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Elastische Laufringe für Rollschuhrollen Die Erfindung bezieht sich
auf einen elastischen Laufring, der auf Rollschuhrollen aufgezogen wird und insbesondere
zur Erhöhung des Reibwertes zwischen den Laufrollen und dem Boden sowie zur Geräuschdämpfung
eingesetzt wird.
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Die Sicherheit gegen seitliches Ausgleiten ist schon dadurch verbessert
worden, daß die ebene Lauffläche des Laufringes ringförmige Nuten aufweist, deren
Kanten sich an den Unebenheiten des Bodens seitlich abstützen sollen. Es ist auch
schon bekannt, in Laufringe mit ebener Lauffläche Nuten mit von der Ringform abweichendem
Verlauf, beispielsweise keilförmig, vorzusehen, um den insbesondere beim Durchfahren
von Kurven in Schrägrichtung einwirkenden Kräften zu begegnen. Die Nuten werden
bei dieser Gestaltung zwar mit weicherem Werkstoff ausgefüllt, doch kann dadurch
eine Geräuschbildung infolge der nacheinander auf dem Boden aufschlagenden Kanten
nicht vermieden werden.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, Laufringen
mit nach außen gewölbter Lauffläche große Gleitsicherheit und Laufruhe zu verleihen.
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Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die das Profil bildenden
Nuten außerhalb des den größten Durchmesser aufweisenden Laufflächenteiles liegen
oder schraubenförmig in diesen Laufflächenteil eingearbeitet sind.
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Bei dieser Ausgestaltung der Lauffläche liegen die inneren Flanken
der Nuten fester am Boden als die äußeren und bieten den Seitenkräften beim Kurvenfahren
erhöhten Widerstand. Da infolge der Elastizität des Laufringes ohnehin die in der
Kurve außenliegende Hälfte des Ringes am stärksten auf dem Boden gepreßt wird, wird
dadurch eine erhöhte Standsicherheit erzielt. Die Laufruhe bleibt bei der Ausführungsart
auch dann erhalten, wenn hin- und hergehende Nuten oder auch unterbrochen eingearbeitete
Nuten in der Lauffläche vorgesehen sind, weil die Hauptlast durch den von Nuten
freien Mittelteil mit dem größten Durchmesser aufgenommen wird.
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Die Nuten können auch zweckmäßig schraubenfön-nig ein- oder mehrgängig
um den Laufring herumgeführt sein. Bei dieser Ausgestaltung erhält die Lauffläche
Profile, die bei einer Abrollbewegung lückenlos aufliegen, und dadurch befinden
sich stets irgendwelche Nutenflanken reibungsvergrößernd mit dem Boden in Berührung,
während trotzdem beim Abrollen ständig ein Profil auf dem Boden aufliegt und keine
durch das nacheinander folgende Aufschlagen der Profile entstehenden Geräusche zu
verzeichnen sind. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden durch die Zeichnung
veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 teilweise einen Querschnitt durch einen
Laufring, F i g. 2 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach F i
g. 1 und F i g. 3 einen Querschnitt und teilweise eine Ansicht durch
eine andere Ausführungsform des Laufringes.
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Der Laufring 1 wird auf eine Nahe 2 aufgezogen und durch die
Schultern 3 der Nahe gehalten. Die Nuten 4 sind kreisringförmig in die Lauffläche
5 eingearbeitet, und zwar so, daß die Flanken der Nuten etwa senkrecht zur
Lauffläche 5 gerichtet sind. Der Grund der Nuten 4 kann halbrundförmig oder
auch eckig ausgebildet sein, was auf die Wirksamkeit der Nuten 4 keinen direkten
Einfluß ausübt, sondern lediglich die Steifigkeit der zwischen den Nuten 4 stehenden
Profile beeinflußt. Außer der kreisringförmigen Anordnung der Nuten 4 können diese
ein-oder mehrgängig als Schraube um die Lauffläche 5
herumgeführt sein.
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Außerdem können die Nuten gemäß F i g. 3 hin-und hergehend
auf der Lauffläche 5 geführt sein, wie sie mit der Ziffer 6 bezeichnet
sind, und diese hin-und hergehenden Nuten können neben einer kreisringförinigen
oder schraubenförmigen Nut 4 liegen. Die Tiefe aller Nuten ist in dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 gleich, während sie dem Ausführungsbeispiel nach F i
g. 3 in der Nähe des größten Durchmessers der Lauffläche flacher sind als
die äußeren Nuten 6. Selbstverständlich kann je nach den Erfordernissen
die Nutentiefe auch umgekehrt oder anders gehalten sein.
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Die Erfindung bezieht sich nicht nur auf die in den Ausführungsbeispielen
vorzugsweise erläuterten Nuten, die parallel oder im spitzen Winkel zur Rollebene
geführt sind, sondern auch die Nuten, die
einen stumpfen Winkel
zur Rollebene bilden oder senkrecht zu dieser verlaufen. Dabei ist jedoch darauf
zu achten, daß quer zur Rollebene oder vorwiegend quer zur Rollebene gerichtete
Nuten sich nicht über den mittleren Laufflächenteil, der den größten Durchmesser
bildet, hinweg erstrecken.