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DE10303141A1 - Vorrichtung zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Vorrichtung zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE10303141A1
DE10303141A1 DE10303141A DE10303141A DE10303141A1 DE 10303141 A1 DE10303141 A1 DE 10303141A1 DE 10303141 A DE10303141 A DE 10303141A DE 10303141 A DE10303141 A DE 10303141A DE 10303141 A1 DE10303141 A1 DE 10303141A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
transmission element
transmission
movement
actuating
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE10303141A
Other languages
English (en)
Inventor
Tobias Dipl.-Ing. Härter
Andreas Dipl.-Ing. Kolb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D28/00Electrically-actuated clutches
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/12Mechanical clutch-actuating mechanisms arranged outside the clutch as such
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/12Mechanical clutch-actuating mechanisms arranged outside the clutch as such
    • F16D2023/126Actuation by rocker lever; Rocker levers therefor

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Abstract

Derartige bekannte Vorrichtungen weisen den Nachteil auf, dass keine Vorlasteinrichtung vorhanden ist, die Spiel zwischen dem Ausrücklager und rotierenden Teilen der Fahrzeugkupplung verhindert, was hohen Verschleiß zur Folge hat. Die deshalb zusätzlich notwendige Vorlasteinrichtung erfordert zusätzlichen Bauraum und einen Materialaufwand. DOLLAR A Erfindungsgemäß wirkt in einem Kupplungsaktor (1) mit einem Spindeltrieb (4) die Spindelmutter (7) auf ein Ende einer Hülse (9). Auf das andere Ende der Hülse (9) ist ein verschiebbarer, hutförmiger Deckel (11) aufgesteckt. In der Hülse (9) ist eine Schraubenfeder (13) angeordnet, die bei vollständig geschlossener Kupplung über den verschiebbaren Deckel (11) und weitere Teile eine Vorlast auf den Ausrückmechanismus (17) der Kupplung ausübt, um dort Spiel und somit Verschleiß zu verhindern. DOLLAR A Die vorgeschlagene Vorrichtung eignet sich insbesondere zum Einsatz in manuellen oder automatisierten Schaltgetrieben.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung eines Kraftfahrzeugs nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Eine solche Vorrichtung nach dem Stand der Technik ist beispielsweise aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 197 28 830 A1 oder DE 43 20 204 A1 bekannt. Der dort jeweils beschriebene Stellantrieb für eine Fahrzeugkupplung weist einen Spindeltrieb zum Umsetzen der rotatorischen Eingangsbewegung in eine translatorische Ausgangsbewegung eines Geberkolbens zum mittel- oder unmittelbaren Ausrücken der Fahrzeugkupplung auf.
  • Dieser bekannte Stellantrieb weist jedoch den Nachteil auf, dass Spiel zwischen feststehenden und rotierenden Teilen der Fahrzeugkupplung auftritt, was Verschleiss zur Folge hat.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung eines Kraftfahrzeugs so zu gestalten, dass Spiel und/oder Verschleiss im Bereich des Ausrücklagers zwischen feststehenden und rotierenden Teilen verhindert wird.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
  • Beim Gegenstand des Anspruchs 1 sind ein um einen Gesamtweg bewegbares Betätigungselement, beispielsweise die Spindel eines Spindeltriebs, und ein Übertragungselement, das mit dem Betätigungselement in Wirkverbindung steht und mittelbar oder unmittelbar auf die Anfahrkupplung einwirkt, vorhanden. Dadurch, dass in einem ersten Teilweg die Bewegung des Betätigungselements mit der Bewegung des Übertragungselements gekoppelt und in einem zweiten Teilweg die Bewegung des Betätigungselements von der Bewegung des Übertragungselements entkoppelt ist, ist eine Vorlasteinrichtung geschaffen, die in die Vorrichtung zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung integrierbar ist.
  • Der erste Teilweg korrespondiert hierbei insbesondere mit einer Betätigung der Kupplung, d.h. die Kräfteverhältnisse an der Kupplung verändern sich nach Maßgabe der Bewegung des Betätigungselementes. Im Bereich des zweiten Teilweges sind die Kräfteverhältnisse nicht unmittelbar vom Betätigungselement vorgegeben. Dieses hat zur Folge, dass eine ungenaue Ansteuerung der Position des Betätigungselementes für die Kräfteverhältnisse an der Kupplung verringerte oder keine Veränderungen bewirkt. Demgemäß brauchen im zweiten Teilweg, insbesondere für die Endlage des Betätigungselementes, an eine Steuerung weniger hohe Anforderungen gestellt werden.
