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DE899905C - Mehrgaengiges Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Mehrgaengiges Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE899905C
DE899905C DED1779D DED0001779D DE899905C DE 899905 C DE899905 C DE 899905C DE D1779 D DED1779 D DE D1779D DE D0001779 D DED0001779 D DE D0001779D DE 899905 C DE899905 C DE 899905C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
wheel
gears
shift
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED1779D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Theodor Kuemmich
Max Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED1779D priority Critical patent/DE899905C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE899905C publication Critical patent/DE899905C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/16Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion essentially with both gears that can be put out of gear and continuously-meshing gears that can be disengaged from their shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Mehrgängiges Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung ;betrifft ein mehrgängiges Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Vorgelege mit ständig im Eingriff stehenden Zahnradpaaren, die durch Wechselkupplungen mit Synchronisiereinrichtungen geschaltet werden. Bei den bekannten Getrieben dieser Bauart ist das Vorgelege dauernd mit angetrieben, und die losen Zahnräder sitzen auf der getriebenen Welle.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wechselgetriebe zu schaffen, dessen Beschleunigungs- und Verzögerungskräfte beim Synchronisieren möglichst klein sind. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die treibende Welle das Getriebe durchsetzt und mit ihrem Ende in der getriebenen Welle gelagert ist, die mit dem Vorgelege durch ein festsitzendes Antriebsrad verbunden ist. Für die Verwirklichung des. Erfindungsgedankens genügt es, nur für die häufiger benutzten Gänge eine Synchronisierung vorzusehen, bzw. kann diese für den ersten und den Rückwärtsgang fehlen. Außerdem ist für die weniger benutzten Gänge ein zweites Vorgelege angeordnet, das einerseits mitdertreibenden Welle durch ein fest auf dieser sitzendes. Zahnrad verbunden ist und andererseits mit dem lose auf der treibenden Welle sitzenden Zahnrad des dem Antrieb zunächst gelegenen Zahnradpaares durch ein Zahnrad kuppelbar ist, das auf der verbreiterten Nabe jenes Zahnrades. uridrehbar, aber verschiebbar sitzt. Das Getriebegehäuse ist außerdem in drei Kammern unterteilt, und das Vorgelege für die weniger benutzten Gänge ist vom übrigen Getriebe räumlich getrennt. Außerdem ist das Vorgelege für die weniger benutzten Gänge im oberen Teil des Getriebegehäuses angeordnet, so :daß unterhalb desselben ein freier Raum, z. B. zum Durchführen einer Traverse des Fahrzeugrahmens, entsteht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen @därgestellt, und zwar zeigt schematisch Abb. i ein fünfgängiges Wechselgetriebe im Längsschnitt, Abb. 2 ein indem. Getriebe nach Anspruch i enthaltenes Vorgelege in schaubildlicher Einzeldarstellung, Abb. 3 ein Schaltschema des Handschalthebels für das Getriebe nach Ab:b. i, Abb. 4 ein Schaltschema, welches das Zusammenwirken der Räder und Kupplungen des Getriebes nach Abb. i in den verschiedenen Gängen anzeigt, Abb. 5 eine andere Ausführungsform eines Vorgeleges für das Getriebe nach Ab#b. i im Längsschnitt, Abb-. 6 ein weiteres Schaltschema für den Handschalthebel des Getriebes nach Abb. i, Abb. 7 eine dem Schaltschema nach Abb. 6 entsprechende Schaltvorrichtung im Längsschnitt, Abb. 8 einen Querschnitt- durch die Schaltvorrichtung nach Abb. 7, Abb. 9 eine Draufsicht auf die Schaltstangen der Schaltvorrichtung nach Abb. 8; Abb. lo die Schaltplatte für die Anordnung nach .den Abh. 7 bis 9 von oben gesehen in Einzeldarstellung, Abb. il und i2 die Schaltplatte nach den Abb. 7 bis lo in zwei verschiedenen Schaltstellungen im Längsschnitt und in einem größeren Maßstab.