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DE1029367B - Verfahren zur Herstellung von insektizid wirksamen Alkylphosphorsaeure- bzw. -thiophosphorsaeureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von insektizid wirksamen Alkylphosphorsaeure- bzw. -thiophosphorsaeureestern

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Publication number
DE1029367B
DE1029367B DEB41669A DEB0041669A DE1029367B DE 1029367 B DE1029367 B DE 1029367B DE B41669 A DEB41669 A DE B41669A DE B0041669 A DEB0041669 A DE B0041669A DE 1029367 B DE1029367 B DE 1029367B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
benzene
acid esters
acid
ether
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB41669A
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English (en)
Inventor
Dr Heinz Pohlemann
Dr Harald Schroeder
Dr Herbert Stummeyer
Dr Heinrich Adolphi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB41669A priority Critical patent/DE1029367B/de
Publication of DE1029367B publication Critical patent/DE1029367B/de
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/08Esters of oxyacids of phosphorus
    • C07F9/09Esters of phosphoric acids
    • C07F9/117Esters of phosphoric acids with cycloaliphatic alcohols
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    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/16Esters of thiophosphoric acids or thiophosphorous acids
    • C07F9/165Esters of thiophosphoric acids
    • C07F9/177Esters of thiophosphoric acids with cycloaliphatic alcohols

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von insektizid wirksamen Alkylphosphorsäure-bzw. -thiophosphorsäureestern Es ist bekannt, daß man neutrale Ester der o-Phosphor-oder Thiophosphorsäure erhält, wenn man auf Phosphoroxyhalogenide, Mono- oder Dichloride von Alkoxyphosphorsäure- bzw. auf die entsprechenden Thiophosphorverbindungen hydroxylgruppenhaltige Verbindungen, z. B. Alkohole oder Phenole, einwirken läßt. Derartige Verbindungen sind bereits in großer Zahl hergestellt worden und zeigen nach Art und Grad verschieden insektizide, fungizide oder rodentizide Wirksamkeit.
  • Es wurde nun gefunden, daß man eine neue Klasse von Alkylphosphorsäure- oder Alkylthiophosphorsäureestern erhält, wenn man ein Dialkylphosphorsäurehalogenid der allgemeinen Formel in der R' und R" Alkylreste und X ein Sauerstoff- oder ein Schwefelatom und Hal ein Halogenatom bedeuten, mit Cyclooctanol oder seinen Substitutionsprodukten umsetzt.
  • Für diese Umsetzung geeignete Cyclooctanole sind z. B.: Cyclooctanol, 1-Äthinyl-cyclooctanol-(1), 1-Vinylcyclooctanol-(1), 1-Acetyl-cyclooctanol-(1), 2-Dimethylaminomethyl-cyclooctanol-(1), 2-Chlor-cyclooctanol-(1), 2-Brom-cyclooctanol-(1), Cyclooctandiol-(1,2), Cyclooctandiol-(1,4), 2-Oxycyclooctyl-propargyläther, 2-Oxycyclooctyl-methyläther, 2-Oxycyclooctyl-äthyläther, 2-Oxycyclooctyl-propyläther, 2-Oxycyclooctyl-butyläther, 2-Oxycyclooctyl-isopropyläther, 2-Oxycyclooctyl-ß,p-dioxypropyläther, 2-Oxycyclooctyl-ß-chloräthyläther, 2-Oxycyclooctyl-allyläther, 2-Oxycyclooctyl-ß-oxyäthyläther, 2-Oxycyclooctyl-cyclohexyläther, 2-O:sycyclooctylß-phenyläthyläther, 2-Oxycyclooctyl-ß-oxy-y-chlorpropyläther, 2-Oxy-cyclooctyläther, 2-Oxycyclooctylß-aminoäthyläther, 2-Oxycyclooctyl-ß-methylaminoäthyläther, 2-Oxycyclooctyl-[ß-N-(a)-oxäthyl)-aminoäthyl]-äther, 2-Oxycyclooctyl-ß-diäthylaminoäthyläther, 2-Acetyl-cyclooctanol-(1), 2-Benzoyl-cyclooctanol-(1), 2-Carboxy-cyclooctanol-(1), 2-Carbmethoxy-cyclooctanol-(1), 2-(p-Oxyphenyl)-cyclooctanol-(1), (1-Oxy-l-cyclooctyl)-essigsäure-(diäthylaminoäthyl)-ester,1-r3-(N-piperidino)-propyl]-cyclooctanol-(1), 1-r3-(N-piperidino)-propin-(1)-yl]-cyciooctanol-(1), 1-(a-Carbäthoxy)-propylcyclooctanol-(1).
