-
Einwickelmaschinef insbesondere für Brotlaibe Die Erfindung bezieht
sich auf eine Einwickelmaschine, bei welcher der einznwickelnde Gegenstand, insbesondere
ein Brotlaib, von einer unteren Förderbahn unter Mitnahme eines in die Bahn herabhänflgenden
Hüllstoffstreifens auf einen Aufzug gebracht wird, welcher den Gegenstand anhebt
und einer oberen Förderbahn übergibt und dabei die Umhüllung fortsetzt, worauf die
Hülle auf der oberen Bahn fertiggefaltet wird.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Papierbahn beim Einwickelvorgang
ständig unter einer gleichmäßigen Spannung zu halten. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die folgenden Maßnahmen gelöst: Der Aufzug ist quer zu seiner Hubrichtung
durch einen entsprechenden Antrieb verstellbar, durch den er bei Beginn seiner Aufwärtsbewegung
von der unteren Förderbahn abgerückt und bei Beendigung seiner Hubbewegung in Richtung
auf die obere Förderhahn vorgeschoben wird.
-
Das führt dazu, daß der Aufzug nicht nur auf und ab, sondern auch
quer dazu hin und her geht. Durch die Querbewegung des Aufzuges wird die Bahn besser
unter Spannung gehalten und mit größerer Gleichmäßigkeit um den Gegenstand herumgewickelt.
Vor allem wird verhindert, daß das Brot - uin ein solches kann es sich bei dem Gegenstand
handeln - bei der Aufwärtsbewegung an dem Drapiertisch hängenbleibt, der bis dicht
an die Bahn des Aufzuges heranreicht und gegen etwaige seitlich vorstehendle Wülste
des Brotes stoßen könnte, wenn dies nicht durch die Querbewegung des Aufzuges vermieden
würde.
-
Es empfiehlt sich, die Hub- und Senkbewegung des Aufzuges und dessen
Vorschub- und Rückzugbewegung durch zwei verschiedene Nockenantriehe herbeizuführen.
-
Es ist bekannt, die Plattform des Aufzuges, auf welche der einzuwickelnde
Gegenstand aufgeschoben wird, zum Zwecke ihrer Aufundabbewegung an einem hinter
ihr gelegenen Halter um eine waagerechte Achse schwenkbar zu lagern. Am besten gelangt
diese Maßnahme auch beim Gegenstand der Erfindung zur Verwendung. In diesem Falle
empfiehlt es sich, die Anordnung so zu treffen, daß der Halter dieser Achse in Richtung
auf die Zuliefierbahn und die Austragshahn verstellbar ist, wobei die Schwingbewegung
durch den einen Nockenantrieb und die Verstellung des Halters durch den anderen
Nockenantrieb erfolgt.
-
Ferner ist es bekannt, am hinteren Ende der oberen Förderbahn eine
Führungsrolle vorzusehen, die sich an eine am Aufzug gelagerte Gegenrolle legt,
wenn sich der Aufzug in seiner oberen Stellung befindet.
-
Dadurch wird der Hüllstoffstreifen zwischen der Führungsrolle und
der Gegenrolle gehalten. Auch diese
Anordnung kann im vorliegendJen Falle vorgesehen
werden. Erfindungsgemäß wird dann die Anordnung jedoch so getroffen, daß sich die
am Aufzug gelagerte Gegenrolle unter der Kraft der auf den Aufzutghalter wirkenden
Feder beim Vorschieben des Aufzuges an die starr am Tragrahmen der oberen Förderbahn
ge lagerte Papierführungsrolle anlegt.
-
Ferner ist es bekannt, den Hüllstoffstreifen zwischen zwei Führungsrollen
hindurchgehen zu lassen, die am hinteren Ende eines zwischen der oberen und der
unteren Bahn angeordneten Drapiertisches ge lagert sind. Auch diese Anordnung kann
beim Gegenstand der Erfindung vorgesehen werden. In diesem Falle wird jedoch die
Anordnung so getroffen, daß das hintere Ende des Drapiertisches bzw. die dort gelagerten
Führungsrollen in senkrechter Richtung so weit verstellbar sind, daß sich ihr Abstand
von der Oberseite des einzuwickelnden, auf dem Aufzug befindlichen Gegenstandes
auf ein Mindestmaß verringern läßt, wenn der Aufzug seine untere Stellung einnimmt.
Denn wenn durch diese Einstellung erreicht werden kann, daß der Abstand der Führungsrollen
von der Oberseite des einzuwickelnden Brotlaibes stets auf ein Mindestmaß verringert
ist, dann ergibt sich stets dieselbe gleichförmige Spannung, wenn der Brntlaib auf
den Aufzug, der die untere Stellung einnimmt, aufgeschoben wird.
-
Ein weiteres Erfindungsmerkmal liegt darin, daß am Aufzug unterhalb
seiner Plattform ein Greifer mit Fingern gelagert und so verstellbar ist, daß die
Finger von unten her über die Kante der Plattform neben der Förderbahn greifen,
um den auf die Plattform aufgeschobenen Gegenstand zu halten, und dabei in Aussparungen
des
Schiebers des Förderers treten. Dieses Erfindungsmerkmal ist mit Vorteil auf alle
zum Einwickeln von Gegenständen bestimmten Maschinen mit einem Aufzug anwendbar,
zudem die einzuwickelnden Gegenstände auf einer Förderbahn zugeführt werden, auf
welcher sie durch Schieber vorgeschoben werden, die an einem schrittweise angetriebenen
Förderer sitzen, auch wenn der Aufzug nicht quer zur Hubrichtung verstellbar ist.
Durch dieses Merkmal wird vermieden, daß sich der Brotlaib verschiebt, was eine
Änderung der Spannung der Einwickelbahn zur Folge haben würde. Auch dieses Merkmal
dient also der Lösung der Aufgabe, die Papierbahn unter gleichmäßiger Spannung zu
halten. Mit besonderem Vorteil gelangt dieses Merkmal also bei solchen Maschinen
zur Anwendung, die auch die eingangs erläuterten Erfindungsmerkmale aufweisen.
-
Es ist bei Maschinen der erläuterten Art bekannt, die Papiervorschubvorrichtung
zwischen der oberen Förderbahn und dem Drapilertisch vorzusehen und die Papierbahn
durch eine Tänzerwalze in der Schwebe zu halten. Von dieser Maßnahme kann auch beim
Gegenstand der Erfindung Gebrauch gemacht werden.
-
Erfindungsgemäß steuert in diesem Falle die Tänzerwalze den Papiervorschub
und drückt in ihrer tiefsten rückwärtigen Stellung die Bahn gegen den Drapiertisch.
Das bedeutet insofern eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung, als dadurch
in der Papierbahn die Spannung verringert wird, die entsteht, wenn der Aufzug bei
seiner Hubbewegung von den Förderbahnen fort, also mit Bezug auf Fig. 1 nach links
verstellt wird und dadurch einen zusätzlichen Zug auf die Papierbahn ausübt. In
diesem Falle gibt die Tänzerwalze die Bahn frei.
-
Bei den bekannten Maschinen der hier in Betracht kommenden Gattung
ist unterhalb der oberen Förderbahn eine Schneidvorrichtung für den Hüllstoffstreifen
angeordnet, und am Drapiertisch befindet sich eine lösbare Klemme, welche den Hüllstoffstreifen
während des Schneidvorganges am Drapiertisch festklemmt. Auch diese Anordnung findet
beim Gegenstand der Erfindung Anwendung. Dabei erfährt die Klemme jedoch einen solchen
Antrieb, daß sie auch während der Abwärtsbewegung des Aufzuges am Drapiertisch vorbei
geschlossen bleibt, um die Hüllstoffbahn beim Vorbeilaufen des Aufzuges am Drapiertisch
festzuhalten. Vermöge der Verstellbarkeit des Aufzuges kann der Drapiertisch sehr
dicht an die Bahn des Aufzuges herangerückt werden. Mangels besonderer Vorkehrungen
könnte das dazu führen, daß der Aufzug beim Herabgehen an dem lose herabhängenden
Ende des Hüllstoffstreifens mit solcher Reibung entlang streicht, daß dadurch der
Streifen von seiner Vorratsrolle abgezogen würde. Das wird vermieden, wenn die Klemme
in der soeben erläuterten Weise gesteuert wird. Diese Steuerung ist also durch die
erfindungsgemäß vorgesehene Vers teilbarkeit des Aufzuges quer zu seiner Hubrichtung
bedingt.
-
Bei den bekannten Maschinen gehört zur Schneidvorrichtung ein unter
der Austragslaufbahn angeordnetes bewegliches Messer. Wird auch beim Gegenstand
der Erfindung ein solches Messer vorgesehen, geschieht dies vorzugsweise so, daß
das Messer mit der lösbaren Klemme durch eine federnde Verbindung gekuppelt ist
und zusammen mit dem Messer während der oberen Ruhepause des Aufzuges und während
der Abwärtsbewegung des Aufzuges durch Nocken angetrieben wird.
-
Damit das Zusammenspiel von Messer und Klemme nicht gestört wird,
wenn man den Drapiertisch ver-
stellt, wird am besten die Anordnung so getroffen,
daß der Drapiertisch mit seinem vorderen Ende gleitend und schwenkbar auf einer
waagerechten Achse ruht und mit seinem hinteren Ende heb- und senkbar ist und beim
Heben und Senken durch eine entsprechende Führung eine Längsverschiebung erfährt,
durch welche der Abstand zwischen dem Messer und der Klemme mehr oder weniger genau
gleichblseibend gehalten wird.
-
Weiter bezieht sich die Erfindung auf eine Ausgestaltung der Faltplatten,
die sich in bekannter Weise an die Stirnseiten des einzuwickeinden Gegenstandes
legen, um dort die Einwickelbahn in Falten zu legen.
