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DE1031081B - Farbstabile, titandioxydhaltige Emails - Google Patents

Farbstabile, titandioxydhaltige Emails

Info

Publication number
DE1031081B
DE1031081B DET10649A DET0010649A DE1031081B DE 1031081 B DE1031081 B DE 1031081B DE T10649 A DET10649 A DE T10649A DE T0010649 A DET0010649 A DE T0010649A DE 1031081 B DE1031081 B DE 1031081B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
color
weight
titanium dioxide
parts
titanium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET10649A
Other languages
English (en)
Inventor
Malcom Douglas Beals
Laurence Robert Blair
John Walter Lindenthal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Titan GmbH
Original Assignee
Titan GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Titan GmbH filed Critical Titan GmbH
Publication of DE1031081B publication Critical patent/DE1031081B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C4/00Compositions for glass with special properties
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C2204/00Glasses, glazes or enamels with special properties
    • C03C2204/04Opaque glass, glaze or enamel

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

Description

  • Farbstabile, titandioxydhaltige Emails Farbkörper für Emails sind an sich bekannt. Im allgemeinen bestehen sie aus farbigen anorganischen Verbindungen verschiedener Metalle, insbesondere aus den farbigen Oxyden dieser Metalle, und zuweilen werden sie in Kombination mit anderen, farblosen Oxyden, wie Siliciumdioxyd oder Aluminiumoxyd, verwendet. Viele dieser farbigen Oxyde ergeben zwar bei den meisten. Zusammensetzungen von Emails keinerlei Schwierigkeiten, sie besitzen jedoch bestimmte Nachteile, wenn sie bei Emails, die Titandioxyd als Trübungsmittel oder Bestandteil der Schmelze enthalten, benutzt werden.
  • Bei Verwendung in Emails solcher Art unterliegen die farbigen Oxyde anscheinend einer Reaktion mit dem anwesenden Titandioxyd, die zu Farbveränderungem führt. Die bei derartigen Farbveränderungen entstehenden Farbtöne sind im allgemeinen nicht beständig und werden durch die Temperatur des anschließenden Brennvorganges verändert. Diese. Eigenschaft macht eine außerordentlich genaue Temperaturkontrolle bei den Brennöfen erforderlich, und es ist außerordentlich schwierig, eine gewünschte Farbschattierung zu erreichen. Außerdem sind diese durch Farbveränderungen bedingten Farbtöne gegenüber einem erneuten Brennen unbeständig, so daß sie für solche Verwendungszwecke vollkommen ungeeignet sind, wo ein wiederholtes Brennen erforderlich ist: Die Erfindung bezieht sich auf titandioxydhaltige Emails, die die vorerwähnten Nachteile nicht besitzen, sondern farbstabil sind. Derartige farbstabile, titandioxydhaltige Emails werden erreicht, wenn erfindungsgemäß zu ihrer Herstellung Farbkörper verwendet werden; die aus einem bei Temperaturen von mindestens 1200° C kalzinserten Metalititanat des Kobalts, Nickels, Mangans oder Kupfers oder aus einer kalzinierten Mischung aus einem solchen Titanat und einer oxydischen Verbindung des Titans; Kobalts, Nickels, Mangans oder Kupfers bestehen. Zur Herstellung der Farbkörper zur Verwendung bei den erfindungsgemäßen Emails werden eine oxydische Verbindung des Titans und eine oxydische Verbindung des Kobalts, Nickels, Mangans oder Kupfers miteinander gemischt und bei Temperaturen von mindestens 1200° C kalziniert, um zu einem farbbeständigen Produkt zu gelangen.