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. i sind in einem Gehäuse i eine Antriebswelle 2, eine dazu in einer Flucht liegende Abtriebswelle 3 und eine Nebenwelle 4 gelagert. Unmittelbar an der Stelle ihres Eintrittes. in das Gehäuse i trägt die Antriebswelle 2@ ein festsitzendes Zahnrad 5, und ebenso sitzt auf der Abtriebswelle 3 nahe an der Gehäusewand ein Zahnrad 6 fest. Auf der Antriebswelle 2 sitzen außerdem nicht längs verschiebbar, aber lose drehbar die Räder 7, 8 und g. Es stehen die Räder 6, 7, 8 und g. ständig im Eingriff mit den Rädern l o, i i, i2. und 13, welche auf der Nebenwelle 4 festsitzen. Es sind außerdem die einander zugekehrten Seiten der -Zahnräderpaare 7, 8 und 9, 6 als Kupphüngshälften 7'; 8',. g' und 6' ausgebildet, und zwischen -diesen Zaheräderpäaren sind auf der Antriebswelle 2 undrehbar, jedoch längs verschiebbar je eine Wechselkupplung 14 und 15 angeordnet. Es sind diese Wechselkupplungen nach ihren beiden Verschieberichtungen hin als Synchronisierkupplungshälften ausgebildet, so daß.eine Kupplung der miteinander zu verbindenden Teile erst dann hergestellt wird, wenn diese annähernd auf gleiche Drehzahl gebracht sind. Bevorzugt ist -die Ausbildung der Synchronisierkupplung als kombinierte Reib-und Klauenkupplung; wobei der Klauenkupplungsteil unter Widerstand verschiebbar auf dem Reibkupplungsteil sitzt und die Reibkupplungshälften vor den Klauenkupplungshälften in Eingriff gelangen. Das Rad 7 weist außerdem- eine gegen das Rad 5 hin sich erstreckende Büchse 16 auf. .Es ist diese Büchse außen mit Laufnuten 17 versehen, und auf diesen gleitet undrehbar ein Verschieberad 18. Das Rad 5 auf der Antriebswelle steht in ständigem Eingriff mit einem Vorgelegerad ig (Abb.2), welches auf einer zwei weitere feste Zahnräder 2o und 21 tragenden Welle 22 festsitzt. Das Rad 21 steht wiederum mit einem Rad 23 im Eingriff, in welchem sich ein auf der gleichen Nebenwelle 24 festsitzendes Rad 25 dreht. Das Rad 18 auf der Büchse 16 ides Rades 7 kann wechselweise entweder mit dem Rad 2o oder mit dem Rad 25 in Eingriff gebracht werden. Das Schalten der Kupplungen 14 und 15 erfolgt durch die Schaltmuffen 26 und 27, und, .das Verschieberad i8 wird durch eine dritte, in Abb. i nicht näher angegebene Muffe bewegt. Es sitzen die Schaltmuffen 26, 27 auf besonderen Schaltstangen 28, 29, welche mit einer aus der Abb. i nicht ersichtlichen Schaltstange für die Muffe,des Verschieberades i8 in einer Ebene, parallel nebeneinanderliegen und durch den gemeinsamen Schalthebel 3o betätigt werden. Das Schaltschema für den Handgriff dieses Hebels zeigt die Abb. 3. Der Abb. 4 können die kraftschlüssigen Verbindungen der Räder und Kupplungen entnommen werden.
  • Beim ersten Gang wird das Rad 18 mit dem Rad 2o (Abb. 2) in Eingriff gebracht. Die Welle 2 treibt das Rad 5, das Rad 5 das Rad ig und das Rad 2o das. Verschieberad 18 an. Durch die Nutenverbindung 17 werden durch das Rad 18 die Büchse 16 und das Rad 7 mitgenommen, und das Rad 7 treibt das auf der Welle 4 festsitzende Rad lo an. Der Abtrieb erfolgt über -das Zahnräderpaar 13, 6.
  • Beim zweiten Gang wird die Kupplung 14 mit der Kupplungshälfte 8' in Eingriff gebracht. Dadurch wird das Rad 8 fest mit der Antriebswelle 2 gekuppelt, welche über das Rad i i die Welle 4 antreibt. Der Abtrieb erfolgt wiederum über das Zahnräderpaar 13, 6.
  • Beim dritten Gang wird die Kupplung 14 mit der Kupplungshälfte 7' in Eingriff gebracht. Dadurch wird das Rad 7 mit der Antriebswelle 2 gekuppelt, welche in diesem Fall die Welle 4 über das Rad lo antreibt. Der Abtrieb erfolgt ebenfalls durch das Zahnräderpaar 13, 6.
  • Beim vierten .Gang wird die Kupplung 15 mit der Kupplungshälfte 6' in Eingriff gebracht. Es wird das Rad 6 mit der Antriebswelle 2 verbunden, welches unmittelbar auf der Abtriebswelle festsitzt. Es ist der vierte Gang, also der direkte Gang.
