DE1032221B - Elektrodialysevorrichtung mit Stuetzorganen fuer die Membranen - Google Patents
Elektrodialysevorrichtung mit Stuetzorganen fuer die MembranenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die für den Betrieb einer Elektrodialysevorrichtungerforderliche elektrische Energie nimmt unter sonst
gleichen Umständen zu mit dem Abstand zwischen den Elektroden- und mit dem elektrischen. Widerstand
der Membranen. Es muß also der Abstand zwischen den Membranen kleiim gehalten werden. Diese Abstände
sollen unter Betriebsverhältnissen auf festgesetzten Werten bleiben, da sonst örtlich verschiedene
Strom dichten auftreten können, welche den Fortgang der Dialyse stören. Insbesondere soll vermieden
werden, daß die Membranen miteinander oder mit den Elektroden in Berührung kommen.
Membranen, die einen genügend niedrigen elektrischen
Wiederstand haben, bestehen gewöhnlich aus dünnem und an und für sich nicht formbeständigem,
mechanisch wenig starkem Material, wie regenerierter Cellulose.
Besonders in technischen Apparaten, bei denen mit Membranen mit großer Oberfläche gearbeitet wird
und bei denen vorzugsweise die Abstände zwischen Elektroden und Membranen und zwischen den Membranen
höchstens einige Millimeter betragen sollen, werden hohe Anforderungen an die Konstruktion derartiger
Apparate gestallt, weil diese Membranen gewöhnlich elastisch und plastisch verformbar sind und
daher durch bestimmte Stützorgane in ihrem Platz gehalten werden müssen. Die Stütze darf freilich den
Widerstand der Elektrodialysezelle nicht auf unzulässige Weise erhöhen. Gleichfalls dürfen bei den vorkommenden
Druckunterschieden und Temperaturen, auch bei langzeitiger Verwendung unter technischen
Verhältnissen, keine merkbaren Formänderungen auftreten. Das Unterstützungsmaterial soll darüber hinaus
chemisch beständig sein gegen die angewandten Spülflüssigkeiten, deren Zusammensetzung mit jener
des Dialysats sich ändert. Bei Anwesenheit von Chlorionen oder Chlorverbindungen im Dialysat sollen
chlorbeständige Stoffe gewählt werden, z. B. aus Polyvinylchlorid oder aus einem Mischpolymerisat von
Vinyl- und Vinylidenchlorid.
Bei vielen Typen von Membranstützen wird an den Rändern der Stütze die Flüssigkeit in der Regel nur
ungenügend ersetzt, wodurch örtlich erhöhte Konzentrationen der an den Elektroden gebildeten korrodierenden
Stoffe, welche einen Angriff der Membranen verursachen, auftreten.
Membranstützen für Dialyseapparate sind z. B. aus der USA.-Patentschrift 2 386 826 bekannt. Sie bestehen
aus dicht an der Membranoberfläche.anliegenden, zusammen mit der Membran eingeklemmten Geweben.
Solche Membranstützen behindern jedoch die besonders bei der Elektrodialyse erwünschte wirksame
Spülung der Membranoberfläche, und sie können auch nicht die nachfolgend beschriebene, besonders in den
Elektrodialysevorrichtung
mit Stützorganen für die Membranen
mit Stützorganen für die Membranen
Anmelder:
Nederlandse Centrale Organisatie
voor Toegepast Natimrwetenschappelijk
Onderzoek, Den Haag
Vertreter: Dipl.-Ing R. Amthor, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Eysseneckstr. 36
Frankfurt/M., Eysseneckstr. 36
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 13. März 1952
Niederlande vom 13. März 1952
Elektrodenräumen wünschenswerte Diaphragmenwirkung ausüben.
Es ist z. B. aus der belgischen Patentschrift 495 100
bekannt, in den Elektrodenräumen und in der Mittelzelle kongruente Stützorgane anzubringen, zwischen
welche die Membranen gespannt werden; auf diese Weise hat man eine Membran mit einer großen Oberfläche
in eine große Anzahl kleiner Abteilungen verteilt, welche man nicht einzeln zu stützen braucht.
