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DE10317600A1 - Integrierter Transceiverschaltkreis und Kompensationsverfahren im integrierten Transceiverschaltkreis - Google Patents

Integrierter Transceiverschaltkreis und Kompensationsverfahren im integrierten Transceiverschaltkreis Download PDF

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DE10317600A1
DE10317600A1 DE2003117600 DE10317600A DE10317600A1 DE 10317600 A1 DE10317600 A1 DE 10317600A1 DE 2003117600 DE2003117600 DE 2003117600 DE 10317600 A DE10317600 A DE 10317600A DE 10317600 A1 DE10317600 A1 DE 10317600A1
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signal
receiver
damper unit
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Zdravko Boos
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Infineon Technologies AG
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
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    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/50Circuits using different frequencies for the two directions of communication
    • H04B1/52Hybrid arrangements, i.e. arrangements for transition from single-path two-direction transmission to single-direction transmission on each of two paths or vice versa
    • H04B1/525Hybrid arrangements, i.e. arrangements for transition from single-path two-direction transmission to single-direction transmission on each of two paths or vice versa with means for reducing leakage of transmitter signal into the receiver

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Abstract

Um im Duplexbetrieb eine durch das Sendesignal erzeugte Störung im Empfangssignal zu kompensieren, weist der erfindungsgemäße integrierte Transceiverschaltkreis einen Sender (S), einen Empfänger (E) und eine Verstärker/Dämpfereinheit (41) auf, die zwischen den Ausgang (40.1, 40.2) des Senders (S) und den Eingang (39.1, 39.2) des Empfängers (E) geschaltet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen integrierten Transceiverschaltkreis sowie ein Kompensationsverfahren im integrierten Transceiverschaltkreis, der einen integrierten Empfänger und zusätzlich einen integrierten Sender aufweist. Mit Hilfe des integrierten Transceiverschaltkreises kann über einen Duplexer und eine Antenne gleichzeitig ein Sendesignal ausgesandt und ein Empfangssignal empfangen werden.
  • Derartige Transceiverbausteine finden beispielsweise im Mobilfunkbereich Verwendung. Insbesondere, wenn ein integrierter Transceiverbaustein für die Mobilfunktechnik im Duplex-Modus, das heißt bei gleichzeitigem Senden und Empfangen, arbeitet, besteht eines der größten Probleme darin, dass ein Teil des Sendesignals durch Übersprechen auch im Empfänger auftritt. Bei einem UMTS-System beträgt der Anteil des Sendesignals im Empfangspfad -21 dBm und ist damit das größte Störsignal im Empfangspfad. Der Sendesignalanteil von -21 dBm im Empfangspfad ergibt sich dabei aus einer Ausgangsleistung des Senders in Höhe von +24 dBm für einen Klasse 4 Sender und einer Duplexerdämpfung von typischerweise 45 dB. Die 45 dB-Dämpfung im Duplexer wird bei einer 190 MHz Duplex-Distanz erreicht. Einige andere CDMA-Systeme haben eine Duplex-Distanz von lediglich 40 MHz, was bei einer Empfangsfrequenz von 2 GHz den Aufbau des Duplexers relativ komplex und schwierig macht. Konsequenzen daraus sind unter anderem ein höherer Platzbedarf auf dem integrierten Transceiverbaustein, eine höhere Einfügungsdämpfung im Empfangs- und im Sendepfad und eine höhere Komplexität, was letztendlich zu einem höheren Preis führt, wenn ein schaltbarer oder anpassbarer Duplexer verwendet wird.
