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CH166600A - Doppelbogen zum Regeln der Zahnstellung. - Google Patents

Doppelbogen zum Regeln der Zahnstellung.

Info

Publication number
CH166600A
CH166600A CH166600DA CH166600A CH 166600 A CH166600 A CH 166600A CH 166600D A CH166600D A CH 166600DA CH 166600 A CH166600 A CH 166600A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
arch
labial
teeth
lingual
double
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hosse Werner
Original Assignee
Hosse Werner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hosse Werner filed Critical Hosse Werner
Publication of CH166600A publication Critical patent/CH166600A/de

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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description


  Doppelbogen zum Regeln der Zahnstellung.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Doppelbogen zum Regeln der Zahnstellung,  welcher aus einem     innern        (Lingualbogeu)     und äussern     (Labialbogen)    Regulierungs  bogen besteht.  



  Die gleichzeitige Verwendung von einem  innern und einem äussern Regulierungsbogen  ist bei Zahnregulierungen oft erwünscht,  vielfach sogar unbedingte Notwendigkeit.  Bisher sind aber stets der innere und der  äussere Regulierungsbogen als getrennte Ap  parate jeder für sich angefertigt und ge  trennt angebracht worden, wobei die Bogen  getrennt verankert werden müssen. Die bis  herigen Vorrichtungen bilden also kein ein  heitliches Ganzes,     sondern    sind zwei Ap  parate.  



  Hiermit sind wesentliche Nachteile ver  bunden. Die     Verankerung    der     getrennten     Innen- und Aussenbogen muss mit vier  Schlössern erfolgen, zwei innen und zwei  aussen. Die Verankerung des äussern Bogens    an der Aussenseite ist an sich ungünstig.  Gerade dieser Umstand hat zur Einführung  des Innenbogens geführt. Bei     gleichzeitiger     Verwendung eines     innern    und eines     äussern     Bogens gehen die mit der     Einführung    des  innern Bogens erstrebten Vorteile - wie  stationäre Verankerung, sichere Lage des  Regulierungsbogens, Wirkung der Federn  unabhängig von dem Bogen - verloren.  



  Aus diesem Grunde hat man versucht,  Federn, die gegen die äussern Flächen der  Zähne     (Labialseite)    wirken sollen, unmittel  bar am innern Bogen anzubringen. Diese       Vorrichtungen    sind aber sehr unvollkommen.  Die dünnen Federdrähte, die der     Einwirkung     des Bisses und der Nachbarzähne ausgesetzt  sind, verlieren leicht ihre Form und Feder  kraft. Ferner ist es nicht möglich, diese       Vorrichtungen    nachzustellen, ihre Wirkung  zu     verstärken    oder abzuschwächen. Ein  weiterer Nachteil der     bekannten    Vorrich  tungen besteht     darin,    dass sie schwer einzu  setzen sind.      Vorgenannte Nachteile sollen durch die  Erfindung beseitigt werden.

   Dies ist da  durch erreicht, dass der     Lingualbogen    mit  telst wenigstens einem zwischen den Zähnen       hindurchzuführenden    Bügel miteinander ver  bunden sind. Im .einzelnen bietet diese  Verbindung von     Labialbogen    und     Lingual-          bogen    den Vorteil, dass' bei Entlastung der  Ankerzähne jeder Zahn von innen und von  aussen gleichzeitig in genau , bestimmter  Weise bewegt werden kann, ferner dass  beide Bogen durch eine gemeinsame Ver  ankerung an den beiden Ankerzähnen be  festigt werden können,     wodurch    die Be  festigung erleichtert ist.

   Besonders wertvoll  ist es,     dass-    die gegenseitige Lage der zusam  menwirkenden Stellen beider Bogen vor dem       Einsetzen    in den Mund genau bestimmt ist  und stets     zwangläufig    aufrecht erhalten       bleibt,    sowie die Wirkung jederzeit genau  reguliert und den     Fortschritten    der Behand  lung     a.ngepasst    werden kann. Da     Labialbogen     und     Lingualbogen    eine Einheit bilden, fin  det ein gegenseitiger Ausgleich der von  jedem Bogen auf die Zähne ausgeübter.  Kräfte statt, so dass die Ankerzähne ent  lastet sind.

   Zweckmässig ist der     Labialbogen     gegenüber dem     Lingualbogen    verkürzt aus  gebildet, wodurch dem behandelnden Zahn  arzt die     Handhabung    erleichtert wird und  die     Vorrichtung    im Munde     weniger    auffällt  und weniger lästig fällt als bei gleich lan  gem Aussen- und Innenbogen.  