Hierdurch wird aber die wirksame Oberfläche der Membran erheblich erniedrigt und zu gleicher Zeit
der Widerstand, den die Flüssigkeit beim Durchfließen durch die verschiedenen Zellen erfährt, beträchtlich
erhöht. Zu gleicher Zeit tritt hierbei in den toten Winkeln der Ränder der Stütze der obenerwähnte
Randeffekt auf.
Auch, wenn man, wie angegeben, solche Stütze wellenförmig macht, in Kombination mit wellenförmigen
Elektrodenoberflächen, bleibt die Wirkung grundsätzlich dieselbe. Nach der deutschen Patentschrift
17 433 sind in den den Dialyseraum umgebenden Rahmen zur Unterstützung^ der Membranen Spiralen
ausgespannt. Solche Membranstützen sind also nicht selbsttragend; man könnte sich vielleicht ineinander
verflochtene Spiralen als selbsttragende Membranstützen denken; solche Membranstützen würden jedoch
keine Diaphragmenwirkung haben und'könnten auch nicht zur Beeinflussung der Flüssigkeits-strömung in
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an die Membran und den Schirm grenzen. Hierbei tritt nur eine beschränkte Mischung der Flüssigkeitsströme
auf.
Statt des perforierten wellenförmigen- Schirmes 5 kann man auch ein welliges Gewebe aus thermoplastischem Material, das durch Erhitzen in wellenförmigen
Lehren mit dem gewünschten Profil versehen ist, verwenden. Die Diaphragmawirkung ist dann noch
besser. Zur Beibehaltung guten Durchganges des elek-
den gesonderten Zellen oder Flüssigkeitsräumen verwendet
werden.
Es ist auch schon die Verwendung einer koaxialen Aufstellung von zylindrischen Elektroden und Membranen
bekannt, wobei die Membranen von einem zylinderförmigen Gewebe aus Polyvinylchlorid oder
aus einem Mischpolymeren aus Vinylidenchlorid und Vinylchlorid vorzugsweise unterstützt werden. Bei
langzeitiger Verwendung oder bei beträchtlichen
Druckuntersohieden in den verschiedenen Räumen wie io irischen Stromes soll vorzugsweise die Gesamtoberauch
bei Temperaturerhöhung werden diese Stütz- fläche der Löcher wenigstens 45% der totalen Oberorgane
jedoch genauso wie die Membranen plastisch fläche der wellenförmigen Membranstütze betragen,
verformt, wodurch die Membranen doch auf die Dauer Einem Angriff von Chlor auf die Anodenmembran
entweder miteinander oder mit den Elektroden in Be- kann sogar bei der Elektrodialyse von Seewasser
rübruug kommen können. Es zeigt sich in der Praxis, 15 praktisch begegnet werden, indem man zwischen
daß die Ermittlung eines Unterstützungsmaterials, Anode und Anodenmembran zwei wellenförmige
das diese Nachteile nicht zeigt, schwierig ist. Schirme anbringt, die durch ein flach ausgebildetes
Es erwies sich als möglich, die korrodierende Wir- Gewebe, das ein Ineinanderschieben der Schirme verkung
der Anodenspülflüssigkeit bei der Elektrodialyse hindert, getrennt sind. Hierbei kann noch ein Abstand
von chloridhaltigen Flüssigkeiten beträchtlich zu ver- 20 zwischen Elektrode und Membran von 2,5 mm erringern,
z. B. durch Belüften oder durch Sulfitzusatz, reicht werden.
Trotzdem ist es nötig, daß sich keime toten Winkel Man kann in dem obenerwähnten einfachen wellen-
oder Räume, in denen korrodierende Stoffe sich an- förmigen Profil noch Auskehlungen anbringen, so
häufen können, bilden. Auch der Säure- bzw. Alkali- daß die Membran nicht durch bestimmte untergehalt
der Spülflüssigkeiten ist an bestimmte Maxi- 25 brochene Linien (Wellenberge), sondern durch ein bemalgrenzen
gebunden. stimmtes Muster gestützt wird. Die wirksame Mem-
Naehstehend wird eine Konstruktion für eine branoberfläche wird dadurch weiter vergrößert.