  • Bisher wurde das Problem der Störung des Empfangssignals durch das Sendesignal im Duplexbetrieb dadurch gelöst, dass ein Filter und/oder ein schaltbarer/anpassbarer Duplexfilter verwendet wurde. Zur Lösung des Problems war es zudem erforderlich, dass ein Oberflächenwellenfilter, welches auch als Surface Acoustic Wave Filter (SAW) bezeichnet wird und ein rauscharmer Verstärker, welcher auch als Low Noise Amplifier (LNA) bezeichnet wird, erforderlich sind. Das Oberflächenwellenfilter ist dabei zwischen dem rauscharmen Verstärker und einem im Empfängerpfad angeordneten zweiten rauscharmen Verstärker oder Mischer angeordnet. Nachteilhafterweise steigt dadurch der externe Beschaltungsaufwand und die Anzahl der extern erforderlichen Bauelemente, also der Bauelemente außerhalb des integrierten Transceiverschaltkreises.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist es, einen integrierten Transceiverschaltkreis und ein Kompensationsverfahren im integrierten Transceiverschaltkreis anzugeben, bei dem die durch das Sendesignal im Empfangssignal verursachte Störung während des Duplex-Betriebs ohne zusätzliche externe Mittel kompensiert werden kann.
  • Die Aufgabe wird durch einen integrierten Transceiverschaltkreis mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
  • Der integrierte Transceiverschaltkreis weist dazu einen Sender, einen Empfänger und eine Verstärker/Dämpfereinheit auf, die zwischen den Ausgang des Senders und den Eingang des Empfängers geschaltet ist. Dadurch wird der Störsignalanteil im Empfangssignal mit dem durch die Verstärker/Dämpfereinheit erzeugten Kompensationssignal kompensiert.
  • Die Aufgabe wird zudem durch ein Kompensationsverfahren in einem integrierten Transceiverschaltkreis mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 11 gelöst.
  • So wird bei dem erfindungsgemäßen Kompensationsverfahren mittels eines im Transceiverschaltkreis integrierten Senders ein zu sendendes Signal erzeugt. Zudem wird in einem im Transceiverschaltkreis vorhandenen Empfangspfad ein empfangenes Signal mit einem Kompensationssignal überlagert, wobei das Kompensationssignal mittels einer im Transceiverschaltkreis integrierten Verstärker/Dämpfereinheit aus dem zu sendenden Signal erzeugt wird.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den in den abhängigen Patentansprüchen angegebenen Merkmalen.
  • Bei einer ersten Weiterbildung des erfindungsgemäßen integrierten Transceiverschaltkreises ist die Verstärker/Dämpfereinheit über einen Summierer mit dem Eingang des Empfängers verbunden. Auf diese Art und Weise lässt sich einfach und kostengünstig das aus dem Sendesignal gewonnene Kompensationssignal mit dem empfangenen Signal verknüpfen.
  • Bei einer zweiten Weiterbildung des erfindungsgemäßen integrierten Transceiverschaltkreises weist die Verstärker/Dämpfereinheit eine einstellbare Phase auf. Durch eine Phasenverschiebung von beispielsweise 180° kann aus dem Sendesignal ein um 180° phasenverschobenes Kompensationssignal erzeugt werden, das durch eine einfache Überlagerung mit dem Empfangssignal den durch das Sendesignal erzeugten Störanteil kompensiert.
  • Bei einer dritten Weiterbildung des erfindungsgemäßen integrierten Transceiverschaltkreises weist die Verstärker/Dämpfereinheit eine einstellbare Verstärkung/Dämpfung auf. Dies hat den Vorteil, dass die Kompensation des durch das Sendesignal erzeugten Störsignalanteils in Abhängigkeit von den verwendeten externen Bauelementen, beispielsweise eines externen Sendeleistungsverstärkers, eingestellt werden kann.
  • Vorteilhafterweise weist der integrierte Transceiverschaltkreis in der Verstärker/Dämpfereinheit ein RC-Glied auf. Damit kann auf einfache und kostengünstige Art und Weise eine Dämpfung des Sendesignals erreicht werden, ohne dass dazu zusätzlich Energie benötigt wird.
  • Vorteilhafterweise kann der integrierte Transceiverschaltkreis gemäß der Erfindung in der Verstärker/Dämpfereinheit auch eine Varaktordiode aufweisen. Mit Hilfe der Varaktordiode kann die Dämpfung in der Verstärker/Dämpfereinheit eingestellt werden.
  • Zudem ist es von Vorteil, wenn der erfindungsgemäße integrierte Transceiverschaltkreis eine Steuereinheit aufweist, über welche die Phase der Verstärker/Dämpfereinheit einstellbar ist. Damit kann die Kompensation des Störsignals im Empfangssignal an externe Bauelemente, welche mit dem Sende- bzw. Empfangspfad des integrierten Transceiverschaltkreises verbunden sind, angepasst werden.
