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Technisches
Gebiet
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf einen Seltenerdmetall-Magneten und auf ein Verfahren zu seiner
Herstellung.
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Technischer
Hintergrund
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Derzeit werden zwei Arten von Seltenerdmetall-Magneten,
ein Magnet auf Samarium/Kobalt-Basis und ein Magnet auf Neodym/Eisen/Bor-Basis
in großem
Umfang auf verschiedenen Gebieten verwendet. Der Magnet auf Neodym/Eisen/Bor-Basis
weist das höchste
magnetische Energieprodukt unter verschiedenen Arten von Magneten
auf und sein Preis ist verhältnismäßig niedrig,
sodass der Magnet auf Neodym/Eisen/Bor-Basis in verschiedenen elektronischen
Apparaturen in der Praxis verwendet wird.
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Der Magnet auf Neodym/Eisen/Bor-Basis
ist ein Magnet, der als eine Hauptphase Nd2Fe14B-Kristalle aufweist, und in einigen Fällen wird
der Magnet allgemeiner als "R-T-B-Magnet" bezeichnet. In der
vorliegenden Anmeldung steht R für
ein Element der Seltenen Erden (ein Seltenerdmetall) und/oder Y
(Yttrium), T steht hauptsächlich
für Fe
und ein Übergangsmetall,
dargestellt durch Ni und Co, und B steht für Bor. Ein Teil des B kann
durch ein Element, wie z.B. C, N, Al, Si und/oder P, ersetzt sein,
so dass in der vorliegenden Beschreibung dieses mindestens eine Element,
ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus B, C, N, Al, Si und P, mit der Abkürzung "Q" bezeichnet wird, und ein Seltenerdmetall-Magnet,
der als "Magnet
auf Neodym/Eisen/Bor-Basis" bezeichnet
wird, wird allgemein als "ein
R-T-Q-Seltenerdmetall-Magnet" bezeichnet. In dem
R-T-Q-Seltenerdmetall-Magneten stellen R2T14Q-Kristallkörner eine
Hauptphase dar.
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Ein Pulver aus einem Legierungsmaterial
für den
R-T-Q-Seltenerdmetall-Magneten wird häufig hergestellt nach einem
Verfahren, das umfasst eine erste Pulverisierungsstufe, in der das
Legierungsmaterial grob pulverisiert wird, und eine zweite Pulverisierungsstufe,
in der das Legierungsmaterial fein pulverisiert wird. So wird beispielsweise
in der ersten Pulverisierungsstufe das Legierungsmaterial grob pulverisiert
bis zu einer Teilchengröße von einigen
Hundert μm
oder weniger durch Wasserstoft-Dekrepitation. Danach wird in der zweiten
Pulverisierungsstufe das grob pulverisierte Legierungsmaterial (das
grob pulverisierte Pulver) fein pulverisiert bis zu einem durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von mehreren μm
unter Verwendung einer Strahlmühlen-Pulverisierungsvorrichtung
oder dgl.
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Es gibt zwei generelle Arten von
Verfahren zur Herstellung eines Legierungsmaterials für einen
Magneten. Das erste Verfahren ist ein Ingot (Barren bzw. Rohblock)-Gießverfahren,
bei dem eine geschmolzene Legierung einer vorgegebenen Zusammensetzung
in eine Gießform
eingeführt
und verhältnismäßig langsam abgekühlt wird.
Das zweite Verfahren ist ein schnelles Verfestigungsverfahren, dargestellt
durch ein Bandgießverfahren,
ein Schleudergießverfahren
oder dgl., bei dem eine geschmolzene Legierung einer vorgegebenen Zusammensetzung
mit einer Einzelwalzen-, Doppelwalzen-, rotierenden Scheiben-, rotierenden
Zylinder-Gießform
oder dgl. in Kontakt gebracht und schnell abgekühlt wird, sodass eine erstarrte
Legierung erhalten wird, die dünner
ist als ein Legierungsingot, der aus der geschmolzenen Legierung
hergestellt worden ist.
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Im Falle des schnellen Verfestigungsverfahrens
liegt die Abkühlungsgeschwindigkeit
der geschmolzenen Legierung in dem Bereich von beispielsweise nicht
weniger als 101°C/s bis nicht mehr als 104°C/s.
Die Dicke der abgeschreckten Legierung, die nach dem schnellen Erstarrungsverfahren
hergestellt worden ist, liegt in dem Bereich von nicht weniger als
0,03 mm bis nicht mehr als 10 mm. Bei der geschmolzenen Legierung wird
eine Oberfläche
derselben, die mit einer Kühlwalze
(einer Walzenkontaktfläche)
in Kontakt gebracht wird, nacheinander verfestigt. Auf diese Weise
wachsen Kristalle zu einer säulenförmigen Gestalt
(nadelförmigen Gestalt),
ausgehend von der Walzenkontaktoberfläche in Richtung der Dicke.
Als Ergebnis erhält
man eine schnell erstarrte Legierung mit einer feinen Kristallstruktur,
beispielsweise einer R2T14Q-Kristallphase,
die eine Größe der kurzen
Achse von nicht weniger als 3 μm
und nicht mehr als 10 μm
und eine Größe der langen
Achse von nicht weniger als 10 μm
und nicht mehr als 300 μm
aufweist, sowie eine R-reiche Phase (eine Phase, in der die Konzentration
des Seltenerdmetallelements R verhältnismäßig hoch ist), die in dispergierter
Form an der Korngrenze der R2T14Q-Kristallphase
vorliegt.
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Die R-reiche Phase ist eine nicht-magnetische
Phase, in der die Konzentration des Seltenerdmetallelements R verhältnismäßig hoch
ist, und deren Dicke (die der Breite des Korngrenzbereiches entspricht),
10 μm oder
weniger beträgt.
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Die schnell erstarrte Legierung wird
innerhalb einer verhältnismäßig kurzen
Zeit abgekühlt,
sodass die Struktur fein wird und die Kristallkorngröße gering
ist, verglichen mit einer Legierung (einer Ingot-Legierung), die
(der) durch Anwendung eines konventionellen Ingotgießverfahrens
(Formgießverfahrens)
hergestellt worden ist. Außerdem
ist die Größe des Korngrenzenbereiches
groß,
weil die Kristallkörner
fein dispergiert sind, und die R-reiche Phase weist eine verbesserte
Dispersion auf, weil die R-reiche Phase in dem Korngrenzbereich
dünn verteilt
ist, sodass der Sintergrad verbessert ist. Daher wird für den Fall,
dass ein R-T-Q-Seltenerdmetall-Sintermagnet mit verbesserten Eigenschaften
hergestellt werden soll, die schnell erstarrte Legierung als Ausgangsmaterial
(Werkstoff) verwendet.
