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DE1029501B - Waermeregler - Google Patents

Waermeregler

Info

Publication number
DE1029501B
DE1029501B DEW8437A DEW0008437A DE1029501B DE 1029501 B DE1029501 B DE 1029501B DE W8437 A DEW8437 A DE W8437A DE W0008437 A DEW0008437 A DE W0008437A DE 1029501 B DE1029501 B DE 1029501B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thermostat
bimetal
heat regulator
mechanically
french patent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW8437A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Deutschland GmbH
Original Assignee
Wella GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wella GmbH filed Critical Wella GmbH
Priority to DEW8437A priority Critical patent/DE1029501B/de
Publication of DE1029501B publication Critical patent/DE1029501B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/32Thermally-sensitive members
    • H01H37/52Thermally-sensitive members actuated due to deflection of bimetallic element

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

DEUTSCHES
BIBLIOTHEK DES DEUTSCHEN PATENTAMTES
Es sind Trockenhauben bekannt, bei denen der Wärmeregler aus einem einfachen Thermostaten besteht. Diese Wärmeregler haben bisher nicht befriedigt, insbesondere weil beim Zu- oder Abschalten der Heizelemente durch den Thermostaten sofort ein starker Anstieg bzw. Abfall der Temperatur des Luftstromes einsetzt, was von der zu behandelnden Person am nassen Kopf als sehr unangenehm empfunden wird.
Die Erfindung schafft hier Abhilfe, indem von einem bekannten Wärmeregler Gebrauch gemacht wird, der in schneller, im wesentlichen konstanter Impulsfolge mit durch mechanische Einstellung veränderbarer Impulsbreite den Strom für die Heizelemente zu- und abschaltet. Es wird hierbei ein *5 Bimetallthermostat verwendet, der in bekannter Weise vom Heizstrom durchflossen wird. Die bekannten Thermostaten sind aber bei den hier vorliegenden besonders schwierigen Bedingungen einer schnellen Schaltfolge nicht ohne weiteres anwendbar, weil die zu erwärmenden bzw. abzukühlenden Bimetallmassen zu groß sind und die Trägheit des ganzen Systems damit ebenfalls zu groß wird.
Nach der Erfindung hat daher der Thermostat einen aus mehreren mechanisch parallel und elektrisch in Serie geschalteten Bimetallstreifen bestehenden Bimetallkörper, der einen an seinem einen Ende isoliert befestigten ersten Schenkel zur Kontaktbetätigung mechanisch mit einem anderen Ende des Bimetallkörpers ebenfalls isoliert befestigten, gleichzeitig die Lagerung des Thermostaten aufweisenden zweiten der Justierung dienenden Schenkel verbindet.
Auf diese Weise wird ein genügend hoher elektrischer Widerstand erreicht, der bei den normalerweise vorkommenden Strömen zwischen 3 bis 10 Amp. eine genügende Erwärmung des Bimetallkörpers zur Erzeugung des Schaltrhythmus gewährleistet. Andererseits liegen diese einzelnen Bimetallstreifen mechanisch parallel, so daß sie ein genügend großes Drehmoment für die Auslösung der Stromkontakte erzeugen. An Stelle von normalen offenen Schaltkontakten oder Ouecksilberschaltröhren können auch sogenannte quecksilberfreie Vakuumschalter verwendet werden, weil diese wegen ihrer besonderen Eigenart der hohen Schaltfolge besser gewachsen sind und keiner Verstaubung unterliegen, die in Trockenhauben wegen des Windwirbels auch bei sorgfältiger Abschirmung offener Kontakte für diese eine beachtliche Gefahr darstellt. Auch eignen sich solche Vakuumschalter besser für Gleichstrom. Die für die Betätigung der Kontakte dieser Vakuumschalter notwendige Kraft wird in an sich bekannter Weise durch einen Permanentmagneten weitgehend kompensiert, Wärmeregler
Anmelder:
Wella Aktiengesellschaft,
Darmstadt, Gerauer Allee 65
Rudolf Weber, Darmstadt,
ist als Erfinder genannt worden
so daß der Bimetallkörper fast leistungslos den Vakuumschalter betätigen kann. Auf diese Weise wird die Trägheit des ganzen Systems ganz außerordentlich vermindert und damit eine schnelle Schaltfolge gewährleistet, was gerade bei Trockenhauben für eine befriedigende Wärmeregulierung ein unbedingtes Erfordernis ist.
Die erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet nun in folgender Weise: Ist durch entsprechende an sich bekannte mechanische Vorspannung des Bimetallkörpers beispielsweise der Wärmeregler auf »kalt« gestellt, so erfolgen trotzdem regelmäßige Impulse durch den kurzzeitig eintretenden Kontaktschluß. Diese Einschaltimpulse sind jedoch im Vergleich zu den Ausschaltimpulsen außerordentlich klein. Die Heizspiralen der Trockenhaube enthalten darum auch nur ganz kurzzeitig Strom und erwärmen dadurch die Luft nur unmerklich. Im entgegengesetzten Fall, wenn also der Wärmeregler auf »heiß« gestellt ist. erfolgen die Einschaltpausen sehr lange, während die Ausschaltpausen nur ganz kurz sind. Der Rhythmus der Schaltfolge bleibt aber im wesentlichen gleich und ist eine charakteristische Konstante des Reglersystems an sich. Es ist klar, daß bei jeder anderen Stellung des Wärmereglers zwischen »heiß« und »kalt« Einschalt- und Ausschaltzeiten entsprechende Zwischenwerte annehmen. So ist mit Hilfe der Erfindung eine stufenlose Regelung eines Luftstromes zwischen allen Werten möglich. Der Thermostat kann durch mechanische Mittel, wie z. B. einen Bowdenzug oder eine Torsionswelle oder elektromagnetisch, ferneingestellt werden.
Ein Ausführungsbeispiel zeigt die Zeichnung, und zwar zeigt
Abb. 1 eine Gesamtanordnung,
Abb. 2 eine besonders vorteilhafte Form der Unterteilung des Bimetallkörpers.
Nach Abb. 1 besteht der Thermostat aus einem Bimetallkörper la bis Id, an dem Schenkel 2 und 3
809 509/352
befestigt sind; an dem freien Ende des Schenkels 2 ist ein Stab 4 zum Steuern eines Schalters angeordnet; an Stelle des Stabes 4 kann auch eine Nockenscheibe vorgesehen werden. Die Stellschraube 5 dient zum Justieren bzw. zum Einstellen der Temperatur. Parallel zu der Stellschraube 5 ist eine Rückzugfeder 6 angeordnet. Da die Bewegung des Stabes 4 eine schleichende ist, die zur Betätigung der Schaltzunge 7 des Hochvakuumschalters 8 mit Anschlüssen 15 nicht ausreichen würde, ist noch in an sich bekannter Weise ein Dauermagnet 9 angeordnet worden, der auf einen entsprechenden Anker 16, der an dem Hebel 2 befestigt ist, wirkt und durch seine magnetischen Kraftlinien eine zusätzliche Kraft auf die Schaltvorgänge ausübt. Der Bimetallkörper 1 α bis Id, der in dem Warmluftstrom der Trockenhaube angeordnet ist, wird noch von dem Heizstrom der Trockenhaube durchflossen. Dies ist ein wichtiges Moment, um das eingangs geschilderte Impulsverfahren durchführen zu können.
Um das Vorheizen des Bimetallkörpers in wirtschaftlicher Weise durchzuführen, wird, wie aus Abb. 2 ersichtlich, der Bimetallkörper in Bimetallstreifen 1 a, 1 b, 1 c, 1 d unterteilt, die mechanisch parallel angeordnet sind und dadurch ein großes Drehmoment ausüben können, die aber elektrisch voneinander isoliert sind und von dem Heizstrom in Serie durchflossen werden. Der Strom selbst wird dem Heizstromkreis der Heizelemente entnommen, zweckmäßig dadurch, daß die in Serie geschalteten Bimetallstreifen in Reihe mit den Heizelementen liegen und so auch gleichzeitig mit abgeschaltet werden können. In gewissen Fällen ist es zweckmäßig, zwei Magneten anzuordnen, d. h. den Schenkel 2 zwischen zwei Dauermagneten pendeln zu lassen, so daß er zwei stabile Ruhelagen hat. Auf diese Weise wird ein sehr gleichmäßiger Rhythmus der Schaltfolge sowie ein zuverlässiges An- und Abschalten des Stromes erreicht. Ein solcher zweiter Magnet kann spiegelbildlich zu dem in der Abb. 1 dargestellten Magneten 9 angeordnet sein. Die Magneten können auch, wie es bei gepolten Relais üblich ist, in Differentialschaltung angeordnet werden.
Um eine große Weglänge für den die Bimetallstreifen durchfließenden Strom zu erhalten, kann der Bimetallkörper wechselseitig eingeschnitten werden, wie Abb. 2 zeigt. Es kann aber auch eine mechanische Unterteilung des Bimetallkörpers in mehrere Bimetallstreifen 1 α bis ld vorgenommen werden, wobei die elektrische Verbindung, nämlich die Serienschaltung der Bimetallstreifen durch entsprechende, in Fig. 1 schematisch angedeutete Strombrücken 10a, 10 b, 10 c hergestellt wird. Die Teile 11 und 12 aus Isoliermaterial dienen zur mechanischen Verbindung der Bimetallstreifen 1 α bis 1 d untereinander und mit den Schenkeln 2 und 3.