-
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
wiedergegeben. In diesen zeigt Fig. i eine Seitenansicht der Einwickelmaschine nach
der Erfindung, Fig. 2 eine Teilansicht des Aufzuges und seines An triebes, von der
Seite gesehen, wobei der Aufzug seine untere Stellung einnimmt und zum Förderer
für die Zufuhr der Brote ausgerichtet liegt, Fig. 3 einen Teilschnitt des einen
Trums des der Zuführung dienenden Förderers in der Lage, in der er stillgesetzt
wird, nachdem der Gegenstand auf die Plattform des Aufzuges übergeführt ist, sowie
zur Darstellung der Mittel zum Festhalten des Gegenstandes in der Stellung zwischen
dem Trum des Förderers und dem auf der Aufzugsplattform befindlichen Gegenstand,
Fig. 4 den Aufzug und den darüber befindlichen Austragsförderer in einer teilweisen
Seitenansicht, wobei sich der Aufzug in seiner oberen Stellung befindet, in der
er zur Austragsbahn ausgerichtet liegt, Fig. 5 eine Teilansicht zur Darstellung
eines verstellbaren Anschlages auf dem Arm zum Zurückziehen des Aufzuges, Fig. 6
den Aufzug, von oben gesehen, Fig. 7 den Schnitt nach der Linie 2i-2i in Fig. 6,
Fig. 8 einen in größerem Maßstab gehaltenen Teilschnitt nach der Linie 22-22 der
Fig. 6, Fig. 9 den Aufzug in einer mittleren Lage in einer teilweisen Seitenansicht,
Fig. 10 einen Teilschnitt nach der Linie 24-24 der Fig. 9, Fig. 11 einen Teilschnitt
zur Darstellung einer elastischen Antriebsverbindung für einen Falter, zusammen
mit den Einrichtungen, die den Falter in zurückgezogener Lage sichern, Fig. i2 den
teilweisen waagerechten Schnitt nach der Linie 26-26 der Fig. 11, Fig. 13 eine Teilansicht
zur Darstellung der Eirtrichtung zum Abschneiden der Bahn, von der Seite gesehen,
Fig. i4 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Seitenansicht einer Klemme für die
Bahn, die zu dem Schneidwerk gehört, Fig. i5 den Schnitt nach der Linie 29-29 der
Fig. 14, Fig. 16 an Hand einer teilweisen Seitenansicht ein Steuerwerk zum Steuern
der Bahnabzugsvorrichtung, die vor dem jeweiligen Abschneiden der Bahn diese so
weit vorzieht, daß die Bahn zur Anlage an den nächsten zu verpackenden Gegenstand
gebracht werden kann, Fig. 17 eine in größerem Maßstab gehaltene teilweise Seitenansicht
der Einrichtung zur Einstellung des Oberlappens der Verpackung, Fig. i8 einen Aufriß
des in Fig. i7 gezeigten Einstellmechanismus, Fig. 19 den waagerechten Schnitt nach
der Linie 33-33 der Fig. 18,
Fig. 20 eine teilweise Rückansicht
eines Nockenaggregats, Fig. 21 den Schnitt nach der Linie 40-40 der Fig. 20, Fig.
22 den Schnitt nach der Linie 41-41 der Fig. 20, Fig. 23 den Drapiertisch in Seitenansicht,
Fig. 24 einen Teilschnitt nach der Linie 43-43 der Fig. 23, Fig. 25 eine in größerem
Maßstab gehaltene teilweise Seitenansicht des Einstellwerks für den Drapiertisch,
Fig. 26 einen Grundriß des Drapiertisches in der bei 45-45 der Fig. 23 gezeigten
Betrachtungsweise, Fig. 27 eine schematische Seitenansicht, welche die Einstellungen
des D rapiertisches wiedergibt, Fig. 28 einen Schnitt nach der Linie 46a-46a der
Fig. 27, Fig. 29 eine in größerem Maßstab gehaltene Seitenansicht, die das Förderwerk
für die Bahn, von vorn gesehen, wiedergibt, Fig. 30 den Schnitt nach der Linie 48-48
der Fig. 29 Fig. 31 einen in größerem Maßstab gehaltenen Teilschnitt nach der Linie
49-49 der Fig. 29 zur Darstellung einer Klinke, die einige die Papierbahn führende
Walzen lösbar verriegelt, und zwar abgehoben von der Bahn, um deren Einfädeln in
das Förderwerk zu erleichteren, Fig. 32 einen Teilschnitt, welcher erkennen läßt,
wie schnell man die die Bahn spannenden Walzen ausbauen kann, Fig. 33 eine Seitenansicht
des Bahnförderwerks, von hinten gesehen, Fig. 34 einen waagerechten Schnitt nach
der Linie 52-52 der Fig. 33.
-
Fig. 35 den Schnitt nach der Linie 53-53 der Fig. 33, Fig. 36 den
Schnitt nach der Linie 54-54 der Fig. 33.
-
Allgemeine Erläuterung der Wirkungsweise (Fig. 1) Bei der Verpackungsmaschine
nach der Erfindung werden die einzuwickelnden Gegenstände durch einen Förderer 24
zugeführt, der von einem Förderband getragene Schieber aufweist. Diese Schieber
führen die Gegenstände einem auf und ab schwingenden Aufzug oder einer Überführungs-Plattform
B zu. Der Zulieferförderer A übergibt die einzuwickelnden Gegenstände dem Aufzug
B. Bei der Überführung vom Förderer 24 zum Aufzug B legen sich die Gegenstände an
das vordere Ende einer Bahn von Verpackungsmaterial.
-
Diese Bahn hängt von einem Drapiertisch C herab, über den das Einwickelmaterial
gefördert wird.
-
Der FördererS ist in geneigter Lage angebracht und überführt die
Gegenstände von seinem oberen Ende aus zum Aufzug B, der von einer geneigten, zum
Förderer=4 ausgerichteten Aufnahmestellung aus in eine waagerechte obere Lage steigt,
in der er ausgerichtet zu einer Austragsbahn liegt. Diese Austragsbahn enthält den
üblichen Abschnitt D, auf welchem das Zusammenfalten des Einwickelbogens und die
Beheizung erfolgt, sowie den Abschnitt E, auf welchem die Verpackung dadurch beendigt
wird, daß die Falten der Verpackung abgekühlt und dadurch verklebt werden.
-
Die Verpackungsmaschine betreibt man am besten im Anschluß an eine
Brotschneidemaschine, die das
Brot in Scheiben zerlegt. Sie enthält einen Förderer
G der die zerlegten Brote dem Förderer 24 der Einwickelmaschine mit Hilfe eines
Mechanismus H zuführt. Dieser Mechanismus H, der eine hin und her gehende Bewegung
ausführt, ist zwischen den Förderern G und 24 eingeschaltet.
-
Die Bahn des Verpackungsmaterials wird dem Dra piertisch C von einem
Spulengestell K aus zugeführt, und zwar mittels eines Vorschubwerks L, das durch
die Spannung der Papierbahn gesteuert wird. Bei jedem Einwickelvorgang wird das
Vorderende der Bahn des Einwickelmaterials zwischen dem Austrags ende des Zulieferförderers
A und dem Aufzug B aufgehängt. Dort kommt dann der einzuwickelnde Gegenstand zur
Anlage an der Bahn, deren Vorderende dabei zwischen dem Gegenstand und dem Aufzug
eingeklemmt wird. Dadurch wird auf die Bahn ein Zug ausgeübt. Die Zugspannung in
der Bahn setzt die Vorschubeinrichtung in Gang, welche dann die zum Ein wickeln
erforderliche Länge zuführt.
-
Während des Einwickelns wird der Gegenstand aus dem Aufzug ausgetragen
und durch die Falt- und Klebabsehnitte der Austragsbahn gefördert. Diesem Zweck
dient ein über der Austragsbahn befindlicher Förderer M, der wiederum aus einem
Förderband mit daran befindlichen Schiebern besteht.
-
Der Boden des Abschnittes E wird von einem Förderband N und die Seiten
dieses Abschnittes werden von zwei Förderbändern P gebildet.
-
Der der Zulieferung dienende Förderer A wird schriftweise angetrieben.
Er macht dabei während der Aufwärtsbewegung des Aufzugs B eine Pause. Der hin und
her gehende Aufzug bleibt in seiner oberen und in seiner unteren Stellung vorübergehend
in Ruhe. Die Förderer M, N und P hingegen werden stetig angetrieben.
-
Die Maschine hat einen Rahmen 1, der oben waage recht verläuft und
als Halter für die Austragsbahn dient, auf welcher die eingewickelten Gegenstände
die Maschine verlassen.
-
Ihren Antrieb erfährt die Maschine durch einen Elektromotor 2, der
eine Hauptnockenwelle 3 und eine Triebwelle 4 für den Zulieferförderer über eine
Triebkette 5 antreibt. Die Welle 4 treibt über eine weitere Kette 7 eine Welle 6
an, die ihrerseits den hin und her gehenden Mechanismus H in Bewegung versetzt.
-
Um zu verhindern, daß die Papierbahn zwischen dem jeweils eingewickelten
Gegenstand und dem Papiervorsehubwerk schlapp wird, und um die Bahn straff zu halten
und gleichmäßig ihren Vorschub zu steuern, auch wenn die einzuwickelnden Gegenstände
verschieden hoch ausfallen, ist der Drapiertisch C einstellbar angebracht, damit
man sein oberes Ende je nach Bedarf verschieden hoch über dem Austragsende des Förderers
A einstellen kann. Auf diese Weise erreicht man, daß der auf die Papierbahn ausgeübte
Zug in höherem Maße unmittelbar zur Wirkung kommt und den Papiervorschub besser
regelt. Auch wird vermieden, daß, wenn die einzuwickelnden Gegenstände eine geringe
Höhe haben, jeweils zuviel Einwickelmaterial zugeführt wird. Der unmittelbar über
dem Förderer 4 gelegene Drapiertisch C ruht mit seinem unteren Ende schwenkbar und
gleitend auf einem vom Maschinenrahmen getragenen Halter 15. Im mittleren Teil ist
dieser Tisch auf Haltern 16 einstellbar abgestützt, die am oberen Teil des Rahmens
1 sitzen.
-
Die Maschine ist so beschaffen, daß sämtliche von Hand einzustellende
und zu überwachende Elemente an der Vorderseite der Maschine in bequem zugänglicher
Lage angeordnet sind, so daß man sie ohne
Mühe erreichen kann, wenn
man vor der Maschine steht.
-
Am hinteren Ende der Maschine befindet sich ein Handrad 18 zur Einstellung
der Laufgeschwindigkeit der Maschine. Um diole jeweils vorgeschobene Länge der Bahn
zu bestimmen, die vom Drapiertisch vor dem Abschneiden abgezogen wird, bedient man
sich eines Handrades 19, zu welchem eine Skala 20 gehört.
-
Man kann daher bestimmen, wie weit das vordere Ende der Bahn oben
vom Drapiertisch C herabhängt. und man kann daher unterschiedlich den Betrag bemessen,
um den sich unten am eingewickelten Gegenstand die Papierlagen überlappen. Wie straff
das Papier um den Gegenstand aufgewickelt wird, hängt von der Einstellung eines
Handrades 21 ab, zu welchem eine Teilung 22 gehört. Oben auf dem Rahminen vor dieser
Steuereinrichtung sind Elemente 23 angebracht, mit denen man die Beheizung einstellen
kann.
-
Der der Zuführung der Gegenstände dienende Förderer A ist mit einem
in der Querrichtung flach verlaufenden Bett versehen, auf welchem die zu versackenden
Gegenstände entlang geschoben werden. Es geschieht dies durch Schieber 26, die von
endlosen Ketten 27 getragen werden. Diese laufen über zwei Kettenräder 28 und 29
am Eintrags und Austragsende des Bettes 25. Die beiden Kettenräder 28 und 29 werden
am besten in festen Stellungen angebracht.
-
Die Spannung der Ketten 27 erfolgt durch einstellbare Ketten räder
30 unterhalb der Ketten räder 29 am vorderen Ende des Rahmens.
-
Der Förderers wird schrittweise angetrieben. Zu diesem Zweck werden
die Ketten 27 bei jedem Antrieb um eine Strecke bewegt, die dem Abstand der aufeinanderfolgenden
Schieber 26 entspricht. Der Antrieb läßt sich so einstellen, daß der Förderer jeweils
zum Stillstand kommt, wenn sich ein Schieber 26 in mehr oder weniger genau senkrechter
Lage am Austragsende des Förderers befindet und den vor ihm bergeschobenen Gegenstand
vom Bett 25 auf den Aufzug B übergeführt hat. In dieser Lage bleibt dann der Schieber
26 am Austragsende des Förderers stehen, während der Aufzug seine Aufwärtsbewegung
beginnt, ohne die Aufwärtsbewegung mit dem Aufzug zu verhindern.
