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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zum Öffnen
und/oder Schließen
einer Radabdeckung in einer Öffnung
eines Kotflügels,
insbesondere für
gelenkte Fahrzeugräder,
an einem Kraftfahrzeug.
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Aus der
DE 32 98 415 A1 ist ein
Fahrzeug mit einer Diebstahlsicherung bekannt. Das Fahrzeug ist mit
einer mit verglasten Öffnungen
und Radaussparungen versehenen Karosserie ausgestattet und weist
Schutzjalousien auf, die jeweils den verglasten Öffnungen und den Radaussparungen
entsprechen. Jede Jalousie ist zwischen einer Ruhestellung, in welcher
sie unsichtbar ist, und einer aktiven Stellung, in welcher sie die
entsprechende verglaste Öffnung oder
die entsprechende Radaussparung verdeckt, beweglich. Die den Radaussparungen
zu geordneten Jalousien sind so beschaffen, dass sie in der aktiven Stellung
den Zugang zu den Befestigungsvorrichtungen der Räder an den
entsprechenden Radlagern verhindern. Die zu den Radaussparungen
der Lenkräder
zugehörigen
Jalousien sind so gestaltet, dass sie in der aktiven Stellung eine
Lenkung der Räder verhindern.
Durch diese Eigenschaften ist bei herunter gelassenen Schutzjalousien
ein Zugang ins Innere des Kraftfahrzeugs, auch bei zerbrochenen
Fensterscheiben, nicht möglich.
Gleichermaßen
verhindern die Schutzjalousien an den Radaussparungen einen Zugang
zu den Rädern
selbst, wodurch ein Entwenden der Räder bei einem parkenden Fahrzeug
verhindert werden kann.
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Aus der
DE 43 24 024 C2 ist eine
Radverkleidung für
gelenkte Räder
von Kraftfahrzeugen bekannt. Die Radverkleidung weist einen mit
der Fahrzeugkarosserie fest verbundenen Kunststoff-Kotflügel auf,
der das Rad oberhalb der Reifenlauffläche überdeckt sowie eine mit dem
Kotflügel
einstückig ausgebildete
Kunststoff-Radseitenabdeckung, die die Radaußenseite mindestens teilweise
abdeckt und durch elastische Nachgiebigkeit das Einschlagen des
Rades ermöglicht.
Der Kotflügel
besteht aus steifem, hochfestem Kunststoff und die Radseitenabdeckung
aus sehr flexiblem, dehnbarem Kunststoffmaterial, wobei der Kotflügel und
die Radseitenabdeckung in Zwei-Komponenten-Spritzgusstechnik hergestellt sind.
Der hochfeste Bereich der Radverkleidung, ist für die Dimensionsstabilität der Radverkleidung
verantwortlich und ist dem herkömmlichen
Kotflügel
gleichzusetzen. Dieser feste Kotflügelbereich geht ohne sichtbaren Übergang
in den elastischen Bereich der Radverkleidung, hier der Ratseitenabdeckung, über, die
bei Lenk- oder Radeinschlag
von dem Rad ausreichend gedehnt werden kann und anschließend elastisch
in ihre Grundstellung zurückfedert.
Die Radseitenabdeckung kann dabei so ausgeführt werden, dass Sie aus Gründen der
cw-Wert-Optimierung das gesamte Rad bis hin zur Kotflügelunterkante überspannt
und ausschließlich
aus Gründen der
Schmutzfreihaltung des Karosserieseitenbereichs das Rad nur im Reifenbereich überdeckt.
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Aus der
DE 43 39 112 C1 ist ein
Kotflügel
mit einer um eine Scharnierachse schwenkbaren Radabdeckung bekannt.
Die Radabdeckung ist teilweise über
das Rad gewölbt
und es sind Mittel zum Auslenken der Radabdeckung abhängig von
der Einfederung des Rades vorgesehen. Die Scharnierachse ist in
einem Abstand zur Radaußenseite
zur Fahrzeugmitte hin angeordnet, wodurch es möglich ist, die Radabdeckung
und damit auch den Kotflügel
relativ dicht über
das Rad zu führen,
so dass eine weitere Verringerung des Luftwiderstands erreicht werden kann.
