DE1029046B - Schaltungsanordnung zum Zaehlen von Impulsen, insbesondere in Fernsprech-Selbstanschlussanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Zaehlen von Impulsen, insbesondere in Fernsprech-SelbstanschlussanlagenInfo
- Publication number
- DE1029046B DE1029046B DES51646A DES0051646A DE1029046B DE 1029046 B DE1029046 B DE 1029046B DE S51646 A DES51646 A DE S51646A DE S0051646 A DES0051646 A DE S0051646A DE 1029046 B DE1029046 B DE 1029046B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- counting
- pulse
- chain
- state
- circuit arrangement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 13
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 13
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 8
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 5
- 230000004044 response Effects 0.000 claims description 5
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 claims description 4
- 230000008859 change Effects 0.000 claims description 2
- 210000001367 artery Anatomy 0.000 claims 2
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 20
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 6
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 5
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 4
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 230000008054 signal transmission Effects 0.000 description 2
- VOOFUNKBLIGEBY-AQRCPPRCSA-N (2s)-2-[[(2s)-2-[[(2s)-2-[[(2s)-5-amino-2-[[(2s)-5-amino-2-[[(2s)-2-amino-4-methylpentanoyl]amino]-5-oxopentanoyl]amino]-5-oxopentanoyl]amino]-4-methylpentanoyl]amino]-4-methylpentanoyl]amino]-3-phenylpropanoic acid Chemical compound CC(C)C[C@H](N)C(=O)N[C@@H](CCC(N)=O)C(=O)N[C@@H](CCC(N)=O)C(=O)N[C@@H](CC(C)C)C(=O)N[C@@H](CC(C)C)C(=O)N[C@H](C(O)=O)CC1=CC=CC=C1 VOOFUNKBLIGEBY-AQRCPPRCSA-N 0.000 description 1
- 238000012935 Averaging Methods 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 238000005513 bias potential Methods 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- XULSCZPZVQIMFM-IPZQJPLYSA-N odevixibat Chemical compound C12=CC(SC)=C(OCC(=O)N[C@@H](C(=O)N[C@@H](CC)C(O)=O)C=3C=CC(O)=CC=3)C=C2S(=O)(=O)NC(CCCC)(CCCC)CN1C1=CC=CC=C1 XULSCZPZVQIMFM-IPZQJPLYSA-N 0.000 description 1
- 230000008520 organization Effects 0.000 description 1
- 230000001172 regenerating effect Effects 0.000 description 1
- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K23/00—Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
- H03K23/82—Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using gas-filled tubes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Electronic Switches (AREA)
- Measurement Of Current Or Voltage (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Zählen von Impulsen und insbesondere eine verbesserte
Zählschaltung, die ein Schlüsselsignal zu liefern vermag, welches das Ergebnis eines Zählvorganges darstellt. Mit
Schlüsselsignal ist ein solches Signal gemeint, bei welchem verschiedene Signale durch die Übermittlung von Signalkriterien
nach verschiedenen Schlüsselsignalader-Kombinationen gebildet werden. Zählschaltungen der erwähnten
Gattung kommen bei Fernsprech-Selbstanschluß- und ähnlichen Wählanlagen zur Anwendung.
Es sind bereits Zählschaltungen bekannt, welche für das Zählen auf binärer Grundlage eingerichtet sind, wobei
der Zählvorgang durch eine Kette von binären Zählelementen bewirkt wird, von denen jedes einen Normalzustand
und einen Registrierzustand hat und so eingerichtet ist, daß ein ihm übermittelter Impuls dazu dient,
seinen Schaltzustand umzukehren.
Falls keine besonderen Vorkehrungen getroffen sind, weisen die Schlüsselsignale, welche durch eine Zählschaltung
hervorgerufen werden, die eine Kette von binären Zählelementen, welche streng binär zählt und pro Zählelement
eine abgehende Schlüsselsignalader aufweist, Signale auf, welche durch die Übermittlung des Signalkriteriums
nach verschiedenen Kombinationsarten (z. B. Jeweils-Eins, -Zwei- und -Drei-Kombinationen) der
Adern gebildet werden, und es sind Anordnungen in Vorschlag gebracht worden, vermittels welcher unerwünschte
Kombinationen der Wirkung nach während des Zählvorganges übergangen oder ausgelassen werden. Für gewisse
Zwecke ist es erwünscht, daß die ausgenutzten Schlüsselsignale auf Signale beschränkt werden, welche durch die
Übermittlung des Signalkriteriums nach Jeweils-Zwei-Kombinationen eines Satzes von Schlüsselsignaladern
gebildet werden; und um zehn solcher Schlüsselsignale zu erhalten, werden wenigstens fünf Zählelemente in einer
Zählschaltung benötigt, welche eine Kette von Zählelementen aufweist. Eine Zählschaltung, welche strikt
binär zählt und eine Kette von fünf binären Zählelementen aufweist sowie eine abgehende Schlüsselsignalader pro
Zählelement enthält, erzeugt nun in je einem Zählzyklus einunddreißig Schlüsselsignale, wobei zehn Schlüsselsignale
durch die Übermittlung des Signalkriteriums nach Jeweils-Zwei-Kombinationen der fünf Schlüsselsignaladern
gebildet werden, während einundzwanzig Schlüsselsignale durch die Übermittlung des Signalkriteriums nach
anderen Kombinationen dieser Adern, einschließlich einzelner Adern, gebildet werden. Für eine dekadische
Zählung, bei der die verwendeten Schlüsselsignale auf Signale beschränkt sein sollen, welche durch die Übermittlung
des Signalkriteriums nach Jeweils-Zwei-Kombinationen der fünf Schlüsselsignaladern gebildet werden,
muß eine derartige Zählschaltung mit Vorrichtungen zum Überspringen, Auslassen oder sonstigen Ausscheiden von
einundzwanzig Schlüsselsignalen versehen werden, wo-
Schaltungsanordnung
zum Zählen von Impulsen, insbesondere in Fernsprech-Selbstanschlußanlagen
Anmelder:
Siemens Edison Swan Limited, London
Siemens Edison Swan Limited, London
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Schubert, Patentanwalt,
Siegen (Westf.), Oranienstr. 14
Siegen (Westf.), Oranienstr. 14
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 19. Dezember 1955
Großbritannien vom 19. Dezember 1955
Bloomfield James Warman, London,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
durch sie so kompliziert und umfangreich werden würde, daß sie sich praktisch nicht verwenden ließe.