  • Wenn die angewandten Cyclooctanole mehr als eine Hydroxylgruppe enthalten, wie Cyclooctandiol-(1,2), Cyclooctandiol-(1,4) oder 2-Oxycyclooctyl-ß,y-dioxypropyläther, so kann man durch die Wahl des Mengenverhältnisses der beiden Ausgangsstoffe eine vollständige oder teilweise Veresterung der Hydroxylgruppen vornehmen, indem man z. B. das Cyclooctandiol-(1,2) mit 1 oder mit 2 Äquivalenten Dialkylphosphorsäurehalogenid umsetzt.
  • Geeignete Halogenide sind die Chloride, Bromide und Jodide von 0,0-Dialkylphosphor- bzw. thiophosphorsäuren, wie Dimethoxy-, Diäthoxy-, Dipropoxy- und Dibutoxyphosphor- bzw. thiophosphorsäure.
  • Obwohl die Umsetzung merklich bereits in der Kälte abläuft, ist es zweckmäßig, bei erhöhten Temperaturen, z. B. zwischen 15 und 100°C, vorzugsweise zwischen 30 und 70°C, zu arbeiten.
  • In manchen Fällen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie Benzol, Toluol, Cyclohexan, Petroläther, Methylenchlorid oder anderen Chlorkohlenwasserstoffen, zu arbeiten. Auch Ketone, wie Aceton, Methyläthylketon, sowie Äther vom Typ des Tetrahydrofurans oder Dioxans können verwendet werden.
  • Den bei der Reaktion entstehenden Halogenwasserstoff kann man zweckmäßigerweise durch Zugabe von halogenwasserstoffbindenden Mitteln, wie Alkalicarbonat, Alkalibicarbonat, Pyridin, Triäthylamin oder anderen tertiären Aminen, binden. In bestimmten Fällen kann die flüssige Base das sonst erforderliche Lösungsmittel ganz oder teilweise ersetzen.
  • Die erhaltenen neuen 0,0-Dialkyl-O-cyclooctylphosphate bzw. -thiophosphate zeichnen sich durch starke insektizide Wirkung aus. Sie eignen sich daher hervorragend zur Schädlingsbekämpfung, wie aus den nachstehenden Vergleichsversuchen hervorgeht: Als Vergleichssubstanzen sind aus der deutschen Patentschrift 949 231 folgende Verbindungen ausgesucht 1. Drosophilatest Bechergläser von 250 cm3 Inhalt werden mit 1 cm3 der acetonischen Lösung des zu prüfenden Wirkstoffes gleichmäßig ausgekleidet. Nach dem Verdunsten des Lösungsmittels setzt man das Glas mit der Öffnung nach unten auf eine saubere Unterlage, nachdem man 20 bis 30 Exemplare Drosophila melanogaster (4 Tage alte und y) eingebracht hat. Für eine Konzentrationsreihe werden mindestens fünf Gläser gebraucht. Die Wirkung wird nach dem Probit-Verfahren (Finney, 1952, Cambridge University Press) als LD 50 nach 6 Stunden bestimmt.
