DE1029334B - Verfahren zur Herstellung von Schaufeln, Spaten u. dgl. mit mittlerer Laengsverstaerkungsrippe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schaufeln, Spaten u. dgl. mit mittlerer LaengsverstaerkungsrippeInfo
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- DE1029334B DE1029334B DEI13860A DEI0013860A DE1029334B DE 1029334 B DE1029334 B DE 1029334B DE I13860 A DEI13860 A DE I13860A DE I0013860 A DEI0013860 A DE I0013860A DE 1029334 B DE1029334 B DE 1029334B
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H7/00—Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
- B21H7/02—Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons spades; shovels
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Agronomy & Crop Science (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von Schaufeln, Spaten u. dgl.
- mit mittlerer Längsverstärkungsrippe Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Schaufeln, Spaten u. dgl. mit mittlerer Längsverstärkungsrippe, bei dem, von einem ebenflächigen Formling ausgehend, die Längsrippe in einem Walzvorgang quer zur Längsrichtung des zu bildenden Werkzeuges erzeugt und eine Platine mit der Längsrippe durch Walzen in Rippenrichtung gestreckt wird.
- Bei den bekannten Verfahren zur Herstellung von wie vorgenannt ausgebildeten Schaufeln und Spaten wird bisher aus einem Knüppel ein Platinenband mit Querrippen und. gegebenenfalls Abteilungskerben gewalzt, welches die mehrfache Länge der für ein Werkstück erforderlichen Platinenlänge besitzt. Nach dem Abteilen einer Platine wird die abgeteilte Platine in Richtung der Rippe ausgewalzt. Bei diesem Verfahren dürfte es in der Regel nicht möglich sein, bis zur Endformung des Werkstückes in, nur einer Hitze zu arbeiten, da die Weiterverarbeitungsgeschwindigkeit der Vielzahl der nach dem Walzen des Platinenbandes durch Abteilen anfallenden Einzelplatinen nur dann Schritt halten kann, wenn eine vermehrte Anzahl von Walzeinrichtungen zur Weiterverarbeitung vorgesehen wird. Auch macht das Auswalzen eines Knüppels zu einem Platinenband einen verhältnismäßig teueren, mit Kaliber für die Verstärkungsrippe versehenen Walzensatz erforderlich.
- Das Herstellen einer Längsverstärkung bei Schaufeln und Spaten beim Querwalzen und Ausbreiten eines vorgeformten Arbeitsstückes mit Düllenansatz nach beiden Seiten seiner Längsmittellinie ist gleichfalls bekannt. Bei diesem Verfahren weist die eine Walze eines jeden Duowalzensystems ein besonderes Kaliber für die Erzeugung der Verstärkungsrippe auf, und es ist eine vorgeformte Diille erforderlich, um das vorgeformte Arbeitsstück mitzunehmen und zu führen, damit die Verstärkungsrippe an der richtigen Stelle in bezug auf die Dülle entsteht. Die Verstärkungsrippe verdankt ihr Entstehen nicht einem Querwalzen in einander gegenläufigen Richtungen, sondern entsteht beim ersten Querwalzen durch ein besonderes Kaliber. Zur Vermeidung eines Grates leim zweiten Auswalzen zur Ausbreitung nach der anderen Seite der Mittellinie müssen die Kaliber der verschiedenen Walzen genau miteinander übereinstimmen, was nicht leicht zu bewerkstelligen ist. Auch sind verhältnismäßig viele Walzen erforderlich.
- Nach der Erfindung weist die ebenflächige Ausgangsplatine in an sich bekannter Weise nur eine zur Bildung eines Werkstückes erforderliche Größe auf, und es wird auf dieser Platine die Verstärkungsrippe durch Abwalzen in einander gegenläufigen Richtungen mit durch die Verstärkungsrippe bestimmter Trennzone der Walzrichtungen erzeugt, wobei, wie an sich bekannt, das Walzen zwischen Walzen vorgenommen wird, bei denen das Walzgut infolge von Aussparungen auf einen Teilumfang der Walzen entgegen der Drehrichtung der Walzen durchgesteckt und anschließend durch die Walzen an den Arbeitsstand zurückgebracht wird. Dieses Verfahren bietet den Vorteil großer Einfachheit und der möglichen Herstellung des Endproduktes in nur einer Hitze uniter einem geringsten Aufwand an Verformungswerkzeugen, wobei sich die Verstärkungsrippe gewissermaßen von selbst ergibt. Außerdem kann von einem Arbeitsstand aus gearbeitet werden.
- Die Zeichnung veranschaulicht die beispielsweise Durchführung des Verfahrens. Es zeigt Abb. 1 in perspektivischer Darstellung eine Platine im Ausgangszustand, Abb.2 die Platine nach dem Querwalzen in perspektivischer Darstellung, Abb. 3 das ausgewalzte Blatt, Abb. 4 das Blatt nach dem Abwalzen der Verstärkungsri.ppe im Düllenteil, Abb. 5 ein Walzenpaar, wie es bei dem Verfahren Verwendung findet.