Durch die Erfindung wird eine Zählschaltung geschaffen, welche an fünf Schlüsselsignaladern zehn
Schlüsselsignale hervorruft, die durch die Übermittlung eines Signalkriteriums nach Jeweils-Zwei-Kombinationen
der Adern gebildet werden, und nur wenige Schlüsselsignale liefert, welche anderen Kombinationen dieser
Adern entsprechen, wodurch eine verhältnismäßig einfache Steuervorrichtung verwendet werden kann, um das
Überspringen, Unterdrücken oder Ausscheiden der zuletzt erwähnten Schlüsselsignale zu bewirken.
Gemäß der Erfindung wird eine Impulszählschaltung geschaffen, die sich für die Lieferung eines Schlüsselsignals,
welches das Ergebnis eines Zählvorganges darstellt, eignet und die sich derart auszeichnet, daß fünf
gleichartige Zählelemente, von denen jedes einen Normalzustand und einen Registrierzustand aufweist, so geschaltet
sind, daß sie eine geschlossene Kette bilden, daß die zu zählenden Impulse, welche an einer Impulsader
erscheinen, gleichzeitig allen Zählelementen übermittelt werden, und daß die Kette der Zählelemente so geschaltet
ist, daß jedes Zählelement seinen Zustand vom Normalzustand in den Registrierzustand, oder umgekehrt,
in Ansprecherwiderung auf einen von der Impulsader her übermittelten Impuls nur dann ändert, wenn
sich das ihm unmittelbar vorangehende Zählelement in der Kette zur Zeit der Übermittlung dieses Impulses im
Registrierzustand befindet, und daß schließlich jedes der Zählelemente ein Signalkriterium nach einer entsprechen-
809 508/114
den Ader von fünf Schlüsselsignaladern übermittelt, während es sich im Registrierzustand befindet. Um eine
solche Zählschaltung in einen Ausgangszustand zwecks Zählbereitschaft zu bringen, ist es erforderlich, daß durch
einen preliminären Steuervorgang bzw. Anfangsschaltvorgang irgendeines oder eine beliebige Kombination der
Zählelemente, und zwar weniger als die gesamten fünf Elemente, in den Registrierzustand gebracht wird, was
den Vorteil mit sich bringt, daß das Anlaßkriterium so
dazu dient, den Zustand der Zählelementkette so zu verändern, daß der Schaltzustand, welcher das unerwünschte
Schlüsselsignal hervorruft, nicht zur Wirkung kommt. Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung hinsichtlich
5 dieses Kennzeichens besteht darin, ein Dreier-Koinzidenztor zu verwenden, welches dann, wenn während des
Zählvorganges die Zählelementkette in einen Zustand gebracht wird, in welchem eine besondere Dreier-Gruppe
der Zählelemente gleichzeitig im Registrierzustand ist, ausgewählt werden kann, daß es sich den Erfordernissen io einen Hilfsimpuls an der Impulsader erzeugt. Während
irgendeiner beliebigen Übermittlung anpassen läßt. Eine das Unterdrücken der vier von den fünf Schlüsselsignaleiv
erfindungsgemäße Zählschaltung erzeugt in einem ein- welche qin Signalkriterium bei Jeweils-Vier-Kombinazelnen
Zählzyklus fünfzehn Schlüsselsignale, wobei zehn tionen der fünf Schlüsselsignaladern enthalten, unschwer
Schlüsselsignale durch die Übermittlung eines Signal- durch das Vorsehen von zwei Dreier-Koinzidenztoren
kriteriums nach Jeweils-Zwei-Kombinationen der fünf 15 erreicht werden kann, wäre ein zusätzliches Schaltmittel
Schlüsselsignaladern gebildet werden, während bei fünf erforderlich, um das Unterdrücken des verbleibenden
Schlüsselsignalen ein Signalkriterium bei Jeweils-Vier- fünften Schlüsselsignales dieser Art zu bewirken. Wenn
Kombinationen dieser Adern auftritt. jedoch die Anordnung solcher Art ist, daß dieses eine der-
Wenn man zur Veranschaulichung die fünf Zähl- artige Schlüsselsignal am Ende des vollständigen Zählelemente
einer erfindungsgemäßen Zählschaltung, der 20 zyklus hervorgerufen wird, wie dies bei dem bezeich-Reihe
nach rund um die geschlossene Kette betrachtet, nenden vollen Zählzyklus, auf welchen sich die voranjeweils
mit A1 B, C, D und E bezeichnet und wenn man, gehende Tabelle bezieht, der Fall ist, so kann dieses
unter Verwendung der üblichen Kennzeichen der Binär- besondere Schlüsselsignal vernachlässigt werden, oder
skala, den Normalzustand eines Zählelementes durch eine alternativ kann es verwendet werden, um ein besonderes
-Ό« und den Registrierzustand durch eine -1» wiedergibt, 25 Signal zu geben.
