DE10313114A1 - Reinigungsgerät - Google Patents
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L13/00—Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
- A47L13/10—Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
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- A47L13/22—Mops with liquid-feeding devices
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Abstract
Reinigungsgerät mit einer Pumpeinrichtung zur Förderung einer Reinigungsflüssigkeit aus einem Tank 7 über einen Sprühkopf 22 auf eine zu reinigende Fläche mit einer Pumpbetätigung 8 an einem Arbeitsstiel 1 und einer an diesem gelenkig befestigten Reinigungsplatte 5, wobei die Pumpeinrichtung 4 in einem Gehäuse 13, das in das untere Ende 6 des Arbeitsstieles 1 eingeschoben ist, angeordnet und mit einem Adapter 14 für den Tank 7 versehen ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Reinigungsgerät für plane Flächen mit einer Pumpeinrichtung zur Förderung einer Reinigungsflüssigkeit aus einem Tank und gezielter Abgabe über einen Sprühkopf auf die zu reinigende Fläche mit einer Pumpbetätigung an einem Arbeitsstiel und einer an diesem gelenkig befestigten Reinigungsplatte.
- Zum Reinigen oder Pflegen von Flächen, insbesondere von Fußböden, gefliesten Wänden, Fenstern usw. ist es erforderlich, neben der notwendigen Feuchtigkeit auch eine Reinigungsflüssigkeit aufzubringen. Das Aufbringen der Reinigungsflüssigkeit auf die zu reinigende Fläche erfolgt nach wie vor in aller Regel dadurch, daß diese Reinigungsflüssigkeit aus einem Tank beziehungsweise Behälter unkontrolliert auf die zu reinigende Fläche geschüttet wird, um sie dann mit einem an einem entsprechenden Gerät befestigten Wischtuch beziehungsweise Wischschwamm auf der Fläche zu verreiben.
- Um diesen Arbeitsvorgang zu erleichtern und ein dosiertes Aufbringen der Reinigungsflüssigkeit zu gewährleisten, ist in der
ein Reinigungsgerät beschrieben, bei dem die Reinigungsflüssigkeit in den als Tank ausgebildeten Arbeitsstiel eingefüllt werden kann und von diesem über eine Pumpeinrichtung im Griff durch einen Sprühkopf in den Bereich einer am Arbeitsstiel befestigten Reinigungsplatte gesprüht wird. Die Pumpeinrichtung ist dabei als deformierbarer Hohlgriff ausgebildet. Es hat sich aber gezeigt, daß dieses Reinigungsgerät nicht die Vorstellungen der Hausfrauen erfüllen kann. Das Umfüllen der Reinigungsflüssigkeit in den als Tank ausgebildeten Stiel ist zu umständlich, der Stiel selbst wird zu voluminös und die Handhabung der Pumpe in Form eines elastischen Griffes widerspricht den ergonomischen Anforderungen für eine Frauenhand.DE-OS 19 34 380 - Ein weiteres Reinigungsgerät in dieser Art wurde durch das deutsche Gebrauchsmuster 1 755 947 bekannt, bei dem die Pumpeinrichtung mit Tank an dem Arbeitsstiel beziehungsweise an der Reinigungsplatte befestigt sind. Dies hat den Nachteil, daß das Reinigungsgerät unhandlich wird und in seinem ästhetischen Aussehen nicht die Anforderungen an einen modernen Haushalt erfüllt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Reinigungsgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, das bei leichter zielgenauer Dosierung der Reinigungsflüssig keit leicht zu handhaben und einfach zu produzieren ist, wobei die Reinigungsflüssigkeit nicht umständlich umgefüllt werden muß.
- Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Durch die Integration der Pumpeinrichtung nebst Betätigungsverbindung zum Handgriff im Arbeitsstiel wird ein gefälliges Äußeres des Reinigungsgerätes erreicht. Der Tank für die Reinigungsflüssigkeit kann schwerpunktsmäßig günstig in der Nähe der Reinigungsplatte vorgesehen werden, so daß eine ergonomisch sichere Handhabung des Reinigungsgerätes gewährleistet ist.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Gehäuse der Pumpeinrichtung an seinem unteren Ende gleichzeitig zu einer Halterung zur Aufnahme der Reinigungsplatte ausgebildet. Dies reduziert den Montageaufwand und somit die Fertigungskosten. Gleichzeitig ist in diesem Gehäuse der Sprühkopf integriert, so daß keine störenden Teile vorstehen.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist an dieses Gehäuse der Adapter für einen Behälter für die Reinigungsflüssigkeit (Tank) angeformt. Dieser Adapter besteht aus einem rohrförmigen Kragen, in den der Hals des Tanks eingeschoben und verrastet werden kann. Gleichzeitig ist ein federbelastetes Ventil und ein dieses beeinflussender Dorn vorgesehen, wobei wahlweise der Dorn am Adapter und das Ventil am Tank oder umgekehrt vorgesehen sein kann.