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Für
den Fall, dass Wasserstoffgas in einer Seltenerdmetalllegierung
(insbesondere in einer abgeschreckten Legierung) eingeschlossen
ist und die grobe Pulverisierung durch Anwendung eines so genannten Wasserstoff-Pulverisierungsverfahrens durchgeführt wird
(in der vorliegenden Beschreibung wird ein solches Pulverisierungsverfahren
als "Wasserstoff-Dekrepitationsverfahren" bezeichnet), reagiert
eine an der Korngrenze angeordnete R-reiche Phase mit Wasserstoff
und dehnt sich aus, sodass Risse entstehen können in dem Abschnitt der R-reichen
Phase (in dem Korngrenzen-Abschnitt). Daher tritt häufig eine
R-reiche Phase in einer Kornoberfläche des Pulvers auf, das durch
Wasserstoffpulverisierung der Seltenerdmetalllegierung erhalten
wurde. Im Falle der schnell erstarrten Legierung wird die R-reiche
Phase feiner gemacht und die Dispergierbarkeit ist hoch, sodass
die R-reiche Phase insbesondere an der Oberfläche des Pulvers freigelegt
wird, das durch Wasserstoffpulverisierung erhalten wurde.
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Das vorstehend beschriebene Pulverisierungsverfahren
durch Anwendung der Wasserstoff-Dekrepitation ist in der US-Patentanmeldung
Nr. 09/503 738 beschrieben, auf deren Inhalt hier Bezug genommen
wird. Es handelt sich dabei um ein bekanntes Verfahren zur Erhöhung der
Koerzitivkraft eines solchen R-T-Q-Seltenerdmetall-Magneten, in
dem Dy, Tb und/oder Ho einen Teil des Seltenerdmetallelements R
ersetzt (ersetzen). In dieser Beschreibung wird mindestens ein Element,
ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus Dy, Tb und Ho, mit RH bezeichnet.
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Das Element RH,
das einem Legierungsmaterial für
einen R-T-Q-Seltenerdmetall-Magneten
zugesetzt wird, liegt jedoch nach dem schnellen Verfestigen einer
ge- schmolzenen Legierung nicht nur gleichförmig in einer R2T14Q-Phase als eine Hauptphase, sondern auch
in einer Korngrenzenphase vor. Das Element R, das in der Korngrenzenphase
vorliegt, führt
zu dem Problem, dass das Element RH nicht
zur Erhöhung
der Koerzitivkraft beiträgt.
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Ein weiteres Problem besteht darin,
dass durch das Vorhandensein einer Menge des Elements RH in dem
Korngrenzenbereich der Sintergrad beeinträchtigt (verschlechtert) wird.
Das Problem ist schwerwiegend, wenn der Mengenanteil des Elements
RH in dem Legierungsmaterial 1,5 Atom-%
oder mehr beträgt,
und das Problem ist bemerkenswert für den Fall, dass der Mengenanteil
2,0 Atom-% oder mehr beträgt.
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Der Korngrenzenphasenabschnitt der
schnell erstarrten Legierung wird leicht in ein superfeines Pulver (Teilchendurchmesser
1 μm oder
weniger) überführt durch
das Wasserstoff-Dekrepitationsverfahren und das Feinpulverisierungsverfahren.
Selbst wenn der Anteil nicht in ein feines Pulver überführt wird,
kann leicht eine freiliegende Pulveroberfläche erzeugt werden. Ein solches
superfeines Pulver kann leicht Probleme in Bezug auf die Oxidation
und die Entzündung
hervorrufen und das Sintern in nachteiliger Weise beeinflussen,
sodass das superfeine Pulver während
des Polymerisationsverfahrens entfernt wird. Das an der Oberfläche eines
Pulverkorns mit einem Teilchendurchmesser von 1 μm oder mehr freiliegende Seltenerdmetall
wird leicht oxidiert. Außerdem
wird das Element RH leicht oxidiert, verglichen
mit Nd und Pr, sodass das Element RH, das
in der Korngrenzenphase der Legierung vorliegt, ein stabiles Oxid
bildet und das Seltenerdmetall R als Hauptphase nicht ersetzt. Auf
diese Weise wird leicht ein segregierter Zustand in der Korngrenzenphase
aufrechterhalten.
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Wie vorstehend beschrieben, besteht
ein Problem darin, dass von dem Element RH in
der abgeschreckten Legierung der Teil, der in der Korngrenzenphase
vorliegt, nicht effektiv ausgenutzt wird zur Verbesserung der Koerzitivkraft.
Das Element RH ist ein Element der Seltenen
Erden und es ist teuer. Aus diesen Gründen ist es im Hinblick auf
die wirksame Ausnutzung der Ressourcen und die Herabsetzung der
Herstellungskosten dringend erforderlich, dass die oben genannte
Verschwendung vermieden wird.
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In der offengelegten japanischen
Patentpublikation Nr. 61-253 805 ist ein Verfahren beschrieben,
bei dem Dy in Form eines Oxids zugesetzt wird und das Dy in einer
Oberfläche
der Hauptphase während
des Sinterns dispergiert wird, sodass mit einer geringen Menge Dy
eine hohe Koerzitivkraft erzielt werden kann. Bei diesem Verfahren
verbleibt jedoch ein Dy-Oxid, das nicht zur Koerzitivkraft beiträgt, in der
Korngrenzenphasen, sodass die Verwendungsmenge an Dy nicht ausreichend
verringert werden kann.
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In der offengelegten japanischen
Patentpublikation Nr. 3-236 202 ist ein Verfahren beschrieben, bei dem
Sn zusätzlich
zu Dy zugegeben wird, sodass Dy, das in der Korngrenzenphase vorliegt,
in der Hauptphase konzentriert ist. Bei dem Verfahren tritt jedoch
das Problem auf, dass der vorhandene Anteil an Hauptphase verringert
wird durch die Anwesenheit von Sn, das nicht zu den magnetischen
Eigenschaften beiträgt,
wodurch die Sättigungsmagnetisierung
herabgesetzt wird. Außerdem
verbleibt Dy in der Korngrenzenphase in Form eines Oxids, sodass
der Effekt, dass Dy in der Hauptphase konzentriert ist, gering ist.
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Üblicherweise
wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem die Koerzitivkraft verbessert
wird durch Zugabe von Al, Cu, Cr, Ga, Nb, Mo, V oder dgl., ohne
dass irgendein schweres Element der Seltenen Erden, wie z.B. Dy,
Tb oder Ho, verwendet wird. Die Zugabe eines der Elemente führt jedoch
zur Entstehung einer Phase, die nicht zu den magnetischen Eigenschaften
beiträgt,
sodass das Problem besteht, dass die Sättigungsmagnetisierung verringert
wird oder die Magnetisierung der Hauptphase verringert wird.
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In der oftengelegten japanischen
Patentpublikation Nr. 5-33 076 ist ein Verfahren beschrieben, bei dem
die thermische Behandlung bei Temperaturen von nicht weniger als
400°C und
nicht höher
als 900°C
für einen
Legierungs-Gussblock durchgeführt
wird, sodass die Hauptphasen-Kristalle in einer spezifischen Richtung
ausgerichtet sind.