Bei einer Einfederung des Rades auf Grund von Fahrbahnunebenheiten
wird die Radabdeckung nach oben ausgelenkt, so dass keine Berührungen zwischen
dem laufenden Rad und der Radabdeckung auftreten.
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Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit
dem Problem, eine Möglichkeit
zur Reduzierung des Luftwiderstands bei einem Fahrzeug aufzuzeigen,
insbesondere ohne dabei die Lenkbarkeit lenkbarer Fahrzeugräder zu beeinträchtigen.
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Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des
unabhängigen
Anspruchs gelöst,
vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
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Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken,
in einer Öffnung
eines Kotflügel
an einem Kraftfahrzeug eine eine Antriebseinrichtung aufweisende
Vorrichtung für
eine aus einem flexiblen Abdeckungsmaterial ausgebildete Radabdeckung
vorzusehen, die die Radabdeckung zwischen einer die Öffnung des
Kotflügels
freigebenden Passivstellung und einer die Öffnung zumindest teilweise
verschließenden
Aktivstellung verstellt. Im Unterschied zu herkömmlichen Radabdeckungen, die
entweder nur eine ortsfeste Aktivstellung kennen oder nur bei stehendem
Fahrzeug verstellbar sind, bietet die erfindungsgemäße Vorrichtung
den Vorteil, die Radabdeckung lediglich im Gebrauchsfall, also während der Fahrt,
in die Aktivstellung zu verfahren und im Nichtgebrauchsfall in der
Passivstellung, also in der die Öffnung
des Kotflügels
freigebenden Stellung, zu belassen. Die Erfindung berücksichtigt
dabei, dass ein reduzierter Luftwiderstand nicht in allen Betriebspunkten
des Fahrzeugs benötigt
wird. Beispielsweise spielt bei niedriger Geschwindigkeit der CW-Wert nahezu keine Rolle, während der ästhetische
Eindruck des Fahrzeugs durch die in die Passivstellung verstellten
Abdeckungen verbessert werden kann.
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Des weiteren ist denkbar, dass die
Radabdeckung erst ab einer vorgegebenen Geschwindigkeit, beispielsweise
erst ab ca. 80 km/h, mittels eines entsprechenden Steuerungselementes,
welches ein Signal an die Antriebseinrichtung sendet, selbsttä tig in die
Aktivstellung verfährt,
wogegen sie bei geringen Geschwindigkeiten, beispielsweise im Stadtverkehr oder
beim Einparken, in ihrer Passivstellung verbleibt und dadurch ein
ungehindertes Einlenken der Räder ermöglicht.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung
kann somit sowohl an gelenkten Fahrzeugrädern als auch an nicht gelenkten
Fahrzeugrädern
eingesetzt werden. Die Erfindung berücksichtigt dabei, dass bei
höheren
Geschwindigkeiten, in denen die Reduzierung des Luftwiderstands
Sinn macht, an den gelenkten Rädern
in der Regel nur noch relativ kleine Lenkwinkel entstehen, so dass
die aktivierte Radabdeckung den Lenkeinschlag regelmäßig nicht
behindert.
