DE10297393T5 - Zusammengesetztes Fahrzeugrad und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
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Abstract
Zusammengesetztes
Fahrzeugrad, mit
– einer Radfelge, die mehrere darin ausgebildete Löcher aufweist,
– einer Radscheibe, die eine zentrale Befestigungsfläche und mehrere sich nach aussen erstreckende Speichen aufweist, wobei jede der Speichen zumindest ein in ihr ausgebildetes Loch hat,
– wenigstens einem Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich längs jeder der Speichen, in dem ein Teil einer Oberfläche der Felge und ein Teil einer Oberfläche der Speiche einander berühren,
– einem zumindest auf einem Teil des Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiches aufgebrachten Klebstoff, und
– wenigstens einem sich durch die Löcher er Felge und der Speichen erstreckenden Befestigungsmittel, um die Felge und die Scheibe aneinander zu befestigen.
– einer Radfelge, die mehrere darin ausgebildete Löcher aufweist,
– einer Radscheibe, die eine zentrale Befestigungsfläche und mehrere sich nach aussen erstreckende Speichen aufweist, wobei jede der Speichen zumindest ein in ihr ausgebildetes Loch hat,
– wenigstens einem Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich längs jeder der Speichen, in dem ein Teil einer Oberfläche der Felge und ein Teil einer Oberfläche der Speiche einander berühren,
– einem zumindest auf einem Teil des Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiches aufgebrachten Klebstoff, und
– wenigstens einem sich durch die Löcher er Felge und der Speichen erstreckenden Befestigungsmittel, um die Felge und die Scheibe aneinander zu befestigen.
Description
- QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN
- Diese Anmeldung beansprucht die Wirkung der vorläufigen U.S. Patentanmeldung Nr.
, eingereicht am 30. Oktober 2001, und der vorläufigen U.S. Patentanmeldung Nr.60/338,531 , eingereicht am 30. Oktober 2001.60/338,539 - HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Diese Erfindung betrifft allgemein Fahrzeugräder und insbesondere ein verbessertes zusammengesetztes Fahrzeugrad.
- Ein herkömmliches zusammengesetztes Fahrzeugrad hat typischerweise einen zweiteiligen Aufbau und weist eine innere Scheibe und eine äußere "Voll"-Felge auf. Die Scheibe kann aus Stahl, Leichtmetall oder anderen Legierungen gegossen, geschmiedet oder blechbearbeitet sein und umfasst ein inneres ringförmiges Radbefestigungsteil und ein äußeres ringförmiges Teil. Das Radbefestigungsteil legt eine innenseitige Befestigungsfläche fest und weist ein zentrales Führungs- oder Nabenloch sowie eine Mehrzahl von durch es hindurch ausgebildeten Bolzenaufnahmelöchern zum Befestigen des Rades an einer Achse des Fahrzeugs auf. Die Felge ist aus Stahl, Leichtmetall oder anderen Legierungen durch Blechbearbeitung hergestellt und umfasst einen innenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch, einen innenseitigen Reifenwulstsitz, ein axial verlaufendes Felgenbett, einen außenseitigen Reifenwulstsitz und einen außenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch. Manchmal wird eine dreiteilige Radkonstruktion mit einer an der Scheibe angebrachten Befestigungsschüssel verwendet. Bei beiden Konstruktionsarten ist der äußere ringförmige Teil der Scheibe typischerweise durch Schweißen an der Felge befestigt.
- Ein zusammengesetztes Vollscheibenrad unterscheidet sich von anderen Arten zusammengesetzter Räder durch einen einteiligen Radscheibenaufbau. Insbesondere weist das Vollscheibenrad eine "Vollflächen"-Scheibe und eine "Teil"-Felge auf. Die Vollflächenscheibe kann aus Stahl, Leichtmetall oder anderen Legierungen gegossen, geschmiedet oder durch Blechbearbeitung hergestellt sein. Die Vollflächenscheibe umfasst einen inneren ringförmigen Radbefestigungsteil und einen äußeren ringförmigen Teil, der wenigstens einen Teil eines außenseitigen Reifenwulstsitzhalteflan sches des Rades festlegt. Der Radbefestigungsteil legt eine innenseitige Befestigungsfläche fest und umfasst ein zentrales Führungs- oder Nabenloch sowie eine Mehrzahl von durch es hindurch ausgebildeten Bolzenaufnahmelöchern zum Befestigen des Rades an einer Achse des Fahrzeugs. Die Teilfelge ist aus Stahl, Leichtmetall oder anderen Legierungen durch Blechbearbeitung hergestellt und umfasst einen innenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch, einen innenseitigen Reifenwulstsitz, ein axial verlaufendes Felgenbett und einen außenseitigen Reifenwulstsitz. In manchen Fällen wirken der außenseitige Reifenwulstsitz der Felge und der äußere ringförmige Teil der Scheibe zusammen, um den außenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch des Vollscheibenrades zu bilden. Bei beiden Konstruktionsarten ist der außenseitige Reifenwulstsitz der Felge benachbart dem äußeren ringförmigen Teil der Scheibe positioniert und es wird eine Schweißnaht aufgebracht, um die Felge und die Scheibe aneinander zu befestigen.
- Ein zusammengesetztes Fahrzeugrad ist im U.S. Patent Nr.
6 042 194 an Fitz et. al. gezeigt. Wie in dem in den4 und5 des Fitz et. al. Patents dargestellten Ausführungsbeispiel gezeigt, umfasst das Rad eine äußere Vollfelge und eine innere einteilige Scheibe mit mehreren Speichen. Jede Speiche hat ein äußeres Ende, das mit der Felge verschweißt wird, um das Fahrzeugrad zu erzeugen. Das Fitz et. al. Patent offenbart andere Ausführungsbeispiele einer Radkonstruktion mit einzelnen Speichen, die auf eine ähnliche Art an der Felge befestigt sind. - ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Diese Erfindung betrifft ein verbessertes zusammengesetztes Fahrzeugrad. Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung umfasst das zusammengesetzte Fahrzeugrad eine Radfelge mit mehreren darin ausgebildeten Löchern, eine Radscheibe mit einer zentralen Befestigungsfläche und mehreren sich nach außen erstreckenden Speichen, wobei jede Speiche wenigstens ein Loch in ihr ausgebildet hat, mindestens einen Felgen/Scheiben-Kopplungsbereich längs jeder der Speichen, in dem ein Teil einer Fläche der Felge und ein Teil einer Fläche der Speiche einander berühren, ein in wenigstens einem Teil des Felge/Scheibe-Kopplungsbereiches vorgelegtes Klebemittel, und wenigstens ein sich durch die Löcher der Felge und der Speichen erstreckendes Befestigungsmittel, um die Felge und die Scheibe aneinander zu befestigen.
- Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung umfasst das Fahrzeugrad eine Radfelge mit mehreren darin ausgebildeten Löchern, eine Radscheibe mit einer zentralen Befestigungsfläche und mehreren sich nach außen erstreckenden Speichen, wobei jede der Speichen mindestens zwei darin ausgebildete Löcher hat, wenigstens einen Felgen/Scheibe-Kopplungsbereich längs jeder der Speichen, in dem ein Teil einer Fläche der Felge und ein Teil einer Fläche der Speiche einander berühren, und ein sich durch jedes der wenigstens zwei Löcher jeder der Speichen und durch zugehörige wenigstens zwei Löcher der mehreren Löcher der Felge erstreckendes Befestigungsmittel, um die Felge und die Scheibe aneinander zu befestigen.
- Gemäß noch einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung umfasst das Fahrzeugrad eine Radfelge mit mehreren darin ausgebildeten Löchern, eine Radscheibe mit einer zentralen Befestigungsfläche und mehreren sich nach außen erstreckenden Speichen, wobei jede der Speichen wenigstens ein darin ausgebildetes Loch aufweist, mindestens einen Felgen/Scheiben-Kopplungsbereich längs jeder der Speichen, in dem ein Teil einer Fläche der Felge und ein Teil einer Fläche der Speiche einander berühren, und wenigstens ein sich durch die Löcher der Felge und der Speichen erstreckendes Befestigungsmittel, um die Felge und die Scheibe aneinander zu befestigen, wobei die Befestigungsfläche einen Abschnitt aufweist, der sich zwischen jedem Paar der Speichen erstreckt, und der Abschnitt eine erste Wand und eine zweite Wand aufweist, wobei die erste Wand sich allgemein radial auswärts unter einem Winkel im Bereich von ungefähr 5 Grad bis ungefähr 85 Grad bezüglich der Rückwand der Befestigungsfläche erstreckt, und wobei die zweite Wand sich unter einem Winkel von ungefähr Null Grad bis ungefähr 30 Grad bezüglich der Rückwand der Befestigungsfläche erstreckt.
- Ein Verfahren zum Herstellen einer Ausführungsform eines zusammengesetzten Fahrzeugrades gemäß dieser Erfindung umfasst die Schritte des (a) Bereitstellens einer Radfelge, die eine Felgenachse festlegt und einen innenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch, einen innenseitigen Reifenwulstsitz, einen allgemein axial verlaufenden Felgenbettanteil, einen außenseitigen Reifenwulstsitz und einen außenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch aufweist, (b) Bereitstellens eines Radscheibenrohlings, (c) Unterziehens des Radscheibenrohlings einem Metallformgebungsvorgang, um eine teilweise geformte Radscheibe mit mehreren sich nach außen erstreckenden Speichenteilen zu erzeugen, die in Umfangsrichtung um den Scheibenrohling herum beabstandet sind, (d) Unterziehens der teilweise geformten Radscheibe einem Metallformgebungsvorgang, um einen Radscheibenvorformling zu erzeugen, wobei der Radscheibenvorformling einen inneren Befestigungsteil, mehrere äußere Speichenteile und einen in dem Bereich zwischen dem inneren Befestigungsteil und den äußeren Speichenteilen festgelegten Zwischenspeichenbereich aufweist, wobei der Zwischenspeichenbereich mehrere allgemein globusförmige Speichenteile umfasst, (e) Unter ziehens des Radscheibenvorformlings einem oder mehreren Metallformgebungsvorgängen, um eine fertige Radscheibe zu erzeugen, wobei die fertige Radscheibe eine zentral angeordnete Radbefestigungsfläche und mehrere sich nach außen erstreckende Speichen aufweist, und (f) Befestigen der Radscheibe und der Radfelge aneinander, um das zusammengesetzte Fahrzeugrad zu erzeugen.
- Weitere Vorteile dieser Erfindung werden Fachleuten aus der folgenden genauen Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels ersichtlich, wenn diese im Lichte der beigefügten Zeichnungen gelesen wird.
- KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist eine Draufsicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen zusammengesetzten Fahrzeugrades. -
2 ist eine Schnittansicht des Fahrzeugrades entlang der Linie 2-2 in1 . -
3 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils des in den1 und2 dargestellten Fahrzeugrades, die eine erste Ausführungsform eines Verfahrens zum miteinander Verbinden der Radfelge und der Radscheibe gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. -
4 ist eine vergrößerte Ansicht, die eine zweite Ausführungsform eines Verfahrens zum miteinander Verbinden der Radfelge und der Radscheibe gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. -
5 ist eine vergrößerte Ansicht, die eine dritte Ausführungsform eines Verfahrens zum miteinander Verbinden der Radfelge und der Radscheibe gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. -
6 ist eine vergrößerte Ansicht, die eine vierte Ausführungsform eines Verfahrens zum miteinander Verbinden der Radfelge und der Radscheibe gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. -
7 ist eine Ansicht eines ersten alternativen Ausführungsbeispiels eines Befestigungsmittels, das dazu verwendet werden kann, die Radfelge und die Radscheibe miteinander gemäß der vorliegenden Erfindung zu verbinden. -
8 ist eine Ansicht eines zweiten alternativen Ausführungsbeispiels eines Befestigungsmittels, das dazu verwendet werden kann, die Radfelge und die Radscheibe miteinander gemäß der vorliegenden Erfindung zu verbinden. -
9 ist eine Ansicht eines dritten alternativen Ausführungsbeispiels eines Befestigungsmittels, das dazu verwendet werden kann, die Radfelge und die Radscheibe miteinander gemäß der vorliegenden Erfindung zu verbinden. -
10 ist eine Ansicht eines vierten alternativen Ausführungsbeispiels eines Befestigungsmittels, das dazu verwendet werden kann, die Radfelge und die Radscheibe miteinander gemäß der vorliegenden Erfindung zu verbinden. -
11 ist eine Draufsicht, welche ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen zusammengesetzten Fahrzeugrades darstellt. -
12 ist eine Schnittansicht des Fahrzeugrades entlang der Linie 12-12 in11 . -
13 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils des in den11 und12 wiedergegebenen Fahrzeugrades. -
14 ist eine Draufsicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen zusammengesetzten Fahrzeugrades. -
15 ist eine Schnittansicht des Fahrzeugrades entlang der Linie 15-15 in14 . -
16 ist eine Schnittansicht des Fahrzeugrades entlang der Linie 16-16 in14 . -
17 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils des in den14 und15 wiedergegebenen Fahrzeugrades. -
18 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils eines vierten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen zusammengesetzten Fahrzeugrades. -
19 ist eine Schnittansicht des Fahrzeugrades entlang der Linie 19-19 in18 . -
20 ist eine Schnittansicht des Fahrzeugrades entlang der Linie 20-20 in18 . -
21 ist eine Ansicht eines fünften alternativen Ausführungsbeispiels eines Befestigungsmittels, das dazu verwendet werden kann, die Radfelge und die Radscheibe miteinander gemäß der vorliegenden Erfindung zu verbinden. -
22 ist eine Ansicht eines sechsten alternativen Ausführungsbeispiels eines Befestigungsmittels, das dazu verwendet werden kann, die Radfelge und die Radscheibe miteinander gemäß der vorliegenden Erfindung zu verbinden. -
23 ist eine Ansicht eines fünften Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen zusammengesetzten Fahrzeugrades. -
24 ist eine Ansicht der in23 wiedergegebenen Radscheibe. -
25 ist eine Schnittansicht eines Teils des in23 wiedergegebenen Fahrzeugrades. -
26 ist eine Ansicht eines sechsten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen zusammengesetzten Fahrzeugrades. -
27 ist eine Ansicht der in25 wiedergegebenen Radscheibe. -
28 ist eine Draufsicht, die das anfängliche Pressen eines Metallblechmaterials zeigt, um einen Radscheibenrohling zur Verwendung beim Aufbau des in den1 und2 der vorliegenden Erfindung gezeigten ersten Ausführungsbeispiels des Fahrzeugrades zu erzeugen. -
28A ist eine Schnittansicht des Radscheibenrohlings entlang der Linie 28A-28A in28 . -
29 ist eine Draufsicht, die das Pressen des Radscheibenrohlings zum Erzeugen eines fertigen Radscheibenrohlings gemäß dieser Erfindung zeigt. -
29A ist eine Schnittansicht des fertigen Radscheibenrohlings entlang der Linie 29A-29A in29 . -
30 ist eine Draufsicht, die das Pressen des fertigen Radscheibenrohlings zum Erzeugen eines blasenförmigen Radscheibenvorformlings gemäß dieser Erfindung zeigt. -
30A ist eine Schnittansicht des blasenförmigen Radscheibenvorformlings entlang der Linie 30A-30A in30 . -
31 ist eine Draufsicht, die das Pressen des blasenförmigen Radscheibenvorformlings zum Erzeugen einer teilweise geformten Radscheibe gemäß dieser Erfindung zeigt. -
31A ist eine Schnittansicht der teilweise geformten Radscheibe entlang der Linie 31A-31A in31 . -
32 ist eine Draufsicht, die das Nachschlagen der Radscheibe zum Erzeugen einer Radscheibe gemäß dieser Erfindung zeigt. -
32A ist eine Schnittansicht der Radscheibe entlang der Linie 32A-32A in32 . -
33 ist eine Draufsicht, die das Lochstanzen der Fenster und des Nabenlochs und das Beschneiden der äußeren Enden der Radscheibe zum Erzeugen einer Radscheibe gemäß dieser Erfindung zeigt. -
33A ist eine Schnittansicht der Radscheibe entlang der Linie 33A-33A in33 . -
34 ist eine Draufsicht, die das Fließpressen der Radscheibe zum Erzeugen einer Radscheibe gemäß dieser Erfindung zeigt. -
34A ist eine Schnittansicht der Radscheibe entlang der Linie 34A-34A in34 . -
35 ist eine Draufsicht, die das Lochstanzen der Bolzenaufnahmelöcher und des Ansenkens des Nabenlochs in der Radscheibe zum Erzeugen einer fertigen Radscheibe gemäß dieser Erfindung zeigt. -
35A ist eine Schnittansicht der fertigen Radscheibe entlang der Linie 35A-35A in35 . -
36 ist ein Blockdiagramm, welches eine Schrittabfolge zum Erzeugen eines zusammengesetzten Vollscheibenfahrzeugrades gemäß dieser Erfindung wiedergibt. - BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
- Unter nunmehriger Bezugnahme auf die Zeichnungen geben
1 bis3 ein erstes, allgemein mit10 bezeichnetes und gemäß dieser Erfindung hergestelltes Ausführungsbeispiel eines zusammengesetzten Fahrzeugrades wieder. Das gemäß dieser Erfindung hergestellte Fahrzeugrad10 ist als ein zusammengesetztes Fahrzeugrad mit "Wulstsitzanbindung" dargestellt. Das zusammengesetzte Fahrzeugrad10 mit Wulstsitzanbindung umfasst eine volle Radfelge20 und eine innere Radscheibe40 , die gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut und miteinander verbunden sind. Das Fahrzeugrad10 legt eine horizontale oder Längsfahrzeugradachse X fest. Obwohl die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit den speziellen hierin offenbarten Fahrzeugradkonstruktionen dargestellt und beschrieben ist, versteht es sich, dass die Erfindung im Zusammenhang mit anderen Arten von Fahrzeugradkonstruktionen benutzt werden kann. Beispielsweise kann das Fahrzeugrad ein "Tiefbett"-Fahrzeugrad oder ein Fahrzeugrad mit "Felgenbettanbindung" sein (wie in3 des U.S. Patents Nr.5 188 429 an Heck et. al. und/oder auch in den23 bis27 gezeigt und im Folgenden beschrieben, wobei auf die Offenbarung dieses Patents ausdrücklich Bezug genommen wird). - Die Radfelge
20 ist eine durch Blechbearbeitung aus einem geeigneten Material, wie beispielsweise Stahl, Aluminium oder Legierungen davon, Magnesium oder Titan er zeugte Felge. Die Radfelge20 weist einen innenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch22 , einen innenseitigen Reifenwulstsitz24 , ein sich allgemein axial erstreckendes Felgenbett26 , einen außenseitigen Reifenwulstsitz28 und einen außenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch30 auf. Das Felgenbett26 hat eine Außenfläche26A und der außenseitige Reifenwulstsitz28 hat eine Außenfläche28A und eine Innenfläche28B . Der außenseitige Reifenwulstsitz28 weist ferner mehrere darin ausgebildete Löcher28C auf (am besten in3 zu sehen). Wie unten erläutert werden wird, werden die Löcher28C durch einen geeigneten Prozess geformt, beispielsweise durch Lochstanzen, Bohren oder Laserschneiden. - Die Radscheibe
40 wird aus einem geeigneten Material, beispielsweise Stahl, Aluminium oder dessen Legierungen, Stahl, Magnesium oder Titan geschmiedet, gegossen, durch Blechbearbeitung hergestellt oder auf andere Weise geformt. Die Radscheibe40 umfasst eine allgemein zentralangeordnete Radbefestigungsfläche bzw. einen Radbefestigungsteil42 und mehrere sich nach außen erstreckende Speichen44 . Beim dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die Scheibe40 sechs solcher Speichen44 , die als integral mit der Radbefestigungsfläche42 ausgebildet gezeigt sind. Alternativ kann falls gewünscht die Anzahl und/oder die Konstruktion der Speichen44 anders als dargestellt sein. Zum Beispiel kann das Fahrzeugrad10 weniger als sechs Speichen44 oder mehr als sechs Speichen44 aufweisen und/oder die Speichen44 können getrennt von der Radbefestigungsfläche42 der Scheibe40 ausgebildet werden und durch ein geeignetes Verfahren mit ihr verbunden werden. - Die Radbefestigungsfläche
42 ist mit einer zentral angeordneten Führungsöffnung42A und mehreren Ansatzbolzenaufnahmelöchern42B versehen, die in Umfangsrichtung um die Führungsöffnung42A herum beabstandet sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Radbefestigungsfläche42 sechs solcher Ansatzbolzenaufnahmelöcher42B auf, die vorzugsweise in der Radbefestigungsfläche42 jeweils in Fortsetzung einer zugehörigen der Speichen44 vorgesehen sind. Alternativ kann die Anzahl und/oder der Ort der Ansatzbolzenaufnahmelöcher42B falls gewünscht anders als dargestellt sein. Die Ansatzbolzenaufnahmelöcher42B nehmen Ansatzbolzen (nicht gezeigt) und Muttern (nicht gezeigt) zum Befestigen des Fahrzeugrades10 auf einer Achse (nicht dargestellt) eines Fahrzeuges auf. - Die Befestigungsfläche
42 weist ferner mehrere darin vorgesehene "Verstärkungs"-Rippen42C auf. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Rippe42C zwischen jedem Paar von Ansatzbolzenaufnahmelöchern42B angeordnet. Jede Rippe42C ist durch einen erhabenen oder geprägten Bereich festgelegt, der sich von oder ober halb der Befestigungsfläche42 nach außen erstreckt (am besten in12 im Zusammenhang mit dem damit diskutierten Ausführungsbeispiel gezeigt). Die Rippen42C sind wirksam zum Verstärken der Befestigungsfläche42 , um sie während eines Fahrzeugbetriebes am Biegen zu hindern, wodurch die Ermüdungslebensdauer des zugehörigen Fahrzeugrades verbessert wird. Alternativ kann falls gewünscht der Abstand, die Anordnung, die Anzahl und/oder die Konfiguration der Rippen42C anders als dargestellt und beschrieben sein. - Jede der Speichen
44 umfasst eine Innenfläche44A und eine Außenfläche44B . Die Radscheibe40 kann auch ein oder mehrere Öffnungen oder Fenster46 umfassen, die jeweils in einer oder mehrerer der Speichen44 ausgebildet sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist in jeder der Speichen44 ein solches Fenster46 vorhanden. Alternativ kann falls gewünscht die Anzahl und/oder die Anordnung der Fenster46 anders als dargestellt sein. - Jede Speiche der Radscheibe
40 weist eine allgemein flache rückseitige oder hintere Wand50 , ein Paar gegenüberliegender Seitenwände52 und54 , die sich von der Rückwand50 auswärts erstrecken, und eine äußerste Stirnwand56 auf, die sich von der Rückwand50 auswärts erstreckt und einen Befestigungsflansch definiert. Die Seitenwände52 und54 verbinden die zugehörige Speiche44 mit deren Radbefestigungsfläche42 . Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel verlaufen die Seitenwände52 und54 allgemein radial einwärts oder nicht-parallel zueinander und legen eine ungleichförmige oder variierende Speichenbreite zwischen sich fest. Alternativ kann falls gewünscht die Struktur einer oder beider der Speichenseitenwände52 und54 anders als dargestellt sein. - Der Befestigungsflansch