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In der offengelegten japanischen
Patentpublikation Nr. 8-264 363 ist ein Verfahren beschrieben, bei dem
nach der thermischen Behandlung bei Temperaturen von nicht weniger
als 800°C
und nicht höher
als 1100°C
einer Legierung, die nach einem Bandgießverfahren hergestellt worden
ist, die Kornverteilung nach der Pulverisierung verbessert wird,
sodass die magnetischen Eigenschaften verbessert werden. Wenn jedoch die
thermische Behandlung bei diesen Temperaturen durchgeführt wird,
geht die Feinstruktur, die ein Vorteil des Bandgießverfahrens
ist, verloren, sodass die Koerzitivkraft abnimmt für den Fall,
dass die Kornverteilung des Pulvers die gleiche ist. Es wird angenommen,
dass auch der Grad der Sinterung verschlechtert wird.
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In der offengelegten japanischen
Patentpublikation Nr. 10-36 949 ist ein Verfahren beschrieben, bei dem
dann, wenn eine geschmolzene Legierung nach dem Bandgießverfahren
abgekühlt
wird, die Abkühlungsgeschwindigkeit
auf 1°C/min
oder weniger begrenzt wird in dem Temperaturbereich, in dem die
Legierungstemperatur von 800 auf 600 °C abnimmt, um so eine langsame
Abkühlung
durchzuführen.
Bei diesem Verfahren nimmt der Anteil der Hauptphase zu und die
Restmagnetisierung des Sintermagneten wird verbessert. Eine Verbesserung
der Koerzitivkraft ist darin jedoch nicht angegeben.
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Bei den Versuchen der Erfinder wurde
gefunden, dass insbesondere dann, wenn eine schnell erstarrte Legierung
durch schnelles Verfestigen einer geschmolzenen Legierung hergestellt
wurde, ein großer
Anteil derselben in der Korngrenzenphase vorhanden war. Es wird
angenommen, dass das Phänomen
auftritt, weil das Verfahren zur Erstarrung (Verfestigung) der geschmolzenen
Legierung beendet ist, bevor der Element RH in
eine Gitterposition (Gitterstelle) des Seltenerdmetalls R in der
Hauptphase eingerückt
ist. Wenn daher das Wasserstoff Dekrepitationsverfahren durchgeführt wird,
bevor die schnell erstarrte Legierung, die nach dem Bandgießverfahren
oder dgl. hergestellt worden ist, fein pulverisiert worden ist,
geht eine Menge des Elements RH, das in
der Korngrenzenphase vorliegt, als Abfall verloren. Es besteht daher
das Problem, dass der Ausnutzungswirkungsgrad des Elements RH weiter abnimmt. Außerdem nimmt der Grad der Sinterung
ab, wenn das Element RH, das in der Legierung
in der Korngrenzenphase vorliegt, zunimmt, sodass es erforderlich
ist, die Sintertemperatur zu erhöhen.
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Die vorliegende Erfindung wurde entwickelt
im Hinblick auf den oben genannten Stand der Technik. Ein Hauptziel
der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen R-Fe-Q-Seltenerdmetall-Magneten
bereitzustellen, der eine wirksam verbesserte Koerzitivkraft aufweist,
während
gleichzeitig Dy, Tb und Ho wirksam ausgenutzt werden.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden
Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Herstellung eines Legierungsmaterials
für einen
R-Fe-Q-Seltenerdmetall-Magneten und ei nes Pulvers davon sowie ein
Verfahren zur Herstellung eines Sintermagneten unter Verwendung
des Legierungspulvers zur Verfügung
zu stellen.
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Beschreibung
der Erfindung
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Der erfindungsgemäße Seltenerdmetall-Permanentmagnet
ist ein Seltenerdmetall-Permanentmagnet,
der eine R2T14Q-Phase
(R steht für
ein Element der Seltenen Erden, T steht für ein Übergangsmetallelement und Q
steht für
mindestens ein Element, ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus B, C, N, Al, Si und P) als eine
Hauptphase enthält,
wobei das Seltenerdmetallelement mindestens eine Art eines Elements
RL, ausgewählt aus der Gruppe, die besteht
aus Nd und Pr, und mindestens eine Art eines Elements RH,
ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus Dy, Tb und Ho, enthält, wobei
das Element RH 10 Atom-% oder mehr der Gesamtmenge
des darin enthaltenen Elements der Seltenen Erden ausmacht und der
Molmengenanteil des Elements RH, der in
der R2T14Q-Phase
enthalten ist, größer ist
als der Molmengenanteil des Elements RH in
der Gesamtmenge des darin enthaltenen Elements der Seltenen Erden.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
beträgt
der Molmengenanteil des Elements RH, das
in der R2T14Q-Phase
enthalten ist, mehr als das 1,1-fache des Molmengenanteils des Elements
RH, das insgesamt in dem Element der Seltenen
Erden enthalten ist.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
beträgt
das Element der Seltenen Erden R 11 Atom-% oder mehr und 17 Atom-%
oder weniger der Gesamtmenge, das Übergangsmetallelement T beträgt 75 Atom-% oder
mehr und 84 Atom-% oder weniger der Gesamtmenge und das Element
Q beträgt
5 Atom-% oder mehr und 8 Atom-% oder weniger der Gesamtmenge.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
enthält
der Seltenerdmetallpermanentmagnet außerdem mindestens ein Zusatzelement
M, ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus Ti, V, Cr, Mn, Ni, Cu, Zn, Ga, Zr, Nb,
Mo, In, Sn, Hf, Ta, W und Pb.
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Das Legierungsmaterial für einen
erfindungsgemäßen R-T-Q-Seltenerdmetall-Permanentmagneten ist
ein Legierungsmaterial für
den R-T-Q-Seltenerdmetall-Permanentmagneten,
der eine R2T14Q-Phase
(R steht für
ein Element der Seltenen Erden, T steht für ein Übergangsmetallelement und Q
steht für
mindestens ein Element, ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus B, C, N, Al, Si und P) als eine
Hauptphase enthält, wobei
das Element der Seltenen Erden mindestens eine Art des Elements
RL, ausgewählt aus der Gruppe, die besteht
aus Nd und Pr, und mindestens eine Art des Elements RH,
ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus Dy, Tb und Ho, enthält, wobei
die R2T14Q-Phase
ein nadelförmiger
Kristall mit einer Größe ist,
der in Richtung der kurzen Achse eine Länge von nicht weniger als 3 μm und nicht
mehr als 10 μm
hat und eine Größe in Richtung
der langen Achse von nicht weniger als 10 μm und nicht mehr als 300 μm hat, wobei
das Element RH 10 Atom-% oder mehr der Gesamtmenge
des darin enthaltenen Elements der Seltenen Erden ausmacht, und
die Konzentration des Elements RH in der
R2T14Q-Phase höher ist
als die Konzentration des Elements RH in
anderen Phasen als der R2T14Q-Phase.
