[go: up one dir, main page]

DE1206718B - Trockenvorrichtung fuer Faserstoffbahnen - Google Patents

Trockenvorrichtung fuer Faserstoffbahnen

Info

Publication number
DE1206718B
DE1206718B DEB56514A DEB0056514A DE1206718B DE 1206718 B DE1206718 B DE 1206718B DE B56514 A DEB56514 A DE B56514A DE B0056514 A DEB0056514 A DE B0056514A DE 1206718 B DE1206718 B DE 1206718B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drying
air
chambers
nozzle
hood
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB56514A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert A Daane
Edgar J Justus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beloit Iron Works Inc
Original Assignee
Beloit Iron Works Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beloit Iron Works Inc filed Critical Beloit Iron Works Inc
Publication of DE1206718B publication Critical patent/DE1206718B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F5/02Drying on cylinders
    • D21F5/04Drying on cylinders on two or more drying cylinders
    • D21F5/042Drying on cylinders on two or more drying cylinders in combination with suction or blowing devices
    • D21F5/044Drying on cylinders on two or more drying cylinders in combination with suction or blowing devices using air hoods over the cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/14Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning
    • F26B13/145Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning on the non-perforated outside surface of which the material is being dried by convection or radiation
    • F26B21/50

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Trockenvorrichtung für Faserstoffbahnen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Trocknen kontinuierlich bewegter Faserstoffbahnen mit einem Trockenzylinder, über dessen Umfang die Faserstoffbahn läuft.
  • Es sind bereits Trockenvorrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen der Trockenzylinder auf einem Teilumfang von einer Haube umgeben ist, die in mehrere sowohl in Umfangsrichtung als auch in Achsrichtung des Trockenzylinders nebeneinanderliegende Kammern unterteilt ist. Bei dieser bekannten Vorrichtung weist jede dieser Kammern eine Düsenöffnung auf, durch welche in die einzelnen Kammern eingeführte Trockenluft auf -die Faserstoffbahn geleitet werden kann. Bei derartigen bekannten Trokkenvorrichtungen ist es weiterhin bekannt, die Haube an eine Absaugvorrichtung anzuschließen und damit von den Räumen zwischen den Trockenluftzuführungskammern feuchte Luft abzusaugen.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei derartig bekannten Trockenvorrichtungen von Zeit zu Zeit Unregelmäßigkeiten in der Trocknung quer zur Laufrichtung und damit sogenannte Feuchtigkeitsstreifen in der Papierbahn auftreten, denn es kann bei derartigen bekannten Anordnungen passieren, daß eine übermäßige Trocknung an den Papierbahnkanten erfolgt, da trockene Außenluft an den Längsseiten der Vorrichtung in diese eintritt, während die beim Trocknen der Papierbahn ausgetriebenen und von der Feuchtigkeit stammenden Dämpfe dazu neigen, sich in der Mitte der Vorrichtung anzusammeln, so daß sich dort eine niedrigere Trocknungsgeschwindigkeit ergibt.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung dieser Art so zu verbessern, daß einerseits stets eine gleichmäßige Verteilung der zugeführten Trockenluft über die gesamte Haubenbreite gewährleistet ist und außerdem noch eine individuelle Einstellung der Trockenluftzufuhr zu den verschiedenen Breitenbereichen der Faserstoffbahn möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird ausgehend von einer bekannten Vorrichtung der oben bezeichneten Art erfindungsgemäß gelöst durch eine die Kammern abdekkende und den Trockenzylinder umgebende gelochte Platte, deren Öffnungen düsenförmig ausgebildet und in gleichen gegenseitigen Abständen vorgesehen sind, sowie eine jeder Trockenluftspeiseleitung für die nebeneinanderliegenden Kammern zugeordnete Drosselklappe.
