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DE1031115B - Vorrichtung zum Trocknen einer beweglichen Material-, insbesondere Papierbahn - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen einer beweglichen Material-, insbesondere Papierbahn

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Publication number
DE1031115B
DE1031115B DEL20832A DEL0020832A DE1031115B DE 1031115 B DE1031115 B DE 1031115B DE L20832 A DEL20832 A DE L20832A DE L0020832 A DEL0020832 A DE L0020832A DE 1031115 B DE1031115 B DE 1031115B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
channels
hood
chamber
suction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL20832A
Other languages
English (en)
Inventor
Boerje Valentin Leckner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BOERJE VALENTIN LECKNER
Original Assignee
BOERJE VALENTIN LECKNER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BOERJE VALENTIN LECKNER filed Critical BOERJE VALENTIN LECKNER
Publication of DE1031115B publication Critical patent/DE1031115B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F5/02Drying on cylinders
    • D21F5/04Drying on cylinders on two or more drying cylinders
    • D21F5/042Drying on cylinders on two or more drying cylinders in combination with suction or blowing devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F5/02Drying on cylinders
    • D21F5/021Construction of the cylinders
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F5/18Drying webs by hot air
    • D21F5/181Drying webs by hot air on Yankee cylinder
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F5/18Drying webs by hot air
    • D21F5/182Drying webs by hot air through perforated cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/14Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning
    • F26B13/16Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning perforated in combination with hot air blowing or suction devices, e.g. sieve drum dryers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen einer Material-, insbesondere Papierbahn, welche am Mantel eines rotierenden Zylinders anliegend fortlaufend weiterbewegt wird. Derartige Zylindertrockner sind bekannt. Sie bestehen zum Teil aus einer den Zylinder teilweise umfassenden Haube, welche einen Hohlraum umschließt, der gegen den Zylinder durch eine zum Zylindermantel im wesentlichen konzentrisch liegende und zu diesem in geringem Abstand angeordnete Innenfläche abgegrenzt ist, die hauptsächlich aus den durchlöcherten Böden von nebeneinander in abwechselnder Folge in Achsrichtung des Zylinders angeordneten, zum Blasen heißer Luft gegen die Materialbahn bzw. zu deren anschließenden Absaugen dienenden Kanälen besteht, deren Länge gleich der des Zylinders ist.
Diese bekannten Trockner besitzen jedoch im allgemeinen den Nachteil, daß sie keine gleichmäßige Luftverteilung und damit auch keine gleichmäßige Trocknung der Materialbahn gewährleisten. Dies ist in der Hauptsache dadurch bedingt, daß die in der Haube angeordneten bzw. an dieser angeordneten Druck- und Saugkammern ungleiche Größe oder Lage zu den durchlöcherten Böden der Kanäle besitzen. Ferner besitzen diese Trockner den weiteren Nachteil, daß auf Grund ihrer Bauweise die Zylinderenden und der Zwischenraum der zwischen der Haube und am Zylindermantel nur schwer zugänglich sind, was beispielsweise für die Spitzeneinführung von besonderem Nachteil ist.
Ziel der Erfindung ist, diese Unzulänglichkeiten der bekannten Zylindertrockner auszuschalten. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß der von der Haube umschlossene Hohlraum durch eine zur Achse des rotierenden Zylinders senkrechte Trennwand in zwei etwa gleich große Kammern aufgeteilt ist, von denen die eine als Druckkammer für die Heißluft und die andere als Saugkammer für die abzusaugende Luft dient und die abwechselnd mit den Kanälen zum Einblasen bzw. Absaugen der Luft in Verbindung stehen und in Achsrichtung durch je eine Stirnfläche begrenzt sind, die mit den entsprechenden Stirnflächen des Zylinders im wesentlichen in einer Ebene liegen. Vorzugsweise liegen die Stirnflächen der Haube ganz oder fast ganz innerhalb der von den Stirnflächen des Zylinders gebildeten Ebene, da hierdurch eine besonders gute Zugänglichkeit von Zylinder und Haube gewährleistet wird.