so ist der nachstehenden Tabelle ein typischer Zählzyklus Als Zählelemente können beliebige Schaltmittel vereiner
solchen Zählschaltung zu entnehmen, wobei dieser wendet werden, welche einen Normal- und einen Regi-
Zyklus mit dem Zählelement E im Registrierzustand beginnt:
strierzustand einzunehmen vermögen. Geeignete bistabile Elemente können beispielsweise als elektromagnetische
30 Relais, Glühkathodenrohre, elektrische Dreielektroden-Kaltkathoden-Entladungsröhren
oder Transistoren ausgebildet sein.
Die Merkmale der Erfindung sind in den beiden Ausführungsbeispielen
verkörpert, welche nunmehr an Hand 35 der Zeichnung näher erläutert werden, und zwar
bilden die
Fig. 1A und 1B, zusammengelegt, ein Schaltdiagramm
einer erfindungsgemäßen elektrischen Impulszählschaltung, bei welcher jedes der fünf Zählelemente ein Paar
4" Dreielektroden-Kaltkathoden-Entladungsröhrenaufweist, während die
Fig. 2 A und 2 B, zusammengelegt, ein Schalt diagramm wiedergeben, welches eine erfindungsgemäße elektrische
Impulszählschaltung veranschaulicht, bei welcher jedes 45 der fünf Zählelemente ein Paar von Transistoren aufweist.
Die Fig. 1A und 1B sind so nebeneinanderzulegen, daß
Fig. 1B auf der rechten Seite von Fig. 1A zu liegen
kommt, um ein ganzes Schaltdiagramm zu bilden. Die 50 Zählschaltung, welche durch dieses Diagramm veranschaulicht
ist, enthält fünf gleichartige Zählelemente A, B, C, D und E, welche zu einer geschlossenen Kette zusammengeschaltet
sind. Jedes der Zählelemente enthält
Falls es im Falle einer erfindungsgemäßen Zählschal- zwei Dreielektroden-Kaltkathoden-Entladungsröhren, wotung
erforderlich ist, dekadisch zu zählen, wobei die ausge- 55 bei die Röhrenpaare mit F.40, VAl bis VEO, VEl
nutzten Schlüsselsignale auf Signale beschränkt sein bezeichnet und als bistabile Paare angeordnet sind. Die
sollen, die durch die Übermittlung eines Signalkriteriums eine der Röhren eines bistabilen Paares ist im normalen
nach Jeweils-Zwei-Kombinationen der fünf Schlüssel- Zustand des Elementes stromleitend, während die andere
signaladern gebildet werden, so müssen mindestens vier Röhre des Paares im Registrierzustand des Elementes
der fünf Schlüsselsignale, bei welchen ein Signalkriterium 60 leitet, wobei die Bezeichnung der beiden Röhren jeweils
bei Jeweils-Vier-Kombinationen dieser Adern auftritt, mit dem Suffix "0» und »1., versehen sind und so die
übersprungen werden, um sie vom Zählvorgang auszu- Bezeichnung der Binärskala verwendet wird. Da die fünf
schließen. Zählelemente einander gleich sind, sollen nur die An-
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist eine Schlüsse in bezug auf Element A beschrieben werden, was
Impulszählschaltung, welche den vorerwähnten Anfor- 65 gleichzeitig dazu dienen soll, die gleichartigen Anschlüsse
derungen entspricht, mit Schaltmitteln versehen, welche der anderen Zählelemente zu erläutern. Die Anoden der
dann im Laufe des Zählvorganges ein unerwünschtes beiden Röhren VA 0 und VA 1 sind über einen gemein-Schlüsselsignal
hervorrufen wird, welches durch die Über- samen Anodenwiderstand Ä13 an eine Anodenspannungsmittlung
des Signalkriteriums nach vier der fünf Schlüssel- quelle ^HTZ angeschaltet. Die Kathoden dieser beiden
signaladern gebildet wird, einen Hilfsimpuls erzeugen, der 70 Röhren sind jeweils über parallel geschaltete Widerstand-
| 7filil\vpr1" | Zustand der Zählelemente | B | i C I D | I E | Anzahl der markierten |
| A | 0 | 0 i 0 | 1 | Schlüsselsignaladern | |
| 0 | 0 | 0 | 0 0 | 1 | Anlaßkriterium |
| 1 | 1 | 1 | 0 : 0 | 1 | 2 |
| 2 | 0 | 1 | 1 ! 0 | 1 | 2 |
| 3 | 1 | 0 | 0 1 1 | 1 | 4 |
| 4 | 0 | 0 | 0 ! 1 | 0 | 2 |
| 5 | 1 | 1 | 0 ! 1 | 1 | 2 |
| 6 | 1 | 0 | 1 1 | 0 | 4 |
| 7 | 0 | 0 | 1 ! 0 | 1 | 2 |
| 8 | 0 | 0 | 1 ' 1 | 1 | 2 |
| 9 | 1 | ι | 1 0 | 0 | 4 |
| 10 | 0 | 1 | 0 1 | 0 | 2 |
| 11 | 0 | 1 | 1 1 | 1 | 2 |
| 12 | 0 | 1 | 0 ι 0 | 0 | 4 |
| 13 | 1 | 0 | 1 ! 0 | 0 | 2 |
| 14 | 1 | 1 | 1 1 | 0 | 2 |
| 15 | 1 | 0 | 0 ; 0 | 1 | 4 |
| 1 | 1 | 2 |
Kondensator-Kombinationen R12 und C 5 sowie R15 und C6 geerdet, wobei die Kathode der Röhre VA 1 außerdem
an eine abgehende Schlüsselsignalader MA angeschaltet ist. Die Triggerelektroden dieser beiden Röhren sind
jeweils an reihengeschaltete Strombegrenzungs- und Kopplungswiderstände R9 und R10 sowie Z? 14 und Z? 11
angeschaltet, wobei die Enden der Kopplungswiderstände RIO und RIl, welche den Röhren abgewandt sind,
zusammengeschaltet und an die Kathode der "I--Röhre
VEl im vorangehenden Element der Kette angeschaltet sind, während die Verbindungsstellen der Strombegrenzungs-
und Kopplungswiderstände jeweils über Kopplungskondensatoren C3 und C 4 an eine Impulsader P angeschaltet
sind, über welche Impulse für die Betätigung der Zählelemente übermittelt werden. Zwischen die
Impulsader P und Erde ist ein ImpulsrückstellgleichrichterMÄl
geschaltet, der so gepolt ist, daß er den Stromfluß zur Erde zuläßt.