Das Legierungsmaterial enthält
vorzugsweise die R2T14Q-Phase
in einer Menge von 80 Vol.-% oder mehr.
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Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren ist
ein Verfahren zur Herstellung eines Legierungsmaterials für einen
R-T-Q Seltenerdmetall-Magneten, das umfasst: eine Stufe zur Herstellung
einer geschmolzenen Legierung aus einer R-T-Q-Seltenerdmetalllegierung (worin R steht
für ein
Element der Seltenen Erden, T steht für ein Übergangsmetallelement und Q
steht für
mindestens ein Element, ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus B, C, N, Al, Si und P), wobei das
Element der Seltenen Erden R mindestens eine Art des Elements RL, ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus Nd und Pr, und mindestens eine Art
des Elements RH, ausgewählt aus der Gruppe, die besteht
aus Dy, Tb und Ho, enthält;
eine Abkühlungsstufe
zum schnellen Verfestigen der geschmolzenen Legierung, wodurch eine
schnell erstarrte Legierung entsteht; und eine thermische Behandlungsstufe,
in der die abgeschreckte und erstarrte Legierung für eine Zeitspanne
von nicht weniger als 5 min und nicht länger als 12 h bei einer Temperatur
in dem Bereich von 400°C
oder höher
und niedriger als 800°C
gehalten wird.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
umfasst die Abkühlungsstufe
die Abkühlung
der geschmolzenen Legierung unter Verwendung einer rotierenden Kühlwalze.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
umfasst die Abkühlungsstufe
das Abkühlen
der geschmolzenen Legierung mit einer Abkühlungsgeschwindigkeit von nicht
weniger als 101°C/s und nicht mehr als 104°C/s.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
wird die Abkühlungsstufe
durch Anwendung eines Bandgießverfahrens
durchgeführt.
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Bei dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren
handelt es sich um ein Verfahren zur Herstellung eines Legierungsmaterialpulvers
für einen
R-T-Q-Seltenerdmetallmagneten, das die Stufen umfasst: Versprödung eines
Legierungsmaterials für
den Seltenerdmetallmagneten auf R-T-Q-Basis, der unter Anwendung des vorstehend
beschriebenen Herstellungsverfahrens durch Wasserstoff-Dekrepitation
hergestellt worden ist; und das Pulverisieren des versprödeten Legierungsmaterials
für den
Seltenerdmetallmagneten auf R-T-Q-Basis.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
wird in der Stufe der Pulverisierung des R-T-Q-Seltenerdmetallmagneten die Feinpulverisierung
des R-T-Q-Seltenerdmetallmagneten durchgeführt unter Verwendung eines
Hochgeschwindigkeitsstromes aus einem inerten Gas.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
wird die Konzentration des Sauerstoffs auf einen Wert von nicht
weniger als 0,05 Vol.-% und nicht höher als 3 Vol.-% eingestellt.
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Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren ist
ein Verfahren zur Herstellung eines Sintermagneten, das die Stufen
umfasst: Herstellung eines Presslings aus dem Legierungsmaterialpulver
für den R-T-Q-Seltenerdmetall-Magneten,
der nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren hergestellt worden
ist; und Sintern des Presslings.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
besteht das Legierungsmaterialpulver für den R-T-Q-Seltenerdmetall-Magneten
aus einer Vielzahl von Arten von Legierungsmaterialpulvern, die
unterschiedliche Gehalte des Seltenerdmetallelements R aufweisen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 stellt
ein schematisches Diagramm dar, das eine Struktur einer schnell
erstarrten Legierung (Legierung A) erläutert;
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2 stellt
ein schematisches Diagramm dar, das eine Struktur einer Ingot-Legierung
(Legierung B) erläutert;
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3 stellt
ein schematisches Diagramm dar, das eine Legierungsstruktur erläutert, die
entsteht, nachdem eine 1-stündige
thermische Behandlung bei 600°C
mit der abgeschreckten Legierung (Legierung A) in einer Ar-Atmosphäre durchgeführt worden
ist;
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4 stellt
ein Diagramm dar, das eine Legierungsstruktur erläutert, nachdem
eine 1-stündige
thermische Behandlung bei 600°C
mit der Ingot-Legierung (Legierung B) in einer Ar-Atmosphäre durchgeführt worden
ist;
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5 stellt
ein Diagramm dar, das eine Legierungsstruktur erläutert, nachdem
eine 1-stündige
thermische Behandlung bei 800°C
mit der abgeschreckten Legierung (Legierung A) in einer Ar-Atmosphäre durchgeführt worden
ist;
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6 stellt
ein Diagramm dar, das die Struktur eines Sintermagneten erläutert, der
aus einem Pulver der schnell erstarrten Legierung (Legierung A)
hergestellt wurde, das einer 1-stündigen Wärmebehandlung bei 600°C unterworfen
worden ist; und
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7 stellt
ein Diagramm dar, das die Struktur eines Sintermagneten als Vergleichsbeispiel
erläutert, der
aus dem Pulver der schnell erstarrten Legierung (Legierung A) hergestellt
worden ist, bei dem die 1-stündige
thermische Behandlung bei 600°C
weggelassen wurde.
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Beste Art der
Durchführung
der Erfindung
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Erfindungsgemäß wird zuerst eine geschmolzene
Legierung aus einer R-T-Q-Sel- tenerdmetalllegierung (R steht für ein Element
der Seltenen Erden, T steht für
ein Übergangsmetallelement
und Q steht für
mindestens ein Element, ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus B, C, N, Al, Si und P) hergestellt.
Die R-T-Q-Seltenerdmetalllegierung
enthält
als Element der Seltenen Erden R mindestens eine Art des Elements RL, ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht Nd und Pr, und mindestens eine Art des
Elements RH, ausgewählt aus der Gruppe, die besteht
aus Dy, Tb und Ho. Danach wird die geschmolzene Legierung mit der
vorstehend angegebenen Zusammensetzung schnell abgekühlt zur
Herstellung einer schnell erstarrten Legierung.
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Die Erfinder der vorliegenden Erfindung
haben gefunden, dass das in der Korngrenzenphase der schnell erstarrten
Legierung angeordnete Element RH in die
Hauptphase wandert durch Halten der schnell erstarrten Legierung
in einem Temperaturbereich von 400°C oder höher und weniger als 800°C für eine Zeitspanne
von nicht weniger als 5 min und nicht länger als 12 h, sodass das Element
RH sich in der Hauptphase konzentrieren
konnte, und darauf beruht die vorliegende Erfindung.