  • Die folgende Tabelle veranschaulicht die mittleren LD-50-Werte in y pro 240 cm2 (Wandfläche des Becherglases):
    Verbindung A . . . . . . . . . LD '50 27,1 y/240 cm2
    Verbindung B . . . . . . . . . LD 50 20 y/240 cm2
    Verbindung C . . . . . . . . . . LD 50 27 y/240 cm2
    Verbindung nach
    Beispiel 1 . . . . . . . . . . . . . LD 50 2,4 y/240 cm2
    Beispiel 2 ... . . . .. . . . . . LD 50 1,75 y/240 cm2
    Beispiel 3 . . . . . . . . . . . . . LD 50 1,19 y/240 cm2
    Beispiel 4 . . . . . . . . . . . . . LD 50 1,93 y/240 cm2
    Beispiel 5 . . . . . . . . . . . . . LD 50 2,54 y/240 CM'
    Beispiel 6 . . . . . . . . . . . . . LD 50 1,23 y/240 cm2
    Beispiel 7 . . . . . . . . . . . . . LD 50 2,11 y/240 cm2
    Beispiel 10 . . . . . . . . . . . . LD 50 1,71 y/240 cm2
    2. Applikationstest, Stubenfliegen 4 Tage alte Stubenfliegen (Musca Domestica) erhalten in CO,-Narkose je 1 mm3 der acetonischen Lösung des Wirkstoffes auf das ventrale Abdomen. Hierauf werden je 20 Tiere mit gleicher Behandlung in ein sauberes Beobachtungsgefäß gebracht. Die Mortalität wird nach 4 Stunden bestimmt. Die angegebenen Werte zeigen die LD 50 in °/a Wirkstoff, die Berechnung erfolgt wie oben.
    Verbindung A . . . . . . . . . . . . . . . LD 50 0,150/,
    Verbindung B . . . . . . . . . . . . . . . LD 50 0,180/,
    Verbindung C . . . . . . . . . . . . . . . LD 50 0,0710/0
    Verbindung nach
    Beispiel 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . LD 50 0,030/0
    Beispiel 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . LD 50 0,0440/0
    Beispiel 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . LD 50 0,0245
    Beispiel 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . LD 50 0,0310/,
    Beispiel 5 . . . . . . . . . . . . . . . . . . LD 50 0,0690/0
    Beispiel 6 .... ......... .. ... LD 50 0,0240/0
    Beispiel 7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . LD 50 0,04211/0
    Beispiel 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . LD 50 0,026
    Schon der Drosophilatest zeigt, daß die Wirksamkeit der erfindungsgemäß hergestellten Insektizide wesentlich größer als die der ausgewählten Vergleichsverbindungen aus der deutschen Patentschrift 949 231 ist.
  • Die in den Beispielen angeführten Teile sind Gewichtsteile.
  • Beispiel 1 Zu einer Mischung von 384 Teilen Cyclooctanol mit 237 Teilen wasserfreiem Pyridin tropft man unter gutem Rühren 564Teile 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid. Durch zeitweiliges Kühlen hält man die Reaktionstemperatur unter 40°C. Ist die Reaktion abgeklungen, rührt man das Gemisch weitere 4 Stunden bei 40°C und kühlt es dann auf Raumtemperatur ab. Man gibt 1000 Teile Benzol und so viel Wasser zu, daß die ausgeschiedenen Kristalle gelöst werden. Man rührt gut durch und trennt die Benzolschicht ab, wäscht diese mit Wasser, trocknet und fraktioniert sie unter vermindertem Druck. Man erhält 780 Teile der neuen Verbindung als farbloses Öl vom Siedepunkt 125 bis 126°C bei einem Druck von 0,01 mm Hg. Die Analyse stimmt mit folgender Strukturformel überein: Beispiel 2 200 Teile Cyclooctandiol-(1,2), 110 Teile wasserfreies Pyridin und 500 Teile wasserfreies Benzol werden gemischt und tropfenweise mit 260 Teilen 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid unter Rühren versetzt, wobei die Temperatur nicht über 30°C steigen soll. Nach beendeter Zugabe rührt man die Mischung 4 Stunden bei 50°C und kühlt dann auf Raumtemperatur ab.
