[go: up one dir, main page]

DE1031879B - Maschine zum Wickeln von Spulen fuer Elektromotoren - Google Patents

Maschine zum Wickeln von Spulen fuer Elektromotoren

Info

Publication number
DE1031879B
DE1031879B DEG15753A DEG0015753A DE1031879B DE 1031879 B DE1031879 B DE 1031879B DE G15753 A DEG15753 A DE G15753A DE G0015753 A DEG0015753 A DE G0015753A DE 1031879 B DE1031879 B DE 1031879B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coils
machine according
coil
slots
stator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG15753A
Other languages
English (en)
Inventor
Lowell Mcafee Mason
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1031879B publication Critical patent/DE1031879B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/06Embedding prefabricated windings in the machines
    • H02K15/062Windings in slots; Salient pole windings
    • H02K15/065Windings consisting of complete sections, e.g. coils or waves
    • H02K15/066Windings consisting of complete sections, e.g. coils or waves inserted perpendicularly to the axis of the slots or inter-polar channels
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/20Shaping or compacting conductors or winding heads after the installation of the winding in the cores or machines; Applying fastening means on winding heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Maschine zum Wickeln von Spulen für Elektromotoren Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Wickeln von Spulen für Elektromotoren und zum Einführen der gewickelten Spulen in Statornuten eines Elektromotors. Es ist an sich bekannt, fertige Spulen oder einzelne Schleifen in Statornuten maschinell einzuführen; demgegenüber soll die Erfindung eine einheitliche Maschine schaffen, die die Spulen außerhalb der Nuten wickelt und sie dann in die Nuten einführt. Dabei wird eine hohe Arbeitsgenauigkeit angestrebt, um eine größere Windungszahl in jede Nut einführen zu können und Überkreuzungen mit Isolationsbeschädigungen zu vermeiden; auch soll ungeachtet der hohen Arbeitsqualität die Arbeitsgeschwindigkeit heraufgesetzt werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgaben weist die erfindungsgemäße Spulenwickelmaschine einen Spulenwickler mit zwei in entgegengesetztem Sinn arbeitenden, diesen Spulenwickler abwechselnd zur Bildung aufeinanderfolgender Spulengruppen um eine Spulenform drehenden Motoren sowie einen ersten Schlitten, der die gewickelten Spulen von der Spulenform abschiebt und sie in ein Transportmittel zur Einführung in den Stator abgibt, und ferner einen zweiten Schlitten auf, der die Spulen vom Transportmittel abschiebt und sie in die Statornuten einführt. Als Spulenwickler verwendet man zweckmäßig eine drehbare Trommel und einen Drahtträger, der mit der Trommel umläuft und gegen sie axial verschiebbar ist. Brems- und Kupplungsmittel sowie ein Zählwerk sorgen dafür, daß stets die vorgeschriebene Windungszahl in der vorgesehenen Richtung gewickelt wird.
  • Die Spulenform weist zweckmäßig einen Block mit zwei flachen Oberflächen und seitlichen Formträgern neben dem Längsschlitz auf, wobei durch Federn und Schlitten die Träger nach außen und innen bewegt werden können. Die Formträger und ihnen zugeordnete Wände können so abgestuft sein, daß man je nach dem Wickelort Spulen verschiedener Größe erhält. Die Träger weisen im Längsschnitt vorteilhaft kurvenförmig abwechselnde Erhöhungen und Vertiefungen sowie Rillen für Einzeldrahtlitzen auf.
  • Zusätzlich können Teilerplatten zwischen den Spulen verschiedener Größe und Stoßplatten zum Abschieben der Spulen vorgesehen sein. Beide sind zweckmäßig in einem Kern gleitfähig anzuordnen.
  • Als Spulentransportmittel dient zweckmäßig ein Zylinder mit festem Kern und parallelen Schlitzen. Verlängert man den zylindrischen Mantel beidseitig, so erhält man an den Kernenden Räume, in die sich die Spulen erstrecken können. Dem Transportmittel können Stößel sowie ein Motor zugeordnet sein.
  • In der Zeichnung gibt Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäß ausgebildete Spulenwickelmaschine, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 2 a eine Stirnansicht von Teilen der Maschine, gesehen vom linken Ende der Fig. 2, Fig. 3 eine teilweise geschnittene Stirnansicht der Maschine, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie a-a der Fig. 2, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie b-b der Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie c-c der Fig. 2, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie d-d der Fig. 2, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie e-e der Fig. 3, Fig. 9 eine vergrößerte Seitenansicht der Spulenführungen; Fig. 10 eine perspektivische Ansicht des Kopfstükkes der Maschine vor dem Beginn eines Wickelarbeitsganges, Fig. 11 eine perspektivische Ansicht des Kopfstükkes der Maschine während des Wickelns, Fig. 12 eine perspektivische Ansicht des Kopfstükkes der Maschine nach dem Wickeln, wobei die Spulentrennvorrichtung in der Arbeitsstellung ist, Fig. 13 eine perspektivische, teilweise geschnittene Ansicht, nachdem die Spule in ein Mittel zur Überführung. auf den Stator eingebracht ist, Fig. 14 eine perspektivische Ansicht des Spulentransportmittels, nachdem es die Spule zum Stator hingebracht und in die Nuten eingeführt hat, Fig. 15 eine Seitenansicht des Statorhalters mit eingesetztem Stator und des Übertragungsmittels innerhalb des Stators unmittelbar vor dem Einsetzen der Spulen, Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie f-f der Fig. 15, Fig. 17 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Statorhalters mit dem Stator und des Spulentransportmittels nach dem Einsetzen der Spulen in die Nuten, Fig. 18 einen Schnitt nach der Linie g-g der Fig.17. Fig. 19 eine perspektivische, auseinandergenommene Ansicht der Spulentransport- und Einbauvorrichtung, Fig.20 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Spulenwickelmaschine, Fig. 20 a einen Schnitt nach der Linie la-h der Fig. 20, Fig.21 eine perspektivische Ansicht des Drahtschlittens der Maschine einschließlich einer Klinkenvorrichtung, welche die zuverlässige Arbeitsweise sichert, Fig. 22 eine Draufsicht auf ein Element der Maschine und auf die Antriebsanschlüsse dieses Eleinentes, Fig. 23 einen Schnitt nach der Linie i-i der Fig. 1. An Hand der Fig. 1 und 2 soll zunächst die Arbeitsfolge der Maschine erläutert werden.
  • Zwei entgegengesetzt umlaufende Motoren 1, 2 treiben über die Riemenschreiben 3, 25 die Riemen 4 und 26, die Riemenscheiben 5, 24 und eine Schaltkupplung 6 die Riemenscheibe 7 und die Keilriemen 98 in der einen oder anderen Richtung an, wobei ein Kuppelglied 10 der Schaltkupplung 6 durch einen Fußhebel 9 betätigt wird. Der Spulendraht 11 läuft über Spannrollen 12 zu, von denen aus er über die Rolle 13 und unter die Rolle 14 sowie durch das Gehäuse 15 zum Schlitten 16 geleitet wird. Der Schlitten 16 befindet sich auf einer Führung 17, welche um die feststehende Spulenform 172 umläuft. Leitspindeln 159 und 160 laufen relativ zur Führung 17 um, um den Schlitten 16 entlang der Führung 17 zu verschieben. Auf diese Weise legt der Schlitten 16 den Draht beim Wickeln um die Spulenform 172. Die fertigen Spulen werden von der Spulenform 172 abgenommen und in den Einsetzkopf 20 eingeführt. Der Einsetzkopf 20 bewegt sich rechtwinklig zur Achse der Spulenforrn 172 und wird durch einen Getriebemotor 21 angetrieben, dessen Arbeit mittels einer Schaltanordnung 22 eingeleitet wird, welche ihrerseits durch zwei Nockenscheiben 23 gesteuert wird. Der Getriebemotor 21 bewegt den Einsetzkopf 20 und die Spulen zum Statorkern und setzt sie in dessen Nuten ein.
  • Gemäß Fig. 20 dreht sich nun der Motor 1 im Uhrzeigersinn, während sich der Motor 2 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn dreht. Beide Motoren arbeiten während der Benutzung der Maschine ununterbrochen. Der Motor 1 überträgt seine im Uhrzeigersinn erfolgende Bewegung mittels der Riemenscheibe 25 und des Riemens 26 auf die Riemenscheibe 24, wogegen der Motor 2 seine dem Uhrzeigersinn entgegengesetzt erfolgende Bewegung über die Riemenscheibe 3 und den Riemen 4 auf die Riemenscheibe 5 überträgt.
  • Wenn eine Spule gewickelt werden soll, drückt der Arbeiter mit dem Fuß kurz auf die Stange 28 des Fußhebels 9. Die Stange 28 ist durch Hebel 29 starr mit der Hebelachse 30 verbunden, welche in ortsfesten Lagern 31 gelagert ist; diese ortsfesten Lager tragen außerdem die Fußstütze 32. Die Abwärtsbewegung der Stange 28 dreht die Hebelachse 30 und bewegt den Kupplungshebel 33 des Kupplungsgliedes 10 abwärts. Wenn der Kupplungshebel 33 nach unten geht, nimmt er die Kupplungsstange 34 und die an ihr befestigte Führung 35 mit. Andererseits ist an der Führung 35 ein Querstück 36 befestigt, welches zwei Schlitze 37 und 38 hat. In jedem dieser Schlitze 37 und 38 sind Haken 39 und 40 schwenkbar gelagert. Am Haken 39 ist eine seitlich vorstehende Anschlagstange 41 starr befestigt. Der Haken 40 hat eine entsprechende Anschlagstange 42. Jede der Anschlagstangen 41, 42 reicht bis zu einem Umleger 43. Je nach der Stellung berührt der Umleger 43 eine der Anschlagstangen 41, 42 und hindert auf diese Weise einen der Haken 39, 40 daran, den Querarm des T-Stückes 44 zu berühren.
  • Gemäß Fig. 6 und 20 schwingt das T-Stück 44 um die Nabe 392 des Bügels 46. Wenn man annimmt, daß der Haken 40 durch den Umleger 43 außer Berührung gehalten wird, so wird also der Haken 39 in eine Kerbe 372 des T-Stückes 44 eingreifen und das T-Stück 44 um die Nabe 392 schwenken. Am Bügel 46 sind zwei Ansätze 49, 50 befestigt, und in einer Aussparung 52 im T-Stück 44 ist eine kleine Feder 51 untergebracht: Die Feder 51 drückt auf zwei kleine, nicht dargestellte vorstehende Elemente, die je auf einer Seite des T-Stückes 44 gegenüber den Ansätzen 49, 50 vorstehen. Die Feder 51 und die kleinen vorstehenden Elemente nehmen das Spiel des T-Stückes 44 auf, wenn es gegen einen der Ansätze 49, 50 geschwenkt wird. Auf diese Weise wird eine Störung durch zu starke Bewegungen des T-Stückes 44 verhindert, da die Ansätze 49, 50 auch dann nicht über ihre richtigen Stellungen hinausgezwungen werden können, wenn sich das T-Stück 44 um einen etwas ungewöhnlichen Betrag bewegt. Die Berührung eines der Haken 39, 40 schwenkt also das T-Stück 44 um die Nabe 392 des Bügels 46 und drückt dabei das T-Stück44 gegen einen der Ansätze 49, 50. Sobald dies eintritt, wird der Bügel 46 um den Schwenkzapfen 53 im Gehäuse 54 schwenken. Gemäß Fig.5 und 6 ist die Schaltkupplung 6 durch die Bolzen 56 und den Sockel 57 unter dem Tisch 55 befestigt. Seitliche Träger 58 sind am Sockel 57 mittels Schrauben 59 befestigt. Ein Lager 48 ist im Bügel 46 mittels eines Stiftes 45 angebracht; welcher im Bügel 46, z. B. an der Stelle 393, festgelegt ist.
  • Der im Lagergehäuse 47 des Lagers 48 für den Stift 45 vorgesehene Schlitz 60 ist nur in senkrechter Richtung etwas größer als der Stift 45 selber. Dies ermöglicht ein Gleiten des Lagers 48 in horizontaler Richtung beim Schwenken des Bügels 46 um seinen Schwenkzapfen 53. Die Hauptkupplungsspindel 61 hat einen verstärkten Teil 62, und auf der Mitte dieses verstärkten Teiles befindet sich eine Schulter 63: Mittels Keilnuten 64, 65 sind auf dem verstärkten Teil 62 Scheiben 66, 67 festgelegt, die zusammen mit der Hauptkupplungsspindel 61 umlaufen. Die Scheibe 66 hat eine ringförmige Bremsfläche 68, wogegen die Scheibe 67 eine entsprechende Bremsfläche 69 aufweist. Die Scheiben 66, 67 werden mittels einer Feder 70 zusammengepreßt, welche auf dem Stab 71 angebracht ist, der bei 72 in die Scheibe 66 eingeschraubt ist. Ein Bremsglied 73 hat Flächen 74, 75, gegen welche die Bremsflächen 68 bzw. 69 anliegen können. Das Bremsglied 73 ist im Gehäuse 54 derart lose angeordnet, daß es gegen Umlaufen gesichert, aber eine kurze Strecke gegen jede der beiden Scheiben 76, 77 verschiebbar ist. Die Einzelteile des Bremsgliedes 73 sind miteinander und mit dem Gehäuse 54 durch Schraubenbolzen 76 festgelegt. Das Bremsglied 73 hat vorzugsweise eine im wesentlichen dreieckige Gestalt.