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Nach den von den Erfindern durchgeführten Versuchen
ist es, um das Element RH aus der Korngrenzenphase
in die Hauptphase innerhalb eines verhältnismäßig nied rigen Temperaturbereiches
von 400°C
oder höher
und weniger als 800°C
zu überführen, erforderlich,
dass die Struktur der schnell erstarrten Legierung fein ist. Es
ist bevorzugt, dass die schnell erstarrte Legierung, die eine solche
Feinstruktur hat, durch Abkühlen einer
geschmolzenen Legierung mit einer Geschwindigkeit von nicht weniger
als 101°C/s
und nicht höher
als 104°C/s
unter Anwendung eines Schnellverfestigungsverfahrens, wie z.B. eines
Bandgießverfahrens,
hergestellt wird. Besonders bevorzugt beträgt die Schnellverfestigungsgeschwindigkeit
102°C/s
oder mehr. Das Verfahren zur Herstellung einer abgeschreckten Legierung
durch Anwendung des Bandgießverfahrens
ist in dem US-Patent Nr. 5 383 978 beschrieben, auf dessen Inhalt
hier Bezug genommen wird.
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Früher hat man versucht, die thermische
Behandlung bei hohen Temperaturen für einen langen Zeitraum durchzuführen bei
einer Legierung, die nach dem Ingot-Gießverfahren hergestellt worden
ist, um so die Menge an unnötigem α-Fe, das
in der Legierung vorliegt, zu verringern. Eine Legierung, die nach
dem Schnellerstarrungsverfahren, beispielsweise nach dem Bandgießverfahren,
hergestellt worden ist, enthält
jedoch nahezu kein α-Fe,
sodass diese thermische Behandlung nicht erforderlich ist. Außerdem hat
die schnell erstarrte Legierung den Vorteil, dass die Kristallstruktur
fein ist, verglichen mit der Ingotlegierung. Es bestand daher die allgemeine
technische Auffassung, dass die thermische Behandlung, die eine
Vergröberung
der Kristallstruktur hervorrufen könnte, für eine schnell erstarrte Legierung
nicht bevorzugt ist.
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Die Erfinder waren jedoch frei von
dieser allgemeinen technischen Auffassung und fanden, dass durch eine
thermische Behandlung in einem geeigneten Temperaturbereich das
in dem Korngrenzenbereich vorliegende Element RH in
der Hauptphase konzentriert werden kann, um so die Koerzitivkraft
wirksam zu verbessern.
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Bei den von den Erfindern durchgeführten Versuchen
zur Verbesserung der Koerzitivkraft wurde gefunden, dass es extrem
wichtig ist, die Sauerstoff-Konzentration in der Atmosphäre zu kontrollieren,
in der die schnell erstarrte Legierung pulverisiert wurde. Insbesondere
dann, wenn das Wasserstoff-Dekrepitationsverfahren vor dem Feinpulverisierungsverfahren
durchgeführt
wird, wird das Feinpulverisierungsverfahren vorzugsweise in einem
inerten Gas durchgeführt,
weil der Korngrenzenphasenabschnitt leicht auf der Pulver-Oberfläche freigelegt
wird und die Sauerstoff-Konzentration in dem inerten Gas vorzugsweise
auf 1 Vol.-% oder weniger eingestellt wird. Wenn die Sauerstoff-Konzentration
in dem Atmosphärengas
so hoch wird, dass sie 1 Vol.-% übersteigt,
werden die Pulverkörner
während
des Feinpulverisierungsverfahrens oxidiert und ein Teil der Seltenerdmetallelemente
wird in unerwünschter
Weise verbraucht für
die Oxidbildung. Wenn eine Menge von Seltenerdmetalloxiden, die
nicht zu den magnetischen Eigenschaften beitragen, in dem Legierungsmaterialpulver
für den
Seltenerdmetallmagneten gebildet wird, nimmt der vorliegende Mengenanteil
der Kristallphase auf Basis von R2T14Q als Hauptphase ab, sodass die magnetischen
Eigenschaften beeinträchtigt
(verschlechtert) werden. Außerdem
wird in dem Korngrenzenbereich leicht ein Oxid des Elements RH gebildet, sodass die Konzentration des
Elements RH in der Hauptphase abnimmt.
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Diese Feinpulverisierung kann durchgeführt werden
unter Verwendung einer Pulverisierungsvorrichtung, wie z.B. einer
Strahlmühle,
einer Reibmühle
oder einer Kugelmühle.
Die Pulverisierung mittels einer Strahlmühle ist in der US-Patentanmeldung
Nr. 09/851 423 beschrieben, auf deren Inhalt hier Bezug genommen
wird.
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Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung näher
beschrieben.
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Zuerst wird eine geschmolzene Legierung
aus der R-T-Q-Seltenerdmetalllegierung hergestellt. Das Element
der Seltenen Erden R enthält
mindestens eine Art des Elements RL, ausgewählt aus
der Gruppe, die besteht aus Nd und Pr, und mindestens eine Art des
Elements RH, ausgewählt aus der Gruppe Dy, Tb und
Ho. Um einen ausreichenden Effekt in Bezug auf die Verbesserung
der Koerzitivkraft zu erzielen, wird der Molmengenanteil (die Molmenge)
des Elements RH in der Gesamtmenge des Seltenerdmetallelements
auf 10% oder mehr eingestellt.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
beträgt
der Gehalt des Seltenerdmetallelements R nicht weniger als 11 Atom-%
und nicht mehr als 17 Atom-% der Gesamtlegierung. Das Element RH, das zur Verbesserung der Koerzitivkraft
beiträgt,
liegt in einer Menge von 10 Atom-% oder mehr der Gesamtmenge des
Elements der Seltenen Erden R vor.
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Das Übergangsmetallelement T umfasst
Fe als eine Hauptkomponente (50 Atom-% oder mehr der Gesamtmenge
von T) und der restliche Anteil kann ein Übergangsmetallelement Co und/oder
Ni oder dgl. sein. Der Gehalt an dem Übergangsmetallelement T beträgt nicht
weniger als 75 Atom-% und nicht mehr als 84 Atom-% der gesamten
Legierung.
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Das Element Q enthält B als
eine Hauptkomponente und es kann mindestens ein Element, ausgewählt aus
der Gruppe, die besteht aus C, N, Al, Si und P, enthalten, welches
B (Bor) in einer Nd2Fe14B-Kristallstruktur des
tetragonalen Systems ersetzen kann. Der Gehalt an dem Element Q
beträgt
nicht weniger als 5 Atom-% und nicht mehr als 8 Atom-% der gesamten
Legierung.
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Zu der Legierung kann zusätzlich zu
den oben genannten Hauptelementen mindestens ein Zusatzelement M,
ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus Ti, V, Cr, Mn, Ni, Cu, Zn, Ga, Zr,
Nb, Mo, In, Sn, Hf, Ta, W und Pb, zugegeben werden.
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Die geschmolzene Legierung aus dem
Legierungsmaterial, das die oben genannte Zusammensetzung hat, wird
mit einer Oberfläche
einer Kühlwalze
einer Bandgießvorrichtung
in Kontakt gebracht, um auf diese Weise die geschmolzene Legierung
schnell erstarren zu lassen. Ein bevorzugter Bereich der Rotationsgeschwindigkeit
(der Oberflächenumfangsgeschwindigkeit)
der Kühlwalze
beträgt
nicht weniger als 0,3 m/s und nicht mehr als 10 m/s. Die geschmolzene
Legierung kann daher mit einer Abkühlungsgeschwindigkeit von nicht
weniger als 101°C/s und nicht höher als
104°C/s
abgeschreckt werden.