  Die Verbindung des     Labialbogens    mit  dem     Lingualbogen    'durch Bügel ist vorteil  haft einstellbar, so     -dass    eine Veränderung  der gegenseitigen Lage des     Labialbogens     zum     Lingualbogen,    beziehungsweise ein  Nachstellen von     Lingual-        und        Labialbogen     auch im Munde des Patienten ohne weiteres  möglich ist.

   Die einstellbare     Verbindung          kann    dadurch bewirkt sein,     dass'    die Enden  des     Labialbogens    als     Schraubenspindeln    aus  gebildet sind, welche durch gegen     die    Ver  bindungsbügel als     Widerlager    sich anlegende       Schraubenmuttern    in den Verbindungsbügeln  einstellbar gehalten sind.

   Eine Einsteilbar  keit der vereinigten Bogen kann aber auch    dadurch erzielt sein, dass der     Labialbogen     aus voneinander     unabhängigen,        mittelst    der       zwischen    den     Zähnen        hindurchzuführenden     Bügel mit dem     Lingualbogen    verbundenen       Segmenten    besteht, die auf die     Zähne    Druck  ausübende Federn tragen.

   Hier hat die  Möglichkeit des Einsteilens ihren Grund  darin,     da.ss    durch die Teilung des     Labial-          bogens    in einzelne     Segmente    kein geschlos  sener Aussenbogen vorhanden ist und daher  jedes Segment infolge des fehlenden     Zusasu-          menhanges    für sich den Zähnen genähert:  oder von' letzteren entfernt werden kann.  Die Druckfedern können bei letztgenannter  Ausführungsform von einem die Bogen  segmente verbindenden Federdraht gebildet       sein..     



  Der     Labialbogen    kann auch aus einem  nur im Bereiche der in ihrer Stellung zu  regelnden Zähne liegenden Bogensegment  bestehen, welches     mittelst    eines zwischen  den Zähnen     hindurchzuführenden    Bügels  mit dem     Lingualbogen    verbunden ist und  die Basis für die Druckfedern bildet. Hier  durch ist das Tragen des Bogens unauffälliger  und der Doppelbogen in seiner Herstellung  billiger.

   Bei den bekannten     Vorrichtungen     zum Regeln der Zahnstellung, welche einen       äussern    und einen     innern        Regulierungsbogen     aufweisen, erstreckt sich der     Aussenbogen     über die ganze Zahnreihe.  



  Die Zeichnung veranschaulicht verschie  dene Ausführungsbeispiele der Erfindung.       Fig.    1 ist eine Draufsicht auf einen ge  mäss der Erfindung ausgebildeten Doppel  bogen;,       Fig.        9?    stellt eine Seitenansicht zu     Fig.        i     dar;       Fig.    I zeigt die     Lagerung    des     Labial-          bogens    an den Verbindungsbügeln bei dem  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 in grösse  rem Massstab;       Fig.    5 ist eine Draufsicht auf ein wei  teres Ausführungsbeispiel eines vereinfach  ten Doppelbogens;

         Fig.    6 gibt eine Seitenansicht zu     Fig.    5  wieder;           Fig.    7 und 8 lassen in Draufsicht und  Seitenansicht eine Vorrichtung erkennen,  bei welcher nur im Bereiche der in ihrer  Stellung zu regelnden Zähne ein     Labial-          bogensegment    vorgesehen ist.  



  Wie die Ausführungsbeispiele 1 und  erkennen lassen, ist der     Labialbogen    so an  geordnet, dass er gegenüber dem     Lingual-          bogen    bewegt werden kann. Der     Lingual-          bogen    1 ist mittelst der zwischen den Zäh  nen hindurchgeführten Bügel 2 mit dem       Labialbogen    3 verbunden. Die Enden des       Labialbogens    sind bei dem Ausführungs  beispiel nach     Fig.    1, 2 und 4 als Schrauben  spindeln 4 ausgebildet und in den Bügeln 2  verschiebbar gelagert.

   Zur     Bewirkung    einer  Verstellung des     Labialbogens    sind die     Mut-          tern    5 vorgesehen, welche sich gegen die       Lagerrohre    6 der Verbindungsbügel 2 als       Widerlager    lehnen. Der Regeldruck des       Labialbogens    wird auf die Zähne durch die       Klauenfedern    7 übertragen, die     stabförmig     ausgebildet sind und deren freies Ende ge  gabelt,     $-förmig,    rund, abgeflacht usw.  sein kann. Bei. der Ausübung eines Regel  druckes durch den     Lingualbogen    üben Fin  gerfedern 8 den Regeldruck auf die Zähne  aus.

