DE1031349B - Magnetkreisanordnung mit einem Magnetkern, durch welchen die z. B. aus einfachen Leitungen bestehenden Eingangs- und Ausgangswicklungen hindurchgefuehrt sind - Google Patents
Magnetkreisanordnung mit einem Magnetkern, durch welchen die z. B. aus einfachen Leitungen bestehenden Eingangs- und Ausgangswicklungen hindurchgefuehrt sindInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Magnetkreisanordnung mit einem Magnetkern, durch welchen die
z. B. aus einfachen Leitungen bestehenden Eingangsund Ausgangswicklungen hindurchgeführt sind.
Solche Magnetkerne kommen z. B. bei statischen magnetischen Kippschaltungen zur Anwendung. Das
ferromagnetische Material, aus dem bei diesen Kippschaltungen der magnetische Kern aufgebaut ist, hat
eine hohe Remanenz und eine annähernd rechteckförmige Hystereseschleife. Bekanntlich werden solche
Kippschaltungen unter anderem zum Speichern von kodierten Signalen verwendet, wobei das Signal
durch den Remanenzzustand des ferromagnetischen Materials festgelegt wird. Mittels Stromimpulsen,
die durch mindestens eine mit dem magnetischen Kern gekoppelte Eingangswicklung geführt werden,
ist ein bestimmter Remanenzzustand einstellbar, der einer »0« oder einer »1« des kodierten Signals entspricht;
»0« wird z. B. durch positive Remanenz, »1« durch negative Remanenz gekennzeichnet. Das
Ablesen des Signals erfolgt durch Messung der an einer mit dem magnetischen Kern gekoppelten Ausgangswicklung
unter dem Einfluß eines Ablesestromimpulses auftretenden Spannung.
Die Magnetkerne sind bei bekannten Kippschaltungen ringförmig ausgebildet. Um die zum
Betrieb der Kippschaltungen benötigte Leistung der Stromimpulse herabzusetzen und die maximale
Wiederholungsfrequenz dieser Stromimpulse nicht übermäßig zu beschränken, müssen die Ringkerne
aber klein bemessen sein. Infolgedessen sind die Kerne schwierig zu handhaben und außerdem wenig betriebssicher;
ein Nachteil, der namentlich bei Speichermatrizen, in denen eine große Anzahl solcher Kerne
zur Verwendung kommt, eine wichtige Rolle spielt.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil bei einer Magnetkreisanordnung eingangs erwähnter Art dadurch,
daß der Magnetkern in mindestens zwei getrennte, plattenförmige Teile aufgeteilt ist, die je
ein Loch aufweisen, durch welche die Eingangswicklungen in Reihe und die Ausgangswicklungen
in entgegengesetzter Reihen- oder Parallelschaltung hindurchführen, wobei die Abmessungen der Löcher
und die Anzahl der Wicklungsleiter durch diese Löcher entsprechend den verwendeten Plattenwerk-Stoffen
derart gewählt sind, daß ein Teil der Spannungen, die von der einen Platte infolge des in ihr
wirksamen magnetischen Flusses in den Ausgangswicklungen erzeugt werden, von den Spannungen
ausgeglichen wird, die von den in den anderen Platten auftretenden Flüssen hervorgerufen werden.
Die Erfindung wird an Hand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigt
Magnetkreisanordnung
mit einem Magnetkern,
durch welchen die z.B. aus einfachen
Leitungen bestehenden Eingangsund Ausgangswicklungen
hindurchgeführt sind
mit einem Magnetkern,
durch welchen die z.B. aus einfachen
Leitungen bestehenden Eingangsund Ausgangswicklungen
hindurchgeführt sind
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 19. August 1954
Niederlande vom 19. August 1954
Hendrik van der Heide, Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 eine Anordnung nach der Erfindung,
Fig. 2 die äquivalente bekannte Ausbildung einer solchen Anordnung,
Fig. 3 die bei der Anordnung nach Fig. 2 bzw. 4 auftretenden Kennlinien,
Fig. 4 ebenfalls eine Anordnung nach der Erfindung,
Fig. 5 eine bekannte Anordnung für Schaltzwecke,
Fig. 6 die bei der Anordnung nach Fig. 7 auftretenden Kennlinien,
Fig. 7 eine Anordnung nach der Erfindung für Schaltzwecke,
Fig. 8 eine aus bekannten Anordnungen aufgebaute Speichermatrix und
Fig. 9 eine aus Anordnungen nach der Erfindung aufgebaute Speichermatrix.