  • Wenn der Bügel 46 sich in der einen oder in der anderen Richtung neigt, so bewegt sich das Lager 48 zusammen mit ihm. Nimmt man an, daß der Haken 39 das T-Stück 44 ergriffen hat (Fig. 20), so neigt sich das obere Ende des Bügelfis 46 nach rechts in Fig. 5, und das Lager 48 gleitet ebenfalls nach rechts. In den Scheiben 66, 67 sind Aussparungen 77 vorgesehen, in denen die innere Spur 78 des Lagers 48 ruht. Wenn das Lager 48 nach rechts gleitet, so drückt es die Scheibe 67 nach rechts, wobei die Bremsfläche 69 von der Fläche 75 des Bremsgliedes 73 gelöst wird. Gleichzeitig wird die Kupplungsfläche 79 der Scheibe 67 die Kupplungsfläche 80 der Riemenscheibe 24 berühren. Die Hauptkupplungsspindel 61 trägt die Riemenscheibe 24 über ein Lager 8,1, und die Riemenscheibe 24 und die Hauptkupplungsspindel 61 können nur über die Scheibe 66 gekuppelt werden. Wegen der Feder 70 wird die Scheibe 66 bestrebt sein in der gleichen Richtung wie die Scheibe 67 zu folgen. Sie schlägt jedoch sehr bald gegen die Schulter 63 und wird dadurch an einer weiteren Bewegung nach rechts gehindert. Da beide Scheiben 66, 67 mit ihren Bremsflächen 68, 69 gegen das Bremsglied 73 anliegen müssen, um eine wirksame Bremsung zu erhalten, ergibt sich, solange das Lager 48 die Scheibe 67 in Berührung mit der Riemenscheibe 24 hält, keine wirksame Bremsung.
  • Die Schaltkupplung 6 überträgt auf diese Weise die Bewegung der Riemenscheibe 24 über die Hauptkupplungsspindel 61 auf die Riemenscheibe 82 und läßt diese im Uhrzeigersinn umlaufen. Sobald eine Spule vollständig gewickelt ist, wird der Bügel 46 in seine aufrechte Lage zurückgeführt; hierdurch wird die Feder 70 frei, um die Scheiben 66, 67 wieder gegen das Bremsglied 73 zu klemmen, so daß die Hauptkupplungsspindel 61 gebremst und die Arbeit über die Schaltkupplung 6 angehalten wird. Wenn der Ansatz 50 an Stelle des Ansatzes 49 durch das T-Stück 44 ergriffen war, tritt dieselbe Folge von Arbeitsschritten ein, wodurch die Scheibe 66 in Berührung mit der Riemenscheibe 5 gebracht wird, so daß die Riemenscheibe 82 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn umläuft.
  • Aus Fig. 20 entnimmt man, daß das obere Ende des T-Stückes 44 einen Vorsprung 83 (Fig. 3) aufweist. Wenn einer der Haken 39, 40 das T-Stück 44 geschwenkt hat, senkt sich die Stange 84 (vgl. auch Fig. 4 und 6), welche geneigte Flächen 85 aufweist, und durch Zusammenarbeit mit dem Vorsprung 83 am T-Stück 44 verhindert die Stange 84 eine Rückkehr des T-Stückes in die Rwhestel!lung vor Beendigung einer Wickelarbeit. Dies ist notwendig, wenn der Druck des Arbeiters auf die Fußstange 28 nur sehr kurz dauert, da sonst beim Nachlassen des Druckes auf diese Fußstange das T-Stück 44 bestrebt sein würde, in seine eingezeichnete Ruhestellung zurückzukehren. Die Stange 84 ist an einen Hebel 86 angelenkt, der seinerseits starr auf einer Achse 87 befestigt ist, die außerdem einen Hebel 88 mit einer Rolle 89 trägt. Die Rolle 89 (Kurvenabnehmerrolle) kann durch eine Nockenscbeibe 90 berührt werden. Die Bewegung der Stange 84 in eine Stellung, in der sie das T-Stück 44 an einer Rückkehr in die Ruhestellung hindert, wird durch die Drehung der Nockenscheibe 90 gesteuert (vgl. auch Fig. 4). Die Drehung der Achse 91, auf welcher die Nockenscheibe 90 befestigt ist, steuert außerdem die Stellung einerKurvenabnehmerstange92, dieschwenkbar bei 93 auf dem Umleger 43 befestigt ist. Durch diese Mittel wählt der Umleger 43 aus, welcher der beiden Haken 39, 40 daran gehindert werden soll, das T-Stück 44 zu ergreifen. Wenn die Kurvenabnehmerstange 92 abwärts gestoßen wird, so wird der Umleger 43 um den Bolzen 394 (vgl. Fig. 2) entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn derart geschwenkt, daß er gegen die Anschlagstange 41 schlägt und den Haken 39 außer Berührung mit dem T-Stück 44 hält; wenn die Kurvenabnehmerstange 92 nicht abwärts gedrückt ist, so nimmt der Umleger 43 eine solche Stellung ein, daß er den Haken 40 an der Zusammenarbeit mit dem T-Stück hindert.
  • Die Fig. 4 und 20 erläutern auch die Arbeitsweise des Zählwerkes 94. Dieses dient zwei Hauptaufgaben: der exakten Stillegung der Mechanik am Ende der Wickelarbeit und der Umkehr der Arbeitsweise der Schaltkupplung 6 (und damit der Wicklungsrichtung) beim nächsten Anlassen der Maschine. Ein Schneckenzahnrad 95 auf der Achse 9-1 wird von einem Zahnrad 96 mit einer einzigen Umdrehung bei einer vorgegebenen Anzahl (z. B. fünfundzwanzig) von Umdrehungen des Zahnrades 96 angetrieben, welches mit der von Keilriemen 98 getriebenen Riemenscheibe 97 aus einem Stück bestehen kann. Die Keilriemen werden ihrerseits durch die Riemenscheibe 82 angetrieben, welche auf der Hauptkupplungswedle 61 mittels einer Keilnut 99 festgelegt ist.
  • Auf diese Weise wird die Achse 91 z. B. bei fünfundzwanzig Umdrehungen des Spulenwicklers einmal gedreht. Die Achse 91 wird am Rahmenende durch eine feststehende Lagerhülse 373 getragen, welche in einem Ring 100 gehalten wird, der fest in einer Öffnung 101 des Gehäuses 102 angebracht ist. Am linken Ende der Achse 91 befindet sich ein Block 103, welcher mittels Schrauben 104 am Gehäuse 102 befestigt ist und ein Innengewinde 105 von z. B. zehn Windungen je Zoll aufweist. Die Achse 91 hat ein entsprechendes Außengewinde 106, so daß ihre Drehung zusätzlich eine axiale Bewegung in der einen oder in der anderen Richtung bewirkt. Das andere Ende der Achse 91 ist mit einem Außengewinde 107 versehen, auf das Nokkenscheiben 108 und 109 aufgesetzt sind. Da die gegenseitige Lage dieser Nockenscheiben unverändert bleiben soll, können sie aus einem Stück bestehen.
  • Die Nockenscheiben 108 und 109 werden erst dann mit ihren Kurvenabnehmern 89 und 92 zusammenarbeiten, wenn die axiale Verschiebung der Achse 91 sie über die Kurvenabnehmer bringt. Die Nockenscheibe 108 läßt beim Berühren ihrer Kurvenabnehmerrolle 89 die Stange 84 in eine unwirksame Stellung hochgehen, wogegen die Nockenscheibe 109 beim Berühren ihrer Kurvenabnehmerstange 92 den Umleger 43 in eine Stellung übergehen läßt, in der er den Haken 39 daran hindert, mit dem T-Stück 44 zusammenzuarbeiten, während jetzt gleichzeitig der Haken 40 auf das T-Stück 44 einwirken kann. Da das Anheben der Stange 84 das T-Stück 44 in seine Ruhestellung zurückkehren läßt und dabei die Schaltkupplung 6 unterbricht, bestimmt der Augenblick, in dem die Nockenscheibe 108 ihre Kurvenabnehmerrolle 89 anstößt, das Ende der Spulenwicklungsarbeit in einer Richtung. Man ersieht aus Fig. 4, daß die Nockenscheibe 108 die Zahl der Spulenwindungen entgegen dem Uhrzeigersinn und die Nockenscheibe 90 die Zahl der Spulenwindungen im Uhrzeigersinn bestimmt, wobei die Anzahl der Spulenwicklungen durch den Abstand zwischen den Nockenscheiben 108 und 90 festgelegt wird. Die Nockenscheibe 108 wird auf dem Gewinde 107 mittels einer Mutter 110 und einer Gegenmutter 111 unter Beachtung der Außenskalen 112 (auf 110) und 113 genau eingestellt, wobei die Außenskala 112 eine Bezugsmarke gegenüber fünfundzwanzig Bezugsmarken auf der Außenskala 113 hat. Die Außenskala 113 ist auf der Achse 91 mittels eines Keiles 374 verschiebbar festgelegt. Da die Achse 91 mittels der Schnecke 95 bei je fünfundzwanzig Windungen einer Spule einmal umläuft, erlaubt die Außenskala 113 wegen des Verhältnisses 25 : 1 der Bezugsmarken eine genaue Einstellung der Nockenscheiben bis auf eine Einzelwindung. Mit Rücksicht auf die Einsteilbarkeit der Nockenscheibe 108 ist es im allgemeinen unnötig, die Nockenscheibe 90 zu verstellen, da der Abstand zwischen den beiden Nockenscheibenflächen die Anzahl der zu wickelnden Windungen bestimmt. Für kleinere Einstellungen bis zu einer Umdrehung, welche beim Anhalten. der im Uhrzeigersinn erfolgenden Wickelarbeit (vgl. Fig. 4) zweckmäßig sein können, ist in der Achse 91 ein Schlitz 114 vorgesehen. Durch diesen Schlitz 114 erstreckt sich ein Stift 115, der mit dem äußeren Ende an der Nockenscheibe 90 und mit dem inneren Ende an einer Innenspindel 116, befestigt ist; die innerhalb der Achse 91 etwas gedreht werden kann. Das Drehen einer Mutter 117 auf der Innenspindel 116 regelt die Stellung der Nockenscheibe 90, wobei -ein Ring 375, der durch einen Keil 376 auf der Achse 91 festgelegt ist; entsprechend der Außenskala 113 als Bezugsglied und die Mutter 118 als Gegenmutter dient.
  • Die Fig. 4 und 20 zeigen Schenkel 119 an der Führung 35, welche die Führung 35 stützen, die das Ende eines relativ langen, die Kupplungsstange 34 aufweisenden Gliedes bildet. Zu diesem Zweck gleiten die Schenkel 119 in Aussparungen 120 des Kupplungsgehäuses 54. Eine Ankerschraube 121 verbindet die Schenkel 119 und gleitet in einer Spur 122 im Gehäuse 54 auf und ab.
  • Nach Fig. 7 ist die von dem Keilriemen 98 angetriebene Riemenscheibe 97 auf einem Kern 123 bei 124 gelagert. Die Riemenscheibe 97 ist an einer Trommel 125 befestigt, die sich zwischen dem feststehenden Kern 123 und einem Gehäuse 126 dreht und an ihrem linken Ende durch ein Lager 127 am Gehäuse 126 getragen wird, wogegen ihr rechtes Ende durch ein Lager 128 am Kern 123 getragen wird. Ein in der Mitte angeordnetes Lager 129 stützt zusätzlich am Gehäuse 126 ab.
  • Nach Fig. 20a ist ein Zahnring 130 am Gehäuse 126 mittels Bolzen 131 und am Kern 123 mittels eines Keiles 133 ein Zahnrad 132 uridrehbar befestigt. Ein Zahnrad 134 ist an der Trommel 125 mittels einer Achse 135 und eines Lagers 136 gelagert und greift bei 137 in den Zahnring 130 ein. Die Zahnräder 138 und 139 sind an der Trommel 125 mittels einer Achse 140 und eines Lagers 141 gemeinsam -gelagert. Das Zahnrad 138 kämmt mit dem Zahnrad 134, während das Zahnrad 139 mit dem Zahnrad 132 kämmt. Die Zahnräder 132, 138, 139 sind so in bezug auf den Zahnring 130 und das Zahnrad 132 bemessen, daß das Zahnrad 132 dieselbe Umlaufgeschwindigkeit hat wie das Zahnrad 130. Da das Zahnrad 130 festgehalten wird, werden damit also auch das Zahnrad 132 und entsprechend der Kern 123 festgehalten.
