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DE1030095B - Baumschere - Google Patents

Baumschere

Info

Publication number
DE1030095B
DE1030095B DEG19919A DEG0019919A DE1030095B DE 1030095 B DE1030095 B DE 1030095B DE G19919 A DEG19919 A DE G19919A DE G0019919 A DEG0019919 A DE G0019919A DE 1030095 B DE1030095 B DE 1030095B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting knife
pruning shears
cutting
lever
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG19919A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Giesser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG19919A priority Critical patent/DE1030095B/de
Publication of DE1030095B publication Critical patent/DE1030095B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G3/00Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
    • A01G3/02Secateurs; Flower or fruit shears
    • A01G3/025Secateurs; Flower or fruit shears having elongated or extended handles
    • A01G3/0251Loppers, i.e. branch cutters with two handles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Baumschere, insbesondere zum Schneiden von Ästen und Schößlingen, bei der ein geschwungenes Schneidmesser gegen einen festen Haken bewegt wird und durch eine zweckmäßig ausgebildete Hebelübersetzung mit geringem Arbeitsaufwand große Schneidkräfte ausgeübt werden können. Dadurch ist es möglich, auch durch ungeschulte Kräfte mit den erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen alle vorkommenden Schneidarbeiten an Bäumen, Sträuchern und Pflanzen auszuführen.
Zur Durchführung dieser Schneidarbeiten sind am bekanntesten und gebräuchlichsten sogenannte Rebscheren, die bei einfacher Hebel Übertragung und verhältnismäßig langen Schneidmessern zwar dünne Äste und Schößlinge ohne weiteres durchschneiden, die aber für Schnitte, bei denen größere Kräfte erforderlich sind, nicht mehr ausreichen. Um solche Rebscheren insbesondere für Okulierarbeiten geeigneter zu machen, wurde der Drehpunkt der blattförmigen Schneidklinge exzentrisch zum Drehpunkt der Scherengriffe gelegt, wobei die Verlängerung des einen Griffes über den Hauptdrehpunkt hinaus an der blattförmigen Schneidklinge in einem Langschlitz angreift und so einen ziehenden Schnitt ergibt, der beim Schneiden von Ästen und Schößlingen besonders wichtig ist. Wenn auch damit eine teilweise Verbesserung der üblichen Rebscheren erreicht wurde, sind die damit möglichen Schneidkräfte in vielen Fällen zu gering, um dickere Äste und Schößlinge von dem Hauptstamm zu trennen.
Nun sind noch Schneidwerkzeuge, insbesondere Scheren, bekannt, die zwischen den Betätigungshebeln und den Schneiden mehr oder weniger starke Übersetzungen aufweisen, um große Schneidkräfte ausüben zu können. Diese Scheren haben aber den großen Nachteil, daß die damit möglichen großen Schneid kräfte auf Kosten des öffnungswinkels der Scheren gehen, d. h. daß diese Scheren, die meist zum Schneiden von Blechen, Kabeln u. dgl. verwendet werden, 4c als Baumscheren ungeeignet sind, da damit nur Äste und Schößlinge von verhältnismäßig kleinen Durchmessern geschnitten werden können.
Die Erfindung hat dagegen eine Baumschere zum Gegenstand, welche die beiden Hauptforderungen eines ziehenden Schnittes und einer entsprechenden Kraftvergrößerung bei genügendem öffnungswinkel erfüllt. Dies geschieht im einzelnen dadurch, daß die zwischen dem Bewegungshebel und dem Schneidmesser eingeschaltete Kraftübersetzung über zwei übereinanderliegende Drehpunkte und einen zwischen diesen liegenden, am Schneidmesser befestigten Mitnehmerstift erfolgt, der so in einem am Hebel eingearbeiteten Langschlitz schwingt, daß dessen obere Be-
Anmelder:
Alfred Giesser,
Winnenden bei Stuttgart, Marktstr. 12
Alfred Giesser, Winnenden bei Stuttgart,
ist als Erfinder genannt worden