  • Wird mit dem Übergang vom ersten in den zweiten Teilweg ein vorhandenes Kraftniveau ungefähr aufrecht erhalten, beispielsweise mit einem im zweiten Teilweg zur Wirkung kommenden Federelement, so können kraftfreie Zustände zwischen Übertragungselement und Kupplung und damit Spiel zwischen feststehenden und rotierenden Teilen vermieden werden. Dies hat eine Verringerung des Verschleisses zur Folge.
  • Zudem ist von Vorteil, dass die integrierte Vorlasteinrichtung die Geometrie und den Bauraumbedarf der Vorrichtung zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung nicht merklich erhöht.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Vorrichtung wird eine Kopplung bzw. Entkopplung des Übertragungselements mit dem Betätigungselement dadurch erreicht, dass das Übertragungselement über ein Federelement gegenüber dem Betätigungselement federnd gelagert ist. Das Federelement stellt für eine Entkoppelung im Bereich des zweiten Teilweges einen einfachen und kostengünstigen Kraftspeicher zur Bereitstellung einer Vorlast dar.
  • Als Federelement ist besonders eine Schraubenfeder geeignet, die beispielsweise so dimensioniert ist, dass der erste Teilweg der eingerückten oder teilweise ausgerückten Anfahrkupplung und der zweite Teilweg der vollständig ausgerückten Anfahrkupplung entspricht.
  • Eine optimale Kraftübertragung wird gemäß einer Weiterbildung der Erfindung dadurch ermöglicht, dass im ersten Teilweg, d.h. bei eingerückter oder teilweise ausgerückter Anfahrkupplung, das Betätigungselement unmittelbar am Übertragungselement anliegt. Die Kraftübertragung vom Kupplungsaktor zur Kupplung kann durch einen in den Kraftfluss zwischen dem Übertragungselement und der Kupplung zwischengeschalten Hebel optimiert werden.
  • Das Übertragungselement und das Betätigungselement stehen vorteilhaft über eine Nut und einer in dieser Nut geführten Nase miteinander in Wirkverbindung. Diese Wirkverbindung beeinflusst die Übertragung von Betätigungskräften der Kupplung nicht und ermöglicht eine besonders einfache und verliersichere Montage des Kupplungsaktors. Der Kupplungsaktor ergibt so eine kompakte Baueinheit, die sowohl bei der Erstmontage angeliefert als auch im Reparaturfall ohne großen Aufwand getauscht werden kann. Darüber hinaus kann die Wirkverbindung beim Betrieb der Vorrichtung im Bereich des zweiten Teilweges eine Sicherung der Verbindung zwischen Betätigungselement und Übertragungselement darstellen.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung handelt es sich bei dem Betätigungselement um einen aus Gewindespindel und Spindelmutter bestehenden Spindeltrieb. Ein Spindeltrieb stellt eine besonders einfache Möglichkeit der Umsetzung einer rotatorischen Bewegung des Elektromotors in die erforderliche translatorische Bewegung eines Kupplungsausrückers bzw. der Druckplatte dar. Spindeltriebe eignen sich darüber hinaus für hohe Drehzahlen. Mittels eines Spindeltriebes ist eine in weiten Grenzen frei wählbare Übersetzung konstruktiv vorgebbar. Bei Auswahl einer so ermöglichten großen Übersetzung ins Langsame kann erfindungsgemäß ein kleiner, schnell drehender Elektromotor mit vergleichsweise geringer Leistungsaufnahme eingesetzt werden, dessen Abtriebswelle die Gewindespindel antreibt. Wahlweise kann zur weiteren Reduzierung der Übersetzung zwischen Motor und Spindel ein zusätzliches Zwischengetriebe geschaltet werden.
  • Bei einer bevorzugten Vorrichtung verlaufen die Abtriebswelle des Elektromotors und der Gewindespindel koaxial. Hierdurch ergibt sich eine zu einem Standardgetriebe passende Bauform, so dass der Kupplungsaktor in unmittelbarer Nähe der Fahrzeugkupplung angeordnet werden kann und keine hydraulische Strecke zwischengeschaltet werden muss.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen angegeben.
  • Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels unter Zuhilfenahme der Zeichnung erläutert.