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Zweckmäßig kann ein Federelement vorgesehen
sein, welches in der Aktivstellung die Radabdeckung in Richtung
der Passivstellung vorspannt und eine Notrückstellfunktion aufweist, durch
welche die Radabdeckung in einer Notsituation, beispielsweise einem
starken Einlenken, z.B. verursacht durch ein Ausweichmanöver, schnell
in ihre Passivstellung verstellt werden kann. Wie eingangs erwähnt, wird
die Radabdeckung erst bei höheren
Geschwindigkeiten in die Aktivstellung verstellt, da erst dann positive
Auswirkungen hinsichtlich des Luftwiderstandes und des Sprühnebels
zu erwarten sind und bei denen die auftretenden Lenkwinkel so klein sind,
dass die Fahrzeugräder
mit der Abdeckung normalerweise nicht in Berührung kommen. In einer Gefahren-
und/oder Notsituation, beispielsweise infolge eines Ausweichmanövers oder ähnlichem,
können jedoch
auch bei höheren
Geschwindigkeiten größere Lenkwinkel
auftreten, wobei ein Grenzlenkwinkel vorgesehen sein kann, bei dessen
Erreichen die Notrückstellfunktion
ausgelöst
wird und die Radabdeckung augenblicklich in ihre Passivstellung
verstellt wird, so dass ein ungehindertes Ausweichen bzw. Einlenken
ermöglicht
wird.
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Eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung sieht vor, dass das Abdeckungsmaterial in der Passivstellung
in einer im wesentlichen oberhalb eines Radlaufes angeordneten Karosserie ausbuchtung
verstaubar ausgebildet ist und/oder dass die Antriebseinrichtung
für die
Radabdeckung als Seilzugvorrichtung ausgebildet ist, welche zwei
seitliche Führungen
aufweist, an denen die Radabdeckung geführt wird. Derartige Seilzugvorrichtung
können einfach
und kostengünstig
realisiert werden und sind zudem, beispielsweise durch von außen leicht
zugängliche
Bauteile, wie z.B. Seilzüge
und Umlenkrollen, leicht zu warten.
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Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann
vorgesehen sein, dass in das Abdeckungsmaterial Querspriegel zur
Steigerung der Steifigkeit der Radabdeckung eingearbeitet sind,
wobei die Querspriegel als aufblasbare Kammern ausgebildet sein können. Die
in das Abdeckungsmaterial eingearbeiteten Querspriegel sorgen für ausreichende
Stabilität gegenüber aerodynamischen
Druckkräften
während des
Fahrens. Die Querspriegel können
dabei beispielsweise aus Kunststoff, aber auch als aufblasbare Kammern
ausgebildet sein, welche eine versteifende Wirkung in der Aktivstellung
und nach einer Evakuierung der Kammern ein enges Zusammenrollen
und/oder Zusammenfalten in der für
die Radabdeckung vorgesehenen Karosserieausbuchtung erlauben.
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Generell bietet die Erfindung Vorteile
gegenüber
herkömmlichen
Radabdeckungen, da kein aufwändiges
Gestänge
für Lenkbewegungen
benötigt wird
und keine sperrige Verkleidung im Stadtverkehr und beim Parken das
Einschlagen der Räder
behindert. Zudem treten durch die in die Passivstellung verfahrbare
Radabdeckung keine Probleme beim Radwechsel auf und das Kraftfahrzeug
behält
im geparkten Zustand sein gewohntes Aussehen. Die verstellbare Radabdeckung
tritt nur dann in Aktion, wenn die dadurch hervorgerufenen Auswirkungen
vorteilhaft sind.
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Weitere wichtige Merkmale und Vorteile
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und
aus den zugehörigen
Figurenbeschreibungen anhand der Zeichnungen.
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Es versteht sich, dass die vorstehend
genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur
in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen
der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
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Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in den nachfolgenden
Beschreibungen näher
erläutert,
wobei sich Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche
Bauteile beziehen.
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Dabei zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht auf einen Frontendabschnitt eines Kraftfahrzeugs
mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
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2 eine
Seitenansicht eines Frontendabschnitts eines Kraftfahrzeugs, jedoch
mit einer anderen Vorrichtung,
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3a eine
faltbare Vorrichtung in einer Passivstellung,
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3b eine
faltbare Vorrichtung wie in 3a,
jedoch in einer Aktivstellung,
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4 eine
Darstellung wie in 1,
jedoch mit aufblasbaren Kammern.
