DE1032200B - Hydraulisch betriebenes Stuetzelement - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein hydraulisches Stützelement. Insbesondere bezieht sie sich auf
hydraulische Grubenstempel und andere im Bergbau verwendbare Stütz- und Hebevorrichtungen. Unter
»Stützelement« sind solche in Einzylinderbauart verstanden, bei denen in zwei teleskopartig gegeneinander
verschiebbaren Teilen, dem Zylinder und dem Kolben, eine Pumpe zur Förderung der Druckflüssigkeit
aus dem Vorratsraum in den Druckraum eingebaut ist. Insbesondere sind dies einzelne Grubenstempel.
Es sind darunter auch solche in Mehrzylinderbauart verstanden, bei denen beispielsweise
mehrere Grubenstempel zu einer Gruppe vereinigt sind und eine zentrale Pumpe besitzen. Die Stempel
der Gruppe wirken wie ein einziges Stützelement auf eine gegenüber einem einzelnen Grubenstempel vielfach
größere Stützfläche.
Der Zweck der Erfindung ist, bei derartigen bekannten Stützelementen das Zusammenschieben beim
Rauben zu verbessern. Das Zusammenschieben solcher Grubenstempel wird durch Ventile eingeleitet, welche
Durchflußquerschnitte zwischen Druckraum und Vorratsraum freigeben, so daß die Druckflüssigkeit aus
dem Druckraum in den Vorratsraum zurückströmen kann.
Bekannte Stützelemente weisen Mittel auf, die beim Rückströmen der Druckflüssigkeit in den Vorratsraum in ihm einen Druckausgleich mit der Außenluft
schaffen, um eine Kompression der in dem Vorratsraum befindlichen Luft, die ein vollständiges Rückströmen
der Druckflüssigkeit verhindern würde, zu vermeiden. Es hat sich gezeigt, daß das die Rückströmung
verursachende Eigengewicht des sich einschiebenden Kolbens nicht ausreicht, um gegen den
Widerstand der Kolbendichtung und der Schmutzabstreifvorrichtung ein genügend schnelles Einschieben
zu gewährleisten. Hinzu kommt der große Strömungswiderstand des im allgemeinen kleinen
Querschnittes des Raubventils. Man hat versucht, die Einschiebkraft durch eine eingebaute Zugfeder zu
verbessern, die beim Ausfahren des Kolbens gespannt wird. Die Erfindung bezweckt, dieses Ziel mit weniger
großem Aufwand durch Verwendung an sich bekannter geeigneter Pumpenanordnungen zu erreichen.
Gemäß der Erfindung steht der Raum, in den die Druckflüssigkeit beim Rauben des Stützelementes hineinströmt,
während des Hineinströmens unter Vakuum, d. h. unter einem kleineren Druck als die Umgebungsluft.
Bei einem Einzylinder-Stützelement ist in Vorzugsweiser Ausführungsform der Vorratsraum gegen die
Außenluft vollkommen abgedichtet. Es kann ein Vorratsraum vorgesehen werden, der im ganz zusammengeschobenen
Zustand des Stützelementes von der Hydraulisch betriebenes Stützelement
Anmelder:
Rheinstahl Wanheim G.m.b.H., Duisburg- Wanheim
Dipl.-Ing. Wilhelm Wilkenloh, Duisburg-Wanheim,
und Erich Jäger, Duisburg-Neudorf,
sind als Erfinder genannt worden
Druckflüssigkeit ausgefüllt ist. Der Vorratsraum kann mit einer Vakuumpumpe oder mit einem größeren
Vakuumraum verbunden sein.
Ebenso liegt bei einem Mehrzylinder-Stützelement in vorzugsweiser Ausführungsform der sich beim
Leerpumpen vergrößernde Raum in einem gegen die Außenluft abgedichteten Behälter. Der Behälter kann
ebenfalls mit einer Vakuumpumpe verbunden sein. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung
an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 ein Einzylinder-Stützelement als Grubenstempel,
Fig. 2 ein Mehrzylinder-Stützelement als Gruppe von zwei Grubenstempeln.
