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DE1030597B - Einlagiges Huelsengliederband - Google Patents

Einlagiges Huelsengliederband

Info

Publication number
DE1030597B
DE1030597B DER17277A DER0017277A DE1030597B DE 1030597 B DE1030597 B DE 1030597B DE R17277 A DER17277 A DE R17277A DE R0017277 A DER0017277 A DE R0017277A DE 1030597 B DE1030597 B DE 1030597B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
links
bent
longitudinal
sleeve link
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER17277A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Kunzmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rodi and Wienenberger AG
Original Assignee
Rodi and Wienenberger AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rodi and Wienenberger AG filed Critical Rodi and Wienenberger AG
Priority to DER17277A priority Critical patent/DE1030597B/de
Publication of DE1030597B publication Critical patent/DE1030597B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/04Link constructions extensible
    • A44C5/08Link constructions extensible having separate links

Landscapes

  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei diesen Bändern muß in geeigneter Weise dafür gesorgt werden, daß die federnden Verbindungsglieder gegen Herausfallen aus den Hülsengliedern gesichert sind und daß eine ausreichend große gegenseitige Führung der Glieder beim Dehnen des Bandes gewährleistet ist, so daß sich das Band ohne Krümmungen oder Ausbuchtungen geradestrecken läßt. Es ist bereits vorgeschlagen worden, die federnden Verbindungsglieder durch von Hülsengliedwänden abgebogene Lappen gegen Herausfallen zu sichern und die Längsführung der Glieder gegeneinander durch auf den Boden des Nachbargliedes gleitende gefaltete Blechzungen zu bewerkstelligen. Dadurch wird die Herstellung eines solchen Bandes aber erheblich erschwert und verteuert. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Rückenteile der Verbindungsglieder durch eine den Ober- oder Unterseiten der Hülsenglieder anliegende Bodenplatte miteinander zu verbinden und dadurch die Sicherung gegen Herausfallen zu bewerkstelligen. Dies führt jedoch zu wenig schönen, offenen Bandlängskanten und zu einer Verteuerung des Bandkörpers durch die Anordnung der Bodenplatten.
Durch die Erfindung soll jedoch die Aufgabe gelöst werden, ein besonders einfach und billig herstellbares Band der genannten Art zu schaffen, wobei bewußt auf Teile verzichtet wird, welche die sich beim Dehnen des Bandes bildenden Lücken zwischen den Hülsengliedern abdecken. Andererseits soll aber das Band ein ansprechendes Äußeres aufweisen, insbesondere, was die Bandlängskanten angeht, keine scharfen Ränder oder Kanten aufweisen und eine ausreichende Längsführung der Glieder gegeneinander haben, so daß es beim Dehnen keine Krümmungen oder Ausbuchtungen quer zur Dehnungsrichtung zeigt. Diese Aufgabe wird ■— ausgehend von einer noch nicht zum Stande der Technik gehörenden Bandkonstruktion, bei der von den Bandlängskanten her in die Hülsenglieder eingeschobene, je zwei Hülsenglieder miteinander verbindende Verbindungsglieder mit selbstfedernden Armen ausgebildet sind, welche mit den in den Bandlängskanten liegenden und durch von den Hülsengliedwänden abgebogene Lappen geführten Rückenteilen der Verbindungsglieder je ein gleichschenkliges, an der Spitze offenes Dreieck bilden — erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die federnden Verbindungsglieder aus einem Rundstahldraht gebogen sind, dessen Dreiecksgrundseiten je in einem außerhalb der Hülsengliedlängsseiten parallel und versetzt zu diesen liegenden Scharnier drehbar gelagert sind, die ihrerseits zwischen den Stirnflächen der Hülsengliedöffuung und den abgebogenen Lappen geführt sind.
Die Führungsscharniere können an ihren beiden
Einlagiges Hülsengliederband
Anmelder:
Rodi & Wienenberger Aktiengesellschaft, Pforzheim, Bleichstr. 58/68
Ludwig Kunzmann, Pforzheim,
ist als Erfinder genannt worden
Enden längsseitige Ausnehmungen besitzen, in welche die dort austretenden Schenkel der Verbindungsglieder zu liegen kommen und so gegen zu starkes seitliches Verdrehen gesichert sind. Vorteilhafterweise entspricht dann die Länge der Führungsscharniere der Länge der Hülsengliedlängsseiten, so daß im ungedehnten Zustand des Bandes die Stirnseiten der Führungsscharniere ebenso wie die Hülsengliedquerseiten aneinander anstehen. Vorteilhafterweise besitzen die Führungsscharniere einen unrunden, beispielsweise quadratischen Außenquerschnitt, wobei die vorzugsweise von den Hülsengliedoberseiten abgebogenen Lappen dieser Formgebung entsprechen, so daß ein Verdrehen der Scharniere innerhalb der Längsführungen verhindert wird. Die den Hülsengliedquerseiten von innen anliegenden freien Enden der federnden Arme der Verbindungsglieder sind in an sich bekannter Weise gegen das Bandinnere abgebogen.
