DE1029183B - Vorrichtung zum Drehen und Festhalten von Drehpfluegen - Google Patents
Vorrichtung zum Drehen und Festhalten von DrehpfluegenInfo
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- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- AVKUERGKIZMTKX-NJBDSQKTSA-N ampicillin Chemical compound C1([C@@H](N)C(=O)N[C@H]2[C@H]3SC([C@@H](N3C2=O)C(O)=O)(C)C)=CC=CC=C1 AVKUERGKIZMTKX-NJBDSQKTSA-N 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
- A01B3/421—Turn-wrest ploughs with a headstock frame made in one piece
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Description
DEUTSCHES
Es ist bekannt, zum Drehen von Drehpflügen einen Schalthebel zu benutzen, der um eine rechtwinklig zur
Drehachse des Pfluges verlaufende Achse schwenkbar ist. Die Übertragung der Schwenkbewegung erfolgt in
der Weise, daß ein Punkt des Schalthebels mittels eines längenveränderlichen Lenkers mit einem Punkt
das Pfluggestells gelenkig verbunden ist, der außerhalb der Drehachse des Pfluggestells und zu den. beiden
Pflugseiten symmetrisch angeordnet ist. Um die arbeitende Pflugseite in der Arbeitsstellung festhalten
zu können, wird bei dieser bekannten Vorrichtung in auch sonst üblicher Weise der Schalthebel in einer
Raste festgehalten. Um in diese Raste einrasten zu können, ist der Schalthebel noch mit einem Gelenk
versehen und mit einer Feder belastet, um das erforderliche seitliche Ausrasten des Schalthebels, wenn
nötig, zu ermöglichen und andererseits nicht beabsichtigtes Ausrasten zu verhindern.
Bei dieser Vorrichtung werden die beim Arbeiten des Pfluges auftretenden Kräfte über den Lenker, die
beiden Gelenke und den Schalthebel auf die Raste übertragen. Die Kräfte müssen also von einer Reihe
von hintereinandergeschalteten Konstruktionselementen aufgenommen werden, wobei nicht nur leicht zu
bewältigende Zug- und Druckkräfte, sondern, vor allem auch aufwendig zu meisternde Biegekräfte in
den einzelnen Bauelementen vorherrschen. Sowohl die Gelenke als. auch der Schalthebel müssen zu diesem
Zweck entsprechend kräftig ausgebildet sein. Auch vergrößern die in den vielen Gelenken vorhandenen,
sich überlagernden Spiele die Unigenauigkeit der Pfiugarbeit. Des weiteren verteuern die vielen Teile,
besonders die verstellbare Rastvorrichtung, den Pflug. Wesentlich einfacher und vorteilhafter ist die Vorrichtung
nach der Erfindung, die darin besteht, daß die Drehachse des Schalthebels und die als Kreuzgelenkachsen
ausgebildeten Gelenkpunkte des Lenkers in der Arbeitsstellung des Pfluges — quer zur Drehachse
des Pfluges gesehen — in einer Ebene liegen. Es ergibt sich dann eine Totpunktstellung der Gelenkpunkte
zur Drehachse des Schalthebels, bei der keine Biegekräfte von dem Schalthebel aufzunehmen
sind. Auch sind weniger Gelenke notwendig, und die verstellbare Rastvorrichtung entfällt ganz.
Diese Vorteile werden besonders dann erreicht, wenn der Anlenkpunkt zwischen Schalthebel und
Lenker in der Arbeitsstellung um ein geringes Maß aus der Ebene über den Totpunkt hinaus verlagert
wird und dann in vorteilhafter Weise die Lage des Schalthebels und der Gelenkpunkte durch einen festen,
einseitig wirkenden Anschlag gesichert ist. Es genügt hierbei, wenn für den Schalthebel eine einfache
Sicherung gegen Bewegungen zufolge von Erschütterungen vorgesehen ist.
Vorrichtung zum Drehen und Festhalten von Drehpflügen
Anmelder:
Pflugfabrik Lemken K. G., Alpen (Ndrh.)
Pflugfabrik Lemken K. G., Alpen (Ndrh.)
Bei der bekannten Vorrichtung ist zum Ausgleich von Unterschieden zwischen den Pflugseiten infolge
von Ungenauiigkeiten. im Pfluggestell, von ungleicher
Abnutzung der Pflugschare und von einer unterschiedlichen Schlepperlage, ζ. B. bei Reifenunterschieden,
keine ausgleichende Verstellvorrichtung zwischen den Pflugseiten vorhanden. Bei der Vorrichtung
nach der Erfindung können, die erwähnten Uragenauigkeiten ausgeglichen werden, und zwar dadurch,
daß nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung der Anlenkpunkt des Lenkers an dem Pfluggestell
quer zur Drehachse des Pfluggestells verstellbar ist. Hierdurch wird diese Verstellvorrichtung
unabhängig von der Lage des festen Anschlages.
Die Erfindung· ist in der Zeichnung in Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 einen Winkel-D rehpflug von hinten gesehen,
Abb. 2 eine Seitenansicht in Pfeilrichtung α zu Abb, I,
Abb. 3 einen Ausschnitt von Abb. 2 mit veränderter Hebelstellung,
Abb. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel zu Abb. 1.
An; dem in üblicher Weise ausgebildeten Anbaugestell 1 mit den Angriffspunkten 2, 3 und 4 für ein
nicht dargestelltes Dreipunktgestänge ist der Schalthebel 5 um eine waagerechte Querachse 6 drehbar gelagert.