  • Es wurde gefunden, daß durch Vermischen einer oxydischen Verbindung des Titans und einer oxydischen Verbindung des Kobalts, Nickels, Mangans oder Kupfers und durch Kalzinieren dieser Mischung bei bestimmten Temperaturen, die die Farbveränderungen bedingenden Reaktionen, die bei üblichen Brenntemperaturen störend sind, zum Abschluß gebracht werden, so daß Farbkörper erhalten werden, die zur Mühle zugesetzt werden können und ein- oder mehrfach bei üblichen Temperaturen gebrannt werden können, ohne eine Farbveränderung zu erfahren. Die beim Kalzinieren verwendeten Temperaturen können in Abhängigkeit von der Natur der besonderen benutzten oxydischen Metallverbindungen schwankem; im allgemeinen ist eine Temperatur zwischen etwa 1200 und 1600° C, vorzugsweise zwischen etwa 1200 und 1450° C, ausreichend, um eine vollständige Reaktion und damit eine vollständige Stabilisierung zu gewährleisten. Höhere Temperaturen können angewendet werden, wobei die oberen Temperaturgrenzen ausschließlich bestimmt werden von wirtschaftlichen Gründen oder durch die durch die Ausrüstung gegebenen Begrenzungen oder durch die bestimmte, von der verwendeten Verbindung geforderte Färbung. Temperaturen unterhalb 1200° C sollten vermieden werden, da unbeständige Farbkörper erhalten werden, wenn die Mischung unter 1200° C kalziniert wird. Die Haltezeit auf der Stabilisierungstemperatur ist an sich ohne Bedeutung; die zur Erhitzung der Mischung bis zur Kalzinierungstemperatur erforderliche Zeit und die anschließende Zeit der Abkühlung bis auf kaumtemperatur ist üblicherweise ausreichend, damit eine vollständige Reaktion stattfinden kann, wenn auch in der Praxis zwecks Gewährleistung einer vollständigen Reaktion die Stabilisierungstemperatur während einer kurzen Zeit aufrechterhalten werden sollte.
  • Diejenigen oxydischen Metallverbindungen, die bei Benutzung .in titandioxydhaltigen Emails am meisten. empfänglich für die vorerwähnten Nachteile sind, sind die Oxyde des Kobalts,. Nickels; Kupfers und Mangans; und bei diesen Oxyden bietet die Erfindung daher den größten Vorteil. Um die wirksamste Stabilisierung ohne Verringerung der Farbkraft der jeweils verwendeten oxydischen Verbindung zu erreichen, sollte die Menge der oxydischen Verbindung des Titans ausreichend sein, um stöchiometrische Verhältnisse zur Bildung der entsprechenden Titanate, nämlich Co Ti 03, Ni Ti 03, Mn Ti 03 oder CuTi 03, zu bilden.
  • Kalzinierte Mischungen dieser Bestandteile; die auf mindestens 1200° C erhitzt sind, ergeben stabile Färben und erfahren, wenn zur Mühle zugesetzt, keinerlei Färbünderungen, wenn die Emails anschließend gebrannt werden. Diese durch Kalzinieren der Mischung bei hohen Temperaturen erzielten Farbkörper sind nicht mit den üblichen farbigen Pigmenten vergleichbar, die bei niedrigeren Kalzinierungstemperaturen erhalten werden, da die Farbe dieses letzteren Pigmentmaterials sich beim Brennen verändert, wenn es bei Emails benutzt wird.
  • Die stöchiometrischen Verhältnisse der Titanate sind nicht kritisch; die Verhältnisse können in einem weiten Bereich schwanken, beispielsweise zwischen dem halben und dem zweifachen Betrag derjenigen Titan:dioxydmenge, die -der Menge des verwendetest Metalloxyds entspricht. Es können auch geringere Titandioxydmengen verwendet werden, die Wirkungen werden hierbei jedoch entsprechend vermindert. Höhere Mengen an Titandioxyd, als vorstehend angegeben, können ebenfalls benutzt werden, ohne daß die Stabilisierung der erhaltenen Farbkörper nachteilig beeinfiußt wird; sie sind aber im allgemeinen nicht zu empfehlen, da die Intensität der erhaltenen Farbe mit wachsendem T' 02 Gehalt ab- fällt.
