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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Diese
Erfindung betrifft im Allgemeinen Fahrgastbeförderungssysteme. Insbesondere
betrifft diese Erfindung ein Stufenkettenglied für ein Fahrgastbeförderungsmittel,
das eine Mehrzahl von Zähnen hat,
die aus einem integrierten einzelnen Materialstück gebildet sind.
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Herkömmliche
Fahrgastbeförderungsmittel, wie
z. B. Rolltreppen oder Fahrsteige, weisen eine Kette aus Stufen
auf, die sich in einer Schleife bewegen, um für eine kontinuierliche Bewegung
entlang einem spezifischen Weg zu sorgen. Die Stufen sind mit einer
kontinuierlichen Schleife aus Stufenkettengliedern verbunden, die
eine Mehrzahl von Zähnen aufweisen,
die mit einem Antriebsmechanismus zusammenwirken. Wenn sich die
Stufenkettenglieder bewegen, bewegen sich die Stufen wie gewünscht.
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In
früheren
Modular-Antrieb-Fahrgastbeförderungssystemen
sind die Stufenkettenglieder jeweils aus einer Mehrzahl von laminierten,
gestapelten Stahlblechen gebildet, die jeweils Löcher aufweisen. Wenn die Mehrzahl
laminierter Stahlbleche gestapelt ist, werden die Löcher ausgerichtet
und nehmen einen Niet auf, der die laminierten, gestapelten Stahlbleche
aneinander befestigt, um ein Stufenkettenglied zu bilden.
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Ein
Nachteil an den herkömmlichen
laminierten, gestapelten Stahlblech-Stufenkettengliedern ist, dass
die Stufenkettenglieder schwer sind. Die herkömmlichen Stufenkettenglieder
haben üblicherweise
eine Breite von 30 mm, was für
einige Anwendungen unerwünscht
ist.
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Die
herkömmlichen
Antriebsketten sind aus Stahlplatten und Blechen gebildet und durch
einen Stift verbunden. Die Stufenkettenglieder, die mit der Antriebskette
kooperieren, sind aus mit Zähnen
oder einem Kamm versehenen, laminierten, gestapelten Stahlblechen
gebildet. Da sowohl die Stufenkettenglieder als auch die Antriebskette
aus Stahl sind, ist eine Schmierung nötig. Schmierung ist auch an
der Verbindung zwischen jedem der Stufenkettenglieder nötig. Ein
Nachteil beim Vorsehen von Schmierung ist, dass Schmierung schmutzig
ist. Ein weiterer Nachteil ist der Bedarf an erhöhter Wartung, um z. B. die
Schmierung nachzufüllen
und das Reinigen von altem Schmiermittel.
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Aus
der
DE 37 32 226 A1 ist
ein doppelseitiger Zahnriemen-Fahrtreppenantrieb bekannt, bei dem
zwei Riemen(zahn)scheiben eine Antriebskraft auf einen doppelseitig
verzahnten Zahnriemen übertragen,
der seinerseits die Antriebskraft auf eine Reihe von miteinander
verbundenen Zahnstangen-Kettengliedern aus Kunststoff überträgt, die
jeweils mit einer Fahrtreppen-Stufe verbunden sind. Der Zahnriemen
weist eine Vielzahl von von jeder seiner beiden Seiten abstehenden,
konturierten bzw. profilierten Zähnen
auf. Die Zähne
an der einen Seite des Zahnriemens kämmen mit konturierten bzw.
profilierten Zähnen
der Riemenscheiben und die Zähne
an der anderen Seite des Zahnriemens kämmen mit konturierten oder
profilierten Zähnen
der Zahnstangen-Kettenglieder, welche die gesamte Breite des Zahnriemens überdecken.
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Ein
weitere Fahrtreppenantrieb mit Zahnriemen und Zahnstangen ist aus
der
WO 02/062 694
A2 bekannt.
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Es
besteht daher ein Bedarf an einer Anordnung, die nicht unter den
Gewichts- und Schmierungsnachteilen
und -schwächen
des Stands der Technik leidet. Diese Erfindung weist ein Stufenkettenglied
auf, das eine Mehrzahl von Zähnen
hat, die aus einem integrierten einzelnen Materialstück gebildet
sind, was keine Schmierung erfordert und die anderen mit früheren Designs
zusammenhängenden Probleme
vermeidet.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine verbesserte
Antriebsanordnung bereitzustellen, die auch ohne zusätzliche Schmierung
gute Gleiteigenschaften zwischen den Gelenken aufweist und die ein
geringes Gewicht hat.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß in einem
ersten Aspekt durch eine Antriebsanordnung gemäß Anspruch 1 und in einem zweiten
Aspekt durch eine Antriebsanordnung gemäß Anspruch 12 gelöst.