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In der schnell erstarrten Legierung
(der Bandguss-Legierung), die auf die vorstehend beschriebene Weise
hergestellt worden ist, wird als eine Hauptphase eine R2T14Q-Phase
gebildet (R steht für
ein Element der Seltenen Erden, T steht für ein Übergangsmetallelement und Q
steht für
mindestens ein Element, ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus B, C, N, Al, Si und P). Die R2T14Q-Phase ist ein
nadelförmiger
Kristall mit einer Größe in Richtung
der kurzen Achse von nicht weniger als 3 μm und nicht mehr als 10 μm und mit einer
Größe in Richtung
der langen Achse von nicht weniger als 10 μm und nicht mehr als 300 μm. In dem Zustand
unmittelbar nach der schnellen Erstarrung (im gegossenen Zustand)
hat die Konzentration des Elements RH in
der R2T14Q-Phase
im Wesentlichen den gleichen Wert wie die Konzentration des Elements
RH in den anderen Phasen als der R2T14Q-Phase (beispielsweise
als Korngrenzenphase).
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Danach wird bei der schnell erstarrten
Legierung, die unter Anwendung des Bandgießverfahrens hergestellt worden
ist, eine thermische Behandlung durchgeführt, bei der die Legierung
bei Temperaturen in dem Bereich von 400 °C oder höher und weniger als 800 °C für eine Zeitspanne
von nicht weniger als 5 min und nicht länger als 12 h gehalten wird.
Ein bevorzugter Temperaturbereich für die thermische Behandlung
beträgt nicht
weniger als 400 °C
und nicht mehr als 700 °C
und ein besonders bevorzugter Temperaturbereich beträgt nicht
weniger als 500 °C
und nicht mehr als 650 °C.
Die thermische Behandlung wird vorzugsweise in der Weise durchgeführt, dass
das Legierungsmaterial, das einmal auf eine Temperatur abgekühlt worden
ist, bei der eine Dispersion des Elements nicht auftritt (beispielsweise
bei etwa 300 °C),
erneut erhitzt wird in einem anderen Ofen als in der Schnellerstarrungsvorrichtung.
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Durch die vorstehend beschriebene
thermische Behandlung wird das Element RH,
das in der Korngrenzenphase vorliegt, in die R2T14Q-Phase als Hauptphase überführt und in der R2T14Q-Phase konzentriert. Als Folge davon ist
in der erhaltenen Legierung die Konzentration des Elements RH in der R2T14Q-Phase höher als die Konzentration des
Elements RH in anderen Phasen als der R2T14Q-Phase.
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Anschließend wird die Legierung nach
der thermischen Behandlung durch Anwendung einer Wasserstoff-Dekrepitation
versprödet.
Danach wird die Legierung zu einem feinen Pulver pulverisiert unter
Anwendung einer Pulverisierungsvorrichtung, beispielsweise einer
Strahlmühle.
Die durchschnittliche Teilchengröße (FSSS-Teilchengröße) des
erhaltenen Pulvers vom trockenen Typ beträgt etwa 3,0 bis 4,0 μm. In der
Strahlmühle
wird das Legierungsmaterial unter Anwendung eines Hochgeschwindigkeitsstromes
eines Inertgases, in den eine vorgegebene Menge Sauerstoff eingeführt wird,
pulverisiert. Die Sauerstoff-Konzentration in dem Inertgas wird
vorzugsweise auf 1 Vol.-% oder weniger eingestellt. Besonders bevorzugt
beträgt
die Sauerstoff-Konzentration 0,1 Vol.-% oder weniger.
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Erfindungsgemäß ist der Grund, warum die
Sauerstoff Konzentration in der Atmosphäre für die Pulverisierung beschränkt ist,
der, dass das aus der Korngrenzenphase in die Hauptphase überführte Element
RH sich nicht wieder in den Korngrenzenphasen-Bereich
zurück
bewegt oder dort durch Oxidation abgeschieden wird. Wenn eine Menge
Sauerstoff in dem Pulver enthalten ist, besteht die Gefahr, dass
sich das Element der Seltenen Erden RH,
wie z.B. Dy, Tb und Ho, mit Sauerstoff verbindet unter Bildung eines
stabilen Oxids. In der erfindungsgemäß verwendeten Legierungsstruktur
ist der Sauerstoff mehr in der Korngrenzenphase als in der Hauptphase
verteilt. Es wird daher angenommen, dass das Element RH in
der Hauptphase wieder auf die Korngrenzenphase dispergiert und für die Oxidbildung
verbraucht wird. Wenn das Element RH aus
der Hauptphase herauswandert, kann keine ausreichende Verbesserung
der Koerzitivkraft erzielt werden, sodass es in dem Pulverisierungsverfahren
und in dem Sinterverfahren, das weiter unten beschrieben wird, erwünscht ist,
dass die Oxidation des Pulvers in gleicher Weise unterdrückt wird.
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Anschließend wird unter Verwendung
einer Pulverpress-Vorrichtung das Pulver in einem gerichteten Magnetfeld
gepresst, um es in eine gewünschte
Gestalt zu bringen. Der so erhaltene Pulverpressling wird in einer
Inertgas-Atmosphäre
bei nicht weniger als 10–4 Pa und nicht mehr
als 106 Pa gesintert. Es ist wünschenswert,
dass das Sinterverfahren in der Atmosphäre durchgeführt wird, in der die Sauerstoff-Konzentration auf einen
vorgegebenen Wert oder weniger begrenzt ist, sodass die in einem
Sinterkörper
(einem Sintermagneten) enthaltene Sauerstoff-Konzentration 0,3 Mol-%
oder weniger beträgt.
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Ausführungsformen
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Zuerst wird eine geschmolzene Legierung
mit der Zusammensetzung 22% Nd – 10%
Dy – 0,25%
Al – 0,05%
Cu – 1,0%
B, Rest Fe, angegeben in Massenprozent, durch Anwendung eines Bandgießverfahrens schnell
verfestigt (erstarren gelassen) zur Herstellung einer abgeschreckten
und verfestigten Legierung mit der oben angegebenen Zusammensetzung
(Legierung A). Als Vergleichsbeispiel wurde eine Legierung (Legierung
B) unter Anwendung eines Ingot-Verfahrens hergestellt.
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Die 1 und 2 stellen schematische Diagramme
dar, welche die jeweiligen Strukturen der Legierung A und der Legierung
B zeigen. In den beiliegenden Figuren ist Dy schematisch in Form
von Punkten dargestellt. Wie in der 1 dargestellt,
liegt in der Legierung A Dy gleichförmig in der Hauptphase und
in der Korngrenzenphase vor. Wie aus dem Vergleich zwischen den 1 und 2 ersichtlich, ist die Menge an Dy, die in
der Korngrenzenphase vorliegt, größer in der Legierung A als
in der Legierung B.