  • Die erfindungsgemäße Trockenvorrichtung ermöglicht es einerseits, daß beispielsweise in der Breitenrichtung der Papierbahn bestimmte Abschnitte entsprechend dem Feuchtigkeitsgehalt der Bahn in einem vergleichsweise stärkeren Maße getrocknet werden als andere Abschnitte der Papierbahn, so daß die Bahn schließlich in der Breitenrichtung einen gleichmäßigen Feuchtigkeitsgehalt besitzt. Andererseits wird durch die Zuordnung einer gemeinsamen gelochten Platte zu sämtlichen Haubenkammern eine Vergleichmäßigung der Trockenluftzufuhr zu der Papierbahn erzielt. Diese Wirkung wird noch erhöht, wenn die in gleichen gegenseitigen Abständen vorgesehenen Düsenöffnungen in jeweils ein gleichseitiges Dreieck bildenden Gruppen angeordnet sind, dessen Seitenkanten zur Laufrichtung der Faserstoffbahn und zur Drehachse des Zylinders schräg verlaufen. Dabei hat es sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, wenn die Länge der Düsenöffnungen der Dicke der Platte entspricht und die die Düsenöffnungen begrenzenden Plattenwände auf der Lufteintrittsseite abgerundet sind und in im wesentlichen zylindrischen Abschnitten enden und schließlich der Gesamtdurchtrittsquerschnitt der Düsenöffnungen etwa 1,5% der Plattenfläche einnimmt. Diese Anordnung des Lochmusters sorgt dafür, daß jede senkrecht zur Laufrichtung gezogene Linie stets mehrere Löcher schneidet, so daß die Trockenluft mit großer Geschwindigkeit und unter größter Schonung der Faserstoffbahn auf diese auftrifft. Auf Grund der geringen Düsenlänge tritt die Luft mit großer Geschwindigkeit aus, und gleichzeitig wird das Ansammeln von Staub in der Luftkammer vermieden, der gegebenenfalls schubweise austreten würde. Diese Form der Düsen beeinflußt einmal die Strahlenbildung und zum anderen das Auftreten von Wirbeln über der Bahnoberfläche, was wesentlich für eine gute und gleichmäßige Trocknung ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • F i g. 1 ist eine schematisch gezeichnete Seitenansicht der Trockenpartie einer Papiermaschine; F i g. 2 ist eine Seitenansicht der Trockenvorrichtung; F i g. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch die in der Nähe eines Trockenzylinders angeordnete Trockenhaube; F i g. 4 zeigt in einem Teilschnitt eine Vorrichtung zum Ändern der Lage der von der Trocknungsluft bestrichenen Fläche in der Querrichtung; F i g. 5 ist ein Stück des Grundrisses einer bevorzugten Ausbildungsform der verwendeten gelochten Verteilerplatte; F i g. 6 zeigt die Platte nach F i g. 5 im Schnitt und läßt Einzelheiten der Form von zwei der Düsenöffnungen erkennen.
  • In F i g. 1 erkennt man in etwas vereinfachter Darstellung das Ende 10 der Trockenpartie einer Papiermaschine, bei der sich die Erfindung vorteilhaft anwenden läßt. Der Abschnitt 10 der Trockenpartie umfaßt e;ne erste Reihe von in einer waagerechten Ebene angeordneten Trockenzylindern 11 a bis 11 d, von denen in F i g. 1 vier dargestellt sind, sowie eine zweite Reihe von ebenfalls in einer gemeinsamen waagerechten Ebene liegenden, gegenüber den Zylindern 11 der ersten Reihe versetzt angeordneten Trokkenzylindern 12 a bis 12 d. Eine Papierbahn W läuft abwechselnd über einen Trockenzylinder der einen und der anderen Reihe und wird durch einen Filz 13 in Berührung mit den Umfangsflächen der Trockenzylinder 11 a und 11 b sowie durch einen Filz 14 in Berührung mit den Umfangsflächen der Trockenzylinder 12a bis 12d gehalten. Zum Führen des Filzes 13 sind Leitwalzen 15 vorgesehen. Der Filz 14 wird durch Leitwalzen 16 geführt. Trockeneinrichtungen dieser Art sind bekannt.
  • Ferner ist eine Haube 17 vorgesehen, die den Trokkenzylinder 11 c in einem geringen Abstand umgibt. Aus F i g. 2 und 3 geht hervor, daß die Haube 17 vorzugsweise als gebogenes Gehäuse 18 ausgebildet ist, das in einem geringen Abstand den Teil der Umfangsfläche des Trockenzylinders 11 c umgibt, über den die Papierbahn hinwegläuft. Das Gehäuse 18 erstreckt sich über die ganze axiale Länge des Zylinders 11c und ist an seinen Enden mit Stirnwänden 19 versehen, von denen aus den Zeichnungen nur eine ersichtlich ist. Ferner sind nach innen vorspringende untere Wände 20 vorgesehen, die als an dem Gehäuse 18 durch Scharniere 21 angelenkte Klappen ausgebildet sind, damit das Innere des Gehäuses zugänglich ist. Die unteren Wände oder Klappen 20 werden während des Betriebs der Maschine in der aus F i g. 3 ersichtlichen geschlossenen Stellung gehalten. Hierzu können Federn verwendet werden.