Elektrodialysezelle angegeben, bei der die Abstände Bei der Verwendung derartig ausgebildeter Schirme
zwischen den Elektroden und den nicht formbestän- werden kleine Maßabweichungen der Membran gleichdigen
Membranen und zwischen den Membranen nur 3O mäßig von dem Schirm aufgenommen, so daß sich
klein sind und mit denen eine gute Durchmischung in keine Falten bilden können. Die Stützorgane in den
den Zellen erreicht wird. Stützorgane zur Aufrecht- Räumen zwischen den Membranen sollen nicht als
erhaltung des genauen Abstandes zwischen einer Diaphragma wirken, und eine gute Durchmischung der
Membran und der nächstliegenden Elektrode bzw. Flüssigkeit ermöglichen. Deshalb werden die wellenzwischen
zwei Membranen bestehen aus an sich be- 35 förmigen Schirme derart angeordnet, daß die Wellenkannten
Schirmen aus elektrisch nichtleitendem Mate- richtung nicht parallel zu der Flüssigkeitsströmung
— durch den Platz der Zu- und Abflußöffnung bestimmt
— verläuft, so daß die Flüssigkeit von der durch die Perforationsöffnungen erzwungenen Strö-40
mung gründlich gemischt wird.
Bei einer mehrzelligen Elektrodialysevorrichtung,
in der zwischen zwei Elektroden eine große Zahl abwechselnd positiv und negativ selektiver Membranen
angebracht ist, werden die wellenförmigen Schirme als Diaphragma wirken können. Sie sind daher im be- 45 vorteilhaft derart in den Elektrodenräumen angeordkannter
Weise wellenförmig ausgebildet und mit einer net. daß die Längsrichtung der Welle mit der Strögroßen
Zahl von Löchern, l>esonders an den Knick- mungsrichtung übereinstimmt, während im den zwipunkten,
versehen, so daß die Ionenbewegung nicht schenfegenden Dialyseräumen und Spülräumen die
gehindert wird, jedoch eine Mischung der Flüssig- Längsrichtung der Wellen Winkel von 60 bzw. 120°
keitsströme in Berührung mit der Elektrode bzw. mit 50 mit der Strömumgsrichtung bildet,
der Membran in hohem Maße verhindert wird. Die In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele
Berührungsstellen mit der Membran bilden keine lau- der Stützorgane nach der Erfindung dargestellt. Es
gen, ununterbrochenen Linien in der Strömungsrich- zeigt
tung der Flüssigkeit, so daß auch die Einwirkung der Fig. 1 die perspektivische Darstellung eines wellen-
tung der Flüssigkeit, so daß auch die Einwirkung der Fig. 1 die perspektivische Darstellung eines wellen-
Schirme auf die Membran im Betrieb verringert wird. 55 förmig gebogenen Schirmes 1, der mit Perforationen 2
Gute Resultate wurden schon erhalten, wenn man versehen ist und der mit den Wellentälern 3 an der
zwischen Elektrode und Membran einen einzigen Elektrode liegt, während die Wellengipfel 4 die Memwellenförmig
ausgehildeten Schirm aus Polyvinyl- bran unterstützen,
chlorid anbringt, am dem die Membran anliegt und der Fig. 2, durch ein flaches Gewebe 7 getrennt, ein
seinerseits wieder von der Elektrode gestützt wird. 60 Stützorgan aus zwei Schirmen 5, 6 nach Fig. 1,
Eine Vermischung der Flüssigkeitsströme auf beiden Fig. 3 einen Schirm, bei dem auf den Knickstellen
Seiten des Schirmes kann vorkommen, wenn die noch kugelförmige Ausbuchtungen angebracht sind,
Löcher einen Durchmesser von der Größenordnung Fig. 4 schematisch einen Drei-Zellen-Apparat mit
der halben Wellenlänge haben. Die Wellenricihtumg Spülräumen, von denen jeder mit einem Schirm nach
soll vorzugsweise etwa parallel zu der Flussigkeits- 65 Fig. 1 versehen ist: die Elektroden sind mit 8 und 13,
strömungsrichtuiig im Elektrodenraum sein; in diesem die dagegen ruhenden Schirme mit 9 und 12 und die
Raum .strömt dann die Spülflüssigkeit in voneinander Membranen mit 10 und 11 bezeichnet,
getrennten parallelen Kanälen, die ausschließlich Fig. 5 eine Vorrichtung nach Fig. 4, bei der zwi-
durch die Perforationsöffnungen verbunden sind und sehen den Membranen 10 und 11 ein wellenförmiges,
die entweder an die Elektrode und den Schirm oder 70 perforiertes Material als Stützorgan 14 angebracht ist,
rial, die mit Löchern versehen und wellenförmig ausgebildet
sind, so daß diese die nächstliegende Elektrode bzw. die nächstliegende Membran an über die
ganze Oberfläche verteilten Punkten l>erühren.
