DE10310487A1 - Vorrichtung zur Geräuschübertragung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Geräuschübertragung, bestehend aus einem Gehäuse, einer in dem Gehäuse angeordneten Trennwand, welche von einem Klappenelement durchbrochen ist. Ein erster von der Trennwand begrenzter Raum ist mit dem Ansaugrohr einer Brennkraftmaschine in Verbindung, der zweite von der Trennwand begrenzte Raum ist mit einer Wand oder dem Innenraum eines Fahrzeugs, welches die Brennkraftmaschine aufweist, in Verbindung. Zur Steuerung des Pulsationssignals ist zwischen dem Ansaugrohr und dem ersten Raum eine Drosselklappe oder ein Drosselelement geschaltet.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Geräuschübertragung nach den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1, ausgehend von dem europäischen Hauptpatent (Patentanmeldung
).EP 02023771.5 - Aus der
DE 100 42 012 ist eine Vorrichtung zur Geräuschgestaltung beim Kraftfahrzeug bekannt. Diese weist einen Hohlkörper auf, welcher durch wenigstens eine schwingfähige Membran in wenigstens zwei Räume geteilt ist. Ein Raum steht mit einem gasführenden Teil einer in dem Fahrzeug angeordneten Brennkraftmaschine in Verbindung und der andere Raum ist an einen Innenraum des Fahrzeugs bzw. an den das Fahrzeug umgebenden Raum akustisch angekoppelt. Eine gezielte Gestaltung des Geräuschs läßt sich zwar durch die Dimensionierung der Durchmesser der verschiedenen Öffnungen bzw. Membrane erzielen, der Aufbau ist jedoch fertigungstechnisch aufwendig und damit kostenintensiv. - Es ist ferner aus der
DE 100 02 984 A1 ein akustischer Absorber und ein Verfahren zur Schallabsorption bekannt. Mit diesem Stand der Technik wird eine Schallpegelminimierung erreicht. Eine definierte und einstellbare Schallübertragung ist bei dem bekannten System nicht möglich. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schallübertragungssystem zu schaffen, das zur Geräuschgestaltung beim Kraftfahrzeug dient und ein möglichst wirkungsabhängig naturnahes Übertragungsverhalten aufweist.
- Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst.
- Vorteile der Erfindung
- Der wesentliche Vorteil der Erfindung liegt darin, dass insbesondere bei Motoren, die keine Drosselklappe besitzen, wie beispielsweise Dieselmotoren oder direkteinspritzende Benzinmotoren, eine Geräuschvariation möglich ist. Dadurch, dass immer die komplette Pulsation in dem Ansaugtrakt herrscht, kann das übertragene Geräusch nicht gesteuert werden sondern liegt immer konstant an. Der Einbau einer Drosselklappe in die Zuleitung des Impressors ermöglicht eine Geräuschanpassung. Diese Drosselklappe kann mit der Gasstellung bzw. der Gaspedalstellung gekoppelt werden, so dass ein entsprechend analoges Schallübertragungssignal erzeugt wird, und zwar analog zu der entsprechenden Motordrehzahl.
- In einer Ausbildung der Erfindung kann die Drosselklappe sowohl mechanisch als auch elektrisch angetrieben sein. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, insbesondere bei einer elektrisch angetriebenen Drosselklappe noch eine zusätzliche Kennlinie in das Schließ- und Öffnungsverhalten zu integrieren, so dass das im Fahrzeuginnere ankommende Geräusch subjektiv beeinflußbar ist. Die Drosselklappe kann eine einfache, flache Ventilplatte sein. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Drehschieber als Drossel vorzusehen. Insbesondere bei einer einfachen Ventilplatte kann diese in Montagespritzgießtechnik in die Zuleitung zum Impressor integriert werden.
- Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und der Zeichnung hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei der Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung anhand von schematischen Ausführungsbeispielen beschrieben. Hierbei zeigt
-
1 ein Geräuschübertragungssystem in einer Schnittdarstellung. - Beschreibung der Ausführungsbeispiele
- Die
1 zeigt ein Geräuschübertragungssystem mit einem Ansaugrohr10 , das beispielsweise zwischen Turbolader und Einlaßventil einer Brennkraftmaschine angeordnet ist. An dem Ansaugrohr10 ist ein Gehäuse11 angeflanscht. Dieses Gehäuse ist mit einer Trennwand12 versehen, diese Trennwand ist durchbrochen und trägt eine Klappe13 . Die Klappe13 ist an dem Durchbruch14 der Trennwand dichtend eingesetzt, beispielsweise über eine oder mehrere Dichtlippen15 , oder über eine formschlüssig in der Trennwand angeordneten Welle16 . Die Klappe13 weist zu dem Gehäuse11 hin einen geringfügigen Spalt17 auf, so dass rechtsseitig der Klappe ein Druckausgleich zu dem Ansaugdruck stattfinden kann. Unterhalb der Trennwand12 befindet sich ein Raum18 , der einen Austritt19 aufweist. Dieser Austritt ist beispielsweise über ein Rohr zu der Bordwand eines Fahrzeugs, welche den Innenraum von dem Motorraum trennt, oder unmittelbar in den Innenraum des Fahrzeugs geführt. Die Klappe13 ist auch in der unteren Kammer18 von der Wandung11 beabstandet und kann damit ausgehend von dem Drehpunkt20 geringfügig, beispielsweise um 10 Grad, schwingen (strichpunktiert dargestellt). Die Schwingung der Ansaugluft in dem Ansaugrohr10 wird von der beweglich gelagerten Klappe13 auf den Raum18 übertragen und über den Austritt19 weitergeführt. Zwischen dem Ansaugrohr10 und dem angeflanschten Gehäuse11 ist ein Zwischenrohr20 einfügt. In diesem Zwischenrohr befindet sich eine Drosselklappe21 . Diese Drosselklappe ist zentrisch auf einer Welle22 gelagert und verschließt vollständig den Innendurchmesser des Zwischenrohres20 . Bei geschlossener Drosselklappe21 ist das Ansauggeräusch des Motors im wesentlichen von einem Geräuschübertragungssystem abgekoppelt. Bei geöffneter Drosselklappe gemäß dem gestrichelt gezeichneten System22 liegt das volle Ansauggeräusch an dem Geräuschübertragungssystem an. Je nach Stellung dieser Drosselklappe21 wird das Geräusch mehr oder weniger stark übertragen. Die Drosselklappe hat damit die Funktion, in Abhängigkeit von dem Betriebszustand des Motors bzw. der aktuellen Stellung des Gaspedals, eine Anpassung des Innengeräusches, d. h. des Geräusches im Innenraum des Fahrzeuges vorzunehmen.
Claims (4)
- Vorrichtung zur Geräuschübertragung, bestehend aus einem Gehäuse, einer in dem Gehäuse angeordneten Trennwand, welche von einem Klappenelement durchbrochen ist und wobei ein erster von der Trennwand begrenzter Raum mit einem Ansaugrohr einer Brennkraftmaschine in Verbindung steht und der zweite von der Trennwand begrenzte Raum mit einer Wand oder dem Innenraum eines Fahrzeugs, welches die Brennkraftmaschine aufweist, in Verbindung ist nach dem europäischen Hauptpatent (Patentanmeldung
), dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem ersten von der Trennwand begrenzten Raum und dem Ansaugrohr einer Brennkraftmaschine ein Drosselelement befindet.EP 02023771.5 - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drosselelement eine Drosselklappe oder ein Drehschieber ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drosselelement elektrisch oder mechanisch antreibbar ist und mit der Stellung des Steuerungselements für die Brennkraftmaschine, insbesondere dem Gaspedal, gekoppelt ist.
- Anwendung der Vorrichtung zur Geräuschübertragung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 bei einem Dieselmotor oder einer Brennkraftmaschine mit Benzindirekteinspritzung.
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