  • Darüber hinaus kann im integrierten Transceiverschaltkreis über die Steuereinheit der Verstärkungs- oder Dämpfungsfaktor der Verstärker/Dämpfereinheit einstellbar sein. Damit kann die Anpassung der Kompensation automatisch erfolgen.
  • Der erfindungsgemäße integrierte Transceiverschaltkreis kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung im Empfänger eine Mischereinheit aufweisen, um das Empfangssignal herunterzumischen. Zudem ist im Transceiverschaltkreis eine Analog-Digital-Wandlereinheit vorgesehen, die zwischen die Mischereinheit und die Steuereinheit geschaltet ist. Mit Hilfe dieser Ausführungsform kann ein Regelkreis gebildet werden, über den die optimale Einstellung des Verstärkungs- bzw. des Dämpfungsfaktors für die Verstärker/Dämpfereinheit ermittelt werden kann. Der integrierte Transceiverschaltkreis kann dadurch automatisch optimal an die inneren und äußeren Bedingungen angepasst werden.
  • Schließlich kann bei einer zusätzlichen Weiterbildung der Erfindung des integrierten Transceiverschaltkreises die Analog-Digital-Wandlereinheit auch als Komparator ausgebildet sein.
  • Bei einer ersten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Kompensationsverfahrens im integrierten Transceiverschaltkreis wird zur Kalibrierung die Verstärkung/Dämpfung der Verstärker/Dämpfereinheit solange variiert, bis die Amplitude des im Empfangspfad empfangenen Signals minimal ist. Dadurch wird eine Optimierung, das heißt eine Minimierung der durch das Sendesignal bedingten Störung erreicht.
  • Bei einer zweiten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Kompensationsverfahrens wird mittels der Verstärker/Dämpfeinheit die Phase des Kompensationssignals gegenüber dem zu sendenden Signal verschoben, wobei der Grad der Phasenverschiebung von der externen Beschaltung des Transceiverschaltkreises abhängt. Damit kann das erfindungsgemäße Verfahren für unterschiedliche externe Bauelemente, beispielsweise unterschiedliche Sendeleistungsverstärker, verwendet werden.
  • Schließlich können bei dem erfindungsgemäßen Kompensationsverfahren die Werte für die erforderliche Phasenverschiebung und die Verstärkung/Dämpfung mittels der Steuereinheit in einem Speicher abgelegt werden.
  • Im folgenden wird die Erfindung mit mehreren Ausführungsbeispielen anhand einer Figur weiter erläutert.
  • Die Figur zeigt in Form eines Blockschaltbilds den prinzipiellen Aufbau des erfindungsgemäßen integrierten Transceiverschaltkreises.
  • Das Blockschaltbild in 1 zeigt den prinzipiellen Aufbau des erfindungsgemäßen integrierten Transceiverschaltkreises in einer möglichen Ausführungsform. Der integrierte Transcei verschaltkreis 3 weist einen Referenzfrequenzeingang 32 auf, mit dem ein externer Quarzoszillator 24 verbunden ist. Über den externen Quarzoszillator 24 wird ein Referenzsignal mit einer Referenzfrequenz erzeugt, das eine hohe Frequenzstabilität aufweist. Der Referenzfrequenzeingang 32 ist mit dem Eingang einer ersten Phasenregelschleife 19, welche auch als Phase Locked Loop (PLL) bezeichnet wird, und dem Eingang einer zweiten Phasenregelschleife 20 verbunden. Die erste Phasenregelschleife 19 erzeugt in Verbindung mit einem lokalen Oscillator 18, der als spannungsgesteuerter Oszillator ausgebildet ist und auch als Voltage Controlled Oscillator (VCO) bezeichnet