Fig. 1 stellt eine Anordnung nach der Erfindung dar. Zwei Platten aus ferromagnetischem Material
von gleicher Dicke α sind mit 1 bzw. 2 bezeichnet. In der Platte 1 ist ein Loch 3 und in der Platte 2 ein
Loch 4 vorgesehen, dessen Querschnitt größer als der des Loches 3 ist. Zwischen den Eingangsklemmen A
und B sind die im vorliegenden Fall als einfache Leitungen ausgebildeten Primärwicklungen 5 und 6 in
Reihe geschaltet; zwischen den Ausgangsklemmen C
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3 4
und D sind die ebenfalls als einfache Leitungen aus- d. h. iv der Kern immer nach einem Stromimpuls an
gebildeten Sekundärwicklungen 7 und 8 entgegen- den Klemmend und B in den Zustand Φ± gerät, was
gesetzt in Reihe geschaltet. Die Wicklungen 7 und 8 also einer »0« des kodierten Signals entspricht. Das
könnten auch entgegengesetzt parallel geschaltet Festlegen einer »1«, was bedeutet, daß der Kern in
werden. 5 den Zustand Φ2 gelangt, erfolgt dadurch, daß den
Ein den EingangsklemmenA und B zugeführter Klemmend und B ein negativer Stromimpuls zu-Strom
wird sowohl in der Platte 1 als auch in der geführt wird, dessen absolute Größe wenigstens
Platte 2 Magnetflüsse erzeugen, die, wenn der Durch- gleich i± ist.
messer d0 des Loches 3 dem Durchmesser dx des Der Unterschied zwischen einer »0« und einer »1«
Loches 4 entspräche, gleich* aber entgegengesetzt sein io eines kodierten Signals beruht also auf dem Unterwürden,
was zu Spannungen über den Wicklungen 7 .schied zwischen den Spannungsspitzen über der
und 8 führen würde, ,die -ebenfalls gleich, aber ent- Wicklung 10; dieser Unterschied ist dem Unterschied
gegengesetzt sein würden,- ^d1 ist aber größer als d0, der Fluß änderungen Φ3—Φ± und Φ3—Φ2 zuzuschreiso
daß nur diejenigen Spannungsbeiträge über der ben. In der Praxis stellt sich dieser Spannungs-Wicklung
7, die unter dem Einfluß der in der Platte 1 15 unterschied im allgemeinen als verhältnismäßig klein
in einem Abstand größer als Va d1 von der Leitung 5 heraus, was dadurch bedingt ist, daß der Verlauf
erzeugten Flüsse' auftreten, durch die unter dem der Hystereseschleife nicht annähernd rechteckig ist.
Einfluß der in der Platte 2 auf tretenden Flüsse er- Wird die in Fig. 2 dargestellte Anordnung gemäß
zeugten Spannungen über der Wicklung 8 aus- der Erfindung durch eine nach Fig. 1 ersetzt, so hat
geglichen werden. An den Klemmen C und D tritt 20 diese Anordnung die gleichen Eigenschaften wie die
also eine Spannung auf, die nur durch die in der nach Fig. 2.
