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DE1029831B - Getriebe zum Bewegen des Karrens von Zylinderschnellpressen - Google Patents

Getriebe zum Bewegen des Karrens von Zylinderschnellpressen

Info

Publication number
DE1029831B
DE1029831B DESCH18124A DESC018124A DE1029831B DE 1029831 B DE1029831 B DE 1029831B DE SCH18124 A DESCH18124 A DE SCH18124A DE SC018124 A DESC018124 A DE SC018124A DE 1029831 B DE1029831 B DE 1029831B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cart
drive shaft
driver
reverse
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH18124A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans-Bernha Schuenemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG filed Critical Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Priority to DESCH18124A priority Critical patent/DE1029831B/de
Publication of DE1029831B publication Critical patent/DE1029831B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/46Details
    • B41F3/58Driving, synchronising, or control gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Getriebe zum Bewegen des Karrens von Zylinderschnellpressen Die Erfindung bezieht sich auf Zylinderschnellpressen mit gleichförmig umlaufendem Druckzylinder und einem beim Rücklauf rascher als beim Vorlauf bewegten Karren, dessen ortsfest gelagertes Antriebsrad ununterbrochen mit seiner Zahnstange kämmt.
  • Bei solchen Zylinderschnellpressen hat man schon versucht, die Karrenan..triebswelle über zwei gegenläufige Antriebswellen mit Zahnsegmnenten, die mit einem gemeinsamen Zahnrad der Karrenantriebswelle kämmen; in abwechselndem Drehsinn zu treiben und das Abbremsen und Beschleunigen des Karrens bzw. der Karrenantriebswelle durch eine Zahnstange zu vermitteln., die durch eine formschlüssig wirksame Kurvenscheibe der einen Antriebswelle gesteuert bzw. verschoben werden sollte. Erfahrungsgemäß ist es jedoch praktisch unmöglich, eine den sehr hohen Anforderungen genügende: Kurvenscheibe mit verwickelter Kurvenform herzustellen, sowie überhaupt sehr schwierig, mit Kurvenscheiben ein schlagfreies Einlaufen im einen gleichförmig umlaufenden Zahntrieb zu erreichen, besonders wenn so große Kräfte, wie sie beim Abbremsen des Karrens einer Schnellpresse auftreten, beherrscht werden sollen. Auch muß sich: jegliches Spiel durch die Vielzahl der Getriebeglieder ungünstig auswirken.
  • Bei einer .anderen Zylinderschnellpres;se wirken auf einer gleichförmig umlaufenden Hauptantriebswelle befestigte Kurven mit Rollen der Karrenantriebswel.le zusammen, wobei für den unterschiedlichen Vor- und Rücklauf unrunde Spezialzahnräder erforderlich sind. Die Herstellung solcher Getriebe :ist sehr kompliziert und scheidet deshalb im allgemeinen schon aus wirtschaftlichen Gründen aus..
  • Erfindungsgemäß wird der unterschiedliche Vor-und Rücklauf des Karrens durch zwei verschiedenartige, stetig abwechselnd wirksame malteserkreuzartige Getriebe derart erzeugt"daß das Vorlaufgetriebe den Karren innerhalb kürzerer Zeit und Wegstrecke auf seine Höchstgeschwindigkeit bringt als das Rücklaufgetripbe.
  • Bei Druckmaschinen kennt man die Verwendung malteserkreuzartiger Getriebe mit umlaufenden Treiberpaaren und von diesen eingeschlossenen Zahnsegmenten beispielsweise zum Antrieb von Bogenzuführern, die ha:ltzylinderartig (intermittiereud) bewegt werden, also nicht gleichmäßig umlaufen.