wird, eine außerordentlich stabile erste interne Taktfrequenz. Die vom spannungsgesteuerten Oszillator 18 erzeugte Taktfrequenz wird über einen ersten Frequenzteiler 12, der die Taktfrequenz um den Faktor K teilt, auf die beiden Eingänge einer IQ-Mischereinheit 11.1 und 11.2 geführt. Der Faktor K ist ein aus der Menge der natürlichen Zahlen entnommener Wert. In der vorliegenden Ausführungsform ist K = 2. Ein am Empfängereingang 39.1, 39.2 des integrierten Transceiverschaltkreises 3 anliegendes Empfangssignals RX, welches von einer Antenne 2 empfangen und über einen Duplexer 1 auf den Empfängereingang 39.1, 39.2 geführt wurde, wird über einen Empfangsverstärker 10 verstärkt und auf die beiden Mischereingänge des IQ-Mischers 11.1 und 11.2 geführt. Mit Hilfe des IQ-Mischers 11.1, 11.2 wird das verstärkte Empfangssignal RX mit dem durch den Faktor K geteilten internen Taktsignal gemischt und über ein erstes Tiefpassfilter 13.1 bzw. ein zweites Tiefpassfilter 13.2 auf die Eingänge einer Analog-Digital-Wandlereinheit 14.1 und 14.2 geführt. Die Analog-Digital-Wandlereinheit weist zwei Analog-Digital-Wandler 14.1 und 14.2 auf, deren Steuereingänge für das Abtastsignal mit dem Eingang 32 für das Referenzsignal verbunden sind. Die an den Ausgängen der beiden Analog-Digital-Wandler 14.1 und 14.2 anliegenden heruntergemischten digitalen Empfangssignale werden auf eine digitale Signalbearbeitungseinheit 15, bestehend aus den beiden Signalverarbeitungsblöcken 15.1 und 15.2 geführt. Der Inphase- und der Quadratur-Signalanteil des Emp fangssignals werden mit Hilfe des digitalen Signalprozessors 15 weiter verarbeitet und stehen dann als digitale Empfangssignalanteile an den beiden digitalen Empfängerausgängen 33 bzw. 34 des integrierten Transceiverschaltkreises 3 zur Verfügung.
  • Der spannungsgesteuerte Oszillator 18 kann beispielsweise bei Verwendung des Transceivers in einem CDMA-System ein Taktsignal mit einer Frequenz von 4 GHz erzeugen, welches dann mit dem 1:K-Frequenzteiler 12 auf die erforderliche Frequenz heruntergeteilt wird.
  • Der Sendepfad des integrierten Transceiverbausteins 3 weist zwei differenzielle Eingänge 35.1, 35.2 und 38.1, 38.2 auf, über die ein im Basisband vorliegendes Sendesignal über zwei Tiefpassfilter 30.1 und 30.2 auf die Eingänge zweier Mischer 28.1 und 28.2 eines Modulators 28.1, 28.2, 27 geführt wird. Das von dem lokalen Oszillator 21 in Verbindung mit der Phasenregelschleife 20 erzeugte interne Taktsignal wird durch einen 1:L-Frequenzteiler 29 geteilt und auf die beiden weiteren Eingänge der beiden Mischer 28.1 und 28.2 geführt. Der 1:L-Frequenzteiler teilt die Frequenz durch einen ganzzahligen Wert L, im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch zwei. Der vom Mischer 28.1 erzeugte Inphase-Signalanteil, welcher keine Phasenverschiebung aufweist, wird mit Hilfe eines Addierers 27 zu dem durch den Mischer 28.2 erzeugten Quadratursignalanteil, der um 90° phasenverschoben ist, addiert und auf einen internen Sendeverstärker 26 mit einstellbarer Verstärkung geführt. Das verstärkte Sendesignal ist dann am Sendesignalausgang 40.1, 40.2 des integrierten Transceiverbausteins 3 abgreifbar. Über einen externen Sendeleistungsverstärker 25 kann es dann zusätzlich verstärkt mit Hilfe des Duplexers 1 auf die Antenne 2 geführt werden.
