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DE1029952B - Verfahren zur Herstellung von magnetisierbaren Kernen aus Ferrit - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von magnetisierbaren Kernen aus Ferrit

Info

Publication number
DE1029952B
DE1029952B DES32842A DES0032842A DE1029952B DE 1029952 B DE1029952 B DE 1029952B DE S32842 A DES32842 A DE S32842A DE S0032842 A DES0032842 A DE S0032842A DE 1029952 B DE1029952 B DE 1029952B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
production
sintering
permeability
ferrite
cores
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES32842A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Brackmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES32842A priority Critical patent/DE1029952B/de
Publication of DE1029952B publication Critical patent/DE1029952B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/26Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on ferrites
    • C04B35/2608Compositions containing one or more ferrites of the group comprising manganese, zinc, nickel, copper or cobalt and one or more ferrites of the group comprising rare earth metals, alkali metals, alkaline earth metals or lead
    • C04B35/2633Compositions containing one or more ferrites of the group comprising manganese, zinc, nickel, copper or cobalt and one or more ferrites of the group comprising rare earth metals, alkali metals, alkaline earth metals or lead containing barium, strontium or calcium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/26Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on ferrites

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Soft Magnetic Materials (AREA)
  • Magnetic Ceramics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von magnetisierbaren Kernen aus Ferrit In manchen Anwendungsfällen ist es zweckmäßig, den Verlauf der Permeabilität eines Ferrithochfrequenzkörpers über der Temperatur zu beeinflussen, um in Filter- und Schwingkreisen od. dgl. gegebenenfalls eine Kompensation der Temperaturkoeffizienten anderer Schaltelemente vornehmen zu können.
  • Trägt man einmal die Permeabilitätskurve eines Ferritkernes über der Temperatur auf, dann ergibt sich eine Kurve, wie sie im Schaubild mit I bezeichnet ist. Von tieferen Temperaturen her steigt diese Kurve an bis zu einem Maximalwert, nach welchem sie plötzlich auf Null abfällt. Diese Temperatur, bei welcher die Permeabilität auf Null abfällt, ist der sogenannte Curiepunkt. Man bleibt mit der Gebrauchstemperatur eines solchen Kernwerkstoffes mit einem gewissen Sicherheitsabstand möglichst in der Nähe des Maximums, um höchste Permeabilitäten zu erzielen. Da die Kurve in dieser Gegend, durch den schraffiert dargestellten Bereich angedeutet, verhältnismäßig steil ansteigt, bedeutet dies, daß der Temperaturkoeffizient der Permeabilität in dieser Gegend sehr groß und positiv ist.
  • Es wurde nun festgestellt, daß die Permeabilität, insbesondere das Permeabilitätsmaximum, sehr stark von der Größe der Kristalle des Werkstoffes abhängt. Da bislang nur höchste Permeabilitäten wichtig erschienen, hat man sich bemüht, den gesinterten Werkstoff so herzustellen, daß er möglichst wenige und dafür große Kristalle enthält. Aus den gleichen Ausgangssubstanzen hergestellte Kerne zeigen aber auch, wenn ihre Kristallbildung durch irgendeinen Einfluß verändert ist, wesentlich veränderte Permeabilitätswerte. Bildet man beispielsweise den gleichen Kernwerkstoff in kleinen Kristallen aus, dann ergibt sich ein Permeabilitätsverlauf, wie er im Schaubild mit der Kurve II wiedergegeben ist. Die Permeabilität ist abgefallen, jedoch, und das ist das Entscheidende für die Erfindung, ist im Gebrauchstemperaturintervall der Verlauf der Kurve ein wesentlich anderer, so daß sich also ein anderer TK-Wert ergeben muß. Durch entsprechende Beeinflussung der Kristallgröße ist es also möglich, jede beliebige Steilheit der Permeabilitätskurve zu erzwingen und damit den gewünschten TK-Wert für die Permeabilität zu erhalten.