56 hat eine Innenfläche56A und eine Außenfläche56B . Der Befestigungsflansch56 jeder Speiche44 ist durch einen Übergangsbereich58 mit der Rückwand50 verbunden. Der Übergangsbereich58 hat ein allgemein gekrümmtes oder gerundetes Profil, das allgemein dem Profil der benachbarten Außenfläche28A der Radfelge20 entspricht, mit der er verbunden ist. Die Innenfläche56A des Befestigungsflansches56 der Speiche44 und die Außenfläche28A der Felge20 legen einen ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich fest, der allgemein mit A1 bezeichnet ist, und eine Innenfläche58A des Übergangsbereichs58 und die Außenfläche26A der Felge20 legen einen zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich fest, der allgemein mit A2 bezeichnet ist. Vorzugsweise besteht ein vollständiger oder kompletter Kontakt zwischen der Innenfläche56A des Befestigungsflansches56 der Speiche44 und der Außenfläche28A der Felge20 im ersten Scheiben/Felgen- Kopplungsbereich A1, und es besteht ebenfalls ein vollständiger Kontakt zwischen der Innenfläche58A des Übergangsbereiches58 und der Außenfläche26A der Felge20 im zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A2. Aufgrund von Herstellungstoleranzen und/oder anderen Konstruktionsspezifikationen kann jedoch in einem oder beiden der Kopplungsbereiche A1 und A2 ein geringerer als vollständiger Kontakt bestehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Befestigungsflansch56 jeder Speiche54 zu einem unten erläuterten Zweck mit einem Loch56C versehen. - Um das Fahrzeugrad
10 des dargestellten Ausführungsbeispiels zusammenzubauen, wird ein geeigneter Kleber60 vorzugsweise zuerst auf die Innenfläche56A jeder Speiche44 aufgebracht. Ein geeigneter Klebstoff60 ist ein Einkomponentenepoxid, welches unter der Bezeichnung BETAMATE® 4601 erhältlich ist und von Dow Chemical Company in Midland, Michigan, hergestellt wird. Alternativ kann die Art und/oder die Aufbringung des Klebstoffes60 falls gewünscht anders als dargestellt und beschrieben sein. Zum Beispiel kann der Klebstoff60 auf die Außenfläche28A der Felge20 aufgetragen werden. - Als nächstes werden die Radfelge
20 und die Radscheibe40 relativ zueinander in einer vorgegebenen Stellung angeordnet. In dieser Stellung ist die Außenfläche28A der Radfelge benachbart der Innenfläche56A des Speichenflansches angeordnet und die Außenfläche26A der Felge ist benachbart der Innenfläche48A des Speichenübergangsbereiches angeordnet. Während sie sich in dieser Stellung befinden, werden gleichzeitig vorzugsweise die Radfelgenlöcher28C und die Speichenflanschlöcher56C in der Felge20 und den Speichen44 mittels eines geeigneten Verfahrens ausgebildet, wie beispielsweise durch Lochstanzen, Bohren oder Laserschneiden. Das Ausbilden der Löcher28C und56C auf diese Art stellt sicher, dass die Löcher28C und56C korrekt ausgerichtet sind. Dann wird ein geeignetes Befestigungsmittel66 in jedem der fluchtenden Löcher28C und56C installiert, um dadurch die Radfelge20 und die Radscheibe40 miteinander zu verbinden. Alternativ können falls gewünscht die Löcher28C und56C separat vor einem Zusammenbau in der Felge20 und/oder den Speichen44 vorgesehen werden. Wie aus1 ersichtlich ist, hat das resultierende Rad10 , aufgrund der Konstruktion der Radscheibe40 , eine relativ große Öffnung10A zwischen jedem Paar der Speichen44 ausgebildet. - Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Befestigungsmittel
66 eine Niete und umfasst einen allgemein runden Körper66A , einen äußeren oder Kopfbereich66B und einen inneren Bereich66C . Wie am besten in3 gezeigt sind die Löcher28C und56C vorzugsweise eingesenkte Löcher, so dass dann, wenn die Niete66 installiert ist, kein Teil der Niete66 aus den entsprechenden Flächen28B und56B der Radfelge20 und der Radscheibe40 hervorsteht. Alternativ kann falls gewünscht die Art, Konfiguration, Anordnung und/oder die Anzahl der Befestigungsmittel66 , die eingesetzt werden, anders als dargestellt sein. Auch berühren oder kontaktieren, wie bei diesem Ausführungsbeispiel dargestellt, vorzugsweise die Innenfläche58A des Übergangsbereiches58 und die Außenfläche26A des Radfelgenbettes26 einander im zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A2, jedoch können in einigen Fällen, abhängig von der Gleichmäßigkeit der Felge20 und/oder der Scheibe40 oder abhängig von dem speziellen Fahrzeugradaufbau, die Innenfläche58A und die Außenfläche26A einander bereichsweise nicht oder gar nicht berühren oder kontaktieren. - Unter nunmehriger Bezugnahme auf
4 und Verwendung gleicher Bezugsziffern zum Bezeichnen gleicher Teile ist ein Teil einer zweiten Ausführungsform eines Verfahrens zum miteinander Verbinden der Radfelge20 und der Radscheibe40 gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Wie dort dargestellt wird bei dieser Ausführungsform der Klebstoff60 in dem ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A1 vorgesehen und die Niete66 wird im zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A2 vorgesehen, um dadurch die Radfelge20 mit der Radscheibe40 zu verbinden. Um dies zu erreichen, ist das Felgenbett26 der Felge20 mit mehreren Löchern26B versehen (von denen nur ein solches Loch26B in4 dargestellt ist) und die Radscheibenspeiche44 ist mit einer gleichen Anzahl von Löchern48A im Bereich ihres Übergangsbereiches48 versehen. - Unter nunmehriger Bezugnahme auf
5 und Verwendung gleicher Bezugsziffern zum Bezeichnen gleicher Teile ist ein Teil einer dritten Ausführungsform eines Verfahrens zum miteinander Verbinden der Radfelge20 und der Radscheibe40 gemäß dieser Erfindung dargestellt. Wie dort gezeigt sind bei dieser Ausführungsform der Klebstoff60 und die Niete66 in dem ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A1 vorgesehen und eine Schweißnaht70 ist in dem zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A2 vorgesehen, um dadurch die Radfelge20 und die Radscheibe40 miteinander zu verbinden. - Unter nunmehriger Bezugnahme auf
6 und Verwendung gleicher Bezugsziffern zum Bezeichnen gleicher Teile ist ein Teil einer vierten Ausführungsform eines Verfahrens zum miteinander Verbinden der Radfelge20 und der Radscheibe40 gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Wie dort gezeigt wird bei dieser Ausführungsform der Klebstoff60 in dem ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A1 vorgesehen und die Niete66 wird sowohl in dem ersten als auch dem zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A1 und A2 vorgesehen, um dadurch die Radfelge20 und die Radscheibe40 miteinander zu verbinden. Alternativ können andere Kombinationen von Klebstoff60 und/oder Befestigungsmitteln66 und/oder Schweißnähten70 verwendet werden, um die Scheibe40 und die Felge20 miteinander zu verbinden. Zum Beispiel kann der Klebstoff60 in dem ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A1, in dem zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A2 oder sowohl in dem ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A1 und dem zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A2 vorgesehen werden, ebenso kann ein geeignetes Befestigungsmittel66 durch zugehörige Löcher in dem ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A1, durch zugehörige Löcher in dem zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A2, oder durch zugehörige Löcher in sowohl dem ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A1 und dem zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich A2 vorgesehen werden. - Unter nunmehriger Bezugnahme auf
7 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer Niete80 dargestellt, die dazu verwendet werden kann, die Radfelge20 und die Radscheibe40 gemäß der vorliegenden Erfindung miteinander zu verbinden. Wie dort gezeigt umfasst die Niete80 einen Körper80A mit einem allgemein quadratischen Querschnitt. - Unter nunmehriger Bezugnahme auf
8 ist ein drittes Ausführungsbeispiel einer Niete82 dargestellt, die dazu verwendet werden kann, die Radfelge20 und die Radscheibe40 gemäß der vorliegenden Erfindung miteinander zu verbinden. Wie dort gezeigt hat die Niete82 einen Körper82A mit einem allgemein rechteckigen Querschnitt. - Unter nunmehriger Bezugnahme auf
9 ist ein viertes Ausführungsbeispiel einer Niete84 dargestellt, die dazu benutzt werden kann, die Radfelge20 und die Radscheibe40 gemäß der vorliegenden Erfindung miteinander zu verbinden. Wie dort gezeigt hat die Niete84 einen Körper84A mit einem allgemein dreieckigen Querschnitt. - Unter nunmehriger Bezugnahme auf
10 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Niete86 dargestellt, die dazu benutzt werden kann, die Radfelge20 und die Radscheibe40 gemäß der vorliegenden Erfindung miteinander zu verbinden. Wie dort gezeigt hat die Niete86 einen Körper86A mit einem allgemein sternförmigen Querschnitt. - Unter nunmehriger Bezugnahme auf
21 ist ein sechstes Ausführungsbeispiel einer Niete87 dargestellt, die dazu benutzt werden kann, die Radfelge20 und die Radscheibe40 gemäß der vorliegenden Erfindung miteinander zu verbinden. Wie dort gezeigt hat die Niete87 einen Körper87A mit einem allgemein ovalen Querschnitt. - Unter nunmehriger Bezugnahme auf
22 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Niete88 dargestellt, die dazu benutzt werden kann, die Radfelge20 und die Radscheibe40 gemäß der vorliegenden Erfindung miteinander zu verbinden. Wie dort gezeigt, hat die Niete88 einen Körper88A mit einem allgemein Football-förmigen Querschnitt. - Unter nunmehriger Bezugnahme auf die
11 bis13 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines Fahrzeugrades dargestellt, das allgemein mit100 bezeichnet und gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt ist. Das Fahrzeugrad100 ist als ein zusammengesetztes Fahrzeugrad mit "Wulstsitzanbindung" dargestellt. Das zusammengesetzte Fahrzeugrad100 mit Wulstsitzanbindung umfasst eine volle Radfelge120 und eine innere Radscheibe140 , die gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut sind und die durch ein Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung miteinander verbunden sind. Das Fahrzeugrad100 legt eine horizontale oder Fahrzeugradlängsachse X1 fest. - Die Radfelge
120 ist eine aus einem geeigneten Material, wie beispielsweise Stahl, Aluminium oder dessen Legierungen, Magnesium oder Titan durch Blechbearbeitung gebildete Felge. Die Radfelge120 weist einen innenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch122 , einen innenseitigen Reifenwulstsitz124 , ein sich allgemein axial erstreckendes Felgenbett126 , einen außenseitigen Reifenwulstsitz128 und einen außenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch130 auf. Das Felgenbett126 hat eine Außenfläche126A und der außenseitige Reifenwulstsitz128 hat eine Außenfläche128A und eine Innenfläche128B . Der außenseitige Reifenwulstsitz128 hat ferner mehrere darin ausgebildete Löcher28C (nur zwei solcher Löcher28C sind in12 gezeigt). Wie untenstehend erläutert werden wird, sind die Löcher128C durch einen geeigneten Prozess ausgebildet, beispielsweise durch Lochstanzen, Bohren oder Laserschneiden. - Die Radscheibe
140 ist aus einem geeigneten Material, beispielsweise Stahl, Aluminium oder dessen Legierungen, Stahl, Magnesium oder Titan geschmiedet, gegossen, durch Blechbearbeitung erzeugt oder auf andere Weise geformt. Die Radscheibe140 hat eine allgemein zentral angeordnete Radbefestigungsfläche bzw. ein Radbefestigungsteil142 und mehrere sich nach außen erstreckende Speichen144 . Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Scheibe140 vier solcher Speichen144 , die als integral mit der Radbefestigungsfläche142 ausgebildet gezeigt sind. Alternativ kann falls gewünscht die Anzahl und/oder die Konstruktion der Speichen144 anders als dargestellt sein. Zum Beispiel können die Fahrzeugräder100 weniger als vier Speichen144 oder mehr als vier Speichen144 umfassen und/oder die Speichen144 können separat von der Radbefestigungsfläche142 und der Scheibe140 ausgebildet werden und durch ein geeignetes Verfahren mit ihr verbunden werden. - Die Radanbringungs- bzw. Befestigungsfläche
142 ist mit einer zentral angeordneten Führungsöffnung142A und mehreren Ansatzbolzenaufnahmelöchern142B versehen, die in Umfangsrichtung um die Führungsöffnung142A herum beabstandet sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Radbefestigungsfläche142 vier solcher Ansatzbolzenaufnahmelöcher142B , die vorzugsweise in der Radbefestigungsfläche142 jeweils in Fortsetzung einer entsprechenden der Speichen144 vorhanden sind. Alternativ kann falls gewünscht die Anzahl und/oder die Anordnung der Ansatzbolzenaufnahmelöcher142B anders als dargestellt sein. Die Ansatzbolzenaufnahmelöcher142B nehmen Ansatzbolzen (nicht gezeigt) und Muttern (nicht gezeigt) zum Befestigen des Fahrzeugrades100 an einer Achse (nicht dargestellt) des Fahrzeugs auf. Die Befestigungsfläche142 weist ferner mehrere darin vorgesehene "Verstärkungs"-Rippen142C auf. Wie am besten in12 gezeigt ist jede der Rippen142C durch einen erhabenen oder geprägten Bereich festgelegt, der sich von oder oberhalb der Befestigungsfläche142 nach außen erstreckt. - Jede der Speichen
144 hat eine Innenfläche144A und eine Außenfläche144B . Die Radscheibe140 kann auch eine oder mehrere Öffnungen oder Fenster146 aufweisen, die jeweils in einer oder mehrerer der Speichen144 ausgebildet sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein solches Fenster146 in jeder der Speichen144 vorhanden. Alternativ kann falls gewünscht die Anzahl und/oder die Anordnung der Fenster146 anders als dargestellt sein. - Jede Speiche