Um einen Angriff der an den Elektroden gebildeten Elektrolyseprodukten auf die Membranen zu verhindern,
müssen die Schirme zwischen einer Membran und einer Elektrode derart ausgebildet sein, daß sie
Fig. 6 eine schematische Abbildung eines Mehrzellenapparates mit selektiven Membranen. Gegen
Anode 15 und Kathode 16 liegen. Schirme 17,18, deren
Welle parallel zu der Strömungsrichtung liegt. In den
Dialysezellen zwischen den Membranen 19, 20 bzw. 21, 22 und 23, 24 liegen die Schirme mit der Welle
mit einem Winkel von etwa 60° zur Strömungsrichtung
der vertikal strömenden Flüssigkeit; in den Spülzellen zwischen Membranen 20, 21 bzw. zwischen
22 und 23 bildet die Welle einen Winkel von etwa 120° mit der Strömungsrichtung.
Nebeneinander wurden zwei Elektrodialysen ausgeführt,
wobei in einem Falle eine Membranstütze von
frei tragender Gaze, bestehend aus einem Mischpolymerisat von Vinylidenchlorid und Vinylchlorid, angewandt
wurde, während im anderen Falle eine an der Elektrode ruhende Stütze von Polyvinylchlorid nach
Fig. 1 angewandt wurde. Die Versuche wurden in einer zylindrischen Elektrodialysezelle mit einer
Membranoberfläche von 2800 cm2 und bei einer Stromstärke von 400 Amp., also mit einer Stromdichte von
143 mA/cm2 ausgeführt. Der Abstand der Elektroden von den Membranen und der Membranen untereinander
betrug 3 mm. Als Dialysat wurde konzentrierte Molke nachfolgender Zusammensetzung verwendet: 35%
Trockenstoff, lO°/o Eiweiß, 8% Asche, davon 1,5% Cl', 17% Laktose.
Die angewandten Spülflüssigkeiten waren: 0,15 n-Säure (hauptsächlich Schwefelsäure) und 0,2 n-Lauge.
Diese Spülflüssigkeiten zirkulierten mit einer Geschwindigkeit
von etwa 20 1 pro Minute, während: das Dialysat mit 301 pro Minute zirkulierte. Der Gehalt
an aktivem Chlor in der Anodenflüssigkeit wurde auf höchstens 50 mg pro Liter durch Belüften der Flüssigkeit
im einer Chlordesorptionssäule mit 100 1 Luft pro Minute gehalten.
Nach 20 Betriebsstunden wurden die Anodenmembranen sowohl auf mechanische Festigkeit als auch
auf chemischen Angriff geprüft.
Die mechanische Festigkeit der Membran, welche in Verbindung mit dem wellenförmigen Schirm angewandt
wurde, war nicht geändert, während die andere schon merkbar zurückgegangen, insbesondere dünner
war.
In welchem Maße ein chemischer Angriff auf die Membranen erfolgt war, wurde durch Färbung mit
Turnbullsblau und Methylenblau festgestellt. Mit beiden Farbstoffen konnte die in Verbindung mit dem
wellenförmigen Schirm verwendete Membran von einer nicht gebrauchten kaum unterschieden werden.
Bei der anderen Membran war schon eine sehr deutliche Färbung, besonders mit Methylenblau, zu erkennen.
noch keine Verminderung der Qualität der Membran nachgewiesen werden.