  • Das Gehäuse bzw. die Haube 18 ist vorzugsweise aus Blech hergestellt und in der Breitenrichtung der Bahn W an mehreren in Abständen verteilten Punkten mit sich nach außen erstreckenden Rohrstutzen 22 versehen, die innerhalb des Gehäuses 18 an einen zentralen Verteiler 23 angeschlossen sind. Der Verteiler ist seinerseits durch Rohrleitungen oder Kanäle 24 und 25 mit weiteren Verteilern 26 und 27 verbunden, die in Umfangsabständen von dem Verteiler 23 angeordnet sind. Zwar sind in F i g. 3 drei solche Verteiler dargestellt, doch kann auch eine andere Zahl von Verteilern vorgesehen sein. Außerdem kann die Haube oder das Gehäuse 18 aus voneinander trennbaren Abschnitten statt aus einem einzigen Teil bestehen, das sich in der gezeigten Weise über die ganze Länge des Zylinders 11 c erstreckt.
  • Die Verteiler 23, 26 und 27 erstrecken sich in der Querrichtung über die ganze Länge der Haube oder des Gehäuses 18 und damit auch über die axiale Länge des Trockenzylinders 11 c. Jeder Verteiler trägt im Inneren eine Trennwand 28 (F i g. 2), die den Verteiler in mehrere in der Querrichtung nebeneinander angeordnete Verteilerkammern 23a, 26a und 27a unterteilt, wobei die Kammern der Verteilerräume 23, 26 und 27 in der Umfangsrichtung miteinander fluchten und durch Kanäle oder Rohrleitungen 24 und 25 miteinander verbunden sind. Somit speist jeweils einer der nach außen ragenden Rohrstutzen 22 jeweils eine einzige Kammer jedes der Verteiler 23, 26 und 27.
  • Jeder Verteiler ist an -seiner dem Zylinder 11c zugewandten Fläche kreisbogenförmig gekrümmt, und im Inneren jedes Verteilers ist eine sich über die Breite der betreffenden Verteilerkammer erstreckende gelochte Platte 29 angeordnet, deren konstruktive Einzelheiten nachstehend beschrieben sind. Im übrigen besitzen die Verteiler 23, 26 und 27 dreieckige Querschnittsform.
  • In jedem der mit der Haube 18 verbundenen Einlaßstutzen 22 ist eine Drosselklappe 30 vorgesehen, die es ermöglicht, jeden gewünschten Rohrstutzen zu öffnen oder zu schließen, um das Strömen der erhitzten Luft zu einer bestimmten bogenförmigen Reihe von Verteilerkammern 23a, 26a und 27a so zu regeln, daß die mit hoher Geschwindigkeit strömende und eine hohe Temperatur aufweisende Luft nur längs desjenigen Querabschnitts auf die Papierbahn W auftrifft, in dem Feuchtigkeitsstreifen vorhanden sind. Die Drosselklappen 30 können innerhalb der verschiedenen Rohrstutzen 22 durch hier nicht gezeigte Stellmotoren verschwenkt werden, die durch die Bedienungsperson der Papiermaschine mittels einer Fernsteuerung betätigt werden können. Dadurch kann jeder gewünschte Satz von Verteilerkammern Luft auf die Papierbahn leiten.
  • Die einzelnen zu dem zentralen Verteiler 23 führenden Rohrstutzen 22 sind gemäß F i g. 2 an ein Hauptverteilerrohr angeschlossen, das an einem Ende geschlossen und am entgegengesetzten Ende mit einer Rohrleitung 32 verbunden ist, die zu einer Heizung 33 führt, welche ihrerseits an eine Rohrleitung 34 angeschlossen ist. Von der Rohrleitung 34 geht eine Zweigleitung 34 a aus. An der Abzweigstelle ist eine Drosselklappe 35 vorgesehen, durch die der Durchtrittsquerschnitt der Zweigleitung 34a eingestellt werden kann und die zusammen mit einem Gebläse 36 den Feuchtigkeitsgehalt auf einem bestimmten Wert hält. Die Rohrleitung 34 umfaßt ferner ein Gebläse 37 mit einer Rohrleitung 38, an die sich Zweigleitungen 39 anschließen, von denen in F i g. 2 zwei dargestellt sind und die zum Inneren der Haube oder des Gehäuses 18 führen. Die Zwei- Leitungen 39 sind mit der Rohrleitung 38 durch eine gemeinsame Verteilerleitung 40 verbunden. Die Zweigleitungen 39 münden in eine der Stirnwände 19 oder in beide Stirnwände der Haube 18 und haben die Aufgabe, in der nachstehend beschriebenen Weise die verbrauchte Luft aus dem äußeren Bereich 41 (F i g. 3) der Haube 18 zu entfernen.