Die gegen den Hohlraum der Haube ganz abgeschlossenen Druckkanäle sind in der Saugkammer und die ebenso abgeschlossenen Saugkanäle in der Druckkammer angeordnet. Diese abgeschlossenen Kanäle wechseln innerhalb der entsprechenden Kammer mit den zu dieser offenen Kanälen entgegengesetzten Art Vorrichtung zum Trocknen
einer beweglichen Material-,
insbesondere Papierbahn
Anmelder:
Bor je Valentin Leckner,
Jönköping (Schweden)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Hoffmann, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 34
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 12. Januar 1954
Börje Valentin Leckner, Jönköping (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
ab, wobei die geschlossenen Kanäle der einen Kammer
durch öffnungen in der Trennwand mit den offenen Kanälen der anderen Kammer in Verbindung stehen.
Die Haube kann ferner an den radial nach innen
gerichteten Enden ihrer Stirnflächen mit ringsektorförmigen Deckplatten versehen sein, die an den Stirnflächen leicht abnehmbar befestigt sind. Der radial nach innen gerichtete Teil kann aus einem weichen Stoff, beispielsweise Filz od. dgl., bestehen, der gegen die Mantelkante des Zylinders anliegen kann, so daß der Zwischenraum zwischen der Haube und dem Zylindermantel durch Ausbiegen der weichen Stoffplatten ohne Entfernung der Deckplatten zugänglich ist.
Damit ist trotz der leichten Zugänglichkeit der Haube für Übersicht und Reinigung auf einfache Weise eine ausreichende Dichtung und Wärmeisolierung gewährleistet. Infolge der guten Luftabdichtung nach außen und der effektiven Wärmeisolierung ist es möglich, in Hauben gemäß der Erfindung einen Taupunkt von etwa 70° C zu erreichen, während man bei bisher bekannten Ausführungen meist keinen höheren Taupunkt als etwa 50° C erreichen konnte.
Ein hoher Taupunkt der Feuchtluft ist aus vielen Gesichtspunkten vorteilhaft. Das Wasserauf nahmevermögen der Luft steigt progressiv mit der Erhöhung des Taupunktes, und damit wird es möglich, bei hohem Taupunkt mit kleinen Luftmengen zu arbeiten, was zu kleineren Dimensionen für die Haube und niedrigerem Verbrauch für die Ventilatoren führt, als es bei einem
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niedrigeren Taupunkt möglich wäre. Je höher der Trommeln, Kanäle, Warmluft-und Wiedergewinnungs-Taupunkt ist, desto wirkungsvoller arbeiten auch die batterien sowie andere bekannte, zum Betrieb der Anmit der Haube in bekannter Weise zusammenarbeiten- Ordnung geeignete bzw. erforderliche Organe, die den Wärmewiedergewinnungsaggregate. außerhalb des Rahmens der Erfindung liegen, sind in
Diese und weitere Merkmale der Erfindung gehen 5 der Zeichnung nicht enthalten. Die Luft kann jedoch
aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeich- anstatt durch die Stutzen 12 und/oder 13 auch durch
nung dargestellten Ausführungsbeispiele hervor. auf andere Weise angebrachte Anschlußorgane zu-
Fig. 1 zeigt das Grundprinzip einer Maschine, bei und abgeleitet werden, z. B. durch öffnungen in den
welcher der Gegenstand der Erfindung vorzugsweise Stirnflächen 7 und/oder 8 oder an beliebigen anderen
Anwendung finden kann; io Stellen des Mantels 4.
Fig. 2 und 3 zeigen eine Haube gemäß der Erfin- Die Stirnflächen 7 und 8 befinden sich im wesent-
dung in verschiedenen Schrägansichten für eine liehen in derselben Ebene wie die Stirnflächen des
Yankee- oder Selbstabnahme-Papiermaschine; Zylinders 2 (Fig. 4 bis 6). Dies ist von großer prak-
Fig. 4 und 5 veranschaulichen den Gegenstand der tischer Bedeutung und erleichtert den Einbau der
Erfindung in einem Längsschnitt durch die Mittel- 15 Haube, ihre Herstellung sowie die Installation anderer
achse der Haube in verkleinertem Maßstab; für die Maschine erforderlicher Leitungen usw. und
Fig. 6 zeigt eine Vergrößerung des Ausschnittes VI schließlich das Übersehen und die Pflege der Maschine
aus Fig. 4; und der Haube.