Jedes der beiden -Dreier-Koinzidenz«-Tore, welche im
Zähler enthalten sind, besteht aus einem Widerstand und zwei Gleichrichtern, wobei die Gleichrichter MR 2 und
MRi und der Widerstand R7 das eine Tor bilden, während die Gleichrichter MR 5 und MR 7 und der
Widerstand R8 das andere Tor bilden. Der Widerstand in jedem der Tore ist an seinem Ende, welches der Verbindungsstelle
der Torbestandteile abgewandt ist, an die Kathode der -Ί«-Röhre eines Elementes, welches eine
Registrierung in jeder von vier verschiedenen vieradrigen
Registrierungen, die unterdrückt werden sollen, hervorruft, angeschaltet, d. h. an die Kathode der Röhre VEl.
Die Gleichrichter MR2 und MRi des einen Tores sind an
die Kathoden der -1»-Röhre jeweils in den Elementen A
und B angeschaltet, und die Gleichrichter MRS und MR7
des anderen Tores sind mit den Kathoden der »1»-Röhre
jeweils in den Elementen C und D verbunden. Diese Tore
sind bei den vieradrigen Registrierungskombinationen 3, 6, 9 und 12 wirksam, so daß, wenn eine von diesen auftritt,
das eine oder andere dieser Tore ein Ausgangssignal hervorruft. Die Widerstands-Gleichrichter-Verbindungsstellen
der beiden Tore sind jeweils über Gleichrichter MR3 und MR6 an eine örtliche Impulsader PL angeschaltet.
Diese Gleichrichter entkoppeln die Widerstands-Gleichrichter-Verbindungsstellen
der beiden Tore, wenn das Potential der einen dieser Verbindungsstellen erhöht wird, um dadurch ein positives Ausgangssignal an der
örtlichen Impulsader PL hervorzurufen. Die Widerstands-Gleichrichter-Verbindungsstellen
der beiden Gleichrichter sind außerdem jeweils an die eine Seite der Kondensatoren
C7 und CS angeschaltet, wobei die anderen Seiten dieser Kondensatoren geerdet sind. Wenn das
Potential der Widerstands-Gleichrichter-Verbindungsstelle des einen oder des anderen der beiden Tore erhöht
wird, wird der entsprechende Kondensator C7 oder C8 aufgeladen, und zwar mit dem Ergebnis, daß die Ausgangs-Impedanz
des in Betracht kommenden Tores der Wirkung nach herabgesetzt wird.
Die zu zählenden Impulse und die örtlich abgeleiteten Hilfsimpulse, welche durch die Ausgänge der beiden
»Dreier-Koinzidenz»-Tore gebildet werden, werden nach der Impulsader P über einen Triggerkreis übermittelt,
welcher aus der Dreielektroden-Kaltkathoden-Entladungsröhre Vl und zugeordneten Bestandteilen besteht. Die
Anode der Röhre Vl ist über reihengeschaltete Widerstände
A3 und R2 an ein positives Potential + HT2
angeschaltet, und die Verbindungsstelle dieser beiden Widerstände ist über den Kondensator C2 geerdet. Die
Kathode der Röhre Vl ist über den Widerstand R6 mit einem negativen Potential -HTl und mit der
Impulsader P verbunden. Die Triggerelektrode der Röhre Vl ist über die Widerstände Ri und R5 geerdet,
und zwar mit dem Ergebnis, daß ein Vorspannungspotential, welches bezogen auf das normale Potential an
der Kathode, positiv ist, dauernd nach der Triggerelektrode übermittelt wird. Die Verbindungsstelle der
Widerstände Ri und R 5 ist über den Kondensator Cl
an eine Eingangsklemme PT, nach welcher die zu zählenden Impulse übermittelt werden, und an die
örtliche Impulsader PL angeschaltet.