  • gemäß Fig. 7 ist mit der Trommel 125 ein mit 16 1)ezeichneter Schlitten verbunden, der sich mit ihr dreht und auf einer Führung 17 gleitet. Das rückwärtige Ende der Führung 17 ist gegenüber dem vorderen Ende 144 des Gehäuses 126 eine Kleinigkeit abgerückt, um ein Schleifen zu verhindern. Der Draht, welcher die Spulen bilden soll, wird unter der Führungsrolle 14 hindurchgeführt, welche auf dem bei 146 an der Trommel 125 unterstützten Stift 145 gelagert ist. Der Draht geht dann durch das Rohr 147, über die Rinne 148 im Schuh 149, über die Rolle 150, welche um den Stift 151 am Schlitten 16 umläuft, und dann durch eine Durchführung 153. Der Schlitten 16 wird von einem Führungsrohr 154 getragen, das als Teil der Führung 17 mit der Trommel 125 unsläuft.
  • Gemäß Fig. 20 sind das Führungsrohr 154 und die anderen Teile der Führung 17 außen durch eine Platte 157 verbunden, an die Versteifungsstangen 158 angeschlossen sind und in der Leitspindeln 159 und 160 gelagert sind. Das Führungsrohr 154 trägt über ein kleines Gehäuse 161 und eine drehbar an diesem gelagerte kleine Achse 162 ein Zahnrad 163, das auf der Welle 162 festsitzt und in das feststehende Zahnrad. 155 eingreift, welches unbeweglich am Kern 123 sitzt. Das Zahnrad 163 dreht über die Achse 162 ein Zahnrad 164, welches mit einem Zahnrad 165 auf der Leitspindel 160 kämmt. Das Zahnrad 165 kämmt seinerseits mit einem Zahnrad 166 auf der anderen Leitspindel 159. Beim Umlauf der Führung 17 mit der Trommel 125 um den Kern 123 dreht daher das Zahnrad 163 die Leitspindeln 159 und 160.
  • Gemäß den Fig. 11, 7, 13, 20 und insbesondere 2.1 weist der Schlitten 16 eine Rohrhülse 167 auf, die auf dem Führungsrohr 154 gleitet. Von der Rohrhülse 167 erstrecken sich zu den Leitspindeln 159 und 160 Körper 168 und 169; die an ihren Enden Halbmuttern 377 und 378 haben. Die Halbmutter 377 ergreift die Leitspinde1159, wenn durch die Spannung des Drahtes der Schlitten 16 auf dem Rohr 154 in der einen Richtung geschwenkt wird, wogegen die Halbmutter 378 die Leitspindel 160 ergreift, wenn die Drahtspannung umgekehrt liegt. Weil die Zahnräder 165, 166 die Leitspindeln 159, 160 drehen, wird entsprechend eine von. ihnen über eine der Halbmuttern 377, 378 den Schlitten 16 entlang dem Führungsrohr 154 verschieben, und das Gewinde ist so geschnitten, daß der Schlitten 16 sich dabei stets in Richtung auf die Trommel 125 bewegt.
  • In der Fig. 10 wird ein Haken 171 gezeigt, in den der Draht 11 eingelegt wird, um ihn beim Wickeln straff zu halten. Der Schlitten 16 ist in der Stellung beim Beginn einer Wickelarbeit gezeigt, wenn der Umlauf der Führung 17 beginnt. Die Leitspindeln 159, 160 beginnen sich unter dem Einfluß der Zahnräder 165, 166 zu drehen. Da nun die Führung 17 zusammen mit der Trommel 125 umläuft, wird sich der Schlitten 16 langsam auf einer der Leitspindeln 159, 160 entlang bewegen, wobei der Draht auf die Spulenformen 172 aufgewickelt wird. Nach Fig.21 ist an einem Vorsprung 380 der Platte 157 mittels eines Schwenk zapfens 381 ein flacher Haken 379 angebracht, der aufwärts geschwenkt werden kann, aber durch eine nicht gezeichnete Feder in die eingezeichnete Stellung gedrückt wird. Eine Klinke 382, die mit dem Haken 379 zusammenarbeiten kann, ist an der Rohrhülse 167 bei 383 befestigt. Wenn der Schlitten 16 auf dem Führungsrohr 154 in Richtung auf die Platte 157 gleitet, wie dies weiter unten erläutert wird, wird die Klinke 382 den Haken 379 nach oben drücken, und die beiden werden dann zusammenhaken. Infolge dieser Kupplung kann der Schlitten 16 auf dem Führungsrohr 154 beim Beginn einer Wickelarbeit nur gleiten, wenn er sich auf die eine oder andere Seite neigt, um die Klinke 382 vom Haken 379 zu befreien. Beim Neigen ergreift er eine der Leitspindeln 15 und 160. Auf diese Weise wird eine Kupplung mit einer Leitspindel sofort beim Beginn der Arbeitsweise gesichert.
  • In den Fig. 3, 8, 9, 10 und 20 ist angenommen, daß die in einem Arbeitsgang gewickelten Drahtspulen in sechs Statornuten eingelegt werden sollen,, die einen Statorpol bilden. Dabei wird jede Spule durch zwei Nuten gehen. In einem solchen Spezialfall hat die Spulenform 172 drei verschiedene Formteile 173; 174 und 175, welche den drei verschiedenen notwendigen Spulenlängen entsprechen. Die Anzahl der verschiedenen Formteile hängt von der besonderen Anwendung der Spulenwickelm-aschine ab. Die Flanken der Spulenform 172 werden fortschreitend breiter und die Spitzen der Spulenform fortschreitend höher; der Formteil 173 hat nur eine ebene Fläche 176, um die die Spulen gehen müssen, wogegen der Formteil 174 aufrecht stehende Wände 177 aufweist, über die die Spulen gehen müssen, und der Formteil 175 hat noch höhere Wände 178.
  • Die Formteile 175, 174 bzw. 173. haben Formflankenteile 180, 181 und 182, deren Profilansätze 388, 389 bzw. 390 in einen Schlitz 179 passen, der sich durch die Spulenform 172 in Längsrichtung erstreckt. Nach Fig. 3 haben die Formflankenteile 180, 181 und 182 (welche in den Fig. 10, 11, 12 und 13 beschnitten dargestellt sind, um diese Figuren verständlich zu machen) nicht die gleiche Größe, sondern nehmen im Gegenteil in ihrer Breite zusammen mit der Höhe der Flächen 176, 177 und 178 (vgl. Fig. 10) zu. Alle drei Formflankenteile 180,181 und 182 auf jeder Seite der Spulenform 172 haben diese sich ändernden Abmessungen, jedoch nicht für mehr als 180° (vgl. die Figuren). Die verhältnismäßig dünnen Profilansätze 388, 389 und 390 (Fig. 7 und 10), die mit den Formflankenteilen 180, 181 und 182 aus einem Stück bestehen, können daher in den Schlitz 179 hineinpassen. Diese Profilansätze erstrecken sich nur eine kurze Strecke in den Schlitz 179 hinein. Die Profilansätze 388, 389 und 390 richten die Formflankenteile 180; 181 und 182 durch Führung im Schlitz 179 aus und halten sie in ihren richtigen Arbeitsstellungen. Auch eine durch die Profilansätze 388 und 389 hindurchgeschraubte und im Stück 182 festgelegte Schraube 386 hält die Formflankenteile in der richtigen Ausrichtung.
  • Die genaue Gestalt der Formflankenteile 180,181 und 182 der Spulenform 172 ist besonders den Fig. 3 und 7 zu entnehmen. Wenn die Formflankenteile 180, 181 und 182 glatt gekrümmte Flächen hätten, würden die Spulen sich beim späteren Abnehmen von der Spulenform 172 leicht in unerwünschter Weise zusammenschieben oder bündeln. Aus diesem Grunde haben die gewölbten Formflankenteile 180,181 und 182 ein Berg-und-Tal-Profil erhalten, wie dies in Fig. 7 bei 384 dargestellt ist. Jede Einzelwindung des Drahtes paßt in eine der Rillen 385, so daß die Drähte verschiedene Höhenlagen einnehmen und beim Abnehmen der Spulen von der Spulenform 172 nicht zusammengeschoben werden. Beim Einsetzen in die Statornuten spart dies Raum, und es verhindert ein Zusammenpressen der Drähte, wenn sie von der Spulenform 172 abgenommen und dem Statorkern zugeführt werden, Ein Vergleich der Fig. 10 und 11 zeigt die Bewegung des Schlittens 16 um die Spulenform 172 und das Wickeln der Spulen. Die Zahl der Windungen je Spule kann dabei durch die Schraube 386 eingestellt werden, die in Fig. 7 wiedergegeben ist. In jedem der beiden Formflankenteile 180 der Spulenform 172 ist eine Aussparung 387 vorgesehen. Durch Drehen der Schraube 386 (zwei solche Schrauben sind vorhanden, von denen in jedem der Formflankenteile 182 eine angebracht ist) und durch Festhalten des Formflankenteiles 181 kann man den Formflankenteil 181 in die Aussparung 387 :hineinziehen, wodurch seine wirksame Länge verkürzt und die wirksame Länge des Formflankenteiles 182 vergrößert wird. Dies wird dadurch ermöglicht, daß der dünne Profilansatz 389 des Formflankenteiles 181 auf die Schraube 386 aufgeschraubt ist. Ebenso ist der Profilansatz 388 des Formflankenteiles 180 auf die Schraube 386 aufgeschraubt. Indem man den Formflankenteil 180 festhält, während die Schraube 386 gedreht wird, kann die wirksame Länge des Formflankenteiles 181 geändert werden, während gleichzeitig die wirksame Länge der Summe der drei Formflankenteile 180,181 und 182 geändert wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Spulenform für insgesamt hundertzwanzig Drahtwindungen eingerichtet. Durch Einstellen der Schraube 386 kann diese Zahl verkleinert und die Aufteilung auf die drei Formflankenteile 180,181 und 182 nach Wunsch geändert werden.
  • Beim Abnehmen der Spulen von der Spulenform 172 müssen die drei verschiedenen Spulengrößen voneinander getrennt gehalten werden. Die Fig. 8 und 9 zeigen die hierfür benutzten Mittel. Nach Fig. 8 sind in dem Kern gegen ihn verschiebbar sechs Trennplatten 183, 184, 185 angeordnet. Je zwei Trennplattensätze mit gleichen Bezugszeichen gehen auf entgegengesetzten Seiten über die einzelnen Spulengrößen der gebildeten Spule. So gehen die Trennplatten 183 beim Vorschieben zwischen den Wänden 177, 178 über die Spule auf dien Formteil 173; die Trennplatten 184 gehen zwischen den Wänden 178 über die auf den Formteil 174 gewickelte Spule, und die Trennplatten 185 gehen außerhalb des Bereichs der Wände 178 über die auf den Formteil 175 aufgewickelte Spule. Die Trennplatten liegen parallel zur Fläche 176 und zu den zwischen den Wänden 177 bzw. 178 gebildeten Flächen und sind voneinander nur um die Spulendrahtstärke getrennt (vgl. Fig. 9), in welcher die Trennplatten 183, 184, 185 bis in ihre vorderste Stellung über der Spulenform 172 geschoben sind. Man erkennt, daß die Spulen durch die Trennplatten 183 fest in ihrer Lage auf dem Formteil 173 gehalten werden und daß dasselbe für die beiden anderen Sätze gilt. Die Trennplatten 183, 184, 185 gleiten auf jeder Seite mit einer geringen Neigung vorwärts, um die Spulen vor ihrer Abnahme zu drücken.
  • Aus Fig.8 (und 7) ersieht man, wie ein Plattenstift 186 durch eine öffnung 187 am rückwärtigen Ende der Trennplatten 183, 184 und 185 hindurchgeht. Der Plattenstift 186 wird durch eine Hülse 188 betätigt, die sich bei 189 durch die ganze Maschine nach links erstreckt. Wenn der Plattenstift 186 durch die Hülse 188 vorwärts bewegt wird, nimmt er die Trennplatten 183, 184, 185 mit, und bei seiner vordersten Stellung befinden sich die Trennplatten 183, 184, 185 in der Stellung gemäß Fig. 9.
  • Die Fig. 12 zeigt die Trennplatten 185, 184, 183 nach der vollen Vorwärtsbewegung des Plattenstiftes 186. Die Trennplatten gleiten in Trennplattenhalter 190 hinein, die denTrennplatten zusätzliche Festigkeit geben. Die Trennplattenhalter 190 sind an einem Joch 191 befestigt, durch den ein Einsetzkopf 20 gleitet.