  • Wie insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich, bewirkt das Absauggebläse 36 bei dem erfindungsgemäßen System, daß im Rückleitungsteil des Systems ein geringer Unterdruck aufrechterhalten wird, so daß Frischluft in dem äußeren Haubenbereich 41 nur in relativ kleinen Mengen eintreten kann, wobei diese Mengen so klein sind, daß Verluste durch das Entweichen erhitzter Luft in die Umgebung vermieden werden. Die auf diese Weise eintretende Luftmenge ersetzt die durch das Gebläse 36 abgesaugte Menge feuchter Luft. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die dem System zugeführte Wärme nur in geringem Ausmaß verlorengeht. Ferner ist dafür gesorgt, daß das Gebläse 36 eine solche Menge der verbrauchten Luft aus dem äußeren Haubenraum 41 absaugt, daß in dem System die gewünschte relative Feuchte erhalten bleibt. Dies geschieht durch Verstellen der Drosselklappe 35 und Betätigung des Absauggebläses 36. Andererseits setzt das Gebläse 37 die ihm vom äußeren Haubenraum 41 aus über die Rohrleitungen 38 bis 40 zugeführte Luft unter Druck und fördert diese Luft durch die Rohrleitung 34 zu der Heizvorrichtung 33, wo die Temperatur der Luft auf den für die gewünschte Trockenwirkung erforderlichen Wert erhöht wird. Auf diese Weise wird die erhitzte Luft erneut umgewälzt, wobei die Temperatur der Luft durch die Heizvorrichtung 33 und die Strömungsgeschwindigkeit durch die Druckerhöhungswirkung des Gebläses 37 beeinflußt wird.
  • Es sei ferner bemerkt, daß die Haube 18 mit einem geringen Überdruck betrieben werden kann, so daß feuchte Luft aus der Haube austreten kann. Bei dieser Anordnung arbeitet die Absaugung in der umgekehrten Richtung und führt dem System Frischluft zu.
  • Gemäß F i g. 5 und 6 ist jede Platte 29 mit einer Vielzahl von Düsenöffnungen 42 versehen, die bei Betrachtung der Platte im Grundriß in Gruppen von je drei Öffnungen angeordnet sind, welche ein gleichseitiges Dreieck bilden, das gegenüber der in F i g. 5 durch einen Pfeil angedeuteten - Laufrichtung der Papierbahn etwas schräggestellt ist. Jede Düsenöffnung 42 wird durch eine nach innen geschweifte Wandung 43 gebildet; es hat sich gezeigt, daß diese geschweifte bzw. abgerundete Form die Düsenverluste herabsetzt und es ermöglicht, daß sich mit hoher Geschwindigkeit bewegende Luftströme den Oberflächenfilm aus gesättigtem Dampf entfernen, der sich zusammen mit der Papierbahn W bewegt. Außerdem fördert die sich verengende Form der Düsen die Ausbildung einer zyklonartigen Turbulenz zwischen den aus den Öffnungen 42 austretenden Luftströmen, wie es in F i g. 6 durch Pfeile angedeutet ist.
  • Die Erfahrung hat gezeigt, daß man die günstigsten Ergebnisse erzielt, wenn der Durchmesser der Öffnungen 42 zwischen den Punkten a und b in F i g. 6 sowie das Verhältnis zwischen der Fläche der Öffnungen 42 und der Gesamtfläche der Platte 29 einen bestimmten Wert einnimmt. Genauer gesagt liegt der zweckmäßigste Durchmesser der Öffnungen 42 zwischen etwa 6,5 und etwa 16 mm, und als optimaler Durchmesser wird gegenwärtig ein Wert von etwa 9,5 mm vorgezogen. Das günstigste Verhältnis zwischen der Fläche der Öffnungen und der Gesamtfläche der Platte 29 liegt zwischen 1 und 311/o, und bei den bisher durchgeführten Arbeiten hat sich ein Wert von 1,54/o als der zweckmäßigste erwiesen.