  • Um im Empfangspfad des integrierten Transceiverschaltkreises 3 den störenden Sendesignalanteil zu kompensieren, sind die beiden Ausgänge 40.1 und 40.2 des Sendeverstärkers 26 mit ei ner Verstärker/Dämpfereinheit 41 verbunden, welche das Sendesignal TX in seiner Phase verschieben und dessen Amplitude dämpfen kann. Das entsprechend phasenverschobene und gedämpfte Sendesignal, welches als Kompensationssignal TX' bezeichnet wird, wird auf die ersten Eingänge eines Summierers 42 geführt. Die zweiten Eingänge des Summierers 42 bilden die differenziellen Empfangssignaleingänge 39.1 und 39.2 für das Empfangssignal RX des integrierten Transceiverschaltkreises 3. Das mit dem Kompensationssignal TX' verknüpfte Empfangssignal RX wird über die Ausgänge des Summierers 42 auf die Eingänge des einstellbaren rauscharmen Verstärkers 10 geführt. Die differenziellen Ausgänge der Mischereinheit 11.1 und 11.2 sind zusätzlich mit einer Analog-Digital-Wandlereinheit 45.1, 45.2 verbunden, welche aus dem heruntergemischten analogen Empfangssignal ein digitales Signal bildet und es auf einen Microcontroller 43 führt. Mit Hilfe des Microcontrollers 43 wird anhand des digitalen Signals die Phase für die Phasenverschiebung und der Grad der Dämpfung ermittelt und die Verstärker/Dämpfereinheit 41 entsprechend eingestellt. Um die erforderlichen Daten speichern zu können, ist der Microcontroller mit einem Speicher 44 verbunden.
  • Wird mit Hilfe des Sendeverstärkers 26 ein Sendesignal TX mit einer Leistung von 0 dBm erzeugt, mit Hilfe des externen Leistungsverstärkers 25 auf eine Sendeleistung von 25 dBm gebracht, und durch den Duplexer 1 das Sendesignal im Empfangspfad um 45 dB dämpft, so kann mit Hilfe der einstellbaren Verstärker/Dämpfereinheit das Sendesignal TX um 20 dB gedämpft werden.
  • Um das Sendesignal TX im Empfangspfad erfolgreich zu kompensieren oder zu unterdrücken, und zwar unabhängig von Schwankungen beim Herstellungsprozess, vom Signalpegel, von Frequenzschwankungen, usw., wird gemäß der Erfindung eine Kompensationsschleife in den integrierten Transceiverschaltkreis implementiert. weil das gesendete Signal wegen der Störung zweiter Ordnung im IQ-Mischer 11.1, 11.2 im Empfangspfad ei nen Gleichspannungsoffset am Ausgang der Mischereinheit 11.1, 11.2 erzeugt, wird dieses Gleichspannungssignal benutzt, um in Abhängigkeit davon das Fehlerkorrektursignal oder Kompensationssignal TX' in der Störunterdrückungsschleife zu erzeugen. Mit Hilfe der beiden langsamen Analog-Digital-Wandler 45.1 und 45.2 wird das Gleichspannungssignal aus dem I-Pfad und aus dem Q-Pfad in entsprechende digitale Signale umgewandelt. Anschließend werden diese digitalen Signale mit Hilfe einer entsprechenden Logik oder eines Software-Algorithmus, welcher im Microcontroller 43 implementiert ist, benutzt, um die Kompensation zu optimieren. Das Optimum ist erreicht, wenn die minimale Gleichspannung gefunden wurde. Die Information aus den Gleichspannungssignalen DC1 und DC2 wird benutzt, um die Phase und/oder die Amplitude der Verstärker/Dämpfereinheit 41 einzustellen. Für den Fall, dass die Empfindlichkeit der Kompensationseinheit 41 oder Kompensationsregelschleife zu niedrig für die Second-Order Input Intercept Points (IIP2) der beiden Mischer 11.1 und 11.2 ist, kann die Verstärkung des rauscharmen Verstärkers 10 entsprechend eingestellt werden. Dabei wird im normalen Betriebsmodus die erforderliche Verstärkung und im Kalibrierbetriebsmodus eine höhere Verstärkung im Verstärker 10 eingestellt.
  • Die Kalibrierung erfolgt während des Testens des mobilen Endgeräts, weil während des normalen Betriebs andere Effekte oder Störungen den Gleichspannungsoffset an den Ausgängen der beiden Mischer 11.1 und 11.2 beeinflussen könnten. Die Ergebnisse der Kalibrierung können in dem Speicher 44 in einer entsprechenden Look-Up-Tabelle gespeichert werden.