  • Wenn die Trennplatten 183, 184, 185 in die richtige Lage gebracht worden sind, so besteht der nächste Arbeitsschritt darin, die Spulen von der Spulenform 172 abzustreifen. Dies erfolgt gemäß Fig.8 mittels der Stoßblätter 193, 194, 195, die zwischen die Trennplatten 183, 184, 185 passen. Jede von ihnen hat einen Längsschlitz 196, damit der Trennplattenstift 186 vollständig nach vorn bewegt werden kann, bevor die Stoßblätter 193, 194, 195 bewegt werden. Die Stoßblätter sind bei 197 durch Niete 198 miteinander verbunden und werden an dieser Stelle durch Abstandsblöcke 199 im richtigen Abstand voneinander gehalten. Ein Blattstift 200 ist an einer Hülse 201 befestigt, die innerhalb der Hülse 188 gleitet, um den Blattstift 200 vor- und zurückzubewegen. Da der Plattenstift 186 bereits vorwärts bewegt wurde, um die Trennplatten 183, 184 und 185 in ihre Arbeitsstellung zu bringen, wenn die Hülse 20'1 den Blattstift 200 betätigt, um ihn zusammen mit den Stoßblättern 193, 194 und 195 vorwärts zu bewegen, kann diese Bewegung frei und ohne Störung durch den Trennplattenstift 186 erfolgen.
  • In Fig. 22 ist ein einzelnes Stoßblatt 195 dargestellt. Der Längsschlitz 196 erstreckt sich fast über die ganze Länge des Stoßblattes 195, um die Anordnung der Gleitbewegung des Trennplattenstiftes 186 anzupassen.
  • Fig. 7 zeigt, daß das Berg- und Talprofil 384 der Spulenform 172 es den Stoßblättern 193, 194 und 195 unmöglich macht, die Spulen abzuschieben, wenn die Formflankenteile 180, 181, 182 (der letzte Formflankenteil 182 ist in der Fig. nicht dargestellt) nicht vorher in eine Stellung gebracht sind, in der sie die Arbeit der Stoßblätter 193, 194 und 195 nicht stören. Die Formflankenteile 180, 181, 182 können zurückgezogen werden, ohne daß die Spulen abfallen, da die Trennplatten 183, 184 und 185 dann bereits in der eben beschriebenen Weise in ihre Arbeitstellungen gebracht wurden. Das Zurückziehen der Formflankenteile zeigen die Fig. 7 und B. Wenn die Hülse 188 vorwärts bewegt wurde, wobei sie über den Plattenstift 186 die Trennplatten 183, 184, 185 in ihre Arbeitsstellungen bringt, berührt das Vorderende 202 der Hülse 188 das rückwärtige Ende 203 eines Gleitblocks 20'4, so daß dieser ebenfalls vorwärts bewegt wird. Sein Weg wird durch einen Stift 205 begrenzt, der an der Spulenform 172 befestigt ist und in einem Schlitz 206 im Gleitblock 204 gleitet. Federn 207 sind in Teilen 208 des Kerns 123 und drücken nach innen in Richtung auf den Gleitblock 204. Wenn der Gleitblock 204 durch das Vorderende 202 der Hülse 188 vorwärts bewegt ist, ermöglicht es seine schräge Führungsfläche 209 den Federn 20-7, die beweglichen Teile 210 nach innen zu drücken.
  • Der Gleitblock 204 erstreckt sich über die gesamte Länge der Formteile 173, 174, 175 und hat an seinem anderen Ende eine nicht dargestellte, ähnlich ausgebildeteAnordnung mit Gleitflächen und Federn. Der Gleitblock hält die zusammengehörigen Formflankenteile 180, 181, 182 in ihrer Arbeitsstellung, da er in seiner Ruhestellung durch die Flächen 211 die Federn 207 daran hindert, die beweglichen Teile 210 nach innen zu bewegen. Die beweglichen Teile 210 sind an den Schrauben 386 durch Stifte 395 befestigt, welche durch Verlängerungen 212 der Schrauben 386 hindurchpassen. Da drei zusammengehörigeFormflankenteile 180, 181, 182 an ihrer Schraube 386 befestigt sind, werden sie beim Vorschieben des Gleitblockes 204 durch die von den Federn 207 belasteten beweglichen Teile 210 nach innen bewegt und von dem auf sie aufgewickelten Draht gelöst.
  • Es wurde bereits gesagt, daß alle Formflankenteile 180, 181, 182 bei 388, 389, 390 in den Schlitz 179 eingreifen. Diese zusammengehörigen Teile erstrecken sich aber nur eine kurze Strecke in diesen Schlitz 179, wie dies für den Formflankenteil 180 bei 213 und für den Formflankentei1181 bei 214 angedeutet ist. Die Bezugszeichen 213, 214 zeigen die tatsächliche Gestalt der Profilansätze der Formflankenteile 388, 389 innerhalb des Schlitzes 179 auf jeder Seite des Gleitblockes 204. Die Profilansätze 388, 389 passen nicht saugend über den Gleitblock 204, sondern sitzen lose auf ihm, um die Einwärtsbewegung zu ermöglichen, welche durch die Federn 207 bewirkt wird. Diese Merkmale finden sich ebenfalls bei dem Profilansatz 390.
  • Aus Fig. 7 und 13, in welchen die Stoßblätter 193; 194, 195 mittels des Blattstiftes 200 vollständig zwischen den Trennplatten 183, 184, 185 vorgeschoben sind, ergibt sich, daß sie durch das bei 384 in Fig. 7 dargestellte Berg-und-Tal-Profil nicht in ihrer Bewegung gestört werden. Daher werden die Stoßblätter 193; 194, 195 beim Vorschieben die Spulen von der Spulenform 172 abstoßen.
  • Der Blattstift 200 (Fig. 8) hat an seinem Ende Köpfe 215 von quadratischem Querschnitt. Wenn der Blattstift seine Arbeitsbewegung beginnt, gleiten die Köpfe 215 in Aussparungen 216 von Stäben 217. An den Vorderenden dieser Stäbe ist durch Schrauben 218 ein quergestellter Rückstellring 219 befestigt. Nachdem der Blattstift 200 die Stoßblätter 193, 194, 195 eine bestimmte Strecke vorwärts bewegt hat, berühren die Köpfe 215 die Enden 220 der Aussparungen 216. Dann wird der Blattstift 200 beim Weiterschieben der Stoßblätter 193, 194, 195 auch den quer stehenden Rückstellring 219 vorwärts bewegen. Die gesamte Vorwärtsbewegung des quer stehenden Rückstellringes 219 ist kleiner als die der Stoßblätter 193, 194 und 195, da ein Teil der Bewegung durch die Aussparungen 216 in den Stäben 217 verlorengeht.
  • In Fig. 13 ist eine Ansicht wiedergegeben, bei der die Trennplatten 183, 184,185 durch den Blattstift 200 vorwärts bewegt sind. Die Köpfe 215 des Blattstiftes 200 (vgl. Fig. 8) haben den quer stehenden Rückstellring 219 in die eingezeichnete Stellung bewegt. Man erkennt nun, daß die Aussparungen 216 in den Stäben 217 es den Stoßblättern 193, 194, 195 ermöglichen, die Spulen in den Einsetzkopf 20 hineinzuzwingen, indem sie sich weiter bewegen als der quer stehende Rückstellring 219.
  • Auf der Rohrhülse 167 des Schlittens 16 ist auf einem Stift 221 ein kleiner Hebel 222 schwenkbar. Aus Fig. 10 (und Fig. 21) ergibt sich, daß der Hebel 222 im wesentlichen U-Form hat. Wenn der quer stehende Rückstellring 219 sich vorwärts bewegt, schlägt er gegen den U-Steg 223 des Hebels 222. Infolgedessen schwenkt der U-Hebel um den Stift 221; bis seine überstehenden Enden 224 der U-Schenkel gegen die Versteifungsstangen 158 oder gegen Anschläge an diesen stoßen.
  • Wie bereits ausgeführt, endigen die von der Rohrhülse 167 vorstehenden Körper 168, 169 (Fig. 11 und 21) in Halbmuttern 377, 378, welche mit den Gewinden der Leitspindeln 159, 160 zusammenarbeiten können. In der Ruhestellung des Schlittens 16 erfaßt keine der Halbmuttern eine der Leitspindeln 159, 160. Erst der Zug des Drahtes bewirkt, daß entweder die Halbmutter 377 die Leitspindel 159 oder die Halbmutter 378 die Leitspindel 160 ergreift, um den Schlitten 16 entlang der Führung 17 vorwärts zu bewegen. Welche Leitspindel erfaßt wird, hängt davon ab, ob die Drehung der Trommel 125, welche die Führung 17 trägt, im Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt erfolgt. Da der Hebel 222 U-Form hat und der Druck des quer stehenden Rückstellringes 219 gegen den U-Steg 223 des Hebels die Endteile 224 des Hebels mit gleichem Druck auf beide Versteifungsstangen 158 oder auf die Anschläge drücken läßt, wird die Rohrhülse 167 gegen jeden Drahtzug in der Mittelstellung gehalten, und keine der Halbmuttern 377 und 378 ergreift die Leitspindel 159 oder die Leitspindel 160. Wenn die Köpfe 215 des Blattstiftes 200 den quer stehenden Rückstellring 219 vorwärts drücken, so wird dieser den Schlitten 16 auf dem Führungsrohr 154 bis zur äußersten Lage der Rohrhülse 167 vorschieben, ohne daß hierbei die Gewinde der Halbmuttern 377 und 378 stören. Auf diese Weise bewirkt die Vorwärtsbewegung des Rückstellringes 219, daß der Schlitten 16 in eine Stellung gelangt, in der er für den nächsten Wickelgang bereit ist.
  • Gemäß Fig. 13 haben die Stoßblätter 193, 194, 195 die Spulen vollständig von der Spulenform 172 abgeschoben. Die Elemente der Spulenwicklungsvorrichtung können daher in eine Stellung zurückgezogen werden, in der wieder eine Wickelarbeit beginnen kann; dabei befindet sich der Schlitten 16 bereits in dieser Stellung, da der quer stehende Rückstellring 219 auf den U-Steg 223 des Hebels 222 drückt.
  • Nach Fig. 7 (und 8, 20a) hat die Hülse 188 Schlitze 391, um eine Störung durch den Blattstift 200 zu vermeiden, wenn die Schlitzhülse 188 mit dem Plattenstift 186 vorwärts gleitet, um die Trennplatten 183, 184, 185 vorwärts zu bewegen. Anschließend wird die Hülse 201 vorgeschoben, welche den Blattstift 200 mitnimmt, um die Stoßblätter zu bewegen. Beim Zurückziehen der Hülse 201 wird nun der Blattstift 200 rückwärts bewegt und nimmt die Stoßblätter 193, 194, 195 sowie die Stäbe 217 mit dem quer stehenden Rückstellring 219 mit. Auf diese Weise werden die Stoßblätter in ihre Stellungen innerhalb des Kerns 123 zurückgeführt, und der quer stehende Rückstellring 219 geht in seine Stellung an der Stirn des Kerns 123 zurück. Dann wird die Schlitzhülse 188 zurückbewegt, der Plattenstift 186 wird zurückgetragen, und die Trennplatten 183, 184, 185 gehen ebenfalls in ihre Stellungen im Kern 123 zurück.
  • Gemäß Fig.7 und 8 befindet sich innerhalb der Hülse 201 ein Stab 226 mit einer Schulter 227, jenseits deren sein Durchmesser bei 228 vergrößert ist. Der Stab 226 erstreckt sich vorwärts und ist in das Gewinde 230 des verstärkten Stirnteiles 229 des Gleitblockes 204 eingeschraubt. Wenn der Plattenstift 186 so weit zurückbewegt ist, daß er gegen die Schulter 227 schlägt, so nimmt er den Stab 226 bei der Weiterbewegung mit, so daß der Gleitblock 204 zurückgezogen wird und die schrägen Führungsflächen 209 die beweglichen Teile 210 gegen die Kraft der Federn 207 nach außen drücken. Die beweglichen Teile 210 sind durch Stifte mit den Formflankenteilen 180, 181, 182 der Spulenform 172 verbunden, und sie nehmen daher diese in ihre äußeren Ruhelagen mit.
  • Auf diese Weise sind jetzt alle Elemente, der Schlitten, die Trennplatten, die Stoßblätter und der Rückstellring bereit für den nächsten Arbeitsgang.