-
Aufzug (Fig. 2 bis 9) Die einzuwickelnden Gegenstände, z. B. die
in Scheiben geschnittenen Brotlaibe, werden von dem Zulieferförderer A auf eine
Plattform 105 des Aufzuges B übergeführt. Diese Plattform ist vorn an Tragarmen
106 befestigt, deren hintere Enden durch Gelenke 107 an Kurbelarme i4 angeschlossen
sind.
-
Diese Kurbelarme bilden einen beweglichen Halter, an dem der Aufzug
schwenkbar befestigt ist. Die Arme 106 sind also mit den oberen Enden der Kurbelarme
14 verbunden, die von einer waagerechten Schwingweile 108, an der sie befestigt
sind, aufragen.
-
Die Welle 108 ist in den Seitenteilen des Rahmens gelagert. Beim Lauf
der Maschine geht die Aufzugsplattform von einer unteren, geneigten Lage aus in
eine obere, waagerechte Lage über. In der geneigten Lage ist sie gegenüber dem Bett
25 des Zulieferförderers ausgerichtet und in der waagerechten Lage glegenüber der
Austragsförderbahn. In seiner untersten Lage verweilt der Aufzug so länge, bis der
einzuwickelnde Gegenstand durch den Zulieferförderer auf ihn übergeführt ist. Während
dieser Förderer eine Ruhepause macht, geht der Aufzug nach oben, um das Brot dem
Austragsförderer zu übergeben. Mithin hat der Auf-
zug eine unterbrochene Hin- und
Herbewegung, die zeitlich auf die Bewegung des Zulieferförderers 26 abgestimmt ist.
Bei jedem Förderschritt des Zulieferförderers steht also der Aufzug zur Aufnahme
des betreffenden, durch einen der Schieber 26 vorgeschobenen Gegenstandes bereit.
-
Bei der Aufwärtsbewegung des Aufzuges schwingen die Kurbelarme 14
rückwärts. Sie ziehen daher das Vorderende des Aufzuges, auf dem der einzuwickelnde
Gegenstand ruht, von dem Zulieferförderer und dessen Schiebern fort. Dabei bewegt
sich der Aufzug auch von dem Ende des Drapiertisches C fort, wodurch die Papierbahn
straff gehalten und verhindert wird, daß der einzuwiehelnde Gegenstand etwa mit
Teilen der Papiertragglieder und mit Teilen des Papiferhalters und mit derAustragsbahn
in Berührung kommt, wenn er angehoben wird. Zwischen den hinteren Enden der Kurbelarm
14 und dem Maschinenrahmen sind Federn 19 ausgespannt, die den Aufzug von vorn zu
ziehen suchen.
-
Hinten an dem Maschinenrahmen befindet sich eine waagerechte Querschiene
110, auf der ein Lagerbock 111 angebracht ist. Dieser liegt halbwegs zwischen den
Enden der Schiene 110. Am Lagerbock 111 ist mittels Zapfens 112 ein sich nach vorn
erstreckender Hebel 113 gelagert, an dessen vorderes Ende zwei nach oben auseinanderlaufende
Kuppelstangen 114 angeschlossen sind. Diese sind mit ihren oberen Enden an einer
waagerechten Querstange 115 drehbar befestigt, welche die Arme 106 des Aufzuges
verbindet.
-
An dem Hebel 113 ist eine Nockenrolle 117 befestigt, die in eine
Schubkurvennut 118 eines auf der Welle 3 befestigten Nockens 116 eingreift. Die
Schubkurvennut 118 ist so gestaltet, daß die Aufundabbewegung des Aufzuges mit den
erforderlichen Pausen an den Umkehrpunkten erfolgt. Zwischen dem Lagerbock 111 und
dem hinteren Teil des Maschinenrahmens befindet sich ein Lagerbock 119, in welchem
das untere Ende eines Hebels 120 drehbar gelagert ist. Dieser trägt eine Nockenrolle
121, welche am Umfang eines auf der Welle 3 befestigten Nockens 122 anliegt. Eine
Feder 123, die auf den Hebel 120 wirkt, sorgt für den Kraftschluß der Nockenrollen
des Nockens. An seinem oberen Ende hat der Hebel 120 eine Rolle 124, die mit einem
an der Schwingwelle 108 befestigten Arm 125 zusammenwirkt.
-
Durch den Hebel 120 wird ein Rückzugmechanismus zwangläufig angetrieben.
Dieser bewegt den Aufzug rückwärts. Nach vorn wird der Aufzug durch die Federn 109
bewegt, die den Arm 125 gegen die Rolle 124 zu drücken suchen, aber gestatten, daß
sich Rolle und Arm voneinander abheben, wenn die Vorwärtsverschiebung des Aufzuges
etwa blockiert sein sollte.
-
Auch drücken die Federn 109 den Aufzug nachgiebig auf den Austragsförderer
hin, während auf diesen der eingewickelte Gegenstand übergeführt wird. Dadurch werden
auf dem Aufzug und auf der Austragsbahn starr gelagerte Papiervorschubwalzen nachgiebig
aneinandergedrückt gehalten.
-
Um den Aufzug in seiner Beschickungslage und seiner Austragslage
genau auszurichten, hat der Arm 125 (Fig. 5) einen einstellbaren Anschlag in Gestalt
einer Schraube 126, an welche sich die Rolle 124 legt.
-
Mit Hilfe des einstellbaren Anschlages 126 kann die Stellung der Plattform
105 bei ihrer Ausrichtung zum Zulieferförderbett 25 geregelt werden. Auch kann man
dafür sorgen, daß zwischen dem Arm 125 und dem Hebel 120 genug Spielraum verbleibt,
damit auf die Papiervorschubwalzen ein nachgiebiger Druck ausgeübt wird.
-
Damit die Aufzugsplattforin waagerecht eingestellt werden kann und
damit sie gegenüber dem Zulieferförderer und der Austragsförderbahn genau ausgerichtet
ist, sind die Kuppelstangen 114 einstellbar mit dem Aufzug verbunden. Man kann daher
jedes Ende der Aufzugsplattforin gegenüber den Kuppelstangen etwas heben oder senken.
Die Kuppelstangen 114 sind mit ihren oberen Enden verstellbar mit Buchsen 127 verbunden,
die auf den Querstangen 115 drehbar gelagert sind. Jede Buchse 127 hat nämlich einen
Arm i28, an dem die Kuppel stange 114 mit ihrem oberen Ende durch Bolzen 129 befestigt
ist, welche durch senkrechte Schlitze 130 im Arm 128 gehen. Die Einstellung der
Stangen 114 gegenüber den Buchsen 127 erfolgt durch Schrauben 131. Jede Schraube
ist in einen Ansatz 132 der Stange 114 eingeschraubt. Dieser Ansatz befindet sich
unter dem unteren Ende des Armes 128, so daß sich die Schraube an das untere Ende
des Armes legt. Lockert man die Bolzen 129, so kann man die Arme 128 senkrecht verstellen.
In der Einstellage werden die Stellschrauben durch Muttern 133 befestigt.
-
Der Drapiertisch C (Fig. 2) ist mit zwei Führungsrollen 134 und 135
an seinem hinteren Ende versehen.
-
Die Papierbahn läuft mit ihrem vorderen Ende über die untere Rolle
134 und hängt quer über dem oberen Ende des Bettes 25 des Zulieferförderers. wenn
der Aufzug seine obere Lage einnimmt. Wenn die Plattform des Aufzuges in ihre untere
Lage zurückkehrt. hängt daher das Ende des Einwickelpapiers in den Raum zwischen
der Plattform und dem Bett 25. Wenn der Zulieferförderer den einzuwickelnden Gegenstand
über den Spalt zwischen dem Bett 25 und der Plattform 105 hinwegschiebt, wird der
Gegenstand in das herabhängende Ende der Papierbahn hineingeschoben, wobei das bis
unter die Plattform hängende Ende des Papiers auf die Plattform heraufgezogen wird
und zwischen dieser und der unteren Fläche des Gegenstandes zu liegen kommt.
-
Um das vordere Ende der Papierbahn an dem einzuwickelnden Gegenstand
festzuklemmen, ist auf der Plattform des Aufzuges ein Greifer 136 angeordnet.
-
Dieser kann sich auf der Plattform nach vorn und hinten bewegen. Das
vordere Ende des Greifers 136, das sich an den einzuwickelnden Gegenstand anlegt.
erstreckt sich quer über die Plattform und wird auf dieser durch den Gegenstand
zurückgeschoben, wenn dieser auf die Plattform durch einen Förderschieber 26 aufgeschoben
wird. Der Schieber hat eine nach hinten ragende Führungsstange 137, die in einer
Führung 138 gleitet. Diese Führung ist auf einem mittleren, sich nach hinten erstreckenden
Halter 139 angebracht, der an der Plattform 105 befestigt ist. Am besten wird der
Schieber so gelagert, daß er jeweils in der Lage verbleibt, in die er geschoben
ist. Zu diesem Zweck kann auf der Führung 138 ein einstellbarer Bremsschuh 140 vorgesehen
sein, der sich gegen die Stange 137 legt und der Verschiebung dieser Stange daher
einen gewissen Reibungswiderstand entgegensetzt. Bein veranschaulichten Ausführungsbeispiel
sitzt der Schuh 140 auf einem Federarm 141 und wird gegen die Stange 137 durch eine
Mutter 142 gedrückt (Fig. 9).
-
Manche einzuwickelnden Gegenstände müssen von oben her auf der Plattform
festgehalten werden. Zu diesem Zweck ist in der Führung 138 abnehmbar ein entsprechender,
von oben her wirkender Greifer angeordnet. An der Führung 138 ist ein Sockel zur
Aufnahme einer Säule 144 angebracht, die bei 145 angeschraubt ist und eine Greiferplatte
146 der
üblichen Form an der geo ünschten einstellbare Höhenlage, befestigt durch
eine Stellschranbe 147, trägt (Fig. 4).
-
Das sich über die Rückseite des einzuwickelnden Gegenstandes legende
Ende der Papierbahn wird an dem Gegenstand durch den Schieber 136 festgeklemmt.
-
Daher kann die Papierbahn vom Gegenstand nicht abrutschen, wenn sie
unter Spannung gesetzt wird.
-
Die Papiervorschubvorrichtung wird durch die Spannung derart gesteuert,
daß sie die jeweils zum Einwickeln erforderliche Vorschublänge auf einen schwachen
Zug an der Bahn hin liefert. Beim Einwickeln kann daher in der Papierbahn keine
zu hohe Zugspannung entstehen.