144 der Radscheibe140 hat eine allgemein flache rückseitige oder hintere Wand150 , ein erstes Paar gegenüberliegender Seitenwände152A und152A' , die sich von der Rückwand150 nach außen erstrecken, ein zweites Paar gegenüberliegender Seitenwände154A und154A' , die sich von der Rückwand150 nach außen erstrecken, und eine äußerste Stirnwand156 , die sich von der Rückwand150 nach außen erstreckt und einen Befestigungsflansch festlegt. Das erste Paar Seitenwände152A und152A' legt "innere" Seitenwände fest und verbindet die zugehörige Speiche144 mit deren Radbefestigungsfläche142 . Das zweite Paar Seitenwände154A und154A' legt "äußere" Seitenwände fest und ist zwischen den entsprechenden inneren Seitenwänden152A und152A' und der Rückwand150 angeordnet. - Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die inneren Seitenwände
152A und152A' allgemein parallel zueinander und die äußeren Seitenwände154A und154A' erstrecken sich in einer sich erweiternden oder glockenförmigen Art bezüglich der inneren Seitenwände152A bzw.152A' unter vorgewählten Winkeln A1 und A2 bezüglich der inneren Seitenwände152A und152A' radial nach außen. Die Winkel A1 und A2 sind als allgemein die gleichen dargestellt und befinden sich in dem Bereich von ungefähr 5 Grad bis ungefähr 135 Grad. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Winkel A1 und A2 ungefähr 20 Grad. - Die innere Seitenwand
152A erstreckt sich von ungefähr einem Punkt A zu ungefähr einem Punkt B über eine Distanz D3 und die äußere Seitenwand154A erstreckt sich von ungefähr dem Punkt B zu ungefähr dem Punkt C über eine Distanz D4. Die innere Seitenwand152A' erstreckt sich von ungefähr einem Punkt A' zu ungefähr einem Punkt B' über eine Distanz D3' und die äußere Seitenwand154A' erstreckt sich von ungefähr dem Punkt B' zu ungefähr dem Punkt C' über eine Distanz D4'. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Distanzen D3 und D3' allgemein die gleichen und die Distanzen D4 und D4' sind ungefähr die gleichen. Auch sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Distanzen D3 und D3' und die Distanzen D4 und D4' ungefähr die gleichen. Alternativ können falls gewünscht eine oder mehrere der Distanzen D3, D3', D4 und D4' anders als dargestellt sein. - Die inneren Seitenwände
152A und152A' definieren eine erste Speichenbreite oder Distanz D1 und die äußersten Enden der äußeren Seitenwände154A und154A' definieren eine zweite Speichenbreite oder Distanz D2, die größer als die Distanz D1 ist. Vorzugsweise ist die Distanz D2 wenigstens 5% größer als die Distanz D1. Noch bevorzugter ist die Distanz D2 wenigstens 50% größer als die Distanz D1. - Der Befestigungsflansch
156 hat eine Innenfläche156A und eine Außenfläche156B . Der Befestigungsflansch156 jeder Speiche144 ist durch einen Übergangsbereich158 mit der Rückwand150 verbunden. Der Übergangsbereich158 hat ein allgemein gekrümmtes oder gerundetes Profil, das allgemein dem Profil der benachbarten Aussenfläche128A der Radfelge120 entspricht, mit der er verbunden ist. Die Innenfläche156A des Befestigungsflansches156 der Speiche144 und die Außenfläche128A der Felge120 legen einen ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich fest, der allgemein mit B1 bezeichnet ist, und eine Innenfläche158A des Übergangsbereiches158 und die Außenfläche126A der Felge120 legen einen zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich fest, der allgemein mit B2 bezeichnet ist. Vorzugsweise besteht zwischen der Innenfläche156A des Befestigungsflansches156 der Speiche144 und der Außenfläche128A der Felge120 in dem ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich B1 ein vollständiger oder kompletter Kontakt und es besteht ebenfalls ein vollständiger Kontakt zwischen der Innenfläche158A des Übergangsbereiches158 und der Außenfläche126A der Felge120 in dem zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich B2. Aufgrund von Herstellungstoleranzen und/oder anderen Konstruktionsspezifikationen kann jedoch in einem oder beiden der Kopplungsbereiche B1 und B2 ein geringerer als vollständiger Kontakt bestehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Befestigungsflansch156 jeder Speiche144 zu einem untenstehend erläuterten Zweck wenigstens zwei Löcher156C . - Zum Zusammenbauen des Fahrzeugrades
100 des dargestellten Ausführungsbeispiels werden die Radfelge120 und die Radscheibe140 relativ zueinander in einer vorbestimmten Stellung angeordnet. In dieser Stellung ist die Außenfläche128A der Radfelge benachbart der Innenfläche156A des Speichenflansches angeordnet und die Außenfläche126A ist benachbart der Innenfläche148A des Speichenübergangsbereiches angeordnet. Während sie sich in dieser Stellung befinden, werden die Radfelgenlöcher128C und die Speichenflanschlöcher156C vorzugsweise in der Felge120 und den Speichen144 mittels eines geeigneten Verfahrens gleichzeitig ausgebildet, wie beispielsweise durch Lochstanzen, Bohren oder Laserschneiden. Das Ausbilden der Löcher128C und156C auf diese Weise stellt sicher, dass die Löcher128C und156C korrekt ausgerichtet sind. Alternativ können falls gewünscht die Löcher128C und156C separat vor dem Zusammenbau in entweder der Felge120 und/oder den Speichen144 vorgesehen werden. - Anschließend wird ein geeignetes Befestigungsmittel
166 in jedem Paar der fluchtenden Löcher128C und156C installiert, die in jeder der Speichen144 vorhanden sind, um dadurch die Radfelge120 und die Radscheibe140 miteinander zu verbinden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Befestigungsmittel166 eine Niete. Die Niete166 kann jede geeignete Gestalt haben, etwa so wie hier dargestellt und beschrieben. Alternativ kann falls gewünscht die Art, Konfiguration, Anordnung und/oder die Anzahl von Befestigungsmitteln166 , die verwendet werden, anders als dargestellt sein. Vorzugsweise hat jede Speiche144 wie dargestellt zwei Befestigungsmittel166 installiert, um die Scheibe140 und die Radfelge120 miteinander zu verbinden. Ferner berühren oder kontaktieren, wie bei diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, vorzugsweise die Innenfläche158A des Übergangsbereiches158 und die Außenfläche126A des Radfelgenbettes126 einander in dem zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich B2, jedoch können in einigen Fällen, abhängig von der Gleichmäßigkeit der Felge120 und/oder der Scheibe140 oder abhängig von der speziellen Fahrzeugradkonstruktion, die Innenfläche158A und die Außenfläche126A sich bereichsweise nicht oder überhaupt nicht berühren oder kontaktieren. Alternativ kann ein Klebstoff und/oder eine Schweißnaht in dem ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich B1 und/oder dem zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich B2 verwendet werden, falls gewünscht. Wie aus11 ersehen werden kann, hat das resultierende Rad100 , aufgrund der Konstruktion der Radscheibe140 , eine darin ausgebildete, relativ große Öffnung100A zwischen jedem Paar der Speichen144 . - Unter nunmehriger Bezugnahme auf
14 bis17 ist ein drittes Ausführungsbeispiel eines allgemein mit200 bezeichneten, gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugten zusammengesetzten Fahrzeugrades dargestellt. Das gemäß dieser Erfindung hergestellte Fahrzeugrad200 ist als ein zusammengesetztes Fahrzeugrad mit "Wulstsitzanbindung" dargestellt. Das zusammengesetzte Fahrzeugrad200 mit Wulstsitzanbindung hat eine volle Radfelge220 und eine innere Radscheibe240 , die gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut und miteinander verbunden sind. Das Fahrzeugrad200 legt eine horizontale oder Fahrzeugradlängsachse X2 fest. - Die Radfelge
220 ist eine aus einem geeigneten Material, beispielsweise Stahl, Aluminium oder dessen Legierungen, Magnesium oder Titan, durch Blechbearbeitung geformte Felge. Die Radfelge220 hat einen innenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch222 , einen innenseitigen Reifenwulstsitz224 , ein sich allgemein axial erstreckendes Felgenbett226 , einen außenseitigen Reifenwulstsitz228 und einen außenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch230 . Das Felgenbett226 hat eine Außenfläche226A und der außenseitige Reifenwulstsitz228 hat eine Außenfläche228A und eine Innenfläche228B . Der außenseitige Reifenwulstsitz228 hat ferner mehrere darin ausgebildete Löcher228C (in15 gezeigt). Wie untenstehend erläutert werden wird, können die Löcher228C durch einen geeigneten Prozess, beispielsweise durch Lochstanzen, Bohren oder Laserschneiden, ausgebildet werden. - Die Radscheibe
240 ist aus einem geeigneten Material, beispielsweise Stahl, Aluminium oder dessen Legierungen, Stahl, Magnesium oder Titan, geschmiedet, gegossen, durch Blechbearbeitung hergestellt oder auf andere Art geformt. Die Radscheibe240 umfasst eine allgemein zentral angeordnete Radbefestigungsfläche oder einen Rad anbringungsteil242 und mehrere sich nach außen erstreckende Speichen244 . Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Scheibe240 fünf solcher Speichen244 , die als integral mit der Radbefestigungsfläche242 ausgebildet gezeigt sind. Alternativ kann falls gewünscht die Anzahl und/oder die Konstruktion der Speichen244 anders als dargestellt sein. Zum Beispiel kann das Fahrzeugrad200 weniger als fünf Speichen244 oder mehr als fünf Speichen244 aufweisen und/oder die Speichen244 können separat von der Radbefestigungsfläche242 der Scheibe240 ausgebildet sein und mit ihr durch ein geeignetes Verfahren verbunden werden. - Die Radbefestigungsfläche
242 ist allgemein der Bereich der Scheibe240 , der durch einen Kreis P begrenzt ist. Jedoch kann die Befestigungsfläche242 abhängig von der speziellen Radkonstruktion anders als dargestellt sein. Die Radbefestigungsfläche242 ist mit einer zentral angeordneten Führungsöffnung242A und mehreren Ansatzbolzenaufnahmelöchern242B versehen, die in Umfangsrichtung um die Führungsöffnung242A herum beabstandet sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Radbefestigungsfläche242 fünf solcher Ansatzbolzenaufnahmelöcher242B , die vorzugsweise in der Radbefestigungsfläche242 jeweils in Fortsetzung einer entsprechenden der Speichen244 vorgesehen sind. Alternativ kann falls gewünscht die Anzahl und/oder die Anordnung der Ansatzbolzenaufnahmelöcher242B anders als dargestellt sein. Die Ansatzbolzenaufnahmelöcher242B nehmen Ansatzbolzen (nicht gezeigt) und Muttern (nicht gezeigt) zum Befestigen des Fahrzeugrades200 an einer Achse (nicht dargestellt) eines Fahrzeugs auf. Die Befestigungsfläche242 umfasst ferner mehrere darin vorgesehene "Verstärkungs"-Rippen242C . - Jede der Speichen
244 hat eine Innenfläche244A und eine Außenfläche244B . Die Radscheibe240 kann auch eine oder mehrere jeweils in einer oder mehreren der Speichen244 ausgebildete Öffnungen oder Fenster246 aufweisen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein solches Fenster246 in jeder der Speichen244 vorhanden. Alternativ kann falls gewünscht die Anzahl und/oder die Anordnung der Fenster246 anders als dargestellt sein. - Jede Speiche
244 der Radscheibe240 hat eine allgemein flache hintere oder rückseitige Wand250 , ein Paar gegenüberliegender Seitenwände252 und254 , die sich von der Rückwand250 nach außen erstrecken, und eine äußerste Stirnwand256 , die sich von der Rückwand250 nach außen erstreckt und einen Befestigungsflansch definiert. Die Seitenwände252 und254 verbinden die zugehörige Speiche244 mit deren Radbefestigungsfläche242 . Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Seitenwände252 und254 allgemein parallel zueinander und legen zwischen sich eine gleichmäßige, nicht variierende Speichenbreite fest. Alternativ kann falls gewünscht die Struktur einer oder beider der Speichenseitenwände252 und254 anders als dargestellt sein. - Der Befestigungsflansch
256 hat eine Innenfläche256A und eine Außenfläche256B . Der Befestigungsflansch256 jeder Speiche244 ist mittels eines Übergangsbereiches258 mit der Rückwand250 verbunden. Der Übergangsbereich258 hat ein allgemein gekrümmtes oder gerundetes Profil, das allgemein dem Profil der benachbarten Aussenfläche228A der Radfelge220 entspricht, mit der er verbunden ist. Die Innenfläche256A des Befestigungsflansches256 der Speiche244 und die Außenfläche228A der Felge220 legen einen ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich fest, der allgemein mit C1 bezeichnet ist, und eine Innenfläche258A des Übergangsbereiches258 und die Außenfläche226A der Felge220 legen einen zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich fest, der allgemein mit C2 bezeichnet ist. Vorzugsweise besteht zwischen der Innenfläche256A des Befestigungsflansches256 der Speiche244 und der Außenfläche228A der Felge220 in dem ersten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich C1 ein vollständiger oder kompletter Kontakt und es besteht ebenfalls ein vollständiger Kontakt zwischen der Innenfläche258A des Übergangsbereiches258 und der Außenfläche226A der Felge220 in dem zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich C2. Jedoch kann aufgrund von Herstellungstoleranzen und/oder anderen Konstruktionsspezifikationen in einem oder beiden der Kopplungsbereiche C1 und C2 ein geringerer als vollständiger Kontakt bestehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Befestigungsflansch256 jeder Speiche244 zu einem untenstehend erläuterten Zweck mit einem Loch256C (oder Löchern) versehen. - Wie am besten in