  • Dabei zeigen
  • 1a eine schnittbildliche schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung im Längsschnitt im ausgefahrenen Zustand,
  • 1b eine schnittbildliche schematische Darstellung der Vorrichtung zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung im Längsschnitt im teilweise eingefahrenen Zustand,
  • 2a–c jeweils eine detaillierte Ansicht des Betätigungselements mit dem Federelement, dem Übertragungselement und dem Kugelkopf,
  • 3a eine Detailansicht nach 1a und
  • 3b eine Detailansicht nach 1b.
  • Die vorgeschlagene Vorrichtung zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung eignet sich insbesondere zum Einsatz in manuellen oder automatisierten Schaltgetrieben.
  • Die 1a zeigt eine schnittbildliche schematische Darstellung eines Kupplungsaktors 1 als Vorrichtung zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung im Längsschnitt, hier im ausgefahrenen Zustand. Der Kupplungsaktor 1 weist einen Elektromotor 2 mit einer Abtriebswelle 3, einen Spindeltrieb 4 und ein Gehäuse 10 für den Spindeltrieb 4 auf. Der Elektromotor 2 wird von einer geeigneten Steuer- oder Regeleinrichtung 5 angesteuert, der Betriebsgrößen, wie z.B. die der Kupplung, zugeführt werden. Gemäß des dargestellten Ausführungsbeispiels ist eine Steuer- oder Regeleinrichtung 5 in den Elektromotor 2 integriert.
  • Der Spindeltrieb 4 weist die Gewindespindel 6 und eine zur Gewindespindel 6 passende Spindelmutter 7 auf und setzt die rotatorische Bewegung der Abtriebswelle 3 des Elektromotors 2 in eine translatorische Bewegung, den sogenannten Axialhub, um, wozu die Gewindespindel 6 mit der Abtriebswelle 3 drehfest verbunden ist und die Spindelmutter 7 durch Abstützungen 8 unter Gewährleistung einer translatorischen Verschiebung am Rotieren gehindert wird. Zwischen dem Elektromotor 2 und der Gewindespindel 6 kann ein weiteres Getriebe geschaltet sein. Die Abtriebswelle 3 des Elektromotors 2 und die Gewindespindel 6 verlaufen koaxial. Der Spindeltrieb 4 kann freilaufend oder selbsthemmend ausgelegt sein.
  • Innerhalb des Gehäuses 10 ist die Spindelmutter 7 um einen Gesamtweg lges 26 bewegbar. Im ausgefahrenen Zustand, wie hier dargestellt, liegt die Spindelmutter 7 an einem ersten, vorderen Anschlag 19 an. Der Gesamtweg lges 26 erstreckt sich vom ersten, vorderen Anschlag 19 bis zu einem zweiten, hinteren Anschlag 20.
  • Mit der Spindelmutter 7 ist ein Betätigungselement 9, beispielsweise eine längliche Hülse mit einem kreisförmigen Querschnitt, derart verbunden, dass das Betätigungselement 9 die gleiche Bewegung ausführt wie die Spindelmutter 7 und somit das Betätigungselement 9 ebenfalls wie die Spindelmutter 7 eine translatorische Bewegung bzw. einen Axialhub um den Gesamtweg lges 26 ausführt. Mit der Hülse, d.h. dem Betätigungselement 9, wiederum. steht ein Übertragungselement 11 in Wirkverbindung, das wie die Hülse 9 einen runden Querschnitt aufweist und als verschieblicher hutförmiger Deckel über die oder in der Hülse 9 gleitet. In 3a ist das Zusammenwirken zwischen der Hülse 9, dem Deckel 11, der Schraubenfeder 13 und dem Hebelausrücker 16 bei ausgefahrenem Kupplungsaktor 1 detailliert dargestellt.
  • Eine Abdichtung mittels eines Faltenbalges 12 ist einerseits am Gehäuse 10 und andererseits am Übertragungselement bzw. Deckel 11 befestigt. Ein auf Druck belastetes Federelement 13, vorzugsweise eine Schraubenfeder, deren Funktion später erläutert wird, ist zwischen den gehäusefesten Abstützungen 8 und dem Übertragungselement bzw. Deckel 11 angeordnet.
  • Der Axialhub des Übertragungselements bzw. Deckels 11 wird über einen Kugelkopf 14 an ein zum Kugelkopf 14 korrespondierendes Lager 15 eines Hebelausrückers 16 weitergegeben, wobei der Hebelausrücker 16 eine bestimmte Übersetzung aufweist und ein Teil eines nur teilweise dargestellten Ausrückmechanismus 17 beispielsweise zur Betätigung einer gedrückt betätigten Trockenkupplung mit einer Kupplungseinrückfeder, meistens einer Membran- oder Tellerfeder, ist. Teile der Kupplung und des Ausrückmechanismus 17 rotieren bei laufendem Motor um eine Achse 18-18. Der Hebelausrücker 16 wird durch die Kraft einer Feder, beispielsweise der Kupplungseinrückfeder, gegen den Kugelkopf 14 gedrückt.