  • Die erfindungsgemäße Kompensation funktioniert insbesondere dann, wenn das interne Übersprechen im Chip vom Sendesignalausgang 40.1, 40.2 auf den Empfangspfadeingang 39.1, 39.2 kleiner als das Übersprechen über den Sendeleistungsverstärker 25 und das Filter im Duplexer 1 ist.
  • Falls beispielsweise im Transceiverschaltkreis am Sendeausgang 40.1, 40.2 ein Sendesignal mit einer Sendeleistung von 3 dBm verfügbar ist, wird das Sendesignal an den Empfängereingängen 39.1 und 39.2 kleiner als -50 dBm. Das interne Übersprechen ist dann ausreichend genug niedriger als das Übersprechen über den externen Signalpfad, also über den Sendeleistungsverstärker 25 und den Duplexer 1. Über den externen Signalpfad, welcher durch die mit dem Pfeil versehene Linie gekennzeichnet ist, wird das Sendesignal TX so weit gedämpft, dass es mit einer Leistung von ca. -21 dBm an den Empfängereingängen 39.1 und 39.2 anliegt. Die interne Verstärker/Dämpfereinheit 41 mit einstellbarer Phase und einstellbarer Amplitude weist dann vorzugsweise eine Dämpfung von 24 dB auf. Dadurch können die Amplituden des Kompensationssignals TX' und des störenden Sendesignals TX, das entsprechend gedämpft an den Empfängereingängen 39.1 und 39.2 anliegt, gleich groß gemacht werden, so dass sie sich gegenseitig aufheben. Zudem kann dadurch, dass die gesamte Steuerung des Verstärkungsbereichs – was mehr als 85 dB sind – in den integrierten Transceiverbaustein implementiert ist und durch die Verwendung des Sendesignals TX erreicht werden, dass beide Signale – sowohl das interne Kompensationssignal als auch das externe Störsignal – miteinander im gesamten Verstärkungssteuerbereich korrelieren. Die Kompensation erfolgt dabei ohne dass zusätzlich Energie verbraucht und Chipfläche benötigt wird.
  • Die Erfindung kann insbesondere in einem CDMA-Duplexsystem als Einzellösung, als Teil eines übergeordneten Systems, im Multiband, im Multimode, als rekonfigurierbares Mobilfunksystem oder in Radioanwednungen verwendet werden. Die erfindungsgemäße Lösung kann zudem in sämtlichen Generationen für Mobilfunksysteme zum Einsatz kommen. Die beschriebenen Anwendungsfälle sind lediglich Anwendungsbeispiele. Selbstverständlich sind andere Anwendungsfälle dadurch nicht ausgeschlossen. Grundsätzlich kann die Erfindung dafür benutzt werden, dass Störungen, die innerhalb des Transceiverbausteins erzeugt werden, unterdrückt werden können.
  • Die vorhergehende Beschreibung der Ausführungsbeispiele gemäß der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung. Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne den Umfang der Erfindung sowie ihre Äquivalente zu verlassen.
  • 1
    Duplexer
    2
    Antenne
    3
    Transceiverbaustein
    10
    Eingangsverstärker
    11.1
    Mischer
    11.2
    Mischer
    12
    1/K Teiler
    13.1
    Tiefpassfilter
    13.2
    Tiefpassfilter
    14.1
    Analog-Digital-Wandler
    14.2
    Analog-Digital-Wandler
    15.1
    digitaler Signalprozessor
    15.2
    digitaler Signalprozessor
    18
    spannungsgesteuerter Oszillator
    19
    Phasenregelkreis
    20
    Phasenregelkreis
    21
    spannungsgesteuerter Oszillator
    24
    externer Oszillator
    25
    externer Verstärker
    26
    Sendeverstärker
    27
    Summierer
    28.1
    Mischer
    28.2
    Mischer
    29
    1/L Teiler
    30.1
    Tiefpassfilter
    30.2
    Tiefpassfilter
    32
    Referenzfrequenzeingang
    33
    digitaler Empfängerausgang
    34
    digitaler Empfängerausgang
    35.1, 35.2
    Sendereingang
    38.1, 28.2
    Sendereingang
    39.1, 39.2
    Empfängereingang
    40.1, 40.2
    Senderausgang
    41
    Treiber
    42
    Addierer
    43
    Microcontroller
    44
    Speicher
    45.1
    Analog-Digital-Wandler
    45.2
    Analog-Digital-Wandler
    TX
    zu sendendes Signal
    TX'
    Kompensationssignal
    RX
    empfangenes Signal
    S
    Sender
    E
    Empfänger

Claims (14)

  1. Integrierter Transceiverschaltkreis mit einem Sender (S), mit einem Empfänger (E), und mit einer Verstärker/Dämpfereinheit (41), die zwischen den Ausgang des Senders (S) und den Eingang des Empfängers (E) geschaltet ist.
