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DE1030155B - Stoffbeschneidvorrichtung fuer Naehmaschinen - Google Patents

Stoffbeschneidvorrichtung fuer Naehmaschinen

Info

Publication number
DE1030155B
DE1030155B DED22852A DED0022852A DE1030155B DE 1030155 B DE1030155 B DE 1030155B DE D22852 A DED22852 A DE D22852A DE D0022852 A DED0022852 A DE D0022852A DE 1030155 B DE1030155 B DE 1030155B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trimming device
sewing machines
oscillating
motor
fabric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED22852A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Nicolay
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Duerkoppwerke GmbH
Original Assignee
Duerkoppwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Duerkoppwerke GmbH filed Critical Duerkoppwerke GmbH
Priority to DED22852A priority Critical patent/DE1030155B/de
Publication of DE1030155B publication Critical patent/DE1030155B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B37/00Devices incorporated in sewing machines for slitting, grooving, or cutting
    • D05B37/04Cutting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Stoffbeschneidvorrichtung für Nähmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine init einer -Nälimaschine zusammenarbeitende Stoffbeschneidvorrichtung mit oszillierend grbeitendein Schneidmesser und bezweckt die Schaffung einer verbesserten Antriebsvorrichtung.
  • Bei bekannten Näh- und Beschneidmaschinen führt das von einer Antriebswelle der Nähmaschine über Zahnräder und Exzenter angetriebene Schneidmesser bei jeder Aufundabbewegung der 2"Tähmaschinennadel eine bestimmte, dein gewählten Übersetzungsverhältnis entsprechende Anzahl von Schneidhüben aus. Dies hat zur Folge, daß das Schneidmesser beim Nähen init geringer Geschwindigkeit, z. B. beim Nähen \-oti scharfen Kurven, verhältnismäßig langsam arbeitet und dadurch eine unsaubere Schnittkante erzeugt. Um ein einigermaßen befriedigendes Auskommen zu finden, hat man für den Antrieb der Beschneidvorrichtunu verhältnismäßig große V1ersetzungsverhältnisse ge- #2' wählt, so daß das Schneidmesser bei jedem Nähstich drei oder vier Schneidhübe ausführt. Die Geschwindigkeitsunterschiede sind beim Nähen jedoch zu groß, uni die Verhältnise bei allen vorkommenden Arbeiten auf diese Weise züi beherrschen.
  • Eine andere bekannte Näh- und Beschneidniaschine verwendet für den Schneidinesserantrieb einen besonderen Elektromotor. Da der Antrieb des Schneidinessers bei dieser Ausführung von dem Nähmaschinenantrieb unabhängig ist und init konstanter Geschwindigkeit arbeitet, liefert das Schneidmesser auch bei geringer Näligeschwindigkeit saubere Schnittkanten. Nachteilig ist bei dieser Antriebsart, daß die Schneidvorrichtung bei kurzzeitigem Stillstand der Nähmaschine weiterlaufen muß, weil sie andernfalls beim Wiederingangsetzen der Nähmaschine durch die Anlaufträgheit des Elektromotors nicht sofort voll arbeitsbereit ist. Durch das bei Stillstand der Nähmaschine laufende Schneidmesser können leicht Beschädigungen an den Arbeitsstücken und Unfälle verursacht werden.
  • Die Erfindung hat eine Verbesserung der zuletzt beschriebenen Antriebsart zum Gegenstand und besteht im wesentlichen darin, daß als Antriebsmotor für das Schneidmesser ein mittels Wechselstrom gespeister Elektromagnetmotor mit schwingendem, federgefesseltem Anker verwendet wird. Ein derartiger Motor arbeitet praktisch ohne Anlaufverzögerung, so daß die Beschneidvorrichtung bei jedem kurzzeitigen Stillsetzen der Nähmaschine mit abgeschaltet werden kann.