17 gezeigt erstreckt sich die Seitenwand252 von ungefähr einem Punkt E bis ungefähr zu einem Punkt F über eine Gesamtdistanz D. Der Punkt E ist am Übergang von der Radbefestigungsfläche242 zur Speichenseitenwand252 angeordnet und der Punkt F ist am Übergang von der Speichenseitenwand252 zur Stirnwand256 angeordnet. Ähnlich erstreckt sich die Seitenwand254 von ungefähr einem Punkt H bis zu ungefähr einem Punkt I über eine Gesamtdistanz D'. Der Punkt H ist am Übergang von der Radbefestigungsfläche242 zur Speichenseitenwand254 angeordnet und der Punkt I ist am Übergang von der Speichenseitenwand254 zur Stirnwand256 angeordnet. - Die Seitenwand
252 hat einen allgemein erweiterten oder gekrümmten, ungleichförmigen ersten oder inneren Seitenwandabschnitt252A , der über eine Distanz D1 von ungefähr dem Punkt E bis zu ungefähr einem Punkt G festgelegt ist, und einen all gemein gleichförmigen zweiten oder äußeren Seitenwandabschnitt252B , der über eine Distanz D2 von ungefähr dem Punkt G bis zu ungefähr dem Punkt F festgelegt ist. Ähnlich hat die Seitenwand254 einen allgemein erweiterten oder gekrümmten, ungleichförmigen ersten oder inneren Seitenwandabschnitt254A , der über eine Distanz D1' von ungefähr dem Punkt H bis zu ungefähr einem Punkt J festgelegt ist, und einen allgemein gleichförmigen zweiten oder äußeren Seitenwandabschnitt254B , der über eine Distanz D2' von ungefähr dem Punkt J bis zu ungefähr dem Punkt I festgelegt ist. - Die Befestigungsfläche
242 der Scheibe240 umfasst einen allgemein mit260 bezeichneten und am besten im oberen mittleren Bereich der17 gezeigten Abschnitt, der sich zwischen jedem Paar von Speichen244 zwischen den Punkten H und E erstreckt. Wie in16 gezeigt, hat der Scheibenabschnitt260 eine Übergangs- oder Zwischenwand260A und eine Vorder- oder Außenwand260B . Die Übergangswand260A ist leicht gekrümmt und erstreckt sich bezüglich der Rückwand242C der Befestigungsfläche242 allgemein radial auswärts. Die Vorderwand260B erstreckt sich allgemein in der gleichen Ebene oder parallel bezüglich der Rückwand242C der Befestigungsfläche242 , jedoch bei diesem Ausführungsbeispiel nicht völlig parallel. Es ist somit ersichtlich, dass die Vorderwand260B im Wesentlichen in der gleichen Ebene wie die Befestigungsfläche242 der Scheibe240 verläuft oder vorspringt und dann an ungefähr den Punkten E und H allmählich die Richtung ändert und allgemein rechtwinklig zur Befestigungsfläche242 verläuft, um sanft in die Seitenwände252 und254 der Speiche244 überzugehen bzw. mit ihnen zu verschmelzen. Ferner sind bei diesem Ausführungsbeispiel die Punkte E und H jeder Speiche244 allgemein längs des Kreises P angeordnet. - Wie in
16 gezeigt erstreckt sich die Zwischenwand260A unter einem Winkel M bezüglich der Befestigungsflächenrückwand242C und die Vorderwand260B erstreckt sich unter einem Winkel N bezüglich der Befestigungsflächenrückwand242C . Der Winkel M liegt im Bereich von ungefähr 5 Grad bis ungefähr 85 Grad und der Winkel N liegt im Bereich von ungefähr Null Grad bis ungefähr 30 Grad. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel M vorzugsweise ungefähr 65 Grad und der Winkel N beträgt vorzugsweise ungefähr 5 Grad. Alternativ können falls gewünscht die Winkel M und N anders als dargestellt sein. - Zum Zusammenbauen des Fahrzeugrades
200 des dargestellten Ausführungsbeispiels wird ein geeigneter Klebstoff (nicht gezeigt) vorzugsweise zunächst auf zumindest die Außenfläche228A der Felge220 aufgetragen. Vorzugsweise wird der Klebstoff um im Wesentlichen den gesamten Rand der Außenfläche228A der Radfelge220 herum aufgetragen. Alternativ kann falls gewünscht die Auftragung des Klebstoffes anders als beschrieben sein. - Als nächstes werden die Radfelge
220 und die Radscheibe240 in einer vorbestimmten Stellung relativ zueinander angeordnet. In dieser Stellung ist die Außenfläche228A der Radfelge benachbart der Innenfläche256A des Speichenflansches angeordnet und die Felgenaußenfläche226A ist benachbart der Innenfläche258A der Speichenübergangsbereiches angeordnet. Während sie in dieser Stellung sind, werden die Radfelgenlöcher228C und die Speichenflanschlöcher256C vorzugsweise in der Felge220 und den Speichen244 gleichzeitig mittels eines geeigneten Verfahrens ausgebildet, beispielsweise durch Lochstanzen, Bohren oder Laserschneiden. Ein Ausbilden der Löcher228C und256C auf diese Weise gewährleistet, dass die Löcher228C und256C korrekt ausgerichtet sind. Alternativ können falls gewünscht die Löcher228C und256C vor einem Zusammenbau separat in der Felge220 und/oder den Speichen244 vorgesehen werden. - Anschließend wird in jedem der fluchtenden Löcher
228C und256C ein geeignetes Befestigungsmittel266 installiert, um damit die Radfelge220 und die Radscheibe240 miteinander zu verbinden. Alternativ können falls gewünscht die Art, Konfiguration, Anordnung und/oder die Anzahl der Befestigungsmittel266 , die verwendet werden, anders als dargestellt sein. Ferner berühren oder kontaktieren, wie bei diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, vorzugsweise die Innenfläche258A des Übergangsbereiches258 und die Außenfläche226A des Radfelgenbettes226 einander in dem zweiten Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich C2, jedoch können in einigen Fällen, abhängig von der Gleichmäßigkeit der Felge220 und/oder der Scheibe240 oder abhängig von der speziellen Fahrzeugradkonstruktion, die Innenfläche258A und die Außenfläche226A einander bereichsweise nicht oder gar nicht berühren oder kontaktieren. Wie aus14 ersehen werden kann, hat das resultierende Rad200 aufgrund der Konstruktion der Radscheibe240 zwischen jedem Paar der Speichen244 relativ große Öffnungen200A . - Unter nunmehriger Bezugnahme auf
18 bis20 ist ein Teil eines vierten Ausführungsbeispiels einer allgemein mit340 bezeichneten Radscheibe zur Verwendung in einem Fahrzeugrad gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die Radscheibe340 ist aus einem geeigneten Material, beispielsweise Stahl, Aluminium oder dessen Legierungen, Stahl, Magnesium oder Titan geschmiedet, gegossen, durch Blechbearbeitung hergestellt oder auf andere Art geformt. Die Radscheibe340 um fasst eine allgemein zentral angeordnete Radbefestigungsfläche oder Radanbringungsteil342 und mehrere sich nach außen erstreckende Speichen344 . Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Speichen344 als integral mit der Radbefestigungsfläche342 ausgebildet dargestellt. Alternativ kann falls gewünscht die Konstruktion der Speichen344 anders als dargestellt sein. Zum Beispiel können die Speichen344 getrennt von der Radbefestigungsfläche342 der Scheibe340 ausgebildet und mit ihr durch ein geeignetes Verfahren verbunden werden. - Die Radbefestigungsfläche
342 ist allgemein der Bereich der Scheibe340 , der von einem Kreis Q begrenzt ist. Jedoch kann die Befestigungsfläche342 abhängig von der speziellen Radkonstruktion anders als dargestellt sein. Die Radbefestigungsfläche342 ist mit einer zentral angeordneten Führungsöffnung342A und mehreren Ansatzbolzenaufnahmelöchern342B versehen, die in Umfangsrichtung um die Führungsöffnung342A herum beabstandet sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Ansatzbolzenaufnahmelöcher342B vorzugsweise in der Radbefestigungsfläche342 jeweils in Fortsetzung einer entsprechenden der Speichen344 vorgesehen. Alternativ kann falls gewünscht die Anordnung der Ansatzbolzenaufnahmelöcher342B anders als dargestellt sein. Die Ansatzbolzenaufnahmelöcher342B nehmen Ansatzbolzen (nicht gezeigt) und Muttern (nicht gezeigt) zum Befestigen des zugehörigen Fahrzeugrades auf einer Achse (nicht dargestellt) eines Fahrzeuges auf. Die Radscheibe340 kann ferner eine oder mehrere jeweils in einer oder mehreren der Speichen344 ausgebildete Öffnungen oder Fenster346 aufweisen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein solches Fenster346 in jeder der Speichen344 vorhanden. Alternativ kann falls gewünscht die Anzahl und/oder die Anordnung der Fenster346 anders als dargestellt sein. - Jede Speiche
344 der Radscheibe340 hat eine allgemein flache hintere oder rückseitige Wand350 , ein Paar gegenüberliegender Seitenwände352 und354 , die sich von der Rückwand350 nach außen erstrecken, und eine äußerste Stirnwand356 , die sich von der Rückwand350 nach außen erstreckt und einen Befestigungsflansch definiert. Die Seitenwände352 und354 verbinden die zugehörige Speiche344 mit deren Radbefestigungsfläche342 . Vorzugsweise sind die Ränder der Seitenwände352 und354 geprägt. Alternativ kann falls gewünscht die Struktur der Speichen344 anders als dargestellt sein. - Wie am besten in
18 gezeigt erstreckt sich die Seitenwand352 von ungefähr einem Punkt R bis zu ungefähr einem Punkt S über eine Gesamtdistanz Y. Der Punkt R ist an dem Übergang von der Radbefestigungsfläche342 zur Speichenseitenwand352 angeordnet, und der Punkt S ist an dem Übergang von der Speichenwand352 zur Stirnwand356 angeordnet. Die Seitenwand354 erstreckt sich von ungefähr einem Punkt U zu ungefähr einem Punkt V über eine Gesamtdistanz Y'. Der Punkt U ist an dem Übergang von der Radbefestigungsfläche342 zur Speichenseitenwand354 angeordnet und der Punkt V ist an dem Übergang von der Speichenseitenwand354 zur Stirnwand356 angeordnet. - Die Seitenwand
352 umfasst einen variierenden oder ungleichförmigen ersten oder inneren Seitenwandabschnitt352A , der von ungefähr dem Punkt R bis zu ungefähr einem Punkt T über eine Distanz Y1 festgelegt ist, und einen allgemein variierenden oder ungleichförmigen zweiten oder äußeren Seitenwandabschnitt352B , der von dem Punkt T bis zu ungefähr dem Punkt S über eine Distanz Y2 festgelegt ist. Die Seitenwand354 umfasst einen variierenden oder ungleichförmigen ersten oder inneren Seitenwandabschnitt354A , der von ungefähr dem Punkt U bis ungefähr zu einem Punkt W über eine Distanz Y1' festgelegt ist, und einen allgemein variierenden oder ungleichförmigen zweiten oder äußeren Seitenwandabschnitt354B , der von ungefähr dem Punkt W bis zu ungefähr dem Punkt V über eine Distanz Y2' festgelegt ist. - Die Befestigungsfläche
342 der Scheibe340 umfasst einen allgemein mit360 bezeichneten und am besten in dem oberen mittleren Bereich der18 gezeigten Abschnitt, der sich zwischen jedem Paar von Speichen344 zwischen den Punkten R und U erstreckt. Wie in19 gezeigt, hat der Scheibenabschnitt360 eine Übergangs- oder Zwischenwand360A und eine Vorder- oder Außenwand360B . Die Übergangswand360A ist leicht schlangenförmig oder geneigt und erstreckt sich bezüglich der Rückwand342C der Befestigungsfläche342 allgemein radial auswärts. Die Vorderwand360B ist eingerollt oder geringelt, um sich allgemein zurück zur Befestigungsfläche342 zu erstrecken. - Ferner umfasst, wie bei diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, ein Teil des inneren Seitenwandabschnitts
352A eine Außenwand352A' , die wie in20 gezeigt leicht eingerollt ist. Ähnlich umfasst ein Teil des inneren Seitenwandabschnitts354A eine Außenwand354A' , die geringfügig eingerollt ist. Aus dem in den18 bis20 gezeigten Ausführungsbeispiel ist somit ersichtlich, dass die Befestigungsfläche342 der Scheibe340 und zumindest Teile der Seitenwände352 und354 der Speiche344 Abschnitte aufweisen, die sich bezüglich der Rückwand342A der Befestigungsfläche342 allgemein parallel erstrecken. Bei dem in den14 bis17 gezeigten Ausführungsbeispiel wies nur die Befestigungsfläche242 der Scheibe240 Abschnitte auf, die allgemein parallel bezüglich der Rückwand242A der Befestigungsfläche242 ver liefen. Zusätzlich sind bei dem in den18 bis20 gezeigten Ausführungsbeispiel solche Abschnitte eingerollt und erstrecken sich zurück zur Befestigungsfläche342 . Alternativ könnten solche Abschnitte in den14 bis17 so eingerollt sein wie in den18 bis20 . - Unter nunmehriger Bezugnahme auf die
23 bis25 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel eines allgemein mit410 bezeichneten und gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten zusammengesetzten Fahrzeugrades dargestellt. Das gemäß dieser Erfindung hergestellte Fahrzeugrad410 ist als ein zusammengesetztes Tiefbettfahrzeugrad oder Fahrzeugrad mit Felgenbettanbindung dargestellt. Das zusammengesetzte Tiefbettfahrzeugrad410 umfasst eine volle Radfelge420 und eine innere Radscheibe440 , die gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut und miteinander verbunden sind. - Die Radfelge