  • 1b zeigt den Kupplungsaktor 1 in einer schnittbildlichen schematischen Darstellung als Vorrichtung zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung im Längsschnitt, im Unterschied zu 1a hier im teilweise eingefahrenen Zustand. Im ganz oder teilweise eingefahrenen Zustand ist die Spindelmutter 7, wie hier dargestellt, in Richtung der 1b nach rechts verschoben. Im ganz eingefahrenen Zustand liegt die Spindelmutter 7 am zweiten, hinteren Anschlag 20 an. Der Hebelausrücker 16 ist, da er mittels Federkraft gegen den Kugelkopf 14 gedrückt wird, ebenfalls in Richtung der 1b nach rechts verschwenkt.
  • Wie bereits erwähnt, rotieren Teile der (nicht dargestellten) Kupplung und des.Ausrückmechanismus 17 bei laufendem Motor um die Achse 18-18. Der Hebelausrücker 16 ist jedoch derart gelagert, dass er nicht um die Achse 18-18 rotieren kann. Wenn sich Spiel zwischen dem nicht rotierenden Hebelausrücker 16 und den rotierenden Teilen des Ausrückmechanismus 17 einstellt, entsteht an der Berührungsstelle zwischen beiden Teilen Verschleiss, da die rotierenden Teile des Ausrückmechanismus 17 aufgrund von Lagerreibung zu rotieren beginnen und bei ausfahrendem Kupplungsaktor 1 vom nicht rotierenden Hebelausrücker 16 abgebremst werden. Spiel kann sich beispielsweise dann einstellen, wenn der Kupplungsaktor 1 eingefahren wird und die Spindelmutter 7 sich in der Nähe des oder am zweiten, hinteren Anschlag 20 befindet, oft in Verbindung mit Temperaturunterschieden und/oder Witterungseinflüssen.
  • Der Verschleiss zwischen dem Hebelausrücker 16 und den rotierenden Teilen des Ausrückmechanismus 17 lässt sich dadurch vermeiden, dass eine Vorlast aufgebaut und auf den Hebelausrücker 16 weitergeleitet wird. Diese Vorlast wird erfindungsgemäß von der in der Hülse 9 oder um die Hülse 9 angeordneten Schraubenfeder 13 in Verbindung mit dem gegenüber der Hülse 9 verschieblichen Deckel 11 erbracht und über den Kugelkopf 14 und über das korrespondierende Lager 15 an den Hebelausrücker 16 weitergeleitet.
  • Die Spindelmutter 7 und das mit ihr verbundene Betätigungselement 9 (Hülse) des Kupplungsaktors 1 können beim Einfahren maximal den Gesamtweg lges 26 zurücklegen (1a). In einem ersten Teilweg lges – l1 liegt das Betätigungselement 9 zur Kraftübertragung unmittelbar am Übertragungselement 11 an und vollführt somit die gleiche Verschiebebewegung wie das Übertragungselement 9. Der erste Teilweg lges – l1 entspricht der eingerückten oder teilweise ausgerückten Anfahrkupplung, der zweite Teilweg l1 28 (3a) der vollständig ausgerückten Anfahrkupplung.
  • Im zweiten Teilweg l1 28 ist die Bewegung des Betätigungselements 9 von der Bewegung des Übertragungselements 11 entkoppelt, wie dies detailliert in 3b dargestellt ist. Um diese Entkopplung zu realisieren, ist das Übertragungselement 11 zum einen verschieblich gegenüber dem Betätigungselement 9 gelagert. Zum anderen ist das Übertragungselement 11 mittels der Schraubenfeder 13 gegenüber dem Betätigungselements 9 federnd gelagert.