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Danach wurde bei den Legierungen
A und B eine 1-stündige
thermische Behandlung bei 600 °C
in einer Ar-Atmosphäre
durchgeführt.
Die Strukturen der Legierungen vor und nach der thermischen Behandlung sind
in den 3 und 4 jeweils dargestellt. Wie
aus den 3 und 4 ersichtlich, war in der
Legierung A die Konzentration von Dy, das in der Korngrenzenphase
vorlag, vermindert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Dy, das in der
Korngrenzenphase vorlag, durch die thermische Behandlung in die
Hauptphase überführt wurde
und sich in der Hauptphase konzentrierte.
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Zu Vergleichszwecken wurde bei der
Legierung A eine 1-stündige
thermische Behandlung bei 800°C in
einer Ar-Atmosphäre
durchgeführt.
In diesem Fall wanderte Dy, wie aus der 5 ersichtlich, von der Korngrenzenphase
in die Hauptphase und konzentrierte sich in der Hauptphase. Die
Größe der Kristallkörner, welche
die Hauptphase darstellen, ist jedoch bis zu einem gewissen Grade
erhöht.
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Dann wurde nach der Wasserstoff-Dekrepitation
(einer groben Pulverisierung) der Legierungen eine Feinpulverisierung
in einem Luftstrom unter Verwendung einer Strahlmühle durchgeführt, um
so ein Legierungspulver herzustellen. Die Pulverisierungsatmosphäre in der
Strahlmühle
war ein Stickstoffgas und die Sauerstoff-Konzentration in der Pulverisierungsatmosphäre wurde
auf 0,1 Vol.-% oder weniger eingestellt. Danach wurde mit einer
Pulverpress-Vorrichtung das Legierungspulver gepresst und in einem
gerichteten Magnetfeld verdichtet zur Herstellung eines Presslings
aus dem Legierungspulver. Anschließend wurde der Pulver-Pressling
einer Vakuumsinterung und einer Alterungsbehandlung unterzogen zur
Herstellung eines Sintermagneten.
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Die 6 zeigt
die Struktur eines Sintermagneten, der aus dem Pulver der Legierung
A hergestellt wurde. Wie aus der 6 ersichtlich,
ist Dy noch in der Hauptphase konzentriert.
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Andererseits ist in der 7 als Vergleichsbeispiel
die Struktur eines Sintermagneten dargestellt, der aus der Legierung
A hergestellt wurde, wobei die 1-stündige thermische Behandlung
bei 600°C
weggelassen wurde. Wie aus 7 ersichtlich,
hat sich in der Korngrenzenphase eine Oxid gebildet. In dem Oxid
liegt eine relativ große
Menge von oxidiertem Dy vor, sodass die Dy-Konzentration in der
Hauptphase vermindert ist.
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Die Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung
(in Massen-%) der Legierung in den nachfolgenden jeweiligen Stufen
in Bezug auf die jeweiligen Elemente, die in der Legierung A enthalten
sind, die einer 1-stündigen thermischen
Behandlung bei 600°C
unterworfen wurde:
- – Legierungsmaterial vor der
Wasserstoff-Dekrepitation
- – Legierungspulver
unmittelbar nach der Feinpulverisierung mittels einer Strahlmühle
- – Sinterkörper nach
Beendigung des Sinterns.
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Aus der Tabelle 1 geht hervor, dass
der Mengenanteil von Dy unter den Bedingungen nach der Feinpulverisierung
und nach der Sinterung erhöht
ist im Vergleich zu dem Mengenanteil vor der Pulverisierung. Dies
bedeutet folgendes: da die Korngrenzenphase des Legierungsmaterials
aus dem Pulver in Form von ultrafeinen Pulverteilchen während des
Feinpulverisierungsverfahrens entfernt worden ist, ist ein Teil
des Nd und Pr, die in der Korngrenzenphase angeordnet waren, eliminiert.
Dagegen ist Dy, das in der Hauptphase konzentriert war, von dieser
Eliminierung aus der Korngrenzenphase ausgenommen, sodass sein Gehalt
relativ erhöht
ist.
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Die magnetischen Eigenschaften des
in der Tabelle 1 angegebenen Sinterkörpers sind in der Tabelle 2
dargestellt.
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Der Mengenanteil des Elements der
Seltenen Erden in der Hauptphase in dem Sinterkörper und der Mengenanteil des
Elementes der Seltenen Erden in dem gesamten Sinterkörper sind
in der Tabelle 3 angegeben.
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In dem Seltenerdmetallelement, das
in der Hauptphase enthalten ist, wird der molare Anteil von Dy als Nm bezeichnet und der molare Anteil von Dy
in dem Seltenerdmetallelement, das in dem gesamten Sinterkörper enthalten
ist, wird mit Nt bezeichnet. In dem in der
Tabelle 3 angegebenen Beispiel beträgt das Verhältnis Nm/Nt 1,17 und daraus ist zu ersehen, dass Dy
in der Hauptphase konzentriert ist. Es ist bevorzugt, dass das Verhältnis Nm/Nt 1,15 oder mehr
beträgt.
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Der Molmengenanteil von Dy in der
Hauptphase (Nm) ist ein Wert, der erhalten
wird durch quantitative Analyse mittels EPMA. Der Molmengenanteil
von Dy in dem gesamten Sintermagneten (Nt)
ist ein Wert, der durch chemische Analyse erhalten wird.
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Die nachstehende Tabelle 4 zeigt
für die
Legierung A, die keiner 1-stündigen
thermischen Behandlung bei 600°C
unterworfen wurde (Vergleichsbeispiel), die Zusammensetzungsverhältnisse
(Massen-%) der Legierung in den folgenden jeweiligen Stufen:
- Legierungsmaterial vor der Wasserstoff-Dekrepitation
- – Legierungspulver
unmittelbar nach der Feinpulverisierung mittels einer Strahlmühle
- – Sinterkörper nach
Beendigung des Sinterns.
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Wie aus der Tabelle 4 ersichtlich,
ist nach der Pulverisierung der Zusammensetzungsanteil von Dy vermindert
im Vergleich zu dem Zusammensetzungsanteil in dem Legierungsmaterial.
Der Grund dafür
ist, wie angenommen wird, folgender: da die thermische Behandlung
weggelassen wurde, wird das Dy, das in der Korngrenzenphase verbleibt,
zu ultrafeinen Pulverteilchen gemacht und aus dem Pulver entfernt
mittels der Wasserstoff-Dekrepitation und der Feinpulverisierung.
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Die magnetischen Eigenschaften des
in der Tabelle 4 angegebenen Sinterkörpers sind in der Tabelle 5
dargestellt.
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Aus der Tabelle 5 ist zu ersehen,
dass die magnetischen Eigenschaften (insbesondere die Koerzitivkraft)
des Vergleichsbeispiels schlechter sind als die magnetischen Eigenschaften,
wie sie in der Tabelle 2 angegeben sind.