Fig. 7 und 8 sind Querschnitte durch die Haube Längs der Innenseite der Haube erstrecken sich
nach den Linien VII-VII bzw. VIII-VIII der Fig. 4 20 Seite an Seite in abwechselnder Folge Einblaskanäle
und 5 in vergrößertem Maßstab; 14 für Heißluft und Absaugkanäle 17 für Feuchtluft.
Fig. 9 und 10 zeigen im Grundriß bzw. Querschnitt Die Böden dieser Kanäle, welche in der Zeichnung mit
eine Vorrichtung zum Regulieren der Menge der ein- rechteckigem Querschnitt dargestellt sind, bilden die
zublasenden Heißluft. Innenfläche der Haube. Die Einblaskanäle 14 sind
Das in den Zeichnungen gezeigte und im folgenden 25 innerhalb der Druckkammer 11 radial nach außen
beschriebeneAusführungsbeispiel bezieht sich auf eine offen, innerhalb der Saugkammer 10 sind sie dagegen
Yankee-Maschine (Fig. 1), in der sich eine Papier- ganz geschlossen. Zur Zuführung der Heißluft zu
bahn 1 um einen Zylinder 2 bewegt, welcher in der diesem Kanalteil ist die Zwischenwand 9 durch die
Richtung des Pfeiles rotiert und zu etwa drei Viertel öffnungen 15 durchbrochen.
seines Umf angs von einer Haube 3 umschlossen wird. 3° Am Boden der Einblaskanäle 14, d. h. an dem der Es wird vorausgesetzt, daß Heißlufthauben 3 der Fig. 1 Papierbahn zugekehrten Teil, ist eine große Anzahl mit einem Zylinder 2 und mit diesem zusammen- von Einblasdüsen 16 angebracht. Man kann jedoch arbeitenden Umlenkwalzen 2 α und 2 b dem Fachmann auch andere Ausführungen von Einblasorganen verbekannte Anordnungen sind, wenden, z.B. längs gehende Schlitze, wobei man
Die Haube 3 besitzt im Querschnitt eine sichel- 35 jedoch Führungsschienen zur Richtunggebung der
förmige Form und besteht aus einem Mantel 4 mit Heißluft anordnen muß.
den armartigen Enden 5 und 6 und den Stirnflächen 7 Die Absaugkanäle 17 sind hauptsächlich analog der und 8. Mantel, armartige Enden und Stirnflächen Einblaskanäle 12 ausgeführt. Innerhalb der Saugsollen gut wärmeisoliert sein und können beispiels- kammer 10 sind sie offen, während sie innerhalb der weise aus zwei parallelen Blechschichten mit da- 40 Druckkammer 11 ganz geschlossen sind. Den Boden zwischenliegendem Isoliermaterial ausgebildet sein der Saugkanäle bildet ein Blech 18 mit Perforierun-(Fig. 6 bis 8). gen 19 für den Rückstrom der Luft. Die Absaug-
An der zylindrisch geformten Innenfläche der kanäle können aus den Zwischenräumen zwischen den Haube 3 sind Einblas- und Absaugorgane angeordnet, Einblaskanälen bestehen, wobei ein Deckel 20 den die im folgenden näher beschrieben werden. Der durch 45 Kanal 17 innerhalb der Druckkammer 11 abschließt, den Mantel 4, die armartigen Enden 5 und 6, die Zur Ableitung der Feuchtluft aus dem Teil des Saug-Stirnflächen 7 und 8 und die Innenfläche gebildete kanals innerhalb der Druckkammer 11 ist die Trenn-Hohlraum ist mittels einer quer gestellten Trenn- wand 9 durch die öffnungen 21 durchbrochen, wand 9 in zwei ungefähr gleich große Kammern 10 Es ist von besonderer Wichtigkeit, daß die Wände und 11 geteilt, die der zylindrischen Innenfläche folgen 50 in den Kanälen und Hohlräumen