  • Beim fünften Gang wird die Kupplung mit der Kupplungshälfte g in Eingriff gebracht. Dadurch wird das Rad 9 fest mit der Antriebswelle 2 verbunden, welche die Welle 4 über das Rad 12 antreibt. Der Abtrieb erfolgt wiederum über das Zahnräderpaar 13, 6.
  • Beim Rückwärtsgang wird das Verschieberad 18 (Abb. 2) mit dem Rad 25 in Eingriff gebracht, wodurch das Rad im Gegensatz zu seinem Eingriff mit dem Rad 2o beim ersten Gang eine Umkehrung seiner Drehrichtung erfährt= Im übrigen verlaufen Kraftfluß und Bewegung genau wie beim ersten Gang über die Zahnräderpaare 7, 1o und 13, 6. Es erfolgt auch in diesem Fall der Abtrieb über das Zahnräderpaar 13, 6.
  • Es ist aus der obigen Schilderung,der Wirkungsweise erkennbar, daß für alle indirekten Gänge eine Abtriebskonstante des Zahnräderpaares 13, 6 vorliegt, während die bisher bekannten Getriebe stets mit einer Antriebskonstante arbeiten. Es hat die Anordnung nach der Erfindung den Vorteil, daß alle Zahnräderpaare zu beiden Seiten der Synchronisierkupplungen nur jeweils kraftschlüssig mit der Abtriebs- bzw. bei Kraftfahrzeugen mit der Kardanwelle verbunden sind. Dementsprechend ist nur eine kleine Synchronisierkraft notwendig und die Belastung der Synchronis:ierkupplung eine geringe.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sowohl die zu synchronisierenden Räder 7, 8, 9 und 6, die Kupplungen 14, 15 und insbesondere das Vorgelege für den ersten und den Rückwärtsgang über dem Ölspiegel S liegen. Es ist also auch keine größere Bremswirkung von Ölmassen vorhanden. Auch können die Räder dieses: Vorgeleges sehr klein gehalten werden, nachdem die nur wenig benutzten langsamsten Gänge, nämlich der erste und der Rückwärtsgang, zusammengefaßt sind und beide Gänge jeweils über die große Übersetzung der Räder 7-io und 13, 6 des dritten Ganges geschaltet werden. Der durch das hochgelegte Vorgelege gewonnene Platz 31 (gbb. i) vor der Welle 4 ermöglicht es, das. Getriebe an eine Rahmentraverse od. dgl. auf einfache Weise anzuflanschen, oder es kann zum mindesten eine solche Rahmentraverse 32 durch die gewonnene räumliche Ecke hindurchtreten, wodurch ein kurzer Fahrgestellaufbau zustande kommt. Doch ist eine solche Anordnung nicht unbedingt notwendig, wie die Abb. 5 zeigt.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Abb.5 ist die Nebenwelle .l um das Stück .l.' verlängert und mit Längsnuten 33 versehen, auf welchen uridrehbar das Verschieberad 18' gleitet; das Rad 18' entspricht dem Verschieberad 18 beim Ausführungsbeispiel nach Abb. i. Es kann dieses Verschieberad entweder für den ersten Gang mit dem Rad 5 auf der Antriebswelle a oder für den Rückwärtsgang mit einem Umkehrrad 34. in Eingriff gebracht werden, welches durch ein neben dem Rad 5 auf der Antriebswelle 2 festsitzendes Rad 35 angetrieben wird.