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Allgemein
ausgedrückt
betrifft diese Erfindung ein Fahrgastbeförderungssystem, das eine Mehrzahl
von Stufenkettengliedern mit einer einzigartigen Konfiguration,
die ein Zusammenwirken zwischen der Kette und einem Antriebsmechanismus vereinfacht,
aufweist. Die erfindungsgemäßen Glieder
weisen eine Mehrzahl von Zähnen
auf, die aus einem integrierten einzelnen Materialstück gebildet sind.
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Wenn
es befestigt ist, umfasst jedes Stufenkettenglied ein erstes Ende,
das zwischen zwei voneinander beabstandeten Bereichen in einem zweiten Ende
eines anderen Stufenkettenglieds aufgenommen ist. Das erste Ende
und das zweite Ende des Stufenkettenglieds haben Löcher, die
ausgerichtet sind, wenn sie zusammengebaut sind. Ein Befestigungsmechanismus
ist in die ausgerichteten Löcher eingeführt, um
die Stufenkettenglieder aneinander zu befestigen.
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In
einem Beispiel weist jedes Stufenkettenglied eine Brückenhalterung
auf, um eine zwischen den Scheibenelementen benachbarter Stufen
positionierte Brücke
zu halten.
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In
einem Beispiel sind die Stufenkettenglieder aus Gussmetall gebildet.
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Ein
zweites beispielhaftes Stufenkettenglied ist aus Stahl gebildet.
Der Stahl kann gestanzter Stahl oder Laser-geschnittener Stahl sein.
Jedes Stufenkettenglied weist zwei innere Bereiche mit einer Mehrzahl
von inneren Löchern
auf. Die Enden der inneren Löcher
sind an den Enden von zwei anderen inneren Bereichen durch einen
Befestigungsmechanismus befestigt. Die zwei inneren Bereiche jedes
Glieds sind in einem äußeren Bereich
positioniert, der eine erste Seite, eine zweite Seite und einen
Boden mit einer Mehrzahl von Zähnen
aufweist. Die erste Seite und die zweite Seite haben eine Mehrzahl
von äußeren Löchern, die
mit den inneren Löchern
der zwei inneren Bereich ausgerichtet sind. Ein Befestigungselement
erstreckt sich durch die ausgerichteten Löcher, um die zwei inneren Bereiche an
dem äußeren Bereich
zu befestigen. In einem Beispiel haben die Befestigungselemente
einen rechteckigen Querschnitt und sind in entsprechend geformte
Befestigungslöcher
pressgepasst. Die zwei inneren Bereiche halten die Zugbelastung
der Kette, und der äußere Bereich
wirkt mit dem Antriebselement zusammen.
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In
einer weiteren beispielhaften Ausführungsform ist eine Platte
aus spritzgussgeformten Plastikzähnen
auf die Bodenkante der zwei befestigten inneren Bereiche geschnappt.
Die Plastikzähne wirken
mit dem Antriebselement zusammen.
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Diese
und weitere Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden am besten
aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen verstanden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 veranschaulicht
schematisch ausgewählte
Bereiche eines Fahrgastbeförderungssystems.