420 ist eine aus einem geeigneten Material, beispielsweise Stahl, Aluminium oder dessen Legierungen, Magnesium oder Titan, durch Blechbearbeitung geformte Felge. Wie in25 gezeigt, weist die Radfelge420 einen innenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch422 , einen innenseitigen Reifenwulstsitz (nicht gezeigt), ein allgemein axial verlaufendes Felgenbett426 , einen außenseitigen Reifenwulstsitz428 und einen außenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch430 auf. Das Felgenbett426 hat eine Innenfläche426A . - Die Radscheibe
440 ist aus einem geeigneten Material, beispielsweise Stahl, Aluminium oder dessen Legierungen, Stahl, Magnesium oder Titan geschmiedet, gegossen, durch Blechbearbeitung erzeugt oder auf andere Weise geformt. Die Radscheibe440 umfasst eine allgemein zentral angeordnete Radbefestigungsfläche oder einen Radanbringungsteil442 , mehrere sich nach außen erstreckende Speichen444 und ein äußeres Band bzw. Flansch446 . Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Scheibe440 fünf solcher Speichen444 , die als integral mit der Radbefestigungsfläche442 und dem äußeren Flansch446 ausgebildet gezeigt sind. Alternativ kann falls gewünscht die Anzahl und/oder die Konstruktion der Speichen444 anders als dargestellt sein. Zum Beispiel kann das Fahrzeugrad410 weniger als fünf Speichen444 oder mehr als fünf Speichen444 aufweisen. Auch können die Speichen444 und der äußere Flansch446 integral miteinander, aber getrennt von der Radbefestigungsfläche442 der Scheibe440 ausgebildet und mit ersterer durch ein geeignetes Verfahren verbunden sein. - Die Radbefestigungsfläche
442 ist mit einer zentral angeordneten Führungsöffnung442A und mehreren Ansatzbolzenaufnahmelöchern442B versehen, die in Umfangsrichtung um die Führungsöffnung442A herum beabstandet sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Radbefestigungsfläche442 fünf solcher Ansatzbolzenaufnahmelöcher442B , die vorzugsweise in der Radbefestigungsfläche442 jeweils in Fortsetzung einer zugehörigen der Speichen444 vorhanden sind. Alternativ kann falls gewünscht die Anzahl und/oder die Anordnung der Ansatzbolzenaufnahmelöcher442B anders als dargestellt sein. Die Ansatzbolzenaufnahmelöcher442B nehmen Ansatzbolzen (nicht gezeigt) und Muttern (nicht gezeigt) zum Befestigen des Fahrzeugrades410 an einer Achse (nicht dargestellt) eines Fahrzeugs auf. - Die Befestigungsfläche
442 weist ferner mehrere in ihr vorgesehene Verstärkungsrippen442C auf. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Rippe442C zwischen jedem Paar von Ansatzbolzenaufnahmelöchern442B angeordnet. Jede der Rippen442C ist durch einen erhabenen oder geprägten Bereich festgelegt, der sich von oder oberhalb der Befestigungsfläche442 nach außen erstreckt. Die Rippen442C verstärken die Befestigungsfläche442 , um sie während eines Fahrzeugbetriebes am Biegen zu hindern und dadurch die Ermüdungslebensdauer des zugehörigen Fahrzeugrades zu verbessern. Alternativ kann falls gewünscht der Abstand, die Anordnung, Anzahl und/oder Konfiguration der Rippen442C anders als dargestellt und beschrieben sein. - Die Radscheibe
440 kann ferner eine oder mehrere jeweils in einer oder mehreren der Speichen444 ausgebildete Öffnungen oder Fenster446 aufweisen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein solches Fenster446 in jeder der Speichen444 vorhanden. Alternativ kann falls gewünscht die Anzahl und/oder die Anordnung der Fenster446 anders als dargestellt sein. Der äußere Flansch446 legt einen ringförmigen Befestigungsflansch fest und weist eine Außenfläche446A auf. - Um das Fahrzeugrad
410 des dargestellten Ausführungsbeispiels zusammenzubauen, werden die Radfelge420 und die Radscheibe440 bezüglich einander in einer vorbestimmten Stellung angeordnet. Insbesondere wird die Außenfläche446A des Befestigungsflansches446 benachbart der Innenfläche426A des Felgenbetts426 der Radfelge420 angeordnet und eine Schweißnaht45 (in25 gezeigt) wird aufgebracht, um die Radscheibe440 und die Radfelge420 miteinander zu verbinden und das zusammengesetzte Fahrzeugrad mit Felgenbettanbindung zu erzeugen. Wie aus23 ersichtlich, hat das resultierende Rad410 aufgrund der Konstruktion der Radscheibe440 eine relativ große Öffnung410A in ihm zwischen jedem Paar von Speichen444 . Auch könnte, obwohl die Radscheibe440 zur Verwendung beim Aufbau eines zusammengesetzten Fahrzeugrades mit Felgenbettanbindung gezeigt ist, die Radscheibe440 dazu verwendet werden, andere Arten zusammengesetzter Fahrzeugräder zu erzeugen. Zum Beispiel könnte die Radscheibe440 dazu benutzt werden, ein zusammengesetztes Fahrzeugrad mit Wulstsitzanbindung oder ein zusammengesetztes Vollscheibenfahrzeugrad herzustellen. - Unter nunmehriger Bezugnahme auf die
26 und27 ist ein sechstes Ausführungsbeispiel eines allgemein mit510 bezeichneten und gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten zusammengesetzten Fahrzeugrades dargestellt. Das gemäß dieser Erfindung hergestellte Fahrzeugrad510 ist als ein zusammengesetztes Tiefbett-Fahrzeugrad dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind Speichen544 einer Radscheibe540 gegenüber den Speichen444 der Radscheibe440 des in den23 bis25 dargestellten Fahrzeugrades410 invertiert oder umgekehrt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ragen somit die Speichen544 der Radscheibe540 verglichen mit den Speichen444 der Radscheibe440 , die nach innen ragen, nach aussen. - Bezugnehmend nunmehr auf
36 ist ein Blockdiagramm wiedergegeben, das eine Abfolge von Schritten zum Herstellen des ersten Ausführungsbeispiels des zusammengesetzten Vollscheibenfahrzeugrades10 der vorliegenden Erfindung zeigt, wie es in den1 und2 dargestellt ist. Zu Anfang wird in einem Schritt600 ein flaches Blech aus geeignetem Material, beispielsweise Stahl (nicht gezeigt), einem Metallformgebungsvorgang unterzogen, um einen anfänglichen Radscheibenrohling630 herzustellen, wie in den28 und28A gezeigt. Der Radscheibenrohling630 ist ein allgemein runder, ebener Scheibenrohling und wird vorzugsweise durch einen Stanz- oder Pressvorgang erzeugt. Der Radscheibenrohling630 legt vorzugsweise eine allgemein gleichmäßige Radscheibenrohlingdicke T fest. - Als nächstes wird im Schritt
602 der Radscheibenrohling30 einem Metallformgebungsvorgang unterzogen, um einen fertigen Radscheibenrohling640 mit einem bestimmten Profil herzustellen, wie in den29 und29A gezeigt. Wie dort gezeigt hat bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der fertige Radscheibenrohling640 sechs nach außen verlaufende oder ragende Speichenabschnitte640A bis640F , die in Umfangsrichtung um den Radscheibenrohling640 herum gleichmäßig beabstandet sind und identisch zueinander sind. Der Radscheibenrohling640 wird vorzugsweise durch einen Stanz- oder Pressvorgang gebildet. Alternativ kann falls gewünscht der Abstand, die Anzahl und/oder die Konfiguration des Radscheibenrohlings640 und/oder der sich nach außen erstreckenden Speichenabschnitte640A bis640E anders als dargestellt sein. Auch kann falls gewünscht der anfängliche Radscheibenrohling630 und/oder der fertige Radscheibenrohling640 durch einen anderen geeigneten Prozess gebildet werden. - Anschließend wird der fertige Radscheibenrohling
640 einem Metallformgebungsvorgang unterzogen, um im Schritt604 einen allgemein "blasen"förmigen Radscheibenvorformling650 herzustellen, wie in den30 und30A gezeigt. Der blasenförmige Radscheibenvorformling650 hat einen allgemein ebenen inneren Abschnitt652 , der innerhalb einer Grenze eines ersten oder inneren Kreises C1 festgelegt ist, einen allgemein ebenen äußeren Speichenabschnitt654 , der außerhalb einer Grenze eines zweiten oder äußeren Kreises C2 festgelegt ist, und einen Zwischenspeichenbereich656 , der in dem Bereich zwischen dem ersten inneren Kreis C1 und dem zweiten äußeren Kreis C2 festgelegt ist. - Der Zwischenbereich
656 des blasenförmigen Radscheibenvorformlings650 hat sechs erhabene oder allgemein globusförmige Abschnitte656A bis656F , und der äußere Abschnitt654 hat sechs sich nach außen erstreckende Abschnitte654A bis654F . Jeder der globusförmigen Abschnitte656A bis656E definiert einen ersten Radius R1 und einen zweiten Radius R2 und erstreckt sich von dem ebenen inneren Abschnitt652 über eine Distanz A. - Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die globusförmigen Abschnitte
656A bis656E in Umfangsrichtung um den blasenförmigen Radscheibenvorformling650 herum gleichmäßig beabstandet und sind identisch zueinander. Ähnlich sind die äusseren Speichenabschnitte654A bis654E in Umfangsrichtung um den blasenförmigen Radscheibenvorformling650 herum gleichmäßig beabstandet und sind identisch zueinander. Der blasenförmige Radscheibenvorformling650 wird vorzugsweise durch einen Pressvorgang gebildet. Alternativ kann falls gewünscht der Abstand, die Anzahl und/oder die Konfiguration des blasenförmigen Radscheibenvorformlings650 und/oder der globusförmigen Speichenabschnitte656A bis656E und/oder der sich nach außen erstreckenden Speichenabschnitte654A bis654E anders als dargestellt sein. - Im Schritt
606 wird der blasenförmige Radscheibenvorformling650 einem Metallformgebungsvorgang unterzogen, um eine teilgeformte Radscheibe660 herzustellen, wie in den31 und31A gezeigt. Wie dort gezeigt hat die teilgeformte Radscheibe660 eine gewünschte Form bzw. ein gewünschtes Profil und wird vorzugs weise durch einen Pressvorgang gebildet. Insbesondere beginnen während des Schritts606 die Speichen44 der fertigen Radscheibe40 Gestalt anzunehmen und sich in der teilgeformten Radscheibe660 zu materialisieren. Anschließend wird im Schritt608 die teilgeformte Radscheibe660 einem Metallformgebungsvorgang unterzogen, um eine Radscheibe670 herzustellen, wie in den32 und32A gezeigt. Um dies zu erreichen, wird die Radscheibe660 vorzugsweise mittels eines Pressvorgangs nachgeschlagen, um die Radscheibe670 zu erzeugen. Die Radscheibe670 hat eine allgemein "abgeflachte" Innenfläche672 und einen äußeren ringförmigen Abschnitt674 . Als nächstes wird im Schritt610 die Radscheibe670 einem Metallformgebungsvorgang unterzogen, um eine in den33 und33A gezeigte Radscheibe680 herzustellen. Während des Schritts610 wird in der Radscheibe680 eine zentrale Führungsöffnung682 gebildet, werden in der Radscheibe680 Öffnungen oder Fenster684 gebildet, und werden Abschnitte686 aus dem äußeren ringförmigen Abschnitt674 der Radscheibe670 entfernt. Vorzugsweise werden das zentrale Nabenloch682 und die Fenster684 durch einen Lochstanzvorgang gebildet und die Abschnitte686 werden durch einen Beschneidungsvorgang entfernt. - Anschließend wird im Schritt
612 die Radscheibe680 einem Metallformgebungsvorgang unterzogen, um eine Radscheibe690 herzustellen, wie in den34 und34A gezeigt. Während des Schritts612 wird die zentrale Führungsöffnung682 weiter bearbeitet, um die fertige zentrale Führungsöffnung42A zu erzeugen. Vorzugsweise wird die fertige Führungsöffnung42A durch einen Fließpressvorgang gebildet. Während des Schritts612 wird auch der Rand der Fenster684 vorzugsweise nachgeschlagen, um die fertigen Fenster46 zu erzeugen, und alle freiliegenden Ränder der Radscheibe680 werden ebenfalls vorzugsweise nachgeschlagen, um jegliche scharfe Ränder von der Radscheibe690 zu beseitigen. - Dann wird die Radscheibe
690 im Schritt614 einem abschließenden Metallformgebungsvorgang unterzogen, um die in den1 ,2 ,35 und35A der vorliegenden Erfindung gezeigte fertige Radscheibe40 herzustellen. Insbesondere werden während des Schrittes614 die Ansatzbolzenaufnahmelöcher42B in der Radscheibe40 gebildet. Vorzugsweise werden die Ansatzbolzenaufnahmelöcher42B durch einen Lochstanzvorgang gefolgt von einem Ansenkvorgang gebildet. Wie in den35 und35A gezeigt weist die fertige Radscheibe40 die zentral angeordnete Radbefestigungsfläche42 , die Speichen44 , die Führungsöffnung42A , die Ansatzbolzenaufnahmelöcher42B und die Öffnungen46 auf. Anschließend wird im Schritt616 die fertige Radscheibe40 mit der Radfelge20 verbunden wie oben beschrieben, um das fertige zusammengesetzte Fahrzeugrad10 zu erzeugen. Alternativ kann falls ge wünscht die Anzahl, die Art der Metallformgebung und/oder der Ablauf der Schritte600 bis616 anders als dargestellt und oben beschrieben sein. - In Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Patentgesetzes sind das Prinzip und die Arbeitsweise dieser Erfindung in ihren bevorzugten Ausführungsbeispielen beschrieben und dargestellt worden. Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung anders als speziell erläutert und dargestellt ausgeführt werden kann, ohne den Bereich oder Geist der anhängenden Ansprüche zu verlassen.
