DE102011109132A1 - Ausbringvorrichtung und Ausbringsystem - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Ausbringvorrichtung zum Ausbringen von Fluiden, insbesondere Lasuren, Ölen, bevorzugt Holzpflegeölen, Lacken, mit einer Ventileinrichtung, insbesondere einem Handventil. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbringvorrichtung eine Aufnahmevorrichtung für eine Flächenstreicheinrichtung, insbesondere ein Streichkissen umfasst, wobei die Flächenstreicheinrichtung bevorzugt an einem Träger angebracht ist, der lösbar mit der Aufnahmevorrichtung verbunden ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Ausbringsystem zum Ausbringen von Fluiden, insbesondere Lasuren, Ölen, bevorzugt Holzfflegeölen sowie Lacken und ein Ausbringsystem mit einer derartigen Ausbringvorrichtung.
- Bei Flächenstreicheinrichtungen bzw. Streichkissen gemäß dem Stand der Technik müssen derzeit die Fluide, insbesondere die Lasuren, Öle, bevorzugt Holzpflegeöle sowie Lacke ständig in eine Farbwanne des Flächenstreichers bzw. Streichkissens manuell nachgefüllt werden.
- Dies hatte den Nachteil, dass ein kontinuierliches Ausbringen der Fluide über einen langen Zeitraum nicht möglich war. Ein weiterer Nachteil war darin zu sehen, dass es sich bei dem Ausbringsystem gemäß dem Stand der Technik um keine geschlossenen Systeme handelte. Lösungsmitteldämpfe der Lacke konnten daher in die Umwelt entweichen.
- Aufgabe der Erfindung ist es somit, eine Ausbringvorrichtung für ein Ausbringsystem sowie ein Ausbringsystem anzugeben, das die Nachteile des Standes der Technik vermeidet.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass bei einer Ausbringvorrichtung für ein Ausbringsystem zum Ausbringen von Fluiden, insbesondere Lasuren, Ölen, bevorzugt Holzpflegeölen, Lacken eine Ventileinrichtung, insbesondere in Form eines Handventils, vorgesehen ist und eine Aufnahmevorrichtung für eine Flächenstreicheinrichtung, insbesondere ein Streichkissen, wobei die Flächenstreicheinrichtung bevorzugt an einem Träger angebracht ist, der lösbar mit der Aufnahmevorrichtung verbunden ist.
- Um zu vermeiden, dass Restbestandteile bzw. Kleinstpartikel Funktionsstörungen in der Ventileinrichtung verursachen, kann vorgesehen sein, dass in dem Bereich, in dem das Fluid dem Ventil zugeführt wird, ein Filter bzw. eine Filtereinrichtung angeordnet ist. Des Weiteren ist die gesamte Einrichtung aus einem nicht metallischen Werkstoff, insbesondere einem Kunststoff, hergestellt, um jeglichen Kontakt des auszubringenden Fluids mit einem Metall zu vermeiden.
- In einer besonders einfachen Bauart ist vorgesehen, dass die Ventileinrichtung ein Handventil ist. Das Fluid wird bevorzugt über eine Schlauchleitung zu dem Handventil geführt und kann durch Öffnungen des Ventils in die Aufnahmevorrichtung für die Flächenstreicheinrichtung geführt werden.
- Um das Ventil mit der Aufnahmevorrichtung zu verbinden, wird bevorzugt eine schraubbare Aufnahme eingesetzt, die in verschiedenen Winkelstellungen über ein Stecksystem mit einer Überwurfmutter zur Fixierung der Aufnahmeeinrichtung an dem Ventil platziert werden kann.
- Um Flächenstreicheinrichtungen, insbesondere in Form von Streichkissen, wechseln zu können, umfasst die Aufnahmeeinrichtung einen automatischen Auswerfer, insbesondere für einen Träger für eine Flächenstreicheinrichtung. Wenn die Flächenstreicheinrichtung, insbesondere das Streichkissen, ausgeworfen ist, kann ein neues oder eine andere Form an Streichkissen über ein Rastsystem an die Aufnahmeeinrichtung montiert werden. Hierzu umfasst die Aufnahmevorrichtung bevorzugt ein Entriegelungssystem, um das Streichkissen bzw. die Flächenstreicheinrichtung wechseln zu können. Das Entriegelungssystem umfasst bevorzugt einen federbelasteten Schieber mit wenigstens zwei Aufnahmedornen, die in einen Aufnahmeträger der Aufnahmevorrichtung der Flächenstreicheinrichtung bzw. des Streichkissens einrasten. Um einen besonders schnellen Wechsel zu ermöglichen, weist die Ausnahmevorrichtung einen automatischen Auswerfer für dne Träger der Flächenstreicheinrichtung auf.