  • Außerdem ist es bei Zweitourenschnellpressen mit gleichem Vor- und Rücklauf des Karrens auch schon bekannt, dien Karnenantrieb durch zwei abwechselnd wirksame malteserkreuzartige Getriebe zu bewirken. So wurden zwei( gegenläufige Sternradgetriebe mit umlaufenden Treiberpaaren und von diesen eingeschlossenen Zahnsegmenten angeordnet, deren Treibrollers wechselseitig in formschlüssig, also genau zykloidenförmige Schlitzflanken auf der Karrenantriebsweille eingreifen. Zu diesem Zweck trägt das Zahnsegment der Karrenantriebswelle beispielsweise für beide Tredbeirrollenpiaare gemeinsame doppelbreite Schlitzflanken mit gleicher Zykloidenform für den Hin- und Rücklauf, während die beiden Antriebszahnsegmente gleich groß sind und, gegensinnig umlaufend, auf gemeinsamer Welle sitzen. Hierbei werden also zwei gleiche Steruradget.riebe zusammengeschaltet, die- sich auf die exakte Zykloidenform der Führungsschlitze für Treibrollen beschränken müssen. Solche Getriebe eignen sich also nur für Schnellpressen, bei denen der Karrenlauf in beiden Richtungen mit gleicher Geschwindigkeit erfolgt. Auch der an sich naheliegende Gedanke, ähnliche abwechselnd wirksame maltese@rkreuzartige Getriebe nicht mit gleichen, sondern mit verschiedenen Teilkreisdurchmessern für abweichenden Vor- und Rücklauf zu verwenden, führt nicht zu dein angestrebten Ziele. Es würde zwar der Karren dem Teilkreisverhältnis entsprechend unterschiedlich hin- und herbewegt, jedoch mit viel Zeit zum Anwerfen auf langsame Druckgeschwindigkeit gegenüber wenig Zenit beim Rücklauf. Das ergäbe beim Rücklauf derart hohe Besehleunigun:gswerte, daß solche Getriebe unverwendbar sind.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber die Erkenntnis zugrunde, dia,ß zwei verschiedenartige malteserkreuzartige Getriebe für einen unterschiedlichen Vor- und Rücklauf praktisch brauchbar sind und mannigfahige Möglichkeiten zur Gestaltung geeigneter und leicht herstellbarer Getriebe bieten. In Verfolg dieser Entwicklung werden die ungleichen malteserkneuzartigen Getriebe au(f frei vorbestimmte Beschleunigungswerte bei der Bewegungsumkehr zum Vor- und Rücklauf abgestimmt. D@abeü. eignen sich je. nach Anordnung echte Malteserkreuze, offene Malteserkreuzflankenpaare und eingeschlossenem Zahrnsegmenrt und ähnliche Getriebe. Insbesondere werden Kreuze mit unterschiedlichen Teilungien (Stationszahlen) verwendet und durch Vorgelege, abgewandelte Flankenform odi. dgl. so aufeinander abgestimmt, daß nicht nur die Abtriebswel'Le gleiche Schwenkwinkel macht, sondern auch den Hauptantriebsweillen mehr Zeit zum Beschleunigen und Verzögern bei der höheren Rücklaufgeschwindigkeit als beim Vorlauf gegeben wird. Damit ist es in vorteiilhafter Weise möglich, für den unterschiedlichen Vor- und Rücklauf etwa gleich hohe Beschleunigungs-,verte, zu erreichen. Außerdem wird der gesamte Karrenweg kurz.
  • Die Abb. 1 bis 3 veranschaulichen beispielsweise für Zweitourenschnellpressen drei verschiedene Ausführungsformen der Erfindung. Die Abb. 4 zeigt eine Maschine nach Abb. 3 im Querschnitt. Jedoch ermöglicht die Erfindtung sowohl Kombinationen dieser Anordnungen als auch weitere Bauarten.