grenzung den Anschlag für die beiden Endstellungen der Schere bildet. Die Drehpunkte des Schneidmessers und des Bewegungshebels liegen auf dem zu einer Platte erweiterten Teil des Hakens, und das Schneidmesser gleitet auf der Fläche dieser Platte, gegen die es von einem Teil des Hebels gehalten ist. Bei dieser Anordnung und Kraftübersetzung ergeben sich bei genügendem öffnungswinkel der Schere ein ziehender Schnitt des geschwungenen Schneidmessers gegen den festen Haken und bei entsprechender Ausgestaltung und Verlängerung der Betätigungshebel Verhältnisse, die allen Anforderungen beim Schneiden von Ästen, Schößlingen und allen sonstwie vorkommenden Okulierarbeiten genügen. Die Krümmung des festen Hakens gibt gleichzeitig die Sicherheit, daß der zu schneidende Querschnitt fest im Scherenbereich liegt und von dem dagegenbewegten Schneidmesser nach innen gedrückt wird. Außerdem ist dadurch Gewähr dafür gegeben, daß benachbarte Partien des Baumes oder Strauches durch die Messer nicht verletzt werden.
Zur bequemeren Arbeitsweise sind die Betätigungsgriffe gegenüber der durch die Platte gegebenen Ebene nach oben abgewinkelt, so daß ein Arbeiten in aufrechter Haltung möglich ist, was wiederum einen geringeren Kräfteverbrauch des Bedienungsmannes bedeutet. Die Griffe bzw. Hebel werden zweckmäßigerweise mit Überzügen aus elastischem Werkstoff versehen, die die Gefahr der Blasenbildung an den Händen des Bedienungsmannes herabmindern. Schließlich ist es für die Haltbarkeit der Schere noch wichtig, daß gemäß der Erfindung die schwingende Schneide aus einem besonders widerstandsfähigen Werkstoff, z. B. aus Sonderstahl, hergestellt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Schere,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Schere und
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Hebelübertragung.
809 510/67
Il 030
Der feste Scherenteil ist mit α bezeichnet, wobei die Schneide a! hakenförmig gebogen ist. Dieser Haken a' ist zu einer Platte a'" erweitert, in der die Drehpunkte e und f liegen. In dem oberen Drehpunkt e ist das bewegliche Schneidmesser b gelagert, während sich um den Drehpunkt / der zweiarmige Hebel c bewegt, in dessen oberem Teil c' eine Ausnehmung c'", z. B. ein Langschlitz, angeordnet' ist. In diese Ausnehmung c'" greift ein mit dem Messer b verbundener Stift d ein, so daß bei der Bewegung des Griffes c eine Mitnahme des Messers b stattfindet. Bei dem festen Teil α ist die Platte a!" in dem nach oben gebogenen Griff a" und der zweiarmige Hebel c in dem gleicherweise gekröpften Griff c" weitergeführt. Diese Griffe a", c" werden zweckmäßigerweise mit einer Ummautelung g· versehen, die aus Gummi oder einem anderen geeigneten Werkstoff bestehen kann. Der im Teil c befindliche Langschlitz c'" kann entweder durch eine besondere Platte oder durch die an dieser Stelle nicht durchgefräste Wandung auch außen abgedeckt sein.
Der Zapfen d des um den Punkt e schwingenden Schneidmesser b bewegt sich beim öffnen oder Schließen der Schere auf dem Kreisbogen h, während der als Beispiel herausgegriffene Punkt 0 des Langschlitzes c'" den Kreisbogen i beschreibt. Die Schnittstellen der beiden Kreise h und i ergeben die Endstellungen des Schneidmessers b. In der halb geschlossenen Stellung des Messers b kommt der Zapfen d auf den Punkt p zu liegen. Damit ergeben sich für die drei Hauptstellungen — voll geöffnete, halb geschlossene, ganz geschlossene Schere — folgende Hebelübersetzungen :
Offene und Schließstellung
P ■ k = Q · I und weiter
Q · m = R- η
Mittelstellung
P ■ k =Q ■ ΐ und weiter
Q ■ m — R ■ n.
40
Durch den in der Mittelstellung/» verkleinerten Hebelarm /' wird an dieser Stelle die Kraft Q größer sein als in den beiden Endstellungen. Über den ganzen Weg des Schneidmessers b findet aber in jedem Augenblick eine Vervielfachung der Muskelkraft P bis zur Schneidkraft R statt.
Selbstverständlich kann im Rahmen der Erfindung, wie schon an früherer Stelle angedeutet, an Stelle der Kraftübertragung durch Zapfen und Langschlitze auch eine solche durch Zahnsegmente an den Teilen b und c treten. Besonders zweckmäßig wird die Ausführung dadurch, daß das Schneidmesser b als Teil
35 für sich hergestellt und daher aus bestem Sonderstahl! bestehen kann, was die Lebensdauer der SchereJ ganz wesentlich erhöht. Anwendungsmäßig ist diefj Schere in keiner Weise auf die angeführten Beispieleij beschränkt. Es können damit organische und anofga*'"! nische Stoffe aller Art, so etwa Leder, Linoleum,!! Gummi- oder Bunaplatten bzw. -stränge, geflochten^!! oder gewebte Faserplatten, starke Pappen, kurzuaj| alle nicht metallischen, jedoch flexiblen Materialien^ geschnitten werden. i|