  • Bei Verwendung von Kupfer wird ein erhöhter Glanz erhalten, wenn Aluminiumoxyd anwesend ist. Der Anteil von Aluminiumoxyd kann in weiten Grenzen schwanken. Ausgezeichnete Ergebnisse wurden: erzielt bei der Benutzung der Zusammensetzung nach der Formel 3 Cu O - 3 Ail2 03 - Ti 02. Selbstverständlich können auch geringere Anteile an Aluminiumoxyd bei entsprechender Verminderung der Wirkung angewendet werden, während außerordentlich hohe Anteile im allgemeinen unzweckmäßig sind, da sie die Färbekraft ungebührlich verringern. Das Aluminiumoxyd ersetzt teilweise das Titandioxyd@ so daß geringere Anteile an Titandioxyd verwendet werden können, wenn Aluminiumoxyd anwesend ist, als sie ohne Vorhandensein des letzteren erforderlich `sind. -Wenn auch eine Mangan-Titandioxyd Verbindung eine beträchtliche Erhöhung der Stabilität ergibt, so kann diese Stabilität weiter erhöht werden, .-wenn Ceroxyd der Verbindung einverleibt wird. Die bevorzugten Mengen der Bestandteile bei einem derartigen Farbkörper sind so bemessen, daß die Bildung von Mn Ö - Ce02 - 2 Ti 02 in stöchiometrischen Grenzen erfolgt, wenn auch die relativen Verhältnisse von Ceroxyd und Titanoxyd zu Mangan, in beträchtlichen Grenzen s!chwanken können.
  • Zur Herstellung der bei den erfindungsgemäßen Emails zu verwendenden Farbkörper kann. jede praktisch reine oxydische Verbindung des Titans, beispielsweise TiO2 oder jede Verbindung verwendet werden, die beim Kalziriieren praktisch reines Titandioxyd ergibt. In der Praxis ist ein durch leichtes Kälzin'eren, eines Titanoxydhydrats «,erhaltenes Titandioxyd vorzuziehen, da es leichter reagiert als hochkalzinierte Produkte. In ähnlicher Weise kann für die oxydische Metallverbindung praktisch jedes Material benutzt werden, das bei Kalzinierung farbige Oxyde bildet und das andererseits für die Verwendung in Emails geeignet ist. Der Ausdruck »oxydische Verbindung« entweder des Titans oder der anderen Metalle umfaßt das Oxyd und jede oxydische Verbindung, die beim Kalzinieren das Oxyd bildet; beispielsweise das Hydroxyd, das Hydrat, das Carbonat oder das Sulfat.
  • Beispiel 1 Es wurde ein Email hergestellt, indem eine Mischung aus den folgenden Bestandteilen 1 Stunde lang bei ungefähr 1250°C zusammengeschmolzen wurde:
    S'02 . . . . . . . . . . . . . . . . 29;8 Gewichtsteile
    KN03............... 4,9 "
    NaN03.............. 0,5
    Na2B407. 10H20.... 35,8 "
    NaH2P04 - H20 ..... 5,5 "
    K2SiFb .. ...... . 7,8 "
    T'02 ................ 15,7 "
    Das Email hatte folgende berechnete Zusammensetzung, ausgedrückt in Gewichtsprozent:
    Bestandteile Gewichtsprozent
    S'02 .... ... .................. 39,6
    K20 .............. . ............ 7;0
    N«.20 .....................:.... 910
    B203 . ......................... 16,3
    P205........................... 3,5
    F2 . .. .-. .. ... . .............. 5,0
    Ti 02 ........................... 19;6
    100,0
    Es wurde zur Verwendung im obigen Email ein Farbkörper hergestellt,indem 50 Teile Co. 04 zusammen mit 50 Teilen Titandioxyd, die durch leichtes Kalzinieren von T'itanoxydhydrat erzielt waren, vermahlen; und die Mischung wurde in. einem Muffelofen bei einer Temperatur von 1300° C kalziniert. Die Kalzinierung bei dieser Temperatur erfolgte ungefähr 1/2 Stunde lang bzw. so lange, bis, die Kalzinierung vollständig war, d. h. bis ein harter, kompakter Kuchen erhalten wurde, der danach aus dem Ofen entnommen würde. Die gesamte Operation dauerte annähernd 4 Stunden. 