absolut luftdicht sind, und mit Bezug auf den rotierenden Zylinder radial so daß ein Verlust an Luft vermieden wird. Die Heißaußerhalb derselben liegen. Die Kammer 10 ist zum luft muß mit relativ großem statischem Druck in der Absaugen der Feuchtluft bestimmt und wird im Größenordnung von etwa 100 bis 150 mm Wasserfolgenden mit Saugkammer bezeichnet. Diese Saug- säule eingeblasen werden. Zwecks bequemer Zugängkammer und die mit ihr verbundenen Räume inner- 55 lichkeit sind die Enden der Einblaskanäle 14 mit abhalb der Haube sind in der Zeichnung mit Minus- nehmbaren Stirnplatten 22 (Fig. 6) versehen, die an zeichen versehen, um einen in diesen Räumen herr- den Kanalwänden mittels Schrauben 22 a befestigt sehenden Unterdruck zu kennzeichnen. sein können. Um eine ausreichende Dichtung zwischen
Die Kammer 11 ist zum Einblasen von Heißluft der Stirnfläche 8 und den Wänden des Kanals 14 zu
bestimmt und wird im folgenden mit Druckkammer 60 erhalten, ist es zweckmäßig, einen umlaufenden
bezeichnet. Diese Druckkammer und die mit dieser Schweißrand 8' anzubringen.
verbundenen Räume innerhalb der Haube sind in der Auch für die Saugseite muß die Dichtung gut sein.
Zeichnung mit Pluszeichen versehen, um den in die- Undichtigkeit bewirkt, daß sich die Feuchtluft mit
sen Räumen herrschenden Überdruck zu kennzeichnen, kalter, von außen eindringender Luft vermischt, wo-
wobei sich die Ausdrücke Unter- bzw. Überdruck auf 65 durch der Taupunkt sinkt und die Wärmehaltung ver-
das Verhältnis zum atmosphärischen Druck beziehen.. schlechtert wird. Der Unterdruck zum Absaugen in
Zum Absaugen der Feuchtluft aus der Saugkammer der Größenordnung von 10 mm Wassersäule ist zwar ,
ist diese mit einem Anschlußstutzen 12 versehen. Die bedeutend geringer als der Überdruck zum Einblasen,
Druckkammer besitzt einen ähnlichen Anschlußstutzen jedoch muß das Eindringen der Außenluft verhütet
13 für die Zuführung der Heißluft. Ventilatoren, 70 werden. An den Mantelkanten des Zylinders ist auf ;■
eine besonders gute Dichtung zu achten. Zu diesem Zwecke sind an den Stirnflächen 7 und 8 z. B. mittels Schrauben 23 a befestigte Deckplatten 23 angebracht, die Verlängerungen der Stirnflächen bis zur Mantelfläche 2 des Zylinders und darüber hinaus darstellen (Fig. 6). Die Innenkante der Deckplatten 23 kann eine Verlängerung 23' aus einem Streifen aus Filz oder einem ähnlichen Material tragen, welcher sich gegen die Stirnfläche des Zylinders 2 andrückt, so daß man eine sehr gute Dichtung erhält. Zum Einlaß der Papierbahn in die Haube und zum Auslaß aus derselben müssen Schlitze in der Haube angeordnet sein, durch welche ein Luftdurchlaß unvermeidlich ist. Diese Undichtigkeit an der Seite wirkt jedoch nicht auf die Gleichmäßigkeit des Trocknens ein, außerdem wirkt am Auslaßschlitz die Bewegung der Papierbahn entgegen. Am Einlaßschlitz bewirkt zwar die Bewegung der Papierbahn eine Erhöhung der Lufteinströmung, die aber durch geeignetes Abwägen zwischen Einblasen und Absaugen in der Nähe der Einlaßstelle ausgeglichen werden kann.