- Die Erfindung wird anhand der beiden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine schematische Darstellung eines Reinigungsgeräts und -
2 eine detaillierte Ausführungsform des Gehäuses mit Tank im Schnitt. - Das Reinigungsgerät gemäß
1 besteht im wesentlichen aus einem rohrförmigen Arbeitsstiel1 mit einem Handgriff2 am oberen Ende3 , einer Pumpeinrichtung4 mit einer Reinigungsplatte5 am unteren Ende6 und einem Tank7 zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit. - Die Pumpeinrichtung
4 wird über einen Betätigungshebel8 im Handgriff2 aktiviert. Der Betätigungshebel8 ist über eine Stange9 mit der Pumpeinrichtung verbunden und wird durch eine Feder10 in seiner Arbeitsstellung, wie in1 dargestellt, gehalten. Die Stange9 ist zumindest über Abschnitte in Wellen11 zur Führung an der Innenwand12 des Arbeitsstieles1 ausgebildet. - Die Pumpeinrichtung
4 ist in einem Gehäuse13 angeordnet, das in das untere Ende6 des Arbeitsstieles1 eingeschoben ist. An dieses Gehäuse13 ist ein Adapter14 zur Aufnahme des Tankes7 und eine Halterung15 zur Aufnahme der Reinigungsplatte5 angeformt. - Natürlich kann der Tank
7 auch in anderer Art und Weise am Arbeitsstiel1 befestigt sein und über einen Adapter in Form einer Leitung16 mit der Pumpeinrichtung4 , wie in1 dargestellt, verbunden sein. Der Tank7 kann sowohl als Nachfülltank als auch als Wegwerfflasche ausgeführt sein. Bevorzugt ist der Tank in Arbeitsrichtung im wesentlichen, d. h. mit seinem Hauptvolumenanteil, vor dem Stiel angeordnet. Dadurch ergibt sich ein günstigerer Schwerpunkt und somit eine bessere Handhabung des Reinigungsgerätes, und der Weg vom Tank zur Düse kann auf diese Weise sehr kurz gehalten werden, so daß einerseits weniger Werkstoff für die Leitung der Reinigungsflüssigkeit benötigt wird und andererseits ein nur minimaler Weg-Druckverlust entsteht. - Die Pumpeinrichtung
4 besteht im wesentlichen aus einem in einem Zylinder17 , der Teil des Gehäuses13 ist, geführten Kolben18 , der über eine Kolbenverlängerung19 mit der Stange9 verbunden ist, einem Einlassventil20 zwischen dem Tank7 und dem Zylinder17 und einem Auslassventil21 zwischen dem Zylinder17 und einem ebenfalls in dem Gehäuse13 integrierten Sprühkopf22 . Der Sprühkopf22 ist über eine Druckleitung23 mit dem Zylinder17 und der Tank über eine Saugleitung16 (1 ) beziehungsweise24 (2 ) mit dem Tank7 verbunden. - Im Ausführungsbeispiel
2 ist der Tank7 über einen Hals25 mit einem Kragen26 , der an den Adapter14 beziehungsweise das Gehäuse13 angeformt ist, rastend verbunden. Der Kragen26 ist mit der Saugleitung24 verbunden und hat einen Dorn27 , der ein über eine Feder29 beaufschlagtes Ventil28 beim Einsetzen des Tankes7 in den Adapter14 beziehungsweise den Kragen26 öffnet. - Das Reinigungsgerät wird beim Reinigungsvorgang mit der Reinigungsplatte, die mit einer Klemmhalterung für Reinigungstücher oder auch mit einem Schwamm versehen sein kann, über die zu reinigende Fläche geführt. Bei entsprechender Schmutzanhäufung wird der Betätigungshebel