Der Grubenstempel nach Fig. 1 besitzt einen Innenstempel 1 und einen Außenstempel 3. Der Innenstempel
1 schließt an seinem unteren Ende mit dem Kolben 2 ab. Er gleitet zum Zwecke der Änderung
der Länge des gesamten Stempels im Außenstempel 3. Bei eingeschobenem Zustand des Stempels befindet
sich die Druckflüssigkeit 4 im Vorratsraum 5 des Innenstempels 1. Zwecks Ausfahrens des Stempels
wird sie durch eine mehrstufige Pumpe 6 in den Druckraum 7 des Außenstempels 3 gedrückt. Die Pumpe 6
kann über einen Exzenter 14 angetrieben werden. Beim Drehen des Exzenters 14 mittels einer auf den
Vierkant 16 aufgesetzten Kurbel od. dgl. wird zunächst die Kulisse 17 nach unten bewegt. Diese nimmt
das Rohr 8, auf dem sie befestigt ist, nach unten mit.
Dadurch wird der auf dem Rohr 8 befestigte Kolben 6 a
der Pumpe 6 bis in die Dichtung 6 b des größeren Kolbens 6 c gedrückt und damit die im zylindrischen
Innenraum 2 α des Kolbens 2 befindliche Flüssigkeitsmenge eingeschlossen.
Bei weiterem Drehen des Exzenters 14 legt sich die Scheibe 18, die unter dem Druck der gegen den An-
809 557/74
schlag 19 anliegenden Feder 20 steht, auf die obere Fläche des Kolbens 6 c und drückt bei weiterer Abwärtsbewegung
diesen Kolben 6 c gegen den Druck der Feder 21 abwärts, so daß die Flüssigkeit aus dem
Zylinderraum 2 a längs der Manschettendichtung 22, die durch die Feder 23 gehalten wird, in den Druckraum
7 des Außenstempels fließt. Die Bohrung, in der die Dichtung 22 geführt, ist, wie diese Dichtung selbst,
vorzugsweise leicht konisch. Bei weiterem Drehen des Exzenters 14 bewegen sich Kulisse 17, Rohr 8,
Scheibe 18 und Kolben 6 a und durch die sich entspannende Feder 21 der Kolben 6 c wieder aufwärts,
so daß bei oberster Stellung der beiden Kolben 6 a eine Feder 28 von seinem Sitz 29 drückt, so daß der
Raum 9 mit dem Vorratsraum 5 verbunden wird. Da der Raum 9 mit dem Druckraum 7 durch das Innere
des Rohres 8 verbunden ist, kann jetzt die Druckflüssigkeit aus dem Druckraum 7 in den unter Unterdruck
stehenden Vorratsraum 5 fließen, wobei die Differenz zwischen diesem Unterdruck und dem
atmosphärischen Druck, der auf die Fläche des Kolbens 2 des Innenstempels wirkt, eine Beschleunigung
des Ausströmens verursacht.
Um die Ausströmung noch mehr zu beschleunigen, kann man durch weiteres Drehen des Exzenters 25
den Ventilkörper 29 so weit in den Zylinder 30 hineindrücken, daß die Dichtungsmanschette 31 aus der
und da-
und 6 c Druckflüssigkeit aus dem Raum 5 wieder in
die Pumpe 6 eintreten kann. Die Manschettendichtung 15 Bohrung, in der sie geführt wird, austritt
verhindert, daß dabei Druckflüssigkeit aus dem durch einen großen Durchströmquerschnitt freigibt. Druckraum 7 in den Raum la gelangt. Das erfolgt dadurch, daß sich die untere Fläche der - Das Rohr 8 trägt an seinem oberen Ende einen Kulisse 26 auf dem oberen Rand 29 a des Ventil-Hohlzylinder 36, dessen Querschnitt größer ist als körpers auflegt und bei weiterem Drehen des Exzender Querschnitt des Rohres 8. Dieser Hohlzylinder 36 20 ters 25 gegen die Feder 32 abwärts drückt.
verhindert, daß dabei Druckflüssigkeit aus dem durch einen großen Durchströmquerschnitt freigibt. Druckraum 7 in den Raum la gelangt. Das erfolgt dadurch, daß sich die untere Fläche der - Das Rohr 8 trägt an seinem oberen Ende einen Kulisse 26 auf dem oberen Rand 29 a des Ventil-Hohlzylinder 36, dessen Querschnitt größer ist als körpers auflegt und bei weiterem Drehen des Exzender Querschnitt des Rohres 8. Dieser Hohlzylinder 36 20 ters 25 gegen die Feder 32 abwärts drückt.