  • Die Schaltweise des bisher beschriebenen Getriebes erfolgt, wie bereits erwähnt, zweckmäßig nach dem durch die Abb. 3 gezeigten Schema. Noch besser ist die Schaltweise nach dem Schema von Abb. 6 ,dann, wenn z. B. der fünfte Gang als Schongang benutzt werden soll. Es ist dann vorteilhaft, für das beschriebene Getriebe eine Schaltvorrichtung zu verwenden, w ie eine solche durch die Abb. 7 bis i2 veranschaulicht ist. Es greift bei diesem Ausführungsbeispiel der Schaltarm 36.des Hebels 30 in eine Muffe 37 ein, in welcher eine waagerechte Stange 38 mit einem abgewinkelten balligen Ende 39 festsitzt. Dieses ballige Ende 39 greift in das Mittelloch do einer Schaltplatte 41 (Abb. io) ein, welche in einem Rahmen 4.2 (Abb. 7 bis 9) quer und mit -diesem Rahmen längs verschiebbar unterhalb einer ortsfesten Deckplatte 43 gleitet. Es weist diese Platte 41 zwei nach unten ragende Zapfen 44 und 45 auf, welche zu der durch .das Zentrum des Mittelloches gehenden Längsachse L der Platte 41 seitlich versetzt liegen (Abb. io). Auf der dem Mittelloch 4o abgewandten Seite eines jeden Zapfens 44, 4.5 weist,die Platte 41 je eine Ausnehmung d.6, .7 (Abb. io) auf, welche für -die Aufnahme von kleinen Wälzkörpern 48 und 49 bestimmt sind (Abb. 7, i i und 12). Diese Wälzkörper liegen in passenden Rinnen 5o und 5 i, welche in Schaltleisten 521 53 und 5.4 von Büchsen: 55, 56 und 57 angeordnet sind. Es sind diese Büchsen auf drei in einer Ebene nebeneinanderliegenden Schaltstangen 58, 59 und 6o aufgezogen. Außerdem arbeiten die Wälzkörper 48 und 49 mit den beiden in Schaltrichtung einander gegenüberliegenden Kanten 61 und 62 einer Ausnehmung 63 in der Deckplatte .I3 zusammen. Die Schaltstangen 58, 59 und 6o gleiten unter dem Widerstand einer federbelasteten Kugel 64. (Abb.7) in einer Lagerbrücke 65. In Zusammenarbeit mit in die Schaltstangen eingefrästen Rinnen 66 (Abb. 7 und 9) vermögen die für jede Schaltstange vorgesehenen Kugeln die Schaltstangen in ihrer jeweiligen Schaltstellung festzuhalten.
  • Diese oben beschriebene Schaltvorrichtung wird an, Stelle der Schaltstangen 28 und 29 in Abb. i über dem dort gezeigten. Getriebe befestigt, und weiterhin sollen mittels des Handhebels 30 nachdem Schema von Abb. 6 fünf Vorwärtsgänge und ein Rückwärtsgang geschaltet werden. Es sind auch hier wieder der erste und der Rückwärtsgang zusammengefaßt, und der fünfte Gang wird Schongang. Außerdem wird eine Umkehrung der Schaltbewegung für die Schaltstangen der Synchronisierkupplungen 14 und 15 bzw. für den zweiten, dritten, vierten und fünften Gang notwendig, weil die Schaltrichtung des Hebelarmes 3o durchdie Gelenkverbindung des Schaltarmes 36 mit der Muffe 37 an der Stange 38, 39 ebenfalls eine Umkehrung erfährt. Dies wird dadurch erreicht, daß man die Schaltmuffen der Schaltstangen 58 und 59 nicht unmittelbar auf die die Kupplungen 14. und 15 verschiebenden Gabeln wirken läßt, sondern zwischen diesen Muffen und den Schaltgabeln einen zweiarmigen Hebel 67 anordnet, wie in Abb. 7 gezeigt ist. Im übrigen bleibt das Getriebe nach der Abb. i oder 3 völlig unverändert. Die Schaltstange 58 dient zum Schalten des vierten und fünften Ganges, die Schaltstange 59 schaltet den zweiten und dritten Gang, und der erste Gang sowie der Rückwärtsgang werden durch die Schaltstange 6o geschaltet.