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2 veranschaulicht
schematisch ausgewählte
Bereiche einer beispielhaften Antriebsanordnung, die gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgelegt ist;
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3 veranschaulicht
schematisch eine Stufe des Fahrgastbeförderungssystems;
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4 veranschaulicht
schematisch eine Achse und zwei beispielhafte Stufenkettenglieder;
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5 veranschaulicht
schematisch in perspektivischer Ansicht ein erstes beispielhaftes
Stufenkettenglied;
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6 veranschaulicht
schematisch in perspektivischer Ansicht zwei erste befestigte Stufenkettenglieder;
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7 veranschaulicht
schematisch eine Draufsicht des eingekreisten Bereichs 7 in 6;
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8A veranschaulicht
schematisch eine perspektivische Ansicht der Anordnung der inneren Bereiche
von zwei Stufenkettengliedern eines zweiten beispielhaften Stufenkettenglieds;
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8B veranschaulicht
schematisch eine perspektivische Ansicht einer Befestigung der inneren
Bereiche von zwei der zweiten beispielhaften Stufenkettenglieder;
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8C veranschaulicht
schematisch eine perspektivische Ansicht der Befestigung des äußeren Bereichs
der zweiten beispielhaften Stufenkettenglieder;
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8D veranschaulicht
schematisch eine perspektivische Ansicht der Befestigung der Brücke an den
zwei zweiten beispielhaften Stufenkettengliedern;
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8E veranschaulicht
schematisch eine perspektivische Ansicht der zweiten beispielhaften Stufenkettenglieder
nach Rotation der Stifte und der Achse;
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9 veranschaulicht
schematisch einen beispielhaften äußeren Bereich des zweiten beispielhaften
Stufenkettenglieds;
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10 veranschaulicht
schematisch eine Querschnittsansicht, die entlang der Linie 10-10
in 8D aufgenommen ist;
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11 veranschaulicht
schematisch ein Ende des äußeren Bereichs
des zweiten Beispiels und ein Befestigungselement;
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12A veranschaulicht schematisch eine Draufsicht
eines beispielhaften Befestigungselements;
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12B veranschaulicht schematisch eine Endansicht
des beispielhaften Befestigungselements aus 12A,
aufgenommen entlang der Linie 12B-12B;
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13 veranschaulicht
schematisch einen weiteren beispielhaften äußeren Bereich einer Verbindung,
die spritzgegossene Zähne
aufweist; und
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14 veranschaulicht
schematisch eine Rückansicht
der durch die Stufenkettenglieder der vorliegenden Erfindung gehaltenen
Brücke.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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1 veranschaulicht
schematisch ein Fahrgastbeförderungssystem 20.
Dieses Beispiel zeigt eine Rolltreppe, aber diese Erfindung ist
nicht darauf beschränkt.
Andere Beförderungsmittel
liegen innerhalb des Umfangs dieser Erfindung, wie z. B. Fahrsteige.
Dieses Fahrgastbeförderungssystem 20 weist
Stufen 24 auf, die dazu ausgelegt sind, sich in einer Schleife
zu bewegen und die eine Trittfläche 26 und
eine Steigfläche 28 haben.
Eine Antriebsanordnung 29 bewegt die Mehrzahl von Stufen 24 in
eine gewünschte
Richtung. Die entgegengesetzten Enden jeder Stufe 24 weisen
ein Scheibenelement 46 auf. Eine Brücke 49 ist zwischen
den Scheibenelementen 46 benachbarter Stufen 24 positioniert,
um den Spalt zwischen den Scheibenelementen 46 zu schließen.
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Wie
in 2 gezeigt, weist die Antriebsanordnung 29 eine
Mehrzahl von Stufenkettengliedern 30 auf, die eine kontinuierliche
Schleife bilden. Die Stufenkettenglieder 30 haben eine
Mehrzahl von Zähnen 32,
die mit einer äußeren Oberfläche 34 eines
Antriebselements 36 zusammenwirken. Vorzugsweise hat die äußere Oberfläche 34 des
Antriebselements 36 ein Profil, das dem Profil der Mehrzahl von
Zähnen 32 entspricht.
In einem Beispiel hat jeder Zahn 32 eine Höhe von 5
mm und einen Zwischenabstand von 20 mm.
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Das
Antriebselement 36 hat in einem Beispiel vorzugsweise eine
Breite X von 65 mm, und die Stufenkettenglieder 30 haben
vorzugsweise eine Breite Y von 70 mm (gezeigt in 10).
Das Antriebselement 36 ist in einem Beispiel ein Gürtel, der
aus Polyurethan gebildet ist und eine Mehrzahl von Zugsträngen aufweist.
In diesem Beispiel ist die Mehrzahl von Zugsträngen aus Stahl oder Kevlar
gebildet und ist der Zug-aufnehmende Bereich des Antriebselements 36.