  • Die Dicke der gelochten Platte 29 beträgt gegenwärtig etwa 6,5 mm, und die Löcher oder Öffnungen 42 können entweder nach Art des Strangpressens hergestellt oder gebohrt werden; das Bohren der Löcher bietet den Vorteil, daß die Platte eine größere Festigkeit und Starrheit erhält. Der bevorzugte Abstand der Platte 29 von der Oberfläche der über den Trockenzylinder 11 c laufenden Bahn W beträgt etwa 25 mm, wenn der Lochdurchmesser und das Verhältnis der Lochfläche zur Gesamtfläche der Platte innerhalb der weiter oben angegebenen Grenzen liegen. Bei diesem Abstand ergibt sich eine optimale Wärmeübertragung und Trocknungsgeschwindigkeit gemäß der Formel h - C Pn, wobei h = Wärmeübergangsbeiwert, C =ein sich nach Größe und Abstand der Löcher richtender Koeffizient, P = zum Zuführen der Luft benötigte Pumpenleistung, n = Exponent, der annähernd 0,23 beträgt.
  • Bei der Anwendung der vorstehenden Gleichung auf die bis jetzt durchgeführten Arbeiten hat es sich gezeigt, daß der Koeffizient C einen Höchstwert erreicht, wenn sich die gelochte Platte 29 in einem Abstand von etwa 25 mm von der Bahn W befindet, wenn der Lochdurchmesser etwa 9,5 mm beträgt, und wenn die Lochfläche 1,5% der gesamten Plattenfläche ausmacht.
  • Die zweckmäßige Breite der Verteilerkammern 23a, 26 a und 27 a beträgt etwa 300 mm, wobei sich eine entsprechende Breite entlang der zu trocknenden Papierbahn W ergibt. Wenn die querliegenden Trennwände 28 in Abständen von etwa 300 mm angeordnet sind, wenn die Temperatur der den Verteilerkammern zugeführten Luft etwa 200° C beträgt, und wenn die Öffnungsfläche der Löcher 42 210/a der gesamten Plattenfläche ausmacht, so besitzt jede Verteilerkammer 23, 26a und 27a eine gesamte Trocknungsfläche von etwa 0,585m2 auf je etwa 300 mm Breite, wobei je 300 mm Breite eine Luftmenge von etwa 53,5m3 in der Minute zugeführt wird, wenn die maximale Strömungsgeschwindigkeit etwa 4500m in der Minute beträgt. Unter den als Beispiel angegebenen Bedingungen beträgt die Trocknungsleistung etwa 16 kg Wasser auf je etwa 300 mm der Breite und je Stunde, wenn sich die Bahn mit einer Geschwindigkeit von etwa 600 m in der Minute bewegt. Dies entspricht etwa 3'% des Flächeneinheitsgewichtes einer üblichen Papierbahn; hieraus ist zu ersehen, daß es mit Hilfte von nur einer erfindungsgemäßen Haubenanordnung möglich ist, Schwankungen des Feuchtigkeitsgehaltes im Bereich von 3'% auszugleichen. Bei Geschwindigkeiten über 600m/ Min. ist es ratsam, zwei der Trockenzylinder mit Hauben abzudecken.