Da Hauben dieser Art in der Regel sehr groß und umfangreich sind, ist es unter anderem im Hinblick auf den Transport und den Einbau zweckmäßig, sie zu unterteilen. Die Haube gemäß der Zeichnung ist durch zwei Trennflächen 24, die parallel zur Achse des Zylinders 2 verlaufen, in drei Teile geteilt. Die Teilungsfiächen legt man am besten durch die Absaugkanäle 17, wie Fig. 3 zeigt. Hierdurch ist die Dichtung leichter auszuführen, als wenn man die Teilungsflächen durch die Druckkanäle 14 legt.
Die Haube ist zweckmäßig auf einer oder beiden Mantelseiten mit Kontrollklappen 25 (Fig. 2) zur Abdeckung der öffnungen 26 und 27 im Mantel 4 (Fig. 3) versehen, wobei die öffnung 26 zur Saugkammer 10 und die Öffnung27 zur Druckkammer 11 führt. Durch die Anordnung der Klappen 25 quer über den Teilungsstellen vereinfacht man die Konstruktion und die Zusammensetzung unter anderem dadurch, daß die durch Bolzen oder Schrauben miteinander verbündenen Einzelteile nach Entfernen der Klappen leicht zugänglich sind. Die Dichtung des Mantels kann man auf die notwendigen Dichtungsleisten unter den Klappenkanten beschränken. An der Außenseite des Mantels sind keine zusammenhaltenden Verbindungselemente für die Teile der Haube erforderlich.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Haube wird im folgenden erläutert:
Die Strömungsrichtung der Luft ist in der Zeichnung mit Pfeilen angegeben. Die Heißluft wird in die Druckkammer 11 eingeblasen, von der sie in sämtliche Druckkanäle 14 hinein und aus diesen senkrecht zur Materialbahn durch die Düsen 16 ausgepreßt wird. Die Heißluftströme treffen die Papierbahn, nehmen Feuchtigkeit auf, werden nun als Feuchtluftströme nach den Seiten zurückgeworfen und dringen durch die Perforierungen 19 in die Böden der Saugkanäle 17 ein. Von dort strömt die Feuchtluft in die Saugkammer 10, aus der sie durch die Anschlußöffnung 12 zu einem Absaugventilator in Verbindung mit einem Wärmewiedergewinnungsaggregat, einem Wasserwärmer od. dgl auf bekannte Weise fortgeleitet wird.
Bei Heißlufthauben zum Querblasen ist es ein Problem gewesen, eine gleichmäßige Trocknung über die gesamte Bahnbreife zu erhalten. Es ist zwar theoretisch möglich, mit Hilfe von Luftklappen in jeder einzelnen der Düsen 16 die Luftmenge zu regulieren, so daß man eine gleichmäßige Trocknung erhält. In einer Haube gemäß der Erfindung von normaler Größe gibt es jedoch Tausende von Einblasdüsen, so daß eine individuelle Regulierung derselben sehr umständlich auszuführen wäre. Bei einem Übergang von einer Papiersorte zu einer anderen kann sich auch eine Neueinstellung notwendig erweisen.
Die Veränderung der Intensität des Trocknens kann auf den Querschnitt der Materialbahn bezogen werden, welche als Grundlinie eines Trockengehaltdiagramms dienen kann. In der Regel werden bei gleichmäßig verteilten Düsen 16 die Kanten der Bahn am kräftigsten getrocknet. Es kann auch ein Ubertrocknen von Partien im Innern der Bahn vorkommen. Ein derartiges Diagramm läßt sich mit Hilfe von Feuchtigkeitsmessungen an dem getrockneten Papier relativ einfach aufstellen. Auf Grund des Diagramms kann man die Einstellung der Düsen ändern, um eine gleichmäßige Trocknung zu erhalten.
