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DE1031352B - Anordnung zur Erzeugung und Einstellung der Vormagnetisierung bei Magnetverstaerkern - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung und Einstellung der Vormagnetisierung bei Magnetverstaerkern

Info

Publication number
DE1031352B
DE1031352B DES49367A DES0049367A DE1031352B DE 1031352 B DE1031352 B DE 1031352B DE S49367 A DES49367 A DE S49367A DE S0049367 A DES0049367 A DE S0049367A DE 1031352 B DE1031352 B DE 1031352B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
windings
control
amplifier
arrangement
premagnetization
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES49367A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wulf Fleischmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES49367A priority Critical patent/DE1031352B/de
Publication of DE1031352B publication Critical patent/DE1031352B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/04Magnetic amplifiers voltage-controlled, i.e. the load current flowing in only one direction through a main coil, e.g. Logan circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzeugung und Einstellung der Vormagnetisierung bei Magnetverstärkern Bei Magnetverstärkern wird der Arbeitspunkt auf der Kennlinie gewöhnlich durch einen Vormagnetisierungsstrom eingestellt. Im allgemeinen wird dieser Strom über einen Gleichrichter aus dem Wechselstromspeisenetz entnommen und zur Speisung besonderer Vormagnetisierungswicklungen verwendet. Es ist auch bereits bekannt, den einer fremden Spannungsquelle entnommenen Vormagnetisierungsstrom der Steuerwicklung des Magnetverstärkers zu überlagern.
  • Es ist außerdem bekannt, die Steuerwicklung eines '.Magnetverstärkers durch ein steuerbares Ventil zu überbrücken. Hierbei muß jedoch die Steuerspannung über die Steuerelektrode des Ventils zugeführt werden. Bei dieser Schaltung ist der Vormagnetisierungsstrom von der Aussteuerung, d. h. von der Größe des Steuerstromes, abhängig, da sich der Widerstand des Ventils mit der Spannung an seiner Steuerelektrode ändert. Außerdem läßt sich der Vormagnetisierungsstrom nicht auf einen vorgegebenen Wert einstellen, sondern ist von dem festliegenden Widerstandswert des Ventils bestimmt.
  • Gemäß der Erfindung sind zur Gleichrichtung des von den Arbeitswicklungen in den Steuerwicklungen induzierten Wechselstromes die Steuerwicklungen des Verstärkers durch einen Parallelzweig mit einem Gleichrichter und einem im Verhältnis zum Wicklungswiderstand großen, gegebenenfalls einstellbaren ohmschen Widerstand überbrückt. Der Parallelzweig wirkt hierbei nicht auf den Steuerstrom zurück, und der Vormagnetisierungsstrom kann unabhängig vom Steuerstrom auf den gewünschten Wert eingestellt werden. Auch hier sind besondere Wicklungen für den Vormagnetisierungsstrom nicht erforderlich, und gleichzeitig wird eine Gegenkopplung des Verstärkers erreicht. Es ist nämlich bei Magnetverstärkern üblich, eine Gegenkopplung anzuwenden, um den Eingangswiderstand zu erhöhen und die Steuerkennlinie möglichst unabhängig von der Größe der Balastung zu machen. Derartige Gegenkopplungen werden gewöhnlich über zusätzliche Schaltelemente zwischen Verstärkereingang und Verstärkerausgang bewirkt. Diese zusätzlichen Mittel für die Gegenkopplung können bei Anwendung der Erfindung ebenfalls eingespart werden. Für die Gleichrichtung des in den Steuerwicklungen induzierten Stromes können beliebige Einweggleichrichter, wie Trockengleichrichter, Dioden od. dgl., verwendet werden.
  • In der Zeichnung ist ein Schaltungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung dargestellt. Die Drosseln des Magnetverstärkers sind, wie in dieser Technik üblich, als schmale, ausgefüllte Rechtecke gezeichnet. Anfang und Ende der Wicklungen sind mit den Buchstaben A bzw. E bezeichnet. Die Arbeitswicklungen 4 und 5 des Magnetverstärkers sind über die Sekundärwicklungen 2 und 3 des Netztransformators 1 an die Speisespannung angeschlossen. In den Kreis sind in bekannter Weise die Gleichrichter 6, 7 und der Verbraucherwiderstand 8 eingeschaltet. Die Steuerwicklungen 9 und 10 werden von dem steuernden Gleichstrom 11 durchflossen. Die Wicklung 9 liegt dabei auf der gleichen Drossel wie die Arbeitswicklung 4. Ebenso werden die Wicklungen 4 und 5 von einem gemeinsamen Eisenkreis umschlossen. Der von den Wechselströmen in den Arbeitswicklungen 4 und 5 in den Steuerwicklungen 9 und 10 induzierte Strom wird nun gemäß der Erfindung über den Gleichrichter 12 gleichgerichtet und dem Steuerstrom überlagert. Um diesen Vormagnetis-ierungsstrom einstellen zu können, ist mit dem Gleichrichter 12 ein veränderbarer Widerstand 13 in Reihe geschaltet. Durch entsprechende Einstellung dieses Widerstandes kann der Arbeitspunkt auf der magnetischen Kennlinie des Verstärkers verschoben werden. Der Vorwiderstand 13 wird so bemessen, daß sein Widerstandswert groß ist gegenüber dem Widerstand der Steuerwicklungen.
  • Die Schaltung gemäß der Erfindung kann auch bei mehrstufigen Magnetverstärkern und bei Magnetverstärkern in Gegentaktschaltung angewendet werden. Es werden hierbei von den in der Gegentaktschaltung benutzten vier Steuerwicklungen je zwei Wicklungen durch den Gleichrichter überbrückt. Handelt es sich um mehrstufige Verstärker in Gegentaktschaltung, so werden in den Zwischenstufen oder in der Endstufe vielfach zwei Steuerwicklungen mit je vier Einzeldrosseln benutzt. Hierbei reicht es gewöhnlich aus, je zwei von den vier Drosseln der einen Steuerwick- Jung einen Gleichrichter mit einstellbarem Widerstand parallel zu schalten. Wie bereits erwähnt, ist der in den Steuerwicklungen induzierte Wechselstrom von dem Arbeitsstrom abhängig und wächst mit diesem an, so daß gleichzeitig mit der Vormagnetisierung eine Gegenkopplung des Verstärkers bewirkt wird. Infolge dieses Effektes kann unter Umständen eine besondere sonst erforderliche Gegenkopplungswicklung eingespart werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Erzeugung und Einstellung der Vormagnetisierung bei Magnetverstärkern, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gleichrichtung des von den Arbeitswicklungen in den Steuerwicklungen induzierten Wechselstromes die Steuerwicklungen des Verstärkers durch einen Parallelzweig mit einem Gleichrichter und einem im Verhältnis zum Wicklungswiderstand großen, gegebenenfalls einstellbaren ohmschen Widerstand überbrückt sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d-aß bei einem Magnetverstärker in Gegentaktschaltung je zwei Steuerwicklungen durch einen Einweggleichrichter in Reihe mit einem einstellbaren Widerstand überbrückt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung S 25333 VIII a/21 a2.
DES49367A 1956-07-06 1956-07-06 Anordnung zur Erzeugung und Einstellung der Vormagnetisierung bei Magnetverstaerkern Pending DE1031352B (de)

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Publications (1)

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Family

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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