  • Bei bestimmten Anwendungsfällen kann es erwünscht sein, den Trocknungsvorgang über eine Breite zu beeinflussen, die kleiner ist als die bevorzugten Abstände von etwa 300 mm zwischen den querliegenden Trennwänden 28. Zu diesem Zweck können diese Trennwände in der Querrichtung verstellbar angeordnet werden; ein Ausführungsbeispiel für diese Anordnung ist in F i g. 4 gezeigt. In einem Verteiler 44, dessen eine Wand durch eine gelochte Platte 29 gebildet wird, kann eine sich in der Querrichtung erstreckende Umlenkplatte 45 angeordnet sein, die sich parallel zu der waagerechten oberen Wand 46 des Verteilers 44 erstreckt. Diese Platte 45 bildet eine Führungsfläche für zwei quer dazu liegende Zwischenwände 47, die in Gewindeverbindung mit einer in den Stirnwänden 49 und 50 des Verteilers 44 gelagerten Gewindespindel 48 stehen. Die Gewindespindel kann mit Hilfe einer Handkurbel 51 gedreht werden, um die Zwischenwände 47 in der Querrichtung zu verstellen. Die über einen Einlaßstutzen 52 zugeführte erhitzte Luft trifft dann auf die laufende Bahn längs einer Zone auf, deren Breite in der Querrichtung kleiner ist als die weiter oben vorgeschlagene Breite von etwa 300 mm. Das Verschieben der Trennwände 47 kann durch Stellmotoren erfolgen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Trocknen von kontinuierlich bewegten Faserstoffbahnen mit einem Trokkenzylinder, über dessen Umfang die Faserstoffbahn läuft, einer den Trockenzylinder über einen Teilumfang umgebenden Haube, die in mehrere in Achsrichtung des Trockenzylinders nebeneinanderliegende Kammern unterteilt ist, denen erhitzte Luft zugeführt werden kann, welche durch nahe der Zylinderoberfläche mündende Düsenöffnungen aus den Kammern austritt, sowie einer Einrichtung zum Absaugen von feuchter Luft aus der Haube, gekennzeichnet durch eine die Kammern (23, 26, 27) abdeckende und den Trockenzylinder (11c) umgebende gelochte Platte (29), deren Öffnungen (42) düsenförmig ausgebildet und in gleichen gegenseitigen Abständen vorgesehen sind, sowie eine jeder Trockenluftspeiseleitung (22) für die nebeneinanderliegenden Kammern (23, 26, 27) zugeordnete Drosselklappe (30).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenöffnungen (42) in jeweils ein gleichseitiges Dreieck bildenden Gruppen angeordnet sind, deren Seitenkanten zur Laufrichtung der Faserstoffbahn (W) und zur Drehachse des Zylinders (11e) schräg verlaufen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Düsenöffnungen der Dicke der gelochten Platte (29) entspricht und die die Düsenöffnungen begrenzenden Plattenwände (43) auf der Lufteintrittsseite abgerundet sind und in im wesentlichen zylindrischen Abschnitten enden und der Gesamtdurchtrittsquerschnitt der Düsenöffnungen etwa 1,501a der Plattenfläche einnimmt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser jeder Düsenöffnung (42) zwischen etwa 6,5 und 16 mm liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr.719 170; britische Patentschriften Nr. 773 908, 774185; USA.-Patentschrift Nr. 2 878 583.
DEB56514A 1959-04-22 1960-02-03 Trockenvorrichtung fuer Faserstoffbahnen Pending DE1206718B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1206718XA 1959-04-22 1959-04-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1206718B true DE1206718B (de) 1965-12-09

Family

ID=22391810

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB56514A Pending DE1206718B (de) 1959-04-22 1960-02-03 Trockenvorrichtung fuer Faserstoffbahnen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1206718B (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3400333A1 (de) * 1983-08-19 1985-03-07 Werner H.K. Peters Maschinenfabrik Gmbh, 2000 Hamburg Heizvorrichtung fuer wellpappe in einer wellpappen-beklebemaschine
DE19638783A1 (de) * 1996-09-21 1998-03-26 Voith Sulzer Papiermasch Gmbh Maschine und Verfahren zur Herstellung einer Materialbahn
DE19827843A1 (de) * 1998-06-23 1999-12-30 Voith Sulzer Papiertech Patent Verfahren zur Trocknung von Faserstoffbahnen