  • Zum Durchschneiden eines aufgenähten Einfaßbandes od. dgl. ist auch schon vorgeschlagen worden, das Schneidglied elektromagnetisch zur Wirkung zu bringen, indem eine Magnetspule über eine Kontakteinrichtung einen Stromirnpuls erhält. durch den das Schneidglied über ein Knickhebelpaar betätigt wird. Eine derartige Sch-nei-d.vorrichtung eignet sich aber nicht für eine Beschneidvorrichtung, die während des Nähens dauernd wirksam ist, um den Stoff neben der Naht fortlaufend zu beschneiden, da die einzelnen Arbeitshübe des Schneidgliedes nicht rasch genug aufeinanderfolgen können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt die an einer Nähmaschine angebrachte Stoffbeschneidvorrichtung im Längsschnitt-, Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 1 und Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 111-III in Fig. 1. An dem Nähmaschinenarrn 1 und an dem Armkopf 2 ist mittels Schrauben 3 und 4 ein Trägerteil 5 befestigt, in dem eine horizontale Welle 6 in Lagerbuchsen 7 und 8 gelagert ist. Auf dem aus der Lagerbuchse 8 herausragenden Ende dieser Welle 6 ist ein Hebel 9 mit geschlitztem Klemmauge 10 durch eine Spannschraube 11 festgeklemmt. An diesem Hebel 9 ist ein aus lamellierten Blechen zusammengefügter Schwinganker 12 mittels Schrauben 13 befestigt, der gemeinsam mit einem Magnetkern 14, der in einer Magnetspule 15 steckt, einen Elektromagnetschwingmotor bildet.
  • Der Schwinganker 12 des Elektrornagnetschwingmotors ist über den Hebel 9 durch zwei Schraubenfedern 16 und 17 derart abgestützt, daß die beiden Pole 12' des Schwingankers 12 in der Ruhestellung, wie in Fig. 2 gezeigt, nach oben bzw. unten versetzt zu den Polen 14' des Magnetkernes 14 stehen. Wird nun durch die Magnetspule 15 ein Wechselstrom geschickt, so wird der Anker 12 von dem Magnetkern 14 angezogen und führt dabei eine Schwenkbewegung in Pfeilrichtung A um die Achse der Welle 6 aus, die über den Hebel 9 auf die Welle 6 übertragen wird. Durch den sinusförmigen Verlauf des Wechselstromes wird der Schwinganker 12 beim Absinken der Wechselspannung innerhalb des Verlaufes einer Schwingungsperiode durch die Feder 16 wieder in die Ausgangsstellung zurückbewegt, um beim Ansteigen der Wechselspannung erneut durch den Elektromagnet 14, 15 angezogen, d. h. in Pfeilrichtung A, bewegt zu werden. Der Anker 12 schwingt also entsprechend der Frequenz des Wechselstromes um die Achse der Welle 6, die dadurch in oszillierende Bewegung versetzt wird.
  • Bei einem Wechselstrom von 50 Perioden führt der Anker 12 - 50 - 2 - 60 gleich 6000 Schwingungen in der Minute aus, da jede Periode zwei Spannungswechsel umfaßt. Man kann die Schwingungszahl jedoch durch Vorschalten eines Gleichrichters, der den einen Wechsel jeder Schwingungsperiode des Wechselstromes eliminiert, d. h. diesen in einen pulsierenden Gleichstrom verwandelt, auf die Hälfte reduzieren. Wichtig ist, daß die den Schwingungsanker 12 fesselnden Federn 16 und 17 auf die Schwingungszahl abgestimmt sind. Die Feinabstimmung erfolgt mittels einstellbarer Gewindekappen 18 und 19, gegen die sich die äußeren Enden der Federn 16 und 17 abstützen. Die Gewindekappen 18, 19 sind in den Wänden 32', 32" einer an dem Trägerteil 5 befestigten Platte 32 eingeschraubt, die zusammen mit einer Kappe 33 das Gehäuse für den Elektromotor bildet.
  • Auf der oszillierenden Welle 6 ist ein Messerträger 20 gelagert, der an seinem unteren, gabelförmig ausgebildeten Ende den einstellbaren Messerhalter 21 mit Schneidmesser 22 trägt. Eine als Mitnehmer ausgebildete Buchse 23 ist zwischen dem Messerträger 20 und der Lagerbuchse 8 auf der Welle 6 mittels einer Stiftschraube 24 starr befestigt. Auf der Mitnehmerbuchse 23 ist ein Kupplungsring 25 gelagert, der durch den in seine außermittige Axialbohrung 25' eingreifenden Mitnehmerzapfen 23' an der Schwingbewegung der Welle 6 teilnimmt.