-
Die Faltvorrichtung (Fig. 2 bis 6) Bei der Überführung des einzuwiehelnden
Gegenstandes vom Bett 25 zur Aufzugsplattform wird die Bahn aus Papier od. dgl.
an die Enden des Gegenstandes herangefaltet. Dies geschieht durch Platten 148, die
sich gegen die Ränder der Bahn legen und zu diesem Zweck schwingend gelagert sind
und so angetriebes werden, daß sie an die Enden des Gegenstandes heranklappen, während
dieser auf die Plattform des Aufzuges aufläuft. Zur Anpassung an Gegenstände verschiedener
Höhe sind die Platten 148 auswechselbar, so daß man nach Bedarf schmalere oder breitere
Platten einbauen kann. Sie sind zu diesem Zweck mit ihren hinteren Enden abnehmbar
an Ständern 149 befestigt, die ihrerseits an den vorderen Enden von Armen 150 angeschraubt
sind. Diese Arme sind drehbar auf Zapfen 151 gelagert, die rechtwinklig zur Ebene
der Aufzugsplattform angeordnet sind und ihrerseits auf Schiebern 152 sitzen, welche
von einer waagerechten Querstange 153 getragen wer(len. Die Schieber haben herabragende
Arme 154, die auf einer Querstange 115 gleiten und dazu dienen, die Schieber 152
gegen eine Kippbeweguiig auf den Querstangen 153 zu sichern. Die Schieber 152 sind
nun mit senkrechten Schlitzen 156 versehen, die rechtwinklig zur Stange 153 verlängert
sind und senkrechte Stangen 157 aufnehmen. Diese sind mit ihren oberen Enden starr
an einstellbaren Seitenschienen 158 befestigt. welche die seitlichen Träger der
Austragslaufhahn tragen. Die Seitenschienen der Austragslaufleahn und ebenso die
Führungsschienen des Zulieferförderers sind derart verstellbar. daß man sie mehr
oder weniger weit von der Mittelebene der Maschine entfernt einstellen kann, je
nach der Breite der einzuwieheinden Gegenstände. Durch die senkrechte Gleitverliindung
zwischen den waagerecht geführten Schiebern 152 auf dem Aufzug und den senkrechten
Stangen 157 wird erreicht, daß sich die Faltplatten zusammen mit den Seitenmaschinen
158 verstéllen.
-
Wie Fig. 6 erkennen läßt, ragen die Arme 150 nach hinten über die
Schwenkzapfen 151 hinaus. Ihre Hinterenden verlaufen von den Schwenkzapfen 151 aus
nach innen auf die Mittelebene der Maschine zu und tragen Rollen 159, die sich gegen
eine Querstange 160 legen. Diese ist an den oberen Enden zweier Schwenkarme 161
befestigt. welche durch Lagerzapfen 162 mit den Tragarmen 106 des Aufzuges verbunden
sind. Einer der Arme 161 sitzt an einem Hebel 163 mit einer Nockenrolle 164 auf
die mit seinem Umfang eine Nockenscheibe 165 der Welle 3 wirkt. Der Nocken spreizt
daher die Faltplatten 148 auseinander, so daß der einzuwickelnde Gegenstand zwischen
sie eingeschoben werden kann. Zwischen den Schiebern 152 und den Armen 150 sind
Federn 166 eingefügt, welche die Arme aufeinanderzu zu schwenken suchen und
dazu
dienen, die Rollen 159 an die Querschienen 160 anzudrücken. Die Faltarme werden
also formschlüssig auseinandergespreizt, aber kraftschlüssig durch die Federn 166
nach innen auf den einzuwiehelnden Gegenstand zu bewegt. Daher ist die Kraft beschränkt.
mit der die Faltarme auf den Gegenstand wirken, sodaß keine zu hohe Kraft ausgeübt
werden kann.
-
Gewöhnlich drücken die Federn 166 die Arme 150 gegen einstellbare
Anschläge in Gestalt von Schrauben 167 (Fig. 8) wobei die Federn 166 sich an Stellschrauben
168 legen und durch diese nach Bedarf gespannt gehalten werden können.
-
Die Einwärtsbewegung der Arme 150 ist unabhängig einstellbar durch
Stellschrauben 167 begrenzt.
-
Die Rückbewegung der Antrielesschiene 160 ist ebenfalls durch einen
einstellbaren Anschlag in Gestalt einer Schraube 169 begrenzt, die in einem seitlichten
Ansatz 170 des Hebels 163 vorgesehen ist. welcher über den einen der Arme 106 ragt,
welche die Plattform tragen (Fig. 4). Am besten stellt man die Anschläge 167 und
169 so ein, daß die Rollen 159 in Anlage an der Schiene 160 verbleiben und die Arme
150 durch die Schiene 160 in geringem Abstand von den Anschlägen 167 gehalten werden.
Diese Anschläge wirken dann nur als Notanschläge, welche in Wirkung treten, wenn
der Anschlag 169 falsch eingestellt sein sollte.
-
Die Rollen 159 sind je auf ihrem Arm 150 derart angebracht, daß sie
auf die Schiene 160 zu und von ihr fort verstellt werden können. Das bietet die
Möglichkeit, den Schwingungswinkel der Faltplatten nach außen zu verändern und bei
verschiedenen Einstellungen der Anschläge 167 beide Rollen 159 richtig im eingriff
zu halten. Jede der Rollen 159 ist zu diesem Zweck auf einem Bolzen 171 angebracht,
der durch den Arm 150 hindurchgeht und durch Muttern 172 und 173 auf seinen beiden
Enden befestigt ist. Die Mutter 173 ist mit einer zylindrischen Lagerfläche 174
versehen, auf welcher eine Rolle 159 gelagert ist. Ferner hat sie einen Kopf 175,
der die Rolle festhält. Die Lagerfläche 174 ist gegenüber dem Bolzen exzentrisch
ausgeführt und läßt sich im Winkel dadurch verstellen, daß man die Mutter 172 lockert
und die Rolle 159 gegenüber der Schiene 160 vorrückt oder zurückzieht.
-
Der Halter für die Gegenstände (Fig. 2 bis iL2) Die Aufzugsplattform
105 trägt unter ihrer Vorderkante Lagerböcke 177, in der abnehmbar Rollen 176 gelagert
sind. Diese Rollen liegen im Abstand voneinander an der Papierbahn an (Fig. 6).
Ferner ist an der Plattform 105 unterhalb der Rollen 176 eine Messerschiene 178
befestigt und mit einem Schlitz 179 versehen, der mit dem Zwischenraum zwischen
den Rollen 176 zusammenfällt (Fig. 9). In der Mitte der Aufzugsplattform befindet
sich zwischen den Rollen 159 ein zurückziehbarer, durch den Schlitz 179 hindurchragender
Greifer 180 für die Gegenstände.
-
Dieser Greifer hat nach vorn gerichtete Arme 181 mit aufwärts ragenden
Fingern 182, die über die ETorderkante der Plattform 105 vorstehen und den auf der
Plattform liegenden Gegenstand von vorn ergreifen und bei der Aufwärtsbewegung des
Aufzuges festhalten. Der Greifer 180 hat gleichachsige Lagerzapfen 183 (Fig. 6)
die in Führungsnuten 184 von Haltern 185 gleiten, welche an der Unterseite der Plattform
105 befestigt sind. Ferner hat der Greifer 180 in seiner Mitte einen nach hinten
ragenden Arm 186. der zu seinem Antrieb mit einer quer verlaufenden Schwingwelle
187 verbunden ist (Fig. 11). Diese Schwingwelle wird von Lagerböcken 188 und 189
getragen, die
unten an der Plattform sitzen. Sie trägt einen drehbar auf ihr gelagerten
Winkelhchel, an dessen oberen Arm 190 der Arm 186 gelenkig angreift. An dem an der
Vorderseite der Maschine gelegenen Ende hat die Weile 187 einen Kurbelarm 191. An
diesem Kurbelarm greift ein doppelarmiger Hebel 192 an, der schwenkbar auf dem unteren
Ende einer Stange 193 gelagert ist. Diese Stange ist mit ihrem oberen Ende drehbar
auf der Querstange 115 gelagert, mit der die Kuppelstangen 114 für den Aufzug verbunden
sind.
-
Die Stange 193 ist mit dem Hebel 192 durch einen Gelenkzapfen 194
verbunden, und der freie Arm des Hebels 192 trägt eine Nockenrolle 195. Auf diese
kann ein Nocken 196 einwirken. Das geschieht, wenn sich der Aufzug in seiner unteren
Stellung befindet. Der Zapfen 194 trägt eine Rolle 197. die an eine Auslöseplatte
198 (Fig. 2 und 4), anstoßen kann. Diese Auslöseplatte ist an den vorderen Seitenträger
des Rahmens 1 befestigt und so gelegen, daß, wenn der Aufzug sich seiner oberen
Stellung nähert. die Rolle 197 an sie anstößt.
-
Wenn der Nocken 196 auf die Rolle 195 aufläuft -das geschieht, wenn
der Aufzug gegenüber dem Zulieferförderer ausgerichtet ist -, dann wird der Arm
190 nach vorn geschwenkt und bewirkt, daß sich der Zapfen 183 in den Führungsnuten
184 verschiebt und die Greiferfinger 182 über die Vorderkante der Aufzugsplattform
hinausschiebt und außerdem die Greiferfinger hochschwfenkt, so daß sie vor den Gegenstand
gelangen, der soeben durch den Förderschieber 26 auf den Aufzug gestoßen worden
ist. Trifft dann die Rolle 197 auf die Auslöseplatte 198, so schwingt der Arm 190
zurück und verschwenkt die Greiferfinger abwärts bis unter die Aufzugsplattform,
wobei die Zapfen 185 in den Führungsnuten 184 nach hinten gleiten und den Greifer
völlig unter die Aufzugsplattform bringen.
-
Um sicherzustellen, daß der ergriffene auf der Plattform befindliche
Gegenstand durch den Greifer freigegeben wird, wenn der Aufzug in seiner oberen
Lage anlangt, werden die Greiferfinger am besten zwangläufig zurückgezogen. Auch
ist es erwünscht, daß das die Greiferfinger in die Greiferstellung bringende Triebwerk
nur kraftschlüssig wirkt, damit dieses Triebwerk nicht beschädigt wird, wenn die
Bewegung der Greiferfinger irgendwie gehemmt wird, z.13. bei einer unrichtigen Stellung
des Aufzuges gegenüber den Förderschiebern.
-
Um diesen Bedingungen zu genügen. ist folgende Anordnung getroffen:
Der Arm 190 wird durch eine Scheibe 199 angetrieben, die auf der Schwingwelle 187
befestigt ist (Fig. 11 und 12). Diese Scheibe hat nämlich einen vorstehenden Zapfen
200. der von vorn an den Arm 190 stößt und diesen daher zurückschwenkt, wodurch
die Greiferfinger zurückgezogen werden. Der Lagerbock 188 trägt eine Rastenkugel
201, die unter Federspannung steht und in die die eine oder die andere zweier Vertiefungen
202. 203 einschnappt.
-
Diese beiden Vertiefungen der Scheibe 199 sind um einen gewissen Winkel
gegeneinander versetzt. Die Rastenkugel 201 schnappt in die Vertiefung 202 ein,
wenn der Greifer den Gegenstand erfaßt. In die Aussprung203 aber schnappt die Kugel
ein, wenn der Greifer zurückgezogen ist. Die Rastenkugel 201 und die Vertiefungen
202 und 203 halten also den Greifer in seiner Einstellage während des Laufes des
Aufzuges fest, während die Rollen 195 und 197 außer Berührung mit dem Nocken 196
und der Auslöseplatte 198 stehen.