Claims (3)

Patentansprüche
1. In schneller, im wesentlichen konstanter Impulsfolge mit durch mechanische Einstellung veränderbarer Impulsbreite den Strom für die Heizelemente zu- und abschaltender Wärmeregler für Friseurgeräte, insbesondere für Trockenhauben, mit einem vom Heizstrom durchflossenen Bimetallthermostaten, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermostat einen aus mehreren mechanisch parallel und elektrisch in Serie geschalteten Bimetallstreifen (la bis ld) bestehenden Bimetallkörper aufweist, der einen an seinem einen Ende isoliert befestigten ersten Schenkel zur Kontaktbetätigung mechanisch mit einem anderen Ende des Bimetallkörpers ebenfalls isoliert befestigten, gleichzeitig die Lagerung des Thermostaten aufweisenden zweiten, der Justierung dienenden Schenkel verbindet.
2. Wärmeregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der _ Thermostat durch einen Bowdenzug oder eine Torsionswelle mechanisch ferneinstellbar ist.
3. Wärmeregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermostat elektromagnetisch ferneinstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 378 225, 500 930,
361876,685 598;
schweizerische Patentschrift Nr. 294 050;
französische Patentschriften Nr. 816 031, 836500;
französische Zusatzpatentschrift Nr. 55 919 zur französischen Patentschrift Nr. 992130.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809509/352 4.58
DEW8437A 1952-04-24 1952-04-24 Waermeregler Pending DE1029501B (de)

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ID=7593849

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DEW8437A Pending DE1029501B (de) 1952-04-24 1952-04-24 Waermeregler

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DE (1) DE1029501B (de)

Citations (9)

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CH294050A (fr) * 1950-09-27 1953-10-31 British Industrial Plastics Installation destinée à maintenir un corps à une température sensiblement constante.

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