DE1029981B - Apparat zum Richten von Zaehnen - Google Patents
Apparat zum Richten von ZaehnenInfo
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- DE1029981B DE1029981B DEG19612A DEG0019612A DE1029981B DE 1029981 B DE1029981 B DE 1029981B DE G19612 A DEG19612 A DE G19612A DE G0019612 A DEG0019612 A DE G0019612A DE 1029981 B DE1029981 B DE 1029981B
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C7/00—Orthodontics, i.e. obtaining or maintaining the desired position of teeth, e.g. by straightening, evening, regulating, separating, or by correcting malocclusions
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Description
- Apparat zum Richten von Zähnen Die Erfindung betrifft einen besonders einfach herstellbaren und bequem einzuregelnden Apparat zum Richten von Zähnen.
- Es ist bekannt, zum Richten von Zähnen einen Bogen oder Spannbügel aus Runddraht zu verwenden, der mittels spannbarer Molarbänder am Gebiß befestigt wird und der federnde Teile aufweist, mit denen der Riegeldruck eingestellt wird. Diese federnden Teile wurden bisher an dem Bogen angelötet. Man war daher gezwungen, diese federnden Teile entsprechend der allmählichen Veränderung der Zahnstellung immer wieder umzulöten oder zu verbiegen oder auch mittels besonderer Verbindungsstege zwischen einem Labial- und einem Lingualbogen so zu verändern, daß der gewünschte Regeldlruck wieder vorhanden ist. Eine bequeme und schnelle Regelung des Anpreßdrucks oder gar eine beliebige Anordnung der federnden Teile auf dem Spannbügel war nicht möglich. Durch die Erfindung werden diese Nachteile auf einfache Weise behoben.
- Die Erfindung besteht in der Verwendung eines federnden Teiles, der auf dem Bogen mittels zweier nebeneinander angeordneter, ans einem Stück bestehender Sätze von schraubenförmigen Windungen gehalten wird, von denen der eine Satz Windungen einen größeren Innendurchmesser aufweist, als dem Außendurchmesser des Stabes entspricht, aus welchem der Bogen besteht, und von denen der andere Satz Windungen. einen Innendurchmesser besitzt, der kleiner ist als der Durchmesser des Stabes. Eine besonders zweckmäßige Form des federnden Teiles ist ein Bügel in Trapezform.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Apparat einen Bogen aufweisen, bei welchem jedes Ende mit Gewinde versehen ist. Dieses Gewinde dient dazu, je eine Haltevorrichtung aufzunehmen, welche aus einem biegsamen Band in Form eines Reifens besteht. Die Enden dieses Reifens besitzen zwei kurze Rohrstücke, in welchen das mit Gewinde versehene Ende des Bogens hin- und hergleiten kann. Zwei Muttern besorgen das Zusammenziehen des Bandes rings um einen der Eackenzähne, indem sie die kurzen Rohrstücke einander nähern. Bei dieser bevorzugten Ausführungsfcrm ist jedes Teil zur Einwirkung auf einen Zahn durch einen Bügel verwirklicht, der an jedem Ende einen Satz Windungen aufweist, wobei jeder Satz Windungen aus solchen von großem lichtem Durchmesser besteht, die eine Feder bilden, und aus solchen von kleinem lichtem Durchmesser, welche den Bügel auf dem Bogen in der Stellung und in der Höhle des zu behandelnden Zahnes festhalten.
- Es sei nun zur Veranschaulichung der Möglichkeit, die Erfindung in die Wirklichkeit umzusetzen, aber ohne die wesentliche Iclee einer Beschränkung auf- erlegen zu wollen, eine Ausführungsform. beschrieben, welche lediglich als ein Beispiel gelten soll und die in der beigefügten Zeichnung andeutungsweise wiedergegeben ist. Darin ist Fig. 1 ein Apparat nach der Erfindung im Draufblick, Fig. 2 ein Schaubild desselben. Apparates, am Unterkiefer befestigt, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 2, Fig. 4 ein Schaubild eines Einzelteiles nach Fig. 1 m vergrößertem Maßstabe und Fig. 5 in Seitenansicht eine andere Einzelheit des Apparates nach Fig. 2 im vergrößerten Maßstabe.
- Der Apparat gemäß der Erfindung, wie ihn die Zeichnung wiedergibt, besteht im wesentlichen aus einem Bogen, der aus einem Stab 1 hergestellt ist.
- Seine Enden 2 sind mit Gewinde versehen, auf welchem zwei Klemmvorrichtungen 3 sitzen, die Fig. 4 im vergrößerten Maßstabe zeigt, sowie ein Bügel 4, wie ihn Fig. 5 im vergrößerten Maßstabe wiedergibt.
- Es können auch mehrere Bügel verwendet werden, wenn es sich um die Behandlung mehrerer Zähne handelt.
- Jede Klemmvorrichtung 3 des Bogens 1 besteht aus einem gebogenen Band 5, welches einen Reifen bildet, sowie aus zwei kurzen Rohrstücken 6, die auf den mit Gewinde versehenen Enden 2 des Bogens 1 hin- und herleiten können. Der feste Malt des Bandes 5 rings um einen Zahn 7, z. B. einem Backenzahn, wird mittels zweier Muttern. 8 erzielt, welche man einander entgegengesetzt verdreht, um die kurzen Rohre 6 ein ander zu nähern.