  • Zu dem Reaktionsprodukt fügt man nun 1000 Teile Benzol und 500 Teile Wasser, rührt gut durch, trennt die Benzolschicht ab und extrahiert die wäßrige Schicht mit Benzol. Die vereinigten Benzollösungen werden mit Wasser gewaschen und getrocknet. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels unter vermindertem Druck werden 292 Teile des Cyclooctandiol-(1,2)-mono-0,0-(diäthylthiophosphorsäure)-esters als schwachgelbes, nicht destillierbares Öl erhalten.
  • Beispiel 3 Zu einer Mischung von 200 Teilen Cyclooctandiol-(1,2), 220 Teilen wasserfreiem Pyridin und 500 Teilen Benzol läßt man bei höchstens 30°C 522 Teile 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid langsam zulaufen. Nach 4stündigem Nachrühren bei 50°C kühlt man das Gemisch auf Raumtemperatur ab und versetzt es mit 1000 Teilen Benzol und 500 Teilen Wasser. Die Benzolschicht wird abgetrennt und die wäßrige Phase mit Benzol extrahiert. Die vereinigten Benzollösungen werden nacheinander mit stark verdünnter Salzsäure, Wasser, 10°/oiger Natriumbicarbonatlösung und nochmals mit Wasser gewaschen und dann getrocknet. Als Rückstand erhält man 521 Teile des neuen Diesters als schwachgelbes, nicht destillierbares Öl mit der Strukturformel Beispiel 4 Man mischt 80 Teile Cyclooctandiol-(1,4), 1000 Teile Benzol und 350 Teile Pyridin und läßt langsam 104,5 Teile 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid bei Raumtemperatur unter Rühren einlaufen. Anschließend wird das Gemisch noch 4 Stunden bei 50°C gerührt und nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur, wie im Beispiel 3 beschrieben, aufgearbeitet.
  • Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels unter vermindertem Druck erhält man 121 Teile der neuen Verbindung als gelbes, nicht destillierbares Öl folgender Strukturformel Beispiel 5 Wie im Beispiel 4 beschrieben, werden 80 Teile Cyclooctanäiol-(1,4), 350 Teile wasserfreies Pyridin und 1000 Teile Benzol mit 209 Teilen 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid umgesetzt und aufgearbeitet. Man erhält 114 Teile Cyclooctandiol-(1,4)-bis-(0,0-diäthoxythiophosphorsäure)-ester als gelbes, nicht destillierbares Öl.
  • Beispiel 6 120 Teile 2-Benzoyloxy-cyclooctanol-(1) werden mit 500 Teilen Benzol und 39 Teilen Pyridin vermischt und langsam mit 91,4 Teilen 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid bei Raumtemperatur versetzt. Anschließend rührt man das Gemisch bei 50°C noch 5 Stunden und versetzt es nach dem Abkühlen unter Rühren mit 1000 Teilen Benzol und 500 Teilen Wasser. Man trennt die Benzolschicht ab, rührt die wäßrige Phase mit Benzol aus und wäscht die vereinigten Benzollösungen mit 10°/oiger Natriumbicarbonatlösung und Wasser. Nach dem Trocknen destilliert man das Lösungsmittel im Vakuum ab. Man erhält 220 Teile der neuen Verbindung als gelbes, nicht destillierbares 01 mit der Strukturformel Beispiel 7 120 Teile 2-Acetoxy-cyclooctanol-(1), 513 Teile wasserfreies Pyridin und 500 Teile Benzol werden mit 122 Teilen 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid, wie im Beispiel 6 beschrieben, umgesetzt und aufgearbeitet. Man erhält 191 Teile des 0,0-Diäthyl-0-(2-acetoxy-cyclooctyl)-monothiophosphates als gelbes, nicht destillierbares Öl.