  • Bei einer Anordnung nach Abb. 1 sieht man rechts vom Karrenantriebsrad 1 eine gleichförmig uznl:aufende Eintouren-,velle 2, die über ein Zwischenrad mit dem Druckzylinder 20 verhunde:n ist. Diese Eintourenwelle trägt für die Bewegung dies Karrens beim Druckgang Treiber 3 und 4 (Rollen) zu Beginn und Ende und im Teilkreis eines Zahnsegments 5_ Die Treiber arbeiten als Treib- und Bremsrollen mit offenen Malteserkreuz-Creradfla,nken zusammen, deren Drehscheibe auf der Karrenantriiebsweille 7 befestigt ist. In der gezeigten Totpunktlage des Karrens gelangt :der eine Treiber 3 tangential in seine Flanke, die Treibflanke 6 der Karrenantriebswelle 7, setzt den Karren in Bewegung und führt nach 45°-Direhung sein Zahnsegment 5 schlagfrei in Antriebsrad 8 der Welle 7 ein. Nun erfolgt die Vorbewegung des Karrens im Gleichlauf mit dem Druckzylinder. Am Ende des Segmentes 5 bremst der andere Treiber 4 die Karrenantriiebsweille 7 bis zur Geschwindigkeit Null ab, um dann seine Bremsflanke 9 tangential zu verlassen. Im gleichen Augenblick übernimmt eine zweite gleichförmig angetriebene Eintowrenwelle 11 die Rückbewegung dies Karrens bei gleichem Schwenkwinkel der Karrenantrieibswelde 7 wie beim Vorlauf. Ihr Zahnsogment 14 ist ebenfalls durch Treiber 10, 17 eingeschlossen. Die Dmehschei:be der zugehörigen Geradflanken sitzt auf der Welle 19 eines Vorgeleges 13. Der eine Treiber 10 läuft in seine Treibflanke 12 ein und beginnt die. Rückwärtsdrehung der Karrenantr iebswelle 7. Dabei liegt Treiber 10 mit Welle 11 sogar 60° zurück, ehe sein Zahnsogmrent 14 mit dem Zahnsegment 15 der Voirgelegewelle 19 in Eingriff kommt und über das VorgeJegerad 13 und das Rad 8 der Karrenantriebsweille 7 dreh Karren gleichförmig bewegt. Anschließend bremst die andere: Flanke 16 mit ihrer Rolle 17 den sclnvellen Rücklauf ab. Die Bremsrolle 17 verläßt ihre Flanke 16 tangenti,al im Augenblick der Totpunktlage des Karrens, sobald -rechts der Treiber 3 tangential in seine Treiibflanke 6, wie gezeichnet, einläuft. Beide Hauptantriebswellen 2 und 11 drehen sich samt Treiber gleichsinnig und sind durch einen Schneckentrieb 18 verbunden, der die Antriebskraft einleitet.
  • Abb. 2 veranschauilicht ein Antriebsgetriebe, das aus dem der Abb. 1 entwitkel:t ist und sich durch überraschende Einfachheit auszeichnet. Hier ist nur eine einzige gleiichförinüg umlaufende Eintourenwelle 21 vorhanden. Auf ihr isst ein Zahnsegment 22 befestigt, das beidendiig im Teilkreis die mit den Geradflank :en einer auf der Karrenantriebswelle 27 drehfesten Malteserkreuz-Drehscheibe zusammenarbeitenden Treiber 23,24 und, in :entsprechendem Radiusabstand, einen weiteren Treiber 25 trägt. Der Treiber 25 bewirkt den schnellen Rücklauf des Karrens. Er arbeitet mit einer Schwinge 26 des Zahnsegmentes 32 auf Hilfswelle 33 zusammen, das ständig mit dem Antriebsrad 34 der Karrenantriebswelle 27 kämmt. Dabei ist die tThersetzung zur Karrenantriebswelle 27 so gewählt, daß die Welle beim Rücklauf den gleichen Drehwinkel wie beim Vorlauf erreicht. In der gezeichneten Stellung ist der Rücklauf gerade beendet. Treiber 25 verläßt den Schlitz (echtes Malteserkreuz) der Schwinge 26 tangential und Treiber 23 leitet über die Treibflanke 28 der Karrenantriebswelle 27 den Vorlauf dies Karrens ein. Sodann übernimmt das Zahnradsegment 22 im Eingriff mit dem Antriebsrad 34 der Welle 27 dien gleichförmigen Durchgang, bis die Bremsrolle 24 mit ihrer Bremsflanke 29 der Karrenantriehswelle 27 die Verzögerung