Das Antriebselement 36 ist gebildet durch Anordnen der
Zugstränge
in eine zweiteilige Form. Polyurethan wird in die Form eingeführt, wobei
die Mehrzahl von Zugsträngen
in das Polyurethan integriert wird. Da das Antriebselement 36 Polyurethan
ist, ist bei einer solchen Anordnung keine Schmierung zwischen den
Stufenkettengliedern 30 und dem Antriebselement 36 nötig, da
es keinen Metall-zu-Metall-Eingriff gibt. In einem anderen Beispiel ist
das Antriebselement 36 eine Antriebskette.
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Eine
Antriebsrolle 38 wirkt mit einer inneren Oberfläche 40 des
Antriebselements 36 zusammen, um das Antriebselement 36 in
einer Schleife herum zu bewegen. Eine Leerlaufrolle 42 ist
an einem gegenüber
liegenden Ende der Schleife von der Antriebsrolle 38 positioniert.
Ein Antriebsmechanismus 44 ist schematisch gezeigt, um
die Antriebsrolle 38 in die gewünschte Richtung und bei der
gewünschten Drehzahl
zu bewegen. Der Antriebsmechanismus 44 weist beispielsweise
einen Motor und einen Bremsmechanismus, wie sie im Stand der Technik
bekannt sind, auf. Vorzugsweise weist das Fahrgastbeförderungssystem 20 zwei
Antriebselemente 36, die parallel an den lateralen Kanten
der Stufen 24 verlaufen, und zwei Sätze von kontinuierlichen Stufenkettengliedern 30 auf.
Jeder Satz von kontinuierlichen Stufenkettengliedern 30 wirkt
mit einem der Antriebselemente 36 zusammen.
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Zähne 32 an
den Stufenkettengliedern 30 wirken mit der äußeren Oberfläche 34 des
Antriebselements 36 so zusammen, dass die Stufen 24 sich
reagierend auf den Antriebsmechanismus 44 bewegen. Es können verschiedene
Zahnprofile verwendet werden, abhängig von der speziellen Anordnung.
Bei der vorliegenden Erfindung sind die Zähne 32 aus einem integrierten
einzelnen Materialstück
gebildet.
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Wie
in 3 gezeigt, weist jede Stufe 24 ein Scheibenelement 46 benachbart
jeder Seitenkante der Stufe 24 auf. Das Scheibenelement 46 hindert Gegenstände daran,
während
des Betriebs entlang den Kanten des Fahrgastbeförderungssystems 20 gefangen
zu werden, und bewegt sich mit den Stufen 24.
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Wie
in 4 gezeigt, sind die Enden 58 und 60 der
Achse 52 an einem entsprechenden Stufenkettenglied 30 befestigt.
Die Kappe 186 ist durch den Nabenbereich 50 der
Scheibenelemente 46 befestigt, so dass die Stufenkettenglieder 30 außerhalb
der Scheibenelemente 46 positioniert sind.
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5 veranschaulicht
ein erstes beispielhaftes Stufenkettenglied 130, die aus
einem Gussmetall, wie z. B. Aluminium oder Magnesium, gefertigt
ist. Das Stufenkettenglied 130 weist eine Mehrzahl von Zähnen 132,
ein erstes Ende 168 mit einem Loch 170 und ein
zweites Ende 172 mit zwei beabstandeten Bereichen 174 und 175,
die jeder jeweils ein Loch 176 und 178 haben,
auf. Die Achse 52 ist in ein Loch 182 in dem Stufenkettenglied 130 pressgepasst.
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Jedes
Stufenkettenglied 130 weist ferner eine Brückenhalterung 180 auf,
die die Brücke 49 hält, die
zwischen den Scheibenelementen 46 benachbarter Stufen 24 während des
Betriebs des Beförderungssystems 20 positioniert
ist (weiter gezeigt in 1). Die Brücke 49, wie weiter
in 14 gezeigt, ist vorzugsweise aus Aluminium gefertigt.
Die Brücke 49 ist
im Wesentlichen v-förmig
und weist ein vergrößertes oberes
Ende 55 und ein schmaleres unters Ende 57 auf.
Seiten 59 erstrecken sich von dem oberen Ende 55 zu
dem unteren Ende 57. Jede Brücke 49 weist einen
Stift 51 an dem unteren Ende 57 auf, der in der
Brückenhalterung 180 aufgenommen ist
und die Brücke 49 an
dem Stufenkettenglied 130 befestigt.