- Jeder trapezförmig gestaltete Bügel 4 endet in zwei Sätzen von Windungen. Jeder Satz Windungen enthält einige Windungen 9, deren lichter Durchmesser größer ist als der Außendurchmesser g des Stabes 1, welcher den Bogen bildet, und ferner einige Windungen 10, deren lichter Durchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser d'. Die Windungen 9 spielen dic Rolle einer Feder, die auf den Bügel 4 in Richtung des Pfeiles F einwirkt, bis er am Zahn 11 anliegt. Die Windungen 10 dagegen dienen zum Festhalten des Bügels 4 auf dem Bogen 1 und bilden ein einseitig wirkendes Gesperre, welches die Verdrehung des Bügels 4 in Richtung des Pfeiles F erlaubt (selbsttätiger Freilauf), eine Bewegung im umgekehrten Drehsinne ebrer verhindert (selbsttätige Sperrung).
- Der Apparat nach der Erfindung wird wie folgt benutzt: Der Arzt fädelt auf den Bogen 1 einen oder auch mehrere Bügel 4 an den daran befindlichen Windungen 9, 10 auf und bringt den oder die Bügel in die gewünschte Stellung bzw. die gewünschten Stellungen. Durch Betätigung der Schrauben 8 bringt er dann den Bogen 1 an seinen Platz, wie das beispielsweise die Fig. 2 zeigt, indem er die Bänder 5 rin.gs um die Zähne 7 festspannt. Daraufhin stellt er die Lage des Bügels 4 gegenüber dem Zahn 11 bzw. die Israft ein, die im Sinne des Pfeiles F auf den Zahn 11 einwirken soll. Er erzielt das durch Drehung des Bügels 4 im Sinne des Pfeiles F. Da nämlich der Innendurchmesser der Windung 10 kleiner ist als der Außendurchmesser d des Stabes 1, tritt beim Drehen in der einen Richtung eine Selbsthemmung ein. Die Windung 10 gestattet daher nur eine Drehung im Sinne des Pfei'.es F, während sie eine Drehung im umgekchrtea Sinne verhindert. Es wird also durch die beschriebene Drehung unter' Ausnutzung der Federung in den Windungen 9 möglich, genau den Anpreßdruck der Bügel einzustellen, dessen Erzielung zur Behandlung des Zahnes erwünscht ist. Es ist ein leichtes, im Verlauf der Behandlung auf je nach dem vorliegenden Fall die Anpreßkräfte, die in. Richtung des Pfeiles F auf den zu behandelnden Zahn einrvirkesl, zu verringern oder zu steigern.
- Selbstverständlich kann man bei der beschriebenen und abgebildeten Ausführungsform des Erfindung gedankens verschiedene Änderungen, Verbesserungen und zusätzliche Maßnahmen vornehmen oder auch gewisse Teile durch ähnlich wirkende ersetzen, ohne daß dadurch von. dem Wesen der vorliegenden Erfindung abgewichen wird. Man könnte eine andere Festhaltevorrichtung des Bogens 1 an den Zähnen verwenden, ohne deswegen vom Wesen der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Apparat zum Richten von Zähnen, bestehend aus einem Bogen, der mittels spannbarer Molarbänder am Gebiß befestigt werden kann, sowie aus federnden Teilen an dem Bogen, mit denen der Rege'druck einstellbar ist, gekennzeichnet durch einen federnden Teil (4), der auf dem Bogen (1) mittels zweier nebeneinander angeordneter, aus einem Stück bestehender Sätze von schraubenförmigen Willdungen (9, 10) gehalten wird, von denen der eine Satz Windungen (9) einen größeren Durchmesser aufweist, als dem Außendurchmesser (d) des Stabes (1) entspricht, aus welchem der Bogen besteht, und von denen der andere Satz ÄVindungen (10) einen Innendurchmesser besitzt, der kleiner ist als der Durchmesser (d) des Stabes (1).
- 2. Apparat zum Richten von Zähnen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch; einen Bügel (4), der die Form eines Trapezes hat.
- 3. Apparat zum Richten von Zähnen nach An.-spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (1), der den Bogen bildet, an den Enden in an sich bekannter Weise mit Gewinde (2) versehen ist und daß die Enden des Bogens an den Zähnen mittels zweier Vorrichtungen (3) gehalten werden, von denen jede aus einem SIetallband (5) in Form eines offenen Reifens besteht, ferner aus zwei kurzen Rchrstücken (6), welche an den Enden des Bandes (5) sitzen und auf die Enden (2) des Bogens (1) aufgeschoben sind, sowie aus zwei Muttern (8), die auf das Gewindeende (2) des Bogens (1) aufgeschraubt sind und die Rohrstücke (6) zwischen sich einschließen.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 515 48:L, 568 696.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1029981X | 1955-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029981B true DE1029981B (de) | 1958-05-14 |
Family
ID=9582193
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG19612A Pending DE1029981B (de) | 1955-05-13 | 1956-05-12 | Apparat zum Richten von Zaehnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029981B (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1541219B1 (de) * | 1965-05-11 | 1970-06-18 | Provenza Thomas Joseph | Vorrichtung zum Richten von Zaehnen |
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-
1956
- 1956-05-12 DE DEG19612A patent/DE1029981B/de active Pending
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