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Entsprechend 1 ist an einem Frontendabschnitt 8 eines
im übrigen
nicht vollständig
dargestellten Kraftfahrzeugs im Bereich einer seitlichen Öffnung 18 eines
Kotflügels 9 eine
Vorrichtung 4 zum Öffnen
und/oder Schließen
einer Radabdekkung 10 vorgesehen. Diese Vorrichtung 4 und
weist eine Antriebseinrichtung 11 auf, welche zur Verstellung
der Radab deckung 10 zwischen einer die Öffnung 18 des Kotflügels 9 freigebenden
Passivstellung und einer die Öffnung 18 des
Kotflügels 9 zumindest
teilweise verschließenden
Aktivstellung ausgebildet ist. Die Radabdeckung 10 ist
aus einem flexiblen Abdeckungsmaterial 1 ausgebildet und
ist in der Passivstellung z.B. in einer im wesentlichen oberhalb
eines Radlaufes angeordneten Karosserieausbuchtung 7 verstaubar.
Gemäß 1 ist die Radabdeckung 10 um
eine Rollachse 16 auf- und abrollbar, wobei sie in aufgerolltem
Zustand (Passivstellung) vollständig und
von außen
unsichtbar in der Karosserieausbuchtung 7 unterbringbar
ist. Im Vergleich zu herkömmlichen
Radabdekkungen bietet die Erfindung hauptsächlich den Vorteil, die Radabdeckung 10 im
Gebrauchsfall, also insbesondere während der Fahrt, in die Aktivstellung
zu verfahren und im Nichtgebrauchsfall in der Passivstellung, also
in der die Öffnung 18 des
Kotflügels 9 freigebende
Stellung, zu belassen.
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Zum Öffnen und/oder Schließen der
Vorrichtung 4 wird die Antriebseinrichtung 11 mittels
eines Betätigungsschalters 13 (vgl. 2) manuell betätigt und/oder über ein
geschwindigkeitsabhängiges
Steuerungselement 12 gesteuert. Gemäß 2 kann der Betätigungsschalter 13 im
Bereich eines nicht dargestellten Armaturenbretts angeordnet sein,
wogegen das Steuerungselement 12 lageunabhängig ist.
Das Steuerungselement 12 kann ab einer vorgegebenen Geschwindigkeit,
insbesondere ab ca. 80 km/h, die Antriebseinrichtung 11 der
Vorrichtung 4 steuern und die Radabdeckung 10 beim
Erreichen oder Überschreiten
der vorgegebenen Geschwindigkeit von der Passivstellung in die Aktivstellung
verstellen. Bei geringen Geschwindigkeiten, beispielsweise im Stadtverkehr
oder beim Einparken, verbleibt die Radabdeckung 10 in ihrer
Passivstellung und ermöglicht
dadurch ein ungehindertes Einlenken eines Fahrzeugrades 6 bzw.
ein ungehindertes Rangieren des Kraftfahrzeugs.
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Gemäß 1 kann an der Vorrichtung 4 eine Rückstelleinrichtung,
z.B. in Form eines Federelement 15 vorgesehen sein, welches
beispielsweise als Blatt- und/oder als Spiralfeder ausgebildet ist,
und welches in der Aktivstellung die Abdekkung 10 in Richtung
der Passivstellung vorspannt. Das Federelement 15 weist
eine Notrückstellfunktion
auf, durch welche die Radabdeckung 10 schnell in ihre Passivstellung
verstellbar ist. Denkbar ist auch, dass die Radabdeckung 10 erst
bei höheren
Geschwindigkeiten, ab ca. 80 km/h, von der Passivstellung in die
Aktivstellung verstellt wird, da erst dann positive Auswirkungen
bezüglich
des Luftwiderstandes und des Sprühnebelaustritts
zu erwarten sind und gleichzeitig die dann üblicherweise noch auftretenden
Lenkwinkel an den Fahrzeugrädern 6 so
klein sind, dass diese mit der Radabdeckung 10 normalerweise
nicht in Kontakt treten. In einer Notsituation, beispielsweise auf
Grund eines Ausweichmanövers,
können
jedoch auch bei höheren
Geschwindigkeiten größeren Lenkwinkel
erreicht werden und dadurch die Notrückstellfunktion auslösen, welche
die Radabdeckung 10 schnell, insbesondere noch vor einem
Kontakt mit dem jeweiligen gelenkten Fahrzeugrad 6, in
ihre Passivstellung verstellt, so dass ein ungehindertes Ausweichen
des Fahrzeugs bzw. ein ungehindertes Einlenken der Fahrzeugräder 6 ermöglicht wird.