  • Die 2a–c zeigen detailliert das Betätigungselement (Hülse) 9 mit dem Federelement (Schraubenfeder) 13, dem Übertragungselement (Deckel) 11 und dem Kugelkopf 14. Die Hülse 9 weist über ihre gesamte Länge oder einen Teil davon eine Geradführungsnut 21 auf. Das hier nicht dargestellte Ende der Hülse 9 ist mit der Spindelmutter 7 (1a, 1b) verbunden, auf das dargestellte andere Ende wird der hutförmige Deckel 11 aufgeschoben. Am dargestellten Ende der Hülse 9 ist eine T-förmige Verschlussnut 22 mit einem ersten Abschnitt 23 und einem zweiten Abschnitt 24 eingearbeitet, wobei der zweite Abschnitt 24 mit einer Länge l2 27 parallel zur Geradführungsnut 21 verläuft und der erste Abschnitt 23 senkrecht zur Geradführungsnut 21 verläuft und den zweiten Abschnitt 24 mit der Geradführungsnut 21 verbindet.
  • Die Hülse 9 weist einen Außendurchmesser D1 auf und verjüngt sich an der Stelle, wo der Deckel 11 aufgeschoben ist, vorzugsweise auf einen kleineren Außendurchmesser D2, damit auch bei aufgeschobenem Deckel 11 eine schlanke Bauform erhalten bleibt. Der Deckel 11 weist einen Innendurchmesser d3 auf, der geringfügig größer ist als der kleinere Außendurchmesser D2 der Hülse 9, so dass der Deckel 11 auf der Hülse 9 gleiten kann.
  • Das Federelement 13 ist so dimensioniert, dass es bei ausgefahrenem Kupplungsaktor 1 (gedrückte Kupplung und Kupplung geöffnet) gemäß 1a entspannt ist und der hutförmige Deckel 11 mit der Hülse 9 ein steifes, auf den Hebelausrücker 16 wirkendes Ausrücksystem bildet. Bei vollständig – oder teilweise gemäß 1b – eingefahrenem Kupplungsaktor 1 (gedrückte Kupplung und Kupplung teilweise oder vollständig geöffnet) fährt die Hülse 9 weit in das Gehäuse 10 ein; das Federelement 13 wird zusammengepresst.
  • Um zu verhindern, dass unter bestimmten Bedingungen bei vollständig eingefahrenem Kupplungsaktor 1 der Hebelausrücker 16 lastlos wird, drückt erfindungsgemäß beim Unterschreiten einer bestimmten Betätigungskraft (abhängig von der gewählten Übersetzung des Hebelausrückers 16) das gespannte Federelement 13 den Deckel 11 mit einer Abdrückkraft von der Hülse 9 ab. Diese Abdrückkraft wird über den Kugelkopf 14 und den Hebelausrücker 16 mit dessen Übersetzung auf den Ausrückmechanismus 17 weitergeleitet, so dass die nicht rotierenden Teile des Ausrückmechanismus 17 weiterhin mit den rotierenden Teilen in Kontakt stehen und somit Verschleiss vermieden wird.
  • Zur Montage wird der Deckel 11 derart auf die Hülse 9 aufgeschoben, dass eine in den Deckel 11 eingearbeitete Nase 25 in die Geradführungsnut 21 eingreift. Der Deckel 11 wird daraufhin gegenüber der Hülse 9 so verdreht, dass die Nase 25 zum Herstellen einer (Renk-)Verbindung erst in den ersten Abschnitt 23 eingeführt und dann in den zweiten Abschnitt 24 der Verschlussnut 22 eingespurt wird. Das Übertragungselement 11 und das Betätigungselement 9 stehen dadurch über die Nut 22 und der in der Nut 22 geführten Nase 25 miteinander in Wirkverbindung. Die Nase 25 und somit auch der Deckel 11 können zum Übertragen der vom Federelement 13 erbrachten Vorlast um eine Länge l1 28 (3a) innerhalb des zweiten Abschnitts 24 verschoben werden.
  • Somit ist im ersten Teilweg lges – l1 die Bewegung des Betätigungselements 9 mit der Bewegung des Übertragungselements 11 gekoppelt und im zweiten Teilweg l1 28 die Bewegung des Betätigungselements 9 von der Bewegung des Übertragungselements 11 entkoppelt.
  • 3a zeigt detailliert das Zusammenwirken zwischen der Hülse 9, dem Deckel 11, der Schraubenfeder 13 und dem Hebelausrücker 16 bei ausgefahrenem Kupplungsaktor 1, wie dies grob auch in 1a dargestellt ist. Die Spindelmutter 7 des Kupplungsaktors 1 drückt über die Hülse 9, den Deckel 11 und den Kugelkopf 14 auf das Lager 15 des Hebelausrückers 16. In diesem Zustand kann kein Spiel zwischen rotierenden und nicht rotierenden Teilen des Ausrückmechanismus 17 und somit auch kein Verschleiss entstehen, weshalb die Schraubenfeder 13 auch keine Vorlast aufzubringen braucht. Der hutförmige Deckel 11 ist so weit als möglich auf die Hülse 9 aufgeschoben, die Schraubenfeder 13 hat in diesem Zustand keine Funktion und der Deckel 11 bildet mit der Hülse 9 ein steifes, auf den Hebelausrücker 16 wirkendes Ausrücksystem.