Die einzelnen Teile des Bandkörpers können je nach Art aus unedlen oder edlen Metallen oder Legierungen sowie teilweise aus Kunststoff hergestellt werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Hülsengliederbandes gemäß der vorliegenden Erfindung ist in der Zeichnung schematisch und teilweise im Schnitt dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht auf die Längsseite des Hülsengliederbandes im Ruhezustand,
Fig. 2 dieselbe Ansicht auf ein Band im gedehnten Zustand,
Fig. 3 die Draufsicht auf einen Bandkörper im Ruhezustand entsprechend Fig. 1,
Fig. 4 die Draufsicht auf einen Bandkörper im gedehnten Zustand entsprechend Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt durch den Bandkörper nach der Linie V-V der Fig. 4,
Fig. 6 die schaubildliche Darstellung eines Hülsengliedes und
809 527/55
Fig. 7 und 8 zwei Ausführungsbeispiele federnder Verbindungsglieder des Bandkörpers.
Das erfindungsgemäße Hülsengliederband besteht aus den Hülsengliedern 2 und den selbstfedernden Verbindungsgliedern 3. Letztere, 3, sind zu einem oben offenen Dreieck mit der Dreiecksgrundseite 7 und den beiden freien Schenkeln 8 gebogen. Diese Schenkel 8 werden in die offenen Längsseiten 11 je zweier benachbarter Hülsenglieder 2 seitlich eingeschoben und stehen mit ihren leicht abgebogenen Enden 9 im Innern den Querseitenwänden 12 der Hülsenglieder 2 an.
Die Dreiecksgrundseiten 7 der Verbindungsglieder 3 sind je in einem Scharnier 4 gelagert, das außerhalb der Längsseiten 11 der Hülsenglieder 2 und parallel zu diesen, 11, gelagert ist und beispielsweise beidseitig längsseitige Ausnehmungen 13 besitzt, durch welche die freien Schenkel 8 austreten und gegen zu starkes seitliches Verdrehen geschützt sind.
Die die Schmuckfläche tragende Hülsengliederoberseite 15 besitzt beidseitig längsseitige Anstanzungen 6, welche nach unten umgebördelt sind und so Führungen 5 bilden, in denen, 5, die Scharniere 4 gelagert sind. Im gedehnten Zustand des Bandkörpers werden die zwischen den Hülsengliedquerseitenwändenl2 sich bildenden Lücken 14 seitlich durch die Führungsscharniere 4 geschlossen. Die Unter- bzw. Bodenseiten der Hülsenglieder 2 sind mit 16 bezeichnet.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einlagiges Hülsengliederband, dessen von den Bandlängskanten her in die Hülsenglieder eingeschobene, je zwei Hülsenglieder miteinander verbindende Verbindungsglieder mit selbstfedernden Armen ausgebildet sind, welche mit den in den Bandlängskanten liegenden und durch von den Hülsengliedwänden abgebogene Lappen geführten Rückenteilen der Verbindungsglieder je ein gleichschenkliges, an der Spitze offenes Dreieck bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Verbindungsglieder (3) aus einem Rundstahldraht gebogen sind, dessen Dreiecksgrundseiten (7) je in einem außerhalb der Hülsengliedlängsseiten (11) parallel und versetzt zu diesen liegenden Scharnier (4) drehbar gelagert sind, die ihrerseits zwischen den Stirnflächen der Hülsengliedöffnung und den abgebogenen Lappen (6) geführt sind.
2. Einlagiges Hülsengliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsscharniere (4) an ihren beiden Enden längsseitige Ausnehmungen (13) besitzen, in welche die dort austretenden Schenkel (8) der Verbindungsglieder (3) zu liegen kommen und so gegen zu starkes seitliches Verdrehen gesichert sind (Abb. 8).
3. Einlagiges Hülsengliederband nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsscharniere (4) einen unrunden, beispielsweise quadratischen Außenquerschnitt besitzen, wobei die vorzugsweise von der Hülsengliedoberseite (15) abgebogenen Lappen (6) dieser Formgebung entsprechen, so daß ein Verdrehen der Scharniere (4) innerhalb der Längsführungen (5) verhindert wird.
4. Einlagiges Hülsengliederband nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Hülsengliedquerseiten (12) von innen anliegenden freien Enden (9) der federnden Arme (8) der Verbindungsglieder (3) in an sich bekannter Weise gegen das Bandinnere abgebogen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 430 776, 2 430 777.
Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsche Patente Nr. 956 274, 1 009 411, 1 014 363.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 8O9 5Z7/55 5.58
DER17277A 1955-08-17 1955-08-17 Einlagiges Huelsengliederband Pending DE1030597B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2430776A (en) * 1945-05-24 1947-11-11 Lawrence C Miller Expansible chain
US2430777A (en) * 1945-08-21 1947-11-11 Lawrence C Miller Expansible bracelet
DE956274C (de) * 1954-11-10 1957-01-17 Robert Sparn Dehnbarer Bandkoerper fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke
DE1009411B (de) 1954-03-06 1957-05-29 Rodi & Wienerberger Ag Kastengliederband
DE1014363B (de) 1952-09-16 1957-08-22 Rodi & Wienerberger Ag Dehnbarer Bandkoerper fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke

Patent Citations (5)

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