Platte 1 in einem ringförmigen Gebiet mit einem Es hat sich gezeigt, daß die wirksame Hysterese-
Innendurchmesser d0 und einem Außendurchmesser dt schleife der Anordnung nach Fig. 1 in der Umauftretenden
Flüsse verursacht wird. gebung der Remanenzpunkte einen flachen Verlauf • Die Anordnung nach Fig. 1 entspricht also in 35 erhalten kann, wenn z.B. der Platte 2 eine dritte
elektrischem Sinne einer aus einem ferromagne- Platte 12 (Fig. 4) mit solchen Eigenschaften zutischen
Ringkern 11 mit einer Dicke a, Innendurch- geordnet wird, daß die unerwünschten Flußändemesser
^0, Außen durchmesser dv Eingangswicklung 9 rungen Φχ—Φζ von entsprechenden Fluß änderungen
und Ausgangswicklung 10 bestehenden Anordnung in der Platte 12 gerade ausgeglichen werden. Da
entsprechend Fig. 2. 30 diese Platte 12 nur eine korrigierende Wirkung auf
Es leuchtet- ein, daß eine Anordnung mit einem den nicht genau rechteckigen Verlauf der wirksamen
Ersatzkreis entsprechend Fig. 2 ebenfalls dadurch Hystereseschleife des von den Platten 1 und 2 geherstellbar
ist, wenn für die Platte 2 ein anderer bildeten magnetischen Kernes ausüben soll, muß die
Werkstoff als für die Platte 1 gewählt wird; in Hystereseschleife der Platte 12 eine verhältnismäßig
diesem Fall sollen aber die Abmessung α der Platte 2, 35 geringe Remanenz haben; auch soll die Neigung
der Durchmesser dt des Loches 4 oder die Windungs- dieser Hystereseschleife in der Nähe der Remanenzzahl
der Wicklung 6 oder 8 verschieden gewählt punkte praktisch der Neigung der Hystereseschleife
werden. in der Nähe der Remanenzpunkte des von den Plat-Durch
geeignete Wahl des Materials, der Ab- ten 1 und 2 gebildeten magnetischen Kernes entmessungen
und Windungszahlen läßt sich sogar ein 40 sprechen, zum mindesten wenn die Windungszahl
Magnetkern herstellen, der in bestimmten Fällen der Wicklungen 43 und 44 der Windungszahl der
günstigere Eigenschaften hat als ein Ringkern. Wicklungen 5, 6 und 7, 8 entspricht. Eine solche
Angenommen z. B., daß die Anordnung nach Fig. 2 korrigierende Hystereseschleife ist in Fig. 3b darals
statische magnetische Kippschaltung dient und gestellt. Sind die erwähnten Neigungen einander
daß der magnetische Ringkern 11 eine hohe Rema- 45 aber nicht gleich, so kann durch geeignete Wahl der
nenz und eine etwa rechteckförmige Hysterese- Windungszahl der Wicklungen 43 und 44 trotzdem
schleife hat. In Fig. 3 a ist eine solche Hysterese- erreicht werden, daß die unerwünschten, auf Grund
schleife dargestellt, bei der der Fluß Φ als Funktion der Fluß änderungen Φ1—Φζ entstehenden Spannungsdes
die Wicklung 9 durchfließenden Stromes i auf- spitzen durch unter dem Einfluß der Flußänderungen
getragen ist. Bei i = 0 gibt es zwei Remanenz- 50 in der Platte 12 auftretende Spannungsspitzen auszustände,
d. h. den Polarisationszustand Φχ und den geglichen werden.
Polarisationszustand Φ.2. Der Zustand Φ1 entspricht Es zeigt sich, daß bei Herstellung der Platte 12
z.B. einer »0« des kodierten Signals, Φ2 einer »1«. aus dem gleichen Material wie dasjenige der Plat-Angenommen,
daß der Kern sich im Zustand Φ± be- ten 1 und 2, also aus einem Material, das als ringfindet,
so wird ein den Klemmen A und B zugeführ- 55 förmiger Kern eine hohe Remanenz und eine rechtter
positiver Stromimpuls iy Fluß änderungen Φ3—Φ1 eckförmige Hystereseschleife aufweist, ein durch
und Φ1 — Φ3 im Kern erzeugen, die an den Klein- eine solche Platte mit einem Loch gebildeter magnemen
C und D der Wicklung 10 Spannungen hervor- tischer Kern eine Hystereseschleife mit der genau .
rufen. Befindet sich der Kern im Zustand Φ2, so wird gewünschten verhältnismäßig geringen Remanenz
ein positiver Stromimpuls, der den Klemmen A und B 60 besitzt, d. h. daß statt Verwendung einer dritten
zugeführt wird, bei ansteigender Flanke dieses Platte 12 der erwähnte Ausgleich ebenso verwirklicht
Stromimpulses eine Flußänderung Φ3— Φ2 und bei werden kann, wenn die Platte 2 nach Fig. 1 eine geabfallender
Flanke eine Fiußänderung Φ1~ΦΆ her- eignete Dicke größer als a hat.
beiführen, die ebenfalls an den Klemmen C und D Fig. 5 stellt eine bekannte Anordnung dar, die für
der Wicklung 10 Spannungen verursachen, deren 65 Schaltzwecke Anwendung finden kann. G ist eine
erste Spannungsspitze, die bei der ansteigenden Wechselstromquelle, 13 ein Kern mit hoher Rema-Flanke
des Stromimpulses auftritt, beträchtlich nenz und rechteckförmiger Hystereseschleife, 14 eine
größer ist als die erste Spannungsspitze, die auftritt, Eingangswicklung, 15 eine Ausgangswicklung, 16
wenn sich der Kreis im Zustand Φχ befindet. Hierbei eine Regelwicklung, GB eine Gleichstromquelle und
sei bemerkt, daß bei der erwähnten Impulsgröße, 70 6" ein Schalter.