-
DerArm 190 trägt ebenfalls eineRastenkugel. Diese Kugel 204 kann
in eine Vertiefung 205 der Scheibe
199 eingreifen. Infolgedessen
bewegt sich der Am 190 mit der Scheibe 199 nach vorn, um den Greifer in die Greifstellung
zu bringen. Wenn dabei jedoch die Bewegung des Greifers gehemmt wird, etwa weil
der Finger 182 an einen Förderschieber stößt. dann kann die Rastenkugel 204 nachgeben,
so daß sich die Scheibe unabhängig vom Arm 190 bewegt.
-
Der Antrieb des Zubringerförderers wird am besten so eingestellt.
daß jeder der Fördersehieber 26 in einer Lage zum Stillstand kommt, in welcher der
einzuwickelnde Gegenstand völlig auf der Aufzugsplattform ruht. Wenn die Schieber
diese Lage einnehmen, befinden sie sich gewöhnlich in der Bahn der Greiferfinger
182. Aber diese Finger werden von den Aussparungen 87 in den Schienen 71 am unteren
Teil ihrer Vorderflächen aufgenommen. weiche eine Breite und Tiefe haben, daß die
Greiferfinger eintreten können, wenn der Greifer angetrieben wird. Es ist auch erwünscht,
daß die Greifer in ihrer zurückgezogenen Lage während der Aufwärtsbewegung des Aufzuges
verriegelt werden, damit die Greiferfinger nicht versehentlich in eine Lage gelangen,
in der sie dem Gegenstand bei dessen Vorschub in die Aufzugsplattform im Wege stehen.
Zu diesem Zweck ist der Arm 190 mit dem rückwärts ragenden Winkelhebelarm 206 versehen,
der parallel zur Aufzugsplattform gerichtet ist, wenn der Greifer 180 seine zurückgezogene
Lage einnimmt.
-
Die Führungsstange 137 der Klemuischiene 136 für die einzuwickelndsen
Gegenstände hat auf ihrer Unterseite einen nach unten gerichteten Anschlag 207.
dessen Ende 208 nach vorn umgebogen ist und parallel zur Plattform 105 des Aufzuges
verläuft. Dieser Anschlag 207 liegt unmittelbar über dem Arm 206, wenn sich die
Klemmschiene 136 in ihrer vorderen Lage befindet. Nach Überführung des Gegenstandes
vom Aufzug auf die Austragsbahn wird die Klemmscbiene 136 nach vorn geschoben und
bleibt in ihrer vorderen Lage. bis sie durch den nächsten auf die Plattform des
Aufzuges aufgeschobenen Gegenstand wieder zurückgedrückt wird. Der Anschlag 207
bildet eine Sperre, welche bei der Abwärtsbewegung des Aufzuges einen Antrieb des
Greifers 180 verhindert. Ein solcher Antrieb kann erst erfolgen, wenn die Klemmschiene
136 durch den auf den Aufzug aufgeschobenen Gegenstand zurückgeschoben worden ist.
Sperrend wirkt dabei das Ende 208 des Anschlages 207, auch wenn die Anschlagschiene
136 nicht immer in dieselbe vordere Lage gelangt.
-
Soll bei der Zuführung der Gegenstände zum Aufzug durch den Zulieferförderer
ein Gegenstand übersprungen werden, dann bleibt die Klemmschiene 136 in ihrer vorderen
Lage und sperrt den Greifer 180 gegen Antrieb. Dann führt ein Antrieb des Hebels
192 durch den Nocken 196 dazu, daß die Raste 204 sich aus rückt und eine Bewegung
des Hebels 192 zuläßt. obgleich der Greifer 180 in Ruhe verbleibt.
-
Schervorrichtung für die Bahn des Einwickelmaterials (Fig. 4 und 12
bis lO Wie Fig. 4 zeigt, ist die Plattform 105 des Aufzuges in ihrer oberen Lage
gegenüber der Austragsbahn D ausgerichtet. Der auf dem Aufzug befindliche Gegenstand
wird von der Plattform auf die Austragsbahn durch den Förderer M übergeführt, weicher
mit Schiebern 210 versehen ist, die von Armen 211 getragen werden. Diese Schieberarme211
sitzen unten an endlosen Ketten 212, die oberhalb der Austragsbahn parallel zu dieser
verlaufen, und zwar hinten über Kettenräder 213. die unmittelbar über dem Aufzug
angeordnet
und an einer waagerechten Querwelle 214 befestigt sind. Diese wird von der Nockenwelle
3 aus über eine Triebkette 8 angetrieben. Der mit den Schiebern ausgerüstete Förderer
1X oberhalb der Austragbahn wird daher während des Laufes der Maschine ununterbrocllen
angetrieben. Dabei ist die Bewegung der Schieber auf den Gang des Aufzuges so abgestimmt.
daß bei der Ruhepause des Aufzuges in seiner oberen Stellung die einzelnen Gegenstände
von dem Aufzug auf die Austragsbabn übergeführt werden.
-
Am Ende der Austragsbahn ist unmittelbar neben dem Aufzug eine Papiervorschubrolle
215 angeordnet. gegen die sich die Rollen 176 des Aufzuges unter der Kraft der Federn
109 legen. Die Rolle 215 kann während eines Abschnittes der Bewegung angetrieben
werden, mit welcher der Gegenstand vom Auszug auf die Austragsbahn übergeführt wird.
Dadurch wird die Spannung geregelt, mit welcher der Gegenstand eingewickelt wird.
Die Stellschraube 126 wird derart eingestellt, daß sie dem Aufzug eine etwas größer
bemessene Vorwärtsbewegung gestattet, als sie zur Anlage der Rollen 176 an der Rolle
215 erforderlich ist. Sobald nun der Aufzug stich seiner obersten Stellung nähert
und seine Rolle 176 an die Rolle 215 aufläuft, wird durch dieses Auflaufen der Aufzug
etwas zurückgedrückt. Während der Ruhepause des Aufzuges in seiner obersten Lage
drücken dann die Federn 109 die leer laufenden Rollen 176 an die Rollen 215 an.
Daher kann die Papierbahn durch Drehung der Rolle 215 vorgeschoben werden.
-
Während der Überführung des einzuwickelnden Gegenstandes von dem
Zulieferförderer zur Austragsplattform und während der Steigbewegung des Aufzuges
wird auf die Papierbahn eine Zugspannung ausgeübt. Sobald die Bahn dadurch straff
gespannt ist, wird durch die Zugspannung der Vorscllubantrieh in Gang gesetzt, der
die Papierbahn von der Vorratsrolle abwickelt und dem Einwickelwerk zuführt, wodurch
die Spannung der Bahn verringert wird.
-
Während der Steigbewegung des Aufzuges wird die Bahn oben über den
Gegenstand gezogen, wobei das Papier durch die am Austragsende des Drapiertisches
C befindliche obere Führungsrolle 135 geleitet wird. Während der Gegenstand von
der Aufzugsplattform auf die Austragsbahn übergeführt wird, erfolgt das Durchschneidlen
der Bahn unterhalb der Rolle 215.
-
Das freie Ende der abgeschnittenen Bahn wird gegen die Unterfläche
des Gegenstandes gefaltet, während dieser über die Rolle 215 hinwegläuft.
-
Zum Abschneiden des Papiers dient eine Sehervorrichtung. Zu dieser
gehört eine an der Unterseite der Aufzugsplattform befestigte Scherstange 178. Gegen
diese legt sich die Papierbahn mit ihrer Rückseite, wenn der Aufzug aufwärts steigt.
An die Vorderseite der Papierbahn legt sich dann ein Messer 216. Dieses Messer bewegt
sich dann rückwärts über die Oberkante der Scherstange 178 fort. wodurch die Bahn
durchschnitten wird. Das Messer 216 wird vom oberen Ende zweier Schwingarme 217
getragen. die am Maschinenrahmen drehbar gelagert sind. Am Bett der Austragsbahn
können ein Heizgerät 218 und ein Trog 219 befestigt und derart angeordnet sein.
daß sich das Ieizgqerät über dem Trog und unter dem Messer 216 befindet. wenn das
Messer zurückgezogen ist. Dieser Anordnung zufolge wird alles etwa am Messer haftengebliebene
Paraffin geschmolzen. Die dabei vom Messer herabfallenden Tropfen werden vom Trog
219 abgefangen.
-
Wie Fig. 13 zeigt, wird das Messer 216 für seinen Schneidhub durch
einen sektorförmigen Nocken 220
angetrieben, der auf der Rückfläche
des für den Aufzug vorgesehenen Nockens 116 befestigt ist. Dieser Nocken 22Q wirkt
beim Umlauf der Nockenrolle 2 auf eine Nockenrolle 223, deren Tragarm 222 bei 221
am Lagerbock 119 des Rahmenquerträgers 110 gelagert ist. Der Hebel 222 ist mit einem
Hebelarm 224 verbunden, der seinerseits durch eine Kuppeistange 225 das Messer 216
antreibt. Auf diese Kuppelstange wird ein Zug nach vorn durch eine Feder 226 ausgeübt.
die zwischen dem Arm 222 und dem Rahmen der Maschine ausgespannt ist und das Messer
nach vorn in Anlage an einem mit Gummi verkleideten Anschlagblock 227 hält. Die
Stange 225 läßt sich in der Länge einstellen, so daß man den Hub des Messers 216
verändern kann. Zu diesem Zweck sind Abschnitte der Stange durch ein Spannschloß
228 verbunden.
-
Um dafür zu sorgen, daß das Messer 216 die Bahn glatt durchschneidet,
wird die Bahn selbsttätig während des Schnittes am Drapiertisch C festgeklemmt.
-
Die hierzu dienende Klemme besteht aus einem quer verlaufenden Schuh
229, der von einem sich in Längsrichtung erstreckenden Arm 230 einer Onerwelle 231
getragen wird. Diese Welle ruht in Lagern 232, die beiderseits am Drapiertisch C
befestigt sind. Einer der Messertragarme 217 ist mit der Welle 231 verbunden und
erteilt ihr daher eine Schwingbewegung beim Hin- und Hergehen des Messers 216. Es
geschieht dies mit Hilfe einer Kuppelstange 233, die auf einen Ann der Welle 231
wirkt. Damit der Klemmschuh für die Papierbahn zuverlässig arbeitet, gleichgültig
wie hoch der Drapiertisch eingestellt sein mag, sind zwischen der Stange 233 und
dem Arm 234 sowie zwischen der Welle 231 und dem Klemmarm 230 nachgiebige Verbindungen
vorgesehen.
-
Die Stange 233 paßt gleitend in einen drehbareii Block 235, welcher
in dem Arm 234 drehbar gelagert ist. Eine Anschlagmutter 236 befindet sich an ihrem
vorderen Ende. Diese Anschlagmutter legt sich bei dem rückwärtigen Schnitthub des
Messers an den Block 235., wodurch die Welle 231 in einer Richtung gedreht wird,
welche den Klemmschuh an die Papier bahn andrückt. Auf der Stange 233 befindet sich
eine Schraubenfeder 237, die zwischen dem Lagerblock23fi und einem Federteller 238
eingesetzt ist, welcher auf der Stange 233 einstellbar angebracht ist. Diese Feder
drückt auf den Arm 234 und sucht die Klemme zu öffnen, sobald sich das Messer 216
nach vorn bewegt.