35
ragt in den Innenraum 9 eines Zylinders 30, der mit Stiften 33 am Innenstempel 1 befestigt ist. Der
Raum 9 ist durch ein Ventil 10 verschlossen, dessen Ventilsitz 29 durch einen zylindrischen Körper gebildet
wird, der seinerseits wiederum als Verschluß des Zylinders 30 benutzt werden kann und gegen das
Innere des Zylinders durch eine Manschettendichtung 31 abgedichtet ist, über die eine Feder 32 den Körper
29 nach oben drückt. Der Körper 29 stützt sich gegen eine äußere Hülse 34 ab, die ebenfalls im Innenstempel
1 liegt und sich über Tellerfedern 35 gegen den Zylinder 30 abstützt. Solange der Zylinder 30
geschlossen ist, wird beim Aufwärtsbewegen des Rohres 8 Flüssigkeit aus dem Raum 9 in den Druckraum
7 verdrängt. Beim Drehen des Exzenters 16 wird daher durch Abwärtsbewegen des Rohres 8 mittels
der Pumpe 6 Flüssigkeit aus dem Raum 5 in den Druckraum 7 gepumpt und beim Aufwärtsbewegen
Flüssigkeit aus dem Raum 9 in den Druckraum 7 verdrängt. Beim Aufwärtsbewegeh des Rohres 8 wird
ein Zurückströmen der - Flüssigkeit aus dem Druckraum 7 in den Vorratsraum 5 durch die Manschettendichtung
22 verhindert.
Die beim Abwärtsbewegen des Rohres 8 aus dem Druckraum 7 wieder in den Raum 9 zurückströmende
Flüssigkeitsmenge ist erheblich geringer als die bei diesem Hub durch die Pumpe 6 aus dem Vorratsraum 5 in den Druckraum 7 gepumpte Flüssigkeitsmenge. Die Abwärtsbewegung des Rohres 8 wird jedoch
durch den Flüssigkeitsdruck im Raum 9 auf die den Querschnitt des Rohres 8 überragende Ringfläche
des Hohlzylinders 36 unterstützt. Bei steigendem Druck im Druckraum 7 steigt beim Abwärtsbewegen
der Stange 8 (Pumpen) der Flüssigkeitsdruck so stark an, daß durch die Scheibe 18, die sich gegen die Feder
abstützt, der große Kolben 6 c nicht mehr nach unten mitgenommen wird. Es wird also unter weiterer
Zusammendrückung der Feder 20 nur noch der kleine Kolben 6 a für den Pumpvorgang wirksam.
Die Menge der Druckflüssigkeit ist so bemessen, daß sie bei vollständig zusammengeschobenem Stempel
den gesamten Vorratsraum 5 des Innenstempels ausfüllt. Sobald die Pumpe 6 Druckflüssigkeit aus
dem Vorratsraum 5 in den Druckraum 7 pumpt, ergibt sich daher oberhalb der im Druckraum 5 befindlichen
Druckflüssigkeit ein Vakuum.
Soll der Stempel geraubt werden, so wird von außen her mittels eines mit Vierkant 24 versehenen
Exzenters 25 eine Kulisse 26 gegen eine Feder 27
60 Der Vorratsraum 5 des Innenstempels ist nach außen hin sorgfältig abgedichtet. Der Kolben 2 des
Innenstempels 1 trägt zur Abdichtung gegen eintretende Luft eine zusätzliche Dichtung 13.
Im oberen Teil des Innenstempels ist ein Anschluß 12 für eine Vakuumpumpe mit einem Rückschlagventil
11 angeordnet. Über diesen Anschluß kann der Vorratsraum 5 des Innenstempels evakuiert werden.