  • Um magnetisierbare Kerne aus Ferrit mit kleinem Temperaturkoeffizienten der Permeabilität im Gebiet des Gebrauchstemperaturintervalls herzustellen, werden daher erfindungsgemäß reinste Ausgangsstoffe zur Herstellung der Ferritkerne verwendet, diese Ausgangsstoffe werden durch Mahlen oder Ätzen zu feinteiligem Pulver verarbeitet, und diesem Pulver wird - um bei der folgenden Sinterung die rasche Ausbildung großer Kristallite zu verhindern - Kobalt-Oxyd und/oder Bariumoxyd und/oder Kupferoxyd und/oder Kieselsäure und/oder Calziumfluorid, in Mengen zwischen 0,1 und 20/00 des Gesamtgewichtes zugegeben, dieses Gemisch wird gesintert und die Sinterung wird abgebrochen, bevor die sich bei der Sinterung bildenden Kristallite eine Größe von etwa 20 g erreicht haben.
  • Die Zugabe von. Oxyden in kleiner Menge zu Ausgangsstoffen zur Ferritherstellung ist an sich bekannt. Es ist auch bekannt, daß diese Zuschläge einen Einfluß auf die Temperaturabhängigkeit der Permeabilität der Ferrite ausüben.
  • Der im Rahmen der Erfindung beabsichtigte Einfluß, nämlich die Verminderung der Temperaturabhängigkeit der Permeabilität, macht sich bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens nun nur dann bemerkbar, wenn 1. die beanspruchten Zuschlagstoffe (vielleicht neben einigen anderen) verwendet werden und wenn 2. die Sinterung abgebrochen wird, bevor die sich bei der Sinterung bildenden Kristallite eine Größe von 20 #t erreicht haben.
  • Die beanspruchten Zuschlagstoffe sind im übrigen in ihrer Wirkung untereinander nicht völlig gleichartig. Vielmehr wirken sie entweder kristallhemmend oder als Kristallkeime. Jedenfalls bewirken sie, daß bei der Sinterung der Zustand, bei dem verhältnismäßig kleine Kristallite vorliegen, verhältnismäßig lange währt. Es ist daher verfahrenstechnisch einfach, innerhalb dieses Zeitraumes die Sinterung abzubrechen.
  • Um wiederholbar eine immer gleiche Kristallgröße im Sinterprodukt zu erzwingen, ist es vorteilhaft, den Ausgangssubstanzen genau dosierte Mengen der genannten Zuschlagstoffe zuzusetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von magnetisierbaren Kernen aus Ferrit mit kleinem Temperaturkoeffizienten der Permeabilität im Gebiet des Gebrauchstemperaturintervalls, dadurch gekennzeichnet, daß reinste Ausgangsstoffe zur Herstellung der Ferritkerne verwendet werden, daß diese Ausgangsstoffe durch Mahlen und/oder Ätzen zu feinteiligem Pulver verarbeitet werden, daß diesem Pulver - um bei der folgenden Sinterung die rasche Ausbildung großer Kristallite zu verhindern - Kobaltoxyd und/oder Bariumoxyd und/oder Kupferoxyd und/oder Kieselsäure und/ oder Calziumfluorid zugegeben wird, und zwar in Mengen zwischen 0,1 und 20/00 des Gesamtgewichtes, daß dieses Gemisch gesintert wird und daß die Sinterung abgebrochen wird, bevor die sich bei der Sinterung bildenden Kristallite eine Größe von etwa 20 g erreicht haben. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 260 717; Buch »New Developments in Ferromagnetic Materials« von S. L. Snoek, Elsevier Publishing Comp., Inc., New York, 1949, S. 77 bis 91.
DES32842A 1953-03-28 1953-03-28 Verfahren zur Herstellung von magnetisierbaren Kernen aus Ferrit Pending DE1029952B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209036B (de) * 1962-08-10 1966-01-13 Siemens Ag Ferromagnetisches Mangan-Zink-Ferrit mit geringen Verlusten und Verfahren zu dessen Herstellung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH260717A (de) * 1943-05-31 1949-03-31 Philips Nv Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Kernes, und nach diesem Verfahren hergestellter magnetischer Kern.

Patent Citations (1)

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