  • Nach Fig. 9 und 19 befinden sich im Einsetzkopf 20 Schlitze 231, die in der genauen Verlängerung der Schlitze 232 zwischen den Trennplatten 183; 184, 185 liegen. Wenn die Stoßblätter 193, 194, 195 in den Schlitzen 232 vorwärts geschoben werden, werden daher die Spulen 233 entlang den Schlitzen 232 und in die Schlitze 231 im Einsetzkopf 20 verschoben, der sich in diesem Augenblick in der Stellung gemäß Fig. 20 befindet. Der Mantel 234 des Einsetzkopfes 20 ist beträchtlich breiter als der Hauptkörper 235, in welchem sich die Schlitze 231 befinden. Auf jeder Seite des Hauptkörpers 235 bleiben daher freie Räume 236, 237, welche Stoßschuhe 238, 239 aufnehmen können. Die Stoßschuhe 238,239 werden innerhalb des Einsetzkopfes 20 durch einen Stift 240 zusammengehalten, der in die Bohrungen 241 und 242 im Stoßschuh 238 bzw. 239 paßt. Außerdem paßt der Stift 240 durch einen Schlitz 243 im Hauptkörper 235 des Einsetzkopfes 20. Auf diese Weise werden die Stoßschuhe 238 und 239 derart zusammengehalten, daß sie sich im Einsetzkopf 20 als Einheit um einen Betrag bewegen können, der durch die Länge des Schlitzes 243 gegeben ist. Der Stift 240 hat Kerben 244 und die Stoßschuhe 238, 239 weisen entsprechende Bohrungen 245 auf, so daß Schrauben 246 (Fig. 16, 17 und 18) den Stift 240 und die Stoßschuhe 238 und 239 gegeneinander sichern können. Da beide Stoßschwhe zusammen mit dem Stift 240 im Schlitz 243 gleiten können, werden sie beim Einsetzen der Spulen 233 in den Einsetzkopf 20 gegen die Rückseite desselben gedrückt.
  • Die Enden des Einsetzkopfes 20 sind durch zwei Kappen 247, 248 geschlossen. Die Kappe 247 ist nach Fig. 19 durch Schrauben 290 am Einsetzkopf befestigt. In einem Flansch 249, der die Öffnung in der Rückseite des Einsetzkopfes 20 schließt, befindet sich eine Öffnung 250. Die genaue Befestigung der Kappe 247 wird durch einen Falz 251 im Mantel 234 des Einsatzkopfes 20 unterstützt. Bei 252 ist ein Schlitz dargestellt. Die Kappe 248 gleicht der Kappe 247.
  • Der Stoßschuh 238 hat einen vorstehenden Teil 253, dessen Oberfläche 254 abgeschrägt ist. Der Teil der Spule, der gegebenenfalls eine Endwindung bildet, liegt vor dem vorstehenden Teil253, wenn die Stoßblätter 193, 194, 195 den Draht von der Spulenform 172 in den Einsetzkopf 20 (Fig. 13) einführen. Scheiben 255 sind an den Stoßschuhen 238, 239 so angeordnet, daß sie in die Schlitze 231 des Hauptkörpers 235 eindringen und in ihnen gleiten, wenn der Stoßschuh vorwärts gleitet. Dabei stehen die Scheiben 255 etwa um '/4 Zoll in die Seiten der Schlitze 231 vor. Der Stoßschuh 239 gleicht dem Stoßschuh 238, wobei naturgemäß der Aufbau umgekehrt ist, so daß die beiden Stoßschuhe dieselbe Lage zum Hauptkörper 235 haben, wenn sich jeder von ihnen auf entgegengesetzten Seiten desselben befindet. Die Kappe 247 ist mittels Schrauben 256 an dem Flansch 257 eines Stabes 258 befestigt. Der Stab 258 kann axial vor-und zurückbewegt werden. Demgemäß hat der gesamte Einsetzkopf 20, der über die Kappe 247 und den Flansch 257 an dem Stab 258 befestigt ist, dieselbe Bewegung wie der Stab 258. In einem auch in Fig: 1 dargestellten Gehäuse 259 gleitet der Stab 258. Am Gehäuse 259 ist ein großer Ring 260 befestigt, welcher zwei große Führungsstifte 261 trägt. Diese Führungsstifte passen verhältnismäßig lose in Bohrungen 262 in dem Joch 191 und halten dadurch das Joch 191 mit Spiel fest, so daß die Trennplatten 183, 184, 185 leicht zwischen die Trennplattenhalter 190 gleiten können.
  • Insbesondere in den Fig. 20, 1 und 2 sind die Mittel dargestellt, um den Einsetzkopf 20 mit den Spulen in eine Stellung zu bringen, in welcher diese in den Stator eingeführt werden können. Ein von einer Schaltanordnung 22 gesteuerter Getriebemotor 21 erteilt der Welle 265 eine relativ geringe Umdrehungsgeschwindigkeit von z. B. 1 Umdr./sec. Der Schalter 264 läßt bei kurzzeitigem Schließen den Motor 21 anlaufen, und wenn er dann wieder geöffnet wird, läuft der Motor unter dem Einfluß der Schaltanordnung 22 weiter. Die Schaltanordnung 22 weist einen Kurvenabnehmer 267 auf, der auf einer Nockenanordnung 23 arbeitet, die sich auf der Welle 265 befindet und zwei diametral gegenüberstehende Nocken 269 aufweist, so daß der Kurvenabnehmer 267 bei jeder Umdrehung der Welle 265 zweimal niedergedrückt wird. Wenn der Kurvenabndhmer 2'67 niedergedrückt wird, hält die Schaltanordnung 22 den Getriebemotor 21 an. Die Welle 265 dreht sich bei der gewählten Anordnung jedesmal um 180°, bevor sie angehalten wird.
  • Auf der Welle 265 sind weiterhin zwei Kurvenscheiben 270, 271 befestigt, die die 180'-Drehungen der Welle mitmachen. Die Drehung der Kurvenscheibe 271 verschiebt einen nicht dargestellten Kurvenabnehmer und eine am Kurvenabnehmer befestigte Zahnstange 272 nach rechts, wie dies Fig. 20 zu entnehmen ist. Die Zahnstange 272 kämmt mit einem Zahnrad 274, so daß sich dieses entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn dreht. Es ist durch eine Achse 275 mit einem größeren Zahnrad 276 fest verbunden, welches sich daher zusammen mit dem Zahnrad 274 dreht. Der den Einsetzkopf 20 tragende Stab 258 hat Zähne 277, welche mit dem Zahnrad 276 im Eingriff sind. Da sich das Zahnrad 274 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn dreht, sobald sich die Zahnstange 272 infolge der Gestalt der Kurvenscheibe 271 nach rechts bewegt, wird sich auch das Zahnrad 276 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn drehen. Hierdurch wird der Stab 258 nach links bewegt, wie man aus Fig.20 entnimmt, und nimmt dabei den Einsetzkopf20 mit (vgl.Fig.14). Die Zahnraddurchmesser sind so gewählt, daß eine halbe Umdrehung der Welle 265 den Einsetzkopf 20 genau in die gewünschte Stellung innerhalb des zu bewickelnden Stators bringt.
  • Die Kurvenscheibe 270, die zusammen mit der Kurvenscheibe 271 umläuft, hat einen Teil mit konstantem Radius, der den Kurvenabnehmer 287 und die angeschlossene Zahnstange 279 nicht wandern läßt, bis eine vorgegebene Bewegung der Zahnstange erfolgt ist, was durch die relative Gestaltung beider Kurvenscheiben bestimmt ist. Wenn der Kurvenabnehmer 278 einmal den Teil konstanten Radius 280 der Kurvenscheibe 270 überschritten hat, wird sich die Zahnstange 279 gemäß Fig. 20 nach rechts bewegen. Die innerhalb des Gehäuses 259 drehbar (Fig. 1), aber weder axial noch seitlich verschiebbare Achse 281 wird durch die erwähnte Bewegung der Zahnstange 279 über die Zähne 282 und das Zahnrad 283 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht, und die ebenfalls auf ihr befestigten Zahnräder 284, 285 drehen sich gleichsinnig, so daß sie die Zahnstangen 286 und 287 nach links (vgl. Fig. 20) schieben. Die Zahnstangen 286 und 287 haben an ihren linken Enden Vorsprünge 288 bzw. 289. Wenn sich die Zahnstangen 286, 287 nach links bewegen, steht der Einsetzkopf 20 unmittelbar vor ihnen, so daß die Vorsprünge 288, 289 sich vor den Öffnungen 250 in den Kappen 247 und 248 befinden (vgl. Fig. 19). Im gleichen Augenblick hat die Bewegung des Einsetzkopfes 20 wegen des Teiles 291 mit konstantem Radius an der Kurvenscheibe 271 aufgehört. Daher treten jetzt, wenn sich die Zahnstangen 286, 287 weiterbewegen, ihre Vorsprünge 288, 289 durch die Öffnungen 250 in den Kappen 247, 248 in den Einsetzkopf 20 ein.
  • Eine Grundplatte 291 a (Fig. 1) trägt zwei Führungsblöcke 292, 293; hierbei ist der Führungsblock 292 auf der Grundplatte 291 a unbeweglich befestigt. Die Zahnstangen 286 und 287 bewegen sich innerhalb der Führungsblöcke 292 bzw. 293 vor und zurück.
  • In dem Führungsblock 292 sind Führungsstangen 296 vorgesehen, die in (Öffnungen im Führungsblock 293 eingreifen, so daß der Führungsblock 293 auf ihnen verschoben werden kann. Am Führungsblock 292 ist ein Halbring 297 befestigt, welcher einen festen Rücken 298 und einen Ausschnitt 299 aufweist. Ein ähnlicher Halbring 300 (Fig. 15, 16, 17 und 18) mit einem festen Rücken 301 und einem Ausschnitt 302 ist am Führungsblock 293 befestigt. Der zu bewickelnde Stator paßt in die Ausschnitte 299 und 302 und wird durch die Halbringe 297 und 300 getragen. Da der Führungsblock 293 auf den Führungsstangen 296 verschiebbar ist, kann der Halbring 300 in bezug auf den Halbring 297 zur Anpassung an die Statorbreite verschoben werden.
  • In Fig. 1 sieht man Federgehäuse 303, 304. Diese Federgehäuse enthalten lange Schraubenfedern 305 bzw. 308 (teilweise in Fig. 20 dargestellt). Die Feder 305 im Gehäuse 303 drückt mit ihrem einen Ende gegen das Ende 396 (Fig. 20) der Zahnstange 272 und mit ihrem anderen Ende gegen das Gehäuseende 306. Der Federdruck auf die Zahnstange 272 kann mittels einer Schraube 307 eingestellt werden. Die Feder 308 innerhalb des Federgehäuses 304 ist in ähnlicher Weise angeordnet; sie drückt einerseits gegen das Ende 397 (Fig. 20) der Zahnstange 279 und andererseits gegen das Ende 309 des Gehäuses 304, wobei die Federspannung mittels einer Schraube 310 eingestellt werden kann. Diese Federn dienen dazu, die Kurvenabnehmer der Zahnstangen 272, 279 den Kurvenscheiben 271 bzw. 270 folgen zu lassen, wodurch der Einsetzkopf 20 in seine Stellung innerhalb des zu bewickelnden Stators gebracht und die Zahnstangen 286 und 287 vorwärts gedrückt werden, um die Spulen innerhalb der Statornuten an ihren Ort zu bringen. Auf diese Weise arbeiten die Federn gegen den Getriebemotor 21, der die Kurvenscheiben 270 und 271 gegen die Kurvenabnehmer nach außen drücken läßt.
  • In Fig. 15 und auch in den Fig. 16, 17 und 18 ist ein Stator 311 innerhalb der Halbringe 297 und 300 dargestellt. Der Halbring 300 ist durch Schrauben 312 und Dübelstifte 313 am Führungsblock 293 befestigt; um die genaue Lage des Halbringes 300 in bezug auf den Führungsblock 293 zu sichern. Dieselbe Anordnung findet man bei dem Halbring 297 und beim Führungsblock 292. In die Schlitze 314 des Stators 311 sind die Spulen 233 einzuführen, welche sich in den Schlitzen 231 des Einsetzkopfes 20 befinden.
  • In Fig. 15 ist der Stoßschuh 239 in derjenigen Stellung dargestellt, in die ihn die Spulen 233 drücken. Der Vorsprung 288 der Zahnstange 286 befindet sich in einer Lage, in der er den Stoßschuh 239 treffen kann. Mittels eines Stiftes 315 ist am Vorsprung 288 ein Haken 316 angebracht. Die Stirnfläche 317 des Vorsprunges 288 ist derart gekrümmt, daß sie auf die Rückseite des Stoßschuhes 239 paßt. Der Vorsprung 289 hat aus demselben Grunde die gleiche Gestalt.
  • Gemäß Fig. 16 sind der Eingang 318 des Ausschnittes 299 und der Eingang 319 des Ausschnittes 302 gekrümmt, um einen leichten Eintritt des Stators 311 in die Ausschnitte der Halbringe 297 und 303 zu ermöglichen. In die Schlitze 314 ist vor dem Bewickeln eine Isolation 320 eingelegt. Der Haken 316 auf dem Vorsprung 288 steht so, daß er beim Eindringen des Vorsprunges 288 in die Öffnung 250 der Kappe 248 gerade vom Rücken 321 des Stoßschuhes 238 freikommt. Der Haken 316 wird durch eine kleine Feder 322 im Vorsprung 288 in diese Stellung gedrückt. Eine Führungsfläche 323 führt zu einem Rücken 324 innerhalb des Schlitzes 252 der Kappe 247. Eine Prallplatte 325, die z. B. bei 326 an der Stirnseite des Führungsblockes 292 befestigt ist, drückt die Endwindungen von vorher eingesetzten Spulen nieder, um Verletzungen dieser Windungen durch die Stoßschuhe 238,239 zu verhindern.