- Neben der Ausbringvorrichtung stellt die Erfindung auch ein komplettes Ausbringsystem zur Verfügung, das sich dadurch auszeichnet, dass es sich um ein geschlossenes mobiles bzw. stationäres System handelt, bei der die Ausbringeinrichtung, wie zuvor beschrieben, mit mindestens einer Druckeinrichtung, insbesondere einem Druckbehälter, über eine Fluidverbindung, beispielsweise eine Schlauchverbindung, verbunden ist.
- Der Druckbehälter umfasst das auszubringende Fluid, das im Behälter bevorzugt unter Druck gesetzt wird. Das unter Druck gesetzte Fluid wird durch Öffnen der Ventileinrichtung, insbesondere des Handventils, zu der Ausbringeinrichtung geführt. Nach Öffnen der Ventileinrichtung strömt die Farbe über die Schlaucheinrichtung in ein Kanalsystem, das bevorzugt in der Aufnahmevorrichtung ausgebildet wird, und zwar derart, dass die Farbe gleichmäßig in der Flächenstreicheinrichtung bzw. auf dem Streichkissen verteilt wird und so auf der zu streichenden Oberfläche gleichmäßig ausgebracht werden kann. Hierbei wird auf eine gleichmäßige Benetzung geachtet.
- Der Druckaufbau in dem Druckbehälter des Ausbringsystems geschieht bevorzugt durch eine Handpumpe oder eine automatische Pumpe oder durch Druckaufbau mit Hilfe eines separaten Kompressors.
- Mit der Erfindung wird erstmals ein geschlossenes System zum Ausbringen eines Fluids, insbesondere von Lasuren, Ölen, bevorzugt Holzpflegeölen und Lacken angegeben, bei der eine Flächenstreicheinrichtung eingesetzt werden kann.
- Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Figuren ohne Beschränkung hierauf beschrieben werden.
- Es zeigen:
-
1 : die erfindungsgemäße Ausbringvorrichtung mit Ventil und Aufnahmevorrichtung; -
2 : einen Schnitt durch eine Aufnahmevorrichtung gemäß1 ; -
3 : einen Schnitt entlang der Schnittlinie A-B in2 ; -
4 : Draufsicht auf eine Aufnahmevorrichtung von unten; -
5a –5d : Draufsicht auf eine Aufnahmevorrichtung von oben sowie Schnitte und Details der Aufnahmevorrichtung; -
6a –6f : Aufnahmeträger für eine Flächenstreicheinrichtung, die mit der Aufnahmeeinrichtung lösbar verbunden werden können. - In
1 ist eine Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Ausbringvorrichtung1 gezeigt. Die Ausbringvorrichtung1 umfasst eine Ventileinrichtung3 in Form eines Handventils mit einem Ventilhebel5 sowie einer an das Ventil3 anschließenden Aufnahmevorrichtung10 für eine Flächenstreicheinrichtung (nicht gezeigt). In1 ebenfalls nicht gezeigt ist der Druckbehälter, an den die erfindungsgemäße Ausbringvorrichtung über einen Schlauch, der in die Zuführöffnung9 des Ventils mündet, angeschlossen wird. - Als Druckbehälter eignen sich Druckbehälter wie beispielsweise in der
US 4,537,334 oder derDE 2002 13 368 U1 oder derEP-A-2308693 beschrieben, deren Offenbarungsgehalt in die vorliegende Anmeldung voll umfänglich mit aufgenommen wird. Der Druck in dem Druckbehälter, der das auszubringende Fluid, insbesondere die Lasur, das Holzpflegeöl oder den Lack umfasst und der Ausbringvorrichtung zuführt, kann mittels einer Handpumpe oder einer elektrischen Pumpe oder sogar eines außerhalb des Behälters liegenden Kompressors aufgebracht werden. - Besonders gut zu erkennen in
1 ist die Überwurfmutter12 zwischen Ausbringvorrichtung10 und Ventileinrichtung1 . - In
2 ist die Ausbringvorrichtung1 , wie in1 , im Schnitt dargestellt. Gleiche Bauteile wie in1 sind mit denselben Bezugsziffern belegt. Deutlich zu erkennen in1 ist die Verbindung der Ausbringvorrichtung1 mit der Ventileinrichtung3 über die Schraubverbindung mit der Überwurfmutter12 . Des Weiteren gezeigt ist der Zufuhrkanal20 zur Zufuhr der Flüssigkeit vom Druckbehälter her in die Aufnahmeeinrichtung10 . In die Zufuhrleitung20 ist eine Filtereinrichtung22 zur Zurückhaltung von Verschmutzungen eingebracht. Die Ventileinrichtung1 fasst ein Handventil mit einem Ventilhebel5 . Bei Niederdrücken des Ventilhebels5 wird das Ventil geöffnet und der Flüssigkeitsweg durch den Kanal20 , den Kanal21 zum Kanal22 geöffnet. Wenn der Flüssigkeitsweg durch Niederdrücken