2 Gewichtsteile des erzielten Farbkörpers, der eine berechnete Zusammensetzung von 48,4 Gewichtsprozent Co O und 51,6 Gewichtsprozent T' 02 hatte, würden zusammen mit 100 Gewichtsteilen des oben gekennzeichneten Emails und 4 Gewichtsteilen Ton, 0,175 Gewichtsteilen NaN 02, 0,20 Gewichtsteilen. K2 C03, 0;175 Gewichtsteilen K Cl und ` 37,5 Gewichtsteilen mineralstofffreiem Wasser- gemahlen. Die Mahlung wurde in einer üblichen Kugelmühle 16 Stunden lang vorgenommen. Das gemahlene Naßemail wurde dann durch ein Sieb mit 80 Maschen pro cm gegeben, um alle groben Partikeln auszuscheiden. Der Siebdurchgang wurde gut dispergiert, und es wurde mineralstofffreies Wasser zugegeben, um die optimale Konsistenz für das Aufspritzen zu erzielen.
  • Das gemahlene Naßemail wurde mit einem Trockengewicht von etwa 3 g pro dm2 dann auf eine mit Grundemail versehene Stahltafel aufgespritzt, 15 Minuten lang bei 150° C getrocknet und dann unter oxydierenden Bedingungen, d. h. in. freier Atmosphäre, 3 Minuten lang bei 815° C gebrannt. Das gebildete Email war glatt, glänzend, zusammenhängend und von blauer Farbe. Auf einen Teil der Stahltafel wurde danach eine zweite Schicht aufgesprüht, getrocknet, und die Stahltafel wurde erneut bei 815° C, wie oben beschrieben, gebrannt, so. daß die Oberschicht auf dem doppelt besprühten Teil der Tafel einmal gebrannt war, während die auf dem restlichen Teil der Stahltafel frei liegende Unterschicht zweimal gebrannt war. Der einmal und der zweimal gebrannte Teil des Emails waren praktisch von gleichem Aussehen.
  • Zu Vergleichszwecken wurde der gesamte Vorgang wiederholt, mit der Ausnahme, daß die Bestandteile des Farbkörpers der Mühle unmittelbar zugegeben wurden, ohne vorheriges Kalzinieren. Der einmal gebrannte Teil der Stahltafel zeigte eine dunklere Blautönung im Vergleich mit dem einmal gebrannten Teil der mit kalziniertem Farbkörper behandelten Stahltafel. Bei wiederholtem Brennen veränderte sieh die Farbe der Stahltafel erheblich. Der erneut gebrannte Teil zeigte eine hellere Färbung, die gegenüber derjenigen des einmal gebrannten Teiles sehr unterschiedlich war. Beispiel 2 Das Verfahren gemäß Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß einmal bei der Herstellung des Farbkörpers die 50 Gewichtsteile Co, 04 durch 47,0 Gewichtsteile Ni O ersetzt wurden, so daß der Farbkörper eine theoretische Zusammensetzung von 48,3 Gewichtsprozent Ni 0 und 51,7 Gewichtsprozent Ti 02, hatte, und daß zum anderen das Kalzinieren bei etwas höherer Temperatur, nämlich bei 1450° C, durchgeführt wurde. 4 Gewichtsteile des nach dem Kalzinieren erhaltenen Farbkörpers wurden zu 100 Gewichtsteilen des gleichen Emails gemäß Beispiel 1 zugegeben und zusammen mit ihm, wie oben beschrieben, vermahlen. Das erhaltene Naßemail wurde auf eine Stahltafel aufgetragen, gebrannt, und ein Teil wurde wie im Beispiel 1 zum zwcitenmal gebrannt. Das in diesem Falle erzielte Email war schwachgelb in der Färbung, sonst aber mit dem Email gemäß Beispiel 1 praktisch identisch. Beispiel 3: Ein dritter Teil des gleichen Emails wie in den vorstehenden Beispielen. wurde blaugrün gefärbt; indem 100 Gewichtsteilen des Emails 2 Gewichtsteile eines Kupfer-Titan-Farbkörpers zugegeben wurden, der durch Kalzinieren von 11,0 Gewichtsteilen Cu C O. C U (O H) 2 und 15;4 Gewichtsteilen A12 03 -3 H2 O und 2,7 Gewichtsteilen Ti 02 bei einer Temperatur von 1220° C erhalten wurde: Die Zusammensetzung des Farbkörpers betrug annähernd 38,2 Gewichtsprozent Cu O, 49,0 Gewichtsprozent A12 03 und 12,8 Gewichtsprozent Ti 02: Abgesehen von der Tönung des ge,färb,ten Emails waren die Ergebnisse praktisch die gleichen wie vorher.