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Die
Verbindung 130 weist ferner einen mit einem Netzwerk versehenen
Bereich 173 auf, der die Zugkräfte aufnimmt, wenn die Mehrzahl
von Stufenkettengliedern 130 unter Zug gesetzt ist. Der
mit einem Netzwerk versehene Bereich 173 verhindert ein Verbiegen
und überträgt Zugkräfte von
den beabstandeten Bereiche 174 und 175 auf das
erste Ende 168.
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6 veranschaulicht
ein beispielhaftes Paar von Stufenkettengliedern 130a und 130b.
Das erste Ende 168b des Stufenkettenglieds 130b ist
zwischen die zwei voneinander beabstandeten Bereiche 174a und 175a des
Stufenkettenglieds 130a eingeführt. Wie in 7 gezeigt,
sind die Löcher 170b, 176a und 178a ausgerichtet
und nehmen ein Befestigungselement 184 auf, das die Stufenkettenglieder 130a und 130b aneinander
befestigt. Eine Kappe 186 und eine Stufenkettenrolle 188 sind
an den entgegengesetzten Enden des Befestigungselements 184 befestigt.
Das mit einer Schulter versehene Befestigungselement 184 befestigt
die Stufenkettenglieder 130a und 130b und ist
in das Loch 170b pressgepasst, wobei der Abstand zwischen
dem Rad 64 und der Kappe 186 fixiert wird.
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Wie
weiter in 7 gezeigt, sind Nadellager 190 zwischen
dem Befestigungselement 184 und den Löchern 176a und 178a positioniert,
was den Bedarf an Schmierung eliminiert. Die Nadellager 190 rotieren
rund um die Befestigungselemente 184. Die Schmierung ist
in den Lagern 190 während
des Zusammenbaus eingekapselt, was den Bedarf für Schmierung des Lagers 190 während der
Verwendung behebt. Obwohl nur zwei Stufenkettenglieder 130a und 130b veranschaulicht
und beschrieben sind, ist es verständlich, dass eine Mehrzahl
von Stufenkettengliedern 130 verwendet wird, um eine kontinuierliche
Schleife zu bilden.
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Obwohl
die Stufenkettenglieder 130a und 130b so beschrieben
wurden, dass sie ein erstes Ende 168 und ein zweites Ende 172 mit
zwei beabstandeten Bereichen 174 und 175 haben,
ist es verständlich,
dass die Stufenkettenglieder 130a zwei erste Enden 168a aufweisen
können,
und die Stufenkettenglieder 130b können zwei zweite Enden 172b aufweisen
mit zwei voneinander beabstandeten Bereichen 174b und 175b.
Die Stufenkettenglieder 130a und 130b werden in
einem alternierenden Muster zusammengebaut, um eine kontinuierliche
Schleife zu bilden.
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In
einem weiteren Beispiel sind die Stufenkettenglieder 230 aus
Metallblechbereichen gebildet, wie in den 8A bis 10 gezeigt.
In einem Beispiel ist Stahl das bevorzugte Material. Der Stahl kann
gestanzt oder Laser-geschnitten sein. Die 8A bis 8D zeigen
zwei Glieder 230a und 230b in verschiedenen Stadien
des Zusammenbaus.
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Jedes
Stufenkettenglied 230a und 230b in diesem Beispiel
weist zwei innere Bereiche 262 auf. Die inneren Bereiche 262 des
Stufenkettenglieds 230b sind eng aneinander beabstandet.
Die inneren Bereiche 262 des Stufenkettenglieds 230a sind
weiter voneinander beabstandet und sind außerhalb der inneren Bereiche 262 des
Stufenkettenglieds 230b. Jeder innere Bereich hat ein erstes
Loch 264 nahe einem Ende und ein zweites Loch 266 an
einem entgegengesetzten Ende. Die inneren Bereiche 262 weisen
eine Mehrzahl von inneren Zähnen 268 und
eine Mehrzahl von Befestigungslöchern 270 auf.
Obwohl 8A vier Befestigungslöcher 270 an
jedem inneren Bereich 262 veranschaulicht, ist es verständlich, dass
jede Zahl von Befestigungslöchern 270 verwendet
werden kann.