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Der Mengenanteil des Elements der
Seltenen Erden in der Hauptphase in dem Sinterkörper (in dem Vergleichsbeispiel)
und der Mengenanteil des Elements der Seltenen Erden in dem gesamten
Sinterkörper sind
in der Tabelle 6 angegeben.
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Aus der Tabelle 6 ist zu ersehen,
dass das Verhältnis
Nm/Nt kleiner als
1,1 ist und es wurde gefunden, dass Dy nicht in einem Zustand vorliegt,
in dem Dy in der Hauptphase konzentriert ist. Um sagen zu können, dass
Dy in der Hauptphase konzentriert ist, ist es erforderlich, dass
Nm/Nt 1,1 oder mehr
beträgt.
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Alle oben genannten Ergebnisse konnten
für den
Fall erhalten werden, dass nach der Pulverisierung mittels einer
Strahlmühle
unter Verwendung eines Inertgasstromes mit einer auf einen Wert
von 0,1 Vol.-% oder weniger eingestellten Sauerstoff Konzentration
das Sintern sofort in einer Umgebung durchgeführt wird, in der die Oxidation
des Pulvers so weit wie möglich
unterdrückt
wird.
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In einem Vergleichsbeispiel wurde
das Pulver nach der Feinpulverisierung mit einer Strahlmühle 30 min
lang an der Luft liegen gelassen und die Press- und Sinterverfahren
wurden durchgeführt.
Die Messungen, welche die gleichen waren wie vorstehend beschriebenen,
wurden für
das Vergleichsbeispiel durchgeführt.
Die Ergebnisse sind nachstehend angegeben.
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Die nachfolgende Tabelle 7 zeigt
für die
jeweiligen Elemente, die in der Legierung A enthalten sind, mit der
eine 1-stündige
thermische Behandlung bei 600 °C
durchgeführt
wurde, die Zusammensetzungsverhältnisse
(Massen-%) der Legierung in den jeweiligen folgenden Stufen an:
- – Legierungspulver
nach dem Liegenlassen an der Luft
- – Sinterkörper nach
Beendigung des Sinterverfahrens.
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Aus der Tabelle 7 ist zu ersehen,
dass der Sauerstoffanteil verdoppelt ist im Vergleich zu dem weiter oben
beschriebenen Fall. Die magnetischen Eigenschaften des in der Tabelle
7 dargestellten Sinterkörpers sind
in der Tabelle 8 angegeben.
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Wie aus der Tabelle 8 ersichtlich,
sind die magnetischen Eigenschaften beeinträchtigt (verschlechtert) im
Vergleich zu denjenigen des vorstehend beschriebenen Beispiels.
Der Mengenanteil des Elements der Seltenen Erden in der Hauptphase
in dem Sinterkörper
und der Mengenanteil des Elements der Seltenen Erden in der Gesamtmenge
des Sinterkörpers
sind in der Tabelle 9 angegeben.
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Aus der Tabelle 9 ist ersichtlich,
dass der Molmengenanteil (Nm) von Dy, das
in dem Element der Seltenen Erden in der Hauptphase enthalten ist,
im Wesentlichen gleich dem Molmengenanteil (Nt)
von Dy ist, der in dem Element der Seltenen Erden in dem gesamten
Sintermagneten enthalten ist. Aus dem Ergebnis ist zu ersehen, dass
der Sauerstoff, der an die Oberfläche der Pulverteilchen gebunden
ist, sich an der Korngrenze beim Sintern mit Dy verbindet, um so
die Funktion des Dispergierens von Dy aus der Hauptphase in die
Korngrenzenphase durchzuführen.
Deshalb ist selbst für
den Fall, dass Dy durch die thermische Behandlung in der Hauptphase
konzentriert ist, dann, wenn die Oxidation von Dy in dem Wasserstoff-Dekrepitations-Verfahren und
in dem Feinpulverisierungsverfahren fortschreitet, die Dy-Konzentration
in der Hauptphase in nachteiliger Weise vermindert. Die Verminderung
der Dy-Konzentration in der Hauptphase tritt auch für den Fall
auf, dass die Feinpulverisierung in einer Atmosphäre durchgeführt wird,
in der die Sauerstoff-Konzentration in einer nicht geeigneten Weise
kontrolliert (gesteuert) wird.
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Erfindungsgemäß wird, wie vorstehend angegeben,
die Sauerstoff-Konzentration in dem Feinpulverisierungsverfahren
auf einen geeigneten Bereich eingestellt, sodass die Dispersion
von Dy in die Korngrenze unterdrückt
wird, wodurch eine Verbesserung der Koerzitivkraft auf wirksame
Weise erzielt werden kann.
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Industrielle
Anwendbarkeit
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Erfindungsgemäß wird unter den schweren Elementen
der Seltenen Erden RH, wie z.B. Dy, das
zum Zwecke der Verbesserung der Koerzitivkraft zugegeben worden
ist, das Element RH, das in dem Korngrenzenabschnitt
angeordnet ist, in der Hauptphase konzentriert durch eine thermische
Behandlung bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen und die erneute Verteilung
in der Korngrenzenphase als Folge der Oxidation des Elements RH wird unterdrückt, sodass das schwere Element
der Seltenen Erden RH, das selten ist, wirksam ausgenutzt
werden kann, ohne dass Abfälle
entstehen und die Koerzitivkraft wirksam verbessert werden kann.
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Zusammenfassung
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In einem Seltenerdmetallmagneten
wird ein zugesetztes schweres Element der Seltenen Erden RH, wie z.B. Dy, auf wirksame Weise ausgenutzt,
ohne dass ein Abfall (eine Verschwendung) entsteht, um so die Koerzitivkraft
auf wirksame Weise zu verbessern. Zuerst wird eine geschmolzene
Legierung aus einem Legierungsmaterial für einen R-T-Q-Seltenerdmetallmagneten
(worin R für
ein Element der Seltenen Erden, T für ein Übergangsmetallelement und Q
für mindestens
ein Element, ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus B, C, N, Al, Si und P, stehen) hergestellt,
wobei das Element der Seltenen Erden R mindestens eine Art des Elements
RL, ausgewählt aus der Gruppe, die besteht
aus Nd und Pr, und mindestens eine Art des Elements RH,
ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht Dy, Tb und Ho, enthält. Die geschmolzene Legierung
wird abgeschreckt zur Herstellung einer schnell erstarrten Legierung.
Danach wird eine thermische Behandlung durchgeführt, bei der die schnell erstarrte
Legierung in einem Temperaturbereich von 400°C oder höher und von weniger als 800°C für eine Zeitspanne
von nicht weniger als 5 min und nicht länger als 12 h gehalten wird.
Durch die thermische Behandlung kann das Element RH aus
der Korngrenzenphase in die Hauptphase wandern, wodurch die Koerzitivkraft
erhöht
wird.