Claims (5)

Patentansprüche: , |
1. Baumschere, insbesondere zum Schneideniä von Ästen und Schößlingen, bei der ein geschwür! genes Schneidmesser gegen einen festen Häfeerx| bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die|j zwischen dem Bewegungshebel (c) und detail Schneidmesser (b) eingeschaltete Kraftüberspt^ 1^ zung über zwei übereinanderliegende Drehpunkte;!::! (e, f) und einen zwischen diesen liegenden, anffj Schneidmesser (b) befestigten Mitnehmerstift (rf);| erfolgt, der so in einem im Hebel (c) eing^arbei-!|| teten Langschlitz (c"') schwingt, daß dessen öbsreli Begrenzung den Anschlag für die beiden EndstsP! lungen der Schere bildet. fi
2. Baumschere nach Anspruch 1, dadurch ge-|| kennzeichnet, daß die Drehpunkte (e, f) dBs| Schneidmessers (b) und des Bewegungshebels (c)! auf dem zu einer Platte (a'") erweiterten Teil des| Hakens (ei') liegen und daß das Schneidmesser (|?)|. auf der Fläche dieser Platte (a'") gleitet, gegen"! die es vom Teil (c') des Hebels (c) gehalten ist,;|
3. Baumschere nach Anspruch 1 oder 2, daidürÄ:i: gekennzeichnet daß die Griffe (a", c") ^J! der durch die Platte (a'") gegebenen Ebene,n^
oben abgewinkelt sind. ;.',i::: |
4. Baumschere nach einem der Anspri|felJei ?■ bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schwin- ii gende Schneide (b) aus einem besonders 1^der1-;" standsfähigen Werkstoff, z. B. aus Sonde^i$l|Ii *! hergestellt ist. ■ ,-;■. |
5. Baumschere nach einem der Ansprüche 1;;-bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Grifjie ;-(α", c") mit Überzügen (g) aus elastischem Werk- J1' stoff versehen sind. : :'
In Betracht gezogene Druckschriften: ■'': j
Deutsche Patentschriften Nr. 106 629, 382 890; }. deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 699 187; :
französische Patentschriften Nr. 502 432, 673 954; : : USA.-Patentschriften Nr. 1 553 039, 1 666 832,: ί 647 312. :, i
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 510/67 5.
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