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Die
inneren Bereiche 262 werden in einer alternierenden Weise
zusammengesetzt, so dass sowohl die ersten Löcher 264 als auch
die zweiten Löcher 266 eines
ersten Stufenkettenglieds 230a sich außerhalb der ersten Löcher 264 und
der zweiten Löcher 266 der
benachbarten Stufenkettenglieder 230b befinden. Das heißt, die
zweiten Löcher 266 der
inneren Bereiche 262 eines ersten Stufenkettenglieds 230a sind
außerhalb
der ersten Löcher 264 der
inneren Bereiche 262 eines zweiten Stufenkettenglieds 230b positioniert.
Die zweiten Löcher 266 der
inneren Bereiche 262 des zweiten Stufenkettenglieds 230b sind
innerhalb der ersten Löcher 264 eines
dritten Stufenkettenglieds (nicht gezeigt) positioniert. Die zweiten
Löcher 266 der
inneren Bereiche 262 des dritten Stufenkettenglieds (nicht
gezeigt) sind außerhalb
der ersten Löcher 264 eines
vierten Stufenkettenglieds (nicht gezeigt) positioniert, usw.
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Wie
in 8B gezeigt, wird ein Befestigungselement 284 in
die ausgerichteten Löcher 264 einer
Verbindung und 266 einer benachbarten Verbindung eingeführt, um
die inneren Bereiche der Verbindungen aneinander zu befestigen.
Die Löcher 266 sind
größer als
die Löcher 264,
und Nadellager (nicht gezeigt) sind in die Löcher 266 pressgepasst,
was den Bedarf an Schmierung behebt. Das Befestigungselement 284 ist
in die Löcher 264 der
Stufenkettenglieder 230b und in die Nadellager in den Löchern 266 der
Stufenkettenglieder 230b pressgepasst. Die Nadellager rotieren
um das Befestigungselement 284. Eine Kappe 286 und
eine Stufenkettenrolle 288 sind an den gegenüber liegenden
Enden des Befestigungsmechanismus 284 befestigt, nachdem
das Befestigungselement 284 eingeführt ist.
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Wie
in den 8C bis 10 gezeigt,
ist ein äußerer Bereich 272 an
den inneren Bereichen jeder Verbindung befestigt. In diesem Beispiel
ist jeder äußere Bereich 272 aus
zwei Stücken
gebildet, obwohl mehr oder weniger Stücke verwendet werden können. Der äußere Bereich 272 weist
eine erste Seite 274 und eine zweite Seite 276 auf,
die an gegenüber liegenden
Seiten des korrespondierenden inneren Bereichs sind. Eine Bodenfläche 278 weist
eine Mehrzahl von Zähnen 232 auf
mit einem Profil, das mit der äußeren Oberfläche 34 des
Antriebselements 36 zusammenwirkt.
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Zusammengebaut,
wie in den 8D und 10 gezeigt,
ist die Mehrzahl von inneren Zähnen 268 der
inneren Bereiche verschachtelt in Gräben 271 an einer inneren
Seite der Bodenfläche 287 aufgenommen.
Die äußeren Bereiche 272 stellen
unabhängig
eine Zusammenwirkfläche
für das
Antriebselement 36 bereit, ohne die Zugbelastungen auf
der Verbindung aufzunehmen. Die inneren Bereiche nehmen die Zugbelastung
auf.
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Die
erfindungsgemäße Anordnung
ermöglicht
ein breites Stufenkettenglied 130, 230 und eine Grenzfläche eines
Antriebselements 36 (gezeigt in 10), ohne
ein unerwünscht
hohes Verbindungsgewicht zu haben. Vorzugsweise ist die Grenzfläche zwischen
den Stufenkettengliedern 130, 230 und dem Antriebselement 36 40
mm bis 100 mm. Am stärksten
bevorzugt ist die Grenzfläche
65 mm. Es besteht auch eine im Wesentlichen konstante Breite der
Zähne 132 und
ein im Wesentlichen konstanter Zwischenabstand über die Spanne zwischen benachbarten
Zähnen 132.
Die inneren Bereiche sind vorteilhafterweise schwererer Werkzeugstahl
in einem Beispiel, verglichen mit den äußeren Bereichen. Die inneren
Bereiche sind stark genug, um die Zugbelastungen aufzunehmen, während die äußeren Bereiche 272 für mehr Oberfläche für ein besseres Zusammenwirken
mit dem Antriebselement 36 sorgen. Die äußeren Bereiche 272 brauchen
jedoch keine Zugbelastungen aufzunehmen.