-
Der Kiemmarm 230 wird mittels eines auf der Welle 231 befestigten
und über dem Arm 230 liegenden Hcheis 239 in die Klemmstellung bewegt und unter
Druck gesetzt. Der Hebel 239 und der Arm 230 siiitl zueinander schwenkbar, und ihre
gegenseitige Bewe gung wird durch eine Mutter 241 beschränkt, die auf einer bogenförmigen
sie verbindenden Stange sitzt.
-
Der abwärts gerichtete Klemmdruck wird auf den Arm 230 durch eine
Schraubenfeder 242 ausgeübt, die auf der Stange 240 sitzt und der Welle 231 Drehungen
innerhalb weiter Grenzen gestattet. Die nach giebige Verbindung zwischen der Stange
233 und dem Arm 234 sorgt dafür, daß die Kupplung zwischen den Messer und der Klemme
aufrechterhalten bleibt, wenn der Tisch in senkrechter Lage verstellt wird.
-
Wegen des geringen Spielraums zwischen der Vorderkante des Aufzuges
und dem Drapiertisch hat es sich als günstig erwiesen, bei der Abwärtsbewegung des
Aufzuges die Wickelbahn festzuklemmen. Wenn das geschieht, kann der Papiervorschubmechanismus
L nicht dadurch in Gang gesetzt werden, daß der herabgehende Aufzug das Papier unter
Spannung setzt.
-
Verwendet man nänilich verhältnismäßig steifes Ein
wickelpapier, z.
B. paraffiniertes Papier, so ragt das herabhängende Ende der Bahn häufig in hdie
Bahn der Scherstange 178 herab. Diese kann auf die Bahn einen Zug ausüben, der groß
genug ist, um die Papiervorschubvorrichtung in Gang zu setzen. Der hierdurch bedingte
Vorschub der Papierbahn ist aber unerwünscht. Um ihn zu verhindern, ist an dem Nocken
116 ein segmentförmiger Nocken 243 befestigt. Dieser wirkt auf die Rolle 223, wenn
der Aufzug vorbei am hinteren Ende des Drapiertisches herabfährt. Der Nocken 243
zieht dabei die Arme 217 weit genug nach hinten, daß sie die Papierklemme schließen,
ohne jedoch das Messer 216 etwa in den Bereich des herabfahrenden Aufzuges zu bringen.
-
Damit die Klemme bei verschiedenen Einstellungen des Drapiertisches
C stoßfrei und ruhig arbeitet, kann die Verbindung zwischen dem Arm 234 und der
Welle 231 eingestellt werden. Ferner ist ein einstellbarer Anschlag vorgesehen,
der die Drehung der Welle im Sinne eines Öffnens der Klemme begrenzt. Die Einstellung
des Armes 234 erfolgt durch zwei gleichachsige Schrauben 244 und 245 (Fig. 14),
die in Augen 246 und 247 einer auf der Welle 231 befestigten Buchse 248 eingeschraubt
sind und beiderseits eines Stiftes 249 liegen, der von der Mitte des Armes 234 vorspringt
und zwischen die Schrauben 244 und 245 greift. Der Arm 234. der auf der Welle 231
drehbar gelagert ist, läßt sich daher gegenüber dieser Welle durch Verstellen der
Schrauben 244 und 245 verdrehen.
-
Die Schwingbewegung der Welle 231 nach hinten wird durch eine Anschlagschraube
250 begrenzt, die in eine seitliche Zunge 251 des Armes 234 eingeschraubt ist und
sich gegen die obere Kante des benachbarten Lagerbocks 232 legt.
-
Steuervorrichtung zum Bestimmen der Überdeckung des Einwickelbogens
(F. 16 bis 19) Über den Drapiertisch C muß vor dem Abschneiden des Einwickelbogens
von der Papierbahn eine so groß bemessene Länge der Bahn vorgeschoben werden, daß
das vordere Ende der Bahn an der oberen Kante des Bettes 25 vorbeigeht (Fig. 2).
Dieser Vorschub muß so geregelt werden, daß die vordere Kante der Bahn um einen
gewissen Abstand bis unter das Bett 25 herabhängt. Dieser Abstand bestimmt nämlich,
wie weit sich die Ränder des Einwickelbogens auf der Unterseite des Brotlaibes überlappen.
Je größer dieser Abstand bemessen ist, um so länger wird das Ende der Papierbahn,
das beim Aufschieben des Brotlaibes auf den Aufzug zwischen dessen Unterseite und
der Aufzugsplattform zu liegen kommt, während die Papierbahn am Drapiertisch C festgeklemmt
wird. Daher sind Einrichtungen vorgesehen, welche selbsttätig dab für sorgen, daß
die Papierbahn entsprechend weit vorgeschoben wird, damit sie bis unter das obere
Ende des Drapiertisches herabhängt, bevor die Bahn zerschnitten wird. Herbeigeführt
wird derPapiervorschub mit Hilfe einer Zugwalze 254 (Fig. 16). Diese ist in waagerechter
Lage zwischen den oberen Enden zweier gebogener Arme 255 gelagert, welche sich innerhalb
der seitlichen Träger des Maschinenrahmens 1 dicht neben diesen erstrecken und in
dem Zwischenraum zwischen diesen Trägern einerseits und dem F örderer, dem Aufzug
B und dem Drapiertisch C andererseits liegen. Die Zugwalze 254 befindet sich gewöhnlich
vor der Hinterkante der Austragsbahu, -äo daß sie sich im Abstand von der Papierbahn
befindet, wenn diese in die in Fig. 16 in ausgezogenen Linien dafgestellte Lage
hochgezogen wird. Die unteren Enden der Arme 255 sind an einer quer verlaufenden
Schwingwelle
256 befestigt, Diese ist in den Seitenträgern des Rahmens gelagert und hat an ihrem
vorderen Ende einen herabragenden Arm 257, der durch eine Kuppeistange 258 mit einem
einstellbaren Hebelarm 259 verbunden ist. Dieser sitzt verschiebbar in einem Halter
260, welcher an einer waagerechten Weile 261 befestigt ist.
-
Die Welle 261 (Fig. 18 und 19) ist drehbar an einer Hohlwelle262
gelagert. die in einem Ansatz 263 der Vorderwand des Maschinenrahmens 1 drehbar
sitzt. Der Halter 260 bildet eine Buchse 264, in welcher der Arm 259 gleitend geführt
ist. Bei jedem Arbeitsspiel der Njlaschine wird der Hebel mit Hilfe eines auf der
Welle 3 sitzenden Nockens 265 hin und her bewegt. Zu diesem Zweck hat der Nocken
eine Schubkurvennut 266. in die oben am Hebel 260 eine Rolle 267 greift. Der Hebelarin
259 bat eine Verzahnung 268, die im Eingriff mit einem Ritzel 269 steht. Dieses
Ritzel ist auf der rohrförmigen Welle 262 befestigt.
-
Der Nocken 265 treibt den Hebel 260 an und schwenkt dadurch den Arm
267 nach hinten. wodurch die Zugwalze 254 ebenfalls nach hinten und unten gezogen
wird. Es geschieht dies vor dem Durchschneiden der Bahn. Der von der Zugwalze 254
auf die Bahn ausgeiibte Zug bringt die Papiervorschubvorriclltung L in Gang. Dadurch
wird die Bahn vorgeschoben, und zwar um ein Stück von derjenigen Länge, die zum
Einwickeln des nächsten Gegenstandes gebraucht wird. Die Vorschublänge der Bahn
läßt sich durch Verstellen des Hebels 259 regeln. Zu diesem Zweck kann dieser Hebel
durch Drehen des Ritzels 269 herausgeschoben oder eingezogen werden, wodurch der
Hub der Rolle 254 erhöht oder verringert wird.
-
Es geschieht dies mit Hilfe eines Handrades 19, das am äußeren Ende
der Hohlwelle 262 befestigt ist, sowie mit Hilfe der Teilung 20, die am äußeren
Ende derWelle261 angeordnet ist. Dreht man das Handrad 19 gegenüber der Welle 261,
so wird dadurch der Hub der Zugwalze 254 verändert und somit die Länge beeinflußt,
um welche die Papierbahn zwischen dem Brotlaib und der Aufzugsplattform 105 zu liegen
kommt. Einmal bei jedem Arbeitsspiel der Maschine führt die Welle 261 mit dem Hebel
260 eine Pendelbewegung aus. Die Welle 262, das Ritzel 269 und das Handrad 19 werden
am besten mit der Welle 261 so verbunden, daß sie sich zusammen mit dieser bewegen.
-
Diese Verbindung wird gebildet durch ein auf der Welle 261 befestigtes
Zahnrad 270 und durch eine vom Handrad getragene Federraste 271, weiche in die Zahnlücken
des Zahnrades 270 schnappt. Die Federraste 271 hat zu diesem Zweck einen abgerundeten
Kopf, so daß sie die Drehung des Handrades 19 gegenüber der Welle 261 zuläßt, aber
für gewöhnlich das Handrad gegen unerwünschte Drehung der Welle 261 sperrt. Das
Handrad 19 hat einen Zeiger 272, der die Lage des Handrades gegenüber der Teilung
20 anzeigt. Die Teilstriche geben an. wie weit man die Verstellung vornehmen muß,
um eine bestimmte Änderung des Papiervorschuhes herbeizuführen. Man kann daher die
jeweils für einen Gegenstand gegebener Größe erforderliche Einstellung schnell und
einfach ausführen.
-
Die Schubkurvennut 266 ist so gestaltet, daß- sie die Zugwalze 254
in eine Ruhelage bringt, in der sie still steht, während die Bahn festgeklemmt und
dann durch das Messer 216 durchschnitten wird. Die Zugwalze erhält dann eine kleine
zusätzliche Rückwärtsbewegung, wodurch das Vorderende der Bahn am Austragsende des
Zulieferförderers vorbeigeleitet wird.
-
Das Nockenaggregat (Fig. 20 bis 22) Die Nockenwelle 3 ist hinten
im Rahmen 1 bequem zugänglich angeordnet. Sie erfährt ihren Antrieb durch die Treibkette
5, während die Ketten zum Antrieb des Förderers M und der Papiervorschubvorrichtung
L von der Welle 3 aus angetrieben werden. Die Ketten sind hinten in der Maschine
angeordnet. Zwischen ihnen und der Vorderwand des Rahmens befinden sich die verschiedenen
längs der Welle3 verteilten Nockenscheiben.
-
Vier von diesen Nockenscheiben sind unmittelbar auf der Welle 3 befestigt.
Es sind dies der Nocken 116 zum Antrieb des Aufzuges, der Nocken 122 zum Zurückziehen
des Aufzuges, der Nocken 266 zum Abziehen der Papierbahn von der Vorratsrolle und
schließlich der Nocken 286 zum Antrieb der Papierförderrolle 215, welche die Straffheit
der Umhüllung bestimmt. Die Nocken 220 und 243 für den Messerantrieb und die Papierbahnklemme
hingegen sind am Nocken 165 befestigt. Am Nocken 265 schließlich sitzen die Nocken
165 und 196 zum Antrieb der Faltplatten und des Greifers.