Man kann auf diese Weise den Unterdruck, der ein zuverlässiges Zusammenschieben des Stempels verursacht,
durch Evakuieren von außen her erzielen. Die Schaffung von Unterdruck ist auch durch Anschluß
an einen größeren Vakuumraum möglich. Die Maßnahmen zur Vakuumbildung können selbstverständlich
einzeln und zusammen angewandt werden. Bei der Gruppe nach Fig. 2 besteht jeder Stempel
aus einem Außenstempel 40 und einem Innenstempel 41, der mit einer Dichtung 42 zuverlässig gegenüber
dem Außenstempel abgedichtet ist. Mit seinem Kopf
43 ist jeder Stempel an eine Gleitschiene 44 angehängt. Die Hochdruckräume 45 "der Außenstempel
40 sind durch die Leitungen 46 über einen Dreiwegehahn 47 mit einer Pumpe 48 verbunden. Die Ansaugleitung
der Pumpe 48 führt bis nahe an den Boden eines luftdicht abgeschlossenen Behälters 49. Eine
weitere Leitung 50 verbindet den Dreiwegehahn 47 mit dem oberen Teil des Behälters 49. Aus dem Behälter
49 wird Druckflüssigkeit 51 mittels der Pumpe 48 bei entsprechender Stellung des Dreiwegehahns 47
in die Räume 45 der Stützvorrichtungen gepumpt. Bei diesem Vorgang werden die Stützvorrichtungen auseinandergezogen
und zwischen dem Liegenden und der sich gegen das Hangende abstützenden Schiene
44 verspannt. Diese Verspannung erfolgt in dem dargestellten Beispiel derart, daß die Außenstempel 40
gegenüber den über die Köpfe 43 an der Schiene 44 aufgehängten Innenstempeln 41 gegen das Liegende
gedrückt werden. Während dieses Vorganges ist die Schiene 44 mit anderen (nicht dargestellten) Mitteln
an das Hangende angedrückt. Die Stützelemente können im gezeichneten Beispiel jedoch durch Entfernen
der Aufhängung unmittelbar unter die Schiene 44 drücken, wobei die Verspannung derart
erfolgt, daß die Innenstempel 41 gegenüber den sich auf das Liegende abstützenden Außenstempeln 40
ausfahren und das System unter gleichzeitigem Mitnehmen der Schiene 44 zwischen Hangendem und
Liegendem verspannen.
Soll diese Verspannung gelöst werden, so wird
45
abwärts bewegt, die den Schaft des Ventils 10 gegen 70 der Hahn 47 so geschaltet, daß die Leitungen 46 mit
der Leitung 50 in Verbindung stehen. Infolge des im Raum 54 oberhalb der Flüssigkeit 51 im Behälter
49 gebildeten Vakuums erfolgt der Rückfluß der Druckflüssigkeit aus den Stempelräumen 45 in
den Behälter 49 und damit der Stempelzusammenschub durch das Gewicht der Außenatmosphäre
auf den einzuschiebenden Kolbenquerschnitt. Hierbei werden die Außenstempel 40 bei an der Schiene 44
aufgehängten Stützelementen nach oben gezogen bzw. bei nicht aufgehängten Stützelementen die Innenstempel
41 in die sich gegen das Liegende abstützenden Außenstempel 40 hineingezogen. Zur Vergrößerung
des Vakuums im Behälter 49 ist noch eine Vakuumpumpe 52 dargestellt, die über ein Absperrorgan
53 durch die Leitung 50 mit dem oberen Teil des Behälters 49 verbunden werden kann.
Claims (6)
1. Hydraulisches Stützelement, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (5, 54), in den die
Druckflüssigkeit (4, 51) beim Rauben des Stützelementes hineinströmt, während des Hineinströmens
unter Vakuum steht.
2. Einzylinder-Stützelement mit einer im EIement
eingebauten Pumpe zur Förderung der Druckflüssigkeit aus dem Vorratsraum des Elementes
in den Druckraum des Elementes nach Anspruch 1, insbesondere einzelner Grubenstempel,
dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsraum (5) gegen die Außenluft vollkommen abgedichtet
ist.
3. Stützelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsraum (5) nur so
groß ist, daß er im ganz zusammengeschobenen Zustand des Elementes (I1 3) von der Druckflüssigkeit
(4) ausgefüllt ist.
4. Stützelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsraum (5)
mit einer Vakuumpumpe oder mit einem größeren Vakuumraum verbunden werden kann.
5. Mehrzylinder-Stützelement mit außerhalb der Zylinder angeordneter gemeinsamer Pumpe nach
Anspruch 1, insbesondere zentral gespeiste Gruppe von Grubenstempeln, dadurch gekennzeichnet, daß
der sich beim Leerpumpen vergrößernde Raum (54) in einem gegen die Außenluft abgedichteten
Behälter (49) liegt.
6. Stützelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (49) mit einer
Vakuumpumpe (52) verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 924 686, 510 708.
Deutsche Patentschriften Nr. 924 686, 510 708.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «09 557/74 6.
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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