Im Betrieb zündet die Röhre Vl bei Übermittlung
ίο eines Impulses (entweder eines zu zählenden oder eines
Hilfsimpulses) über den Widerstand A4 nach ihrer Triggerelektrode, und die sich daraus ergebende Ausgangsspannung,
welche an ihrer Kathode hervorgerufen wird, wird nach der Impulsader P übermittelt. Die
Röhre ist in bekannter Weise selbstlöschend, und zwar durch die Wirkung des Widerstandes R2 und des
Kondensators C 2, so daß die besagte Ausgangsspannung nur für eine kurze Zeitdauer an der Impulsader P
verbleibt, wodurch ein verstärkter Eingangsimpuls an dieser Ader erzeugt wird. Derartige Impulse an der
Impulsader P werden über die zugeordneten Kondensatoren, wie C3 oder C4, nach der Triggerelektrode einer
jeden der Röhren VAO bis VEl übermittelt, jedoch ist die Amplitude dieser Impulse nicht ausreichend, um eine
Röhre zu zünden, es sei denn, daß die Triggerelektrode dieser Röhre bereits positiv bis auf ein geeignetes
Potential vorgespannt ist.
Es werde angenommen, daß der Anlaßzustand der vorstehenden Tabelle vorliegt; dann sind die Triggerelektroden
der Röhren VA 0 und VA1, von denen
VAO bereits gezündet hat, durch das Potential von der Kathode der Röhre VEl her positiv vorgespannt, so
daß der erste Impuls, welcher nach der Impulsader P übermittelt wird, die Röhre VA1 zum Zünden bringt,
welcher Vorgang in bekannter Weise wirksam ist, um die Röhre VA 0 zu löschen. Die Zählelemente A und E
sind nunmehr beide im Registrierzustand, um dadurch eine Zählung von 1, wie aus der Tabelle ersichtlich, zum
Ausdruck zu bringen. Bei Übermittlung des zweiten Impulses nach der Impulsader P wird das Element B
in den Registrierzustand gebracht, weil die Röhre FSl zündet, und das Element A wechselt in den nicht
registrierenden Zustand über, weil die Röhre VAO zündet. Die Elemente B und E sind jetzt beide im
Registrierzustand, um so einen Zählwert von 2 zu bezeichnen. Bei Übermittlung des dritten Impulses nach
der Impulsader P werden zunächst die Elemente A und C in den Registrierzustand gebracht, während die
Elemente B und E im Registrierzustand verbleiben, so daß für eine kurze Zeitdauer ein vieradriges Registrierkriterium
besteht. Weil die Gleichrichter MR2 und MRi durch den positiven Schaltzustand der Kathoden
der jeweiligen Röhren VAl und VBl sperren und dem
Widerstand R7 ein positives Potential von der Kathode der Röhre VEl her übermittelt wird, wird jedoch das
Potential der Widerstands-Gleichrichter-Verbindungsstelle des Tores, welches durch die Gleichrichter MR2,
MRi und den Widerstand MR7 gebildet wird, erhöht, wodurch der Gleichrichter MR3 leitend gemacht wird,
um einen Hilfsimpuls an der örtlichen Impulsader PL hervorzurufen. Dieser Hilfsimpuls dient dazu, die
Röhre Vl zu zünden, und bewirkt dadurch, daß ein weiterer Impuls an der Impulsader P erscheint, so daß
das vieradrige Registrierungskriterium übergangen wird
und das darauffolgende zweiadrige Kriterium, in welchem sich nur die Elemente D und E im Registrierzustand
befinden, vorhanden ist. Dieser Vorgang setzt sich bei Übermittlung eines weiteren Impulses nach der Impulsader
P fort, wobei das eine oder andere der beiden -Dreier-Koinzidenz»-Tore einen Hilfsimpuls jedesmal,
wenn ein vieradriges Registrierkriterium besteht, hervorruft. Der Gleichrichter MRl, welcher zwischen die
Impulsader P und Erde geschaltet ist, ist vorgesehen, um die Kondensatoren, wie beispielsweise C3 und CA,
nach jedem Impuls an der Impulsader P zu entladen. Die Fig. 2 A und 2 B sind so nebeneinanderzulegen,
daß Fig. 2 B auf der rechten Seite von Fig. 2 A zu liegen kommt, um ein ganzes Schaltdiagramm zu bilden. Die
Zählschaltung, welche durch dieses Diagramm dargestellt
die Widerstände Ä16 und R17 angeschaltet sind. Wenn
das erwähnte Anlaßkriterium vorhanden ist, sperrt der Gleichrichter MR16, weil der Transistor, welcher dem
Transistor TA 1 im Zählelement 2Έ entspricht, voll
5 leitend ist, so daß sein Kollektorpotential positiv in bezug auf das negative Potential ist, an welches der
Widerstand R22 angeschaltet ist. Obgleich der Gleichrichter MR16 somit sperrt, dient dieser Vorgang nicht
aus sich selbst heraus dazu, das Potential der Eingangs-
Potential ist, an welches die Widerstände i?16 und RVT angeschaltet sind, so daß der Gleichrichter MR15
leitend bleibt, um die Eingangsader Wl auf einem 15 Potential zu halten, welche sich dem zuletzt erwähnten
negativen Potential nähert.
Bei Übermittlung eines Impulses nach der Impulsader 2 P, welcher, bezogen auf das negative Potential,
an welches der Widerstand R22 angeschaltet ist, positiv
Regenerativwirkung, bedingt durch die Kopplungen zwischen den beiden Transistoren.