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Entsprechend den 1 und 2 kann
die Rollachse 16 im wesentlichen parallel oder schräg zu einer
Fahrzeugunterkante 17 verlaufen. Die Radabdeckung 10 wird
beim Verstellen an zwei seitlichen Führungen 2 geführt, welche
beispielsweise als Schienen ausgeführt sein können, in welchen ein jeweiliger seitlicher
Endbereich der Radabdeckung 10 verstellbar gelagert ist.
Des weiteren kann die Antriebseinrichtung 11 als Seilzugvorrichtung 3 ausgebildet
sein; denkbar ist jedoch aber auch eine Ausbildung der Antriebseinrichtung 11 als
Kettenzugvorrichtung.
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3a und 3b zeigen eine Variante der
erfindungsgemäßen Vorrichtung 4 bei
der die Radabdeckung 10 faltbar ausgebildet ist. Ähnlich den 1 und 2 wird die Radabdeckung 10 in
ihrer Passivstellung oberhalb eines Radlaufes z.B. in einer in
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3a und 3b nicht dargestellten Karosserieausbuchtung 7 verstaut,
wogegen sie in ihrer Aktivstellung gemäß 3b die seitliche Öffnung 18 des Kotflügels 9 verdeckt
und somit zur Verbesserung der Aerodynamik und/oder zur Reduzierung
des Spritzwassernebels beiträgt.
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Entsprechend den 1 bis 4 sind
zur Aussteifung der Radabdeckung Querspriegel 5 in das Abdeckungsmaterial 1 eingearbeitet.
Die Querspriegel 5 können
beispielsweise aus Kunststoff und/oder aus Leichtmetall oder gemäß 4 als aufblasbare Kammern 14 ausgebildet
sein und sorgen damit für ausreichende
Stabilität
gegenüber
aerodynamischen Druckkräften
während
des Fahrens. Zum Verstellen der Radabdeckung 10 in deren
Passivstellung werden die in der Aktivstellung aufgeblasenen Kammern 14 evakuiert,
so dass ein enges Zusammenrollen und/oder Zusammenfalten der Radabdeckung 10 in der
vorgesehenen Karosserieausbuchtung 7 gewährleistet
wird.
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Zusammenfassend lassen sich die wesentlichen
Merkmale der Erfindung wie folgt charakterisieren:
In einer
seitlichen Öffnung 18 eines
Kotflügel 9 an
einem Kraftfahrzeug, das sowohl ein Pkw als auch ein Nutzfahrzeug
sein kann, ist eine eine Antriebseinrichtung 11 aufweisende
Vorrichtung 4 für
eine aus einem flexiblen Abdeckungsmaterial 1 ausgebildete Radabdeckung 10 vorgesehen,
die die Radabdekkung 10 zwischen einer Passivstellung und
einer Aktivstellung verstellt und damit die Öffnung 18 am Kotflügel 9 freigibt
oder verschließt.
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Zudem kann eine Rückstelleinrichtung (Federelement 15)
vorgesehen sein, welche eine Notrückstellfunktion aufweist, durch
welche die aktivierte Radabdeckung 10 in einer Notsituation,
beispielsweise bei einem Ausweichmanöver, schnell in ihre Passivstellung
verstellt werden kann.
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In das Abdeckungsmaterial 1 eingearbeitete Querspriegel 5 tragen
zu einer Steigerung der Steifigkeit der Radabdeckung 10 bei.