16") und Steg (99, 100, 100', 100") jeweils einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt besitzt, wobei der Balken des T durch die Seitenwand (15, 16, 16', 16") und der Stiel des T durch den Steg (99, 100, 100', 100") gebildet ist.
2. Filtereinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Filterhauptfläche (5, 6) jeweils im wesentlichen eben sind, parallel zueinander verlaufen und einander deckungsgleich gegenüberliegen, so daß die Seitenwände (113, 114) senkrecht zu den Filterhauptflächen (5, 6) verlaufen.
3. Filtereinsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Seitenwände (15, 16, 16',16") in ihrer Querrichtung jeweils mindestens von der Ebene der ersten Filterhauptfläche zur Ebene der zweiten Filterhauptfläche erstrecken.
4. Filtereinsatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (15, 16, 16',16") in ihrer Querrichtung die erste und die zweite Filterhauptfläche in jeweils der vom Faltenbalg (2) abgewandten Richtung überragen.
5. Filtereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (99, 100, 100', 100") senkrecht von der Seitenwand (15, 16, 16', 16") absteht.
6. Filtereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (16') und der Steg (100') gemeinsam durch einen einstückigen Materialstreifen (17, 18, 101, 102) gebildet sind, welcher zur Bildung des Steges (100') im Bereich der Übergänge des Balkens des T zum Stiel des T sowie im Bereich des Fußpunktes des Stiels des T gebogen, geknickt oder gefaltet ist, so daß der Steg (100') durch zwei eine Doppellage bildende Teilbereiche (101, 102) des Materialstreifens gebildet ist.
7. Filtereinsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden eine Doppellage bildenden Teilbereiche 101, 102 zusammen einen V-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei jeder der beiden Teilbereiche 101, 102 durch einen je einen Schenkel des V gebildet ist und der Fußpunkt des V zugleich den Fußpunkt des T bildet.
8. Filtereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (16") und der Steg (100") gemeinsam durch zwei parallele Materialstreifen (19, 103, 20, 104) von jeweils L-förmigem Querschnitt gebildet sind, wobei die beiden Materialstreifen (19, 103, 20, 104) so angeordnet sind, daß ihre jeweils L-förmigen Querschnitte zusammen den T-förmigen Querschnitt bilden.
9. Filtereinsatz nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialstreifen (17, 18, 101, 102, 19, 103, 20, 104) aus Vliesstoff besteht.
10. Filtereinsatz nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Materialstreifen(17, 18, 101, 102, 19, 103, 20, 104) mit einer der Seitenkanten (13, 14) verklebt oder verschweißt ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004031609A1 (de) * 2004-06-30 2006-02-09 Mann + Hummel Gmbh Filterelement mit Dichtlippe
CN101579589B (zh) * 2009-06-19 2011-12-28 中冶南方工程技术有限公司 皱褶式过滤网
WO2024017691A1 (en) * 2022-07-21 2024-01-25 Mann+Hummel Gmbh Ambient air filter device, use of a filter element, and motor vehicle

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