  • An einem Schema nach den Abb. 6, 9, 11 und. 12 sei die Wirkungsweise der Schaltvorrichtung nach Abb. 7 erläutert. Angenommen, der Handgriff des Schalthebels 30 sei auf den Punkt A -des Schemas nach Abb. 6 gerückt. Einer solchen Hebelstellung entspricht eine derartige Lage der Schaltplatte 41 (Abb. io), daß ihre versetzten Zapfen 44 und 45 in die Stellung a, a' nach Abb. 9 zu liegen kommen. Es liegt also der Zapfen .1 .5 = a' an ,der Schaltleiste 53 vor dem Anschlag für den zweiten Gang (Abt. i i), und es liegt gleichzeitig der Zapfen 44 = a an der Schaltleiste 54 für den ersten Gang (Abb.9 und i i). Es steht dem Fahrer in der Hebelstellung a (Abt. 6) frei, entweder den ersten oder den zweiten Gang einzurücken. Angenommen, er entscheidet sich für den zweiten Gang, dementsprechend wird der Hebelarm 3-0 (Abt. 7) vom Punkt A des Schemas von Abb. 6 nach dem Punkt II verschwenkt. Dieser Bewegung entspricht eine umgekehrte Bewegung des Schaltknopfes 39 .(Abt. i i), welcher die Schaltplatte 41 in Pfeilrichtung II von Abb. i i nach links bewegt. Es werden dabei auch die beiden Wälzkörper 48, 49 und die Zapfen 44, 45 in diese Richtung mitgenommen. Ein Vergleich der Abb. i i und 12 zeigt, daß dabei die Kante 62 der Deckplatte 43 den Wälzkörper 49 in seine zugehörige Rinne 51 an der Schaltleiste 53 hineinverdrängt und außerdem der Anschlag 45,die Leiste 53 mit nach links nimmt. Die Folge ist, daß auch die Schaltstange 59, mit welcher diese Leiste in Verbindung steht, nach links mitgenommen wird, und infolge der Umkehrwirkung des Hebels 67 (Abt. 7) wird,diese Linksbewegung in eine Rechtsbewegung der Schaltgabel -der Kupplung, 14 verwandelt, welche in diesem Bewegungssinn auch auf die Kupplung 14 einwirkt. Eine Rechtsbewegung dieser Kupplung entspricht einem Einschalten des zweiten Ganges (Abt. 4). Was den anderen, von der Schaltplatte 41 (A.bb. i i und i2) nach links mitgenommenen Wälzkörper 48 betrifft, wurde dieser in den Bereich der Ausnehmung 63 der Deckplatte 43 hinein und von der Kante 61 weg bewegt. Gleichzeitig wurd° der Wälzkörper 48 aus seiner zugehörigen Rinne 50 in der Leiste 54 an der Schaltstange für den ersten Gang herausgehoben, was ohne weiteres möglich ist, weil die Sperrwirkung,der Deckplatte 43 fehlt. Außerdem hat sich bei der Bewegung der Schaltplatte 41 der vor der Leiste 54 liegende Zapfen 44 von dieser entfernt, so daß also auf diese Leiste keinerlei Schaltkräfte einwirken und die Schaltstange 6o für den ersten Gang an Ort und Stelle bleibt.
  • Es, ist die Linksbewegung der Schaltleiste 53 (Abt. 12) eine doppelt zwangsläufige gewesen. Einmal wurde sie durch den Zapfen 45 mitgenommen, und außerdem erfolgte eine zwangsläufige Mitnahme durch die Verriegelungswirkung des Wälzkörpers 49 zwischen der Platte 41 und der Leiste 53. Durch diese Verriegelung kann der zweite Gang wieder zurückgeschaltet werden. Es wird nach dem Schema von Abb. 6 der Hebelarm 30 (Abt. 7) vom Punkt II nach Abb. 6 wieder nach dem Punkt A verschwenkt. Dementsprechend bewegt sich der Schaltzapfen 39 (Abt. ii und 12) wieder nach rechts, und infolgedessen wird die Platte 41 mit den Zapfen 44, 45 und den Wälzkörpern 48, 49 aus der Stellung nach Abb. 12 wieder in die Stellung nach Abb. i i nach rechts zurückverschoben. Da sich der Zapfen 45 dabei von der Leiste 53 entfernen will, übt dieser auf diese Leiste 53 keinerlei Wirkung aus. Dagegen wird die Leiste 53 durch den in der Rinne 51 festgehaltenen Wälzkörper 49 allein mit zurückgenommen und die ursprüngliche Mittelstellung nach Abb. i i wiederhergestellt. Der Wälzkörper 48 rollt wieder in die zugehörige Rinne 50 der Leiste 54 ein, und es ist der Hebel wieder für den ersten oder zweiten Gang schaltbereit. Ganz sinngemäß kann man auch den ersten Gang schalten, wenn man den Hebelarm 30 (Abt. 7) mit der Schaltplatte 41 in umgekehrter Richtung ;bewegt. Ebenso werden sinngemäß die übrigen Gänge geschaltet. Wie dies möglich ist, wird sofort erkennbar, wenn man die Lage des Punktes B in Abb. 6 und die entsprechende Lage der Schaltzapfen 44, 45 = b und b' in Abb. 9 vergleicht. Dem Punkt B des Schemas entspricht eine Schaltmöglichkeit des dritten oder vierten Ganges. Ganz folgerichtig liegt der Zapfen 44 = bin den Abb. 7 und 9 an der Schaltleiste 53 für den dritten und der Zapfen 45 = b' an der Schaltleiste 52 für -den vierten Gang. Für den fünften Gang wird der Schaltzapfen 44 = b in die Stellung c nach Abb. 9 und für den Rückwärtsgang -der Schaltzapfen 45 = a' in die Stellung c' nach Abb. 9 gebracht.