EP0911445A3 (de) * 1997-09-29 2000-04-26 Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH Maschine zur Herstellung oder Bearbeitung einer Materialbahn
CN106568314A (zh) * 2016-10-21 2017-04-19 钟立朋 一种纺织用烘干装置
CN106835806A (zh) * 2016-12-26 2017-06-13 重庆皖渝纸制品有限公司 一种烘干罩
WO2019174784A1 (de) * 2018-03-15 2019-09-19 Grenzebach Bsh Gmbh Düsenkasten für eine trocknungsvorrichtung zum trocknen plattenartiger materialien

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE719170C (de) * 1936-12-08 1942-03-31 Koenig & Bauer Schnellpressfab Trockenvorrichtung fuer Rotationstiefdruckmaschinen
GB773908A (en) * 1954-01-12 1957-05-01 Borje Valentin Leckner Paper-drying apparatus
GB774185A (en) * 1961-11-09 1957-05-08 Bowaters Dev & Res Ltd A process of papermaking
US2878583A (en) * 1954-12-17 1959-03-24 Spooner Dryer & Eng Co Ltd Drums for the temperature treatment of materials

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE719170C (de) * 1936-12-08 1942-03-31 Koenig & Bauer Schnellpressfab Trockenvorrichtung fuer Rotationstiefdruckmaschinen
GB773908A (en) * 1954-01-12 1957-05-01 Borje Valentin Leckner Paper-drying apparatus
US2878583A (en) * 1954-12-17 1959-03-24 Spooner Dryer & Eng Co Ltd Drums for the temperature treatment of materials
GB774185A (en) * 1961-11-09 1957-05-08 Bowaters Dev & Res Ltd A process of papermaking

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3400333A1 (de) * 1983-08-19 1985-03-07 Werner H.K. Peters Maschinenfabrik Gmbh, 2000 Hamburg Heizvorrichtung fuer wellpappe in einer wellpappen-beklebemaschine
DE19638783A1 (de) * 1996-09-21 1998-03-26 Voith Sulzer Papiermasch Gmbh Maschine und Verfahren zur Herstellung einer Materialbahn
EP0911445A3 (de) * 1997-09-29 2000-04-26 Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH Maschine zur Herstellung oder Bearbeitung einer Materialbahn
DE19827843A1 (de) * 1998-06-23 1999-12-30 Voith Sulzer Papiertech Patent Verfahren zur Trocknung von Faserstoffbahnen
EP0974799A3 (de) * 1998-06-23 2001-12-05 Voith Paper Patent GmbH Verfahren zur Trocknung von Faserstoffbahnen
CN106568314A (zh) * 2016-10-21 2017-04-19 钟立朋 一种纺织用烘干装置
CN106835806A (zh) * 2016-12-26 2017-06-13 重庆皖渝纸制品有限公司 一种烘干罩
WO2019174784A1 (de) * 2018-03-15 2019-09-19 Grenzebach Bsh Gmbh Düsenkasten für eine trocknungsvorrichtung zum trocknen plattenartiger materialien

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3701406C2 (de)
DE1461163C3 (de) Siebtisch für Papiermaschinen
DE2911812A1 (de) Einstellbare stroemungsmittelduese
DE1299665B (de) Kontaktkoerper fuer den unmittelbaren Waerme- und/oder Stoffaustausch zwischen einem fluessigen und einem gasfoermigen Medium
DE3807857A1 (de) Trockenpartie
DE19534573C2 (de) Dampfblaskasten und Verfahren zum zonenweisen Temperieren einer laufenden Papierbahn
DE3818600C2 (de)
DE2155222C3 (de) Drehbarer Trockenzylinder
EP0528160B1 (de) Dampfblaskasten
DE1206718B (de) Trockenvorrichtung fuer Faserstoffbahnen
EP0319681A2 (de) Vorrichtung zur Wärmebehandlung einer breitgeführten textilen Warenbahn
EP0298299A1 (de) Vorrichtung zum berührungslosen Führen von Materialbahnen
DE3701407C1 (de) Dampfblaskasten
DE69607094T2 (de) Vorrichtung zum Waschen eines Siebs in einer Papier- oder Pappemaschine
DE2841100C2 (de)
DE2752574C2 (de) Umlenkvorrichtung zum berührungsfreien Führen von flexiblen Bahnen
DE1561642A1 (de) Vorrichtung zur Belueftung von Papiermaschinen
DE579525C (de) Trockenpartie an Papier- und Entwaesserungsmaschinen
DE2203621C3 (de) Vorrichtung zum Trocknen von Materialbahnen
DE102005031444A1 (de) Vorrichtung zum Befeuchten einer Materialbahn
DE2240713C3 (de) Düsentrockner für beschichtete oder bedruckte Bahnen
DE69018135T2 (de) Befeuchtungsvorrichtung für bandförmiges Material, insbesondere Papier.
DE69915091T2 (de) Verfahren und trockenpartie zur entwässerung einer faserbahn
DE2447779A1 (de) Luftdruckaufprallvorrichtung zum trocknen einer papierbahn
DE496866C (de) Trockenpartie fuer Papiermaschinen