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Zurückkehrend
zu den 8C und 8D weisen
die Seiten 274 und 276 jedes äußeren Bereichs 272 eine
Mehrzahl von Befestigungslöchern 290 auf,
die mit den Befestigungslöchern 270 der
korrespondierenden inneren Bereich ausgerichtet sind. Ein Befestigungselement 282 ist
in die ausgerichteten Befestigungslöcher 270 und 290 eingeführt, um den äußeren Bereich 272 an
dem inneren Bereich zu befestigen. Im zusammengebauten Zustand kontaktiert
der äußere Bereich 272 eines
Stufenkettenglieds 230 nicht den äußeren Bereich 272 eines
benachbarten Stufenkettenglieds 230. Wie in 8E gezeigt, werden
die Befestigungselemente 282 in die ausgerichteten Befestigungslöcher 270 und 290 eingeführt und
auf 45° gedreht,
um eine Presspassung zu erzeugen.
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11 veranschaulicht
eines der Befestigungslöcher 290.
In dem veranschaulichten Beispiel ist jedes Befestigungsloch 270 und 290 im
Allgemeinen rechteckig geformt, und zumindest ein Teil der Befestigungselemente 282 hat
einen korrespondierenden Querschnitt. In dem veranschaulichten Beispiel
sind die Befestigungselemente 282 in die ausgerichteten
Befestigungslöcher 270 und 290 eingeführt und
bis zu 45° gedreht,
um eine Presspassung zu erzeugen. Es soll verstanden werden, dass
andere Formen der Befestigungslöcher 270 und 290 und Befestigungselemente 282 möglich sind.
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Zurückkehrend
zu 8D wird ein Befestigungselement 282 mit
einer Achse 252 in die ausgerichteten Löcher 270 und 290,
die am nächsten
zu den Stufenkettenrollen 288 sind, eingeführt. In
einem Beispiel haben die ausgerichteten Löcher 270 und 290 auch
einen im Allgemeinen rechteckigen Querschnitt, und das Befestigungselement 282 mit
der Achse 252 hat einen korrespondierenden Querschnitt.
Die Achse 252 wird in die ausgerichteten Befestigungslöcher 270 und 290 eingeführt und
bis auf 45° gedreht,
um eine Presspassung zu erzeugen, was die Achse 252 an
den Stufenkettengliedernn 230 befestigt.
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12A veranschaulicht eine Draufsicht eines Befestigungselements 282. 10 zeigt
das Befestigungselement 282, das in die ausgerichteten
Löcher 270 und 290 eines
Stufenkettenglieds 230 eingeführt ist. Jedes Befestigungselement 282 weist eine
Mehrzahl von Flanschen 292 auf, die beabstandet sind, um
Verbindungsbereiche zwischen ihnen aufzunehmen. In einem Beispiel
erstrecken sich die Flansche 292 kontinuierlich um die äußere Oberfläche des
Befestigungselements 282. Die Flansche 292 sind
an gegenüber
liegenden Seiten von Nuten 293 zwischen den Flanschen 292 positioniert.
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12B veranschaulicht eine Querschnittsendansicht
des Befestigungselements 282 aus 12A.
Wie gezeigt, sind die Ecken der Nuten 293 mehr abgerundet
als die Ecken der Flansche 292. Die Befestigungselemente 282 werden
vorzugsweise so eingeführt,
dass die Nuten 293a mit den Löchern 290 des äußeren Bereichs 272 ausgerichtet sind,
die Nuten 293b mit den Löchern 270 der außen liegenden
inneren Bereiche 262 der Stufenkettenglieder 230a ausgerichtet
sind, und die Nuten 293c mit den Löchern 270 der innen
liegenden inneren Verbindungen 262 der Stufenkettenglieder 230b ausgerichtet
sind.
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Wenn
alle Teile korrekt ausgerichtet sind, kann das Befestigungselement 282 um
seine Achse gedreht werden. Die Löcher 270 und 290 und
die außenseitige Geometrie
der Nuten 293 kooperieren vorzugsweise, um für eine Presspassung
zu sorgen, wenn das Befestigungselement 282 gedreht wird. Die
Flansche 292 sind so aufgebaut, dass sie durch die Löcher 270 und 290 während des
Einführens
passen und dann an korrespondierenden Oberflächen der Verbindungsbereiche
anliegen, sobald sie gedreht sind. Die Flansche 292 wirken
mit den inneren Bereichen 262 und den Seiten 274 und 276 des äußeren Bereichs 272 zusammen
und halten die gewünschte
laterale Beabstandung zwischen den Verbindungsbereichen aufrecht.