  2. Integrierter Transceiverschaltkreis nach Patentanspruch 1, bei dem die Verstärker/Dämpfereinheit (41) über einen Summierer (42) mit dem Eingang des Empfängers (E) verbunden ist.
  3. Integrierter Transceiverschaltkreis nach Patentanspruch 1 oder 2, bei dem die Verstärker/Dämpfereinheit (41) eine einstellbare Phase aufweist.
  4. Integrierter Transceiverschaltkreis nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, bei dem die Verstärker/Dämpfereinheit (41) eine einstellbare Verstärkung/Dämpfung aufweist.
  5. Integrierter Transceiverschaltkreis nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, bei dem die Verstärker/Dämpfereinheit (41) ein RC-Glied aufweist.
  6. Integrierter Transceiverschaltkreis nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, bei dem die Verstärker/Dämpfereinheit (41) eine Varaktordiode aufweist.
  7. Integrierter Transceiverschaltkreis nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, mit einer Steuereinheit (43), über welche die Phase der Verstärker/Dämpfereinheit (41) einstellbar ist.
  8. Integrierter Transceiverschaltkreis nach Patentanspruch 7, bei dem über die Steuereinheit (43) der Verstärkungs- oder Dämpfungsfaktor der Verstärker/Dämpfereinheit (41) einstellbar ist.
  9. Integrierter Transceiverschaltkreis nach Patentanspruch 7 oder 8, bei der der Empfänger (E) eine Mischereinheit (11.1, 11.2) aufweist, um ein Empfangssignal (RX) herunterzumischen, mit einer Analog-Digital-Wandlereinheit (45.1, 45.2), die zwischen die Mischereinheit (11.1, 11.2) und die Steuereinheit (43) geschaltet ist.
  10. Integrierter Transceiverschaltkreis nach Patentanspruch 9, bei der anstelle der Analog-Digital-Wandlereinheit (45.1, 45.2) ein Komparator vorgesehen ist.
  11. Kompensationsverfahren in einem integrierten Transceiverschaltkreis, bei dem mittels eines im Transceiverschaltkreis integrierten Senders (S) ein zu sendendes Signal (TX) erzeugt wird, bei dem in einem im Transceiverschaltkreis vorhandenen Empfangspfad ein empfangenes Signal (RX) mit einem Kompensationssignal (TX') überlagert wird, wobei das Kompensationssignal (TX') mittels einer im Transceiverschaltkreis integrierten Verstärker/Dämpfereinheit (41) aus dem zu sendenden Signal (TX) erzeugt wird.
  12. Kompensationsverfahren nach Patentanspruch 11, bei dem zur Kalibrierung die Verstärkung/Dämpfung der Verstärker/Dämpfereinheit (41) so lange variiert wird, bis die Amplitude des im Empfangspfad empfangenen Signals minimal ist.
  13. Kompensationsverfahren nach Patentanspruch 11 oder 12, bei dem mittels der Verstärker/Dämpfereinheit (41) die Phase des Kompensationssignals (TX') gegenüber dem zu sendenden Signal (TX) verschoben wird, wobei der Grad der Phasenverschiebung von der externen Beschaltung des Transceiverschaltkreises abhängt.
  14. Kompensationsverfahren nach einem der Patentansprüche 11 bis 13, bei dem die Werte für die erforderliche Phasenverschiebung und Verstärkung/Dämpfung mittels der Steuereinheit (43) in einem Speicher (44) abgelegt werden.
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