Die Gleichrichter MR19 und MR20, welche an die
Eingangsader W2 des Zählelementes 2 B angeschaltet sind, entsprechen jeweils den Gleichrichtern Mi? 15 und
,Mi? 16, welche an die Eingangsader Wl des Zählelementes
2 A angeschaltet sind. Die allgemeine Betriebs-
wird, ist in vieler Hinsicht, soweit ihre allgemeine 10 ader Wl der Wirkung nach zu erhöhen, weil das Ruhe-Organisation,
Aufbau und Betriebsschema in Betracht potential der Impulsader 2 P gleich dem negativen
kommen, derjenigen gemäß den Fig. IA und 1B ähnlich,
mit der Ausnahme, daß Transistorschaltelemente an der
Stelle der Kaltkathoden-Trioden-Schaltelemente verwendet werden.
mit der Ausnahme, daß Transistorschaltelemente an der
Stelle der Kaltkathoden-Trioden-Schaltelemente verwendet werden.
Der Zähler enthält fünf gleichartige Zählelemente 2A, 25, 2C, 2Ό und 2E, welche jeweils den Elementen A,
B, C, D und E in den Fig. 1A und 1B entsprechen. Als
Beispiel soll das Zählelement 2A beschrieben werden;
dieses wird von einem bistabilen Triggerkreis gebildet, 20 ist und eine geeignete Amplitude hat, sperrt der Gleichweicher
zwei Transistoren TAO und TA 1 aufweist. ricbter MR15 ebenfalls mit dem Ergebnis, daß das
Diese Transistoren enthalten jeweils Kollektorwider- Potential der Eingangsader ansteigt. Die Potentialstände
R16 und i?17, wobei die Enden, welche den erhöhung der Eingangsader Wl, welche über den
Transistoren abgewandt sind, an ein geeignetes negatives Kondensator C 9 und den Gleichrichter MR17 überPotential
(beispielsweise — 5 V, wie in der Zeichnung 25 mittelt wird, dient dazu, das Potential des Kollektors
angegeben) angeschaltet sind. Die Basis des Transistors des Transistors TA 1 zu erhöhen, wodurch der Stromfluß
TAO ist über die Parallelschaltung eines Widerstandes i? 19 im Kreis dieses Kollektors gesteigert wird, um das
und eines Kondensators CIl an den Kollektor des Umschalten des Zählelementes von dem Normalzustand
Transistors TA 1 angeschaltet. Gleicherweise ist die in den Registrierzustand, in welchem der Transistor TA 0
Basis des Transistors TA 1 über die Parallelkombination 30 beinahe abgeschaltet und der Transistor TA 1 leitend
eines Widerstandes i?18 und eines Kondensators ClO ist, in die Wege zu leiten. Dieses Umschalten wird
an den Kollektor des Transistors TAO angeschaltet. beschleunigt und vervollständigt durch die jetzt bekannte
Die Basen der beiden Transistoren sind außerdem über
die jeweiligen Widerstände i?20 und i?21 geerdet. Der
Emitter eines jeden Transistors ist unmittelbar geerdet. 35
Der Kollektor des Transistors TA 1 ist an eine abgehende
Schlüsselsignalader 2MA angeschaltet. Eine gemeinsame Eingangsader Wl ist über den Kondensator C 9
an die Kollektoren der beiden Transistoren über die
die jeweiligen Widerstände i?20 und i?21 geerdet. Der
Emitter eines jeden Transistors ist unmittelbar geerdet. 35
Der Kollektor des Transistors TA 1 ist an eine abgehende
Schlüsselsignalader 2MA angeschaltet. Eine gemeinsame Eingangsader Wl ist über den Kondensator C 9
an die Kollektoren der beiden Transistoren über die
jeweiligen Gleichrichter ikfi?18 und MR17 angeschaltet, 40 weise des Zählers gemäß den Fig. 2A und 2B in Ansprechweiche
so gepolt sind, daß sie Strom in Richtung auf die erwiderung auf zu zählende Impulse, welche dem EinKollektoren
hin leiten. Die Seite des Kondensators C9, gangsanschluß PWT übermittelt werden, wird nunmehr
weiche an die gemeinsame Eingangsader Wl geschaltet aus der vorangehenden Beschreibung des Zählelemenist,
ist weiterhin über einen Widerstand i?22 mit einem tes 2.4 und aus der vorangehenden Beschreibung in
negativen Potential mit einem Wert (beispielsweise 45 bezug auf die Fig. 1A und 1B ersichtlich. Es ist jedoch
—2 V, wie in der Figur dargestellt), der etwas geringer erforderlich, kurz auf die Steuervorrichtung einzugehen,
als die Hälfte des Wertes des negativen Potentials ist, welche für das Auslassen oder Übergehen der vieradrigen
an welches die Widerstände i?16 und i?17 angeschaltet Registrierkriterien vorgesehen sind. Diese Steuervorsind,
verbunden, während die andere Seite des Konden- richtungen enthalten zwei »Dreier-Koinzidenz«-Tore,
sators C 9 über einen Widerstand R 23 an das zuletzt 50 welche, soweit ihre Wirkungsweise in Betracht kommt, den
erwähnte negative Potential angeschaltet ist. Die Ein- beiden »Dreier-Koinzidenz. -Toren der Fig. 1A und 1B
gangsader Wl ist über einen Gleichrichter MR15 an entsprechen und außerdem einen Triggerkreis TRC
eine Impulsader 2 P und an die Ausgangsader £Ό des einer bekannten Gattung, welcher nur einen stabilen
vorangehenden Elementes 2E in der Kette über einen Zustand aufweist, enthalten. Die Gleichrichter MRB,
Gleichrichter MR16 angeschaltet, wobei beide Gleich- 55 MR9 und MR21 sowie der Widerstand i?24 bilden das
richter so gepolt sind, daß sie Strom von der Eingangs- eine Tor, während die Gleichrichter MR H, MR12,
ader Wl wegleiten. und MR13 sowie der Widerstand Ä29 das andere Tor
Es werde angenommen, daß ein Anlaßkriterium, bilden. Bei jedem der beiden Tore ist der Widerstand
welches demjenigen der vorangehenden Tabelle ent- an seinem der Verbindungsstelle der Torbestandteile
spricht, besteht, so befindet sich das Zählelement 2A im 60 abgewandten Ende an das negative Potential angeschalnicht
registrierenden Zustand, so daß der Transistor TA 0 tet, mit welchem der Widerstand R22 verbunden ist.