bis zum Stillstand dies Karrens vor der Bewegungsumkehr bewirkt. Die Schwinge 26 bleibt immer im Zahneingriff mit :dem Antriebsrad 34 der Welle 27 und wird deshalb beim Druckgang leer nach unten bis in die dünngestrichelt gezeichnete Lage bewegt. Im Augenblick der Bewegungsumkehr zum Karrenrücklauf nimmt sie ihren Treiber 25 wieder aus, während gleichzeitig die Bremsrolle 24 ihre Bremstank :e 29 tangential verläßt. Zum Karrenantrieb dient das auf der Welle 27 drehfest sitzende Zahnrad 30, das mit der Zahnstange 31 des Karrens zusammenarbeitet.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung zeigt Abb. 3 zwei in an such bekannter Weise durch ihre kämmenden Zahnräder 41,42 gegenläufig angetriebene eintourige Hauptantriebswellen 43, 44, die sich gleichförmig drehen. Jede Welle trägt eines der in Länge und Durchmesser unterschiedlichen Zahnsegmente 45, 46, die mit dien Zahnsegmenten 47, 48 der Karrenantriebswelle 49 zusammenarbeiten und beidendig im Teilkreis durch je ein Treiberpaar 50, 52 bzw. 51, 53 flankiert sind. Auch hier arbeiten die Treiber mit Flankenpaaren 54, 56 bzw. 55, 57 zusammen und bewirken die sanfte Verzögerung des Karrens auf die Geschwindigkeit Null und das anschließende Beschleunigen.. Beide Drehscheiben sämtlicher Brems- und Treibflanken sitzen drehfest auf der Karrenantriebswelle 49. Zum Unterschied von Abb. 1 werden also die verschiedenartigen Malteserkreuze nicht durch ein Vorgelege auf gleiche Drehwinkel der Karren:antriebswe:lle beim Vor- und Rücklauf abgestimmt, sondern durch die Kurvenform der Treib-und Bremsflanken 55,57. Damit kann wiederum erreicht werden, daß die Hauptantriebswelle zum Beschleunigen und Verzögern der hohen Rücklaufgeschwindigkeiten mehr Zeit - also größere Drehwinkel - zuläßt, als für die kleinere Vorlaufgeschwindigkeit. Auch hwez können die Bes:dhleunigungen beim Vor- und Rücklauf praktisch gleich :gemacht werden, was kleinstmögliche Beschleunigungen in der Gesamtmaschine ergibt: Die Kurven der Flanken 55 und 57 können an sich beliebig geformt sein, doch sind exakte Kreiszylinderstücke herstellungsmäßig besonders günstig. Nimmt man in an sich bekannter Weise zykloidenartige Formen, können die Flankenkurven auch als geschlossene Führungssohlitze ausgebildet stein, wodurch Hilfskurven entfallen. Mit der Karrenantriebswelle 49 ist innerhalb der Maschine :ein Zahnsegment 58 drehfest verbunden, dias mit der Zahnstange 59 des Karrens 60 ununterbrochen kämmt. Der Druckzylinder 61 erhält seinen Antrieb über ein Zwischenrad 62 von der Eintourenwelle 43. Dabei liegt das Zwischenrad 62 annähernd horizontal zum Zylinder, so daß die Zylinderhebung praktisch keine Zahnspielvergrößerung ergibt. Der Zylinderantrieb kann auch direkt von Antriebswelle 44 über Zahnrad 42 erfolgen.
  • Alle gezeugten Getriebe besitzen zu den offenen Treib- und Bremsflanken noch Führungen, die die Treiberrollen be1 langsamen Gang der Maschine an dien Flanken halten, also formschlüssig führen. Diese Führungen wirken als Hilfskurven, die die dynamischen Kräfte nicht aufnehmen und entsprechend schwächer sind. Zugunsten .der klaren Darstellung wurden sie nur in Abb. 2 bei 34, 35 angedeutet, ohne sich jedoch auf diese Anordnung zu beschränken.
  • Es sei noch erwähnt, daß die malteserkreuzartigen Getriebe mit Außenschaltung, Innenschaltung oder als Geradführungen mit Zahnstangen ausgebildet sein können. Im letzten Falle schalten beispielsweise 4/3-Tourenwellen mit abwechselnd wirkenden Treibern.