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Wie
in 8D zu sehen, stellt eine an dem inneren Bereich
befestigte Brückenhalterung 280 eine
Halterung für
die Brücke 49 während des
Betriebs des Beförderungssystems 20 ähnlich der
Brückenhalterung 180 aus 4 bereit.
Die Brückenhalterung 280 ist
vorzugsweise an einem inneren Bereich durch Verschweißen, Stifte
oder dergleichen befestigt.
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Eine
weitere beispielhafte Verbindungskonfiguration ist in 13 gezeigt.
Eine spritzgegossene Platte 295 mit Zähnen 294 ist an die
inneren Bereiche 262 geschnappt und durch ein Befestigungselement 296 befestigt.
Das Befestigungselement 296 kann eine Schraube, ein Stift
oder ein anderes bekanntes Befestigungsmittel sein. Die Platte 295 stellt
eine nicht-metallische Antriebselement-Eingriffsfläche an den
Verbindungen bereit. Durch Verwenden der Platte 295 aus
spritzgegossenen Zähnen 294 wird
Korrosion reduziert.
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Obwohl
in dem veranschaulichten Beispiel mehrere innere Bereiche bei jeder
Verbindung verwendet werden, kann auch ein innerer Bereich verwendet
werden. In ähnlicher
Weise können
mehr als zwei innere Bereiche für
jede Verbindung vorgesehen sein.
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Die
Stufenkettenglieder 130 und 230 der vorliegenden
Erfindung nehmen die Belastung der Stufen 24 auf und übertragen
die Belastung von dem Antriebselement 36 auf die Mehrzahl
von Stufenkettengliedern 130 und 230 über die
Mehrzahl von Zähnen 132 und 232.
Daher nehmen die Stufenkettenglieder 130 und 230 die
Belastung des Fahrgastbeförderungssystems 20 auf.
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Die äußeren Bereiche
können
eine Vielzahl von Formen annehmen, abhängig von dem gewählten Verfahren
zum Befestigen der inneren und äußeren Bereiche
aneinander. Fachleute werden mit Unterstützung dieser Beschreibung in
der Lage sein, das beste Bauteildesign auszuwählen, um ihren speziellen Anforderungen
gerecht zu werden.
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Es
gibt mehrere Vorteile der Stufenkettenglieder der vorliegenden Erfindung.
Die Zähne 32 sind
aus einem einzelnen integrierten Materialstück gebildet. Da die Breite
der Stufenkettenglieder größer ist
als im Stand der Technik, gibt es eine größere Kontaktoberfläche und
eine bessere Wechselwirkung zwischen den Stufenkettengliedern und
dem Antriebselement. Der Polyurethangürtel und die Lager reduzieren
den Bedarf an Schmierung. Die Stufenkettenglieder der vorliegenden
Erfindung vermeiden ein Verwinden unter der exzentrischen Belastung
und vermeiden ein Aufstellen unter Kompression. Außerdem weisen
die spritzgegossenen Stufenkettenglieder ein geringes Gewicht und
niedrige Kosten auf. Da das spritzgegossene Teil aus einem Stück gebildet
ist, gibt es keine sich zusammensetzende Zusammenbautoleranz, wie
dies bei den gestapelten, laminierten Blechen des Stands der Technik
der Fall war, und die Anzahl an Teilen ist reduziert. Das Material
der Biech-Stufenkettenglieder ist unempfindlich gegen Defekte, und
es gibt keine Probleme thermischer Expansion zwischen den Befestigungselementen
und den Stufenkettengliedern.
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Die
vorangehende Beschreibung ist lediglich exemplarisch für die Prinzipien
der Erfindung. Viele Modifikationen und Variationen sind im Lichte
der obigen Lehre möglich.
Es soll daher verstanden werden, dass die Erfindung innerhalb des
Umfangs der beigefügten
Ansprüche
anders ausgeführt
werden kann als durch die Verwendung der beispielhaften Ausführungsformen,
die spezifisch beschrieben wurden. Aus diesem Grund sollten die
nachfolgenden Ansprüche
studiert werden, um den wahren Umfang und Gehalt dieser Erfindung
zu bestimmen.