  • Beispiel 4 Es wurde ein Farbkörper gebildet durch Kalzinieren von 5,7 Gewichtsteilen MnC03, 8,6 Gewichtsteilen Ce02 und 8,0 Gewichtsteilen. Ti02 bei 1300° C. Der Farbkörper hatte eine Zusammensetzung von 17,6 Gewichtsprozent Mn 0, 42,7 Gewichtsprozent Ce02 und 39,7 Gewichtsprozent Ti 02. 4 Gewichtsteile dieses Farbkörpers wurden mit 100 Gewichtsteilen des gleichen Emails wie in den vorherigen Beispielen vermahlen. Das erhaltene Naßemail wurde auf eine Stahltafel aufgetragen und bei 815° C gebrannt. Das erzielte Email war von rötlichgelber Färbung und. bei erneutem Brennen praktisch stabil gegen Farbveränderungen.
  • Die Farbkörper gemäß der vorliegenden Erfindung, die mittels kalzinierter, metalltitanathaltiger Farbkörper hergestellt sind, sind nicht nur für Emails, sondern auch für Porzellan und. sonstige Silikate geeignet und weisen eine höhere Farbstabilität auf als die, die mittels bekannter Pigmente gefärbt sind. Die. erfindungsgemäßen Emails sind charakteristisch durch ihre hervorragende Farbbeständigkeit bei Veränderungen in, den Brenntemperaturen; sie können ohne merkliche Farbänderungen einem mehrfachen Brennvorgang unterzogen werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Farbstabile, titandioxydhaltige Emails, dadurch gekennzeichnet, daß zu ihrer Herstellung Farbkörper verwendest werden, die aus einem bei Temperaturen von mindestens 1200° C kalzinierten Titanat des Kobalts, Nickels, Mangans oder Kupfers oder aus einer kalzinierten Mischung aus einem solchen Titanat und einer oxydischen Verbindung des Titans, Kobalts, Nickels, Mangans oder Kupfers bestehen.
  2. 2. Emails nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Farbkörpern das Atomverhältnis von Titan zu Kobalt, Nickel, Mangan oder Kupfer 0;5 bis 2, vorzugsweise .1, beträgt.
  3. 3. Emails nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Gegenwart von Manganverbindungen gleichzeitig eine Cer-Verbindung anwesend ist.
  4. 4. Emails nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; daß bei Gegenwart von Kupfer gleichzeitig eine Aluminiumverbindung anwesend ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 717 732,
DET10649A 1954-03-05 1955-03-05 Farbstabile, titandioxydhaltige Emails Pending DE1031081B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1031081XA 1954-03-05 1954-03-05

Publications (1)

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DE1031081B true DE1031081B (de) 1958-05-29

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ID=22293445

Family Applications (1)

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DET10649A Pending DE1031081B (de) 1954-03-05 1955-03-05 Farbstabile, titandioxydhaltige Emails

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DE (1) DE1031081B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191524B (de) * 1959-03-28 1965-04-22 Bayer Ag Verfahren zur farbigen Emaillierung von Aluminium oder Aluminiumlegierungen unter Verwendung von Farbkoerpern
DE1195913B (de) * 1959-03-21 1965-07-01 Bayer Ag Verfahren zum Anfaerben von Emails unter Verwendung von Farbkoerpern

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE717732C (de) * 1934-04-19 1942-03-02 Otto Krause Dr Verfahren zur Herstellung von keramischen Farbkoerpern

Patent Citations (1)

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DE717732C (de) * 1934-04-19 1942-03-02 Otto Krause Dr Verfahren zur Herstellung von keramischen Farbkoerpern

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