Fig. 9 und 10 zeigen eine einfache und wirkungsvolle Anordnung zum Zwecke einer derartigen Regulierung. Eine Leiste 28 mit umgeschlagenen Seitenkanten 29 ist in einen Druckkanal 14 eingeführt, von welchem die Stirnplatte 22 abgenommen ist. Die umgeschlagenen Seitenkanten 29 passen in eine an den Düsen 16 angeordnete, nach außen gebogene Kante 30, so daß man die Leiste über eine größere oder kleinere Anzahl der Düsen 16, gegebenenfalls auch über sämtliche Düsen eines Kanals 14 schieben kann.
Zu diesem Zwecke werden die Düsen 16 vorzugsweise in einer Reihe angeordnet. In dem in Fig. 9 gezeigten Beispiel verdeckt die Leiste 28 die Düsen 16 α bis 16/. Die Teile der Leiste 28, welche sich vor den betreffenden Düsen 16 α bis 16/ befinden, sind mit 31a bis 31/ bezeichnet. Im Teil 31 α ist die Leiste dicht. Teil 31 b hat eine kleine öffnung, während in den folgenden Teilen 31c bis 31/ die Größe der öffnungen wächst. Durch diese Anordnung kann man die Heißluftmenge an der Zylinderkante herabsetzen. Anstatt Leisten mit einer öffnung vor der Düse kann man r perforierte Leisten verwenden, bei welchen die gesamte Lochfläche bezüglich ihrer Längeneinheit variabel ist. Die Variation der Löcher und der Größe der Perforierung längs der Leiste paßt man der eine gleichmäßige Trocknung bewirkenden Heißluftmenge an. Bei verschiedenen Papiersorten, die verschiedene Einstellungen erforderlich machen können, kann man verschiedene, zu jeder Papiersorte gehörige Sätze von Leisten mit verschiedenartiger Perforierung anwenden. DieAnordnung kann auch im Zusammenhang mit anderen Einblasorganen, z. B. Schlitzen, verwendet werden.
Ein besonderer Vorteil der Haube gemäß der Erfindung liegt in der leichten Zugänglichkeit für Reinigung und Umstellung der Einblasöffnungen. Durch Entfernen der Deckplatten 23 legt man die Absaugkanäle 17 frei, so daß man an ihre Boden zur Reinigung leicht herankommen kann. An den Durchströmungsöffnungen 19 bilden sich Absonderungen von Partikeln, die der Luftstrom von der Materialbahn mit sich reißt. Diese Absonderungen kann man infolge der leichten Zugänglichkeit bequem, z. B. mit einem Staubsaugermundstück von geeigneter Ausführung, entfernen.
Nach Abnahme der Deckplatten 23 kann man durch Entfernen der Stirnplatten 22 auch an die Innenflächen der Druckkanäle 14 bequem herankommen.
Für derartige Kontroll-, Reinigungs- und Einstellarbeiten können bewegliche oder permanente Plattformen angeordnet werden. Da die Länge der Haube nicht größer als die des Zylinders ist, kann man derartige Gerüste unmittelbar an den Stirnseiten der Maschine aufstellen.
In dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Trennwand 9 und die Wände der Kanäle 14 und 17 ohne Isolierung gezeigt. Bei kleinen Differenzen zwischen der Temperatur der Heißluft und der der Feuchtluft ist eine Wärmeisolierung dieser Wände nicht erforderlich. Eine Erwärmung der Feuchtluft durch die Heißluft infolge von Wärmeübergang durch die Zwischenwände muß im allgemeinen keinen größeren Wärmeverlust bedeuten. Bei größeren Temperaturunterschieden zwischen Heiß- und Feuchtluft ist es jedoch zweckmäßig, die genannten Zwischenwände mit einer Wärmeisolierung zu versehen.