An dem freien. Ende 5 α des Schalthebels 5 ist
der längen veränderliche Lenker 7 im Punkt 5 b allseitig beweglich angelenkt. Der Pflugrahmen 8 mit
den beiden Pflugscharen 9 ist um die mit dem Anbaugestell fest verbundene Drehachse 10 drehbar gelagert.
Der Pflugrahmen 8 besitzt einen nach oben weisenden Arm 11, der symmetrisch zum Pflugrahmen
8 angeordnet ist und mit dessen freiem Ende das freie Ende des Lenkers 7 im Punkt 11 α ebenfalls allst»
508/25
seitig beweglich verbunden ist. Eine in dem Anbaugestell
1 gelagerte federbelastete Kugel 12 sichert den Schalthebel 5 in der Arbeitsstellung gegen Bewegungen
infolge Erschütterungen. Das freie Ende 5» des Sc:h;althebelisi5 legt sich in der Arbeitsstelluog an den
festen Anschlag 13 des Anbaugestells 1 an.
Wie Abb. 2 zeigt„ liegen, die Drehachse 6 und die
Gelenkpunkte 5 & und 11a in der Arbeitsstellung
nahezu in einer Ebene, die durch, die strichpunktierte Linie 14 angedeutet ist. Der Punkt 5 b ist um ein
geringes Maß über die so gekennzeichnete Totpunktlage hinausbewegt. Das Maß wird durch den Anschlag
13 bestimmt. Beim Arbeiten auftretende Drehkräfte werden zum größten Teil von den Lagern der Achse 6
und zum anderen Teil von dem Anschlag 13 aufgenommen. Der Schalthebel 5 ist also von den Grabkräften
entlastet.
Wie Abb. 4 zeigt, kann der Arm 11 auch ein Gelenk 15 aufweisen, in dem ein den Punkt 110 aufnehmendes
Teilstück 11 b des Armes 11 mittels der Stellvorrichtung 16 winikelverstellbar gelagert ist.
Hiermit können Maßunigenauigkeiten im Rahmen 8 Unterschiede in den Pflugscharen 9, z. B. infolge von
Abnutzung, ohne Unterschiede in der Schlepperlage ausgeglichen werden.
Aus Abb. 2 ist ferner ersichtlich, daß die Gelenkachse 11 α des Punktes 11 α verlängert ist und im
Anbaugestell 1 ein herausklappbarer Riegel 17 vorgesehen ist. In der Mittelstellung gelangt die Verlängerung
lla in die strichpunktiert gezeichnete Lage, in der sie bei Bedarf von dem Riegel 17 erfaßt
wird,, so daß der Pflugrahmen 8 in dieser Stellung als Transportstellung- gehalten wird.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Drehen von Drehpflügen
und Feststellen derselben in der Arbeitsrichtung mittels eines Schalthebels, der um eine rechtwinklig
zur Drehachse des Pfluges verlaufende
35 Achse schwenkbar ist, die in einer zur Drehachse
parallelen Ebene liegt, wobei ein Punkt des Schalthebels mittels eines Lenkers mit einem zu
den beiden Pflugseiten symmetrisch angeordneten, außerhalb der Drehachse am Pflugrahmen vorgesehenen
Punkt gelenkig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (6) des Schalthebels
(5) und die als Kreuzgelenkachsen ausgebildeten Gelenkpunkte (5 b, 11 α) des Lenkers (7) in
der Arbeitsstellung- des Pfluges — quer- zur Drehachse (10) des Pfluges (9) gesehen — in einer
Ebene liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt (5 b) zwischen
Schalthebel (5) und Lenker (7) in der Arbeitsstellung um ein geringes Maß aus der Ebene über
den Totpunkt hinaus verlagert wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lage des Schalthebels (5) und der Gelenkpunkte (5 b, 11 α) in Arbeitsstellung durch einen festen, einseitig wirkenden Anschlag
(13) gesichert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß für den Schalthebel (5)
in Arbeitsstellung eine Sicherung gegen Bewe-. gungen infolge Erschütterungen vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4,, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt (lla·) des Lenkers (7) an dem Pfluggestell
(8) quer zur Drehachse des Pfluggestells (8) verstellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten
des Pflugrahmens (8) in Transportstellung oder Mittelstellung die Verlängerung (Ha') des Achsbolzens (11) für den Anlenkpunkt (11a) des Lenkers (7) am Pfluggestell· (8) von einem am Traggestell
(1) in bekannter Weise drehbar gelagerten Riegel (17) erfaßt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 508/25 4.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP18782A DE1029183B (de) | 1957-06-24 | 1957-06-24 | Vorrichtung zum Drehen und Festhalten von Drehpfluegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP18782A DE1029183B (de) | 1957-06-24 | 1957-06-24 | Vorrichtung zum Drehen und Festhalten von Drehpfluegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029183B true DE1029183B (de) | 1958-04-30 |
Family
ID=7367176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP18782A Pending DE1029183B (de) | 1957-06-24 | 1957-06-24 | Vorrichtung zum Drehen und Festhalten von Drehpfluegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029183B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1214925B (de) | 1963-08-30 | 1966-04-21 | Lemken Kg Pflugfab | Antriebsvorrichtung fuer ein Kniehebeldrehwerk an Drehpfluegen |
-
1957
- 1957-06-24 DE DEP18782A patent/DE1029183B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1214925B (de) | 1963-08-30 | 1966-04-21 | Lemken Kg Pflugfab | Antriebsvorrichtung fuer ein Kniehebeldrehwerk an Drehpfluegen |
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