- Zusammenfassung
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad und Verfahren zu seiner Herstellung Die Erfindung betrifft ein verbessertes zusammengesetztes Fahrzeugrad. Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung hat das zusammengesetzte Fahrzeugrad eine Radfelge mit mehreren darin ausgebildeten Löchern, eine Radscheibe mit einer zentralen Befestigungsfläche und mehreren sich nach außen erstreckenden Speichen, wobei jede der Speichen wenigstens ein in ihr ausgebildetes Loch aufweist, wenigstens einen Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich längs jeder der Speichen, in dem ein Teil einer Oberfläche der Felge und ein Teil einer Oberfläche der Speiche einander berühren, einen auf zumindest einem Teil des Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiches aufgebrachten Klebstoff, und wenigstens ein Befestigungsmittel, das sich durch die Löcher der Felge und der Speichen erstreckt, um die Felge und die Scheibe aneinander zu befestigen.
1
Claims (79)
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad, mit – einer Radfelge, die mehrere darin ausgebildete Löcher aufweist, – einer Radscheibe, die eine zentrale Befestigungsfläche und mehrere sich nach aussen erstreckende Speichen aufweist, wobei jede der Speichen zumindest ein in ihr ausgebildetes Loch hat, – wenigstens einem Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich längs jeder der Speichen, in dem ein Teil einer Oberfläche der Felge und ein Teil einer Oberfläche der Speiche einander berühren, – einem zumindest auf einem Teil des Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiches aufgebrachten Klebstoff, und – wenigstens einem sich durch die Löcher er Felge und der Speichen erstreckenden Befestigungsmittel, um die Felge und die Scheibe aneinander zu befestigen.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 1, bei dem das Befestigungsmittel eine Niete ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 1, bei dem die in den Speichen und der Felge ausgebildeten Löcher durch ein Lochstanz-, Bohr- oder Laserschneidverfahren gebildet sind.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 1, bei dem zwei voneinander beabstandete Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche vorhanden sind.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 4, bei dem der Klebstoff auf wenigstens einige Abschnitte von nur einem der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche aufgebracht ist und das Befestigungsmittel in dem einen der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 4, bei dem der Klebstoff auf zumindest einige Abschnitte eines der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche aufgebracht ist und das Befestigungsmittel in dem anderen der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 4, bei dem der Klebstoff auf zumindest einige Abschnitte beider der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche aufgebracht ist und das Befestigungsmittel in nur einem der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 4, bei dem der Klebstoff auf zumindest einige Abschnitte nur eines der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche aufgebracht ist und das Befestigungsmittel in zumindest einigen Bereichen beider der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 4, bei dem der Klebstoff auf zumindest einige Abschnitte beider der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche aufgebracht ist und das Befestigungsmittel in zumindest einigen Bereichen beider der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 4, bei dem der Klebstoff auf zumindest einige Abschnitte nur eines der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche aufgebracht ist, das Befestigungsmittel in nur einem der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche angeordnet ist und eine Schweißnaht an zumindest einigen Bereichen der anderen der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche vorhanden ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 1, bei dem die zentrale Befestigungsfläche der Radscheibe eine zentrale Führungsöffnung und mehrere Ansatzbolzenaufnahmelöcher aufweist, die in Umfangsrichtung um die Führungsöffnung herum beabstandet sind.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 11, bei dem die Ansatzbolzenaufnahmelöcher jeweils in Fortsetzung einer entsprechenden der Speichen angeordnet sind.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 11, bei dem die zentrale Befestigungsfläche der Radscheibe mehrere darin vorhandene Rippen aufweist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 13, bei dem eine Rippe zwischen jedem Paar der Ansatzbolzenaufnahmelöcher angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 13, bei dem jede der Rippen durch einen erhabenen oder geprägten Bereich definiert ist, der sich von oder oberhalb der zentralen Befestigungsfläche erstreckt.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 1, bei dem das Befestigungsmittel einen unrunden Körper hat.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 1, bei dem die Scheibe und die Felge aneinander in einem Wulstsitzbereich befestigt werden, um ein Fahrzeugrad mit Wulstsitzanbindung zu erzeugen.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 1, bei dem die Scheibe und die Felge aneinander in einem Felgenbettbereich befestigt werden, um ein Fahrzeugrad mit Felgenbettanbindung zu erzeugen.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad, mit – einer Radfelge, die mehrere darin ausgebildete Löcher aufweist, – einer Radscheibe, die eine zentrale Befestigungsfläche und mehrere sich nach aussen erstreckende Speichen aufweist, wobei jede der Speichen wenigstens zwei darin ausgebildete Löcher hat, – wenigstens einem Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich längs jeder der Speichen, in dem ein Teil einer Oberfläche der Felge und ein Teil einer Oberfläche der Speiche einander berühren, und – einem sich durch jedes der wenigstens zwei Löcher jeder der Speichen und durch zugehörige wenigstens zwei Löcher der mehreren Löcher der Felge erstreckendes Befestigungsmittel, um die Felge und die Scheibe aneinander zu befestigen.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 19, bei dem wenigstens eine der Speichen sich nach radial auswärts erweitert.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 19, bei dem wenigstens eine der Speichen wenigstens ein darin ausgebildetes Fenster aufweist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 19, bei dem wenigstens eine der Speichen eine Rückwand, ein Paar sich von der Rückwand erstreckender, gegenüberliegender Seitenwände und eine äußerste Stirnwand aufweist, die einen Befestigungsflansch festlegt, wobei das Paar gegenüberliegender Seitenwände ein erstes Paar innerer Seitenwände und ein zweites Paar äußerer Seitenwände umfasst, wobei die inneren Seitenwände sich allgemein parallel zueinander erstrecken und die äußeren Seitenwände sich bezüglich der inneren Seitenwände unter vorbestimmten Winkeln radial auswärts erstrecken.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 22, bei dem die inneren Seitenwände sich über eine erste radiale Distanz und die äußeren Seitenwände sich über eine zweite radiale Distanz erstrecken, wobei die erste und zweite radiale Distanz im Wesentlichen gleich ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 22, bei dem die inneren Seitenwände sich über eine erste radiale Distanz und die äußeren Seitenwände sich über eine zweite radiale Distanz erstrecken, wobei die erste und die zweite radiale Distanz verschieden sind.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 22, bei dem die inneren Seitenwände eine erste Speichenbreite festlegen und äußerste Enden der äußeren Seitenwände eine zweite Speichenbreite festlegen, die größer als die erste Speichenbreite ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 25, bei dem die zweite Speichenbreite wenigstens 5% größer als die erste Speichenbreite ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 25, bei dem die zweite Speichenbreite wenigstens 50% größer als die erste Speichenbreite ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 19, bei dem das Befestigungsmittel eine Niete ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 19, bei dem die in den Speichen und der Felge ausgebildeten Löcher durch ein Lochstanz-, Bohr- oder Laserschneidverfahren gebildet sind.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 19, bei dem zwei voneinander beabstandete Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche vorhanden sind.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 19, bei dem die zentrale Befestigungsfläche der Radscheibe eine zentrale Führungsöffnung und mehrere Ansatz bolzenaufnahmelöcher aufweist, die in Umfangsrichtung um die Führungsöffnung herum beabstandet sind.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 31, bei dem die Ansatzbolzenaufnahmelöcher jeweils in Fortsetzung einer entsprechenden der Speichen angeordnet sind.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 31, bei dem die zentrale Befestigungsfläche der Radscheibe mehrere darin vorhandene Rippen aufweist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 33, bei dem eine Rippe zwischen jedem Paar der Ansatzbolzenaufnahmelöcher angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 33, bei dem jede der Rippen durch einen erhabenen oder geprägten Bereich definiert ist, der sich von oder oberhalb der zentralen Befestigungsfläche erstreckt.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 19, bei dem das Befestigungsmittel einen unrunden Körper hat.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 19, bei dem die Scheibe und die Felge aneinander in einem Wulstsitzbereich befestigt werden, um ein Fahrzeugrad mit Wulstsitzanbindung zu erzeugen.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 19, bei dem die Scheibe und die Felge aneinander in einem Felgenbettbereich befestigt werden, um ein Fahrzeugrad mit Felgenbettanbindung zu erzeugen.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad, mit – einer Radfelge, die mehrere darin ausgebildete Löcher aufweist, – einer Radscheibe, die eine zentrale Befestigungsfläche und mehrere sich nach außen erstreckende Speichen aufweist, wobei jede der Speichen wenigstens ein darin ausgebildetes Loch hat, – wenigstens einem Scheiben/Felgen-Kopplungsbereich längs jeder der Speichen, in dem ein Teil einer Oberfläche der Felge und ein Teil einer Oberfläche der Speiche einander berühren, und – wenigstens einem sich durch die Löcher der Felge und der Speichen erstreckenden Befestigungsmittel, um die Felge und die Scheibe aneinander zu befestigen, – wobei die Befestigungsfläche einen sich zwischen jedem Paar der Speichen erstreckenden Abschnitt umfasst, der eine erste Wand und eine zweite Wand aufweist, wobei die erste Wand sich bezüglich der Rückwand der Befestigungsfläche allgemein radial auswärts unter einem Winkel im Bereich von ungefähr 5 Grad bis ungefähr 85 Grad erstreckt, und wobei die zweite Wand sich bezüglich der Rückwand der Befestigungsfläche unter einem Winkel im Bereich von ungefähr Null Grad bis ungefähr 30 Grad erstreckt.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 39, bei dem die Befestigungsfläche einen Kreis festlegt und der Abschnitt sich im Wesentlichen innerhalb des Kreises befindet.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 39, bei dem wenigstens ein Teil der zweiten Wand des Abschnitts eine äußerste Fläche aufweist, die eingerollt ist, um sich allgemein zurück zur Befestigungsfläche zu erstrecken.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 39, bei dem die Befestigungsfläche einen Kreis festlegt und der Abschnitt sich innerhalb des Kreises befindet und sich nach außen in wenigstens einen Teil der Speichen fortsetzt.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 39, bei dem wenigstens ein Teil der zweiten Wand des Abschnitts eine äußerste Fläche aufweist, die eingerollt ist, um sich allgemein zurück zur Befestigungsfläche zu erstrecken.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 39, bei dem das Befestigungsmittel eine Niete ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 39, bei dem zwei voneinander beabstandete Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche vorhanden sind.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 45, bei dem der Klebstoff auf wenigstens einige Abschnitte von nur einem der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche aufgebracht ist und das Befestigungsmittel in dem einen der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 45, bei dem der Klebstoff auf zumindest einige Abschnitte eines der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche auf gebracht ist und das Befestigungsmittel in dem anderen der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 45, bei dem der Klebstoff auf zumindest einige Abschnitte beider der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche aufgebracht ist und das Befestigungsmittel in nur einem der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 45, bei dem der Klebstoff auf zumindest einige Abschnitte nur eines der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche aufgebracht ist und das Befestigungsmittel in zumindest einigen Bereichen beider der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 45, bei dem der Klebstoff auf zumindest einige Abschnitte beider der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche aufgebracht ist und das Befestigungsmittel in zumindest einigen Bereichen beider der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 45, bei dem der Klebstoff auf zumindest einige Abschnitte nur eines der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche aufgebracht ist, das Befestigungsmittel in nur einem der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche angeordnet ist und eine Schweißnaht an zumindest einigen Bereichen der anderen der zwei Scheiben/Felgen-Kopplungsbereiche vorhanden ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 39, bei dem die zentrale Befestigungsfläche der Radscheibe eine zentrale Führungsöffnung und mehrere Ansatzbolzenaufnahmelöcher aufweist, die in Umfangsrichtung um die Führungsöffnung herum beabstandet sind.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 52, bei dem die Ansatzbolzenaufnahmelöcher jeweils in Fortsetzung einer entsprechenden der Speichen angeordnet sind.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 52, bei dem die zentrale Befestigungsfläche der Radscheibe mehrere darin vorhandene Rippen aufweist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 54, bei dem eine Rippe zwischen jedem Paar der Ansatzbolzenaufnahmelöcher angeordnet ist.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 54, bei dem jede der Rippen durch einen erhabenen oder geprägten Bereich definiert ist, der sich von oder oberhalb der zentralen Befestigungsfläche erstreckt.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 39, bei dem das Befestigungsmittel einen unrunden Körper hat.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 39, bei dem die Scheibe und die Felge aneinander in einem Wulstsitzbereich befestigt werden, um ein Fahrzeugrad mit Wulstsitzanbindung zu erzeugen.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad nach Anspruch 39, bei dem die Scheibe und die Felge aneinander in einem Felgenbettbereich befestigt werden, um ein Fahrzeugrad mit Felgenbettanbindung zu erzeugen.