- Die für die Herstellung eines Werkstückes bestimmte Ausgangsplatine 1 hat nur eine solche Größe, wie es zur Herstellung eines Werkstückes erforderlich ist. Durch Querwalzen wird die Platine 1 mit der Verstärkungsrippe versehen, indem von der zu bildenden Rippe 2 aus die Platine einmal in der einen Richtung des Pfeiles 3 und das andere Mal in der anderen Richtung des Pfeiles 3 ausgewalzt wird. Abb. 2 zeigt die Platine nach dem Querwalzen.
- Hierauf wird die Platine in Richtung der Verstärkungsrippe 2 ausgewalzt, so daß sich die aus Abb. 3 ersichtliche Form ergibt. Im nächsten Arbeitsgang wird die im Düllenteil 4 (Abb. 4) vorhandene Rippe abgewalzt. Anschließend wird das in Abb.4 strichpunktiert eingezeichnete Formstück zur Gestaltung der Schaufel ausgeschnitten.
- Das Walzen erfolgt in Walzensätzen, die gemäß Abb. 5 ausgebildet sind. Abb. 5 zeigt den Walzensatz zur Bildung des Formlings gemäß Abb. 3. Die untere Walze 5 ist glatt, während die obere Walze 6 das Profil 7 aufweist. Ein Teil des Walzenumfanges ist mit einer Aussparung 8 versehen, die es gestattet, das Werkstück von der durch den Pfeil 9 gekennzeichneten Seite aus in dem Pfeil entgegengesetzter Richtung entgegen der durch die Pfeile 10 angedeuteten Drehrichtung der Walzen durchzustecken, wenn sich die Aussparung 8 über der unteren Walze befindet. Bei der weiteren Drehung der Walzen faßt der die Gravur aufweisende Teil des Walzenumfanges das Walzgut, formt es und wirft es am Arbeitsstand, d. h. der Einführungsstelle, wieder aus.
- Statt der Walzengravur können auf der Walze auch Segmente aufgeschraubt sein. Es ist gleichgültig, ob sich die für die Walzvorgänge notwendigen Gravuren auf derselben Walze oder denselben Segmenten befinden oder auf getrennten Walzen vorgesehen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schaufeln, Spaten u. dgl. mit mittlerer Längsverstärkungsrippe, bei dem, von einem ebenflächigen Formling ausgehend, die Längsrippe in einem Walzvorgang quer zur Längsrichtung des zu bildenden Werkzeuges erzeugt und eine Platine mit der Längsrippe durch Walzen in Rippenrichtung gestreckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die ebenflächige Ausgangsplatine in an sich bekannter Weise nur eine zur Bildung eines Werkstückes erforderliche Größe aufweist und auf dieser Platine die Verstärkungsrippe durch Abwalzen in einander gegenläufigen Richtungen mit durch die Verstärkungsrippe bestimmter Trennzone der Walzrichtungen erzeugt wird, wobei, wie an sich bekannt, das Walzen zwischen Walzen vorgenommen wird, bei denen das Walzgut infolge von Aussparungen auf einen Teilumfang der Walzen entgegen der Drehrichtung der Walzen durchgesteckt und anschließend durch die Walzen an den Arbeitsstand zurückgebracht wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 670 812.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI13860A DE1029334B (de) | 1955-09-24 | 1955-09-24 | Verfahren zur Herstellung von Schaufeln, Spaten u. dgl. mit mittlerer Laengsverstaerkungsrippe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI13860A DE1029334B (de) | 1955-09-24 | 1955-09-24 | Verfahren zur Herstellung von Schaufeln, Spaten u. dgl. mit mittlerer Laengsverstaerkungsrippe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029334B true DE1029334B (de) | 1958-05-08 |
Family
ID=7185575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI13860A Pending DE1029334B (de) | 1955-09-24 | 1955-09-24 | Verfahren zur Herstellung von Schaufeln, Spaten u. dgl. mit mittlerer Laengsverstaerkungsrippe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029334B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE670812C (de) * | 1934-10-16 | 1939-01-25 | Idealspaten & Schaufelwalzwerk | Verfahren zur Herstellung von Schaufeln, Spaten u. dgl. mit durchgehender Verstaerkungsrippe |
-
1955
- 1955-09-24 DE DEI13860A patent/DE1029334B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE670812C (de) * | 1934-10-16 | 1939-01-25 | Idealspaten & Schaufelwalzwerk | Verfahren zur Herstellung von Schaufeln, Spaten u. dgl. mit durchgehender Verstaerkungsrippe |
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