  • Beispiel 8 Man mischt 120 Teile 2-Oxycyclooctyl-äthyläther mit 500 Teilen Benzol und 55,4 Teilen wasserfreiem Pyridin und versetzt die Mischung unter Rühren langsam mit 132 Teilen 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid bei Raumtemperatur. Nach 5stündigem Rühren bei 50°C arbeitet man das Reaktionsgemisch, wie im Beispiel 6 beschrieben, auf.
  • Man erhält 180 Teile der neuen Verbindung als gelbes, nicht destillierbares 01 mit der Strukturformel Beispiel 9 Man mischt 130 Teile Cyclooctandiol-(1,2)-monoisopropyläther mit 500 Teilen Benzol und 55,3 Teilen wasserfreiem Pyridin und versetzt diese Mischung langsam unter Rühren mit 131,5 Teilen 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid. Nach 5stündigem Rühren bei 50°C wird das Reaktionsgemisch, wie im Beispie16 beschrieben, aufgearbeitet. Man erhält 187 Teile des 0, 0-Diäthyl-0-(2-isopropoxy- cyclooctyl)- thiophosphates als gelbliches, nicht destillierbares Öl. Beispiel 10 210 Teile 2-Oxycyclooctyl-ß-chloräthyläther, 500 Teile Benzol und 80,5 Teile wasserfreies Pyridin werden mit 19,2 Teilen 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid, wie im Beispiel 6 beschrieben, umgesetzt und aufgearbeitet. Man erhält 294 Teile des neuen Thiophosphorsäureesters als gelbes, nicht destillierbares Öl mit der Strukturformel Beispiel 11 Zu einer Mischung von 220 Teilen 2-Oxycyclooctylß,y-dioxypropyläther mit 500 Teilen Benzol und 80 Teilen wasserfreiem Pyridin gibt man langsam unter Rühren bei Raumtemperatur 190 Teile 0,0-DiäthoxythiophosphorsäurecWorid (1 Äquivalent). Nach 5stündigem Rühren bei 50°C wird das Reaktionsgemisch, wie im Beispiel 6 beschrieben, aufgearbeitet. Man erhält 330 Teile 0,0-Diäthoxythiophosphorsäureester des 2-Oxycyclooctyl-ß,y-dioxypropyläthers als gelbliches, nicht destillierbares 01.
  • Gibt man an Stelle von 1 Äquivalent 2 Äquivalente 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid zu, so erhält man in über 90°/oiger Ausbeute den Bis-(0,0-diäthoxythiophosphorsäure)-ester des 2-Oxycyclooctyl-ß,y-dioxypropyläthers als gelbes, nicht destillierbares Öl. In derselben Weise setzt man 220 Teile 2-Oxycyclooctyl-ß,y-dioxypropyläther, 500 Teile Benzol und 320 Teile Pyridin mit 570 Teilen O,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid (3 Äquivalente) um. Man erhält nach der Aufarbeitung 552 Teile des Triesters als gelbes, nicht destillierbares Öl mit der Strukturformel Beispiel 12 Eine Mischung von 300 Teilen Cyclooctandiol-(1,2)-monopropargyläther, 500 Teilen Benzol und 131 Teilen wasserfreiem Pyridin wird bei Raumtemperatur unter Rühren langsam mit 310 Teilen 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid versetzt. Nach 5stündigem Erhitzen auf 50°C wird das Reaktionsgemisch, wie im Beispiel 3 beschrieben, aufgearbeitet. Man erhält 468 Teile des 0,0-Diäthoxythiophosphorsäureesters des Cyclooctandiol-1,2-monopropargyläthers als gelbes, nicht destillierbares Öl. Beispiel 13 Zu einer Mischung von 100 Teilen 2-(p-Oxyphenyl)-cyclooctanol-(1), 35,9 Teilen wasserfreiem Pyridin und 500 Teilen Benzol läßt man unter Rühren 85,5 Teile 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid (1 Äquivalent) bei Zimmertemperatur langsam einlaufen. Nach 5stündigem Nacbrühren bei 50°C arbeitet man das Reaktionsgemisch, wie im Beispiel 6 beschrieben, auf und erhält 121 Teile Mono-(0,0-diäthoxythiophosphorsäure)-ester vom 2-(p-Oxyphenyl)-cyclooctanol-(1) als gelbes, nicht destillierbares Öl.