des Ventilhebels5 vom Kanal21 zum Kanal22 geöffnet wird, strömt die auszubringende Flüssigkeit bzw. das auszubringende Fluid in die Aufnahmeeinrichtung ein. In der Aufnahmeeinrichtung wird das Fluid in Leitung23 in Richtung des Streichkissens (nicht gezeigt) umgelenkt und tritt an der Öffnung25 in einen Träger, wie in6a bis6f gezeigt, aus, der eine Flächenstreicheinrichtung bzw. ein Streichkissen aufnimmt. Die Öffnung25 ist derart ausgestaltet, dass das am Träger angebrachte Streichkissen möglichst gleichmäßig benetzt wird. Des Weiteren ist in2 der bevorzugt automatische Auswerfer29 für den Träger mit dem daran fest, z. B. durch Vekleben am angebrachten Streichkissen gezeigt, der durch den Schieber40 betätigt wird. - In
3 ist der Schnitt A-B aus2 näher dargestellt. Gleiche Bauteile wie in2 tragen dieselben Bezugsziffern. Wie deutlich in3 zu erkennen ist, verläuft im Inneren der Aufnahmevorrichtung im Schnitt A-B die Zuleitung22 . In der Außenwand der Aufnahmevorrichtung sind im 45°-Abstand Aussparungen30 vorgesehen, mit denen man die Aufnahmevorrichtung fixieren kann. Die Ausgestaltung gemäß3 erlaubt es das Ventil beziehungsweise die Ventileinrichtung in einer festen Stellung zu halten und die Aufnahmevorrichtung mit dem Streichkissen relativ hierzu zu verdrehen. Hierzu wird die Aufnahmevorrichtung nach vorne gezogen, verdreht und dann in der verdrehten Stellung verrastet. Durch das Verdrehen kann das Streichkissen an den zu streichenden Gegenstand angepasst werden. Die Verdrehrichtung um die Achse des Kanales22 ist mit35 bezeichnet. -
4 zeigt eine Ansicht einer Aufnahmevorrichtung10 von unten. Wiederum sind gleiche Bezugsziffern für gleiche Bauelemente wie in den vorangegangenen Figuren verwandt. In4 deutlich zu erkennen ist die Austrittsöffnung25 , aus dem die Flüssigkeit unter Druck in das an der Aufnahmevorrichtung angeordnete Streichkissen bzw. die Flächenstreicheinrichtung gelangt. Bevorzugt werden die Streichkissen in Aufnahmeträgern, wie in den6a bis6f gezeigt, angeordnet. Die Aufnahmeträger mit den Flächenstreicheinrichtungen sind mit der Aufnahmevorrichtung lösbar verbunden und können sehr leicht getauscht werden. - Der Mechanismus zum schnellen Wechseln der Aufnahmeträger für die Streicheinrichtung umfasst eine Feder
30 , die über einen in2 gezeigten Schieber40 bedient werden kann und auf zwei in Richtung42 bewegliche Dorne44.1 ,44.2 der Aufnahmeeinrichtung wirkt, die in Öffnungen der in5a bis5f gezeigten Träger für Streichpads bzw. die Flächenstreicheinrichtung eingreifen. Des Weiteren wird der Träger bevorzugt mittels eines automatischen Auswerfers29 beim Wechsel ausgeworfen. Soll die Flächenstreicheinrichtung gewechselt werden, so wird einfach der Schieber40 in den1 und2 nach vorne gezogen und neben der Betätigung des Auswerfers29 die Dorne44.1 ,44.2 aus den entsprechenden Öffnungen des Trägers bzw. der Trägereinrichtung herausbewegt. Dies hat zur Folge, dass die Trägereinrichtung mit dem darauf angebrachten Flächenstreichelement, beispielsweise einem Filz, freigegeben wird und somit getauscht werden kann. - In
5a bis5d ist nochmals detaillierter die Aufnahmevorrichtung dargestellt. Gleiche Bauteile wie in den vorangegangenen Zeichnungen weisen dieselben Bezugsziffern auf.5a zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Aufnahmevorrichtung.5b einen Schnitt entlang der Linie A-A in5a .5c zeigt das Detail B1 und5d das Detail B2 im Schnitt gemäß5a .5c zeigt das Einclippen des Trägers100 mit der Rastnase200 in den vorderen Teil der Aufnahmevorrichtung10 . Hierbei ist die Aufnahmevorrichtung10 gekippt. Dann wird die Aufnahmevorrichtung hinten abgesenkt und rastet mit den Dornen44.1 ,44.2 in die Öffnung des in6a bis6f detailliert dargestellten Trägers100 ein. - In den