  • Die geformten Spulen 233 erstrecken sich gemäß Fig. 15 nicht ganz bis zur Rückseite der Schlitze 231 des Einsetzkopfes 20, denn die Mittelteile der Schlitze 231 erstrecken sich bis zu den Linien 398 (Fig. 17), so daß hierdurch das Eindringen der Spule233 beschränkt wird. Wie jedoch Fig.19 zeigt, erstrecken sich die Seiten der Schlitze 23e1 im Einsetzkopf 20 ganz bis nach hinten, um die Scheiben 255 der Stoßschuhe 238, 239 aufnehmen zu können. Auf diese Weise ist für die Scheiben 255 in den Schlitzen 231 eine Ausgangsstellung geschaffen, ohne dabei die Spulen 233 zu stören.
  • Gemäß Fig. 17 hat die Bewegung des Vorsprunges 288 den Stoßschuh 239 um die dargestellte Strecke vorwärts geschoben. Die Scheiben255 des Stoßschuhes 239, welche in den rückwärtigen Teil 237 der Schlitze 231 ruhten, sind zusammen mit dem Stoßschuh nach vorn gebracht und haben die in den Schlitzen 231 ruhenden Spulen 233 nach vorn aus dem Einsetzkopf 20 heraus und in die Statorschlitze 314 gepreßt, wie dies bei den drei Schlitzen 328 gezeigt ist. Der Stoßschuh 238 arbeitet gleichartig.
  • Nach Fig. 18 pressen die Oberflächen 254 der Vorsprünge 253 der Stoßschuhe 238 und 239 die Endschleifen 329 der Spulen 233 gut gegen die äußeren Kanten des Stators 311. Die Führungsfläche 323 hat den Haken 316 um den Zapfen 315 gegen die Wirkung der Feder 322 abwärts schwenken lassen. Der Haken 316 ist so bemessen, daß er beim Absenken über den Rücken 321 des Stoßsohuhes 238 in eine Aussparung 330 an der Stirn des Stiftes 240 eingreift. Der Haken 316 wird durch den Rücken 324 in dem Schlitz 252 der Kappe 257 in dieser Stellung gehalten.
  • Wenn nun die Zahnstangen 286, 287 zurückgeführt werden, ziehen die Haken 316 die Stoßschuhe 238 und 239 zurück, so daß sie das Herausziehen des Einsetzkopfes 20 aus der Bohrung des Stators 311 nicht hindern können. Wenn die Haken 316 die Führungsflächen 323 erreichen und sich die Stoßstangen 286, 287 von den Stoßschuhen 238, 239 lösen, sind die Stoßschuhe genügend weit in den Einsetzkopf 20 zurückgezogen, so daß sie nicht mehr vorstehen und die Lösung vom Stator 311 stören. Beim Schließen des Schalters 264 (Fig. 20) läuft der Getriebemotor 21, bis ein Nocken 269 an der Nockenscheibe 23 erreicht ist. Die Kurvenscheiben 270, 271 drehen sich daher zusammen mit der Welle 265. Dabei ist die Gestalt der Kurvenscheiben 270, 271 so gewählt, daß vor jeder Bewegung der Zahnstange 272 die Zahnstange 279 gemäß Fig. 20 nach links gebracht ist. Dies veranlaßt eine Arbeitsweise, die umgekehrt ist, wie sie vorher beschrieben wurde; mit anderen Worten, die Zahn- (Stoß-) Stangen 286, 287 werden gemäß Fig. 20 nach rechts zurückbewegt. Hierdurch werden die Stoßschuhe 238, 239 in den Einsetzkopf 20 zurückgezogen. Dann werden sich nach Lösung der Haken 316 von dem Druck der Rücken 324 die Zahnstangen 286; 287 zurückbewegen und aus den Öffnungen 250 in den Kappen 247, 248 heraustreten. In diesem Augenblick wird die Drehung der Welle 265 die Kurvenscheibe 271 über ihren Teil mit konstantem Radius hinaus bewegt haben, und die Zahnstange 272 wird gemäß Fig. 20 nach rechts bewegt werden. Auch dies verursacht eine entgegengesetzte Bewegung zu der vorhin erläuterten Bewegung, so daß also die Stange 258 in Fig. 20 nach rechts geht und der Einsetzkopf 20 aus dem Stator 311 herausgezogen und in seine zur Spulenform 172 ausgerichtete Stellung zurückgebracht wird.
  • In den Fig. 1, 2, 2 a und 23 ist ein Handgriff 331 dargestellt, der mittels eines Hebels 3-32 und eines Lenkers 333 ein Vierweg-Luftventil 334 steuert. Preßluft wird dem Ventil 334 bei 335 zugeführt. Vom Luftventil 334 führt das Rohr 337 zum Ende eines Zylinders 339, wogegen das Rohr 336 zum anderen Ende dieses Zylinders führt (vgl. Fig. 2a). In den Zylindern 338, 339 sind Kolben 340 bzw. 341 auf Kolbenstangen 342 bzw. 343 angeordnet. Die Kolbenstange 342 ist an einem Ansatz 344 eines Gabelgliedes 345 angebracht, das auf einer Führungsstange 346 gleitet. Zinken 347 des Gabelgliedes 345 greifen in einem Ring 348 ein. Die Kolbenstange 343 ist an einem Ansatz 349 eines Gabelgliedes 350 befestigt, das auf einer Führungsstange 351 gleitet und Zinken 352 aufweist, die von einem Ring 353 ergriffen werden. Eine große Hülse 354 ist an der Trommel 125 befestigt und dreht sich mit ihr. Die Hülse 354 umschließt den Stab 228, die Hülse 201 und die Schlitzhülse 188 konzentrisch (Fig. 7 und 23). In der Hülse 354 sind mehrere Schlitze 355 vorgesehen, die sich rückwärts bis über die Ringe 348 und 353 erstrecken.
  • Die beiden Ringe 348 und 353 drehen sich zusammen mit der Hülse 354 infolge von Befestigungen 356 und 357, die sich durch die Ringe 348 und 353 und durch den Schlitz 355 in die Hülse 354 erstrecken. Auf der Innenseite der Hülse 354 an der Befestigung 357 ist die Außenspur 407 eines mit 408 bezeichneten Lagers angebracht. Die Innenspur 409 ist am rückwärtigen Ende der Schlitzhülse 188 befestigt, z. B. mittels eines Kreuzkeiles 410. Während der Ring 353 mit der Hülse 354 und der Trommel 125 umläuft, wird wegen des Lagers 408 und des Schlitzes 355 in der Hülse 354 die Schlitzhülse 188 zusammen mit dem Ring 353 gleiten, aber sich nicht drehen. Da die Schlitzhülse 188 die Trennplatten 183, 184, 185 steuert, werden diese Trennplatten durch die Kolbenstange 343 über das Gabelglied 350 und den Ring 353 betätigt. Die Befestigung 356 erstreckt sich durch den Ring 348 und den Schlitz 355 in der Hülse354 und ist an der Außenspur eines anderen, nicht dargestellten, ähnlichen Lagers befestigt. Die Innenspur dieses zweiten Lagers ist unbeweglich am rückwärtigen Ende der Hülse 201 befestigt. Auf diese Weise gleitet die Hülse 20.1 zusammen mit dem Ring 348, doch dreht sie sich nicht mit ihm. Da die Hülse 201 die Stoßblätter 193, 194, 195 steuert, werden diese ursächlich durch die Kolbenstange 342 betätigt, welche über das Gabelglied 345 und den Ring 348 wirkt.
  • Es soll nunmehr die Betätigung des Ventihs erläutert werden (vgl. Fig. 1 und 2). Wenn der Handgriff 331 gezogen wird, wird eine Klinke 363 aus der Berührung mit einem Anschlag 36'1 gelöst. Dieses verbindet das Rohr 336 mit der Zuführung 335, während das Rohr 33.7 an den nicht dargestellten Ventilauslaß angeschlossen wird. Infolgedessen gleitet der Kolben 341 im Zylinder 339 nach rechts vorwärts, da Luft durch das Rohr 336 in das linke Ende eintritt und das rechte Ende durch das Rohr 335 verläßt. Der Kolben 341 wird daher jetzt über die Kolbenstange 343 das Gabelglied 350 entlang der Führungsstange 351 verschieben, wobei der Ring 353 mitgenommen wird. Wie oben ausgeführt, werden auf diese Weise die Trennplatten 183, 184, 185 in ihre Arbeitsstellungen gebracht. Wenn das Gabelglied 350 sich dem Ende seines Weges nähert, schlägt es gegen einen schmalen Vorsprung 399, der auf einer Spindel 400 befestigt ist, so daß die Spindel geschwenkt wird. Ein verstärkter Teil 359 am anderen Ende der Spindel 400 trägt drehbar und exzentrisch ein Glied 401, an dem ein kleiner Stab 402 angebracht ist, der ein zweites Vierweg-Ventil 360 steuert.
  • Das Ventil 360 hat eine Zuführung 403, einen nicht dargestellten Auslaß und zwei Rohre 404, 405, von denen das erste zum vorderen oder rechten Ende des Zylinders 338 und das zweite zum rückwärtigen Ende des Zylinders führt (nicht dargestellt). Die Bewegung des Stabes402 nach rechts verbindet das Rohr405 mit der Zuführung 403 und andererseits das Rohr 404 mit dem Auslaß. Infolgedessen werden der Kolben 340 und die Kolbenstange 342 sich nach rechts bewegen, und zwar in derselben Art, wie der Kolben 341 betätigt wurde; hierdurch werden das Gabelglied 345 und der Ring 348 bewegt und auf diese Weise die Stoßblätter 193, 194, 195 in der erläuterten Weise gesteuert.
  • tin Arm 362 steht von dem Gabelglied 345 vor. Er trägt den vorhin erwähnten Anschlag 361 und einen zweiten Anschlag 406. Wenn das Gabelglied 345 in seine äußerste Stellung nach vorn gleitet, wird der Anschlag 406 gegen den verstärkten Teil 359 schlagen und ihn drehen, wodurch der Stab 402 wegen der exzentrischen Bewegung des Gliedes 401 aus dem Ventil 360 herausgezogen wird. Dies verbindet das Rohr 405 mit dem Luftauslaß und das Rohr 404 mit der Luftzuführung 403. Infolgedessen tritt die Luft in den Vorderraum des Zylinders 338 und verläßt seinen hinteren Raum. Der Kolben 340 gleitet zurück und nimmt das Gabelglied 345 und den Ring 348 mit. Die Stoßblätter 193, 194, 195 kehren infolgedessen wieder in ihre Ausgangsstellung innerhalb des Kerns 123 zurück.
  • Wenn das Gabelglied 345 seine Ausgangsstellung erreicht, berührt der Anschlag 361 die Klinke 363, die infolge des Freilassens des Handgriffes 331 durch den Arbeiter wieder in ihre berührungsbreite Stellung zurückgegangen ist. Die Berührung der Klinke 363 verbindet das Rohr 336 mit dem Ventilauslaß und das Rohr 337 mit der Luftzuführung; der Kolben, 341 wird daher zurückgleiten, das Gabelglied 350 und der Ring 353 werden zurückgezogen, und die Trennplatten 183, 184 und 185 kehren in ihre Ausgangsstellungen innerhalb des Kerns 123 zurück.
  • Damit sind die Trennplatten 183, 184, 185 und die Stoßblätter 193, 194, 195 bereit für einen neuen Arbeitsgang, welcher durch die Betätigung des Handgriffes 331 eingeleitet wird.
  • Aus Fig. 2 ersieht man, daß die Drahtspannvorrichtung 12 vier Führungsrollen 364 aufweist, welche auf einem Glied 365 gelagert sind, das um einen Stift 366 schwingt, der in einer Verlängerung 367 des Gehäusestückes 368 angebracht ist. Ein Stift 369 ist bei 3.70 in dem Glied 365 drehbar und wird an seinem anderen Ende in einer Öffnung 371 des Gehäusestückes 368 lose gehalten, so daß er vor- und zurückgleiten kann. Nicht dargestellte Mittel drücken den Stift 369 in die in Fig. 2 dargestellte Stellung. Infolge dieser Anordnung ist die Möglichkeit einer unzulässigen Spannung im Draht 11 vermieden, da der Stift 369 in das Gehäuse 368 hineingleiten wird, wenn die Spannung im Draht steigt, und weil hierdurch die Spannung verringert wird. Eine solche unzulässige Spannung könnte zu einem fehlerhaften Aufwickeln des Drahtes 11 zu Spulen 233 auf der Spulenform 172 führen.