-
Sämtliche Nocken mit Ausnahme des an der Vorderwand des Rahmens gelegenen
Nockens 265 und der Nocken 165 und 196 treiben Hebel an, welche an den Lagerböcken
111, 119 und 283 schwenkbar gelagert sind. Diese Lagerböcke sind abnehmbar auf der
Rahmenquerstange 110 hinten im Rahmen angebracht.
-
Der Nocken 265 treibt den Hebel 260 an, der an der Vorderwand des
Rahmens drehbar gelagert ist. Die Nocken 165 und 196 treiben Hebel an, die im Aufzug
B angeordnet sind. Beim Zusammenbau wird die Welle 3 samt den auf ihr sitzenden
Nockenscheiben und Ketten rädern eingebaut. Dann erfolgt der Einbau des Hebels 260
mit dem Nocken 265. Daraufhin werden die Lagerböcke 111. 119 und 283 auf der Querstange
110 befestigt, und schließlich werden die daraufsitzenden Hebel an die ihnen zugehörigen
Nocken angelegt.
-
Am besten werden Vorkehrungen dafür getroffen, daß man die Zeitpunkte
der durch den Nocken herheigeführten Vorgänge aufeinander abstimmen kann. Das gilt
z. ß. für die Antriebe der Faltplatten und der Schervorriclltungen sowie der Bahuklemme
gegenüber der Bewegung des Aufzuges. Um eine solche zeitliche Abstimmung zu ermöglichen,
lassen sich die Nocken 165. 220 und 243 auf den Nockenscheiben 265 und 116 im Winkel
um die Achse der Welle 3 drehen und einstellen. Zu diesem Zweck hat der Nocken 165
einen Bogenschlitz 302. durch den Befestigungsschrauben 303 hindurchgehen. Auch
der Nocken 220 hat solche Bogenschlitze 304 zur Aufnahme von Befestigungsschrauben
303. Das gleiche gilt für den Nocken 243, dessen Bogensehlitze 306 Befestigungsmuttern
307 aufnehmen.
-
Drapiertisch (Fig. 23 bis 27) Der das Vorderende des Drapiertisches
tragende Halter 15 ist mit einer nach hinten vorspringenden Zunge 308 versehen,
die in eine nach vorn offene Nut greift. Diese wird von einer mit einem Flansch
versehenen Platte 309 gebildet, die sich quer über die vordere Kante des Tisches
C erstreckt. Die Lagerböcke 232 auf dem Tisch C liegen zwischen den Haltern 16.
-
In den Lagerböcken ist eine waagerechte Querwelle 310 gelagert, deren
Ende über die Lagerböcke 232 vorsteht und in Kurvenschlitze3ll des Halters 16 eingreift.
Jeder der Halter 16 trägt eine bogenförniige Zahnstange 312, die längs des Schlitzes
311 parallel zu diesem verläuft.
-
Die Querwelle 310 hat auf ihr befestigte Ritzel 313. welche mit den
Zahnstangen312 kämmen. An der Vor derseite der Maschine hat die Welle 310 einen
rechteckigen Zapfen 314 zur Aufnahme einer Handkurbel, mit deren Hilfe man die Welle
drehen kann. Geschieht dies, so wandern die Ritzel 313 an den Zahnstangen 312 auf
oder ab und heben oder senken das hintere Ende des Drapiertisches. Vorn an der Maschine
befindet sich eine Klinke 315 die in das Ritzel 313 einç greift und dadurch die
Weile 310 gegen Drehung sichert und somit den Drapiertiseh C in der Einstelllage
festhält. Diese Klinke kann von Hand ausgerückt werden. Der vordere Teil des Drapiertisches
ist so breit bemessen, daß er die breiteste in Betracht kolmmende Einwickelbahn
aufnehmen kann. Um diese Bahn am Austragsende des Drapiertisches genau zu zentrieren,
sind für die Bahn Fiihrungszapfen316 vorgesehen. Diese sind dicht am Austragsende
des Tisches angeordnet und werden von Muttern 317 getragen die mit Rechts- und Linksgewinde
auf einer quer verlaufenden Schraubspindel 318 sitzen. Die Zapfen 316 laufen in
Schlitzen 319 des Tisches C. Dreht man die Spindel 318. so können dadurch die Zapfen
316 verstellt werden. Der Drehung dient eine Handkurbel 320 am Ende des Drapiertisches
vorn an der Maschine.
-
Zur Verminderung der Reibung zwischen dem Drapiertisch und der darüber
vorgeschobenen Bahn des Verpackungsmaterials ist die Oberseite des Tisches, abgesehen
von ihrem flachen Mittelteil, mit Längsrippen 321 versehen. Der Teil des Tisches,
gegen den die Bahn durch den Schuh 229 geklemmt wird. kann mit einer darin befestigten
Platte 322 versehen sein.
-
Diese bildet eine Klemmfläche der gleichen Höhe wie die Rippen 321.
-
In dem Tisch ist eine Rolle 323 gelagert, deren Oberseite auf einer
Höhe mit dem Rippen 321 liegt.
-
Unmittelbar darüber befindet sich eine schwenkbar gelagerte Bremsbacke
324. die, auf einer Querachse 325 drehbar gelagert, nach vorn geneigt ist und mit
ihrem unteren Ende oben auf der Rolle 323 aufliegt.
-
Diese Bremsbacke 324 läßt die Papierbahn in Richtung auf das obere
Austragsende des Drapiertisehes frei über die Rolle 323 hinweggleiten, aber wird
gegen diese in eine Klemmstellung gezogen, welmtdie Papierbahn ihre Bewegungsrichtung
umzukehren sucht. Die Bremsbacke324 dient also als Klemuigesperre. welches ei ne
rüddäufige Bewegung der Papierbahn verhindert.
-
Die gekrümmten Schlitze 311 und Zahnstangen 312 ermöglichen eine
Aufundahverstellung des Tisches ohne wesentliche Änderung des Abstandes zwischen
dem Klemmarm 230 und dem Messertragarm 217.
-
Durch eine Verstellung des Tisches wird daher die selbsttätige, auf
die Papierbahn während des Durchschneidens und während der Abwärtsbewegung des Aufzuges
ausgeübte Klemmwirkung nicht behindert.
-
Auch das hintere Ende des Drapiertisches C wird durch die Schlitze
311 so geführt, daß sich dieses Ende bei der Aufwärtsverstellung des Tisches nach
hinten verschiebt. Die Führungsrolle 134 bleibt daher dicht an der senkrechten Ebene,
die durch das Austragsende des Zulieferförderers verläuft. Das gilt für alle Einstellungen
des Drapiertisches.
-
Die Maschine eignet sich besonders zum Einwickeln der verschiedenartigsten
Backwaren, gleichgültig wie hoch diese sein mögen. So beläuft sich beispielsweise
die Höhe einer Pappschachtel, die Kaineruner enthält. nur auf einen kleinen Bruchteil
der Höhe eines kleinen Brotlaibes. Auch das Gewicht der einzuwickeinden Gegenstände
schwankt in weiten Grenzen. Beim Verpacken eines leichten Gegenstandes kommt es
nun dar-
auf all, daß, wenn dieser vom Bett des Zulieferförderers auf die Plattform
geschoben wird, er auf die Papierbahn nur einen so geringen Zug ausübt, daß er dadurch
auf der Plattform des Aufzuges nicht verschoben wird.
-
Der Drapiertisch C wird so eingestellt, daß die Fiihrungsrolle 134
sich dicht über dem einzuwickelnden Gegenstand befindet. Der von der Rolle 134 bis
zu dem Gegenstand herabhängende Abschnitt der Papierbahn hat nach der Überführung
des Gegenstandes auf die Plattform des Aufzuges nur einen kleinen Neigungswinkel
gegenüber der auf dem Drapiertisch befindlichen Papierbahn. Zufolge dieser Anordnung
des Drapiertisches wirkt daher der von dem eingewickelten Gegenstand auf die Bahn
ausgeübte Zug unmittelbarer. Steigt dann der Gegenstand mit dem Aufzug, so wird
mehr Papier von dem Drapiertisch abgezogen. Dabei ist von Bedeutung, daß die Länge
der Bahn zwischen dem Gegenstand. der gerade eingewickelt wird, und dem Drapiertisch
kurz hemessen ist. Denn infolgedessen nimmt die Spannung der Bahn beim Steigen des
Aufzuges nur wenig ab, und die Bahn wird enger um den Gegenstand herumgeschlungen
und besser beim Herumwickeln gespannt gehalten, was zu einer genauen Faltung und
zu einem besseren Verkleben führt. Auch erfolgt der durch die Spannung der Bahn
gesteuerte Papiervorschub gleichförmiger und unter einer genaueren Regelung.
-
Papiervorschubvorrichtung (Fig. 29 bis 3Ó) Die Zuführung der Einwickeibahn
aus Papier oder einer Kunststoffolie od. dgl. erfolgt von dem Halter K der Vorratsrolle
(Fig. 34) über zwei Vorschubrollen 326 und 327. Diese werden in Vorschubrichtung
unter Steuerung durch die Papierspannung angetrieben. Sie sind in einem geringen
Abstand voneinander angeordnet und auf parallelen Querwellen 328 und 329 befertigt,
deren Lager 330 bei 331 vorn und hinten am Maschinenrahmen 1 angeschraubt sind.
In dem durch diese Rollen gebildeten Maul ruht unter ihrem Gewicht eine Gegenrolle
332 die das Papier an die Umfänge der Rollen 326 und 327 drückt und dadurch in Reibungsschluß
mit diesen hält, um den Vorschub der Bahn beim Antrieb der Rollen 326, 327 zu gewährleisten.
Die Rolle 332 wird von Armen 333 getragen, die um gleichachsige Zapfen 334 schwingen.
Diese Zapfen sind an den Lagerböcken 330 angebracht. Die Papierbahn verläuft oben
über die Rollen 326, 327 hinweg und geht dann unter einer Tänzerwalze 335 hindurch.
Diese wird von den unteren Enden zweier Arme 336 getragen, die mit ihrem oberen
Enden an einer Schwingwelle 337 befestigt sind, welche im Rahmen 1 vorn und hinten
gelagert sind. Zwischen dem einen der Arme 336 und dem Rahmen 1 ist eine Feder 338
(Fig. 29? ausgespannt. durch welche die Arme 336 zurückgezogen werden. Das Drehmoment
der Feder auf die Arme läßt sich dadurch beliebig wählen, daß der betreffende Arm
eine Reihe von Löchern 339 hat und die Feder 338 in ein beliebig gewähltes Loch
eingehängt werden kann. Die Vorwärtsschwingung der Arme 336 wird durch eine Anschlagplatte
340 begrenzt. die bremsend an dem Arm angreift und dadurch den Arm zu stoßfreier
Anlage an ihr bringt.
-
Der vordere Lagerbock 330 hat eine Federraste 341 (Fig. 31). welche
in die Bahn des vorderen Armes 336 ragt und den Arm in der in Fig. 29 ausgezogen
dargestellten Lage halten kann. In dieser befindet sich die Rolle 335 hinter und
über den Rollen 326 und 327.