str^mleitend und der Transistor TA 1 beinahe abgeschal- Die Gleichrichter MR21, MR8 und MR9 sind je\veils
tet ist, wobei das Potential des Kollektors des Tran- an die Ausgangsadern .4 0, BO und EO der Zäh'elesistors
7V10 in Richtung auf das Erdpotential erhöht mente 2.4, 2B und 2£ angeschaltet, während die Gl'.ichwiid,
und zwar auf Grund des Kollektorstromes um die 65 richter MRIl, MR12 und Λ/Α13 jeweils an die Aus-Basis
des Transistors TA 1 bei einem Potential zu halten, gangsadern CO, DO und £0 der Zählelemente 2C, 2D
derart, daß kein wirksamer Strom im Kollektorkreis und 2 E angeschlossen sind. Diese Tore sind bei den
dieses letzteren Transistors fließt, wobei dessen Kollektor vieradrigen Registrierungskombinationen 3, 4, 9 und 12
folglich negativ gehalten wird, und zwar bei einem Wrert, wirksam, so daß, wenn eine dieser Kombinationen
der sich dem des negativen Potentials nähert, an welches 70 vorliegt, das eine oder andere dieser beiden· Tore ein
Ausgangssignal hervorruft. Die Widerstands-Gleichrichter-Verbindungsstellen
der beiden Tore sind jeweils über Trenngleichrichter MR10 und MR14 an die Eingangsader WZ des Triggerkreises TRC angeschaltet. Wenn
immer die eine der besagten vieradrigen Registrierkombinationen vorliegt, wird durch den sich daraus
ergebenden Potentialanstieg der Eingangsader WZ des Triggerkreises TRC dieser Kreis in seinen unstabilen
Zustand getriggert, und zwar mit dem Ergebnis, daß der erforderliche Hilfsimpuls an der Ausgangsader 2 PL
und daher an der Impulsader 2 P hervorgerufen wird.
Der Triggerkreis TRC enthält einen Transistor Tl,
einen Transformator L, einen Eingangswiderstand R25, einen Eingangskondensator C12, einen i\usgangskondensator
C14, einen Ausgangswiderstand i?30, einen Ausgangsgleichrichter
MR2Z, einen Kondensator C13 sowie
drei Widerstände i?26, R27 und R2S. Wenn immer die
eine der besagten vieradrigen Registrierungen vorliegt, so dient der sich daraus ergebende Potentialanstieg der
Eingangsader WZ, welcher über den Eingangskondensator C12 übermittelt wird, dazu, das Potential des
Emitters des Transistors Ti zu erhöhen, mit dem Ergebnis, daß der Emitterstrom zu steigen beginnt.
Folglich beginnt der Strom in der Wicklung (I) des Transformators L sich zu erhöhen, und — die Transformatorwicklungen
sind zu diesem Zweck angeordnet — ein Impuls, welcher danach trachtet, das Potential der
Basis des Transistors Ti zu verringern und dadurch den Emitterstrom noch weiter zu erhöhen, wird in der
Wicklung (II) des Transformators hervorgerufen. Gegebenenfalls nimmt jedoch der Kondensator C13 einen
Ladezustand an, in welchem das Potential der Transistorbasis zu hoch (d. h. zu positiv in bezug auf das negative
Potential, an welches der Kollektor unmittelbar angeschaltet ist) wird, um den hohen Emitterstrom aufrechtzuerhalten,
woraufhin der Triggerkreis in seinen Normalzustand zurückkehrt. Auf die erwähnte Erhöhung des
Emitterstromes hin ruft die Ausgangswicklung (III) des Transformators den erforderlichen Hilfsimpuls an der
Ausgangsader 2 PL hervor.
Wenn die erfindungsgemäße Zählschaltung als Impulszähler in einer Selbstanschluß-Fernsprechanlage zur
Anwendung kommt, wird sie so angeordnet, daß ihrer Impulsader ein zu zählender Impuls (d. h. unterschiedlich
von jedem Hilfsimpuls oder Impulsen) in bezug auf jeden von einer Wählscheibe oder einer anderen Impulslieferquelle
empfangenen Impuls übermittelt wird.