  • An Hand der Fig. 20 soll nunmehr die Arbeitsweise der Maschine beschrieben werden. Der Druck eines Arbeiters auf die Fußstange des Fußhebels 9 betätigt das Kupplungsglied 10, so daß einer der Haken 40 und 39 das T-Stück 44 ergreift. Der Eingriff des einen oder anderen Hakens in das T-Stück 44 wird dieses T-Stück auf der Nabe 392 des Bügels 46 schwenken, wodurch eine Verbindung zwischen einem der Motoren 1 und 2 und der Riemenscheibe 82 geschaffen wird. Die Auswahl des Motors wird dadurch bestimmt, welcher der Haken 39 und 40 das T-Stück 44 ergreift. Dies wird wiederum durch die Stellung des Umlegers 43 in der oben beschriebenen Weise bestimmt. Nimmt man an, daß sich die Vorrichtung in der in der Zeichnung dargestellten Stellung befindet, so befindet sich der Umleger 43 in einer Stellung, in der er die Anschlagstange 42 berührt, um auf diese Weise ein Eingreifen des Hakens 40 in das T-Stück 44 zu verhindern; infolgedessen wird der Haken 39 das T-Stück ergreifen. Dadurch kuppelt die Schaltkupplung6 den Motorl mit der Riemenscheibe82, wie dies oben beschrieben wurde, und die Riemenscheibe 82 dreht sich im Uhrzeigersinn. Hierdurch werden wiederum über die Keilriemen 98 die Riemenscheibe 97 und die Trommel 125 im Uhrzeigersinn gedreht. Gemäß Fig. 7 kann die Führung 17 mit der Trommel 125 umlaufen. Die Führung 17 dreht sich um die Spulenform 172, auf der die Spulen gebildet werden. Mittels der Rohrhülse 167 ist auf der Führung 17 ein Drahtschlitten 16 angebracht, der auf der Führung 17 hin-und hergleiten kann, wenn die Anordnung um die Spulenform 172 umläuft. Wie beschrieben, drehen sich die Leitspindeln 159 und 160 um ihre Achsen, wenn die Führung 17 um die Spulenform 172 umläuft. Wenn eine Spulenwickelarbeit beginnt, befindet sich der Schlitten 16 in der in Fig. 10 dargestellten Stellung. Sobald die Führung 17 mit dem Umlauf im Uhrzeigersinn beginnt, wird der Draht 11, der gemäß Fig. 10 im Halten 171 festgehalten wird, einen Zug in umgekehrter Richtung ausüben. Betrachtet man nun auch die Fig. 21, so sieht man, daß beim Beginn des Umlaufes der Führung 17 im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 20 (und entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gemäß Fig. 21) der Draht bestrebt ist, einen entgegengesetzten Zug auszuüben. Dies veranlaßt den Schlitten 16, auf dem Führungsrohr 154 zu schwenken, wobei die Halbmutter 377 des Körpers 168 die Leitspindel 159 ergreift. Da sich die Leitspindel 159 um ihre Achse dreht, wenn die Führung umläuft, wird sich der Schlitten 16 entlang der Führung 17 bewegen, sobald die Führung 17 um die Spulenform 172 umläuft. Infolgedessen wird der Draht 11 in der oben beschriebenen Weise auf die Spulenform 172 aufgewickelt.
  • Dann ist es-notwendig, die so gebildeten Spulen von der Spulenform abzunehmen, um Platz für eine neue Wickelarbeit zu schaffen. Dies wird mittels der Trennplatten 183, 184 und 185 und mittels der Stoßblätter 193, 194 und 195 erreicht (vgl. Fig. 8). Die Trennplatten und die Stoßblätter werden durch die Ventilanordnung und die Hülsenkonstruktion betätigt (vgl: Fig. 1, 2, 2a und 23). Bei Betätigung dieser Ventilanordnung gleiten die Trennplatten vorwärts, um die auf die drei verschiedenen Formteile 173, 174 und 175 der Spulenform 172 aufgewickelten Spulen zu trennen (vgl. Fig. 10). Anschließend betätigt die Ventilanordnung die Stoßblätter 193, 194 und 195, welche zwischen den Trennplatten gleiten, um die gebildeten Spulen von der Spulenform 172 abzustreifen und sie in die Schlitze 231 des Einsetzkopfes 20 zu bringen. Wenn die Trennplatten vorwärts bewegt sind, gelangt die Schlitzhülse 188, welche sie betätigte, nach vorn, um einen Gleitblock (Fig. 7) anzustoßen und dadurch die Formflankenteile 180, 181 und 182 der Spulenform 172 nach innen zu bewegen, wie dies erläutert wurde. Infolgedessen stören diese nicht die Arbeit der Stoßblätter beim Abnehmen der geformten Spulen. Wenn der Blattstift 200 die Stoßblätter vorwärts schiebt, so bewegt er gleichzeitig einen quergestellten Rückstellring 219 mittels eines Stabpaares 217 nach vorn. Wenn die Stoßblätter die gebildete Spule von der Spulenform 172 herunter in die Schlitze 231 des Einsetzkopfes 20 bringen, ist infolgedessen der quer gestellte Rückstellring 219 gegen den U-Steg 223 eines U-Hebels 222 gestoßen, der in der beschriebenen Weise auf dem Drahtschlitten 16 angebracht ist; infolgedessen wird der Drahtschlitten 16 auf dem Führungsrohr 154 ohne Berührung mit einer der Leitspindeln 159 und 160 entlang gleiten, und zwar zurück in seine Ausgangsstellung am äußeren Ende der Führung 17. Auf diese Weise hat die Betätigung der Ventilanordnung der Fig. 1, 2, 2 a und 23 die Spulen von der Spulenform 172 entfernt und den Drahtschlitten 16 in die Bereitschaftsstellung für den neuen Arbeitsgang zurückgeführt. Wie erläutert, wird die Ventilanordnung anschließend selbsttätig das Zurückziehen der Trennplatten und der Stoßblätter in den Kern 123 und des quer gestellten Rückstellringes 219 zur Stirnseite des Kerns 123 veranlassen. Man sieht weiterhin, daß in diesem Augenblick die Nockenscheibe 108 die Kurvernabnehmerrolle89 berührt, um die Spulenwicklungsarbeit zu unterbrechen, während die Nockenscheibe 109 die Kurv enabnehmerstange 92 berührt, um den Umleger 43 in eine Stellung zu bringen, in welcher der Haken 39 bei der nächsten Betätigung das T-Stück 44 nicht ergreifen kann. Aus diesem Grunde wird nunmehr der Haken 40 das T-Stück beim nächsten Beginn einer Wickelarbeit ergreifen, und das bedeutet, daß die entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn folgende Bewegung des Motors 2 gemäß Fig. 20 auf die Führung 17 übertragen wird, so daß die Spulen in umgekehrtem Sinn gewickelt werden. Auch die Achse 91 des Zählwerkes 94 dreht sich jetzt in umgekehrtem Sinn wegen der umgekehrten Drehung, und die Arbeit endigt, wenn die Nockenscheibe 90 die Kurvenabnehmerrolle 89 berührt. In diesem Augenblick befindet sich die Vorrichtung in der zuerst beschriebenen Stellung und ist bereit für die nächste Arbeitsweise im Uhrzeigersinn.
  • Es sei wiederholt, daß die Vorderspulen in die Schlitze 231 des Einsetzkopfes 20 eingebracht wurden, der in diesem Augenblick am Ende der Spulenform 172 steht. Ein Schließen des Schalters 264 leitet die Arbeit des Getriebemotors 21 für eine seitens der Nockenscheibe 23 gesteuerte halbe Umdrehung ein. Wie erläutert, werden dabei die Kurvenscheiben 270 und 271 zusammen mit der Welle 265 um 180° gedreht. Die Gestalt der Kurvenscheiben bewirkt, daß die Kurvenscheibe271 fast völlig gearbeitet hat, bevor die Kurvenscheibe 270 mit irgendeiner Arbeit beginnt. Die Kurvenscheibe 271 bewegt den Stab 258 und entsprechend den Einsetzkopf 20 in der vorbeschriebenen Weise nach links. Diese Bewegung wird unter dem Einfluß der Kurvenscheibe 271 fortgesetzt, bis der Einsetzkopf 20 sich in der in Fig. 14 dargestellten Stellung innerhalb des zu bewickelnden Stators 311 befindet. Die Kurvenscheibe 270 hat dann ihren Teil mit konstantem Radius hinter sich gebracht und läßt die Zahnstangen 286 und 287 in der vorbeschriebenen Weise vorrücken. Die beiden Zahnstangen bewegen sich durch Öffnungen 250 in den Kappen 247 und 248 (Fig. 19) und stoßen die Stoßschuhe 238 und 239 innerhalb des Mantels 234 des Einsetzkopfes 20 nach vorn. Diese Arbeit kann man auch an Hand der Fig.15, 16, 17 und 18 verfolgen. Wie die Fig. 15 und 16 zeigen, bewegen die Zahnstangen 286 und 187 die Stoßschuhe 238 und 239 vorwärts. Die Scheiben 255 und die Vorsprünge 253 auf den Stoßschuhen zwingen die Spulen aus den Schlitzen 231 des Einsetzkopfes 20 heraus und in die Nuten 314 des Stators 311.
  • Der Stator 311 wird in zwei Halbringen 297 und 300 gehalten, wobei der Halbring 300 beweglich und einstellbar ist, damit man die Anordnung verschiedenen Statorbreiten anpassen kann. Nachdem die Stoß-Schuhe ihre in Fig. 18 dargestellte Stellung erreicht haben, bewirkt eine weitere Betätigung des Schalters 264 eine weitere halbe Umdrehung der Welle 265 durch den Getriebemotor 21. Die Kurvenscheiben 270 und 271 sind so gestaltet, daß nunmehr die vorhin beschriebenen Arbeitsschritte sich in umgekehrter Reihenfolge wiederholen. Zuerst werden die Zahnstangen 286 und 287 in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht, wobei sie die Stoßschuhe 238 und 239 in der beschriebenen Weise in den Einsetzkopf 20 zurückziehen; dann werden die Stange 258 und der Einsetzkopf 20 gemäß Fig. 20 nach rechts bewegt, bis der Einsetzkopf 20 wieder dem Ende der Spulenform 172 gegenübersteht und für eine weitere Wicklungsarbeit bereit ist. Man sieht ohne weiteres, daß in der gleichen Zeit, in der geformte Spulen in den Stator 311 eingesetzt werden, eine weitere Spule auf der Spulenform 172 gewickelt wird. Die Maschine erfüllt daher eine doppelte Aufgabe in wirksamer Weise, indem sie verschiedene miteinander verbundene Elemente aufweist, welche zusammenwirkende Arbeiten durchführt, die trotzdem so weit voneinander getrennt sind, daß zwei verschiedene Funktionen, nämlich das Wickeln und das Einsetzen von Spulen, gleichzeitig in verschiedenen Teilen der Maschine durchgeführt werden können.
  • Man sieht, daß ungeachtet der Erwähnung einer Handbetätigung für das Kupplungsglied 10 die Ventilanordnung der Fig. 1, 2 und 2 a und des Getriebemotors 21 diese Funktionen ohne weiteres in irgendeiner an sich bekannten Weise selbsttätig gesteuert werden können, ohne dadurch das Wesen der vorliegenden Erfindung zu ändern. Weiterhin ist zwar eine besondere Ventilanordnung für die Steuerung der Stoßblätter und der Trennplatten der Maschine beschrieben, doch können auch andere Mittel hierfür gesetzt werden, um genau dieselben Arbeitsvorgänge in derselben Weise durchzuführen, Dies trifft auch für die Schaltkupplung 6 und das Kupplungsglied 10 zu, die zwar im einzelnen beschrieben wurden, um ein volles Verständnis der gesamten Arbeitsweise der Maschine zu ermöglichen, die jedoch ohne Abänderung des Wesens der Erfindung anders ausgebildet werden können.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß die Erfindung eine Spulenwickelmaschine für den Stator einer elektrischen Maschine schafft, welche mit einer besonderen Folge der Arbeitsschritte arbeitet. Ferner sieht man aus der Beschreibung, daß die Spulenwickelarbeit schnell und genau durchgeführt wird und daß sie gleichzeitig mit dem Einsetzen einer anderen Spule in die Nuten des Stators durchgeführt werden kann. Ein anderes für die Erfindung wesentliches Merkmal besteht darin, daß die Spulen in die Nuten des Stators sehr genau eingesetzt werden, um den zur Verfügung stehenden Raum innerhalb der Nuten ohne Überquerungen oder andere störende Erscheinungen möglichst günstig auszunutzen.
  • Obgleich die Erfindung in Anlehnung an ein bestimmtes Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, sind Verbesserungen und Änderungen möglich, ahne daß dadurch vom Wesen der Erfindung abgewichen wird.