Claims (6)

Patentansprüche: 1S
1. Vorrichtung zum Trocknen einer Material-, insbesondere Papierbahn, welche am Mantel eines rotierenden Zylinders anliegend fortlaufend weiterbewegt wird, bestehend aus einer den Zylinder teilweise umfassenden Haube, welche einen Hohlraum umschließt, der gegen den Zylinder durch eine zum Zylindermantel im wesentlichen konzentrisch liegende und zu diesem in geringem Abstand angeordnete Innenfläche abgegrenzt ist, die haupt- as sächlich aus den durchlöcherten Böden von nebeneinander in abwechselnder Folge in Achsrichtung des Zylinders angeordneten, zum Blasen heißer Luft gegen die Materialbahn bzw. zu deren anschließendem Absaugen dienenden Kanälen besteht, deren Länge gleich der des Zylinders ist, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Haube (3) umschlossene Hohlraum (10., 11) durch eine zur Achse des rotierenden Zylinders (2) senkrechte Trennwand (9) in zwei etwa gleich große Kammern aufgeteilt ist, von denen die eine (11) als Druckkammer für die Heißluft und die andere (10) als Saugkammer für die abzusaugende Luft dient und die abwechselnd mit den Kanälen (14 bzw. 17) zum Einblasen bzw. Absaugen der Luft in Verbindung stehen und in Achsrichtung durch je eine Stirnfläche (7, 8) begrenzt sind, die mit den entsprechenden Stirnflächen des Zylinders (2) im wesentlichen in einer Ebene liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen den Hohlraum ganz abgeschlossenen Druckkanäle (14) in der Saugkammer (10) und die ebenso abgeschlossenen Saugkanäle (17) in der Druckkammer (11) angeordnet sind, welche innerhalb der entsprechenden Kammer mit zu dieser offenen Kanälen entgegengesetzter Art abwechseln, wobei die geschlossenen Kanäle der einen Kammer durch öffnungen (15, 21) in der Trennwand (9) mit den offenen Kanälen der anderen Kammer in Verbindung stehen.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (3) an den radial nach innen gerichteten Enden der Stirnflächen (7, 8) mit ringsektorförmigen Deckplatten (23) versehen ist, die an den Stirnflächen mittels Schrauben (23 α) od. dgl. befestigt und somit leicht abnehmbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der radial nach innen gerichtete Teil (23') der Deckplatten (23) aus einem weichen Stoff, beispielsweise Filz od. dgl., besteht, der gegen die Mantelkante des Zylinders (2) anliegen kann, so daß der Zwischenraum zwischen der Haube (3) und dem Zylindermantel durch Ausbiegen der weichen Stoffplatten (23') ohne Entfernung der Deckplatten (23) zugänglich ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (3) durch radial orientierte und parallel zur Zylinderachse angeordnete Trennflächen (24) geteilt ist, wobei die Trennflächen innerhalb der Saugkanäle (17) und gegebenenfalls der in der äußeren Mantelfläche (4) der Haube vorhandenen Kontrollöffnungen (26, 27) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch in die Druckkanäle (14) einschiebbare, langgestreckte, in ihrer Längsrichtung ungleichmäßig perforierte Platten (28), welche mit den Perforierungen (16) in den Böden der Druckkanäle derart zusammenwirken, daß diese zur Regulierung der eingeblasenen Heißluftmenge längs der Kanäle zur Erzielung einer gleichmäßigen Trocknung abgedrosselt oder abgedeckt werden können.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 218 282.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© »09 528/281 5.58
DEL20832A 1954-01-12 1955-01-05 Vorrichtung zum Trocknen einer beweglichen Material-, insbesondere Papierbahn Pending DE1031115B (de)

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SE1031115X 1954-01-12

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DE1031115B true DE1031115B (de) 1958-05-29

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ID=20418922

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Country Status (1)

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DE (1) DE1031115B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124972B (de) * 1959-05-21 1962-03-08 Hesser Ag Maschf Vorrichtung zum Trocknen bedruckter laufender Bahnen aus Papier oder aehnlichen Stoffen
DE1222783B (de) * 1960-06-02 1966-08-11 Spooner Dryer & Engineering Co Mehrzylinderige Trockenpartie einer Papiermaschine
DE1268954B (de) * 1961-02-04 1968-05-22 Svenska Flaektfabriken Ab Zylindertrockner fuer Papierbahnen
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