In Fig. 6 a ist die bei derartigen Anordnungen verwendete Charakteristik abgebildet. Bei geöffnetem
Schalter 5 wirkt die Anordnung als Transformator und infolge der steilen Charakteristik kann die Spannung
über den Ausgangsklemmen beträchtlich sein. Ist aber der Schalter S geschlossen, so wird der
Kern von dem von GB gelieferten Einstellstrom /0 in
Sättigung versetzt; die dann auftretenden Flußänderungen unter dem Einfluß des von G gelieferten
Wechselstroms sind nur gering.
Fig. 7 zeigt eine entsprechende Anordnung nach der Erfindung. Der Kern 13 ist durch zwei Platten
17,18 und die Wicklungen 14,15,16 sind durch in
Reihe geschaltete Eingangswicklungen 19, 20, durch entgegengesetzt in Reihe angeordnete Ausgangswicklungen
21,22 bzw. durch in Reihe geschaltete Regelwicklungen 26, 27 ersetzt. Da die Platten 17,18
aus dem gleichen Material wie der Kern 13 hergestellt, die Plattenstärke gleich der Stärke des
Kernes 13 gewählt und die Durchmesser der Löcher in den Platten 17, 18 gleich dem Innen- bzw. Außendurchmesser
des Kernes 13 gewählt sind, entsteht ein magnetischer Kern, der in bezug auf seine wirksame
Hystereseschleife dem Kern 13 gleichwertig ist.
Zweckmäßig sind bei geschlossenem Schalter S die Flußänderungen gleich Null. Zu diesem Zweck sollte
die Hystereseschleifencharakteristik nach Fig. 6 a bei ungefährer Sättigung flach verlaufen. Durch Verwendung
einer korrigierenden Platte entsprechend der Anwendung der Platte 12 bei der Anordnung
nach Fig. 4 kann die wirksame Hystereseschleife die in Fig. 6 b dargestellte Form annehmen, bei der bei
geschlossenem Schalter die Fluß änderungen und deshalb die Spannung an den Ausgangsklemmen der
Ausgangswicklung praktisch bis auf Null herabgesetzt werden können. Als zu diesem Zweck besonders
geeignet erweist sich die Verwendung einer Platte 23 aus dem gleichen Material wie das der
Platten 17,18, wobei eine Magnetisierung senkrecht zur Platte 23 durch Permanentmagnete 24, 25 stattfindet,
entsprechend Fig. 7. Die Hystereseschleife des von der Platte 23 mit den Permanentmagneten 24, 25
gebildeten magnetischen Kernes ist in Fig. 6 c dargestellt.
Die Erfindung ist besonders dann vorteilhaft, wenn mehr als ein Kern verwendet wird, wie es z. B.
bei Speichermatrizen der Fall ist. In Fig. 8 ist eine solche aus bekannten Anordnungen aufgebaute
Speichermatrix abgebildet. Die Kerne von hoher Remanenz und rechteckförmiger Hystereseschleife
sind in Reihen und Spalten angeordnet. Wenn sämtliche Kerne 31 bis 34 im Zustand Φχ sind (Fig. 3 a),
erfolgt das Speichern einer »1«, durch den Zustand Φ.ζ gekennzeichnet, in einem bestimmten Kern
dadurch, daß den mit diesem Kern gekoppelten Stromleitungen je ein Stromimpuls von einer Größe 1ZzI1
(Fig. 3 a) zugeführt wird; z.B. wird im Kern 32 eine »1« dadurch gespeichert, daß den Stromleitungen
/ und g ein Impuls zugeführt wird. Die Kerne 31 und 34 werden hierbei von einem Stromimpuls
V2ij miterregt. Dieser ist aber gerade zu klein,
um einen Übergang von Φχ zu Φ2 zu bewirken. Das
Ablesen erfolgt in gleicher Weise, wie an Hand von Fig. 3a beschrieben; nur wird jetzt der Ableseimpuls
I1 durch zwei in zwei Leitungen zugleich auftretende
Stromimpulse von einer Größe V211 gebildet.