  • In eine Nut 25" des Kupplungsringes 25 greift die mit einer Handhabe 26 versehene, an dem Messerträger 20 schwenkbar auf einer Achse 27 gelagerte Klinke 28 ein, die in eingerasteter Stellung die Schwingbewegung der Welle 6 auch auf den Messerträger 20 überträgt. Die Klinke 28 kann gegen die Kraft einer Feder 29 mittels der Handhabe 26 ausgerastet werden, um den Messerträger 20 mit dem Schneidmesser 22 aus der wirksamen Arbeitsstellung nach hinten hochschwenken zu können. Eine Drehfeder 30, die einerseits an dem Kupplungsring 25 und andererseits an dem Messerträger 20 verankert ist, hält den Messerträger 20 in der hochgeschwenkten Lage.
  • Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß dem Messerträger 20 ein Endausschalter 31 zugeordnet ist, der den Elektromagnetschwingmotor außer Tätigkeit setzt, wenn sich der Messerträger 20 in der hochgeschwenkten Stellung (strichpunktierteLinie) befindet. Zu diesem Zweck ist der Bund 20' des Messerträgers 20 einseitig weggearbeitet, so daß der Schaltknopf 31' des Schalters 31 beim Hochschwenken des Magnetträgers 20 weiter heraustreten kann, wodurch dieStromzuführung zum Magnet 14, 15 unterbrochen wird. Darüber hinaus ist die Stromzufuhr für den Magnet 14, 15 noch mit der Kupplung des Nähmotors derart in Verbindung gebracht, daß die Beschneidvorrichtung bei jedem Ausrücken der Nähmotorkupplung stillgesetzt wird, z. B. durch einen Schalter, der durch den zum Ausrücken der Kupplung in bekannter Weise vorgesehenen Fußtritt gesteuert wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Stoffbeschneidvorrichtung für Nähmaschinen, durch welche parallel zur Naht gleichzeitig während deren Bildung das Werkstück beschnitten wird und bei welcher das Schneidmesser unmittelbar von einem besonderen Motor mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmotor für die Beschneidvorrichtung ein mittels Wechselstrom oder pulsierendem Gleichstrom gespeister Elektromagnetmotor mit schwingendem, federgefesseltem Anker verwendet wird.
  2. 2. Stoffbeschneidvorrichtung für Nähmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinganker (12) mit der den Messerträger (20) antreibenden Welle (6) starr verbunden ist. 3. Stoffbeschneidvorrichtung für Nähmaschinen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigenfrequenz der den Schwinganker (12) abstützenden Federn (16, 17) einstellbar ist. 4. Stoffbeschneidvorrichtung für Nähmaschinen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem aus der Arbeitsstellung hochschwenkbaren Messerträger (20) ein Endausschalter (31) zugeordnet ist, der den Elektromagnetschwingmotor (12, 14, 15) abschaltet, wenn der Messerträger (20) -in die Ruhestellung geschwenkt wird. in Betracht gezogene Druckschriften:_ USA.-Patentschrift Nr. 1958 132.
DED22852A 1956-04-27 1956-04-27 Stoffbeschneidvorrichtung fuer Naehmaschinen Pending DE1030155B (de)

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DED22852A DE1030155B (de) 1956-04-27 1956-04-27 Stoffbeschneidvorrichtung fuer Naehmaschinen

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DED22852A DE1030155B (de) 1956-04-27 1956-04-27 Stoffbeschneidvorrichtung fuer Naehmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1030155B true DE1030155B (de) 1958-05-14

Family

ID=7037603

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DED22852A Pending DE1030155B (de) 1956-04-27 1956-04-27 Stoffbeschneidvorrichtung fuer Naehmaschinen

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DE (1) DE1030155B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1958132A (en) * 1932-06-10 1934-05-08 Goodrich Co B F Cutting device

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1958132A (en) * 1932-06-10 1934-05-08 Goodrich Co B F Cutting device

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