   Die mit 7' bezeichneten     Klauenfedern     und die mit 8' bezeichnete Fingerfeder lassen  den gegenseitigen Kraftangriff von     Klauen-          Z,    und Fingerfeder erkennen, wenn ein       Zahn    gedreht werden soll.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.     5 bis 8 besteht der mit dem     Lingualbogen    1  durch die Bügel 2 verbundene     Labia-lbogen     aus einzelnen Bogensegmenten 3' und 3",  von denen jedes durch einen Bügel 2 mit  dem     Lingualbogen    verbunden ist. Bei der  Ausführung nach     Fig.    5 und 6 ist zur Aus  übung     des    Regeldruckes auf die Zähne an  den Bogensegmenten 3' und 3" der Feder  draht 15 befestigt, der eine geringere Stärke  als die Bogensegmente aufweist und     zweck-          cntsprcchend    abgebogen ist.

   Die Befestigung  des Federdrahtes 15 an den Bogensegmenten  ist nach der Darstellung durch     schrauben-          linienförmiges    Umwickeln der Bogensegmente  mit den Enden des Bogen 15 bewirkt.    Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7  und 8 zeigt eine Anordnung, bei welcher  zur Bildung des Doppelbogens lediglich im  Bereiche der in ihrer Stellung zu regelnden  Zähne 16 und 17 ein     Bogensegment    3" vor  gesehen ist, welches am Bügel 2 befestigt  ist.

   Federn 18.     wie    7, die an dem Bogen  segment 3" gelagert sind, üben den Regel  druck auf die Zähne aus.     Entsprechend    den  äussern Federn 18 sind an dem     Innenbogen          Federn    19, wie 8, angebracht.  



  Die Verankerung der vereinigten Bogen  erfolgt beidseitig in einem der     bekannten          Lingualschlösser.  

Claims (1)

  1. PATEN TAI\TSPRUCH Doppelbogen zum Regeln der Zahnstel lung, welcher aus einem innern und äussern Regulierungsbogen besteht, dadurch gekenn zeichnet, dass der Lingualbogen (1) und der Labialbogen (3) mittelst wenigstens einem zwischen den Zähnen hindurchzuführenden Bügel (2) miteinander verbunden sind. .<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Doppelbogen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Labial- bogen (3) gegenüber dem Lingualbogen (1) verkürzt ausgebildet ist. 2.
    Doppelbogen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, däss der Lingual- bogen (1) und der Labialbogen (3) mit- telst der zwischen den Zähnen hindurch zuführenden Bügel (2) einstellbar ver bunden sind. 3.
    Doppelbogen nach Patentanspruch-, da durch gekennzeichnet, dass die als Schrau benspindeln ausgebildeten Enden des Labialbogens durch gegen die Verbin dungsbügel (2) als Widerlager sich an legende Schraubenmuttern in den Ver bindungsbügeln einstellbar gehalten sind. 4.
    Doppelbogen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Labial- bogen aus voneinander unabhängigen, mittelst der zwischen den Zähnen hin durchzuführenden Bügel (2) mit dem Lingualbogen verbundenen Segmenten (3', 3") besteht, die eine auf die Zähne zu drücken bestimmte Feder (15) tragen. 5. Doppelbogen nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Druckfeder von einem die Bogensegmente verbinden den Federdraht gebildet ist. 6.
    Doppelbogen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Labial- bogen aus einem nur im Bereiche der in ihrer' Stellung zu regelnden Zähne an zuordnenden, mittelst des zwischen den Zähnen hindurchzuführenden Bügels mit dem Lingualbogen verbundenen Segment (3") als Basis für Druckfedern (18) be steht.
CH166600D 1931-11-20 1932-11-21 Doppelbogen zum Regeln der Zahnstellung. CH166600A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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Family

ID=5685899

Family Applications (1)

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CH166600D CH166600A (de) 1931-11-20 1932-11-21 Doppelbogen zum Regeln der Zahnstellung.

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CH (1) CH166600A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4483674A (en) * 1982-05-07 1984-11-20 Schuetz Winfried Device for orthodontic tooth regulation

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4483674A (en) * 1982-05-07 1984-11-20 Schuetz Winfried Device for orthodontic tooth regulation

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