-
Man kann daher die Papierbahn von der Vorratsrolle
K
abziehen und dann leichter einfädeln, indem man sie oberhalb der Rollen 326 und
327 hinweg über den Drapiertisch C zieht, so daß die Bahn in die Lage gelangt, die
sie zum Einwickeln des ersten Gegenstandes einnehmen muß.
-
An dem vorderen Arm 333 ist ein abwärts ragender Arm 342 befestigt,
der einen seitlichen Zapfen 343 trägt. Dieser ragt in die Bahn des vorderen Tragarmes
336 der Tänzerwalze. Wird diese in die in Fig. 29 mit ausgezogenen Linien dargestellte
Lage geschwenkt, so stößt er gegen den Zapfen 343 und hebt dadurch die Gegenrolle
332 so weit an, daß sie von den Rollen 326 und 327 freikommt. Oberhalb der Rollen
326 und 327 bleibt daher ein Raum frei. durch den man die Papierbahn hindurehfädein
kann, wenn man eine neue Papiervorratsrolle in den Ständer eingesetzt hat.
-
Zwischen dem Papiervorrat K und der Vorschubrolle 326 ist eine Spannvorrichtung
vorgesehen, um die Bahn straff zu halten. Zu diesem Zweck läuft die Bahn von dem
Papiervorrat K aus über eine Leitrolle 344, welche von einem Halter 345 getragen
wird. Von dort läuft die Bahn unter einer Spannrolle 346 hindurch. Diese wird von
Lagern 347 getragen, welche auf senkrechten Säulen 348 verschiebbar geführt sind.
-
Diese Säulen sind am Halter 345 befestigt. Weiter läuft die Papierbahn
über eine Führungsrolle 349, deren Halter 350 an den Haltern 330 sitzt. Die Spannrolle
346 wird durch Federn 351 abwärts gedrückt. welche auf den Säulen 348 angeordnet
sind und auf die gleitenden Lager 347 drücken. Die Spannrolle läßt sich leicht und
schnell ausbauen, wenn man eine neue Papierbahn zwischen den verschiedenen Rollen
und über den Drapiertisch hinwegfädeln will. Zu diesem Zweck haben die Lager 347
(Fig. 32) oben offene Schlitze 352 zur Aufnahme der Lagerzapfen 353 der Spannrolle.
Ferner sind die Lager mit Schrauben 354 versehen, die man leicht drehen kann, um
die Zapfen 353 festzuhalten oder freizugeben.
-
Nach dem Hindurchfädeln der neuen Papierbahn legt man die Spannrolle
auf die Bahn auf und drückt sie abwärts in die Lager 347 hinein.
-
Der Antrieb der Papiervorschubrollen 326 und 327 erfolgt durch eine
Treibkette 10, die von der Nockenwelle 3 aus stetig angetrieben wird. Die Treibkette
10 läuft unter dem Kettenrad 9 hindurch, das auf einem Zapfen 355 am rückwärtigen
Halter 330 gelagert ist.
-
An dem Kettenrad 9 ist ein Zahnrad 356 befestigt. welches mit einem
Zwischenrad 357 kämmt. Dieses Zwischenrad treibt ein Zahnrad 358 an. welches an
der Hälfte 359 einer Kegeikupplung befestigt ist (Fig. 32). Die Kupplungshälfte
359 ist auf der Welle 329 der hinteren Papiervorschubrolle frei drehbar gelagert.
Die andere Kupplungshälfte 360 ist auf dieser Welle gleitend mit Feder und Nut geführt.
-
Durch Einrücken der Kupplungen 360, 359 wird eine Triebverbindung
zwischen dem Kettenrad 10 und der Welle 329 hergestellt. An dieser ist ein Zahnrad
361 befestigt. welches ein Zwischenrad 362 antreibt.
-
Dieses kämmt mit einem auf der Welle 328 der vorderen Vorschubrolle
befestigten Zahnrad 363. Die Papiervorschubrollen 326 und 327 sind an ihren Wellen
328 und 329 befestigt und laufen mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit in derselben
Richtung nin. wenn die Kupplungen 360. 359 eingerückt sind. Gekuppelt sind die beiden
Papiervorschubrollen dabei über die Zahnräder 361, 362 und 363.
-
An dem Vorderende der Welle 329 ist eine Bremstrommel 364 befestigt,
an die sich ein Bremsschuh365 legen kann. Eine Feder 366 preßt diesen leicht an
die
ßremtrommel an (Fig. 29), wodurch auf die Troinmel 364 ein ]Aremsmoment ausgeübt
wird, das gerade groß genug ist, um zu verhindern, daß heim Ausrücken der Kupplungen
359 und 360 die Vorschuhrollen zum Stillstand kommen und nicht infolge ihres Schwunges
allzu weit weiterlaufen. Die Feder 366 stützt sich an einer Einstellschraube 367
ab und kann daher auf das gewünschte Bremsmoment eingeregelt werden, und zwar im
Bedarfsfalle so, daß ein gewisses Hinausschießen der Papiervorschubrollen unter
dem Einfluß ihres Schwunges und des durch die Tänzerwalze 335 ausgeübten Zuges auf
die Papierbahn erfolgen kann. Das Maß dieses Hinausschießens über die beim Auskuppeln
erreichte Winkelstellung läßt sich mit Hilfe der Stellschraube 367 ganz genau regeln.
-
Die in Achsenrichtung verstellbare Kupplungshälfte 360 hat eine nach
außen vorstehende Nahe 368, die an ihrem äußeren Ende durch einen Deckel 369 ver
schlossen ist, der als Anschlag dient. Zwischen diesem Deckel und der Weile 329
ist eine Feder 370 eingesetzt, die für gewöhnlich auf die Kupplungshälfte359 wirkt
und diese auszurücken sucht. Durch entsprechend Einrichtungen, die durch die Tänzerwalze
335 gesteuert werden. kann die Kupplung 360 aber eingerückt werden, sobald die Tänzerwalze
unter dem Einfluß der Spannung der beim Einwickeln entstehenden Spannung der Papierbahn
rückwärts bewegt wird.
-
Zu dieser Einrichtung, welche die Kupplung steuert. gehört ein doppelarmiger
Hebel 371, der um einen an einem Halter 373 befestigten Lagerzapfen 372 schwenkbar
ist. Der Halter ist am Maschinenrahmen1 befestigt. Dieser Hebel 371 verläuft aufwärts
nach vorn geneigt. Sein unteres Ende liegt zur Nahe 368 ausgerichtet. und sein oberes
Ende befindet sich neben der Schwingwelle 337, an der die Tragarme 336 der Tänzerwalze
befestigt sind. Eine am unteren Ende des Hebels 371 einstellbare Anschlagschraube
374 liegt dabei an dem Deckel 369 der Nahe 368 an.
-
Über dem Drehzapfen 372 greift am Hebel 371 eine Feder 375 an (Fig.
36), die den Hebel so weit nach außen drückt, daß er entgegen der Kraft der Feder
370 die Kupplungshälfte 360 an die Kupplungshälfte 359 andrückt. Die Feder 375 stützt
sich dabei an einer Einstellschraube 376 ab. mit deren Hilfe sich die auf den Hebel
371 ausgeübte, die Kupplung einrückende Kraft verändern läßt. An seinem oberen Ende
trägt der Hebel 371 eine Rolle 377 (Fig. 36), an die sich ein Arm 378 anlegen kann.
welcher an der Tragwelle 337 der Tänzerwalzenarme befestigt ist. Der Arm 378 wirkt
dabei auf die Rolle 377 mit einer Nockenfläche 379. Er kann daher die Rolle 377
nach innen schwenken und dadurch das untere Ende des Hebels nach außen bewegen.
Geschieht das, so kann die Feder 370 die Kupplung 360 ausrücken.
-
Nehmen die Arme 336 ihre vordere Lage ein, so legt sich die Rolle
377 an den Arm 378 und hält die Kupplungshälfte360 in ausgerückter Lage abgespreizt
von der Kupplungshälfte 359. Bewegt sich aber die Tänzerwalze 335 unter der Spannung
der Papierbahn nach hinten. d. h. mit Bezug auf Fig. 29 nach links, so gleitet die
Rolle 377 vom Arm 378 ab, so daß die Feder 375 die Kupplungsbälfte 360 einrückt.
-
Der einzuwickelnde Gegenstand läuft beim Ubergang auf den Aufzug
gegen das Ende der Papierbahn, das quer über das Austragsende des Zulieferförderers
herabhängt. Dadurch klemmt der Gegenstand die Papierbahn zwischen sich und dem Schieber
136 des Aufzuges ein und übt einen Zug auf die Papierbahn aus. Durch diesen Zug
wird die Tänzerwalze 335 nach
hinten gezogen, d. h. mit Bezug auf
Fig. 29 nach links. der Hebel 371 wird dadurch freigegeben und durch die Feder 375
ausgeschwenkt, wodurch die Reibungskupplung 359, 360 eingerückt wird. Infolgedessen
wird die Papierbahn vorgeschoben, so daß ihre Spannung sinkt. Das führt dazu, daß
die Arme 336 durch die Feder 338 herabgeschwenkt werden und daß sich der Arm 378
daher wieder gegen die Rolle 377 legt und die Papiervorschubkupplung ausrückt.
-
Der Vorschub der Papierbahn durch die Vorschubrollen 326 und 327 wird
also durch die Spannung der Papierbahn gesteuert. Daher kann die auf die Papierbahn
beim Einwidlvorgang ausgeübte Spannung auf einer gewissen Höchstgrenze gehalten
werden. Diese Grenze läßt sich so bemessen, daß druckempfindliche Gegenstände nicht
etwa durch ein zu strammes Ein wickeln beschädigt werden. Auch wird verhindert,
daß etwa eine zu große Länge der Papierbahn der Einwi ekel vorrichtung zugeführt
wird.
-
Der Drapiertisch C liegt unterhalb der Papiervorschubvorrichtung
und der Tänzerwalze 335 (Fig. 23).
-
Sollte die Papierbahn schlaff werden, so ruht sie auf dem Drapiertisch
und kann nicht herabfallen und in die Bahn der auf dem Zulieferförderer wandern
den Gegenstände fallen.
-
PATENTANSPROCHE: 1. Einwickelmaschine, bei welcher der einzuwickelnde
Gegenstand, insbesondere ein Brotlaib, von einer unteren Förderbahn unter Mitnahme
eines in die Bahn herabhängenden Hüllstoffstreifens auf einen Aufzug gebracht wird,
welcher den Gegenstand anhebt und einer oberen Förderbahn übergibt und dabei die
Umhüllung fortsetzt. worauf die Hülle auf der oberen Bahn fertiggefaltet wird, dadurch
gekennzeichnet. daß der Aufzug (B) quer zu seiner Hubrichtung durch einen Antrieb
(120 bis 122) verstellbar ist, durch den er bei Beginn seiner Aufwärtsbewegung von
der unteren Förderbahn (25) abgerückt und bei Beendigung seiner Hubbewegung in Richtung
auf die obere Förderbahn (437 bis 439) vorgeschoben wird.