8 am Handgriff2 angezogen, wodurch sich die Stange9 , und damit der Kolben18 im Zylinder17 in Richtung30 nach unten bewegt und im Zylinder17 einen Druck aufbaut. Dieser Druck öffnet das Auslassventil21 , so daß die Reinigungsflüssigkeit über den Sprühkopf22 vor die Reinigungsplatte5 gesprüht wird. Wird der Betätigungshebel8 wieder losgelassen, drückt die Feder10 die Stange9 mit Kolben18 entgegen der Richtung30 nach oben, das Einlassventil20 öffnet und saugt über die Leitung16 beziehungsweise Saugleitung24 Reinigungsflüssigkeit aus dem Tank7 in den Zylinder17 nach, so daß für den nächsten Reinigungs- beziehungsweise Sprühvorgang wieder Flüssigkeit zur Verfügung steht. Das Sprühen erfolgt bevorzugt mit einem Mindestdruck, vorteilhaft 4 bar, wobei die Pumpe bei einem Druck unterhalb des Mindest- oder Grenzdruckes, hier 4 bar, abriegelt, so daß es zu keinem Nachfließen oder Nachtröpfeln von Reinigungsflüssigkeit kommt, sondern der Ausfluß des Reinigungsmittels erfolgt immer unter Druck. -
- 1
- Arbeitsstiel
- 2
- Handgriff
- 3
- Oberes Ende
- 4
- Pumpeinrichtung
- 5
- Reinigungsplatte
- 6
- Unteres Ende
- 7
- Tank
- 8
- Betätigungshebel
- 9
- Stange
- 10
- Feder
- 11
- Wellen
- 12
- Innenwandung
- 13
- Gehäuse
- 14
- Adapter
- 15
- Halterung
- 16
- Leitung
- 17
- Zylinder
- 18
- Kolben
- 19
- Kolbenverlängerung
- 20
- Einlassventil
- 21
- Auslassventil
- 22
- Sprühkopf
- 23
- Druckleitung
- 24
- Saugleitung
- 25
- Hals
- 26
- Kragen
- 27
- Dorn
- 28
- Ventil
- 29
- Feder
- 30
- Richtung
Claims (5)
- Reinigungsgerät für plane Flächen mit einer Pumpeinrichtung (
4 ) zur Förderung einer Reinigungsflüssigkeit aus einem Tank (7 ) und gezielter Abgabe über einen Sprühkopf (22 ) auf die zu reinigende Fläche mit einer Pumpbetätigung (8 ) an einem Arbeitsstiel (1 ) und einer an diesem gelenkig befestigten Reinigungsplatte (5 ), dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpeinrichtung (4 ) in einem Gehäuse (13 ), das in das untere Ende (6 ) des Arbeitsstieles (1 ) eingeschoben ist, angeordnet und mit einem Adapter (14 ) für den Tank (7 ) versehen ist. - Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (
13 ) mit einer Halterung (15 ) zur Aufnahme der Reinigungsplatte (5 ) versehen ist. - Reinigungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (
13 ) über der Halterung (15 ) der Sprühkopf (22 ) angeordnet ist. - Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (
14 ) für den Tank (7 ) an das Gehäuse (13 ) angeformt ist. - Reinigungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tank (
7 ) mit einem Hals (25J in einem Kragen (26 ) des Adapters (14 ) einschiebbar ist, und daß ein Ventil (28 ) im einen und ein dieses beeinflussender Dom (27 ) im anderen Bauteil vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003113114 DE10313114A1 (de) | 2003-03-24 | 2003-03-24 | Reinigungsgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003113114 DE10313114A1 (de) | 2003-03-24 | 2003-03-24 | Reinigungsgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10313114A1 true DE10313114A1 (de) | 2004-10-07 |
Family
ID=32946108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2003113114 Withdrawn DE10313114A1 (de) | 2003-03-24 | 2003-03-24 | Reinigungsgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10313114A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006009768B3 (de) * | 2006-03-01 | 2007-09-06 | Avet Ag | Auftragvorrichtung für flüssige Schichtmittel |
| DE102011109132A1 (de) * | 2011-08-01 | 2013-02-07 | Markus Kress | Ausbringvorrichtung und Ausbringsystem |
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-
2003
- 2003-03-24 DE DE2003113114 patent/DE10313114A1/de not_active Withdrawn
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