Soll z. B. der Zustand des Kernes 32 ermittelt werden, so müssen wieder den Stromleitungen / und g
Impulse je von der Größe 1ZsI1 zugeführt werden.
Entsprechend dem Zustand des Kernes 32 wird über der gemeinsamen Ablesewicklung η eine große oder
eine kleine Spannungsspitze auftreten.
Fig. 9 zeigt eine aus Anordnungen nach der Erfindung aufgebaute Speichermatrix. Die. Platten der
verschiedenen Anordnungen sind im vorliegenden Fall zu zwei gemeinsamen Patten 41 und 42 vereinigt.
Die Platte 42 ist hier dicker als die Platte 41 gewählt, um den vorerwähnten Ausgleich unerwünschter
Ausgangsspannungen zu erhalten. Ähnliche Leitungen in den Fig. 8 und 9 sind mit gleichen
Bezugszeichen versehen. Löcher in den Platten 41 und 42, die zur Bildung des gewünschten magnetischen
Kernes zusammengehören, haben mit Indices versehene Bezugszeichen erhalten, die den Zeichen
der entsprechenden Kerne der Anordnung nach Fig. 8 entsprechen.
Gegenüber dem Nachteil einer etwas verwickelten Verdrahtung im Vergleich mit der Anordnung nach
Fig. 8 hat die Anordnung nach Fig. 9 den Vorteil einer größeren mechanischen Festigkeit, und außerdem
kann in einfacher Weise die Wirkungsweise der Anordnung durch Benutzung der geschilderten Ausgleichsmöglichkeit
verbessert werden.
Claims (4)
1. Magnetkreisanordnung mit einem Magnetkern, durch welchen die z. B. aus einfachen
Leitungen bestehenden Eingangs- und Ausgangswicklungen hindurchgeführt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Magnetkern in mindestens zwei getrennte, plattenförmige Teile aufgeteilt
ist, die je ein Loch aufweisen, durch welche die Eingangswicklungen in Reihe und die Ausgangswicklungen
in entgegengesetzter Reihen- oder Parallelschaltung hindurchführen, wobei die Abmessungen
der Löcher und die Anzahl der Wicklungsleiter durch diese Löcher entsprechend den verwendeten Plattenwerkstoffen derart gewählt
sind, daß ein Teil der Spannungen, die von der einen Platte infolge des in ihr wirksamen
magnetischen Flusses in den Ausgangswicklungen erzeugt werden, von den Spannungen ausgeglichen
wird, die von den in den anderen Platten auftretenden Flüssen hervorgerufen werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, bei welcher der Magnetkern aus zwei plattenförmigen Teilen
aus gleichem ferromagnetischem Material mit hoher Remanenz und etwa rechteckförmiger
Hystereseschleife besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten unterschiedlich dick sind
und der Lochdurchmesser der dickeren Platte größer als der in der anderen Platte und die
Windungszahl der Eingangs- bzw. Ausgangswicklungen l>ei beiden Platten gleich ist, wobei der
Dickenunterschied der Platten derart gewählt ist, daß die wirksame Hystereseschleife des Magnetkernes
in der Nähe der Remanenzpunkte flach verläuft.
3. Anordnung nach Anspruch 1, bei welcher der Magnetkern plattenförmige Teile aus leicht
zu sättigendem Material aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der plattenförmigen
Teile einer konstanten Magnetisierung senkrecht zur Plattenebene unterworfen ist und
die Dicke der Platten, die Abmessungen der Löcher, die Windungszahlen der Wicklungen und
die Größe der genannten konstanten Magnetisierung derart gewählt sind, daß die wirksame
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Hystereseschleife des Magnetkernes bei an- Magnetkerne zu einer gemeinsamen Platte vernähernder
Sättigung flach verläuft. einigt sind.
4. Anordnung nach einem der vorgenannten
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein In Betracht gezogene Druckschriften:
oder mehrere plattenförmig« Teile verschiedener 5 Britische Patentschrift Nr. 706 736.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 529/169 5.58
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