  • Die zwischengeschaltete Stange 38 ist an sich nicht unbedingt notwendig. Man könnte z. B. den Schalthebelarm 36 auch unmittelbar in die Schaltplatte 41 eingreifen lassen. Die Anordnung der Zwischenstange 38 hat jedoch den Vorteil, daß man die Schaltkugel 68 ganz an das Ende des Getriebegehäuses setzen kann. Man gewinnt dadurch im Kraftfahrzeug eine gute Bodenfreiheit für die Füße .des Fahrers. In bezug auf die gezeigten Schaltschemen ist man gegebenenfalls nicht an die gewählten Ausführungsbeispiele gebunden. Doch haben sich die gezeigten Schaltwege als die vorteilhaftesten ergeben. Von besonderem Vorteil der Kombination des Getriebes nach der Abb. i oder 3 mit einer Schaltvorrichtung nach den Abb. 7 bis 1.2 ist"daß man für die fünf Gänge mit nur drei Schaltstangen auskommt. Als Verzahnung wird zweckmäßig eine Schrägverzahnung oder Schraubenverzahnung gewählt. Auch ist die spezielle Ausführung der Synchronisierkupplungen im Rahmen der Erfindung beliebig.
  • Man könnte im Rahmender Erfindung z. B. auch das den ersten und den Rückwärtsgang umfassende Vorgelege als: sogenanntes geräuschloses Getriebe mit ständig im Eingriff stehenden Rädern ausbilden und mittels Synchronisierkupplungen schalten. Ebenso könnte man im Rahmen der Erfindung die Funktion der Kupplung 14 zwischen den Rädern 7 und 8 vertauschen, so daß der erste und der Rückwärtsgang die Übersetzung des zweiten Ganges mit einbeziehen. Insbesondere in bezug auf das Ausführungsbeispiel nach Abb.5 wird noch darauf hingewiesen, daß durch ,die gezeigte Anordnung ein außerordentlich ruhiger Leerlauf erzielt und das Anfahren auch bei großer Kälte und dickem Öl durch diese Anordnung nicht erschwert wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrgängiges Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Vorgelege mit ständig im Eingriff stehenden Zahnradpaaren, die durch Wechselkupplungen mit Synchronisiereinrichtungen geschaltet werden, da-,durch gekennzeichnet, daß die treibende Welle das Getriebe durchsetzt und mit ihrem Ende in der getriebenen Welle (3) gelagert ist, die mit dem Vorgelege (d., io bis 13) durch ein festsitzendes Abtriebsrad (6) verbunden ist.
  2. 2. Wechselgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die weniger benutzten Gänge, z. B. den ersten und den Rückwärtsgang, eine Schaltvorrichtung ohne Synchronisiereinrichtungen vorgesehen ist.
  3. 3. Wechselgetriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die weniger benutzten Gänge ein zweites. Vorgelege (i9 bis 25) angeordnet ist, das einerseits mit der treibenden Welle (2) durch ein fest auf dieser sitzendes Zahnrad (5) verbunden und andererseits mit dem lose auf der treibenden Welle sitzenden Zahnrad (7) des dem Antrieb nächstgelegenen Zahnradpaares (7, io) durch ein Zahnrad (18) kuppelbar ist, das auf der verbreiterten Nabe (16) jenes Zahnrades (7) uridrehbar, aber verschiebbar sitzt. d.. Wechselgetriebe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebegehäuse (i) durch Zwischenwände in drei Kammern unterteilt und das Vorgelege (i9 bis 25) für die weniger benutzten Gänge von dem übrigen Getriebe räumlich getrennt ist. 5. Wechselgetriebe nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß das Vorgelege für die weniger benutzten Gänge im oberen Teil des Getriebegehäuses (i) angeordnet ist, so daß unterhalb desselben ein freier Raum (3i) zum Durchführen einer Traverse (32) entsteht. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 144451; USA.-Patentschrift Nr. 1 317 376.
DED1779D 1938-02-27 1938-02-27 Mehrgaengiges Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE899905C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19614930C1 (de) * 1996-04-16 1997-08-21 Ford Werke Ag Wechselgetriebe-Konzept für Kraftfahrzeuge

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1317376A (en) * 1917-11-01 1919-09-30 Allinmesh Transmission Company Transmission mechanism.
CH144451A (de) * 1929-11-07 1930-12-31 Keller Karl Geschwindigkeitswechselgetriebe für Kraftfahrzeuge.

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