- Verfahren zum Herstellen eines zusammengesetzten Fahrzeugrades, mit den Schritten: (a) Bereitstellen einer Radfelge, die eine Felgenachse festlegt und einen innenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch, einen innenseitigen Reifenwulstsitz, einen allgemein axial verlaufenden Felgenbettbereich, einen außenseitigen Reifenwulstsitz und einen außenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch aufweist, (b) Bereitstellen eines Radscheibenrohlings, (c) Unterziehen des Radscheibenrohlings einem Metallformgebungsvorgang, um eine teilgeformte Radscheibe zu erzeugen, die mehrere sich nach außen erstreckende Speichenabschnitte hat, die in Umfangsrichtung um den Scheibenrohling herum beabstandet sind, (d) Unterziehen der teilgeformten Radscheibe einem Metallformgebungsvorgang, um einen Radscheibenvorformling zu erzeugen, der einen inneren Befestigungsteil, mehrere äußere Speichenabschnitte und einen Zwischenspeichenbereich aufweist, der in dem Bereich zwischen dem inneren Befestigungsteil und den äußeren Speichenabschnitten festgelegt ist, wobei der Zwischenspeichenbereich mehrere allgemein globusförmige Speichenabschnitte umfasst, (e) Unterziehen des Radscheibenvorformlings einem oder mehreren Metallformgebungsvorgängen, um eine fertige Radscheibe zu erzeugen, die eine zentral angeordnete Radbefestigungsfläche und mehrere sich nach außen erstreckende Speichen aufweist, und (f) Befestigen der Radscheibe und der Radfelge aneinander, um das zusammengesetzte Fahrzeugrad zu erzeugen.
- Verfahren nach Anspruch 60, bei dem Schritt (e) einen oder mehrere der folgenden Schritte umfasst: Pressen der Radscheibe in eine gewünschte Gestalt, Nachschlagen der Radscheibe, Ausbilden einer zentralen Führungsöffnung in der Radbefestigungsfläche der Radscheibe, Ausbilden wenigstens eines Fensters in jeder der Speichen der Radscheibe, Abschneiden äußerer Bereiche der Radscheibe, Nachschlagen des Randes der Fenster, und Ausbilden mehrerer Ansatzbolzenaufnahmelöcher in der Radbefestigungsfläche der Radscheibe.
- Verfahren nach Anspruch 60, bei dem Schritt (e) das Ausbilden eines zentralen Nabenlochs und mehrerer Ansatzbolzenaufnahmelöcher in der Radbefestigungsfläche der Radscheibe umfasst.
- Verfahren nach Anspruch 62, bei dem Schritt (e) das Ausbilden wenigstens eines Fensters in jeder der Speichen der Radscheibe umfasst.
- Verfahren nach Anspruch 60, bei dem die Radfelge aus Schritt (a) aus Stahl, Magnesium, Titan, Aluminium oder dessen Legierungen gebildet ist und die Radscheibe aus Schritt (b) aus Stahl, Magnesium, Titan, Aluminium oder dessen Legierungen gebildet ist.
- Verfahren nach Anspruch 60, bei dem vor dem Schritt (f) der Schritt des Ausbildens mehrerer Löcher in der Radfelge und mehrerer Löcher in den Speichen der fertigen Radscheibe erfolgt und Schritt (f) das Ausrichten der Radfelgenlöcher und der Speichenlöcher der Radscheibe und das Installieren eines Befestigungsmittels in den ausgerichteten Löchern umfasst, um die Radfelge und die Radscheibe aneinander zu befestigen.
- Verfahren nach Anspruch 60, bei dem Schritt (d) umfasst das Unterziehen der teilgeformten Radscheibe einem Metallformgebungsvorgang, um einen Radscheibenvorformling zu erzeugen, der einen inneren Anbringungsteil, sechs äußere Speichenabschnitte und einen Zwischenspeichenbereich aufweist, der in dem Bereich zwischen dem inneren Anbringungsteil und den äußeren Speichenabschnitten festgelegt ist, wobei der Zwischenspeichenbereich sechs allgemein globusförmige Speichenabschnitte umfasst.
- Verfahren nach Anspruch 60, bei dem Schritt (e) das Ausbilden mehrerer geprägter Rippen in der Radbefestigungsfläche der Radscheibe umfasst.
- Verfahren nach Anspruch 60, bei dem jede Speiche der im Schritt (e) erzeugten fertigen Radscheibe eine allgemein flache Rückwand mit wenigstens einem darin ausgebildeten Fenster, ein Paar sich von der Rückwand erstreckender, gegenüberliegender Seitenwände, die die zugehörige Speiche mit der Radbefestigungsfläche verbinden, und eine sich von der Rückwand erstreckende äußerste Stirnwand aufweist, die einen Befestigungsflansch zum aneinander Befestigen der Radfelge und der Radscheibe definiert.
- Verfahren nach Anspruch 68, bei dem die Seitenwände allgemein nicht parallel zueinander verlaufen und eine variierende Speichenbreite festlegen.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad hergestellt gemäß dem Verfahren nach Anspruch 60.
- Verfahren zum Herstellen eines zusammengesetzten Fahrzeugrades, mit den Schritten: (a) Bereitstellen einer vollen Radfelge, die eine Felgenachse festlegt und einen innenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch, einen innenseitigen Reifenwulstsitz, einen allgemein axial verlaufenden Felgenbettbereich, einen außenseitigen Reifenwulstsitz und einen außenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch aufweist, (b) Bereitstellen eines Radscheibenrohlings, (c) Unterziehen des Radscheibenrohlings einem Metallformgebungsvorgang, um eine teilgeformte Radscheibe zu erzeugen, die mehrere sich nach außen erstreckende Speichenabschnitte hat, die in Umfangsrichtung um den Scheibenrohling herum beabstandet sind, (d) Unterziehen der teilgeformten Radscheibe einem Metallformgebungsvorgang, um einen Radscheibenvorformling zu erzeugen, der einen inneren Befestigungsteil, mehrere äußere Speichenabschnitte und einen Zwischenspeichenbereich aufweist, der in dem Bereich zwischen dem inneren Befestigungsteil und den äußeren Speichenabschnitten festgelegt ist, wobei der Zwischenspeichenbereich mehrere allgemein globusförmige Speichenabschnitte umfasst, (e) Unterziehen des Radscheibenvorformlings einem oder mehreren Metallformgebungsvorgängen, um eine fertige Radscheibe zu erzeugen, die eine zentral angeordnete Radbefestigungsfläche und mehrere sich nach außen erstreckende Speichen aufweist, wobei die zentral angeordnete Radbefestigungsfläche ein zentrales Nabenloch und mehrere in ihr ausgebildete Ansatzbolzenaufnahmelöcher aufweist und jede der Speichen wenigstens ein ausgebildetes Fenster hat, und (f) Befestigen der Radscheibe und der Radfelge aneinander, um das zusammengesetzte Fahrzeugrad zu erzeugen.
- Verfahren nach Anspruch 71, bei dem die Radfelge aus Schritt (a) aus Stahl, Magnesium, Titan, Aluminium oder dessen Legierungen gebildet ist und die Radscheibe aus Schritt (b) aus Stahl, Magnesium, Titan, Aluminium oder dessen Legierungen gebildet ist.
- Verfahren nach Anspruch 71, bei dem vor dem Schritt (f) der Schritt des Ausbildens mehrerer Löcher in der Radfelge und mehrerer Löcher in den Speichen der fertigen Radscheibe erfolgt und Schritt (f) das Ausrichten der Radfelgenlöcher und der Speichenlöcher der Radscheibe und das Installieren eines Befestigungsmittels in den ausgerichteten Löchern umfasst, um die Radfelge und die Radscheibe aneinander zu befestigen.
- Verfahren nach Anspruch 71, bei dem jede Speiche der im Schritt (e) erzeugten fertigen Radscheibe eine allgemein flache Rückwand mit wenigstens einem darin ausgebildeten Fenster, ein Paar sich von der Rückwand erstreckender, gegenüberliegender Seitenwände, die die zugehörige Speiche mit der Radbefestigungsfläche zu verbinden vermögen, und eine sich von der Rückwand erstreckende äußerste Stirnwand aufweist, die einen Befestigungsflansch zum aneinander Befestigen der Radfelge und der Radscheibe definiert.
- Verfahren nach Anspruch 41, bei dem Schritt (d) umfasst das Unterziehen der teilgeformten Radscheibe einem Metallformgebungsvorgang, um einen Radscheibenvorformling zu erzeugen, der einen inneren Anbringungsteil, sechs äußere Speichenabschnitte und einen Zwischenspeichenbereich aufweist, der in dem Bereich zwischen dem inneren Anbringungsteil und den äußeren Speichenabschnitten festgelegt ist, wobei der Zwischenspeichenbereich sechs allgemein globusförmige Speichenabschnitte umfasst.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad hergestellt gemäß dem Verfahren nach Anspruch 71.
- Verfahren zum Herstellen eines zusammengesetzten Fahrzeugrades mit Wulstsitzanbindung, mit den Schritten: (a) Bereitstellen einer vollen Radfelge, die eine Felgenachse festlegt und einen innenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch, einen innenseitigen Reifenwulstsitz, einen allgemein axial verlaufenden Felgenbettbereich, einen außenseitigen Reifenwulstsitz und einen außenseitigen Reifenwulstsitzhalteflansch aufweist, (b) Bereitstellen eines Radscheibenrohlings, (c) Unterziehen des Radscheibenrohlings einem Metallformgebungsvorgang, um eine teilgeformte Radscheibe zu erzeugen, die mehrere sich nach außen erstreckende Speichenabschnitte hat, die in Umfangsrichtung um den Scheibenrohling herum beabstandet sind, (d) Unterziehen der teilgeformten Radscheibe einem Metallformgebungsvorgang, um einen Radscheibenvorformling zu erzeugen, der einen inneren Befestigungsteil, mehrere äußere Speichenabschnitte und einen Zwischenspeichenbereich aufweist, der in dem Bereich zwischen dem inneren Befestigungsteil und den äußeren Speichenabschnitten festgelegt ist, wobei der Zwischenspeichenbereich mehrere allgemein globusförmige Speichenabschnitte umfasst, (e) Unterziehen des Radscheibenvorformlings einem oder mehreren Metallformgebungsvorgängen, um eine fertige Radscheibe zu erzeugen, die eine zentral angeordnete Radbefestigungsfläche und mehrere sich nach außen erstreckende Speichen aufweist, wobei die zentral angeordnete Radbefestigungsfläche ein zentrales Nabenloch, mehrere in ihr ausgebildete Ansatzbolzenaufnahmelöcher und mehrere geprägte Rippen aufweist, wobei jede Speiche eine allgemein flache Rückwand mit wenigstens einem darin ausgebildeten Fenster, ein Paar sich von der Rückwand erstreckender, gegenüberliegender Seitenwände, die die zugehörige Speiche mit der Radbefestigungsfläche verbinden, und eine äußerste Stirnwand aufweist, die sich von der Rückwand erstreckt und einen Befestigungsflansch festlegt, (f) Ausbilden mehrerer Löcher in der Radfelge und wenigstens eines Lochs in jedem Befestigungsflansch jeder Speiche der fertigen Radscheibe, (g) Ausrichten der Radfelgenlöcher und der Speichenlöcher der Radscheibe, und (h) Installieren eines Befestigungsmittels in den ausgerichteten Löchern, um die Radfelge und die Radscheibe zum Erzeugen des zusammengesetzten Fahrzeugrades mit Wulstsitzanbindung aneinander zu befestigen.
- Verfahren nach Anspruch 77, bei dem die Seitenwände allgemein nicht parallel zueinander verlaufen und eine variierende Speichenbreite festlegen.
- Zusammengesetztes Fahrzeugrad mit Wulstsitzanbindung hergestellt gemäß dem Verfahren nach Anspruch 77.
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