  • Verwendet man die doppelte Menge 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid (171 Teile = 2 Äquivalente) erhält man bei gleicher Arbeitsweise 201 Teile des Bis-(0,0-diäthoxy-thiophosphorsäure)-esters des 2-(p-Oxyphenyl)-cyclooctanols-(1) als gelbes, nicht destillierbares Öl. Beispiel 14 Zu einer Mischung von 130 Teilen 1-Äthinylcyclooctanol-(1), 68 Teilen wasserfreiem Pyridin und 500 Teilen Benzol läßt man 161 Teile 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid langsam und unter Rühren zulaufen. Der Zulauf muß so eingestellt sein, daß die Temperatur nicht über 40°C steigt. Nachdem die Zugabe beendet ist, rührt man das Gemisch noch 5 Stunden bei 50°C. Die Aufarbeitung erfolgt, wie im Beispiel 6 beschrieben. Man erhält 130 Teile des neuen Esters als gelbes, nicht destillierbares Öl mit der Strukturformel Beispiel 15 Man setzt 281 Teile O,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid mit einer Mischung von 230 Teilen 1-Vinylcyclooctanol-(1), 118 Teilen Pyridin und 500 Teilen Benzol nach dem Verfahren des Beispiels 6 um. Nach der Aufarbeitung erhält man 312 Teile des neuen Thiophosphorsäureesters als gelbes, nicht destillierbares Öl mit der Strukturformel Beispiel 16 Eine Mischung von 340 Teilen 1-Acetylcyclooctanol-(1), 158 Teilen Pyridin und 500 Teilen Benzol wird, wie im Beispiel 6 beschrieben, mit 376 Teilen 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid umgesetzt. Man erhält nach der Aufarbeitung 643 Teile des 0,0-Diäthyl-0-[1-acetylcyclooctyl-(1)]-thiophosphorsäureesters als gelbes, nicht destillierbares Öl.
  • Beispiel 17 Man mischt 300 Teile 2-Dimethylaminomethyl-cyclooctanol-(1) mit 128 Teilen Pyridin und 500 Teilen Benzol und läßt unter Rühren bei Raumtemperatur 305 Teile 0,0-Diäthoxythiophosphorsäurechlorid dazulaufen. Nach 4stündigem Rühren bei 50°C arbeitet man das Reaktionsgemisch, wie im Beispiel 6 beschrieben, auf und erhält 302 Teile des neuen Esters als gelbes, nicht destillierbares Öl mit der Strukturformel

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von insektizid wirksamen Alkylphosphorsäure- oder Alkylthiophosphorsäureestern, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Dialkylphosphorsäure- oder -thiophosphorsäurehalogenid der allgemeinen Formel in der R' und R" Alkylreste, X ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom und Hal ein Halogenatom bedeuten, in an sich bekannter Weise, zweckmäßig bei 15 bis 100°C und zweckmäßig in Gegenwart eines' Lösungsmittels und bzw. oder säurebindenden Mittel; mit Cyclooctanol oder seinen Substitutionsprodukten umsetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB man substituierte Cyclooctanole, welche mehr als eine Hydroxylgruppe enthalten, mit einem oder mit mehreren Äquivalenten Dialkylphosphor-bzw. -thiophosphorsäurehalogenid umsetzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 848 041, 864 252, 952850, 949 231, 944 430, 936 927; USA.-Patentschrift Nr. 2 690 451; Anzeige für Schädlingskunde, 1955, S.84 bis 90; Chimica, Bd. 8, 1954, S. 221 bis 244; J. Am. Chem. Soc., Bd. 74, 1952, S. 161 bis 163.
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