Beispiel· III
In einem Apparat nach Fig. 6 wurde Brackwasser mit einem Gehalt von 1000 mg Cl~ pro Liter so lange
der Elektrodialyse unterworfen, daß das ausfließende Wasser noch 300 mg Cl~ pro Liter enthielt. Die Gesamtzahl
der Membran betrug zwölf. Die Stütze
ίο zwischen diesen Membranen bestand aus wellenförmigen
perforierten Polyvinylchloridplatten von einer Dicke von 0,3 mm mit einer Wellenlänge von 4 mm,
einer Amplitude von 0,8 mm, einem LochduTchmesser von 2,5 mm und versehen mit 1000 Löchern pro dm2
der flachen Platte. Der Abstand zwischen den Membranen betrug also 1,6 mm. Die Membranoberfläche
eimer Membran betrug 800 cm2 (20 X 40 cm). In den
Elektrodenräumen wurden zwei durch ein. Gazegewebe getrennte wellenförmige perforierte Schirme ange-
ao bracht. Der erste wellenförmige Schirm war an der Elektrode derart angebracht, daß die Längenrichtung
der Welle mit der Strömumgs/richtung der Flüssigkeit
zusammenfiel; beim zweiten wellenförmigen Schirm verlief die Längsrichtung der Welle senkrecht dazu.
Im den übrigen Räumen war pro Raum nur ein wellenförmiger
Schirm angebracht, und zwar abwechselnd mit Winkeln von 60 und 120° zwischen Strömungsrichtung
und Längsrichtung der Welle. Die Stromdichte betrug 2,5 mA/cm2, die Süßwasserproduktion
10 l/Stunde. Nachdem 1000 1 Süßwasser erzeugt waren, war kein Rückgang in der Qualität der Membranen
nachzuweisen.
In einem Apparat nach Fig. 6 wurde Seewasser mit
einem Gehalt von 18 000mgCl~/l so lange elektrodialysiert,
daß das ausfließende Wasser noch 300 mg Cl /1 enthielt. Die Gesamtzahl der Membranen
betrug 60. Die Stütze zwischen diesen Membranen bestand aus welligen perforierten Polyvinylchlaridplatten
von einer Dicke von 0,8 mm, mit einer Wellenlänge von 2 mm, einer Amplitude von 0,175 mm, einem Lochdiurchmesser von 2,2 mm und
versehen mit 120O1 Löchern pro dm2 der flachen Platte.
Der Abstand zwischen den Membranen betrug also 0,35 mm. Die einzelnen Membranen hatten eine Oberfläche
von 800 cm2 (20 X 40 cm). In den Elektrodenräumen wurden zwei wieder von einem flachen Gewebe
getrennte wellenförmige Schirme angebracht, wie im Beispiel III beschrieben. In dien übrigen Räumen
war pro Raum nur ein wellenförmiger Schirm angebracht, und. zwar abwechselnd mit Winkeln von
70 und 110° zwischen S tor ömumgs richtung und Längsrichtung der Welle. Die Stromdichte betrug
2,5 mA/cm2, die Süßwasserproduktiom 1 l/Stunde. Nach lOOstündiger Produktion war ebenfalls kein
Rückgang der Qualität der Membranen nachzuweisen.
Bei der Elektrodialyse von Seewasser in einem Apparat nach Fig. 6 mit Abständen zwischen den
Membranen und Elektroden von etwa 3 mm und zwischen den Membranen untereinander von etwa 2 mm,
in dem einerseits Membranstützen aus Gaze aus dem olxinerwähnten Mischpolymerisat und andererseits
solche in den Elektrodenräumen nach Fig. 2 und in den anderen Zellen solche nach Fig. 1 und Seewasser
als Spülflüssigkeit verwendet wurden, zeigte sich, daß die Anödenmembran im ersten Fall nach 7 bis 10 Betriebsstunden
durch Angriff nicht mehr brauchbar war. Im zweiten Fall konnte nach 40 Betriebsstunden
Claims (4)
1. Elektrodialysevorrichtung mit nicht formbeständigen
Membranen und selbsttragenden gewellten und durchkochten Stützplatten aus elektrisch
nichtleitendem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen an den Knickstellen
Löcher aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Knickstellen kugelförmige
Ausbuchtungen angebracht sind (Fig. 3).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen zwischen zwei
Membranen derart angeocdfnet sind, daß die Richtung
der Knicke nicht parallel zu der durch die Lage von Zu- und Abfuhr bestimmten Strömungsrichtung der Flüssigkeit verläuft.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze aus zwei perfo-
rierten, wellenförmigen Platten besteht, zwischen
denen eine Gaze oder Gewebe angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 17 433;
belgische Patentschrift Nr. 495 100; USA.-Patentschriften Nr. 2 225 024, 2 386 826.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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