  • In 3b ist das Zusammenwirken zwischen der Hülse 9, dem Deckel 11, der Schraubenfeder 13 und dem Hebelausrücker 16 bei teilweise eingefahrenem Kupplungsaktor 1, wie dies grob auch 1b zeigt, nochmals detailliert dargestellt. Im hier dargestellten Zustand ist die Bewegung des Betätigungselements 9 von der Bewegung des Übertragungselements 11 entkoppelt. Die in der Hülse 9 angeordnete Schraubenfeder 13 erbringt die Verschleiss vermeidende Vorlast, indem sie den verschieblichen Deckel 11 von der Hülse 9 weg und über den Kugelkopf 14 und das Lager 15 gegen den Hebelausrücker 16 drückt. Die Nase 25 des Deckels 11 bewegt sich dabei auf das in der Zeichnung linke Ende der Verschlussnut 22 zu.
  • Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Bewegung des Kugelkopfes 14 mechanisch mit der Kupplung gekoppelt. Alternativ ist es ebenfalls möglich, dass das Übertragungselement 11 Teil eines Geberzylinders als Bestandteil einer hydraulischen Kraftübertragung ist.

Claims (13)

  1. Vorrichtung (1) zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung eines Kraftfahrzeugs, mit einem um einen Gesamtweg (lges) bewegbaren Betätigungselement (9) und einem Übertragungselement (11), wobei das Übertragungselement (11) mit dem Betätigungselement (9) in Wirkverbindung steht und mittelbar oder unmittelbar auf die Anfahrkupplung einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Teilweg (lges – l1) die Bewegung des Betätigungselements (9) mit der Bewegung des Übertragungselements (11) gekoppelt und in einem zweiten Teilweg (11 ) die Bewegung des Betätigungselements (9) von der Bewegung des Übertragungselements (11) entkoppelt ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Betätigungszustände des ersten Teilweges (lges – l1) bei gedrückten Kupplungen der ganz oder teilweise ausgerückten Anfahrkupplung und Betätigungszustände innerhalb des zweiten Teilweges (l1) der vollständig eingerückten Anfahrkupplung entsprechen.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungselement (11) über ein Federelement (13) gegenüber dem Betätigungselement (9) federnd gelagert ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Betätigungselement (9) um einen aus Gewindespindel (6) und Spindelmutter (7) bestehenden Spindeltrieb (4) handelt.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Vorrichtung (1) um einen Kupplungsaktor (1) mit einem Elektromotor (2) mit Abtriebswelle (3) handelt, wobei der Elektromotor (2) die Gewindespindel (6) antreibt.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Elektromotor (2) und der Gewindespindel (6) ein weiteres Getriebe geschaltet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle (3) des Elektromotors (2) und die Gewindespindel (6) koaxial verlaufen.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelmutter (7) fest mit dem Betätigungselement (9) verbunden ist und das Übertragungselement (11) verschieblich gegenüber dem Betätigungselement (9) gelagert ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Teilweg (lges – l1) das Betätigungselement (9) zur Kraftübertragung unmittelbar am Übertragungselement (11) anliegt.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Teilweg (l1) die Kraftübertragung zwischen dem Betätigungselement (9) und dem Übertragungselement (11) gelöst ist und statt des Betätigungselements (9) ein Federelement (13) auf das Übertragungselement (11) wirkt.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungselement (11) und das Betätigungselement (9) über eine Nut (22) und einer in der Nut (22) geführten Nase (25) miteinander in Wirkverbindung stehen.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abdichtung mittels eines Faltenbalges (12) vorgesehen ist, der einerseits am Gehäuse (10) und andererseits am Übertragungselement (11) befestigt ist.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kraftübertragung zwischen dem Übertragungselement (11) und der Kupplung ein Hebel (16) zwischengeschaltet ist.
DE10303141A 2003-01-28 2003-01-28 Vorrichtung zum Betätigen einer automatischen Anfahrkupplung eines Kraftfahrzeugs Withdrawn DE10303141A1 (de)

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