6a bis6f sind unterschiedliche Ausgestaltungen und unterschiedliche Ansichten von Trägern zur Aufnahme der Flächenstreicheinrichtung dargestellt. Die6a und6c sind Draufsichten von der Anschlussseite zur Aufnahmevorrichtung, wobei deutlich die Öffnung104 des Trägerelements100 zu erkennen ist, die mit der Öffnung25 der Aufnahmevorrichtung kommuniziert und in dem das zu verteilende Fluid eingeleitet wird. Von der Öffnung104 gehen sternförmig Zufuhrleitungen zur Flächenstreicheinrichtung, nämlich die Leitungen106.1 ,106.2 ,106.3 ,106.4 aus. Die Unterseite des Trägerelements100 gemäß den6a und6c ist ausgestaltet wie in6e bzw.6f dargestellt, wobei6f zu6a korrespondiert und6e zu6c . Deutlich zu erkennen sind die Zufuhrleitungen des Trägerelements100 . Auf die flache Unterseite120.1 ,120.2 wird eine Flächenstreicheinrichtung aufgebracht. Die Flächenstreicheinrichtung, beispielsweise der Filz oder das Pad, das auf den Träger aufgebracht ist, insbesondere fest mit dem Träger durch Verkleben verbunden ist, wird über die Zufuhrschlitze106.1 ,106.2 ,106.3 ,106.4 mit Fluid versorgt. Die6b und6e zeigen dreidimensionale Ansichten der Ausgestaltung der Trägereinrichtung100 gemäß6a und6b der Trägereinrichtung gemäß6c . Deutlich zu erkennen sind die Versteifungsrippen, die ebene Fläche120.1 ,120.2 , auf deren Rückseite die Streicheinrichtung, beispielsweise der Filz, angebracht wird sowie die Öffnungen104 , über die die Trägereinrichtung100 mit Fluid versorgt wird. Des Weiteren zu erkennen sind Öffnungen200.1 ,200.2 in den Trägerelementen100 , in die die Dorne44.1 ,44.2 der Aufnahmeeinrichtung eingreifen und das Trägerelement mit der darauf angebrachten Streicheinrichtung an der Aufnahmevorrichtung halten. Durch Freigeben der Dorne44.1 ,44.2 kann auf einfache Art und Weise die an dem Trägerelement angebrachte Flächenstreicheinrichtung getauscht werden. - Mit der Erfindung wird somit erstmals ein einfach aufgebautes System angegeben, mit dem in wohl dosierter Menge ein Fluid aus einem unter Druck stehenden Behälter, beispielsweise einem Druckbehälter, auf eine Flächenstreicheinrichtung aufgebracht werden kann.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- US 4537334 [0023]
- DE 200213368 U1 [0023]
- EP 2308693 A [0023]
Claims (9)
- Ausbringvorrichtung (
1 ) zum Ausbringen von Fluiden, insbesondere Lasuren, Ölen, bevorzugt Holzpflegeölen, Lacken, mit einer Ventileinrichtung (3 ), insbesondere einem Handventil, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbringvorrichtung (1 ) eine Aufnahmevorrichtung (10 ) für eine Flächenstreicheinrichtung, insbesondere ein Streichkissen umfasst, wobei die Flächenstreicheinrichtung bevorzugt an einem Träger (100 ) angebracht ist, der lösbar mit der Aufnahmevorrichtung verbunden ist. - Ausbringvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (
3 ) eine Filtereinrichtung (22 ) umfasst. - Ausbringvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung ein Handventil umfasst.
- Ausbringvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung mit dem Ventil über ein Stecksystem mit einer Überwurfmutter (
12 ) zur Fixierung der Aufnahmevorrichtung an dem Ventil ausgebildet ist. - Ausbringvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung eine Wechselvorrichtung, insbesondere zum automatischen Wechsel des Trägers (
100 ), der die Flächenstreicheinrichtung aufnimmt, umfasst. - Ausbringvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselvorrichtung einen federbelasteten Schieber sowie wenigstens zwei Dorne umfasst.
- Ausbringvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Wechseleinrichtung einen Auswerfer (
29 ), bevorzugt einen automatischen Auswerfer umfasst. - Ausbringsystem zum Ausbringen von Fluiden, insbesondere Lasuren, Ölen, bevorzugt Holzpflegeölen, Lacken, mit einer Druckvorrichtung, umfassend einen Druckbehälter mit einer Pumpe, insbesondere einer Handpumpe oder einer elektrisch angetriebenen Pumpe, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausbringsystem eine mit der Druckvorrichtung in Fluidverbindung stehende Ausbringvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 umfasst.
- Ausbringsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbringeinrichtung mittels eines Schlauches mit dem Druckbehälter verbunden ist.
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