  • Die erfindungsgemäßen Getriebe lassen sich in bekannter Weise in einem mehr oder weniger geschlossenen Getriebekasten- unterbringen. Abb. 4 zeigt den Querschnitt durch eine Maschine nach Abb. 3. Links außen, vor der Maschinenseitenwand II, befindet sich im ölbad laufend das Umkehrgetriebe, von dem die Karrenantriebcwelle 49 in die Maschine führt und das Karrenantriebsrad 58 trägt. Dieses kämmt ununterbrochen mit der Zahnstange 59 des in üblicher Weise geführten Karrens 60. Die tiefe Lage der Welle 49 wirkt sich in einer niedrigen Höhenlage des Karrens günstig aus. Durch ein Vorgelege kann auch der Drehwinkel der Welle 49 vergrößert und der Karren noch tiefer gelegt werden. Der Druckzylinder 61 erhält seinen Antrieb beispielsweise über ein Zwischenrad 62 innerhalb dies Getriebekastens 63 von der eintourigen Hauptan:triebsweile.
  • In allen Fällen sind auch mehrtour ige Hauptantriebswellen denkbar, doch können solche Getriebe nicht mehr in der gleichen Ebene arbeiten. Es müssen dann Kupplungen vorgesehen oder die jeweils leerlaufenden Antriebsräder seitlich verschoben werden. Demgegenüber zeichnen sich die vorliegenden Getriebebelspiele mit eintourigen Hauptantriebswellen durch einfachen Aufbau,, geringe Höchstbeschleunigungen und geringe Bautiefen aus.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zylinderschnellpresse mit gleichförmig umlaufendem Druckzylinder und einem beim Rücklauf rascher als beim Vorlauf bewegten Karren, dessen ortsfest gelagertes Antriebsrad ununterbrochen mit seiner Zahnstange kämmt, dadurch gekennzeichnet, daß der unterschiedliche Vor- und Rücklauf des Karrens durch zwei verschiedenartige, stetig abwechselnd wirksame m,alteserkreuzartige Getriebe derart erzeugt wird, daß des Vorlaufgetriebe den Karren innerhalb kürzerer Zeit und Wegstrecke auf seine Höchstgeschwindigkeit bringt als das Rücklaufgetriebe.
  2. 2. Zylinderschnellpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, diaß das malteserkreuzartige Getriebe des Vor- oder des Rücklau fgetriebes über eine Vorgelegewelle (13, 19) auf die Karrenantriebswelle (7) wirkt, um so die für beide Drehrichtungen gleichen Schwenkwinkel dieser Welle zu erzeugen (Abb. 1).
  3. 3. Zylinderschnellpresise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige gleichförmig =laufende Treiberwelle (21) den Vor-und Rücklauf der Karrenantriebswelle (27) derart erzeugt, daß mit ihr bewegte Treiber (23, 24 bzw. 25) und ein Zahnsegment (22) abwechselnd in eine Schwinge (26) oder in ein M ialteserkreuz (28, 29) mit zwischengeschaltetem Z,a'hntrieb auf der Karrenantriebswelle (27) eintreuen, wobei gleiche Schwenkwinkel der Karrenantriebs.wel'le (27) beim Vor- und Rücklauf durch entsprechende Übersetzung drei Schwinge (26) zur Karrenantriebswelle erreicht werden (Abb. 2).
  4. 4. Zylinderschnellpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung an sich bekannter gegensinnig- umlaufender Treiberpaare (50, 52; 51, 53) mit eingeschlossenen Zahnsegmenten (45,46) zum Vor- und Zurückdrehen der Karrenantriebswelle (49), deren beim Vor- und Rücklauf gleiche Schwenkwinkel durch entsprechend verschiedenartige Form der mit den Treibern zusammenarbeitenden Flankenkurven (54-57) erreicht werden (Abb. 3).
  5. 5. Zyli'nderschn@ellpresse nach obigen Ansprüchen, gekennzeichnet durch Hilfskurven (35, 36), die eine formschlüssige Führung, d. h. ein Anliegen der Treiber an offenen Treib- und Bremsflanken (z. B. 28, 29) bewirken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 834 106, 618 569; österreichische Nr. 174 382; USA.-Patentschriften Nr. 2 571806, 2 356 156, 2192908.
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