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Maschine zum Wickeln von Spulen für Elektromotoren und zum Einführen der gewickelten Spulen in Statornuten eines Elektromotors, gekennzeichnet durdh einen Spulenwickler mit zwei in entgegengesetzten Richtungen arbeitenden, den Spulenwickler abwechselnd zur Bildung aufeinanderfolgender Spulengruppen um eine Spulenform drehenden Motoren, durch einen ersten Schlitten, der die gewickelten Spulen von der Spulenform abschiebt und sie in ein Transportmittel zur Einführung in den Stator abgibt, und durch einen zweiten Schlitten, der die Spulen vom Transportmittel abschiebt und sie in die Statornuten einführt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenwickler eine drehbare Trommel und einen auf der Trommel zu gemeinsamem Umlauf mit ihm und gegenüber ihm axial verschiebbar angebrachten Drahtträger aufweist, der bei der Drehung der Trommel um die Spulenform Spulen auf die Form aufwickelt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Brems- und Kupplungsmittel, die den Spulenwickler wahlweise an einen der Motoren anschließen, und durch ein Zählwerk, welches eines der Brems- und Kupplungsmittel auswählt, um die Drehung des Spulenwicklers durch einen der Motoren zu bewirken, wobei die Bewegung der ausgewählten Brems- und Kupplungsmittel einen der Motoren des Spulenwicklers einschaltet, so daß er in derselben Richtung wie der ausgewählte Motor arbeitet, und wobei das Zählwerk den Spulenwickler vom ausgewählten Motor löst, sobald eine vorgegebene Windungszahl gewickelt ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brems- und Kupplungsmittel ein schwenkbares Joch aufweisen, welches die Bremsen und Kupplungen der Brems- und Kupplungsmittel einzeln betätigt und zwischen zwei am Joch befestigten Ansätzen ein schwenkbares Glied aufweist, welches bei seiner Schwenkung einen der Ansätze berührt, um dadurch das Joch zu schwenken und durch eine der Bremsen und Kupplungen einen der Motoren zur Betätigung des Spulenwicklers einzuschalten.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Haken derart angeordnet sind, daß sie das schwenkbare Glied schwenken und dabei einen der Motoren zur Betätigung des Spulenwicklers auswählen, wobei die Zählvorrichtung wahlweise mit einem der Haken zusammenarbeitet, um ihn außer Eingriff mit dem schwenkbaren Glied zu halten, so daß der andere Haken das schwenkbare Glied ergreifen kann, um die Drehrichtung des Spulenwicklers zu bestimmen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenform einen Block aufweist mit zwei flachen Oberflächen, mit einem praktisch durch seine ganze Länge von Seite zu Seite gehenden Schlitz, mit gewölbten, von jeder Seite des Schlitzes vorstehenden seitlichen Trägern für die auf die Form gewickelten Spulen, mit diese seitlichen Träger nach außen drückenden Federn und mit einem Schlitten, der es den Federn ermöglicht, die seitlichen Träger nach innen zu bewegen, um nach dem Wickeln die Abnahme der Wicklungen von der Form zu erleichtern.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rändern der flachen Oberflächen über einen Teil ihrer Länge Wände vorstehen, die aus Abschnitten bestehen, wobei jeder Abschnitt höher ist als der vorhergehende Abschnitt, und daß die gewölbten seitlichen Träger entsprechend den Wandabschnitten steigend aus dem Schlitz vorstehen, so daß die Wandabschnitte und die gewölbten seitlichen Träger auf der Form beim Wickeln je nach dem Wickelort Spulen verschiedener Größe entstehen lassen. B.
  8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, däß die gewölbten seitlichen Träger entsprechend den Wandabschnitten über und unter den Trägern steigend aus dem Schlitz vorstehen, wobei die gewölbten seitlichen Träger im Längsschnitt kurvenförmig abwechselnde Erhöhungen und Vertiefungen aufweisen, deren Krümmungen von Rillen gleichen Abstandes unterbrochen sind, die eine Einzeldrahtlitze aufnehmen können.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Teilerplatten zwischen den auf die Spulenform aufgewickelten, verschiedene Größe aufweisenden Spulen und Stoßplatten zwischen den Teilerplatten gegen die Spulen verschiebbar sind, um die Spulen von der Form abzuschieben.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilerplatten in einem festen Kern in der Nähe des einen Endes der Spulenform derart gleitfähig angeordnet sind, daß sie teilweise aus dem Kern heraus und über die Form zwischen die Spulen gleiten können, und daß die Stoßplatten abwechselnd mit den Teilerplatten in dem Kern derart gleitfähig angeordnet sind, daß sie teilweise aus dem Kern heraus und über den Kern zwischen den Teilerplatten gegen die Spulen gleiten können, wobei sie die Spulen von der Form abschieben.
  11. 11. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spulentransportmittel einen Zylinder mit festem Kern und parallelen Schlitzen aufweist, die sich von der Kernoberfläche aus erstrecken, wobei sich jeder der Schlitze in derselben Ebene befindet, in der eine der Windungen liegt, und daß der Zylinder dem einen Ende der Spulenform benachbart ist, wenn die Windungen von der Spulenform 'tieruntergeschoben werden, wobei ein Teil jeder Windung in einen der Schlitze eintritt.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder einen Mantel und einen Kern innerhalb des Mantels aufweist, wobei sich der Mantel auf jeder Seite über den Kern hinaus erstreckt, so daß auf jeder Seite des Kerns Räume entstehen, in die sich die Spulen nach dem Einbringen in die Schlitze erstrecken, und daß ferner zwei Stößel in jedem der Räume, vor- und rückwärts verschiebbar, und ein Motor vorgesehen sind, der den,Zylinder rnach derAufnahmederSpulen in die Schlitze in die Nähe des zu wickelnden Stators bringt und die Stößel im Mantel vorschiebt; um die Spulen vom Zylinder in den Stator zu schieben:
  13. 13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Stößeln vorgesehene Blätter sich eine verhältnismäßig kurze Strecke von jedem Stößel in die Schlitze auf jeder Seite des Kerns erstrecken, wobei die Blätter in den Schlitzen gleiten können, wenn die Stößel im Mantel gleiten, so daß die Spulen vom Zylinder abgeschoben werden.
  14. 14. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Spulentransportmittel zugeordnete Elektromotor eine Welle antreibt, die an ein Kupplungsglied angeschlossen ist, das seinerseits bei einer vorgegebenen Drehung der Welle das Spulentransportmittel in den Stator einführt und die Spulen durch eine weitere vorgegebene Wellendrehung in den Stator einsetzt:
  15. 15. Maschine nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch einen Unterbrecher, der den Motorstromkreis nach einer halben Wellendrehung öffnet.
  16. 16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied zwei Nokken auf der Welle, zwei Nockenabtaster, eine Zahnstange an jedem Nockenabtaster, ein erstes Getriebe für die eine Zahnstange und ein zweites Getriebe für die andere Zahnstange aufweist, wobei das erste Getriebe das Spulentransportmittel bewegt und das zweite Getriebe die Spulen im Stator ausrichtet.
  17. 17. Maschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Spulentransportmittel nach dem Einführen der Spulen durch eine weitere vorbestimmte Wellendrehung in seine Ausgangslage zurückgeführt wird.
  18. 18. Maschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwei an das zweite Getriebe angeschlossene Zahnstangen mit nach außen gedrückten Klinken versehen sind, die zum Ergreifen der Stößel bei der Rückbewegung der Zahnstange und zum Zurückziehen der Stößel in das Spulentransportmittel dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 584 471, 717 282, 719 149, 811003; schweizerische Patentschrift Nr. 275 587; USA.-Patentschrift Nr. 2 514 251; Der Elektromeister, 1951, S. 4, rechte Spalte.
DEG15753A 1953-11-12 1954-11-10 Maschine zum Wickeln von Spulen fuer Elektromotoren Pending DE1031879B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1031879XA 1953-11-12 1953-11-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1031879B true DE1031879B (de) 1958-06-12

Family

ID=22293848

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG15753A Pending DE1031879B (de) 1953-11-12 1954-11-10 Maschine zum Wickeln von Spulen fuer Elektromotoren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1031879B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290245B (de) * 1962-03-20 1969-03-06 Vsesojusni Nii Elektromechanik Vorrichtung zum Wickeln von Spulen auf Schablonen und zum Einfuehren dieser Spulen in die Statoren von elektrischen Maschinen

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE584471C (de) * 1929-08-16 1933-09-20 Aeg Wickelmaschine zum Einlegen der Wicklung in Nuten, insbesondere von Staendern elektrischer Maschinen
DE717282C (de) * 1938-03-03 1942-02-11 Garbe Lahmeyer & Co Ag Wickelmaschine fuer in Nuten liegende Wicklungen der Staender elektrischer Maschinen
DE719149C (de) * 1938-04-14 1942-03-31 Garbe Lahmeyer & Co Ag Wickelmaschine fuer in Nuten liegende Wicklungen
US2514251A (en) * 1945-03-12 1950-07-04 Lyster L Brunson Coil-winding head
CH275587A (fr) * 1947-11-07 1951-05-31 Cem Comp Electro Mec Machine à bobiner les stators de machines électriques.
DE811003C (de) * 1949-01-01 1951-08-16 Schuemann Fa Heinrich Vorrichtung zum Wickeln von Spulen fuer elektrische Maschinen

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE584471C (de) * 1929-08-16 1933-09-20 Aeg Wickelmaschine zum Einlegen der Wicklung in Nuten, insbesondere von Staendern elektrischer Maschinen
DE717282C (de) * 1938-03-03 1942-02-11 Garbe Lahmeyer & Co Ag Wickelmaschine fuer in Nuten liegende Wicklungen der Staender elektrischer Maschinen
DE719149C (de) * 1938-04-14 1942-03-31 Garbe Lahmeyer & Co Ag Wickelmaschine fuer in Nuten liegende Wicklungen
US2514251A (en) * 1945-03-12 1950-07-04 Lyster L Brunson Coil-winding head
CH275587A (fr) * 1947-11-07 1951-05-31 Cem Comp Electro Mec Machine à bobiner les stators de machines électriques.
DE811003C (de) * 1949-01-01 1951-08-16 Schuemann Fa Heinrich Vorrichtung zum Wickeln von Spulen fuer elektrische Maschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290245B (de) * 1962-03-20 1969-03-06 Vsesojusni Nii Elektromechanik Vorrichtung zum Wickeln von Spulen auf Schablonen und zum Einfuehren dieser Spulen in die Statoren von elektrischen Maschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2918687C2 (de)
DE3114407C2 (de)
DE1203873B (de) Vorrichtung zum automatischen Bandagieren der Wicklungskoepfe von in Nuten eines Statorkoerpers elektrischer Maschinen eingelegten Wicklungen
DE2513776C3 (de) Vorrichtung zum Bilden und Abtransportieren von Paketen aus Beuteln
DE1155211B (de) Garnzufuehr- und Garnwechselvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen
DE2313719C3 (de) Zusatzvorrichtung für Spulenwickelm aschinen
DE1031879B (de) Maschine zum Wickeln von Spulen fuer Elektromotoren
DE7018344U (de) Selbsttaetige vorrichtung zum beschicken von automatischen drehbaenken mit runden oder profilierten werkstoffstangen.
DE948246C (de) Patrizensetz- und Zeilenenddruckmaschine
DE584471C (de) Wickelmaschine zum Einlegen der Wicklung in Nuten, insbesondere von Staendern elektrischer Maschinen
DE625267C (de) Farbbandschalt- und -feststellvorrichtung, insbesondere fuer Schreibmaschinen, bei denen die Durchschlaege mit Hilfe von Hilfsfarbbaendern hergestellt werden
DE836924C (de) Konusschaermaschine
DE626644C (de) Spulenwickelmaschine
DE1916522A1 (de) Maschine zum Wickeln von Spulen
DE1291662B (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Einlegen von Wickelkernen in eine Wickeleinrichtung fuer Faserbaender an Spinnereivorbereitungsmaschinen, insbesondere Strecken
AT157842B (de) Maschine zum Verschnüren von Briefen, Schriftstücken od. dgl. zu Bündeln oder zum Verschnüren von einem oder mehreren Gegenständen.
DE765635C (de) Drahtklammernagelmaschine mit selbsttaetiger Klammerbildung
DE1538842C3 (de) Vorrichtung zur Herstellung von konzentrischen Wicklungsspulen für Statoren elektrischer Maschinen
DE857593C (de) Vorrichtung an selbsttaetigen Plattenwechslern fuer Schallplattenwiedergabeapparate
DE1485396C (de) Maschine zum Anbringen von Fadenschlaufen an einem Textilmaterial
CH332977A (de) Maschine zum Wickeln von Spulen für Elektromotoren
DE1160608B (de) Spulvorrichtung zum Wickeln eines aus mehreren Wickellagen eines Drahtes bestehenden mehreckigen Wulstkernes fuer Fahrzeugreifen
DE199424C (de)
DE3406515A1 (de) Maschine zum pressen und umschnueren von ballen
DE1800743C3 (de) Vorrichtung zum Wickeln der bundförmigen Schluß wick Iu ng an Spulmaschinen