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung zum Zählen von Impulsen mit einer Mehrzahl von gleichartigen Zählelementen,
von denen jedes einen Normalzustand und einen Registrierzustand aufweist und die so geschaltet
sind, daß sie eine Kette bilden, der die zu zählenden Impulse, welche an einer Impulsader erscheinen,
übermittelt werden, bei der jedes Zählelement im Registrierzustand ein Signalkriterium nach einer
entsprechenden Schlüsselsignalader übermittelt, und die so eingerichtet ist, daß sie ein Schlüsselsignal
liefert, welches das Ergebnis eines Zählvorganges darstellt, insbesondere in Fernsprech-Selbstanschlußanlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kette der Zählelemente fünf Zählelemente aufweist, welche eine
geschlossene Kette bilden, die so geschaltet ist, daß jeder Impuls, der an der Impulsader erscheint, gleichzeitig
nach allen fünf Zählelementen übermittelt wird, und daß jedes Zählelement seinen Zustand vom
Normalzustand in den Registrierzustand, oder umgekehrt, in Ansprecherwiderung auf einen von der
Impulsader her übermittelten Impuls nur dann ändert, wenn sich das ihm unmittelbar vorangehende
Zählelement der Kette zum Zeitpunkt der Übermittlung dieses Impulses im Registrierzustand befindet.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel vorgesehen sind,
welche dann, wenn im Laufe des Zählvorganges ein unerwünschtes Schlüsselsignal hervorgerufen wird,
welches durch die Übermittlung des Signalkriteriums nach vier der fünf Schlüsselsignaladern, welche den
fünf Zählelementen zugeordnet sind, gebildet ist, einen Hilfsimpuls erzeugen, der dazu dient, den
Schaltzustand der Zählelementkette so zu verändern, daß der Schaltzustand, in welchem das unerwünschte
Schlüsselsignal hervorgerufen wird, nicht zur Wirkung kommt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel ein Dreier-Koinzidenztor
enthalten, welches dann, wenn während des Zählvorganges die Zählelementkette in einen
Zustand gebracht wird, in welchem eine besondere Dreier-Gruppe der Zählelemente gleichzeitig im
Registrierzustand ist, einen Hilfsimpuls an der Impulsader erzeugt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Dreier-Koinzidenztore vorgesehen
sind, von denen das eine so geschaltet ist, daß es ein Ausgangssignal hervorruft, wenn die Kette
in einen Schaltzustand gebracht wird, in welchem sich das erste und zweite sowie das fünfte Zählelement von
einem bestimmten Zählelement der Kette aus gerechnet, gleichzeitig im Registrierzustand befinden, während
das andere so geschaltet ist, daß es ein Ausgangssignal hervorruft, wenn die Kette in einen Schaltzustand
gebracht wird, in welchem sich das dritte und vierte sowie das fünfte Zählelement gleichzeitig
im Registrierzustand befinden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des Dreier-Koinzidenztores
einen Hilfsimpuls an der Impulsader über einen Triggerkreis hervorruft.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zählelement ein
Paar von elektrischen Dreielektroden-Kaltkathoden-Entladungsröhren enthält, welche so angeordnet sind,
daß sie einen Triggerkreis mit zwei stabilen Schaltzuständen bilden.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zählelement ein
Paar von Transistoren enthält, welche so angeordnet sind, daß sie einen Triggerkreis mit zwei stabilen
Schaltzuständen bilden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 809 508/114 4.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2887590X | 1955-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029046B true DE1029046B (de) | 1958-04-30 |
Family
ID=10917196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES51646A Pending DE1029046B (de) | 1955-12-19 | 1956-12-18 | Schaltungsanordnung zum Zaehlen von Impulsen, insbesondere in Fernsprech-Selbstanschlussanlagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2887590A (de) |
| DE (1) | DE1029046B (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2939968A (en) * | 1957-08-13 | 1960-06-07 | Gen Precision Inc | Transistor emitter follower circuit |
| US3033454A (en) * | 1958-10-30 | 1962-05-08 | Ibm | Counter |
| US3083907A (en) * | 1959-02-16 | 1963-04-02 | Cons Electrodynamics Corp | Electronic counter |
| US3581147A (en) * | 1967-08-14 | 1971-05-25 | Fizichesky Inst Im P N | Electronic pulse counter with bistable switching elements |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2436963A (en) * | 1944-02-26 | 1948-03-02 | Rca Corp | Electronic counting chain with decimal indicators |
| US2605306A (en) * | 1949-10-15 | 1952-07-29 | Rca Corp | Semiconductor multivibrator circuit |
| US2774868A (en) * | 1951-12-21 | 1956-12-18 | Ibm | Binary-decade counter |
| US2790076A (en) * | 1953-11-05 | 1957-04-23 | Ibm | Electronic storage device |
-
1956
- 1956-12-18 DE DES51646A patent/DE1029046B/de active Pending
- 1956-12-19 US US629272A patent/US2887590A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2887590A (en) | 1959-05-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1205593B (de) | Schaltungsanordnung fuer Vermittlungseinrichtungen mit Zeitvielfachbetrieb | |
| DE929132C (de) | Elektronische Pruefeinrichtung fuer Leitungsbuendel in Vermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE1219981B (de) | Ringzaehler | |
| DE1073552B (de) | Schaltungsanordnung zur Übertragung von den Leitungszustand anzeigenden Informationen | |
| DE1029046B (de) | Schaltungsanordnung zum Zaehlen von Impulsen, insbesondere in Fernsprech-Selbstanschlussanlagen | |
| DE2221717C3 (de) | Teilnehmerschaltung für Fernsprechvermittlungsanlagen zur Zuführung des Rufstromes an die Teilnehmerstation und zur Feststellung des Schleifenzustandes | |
| DE1814213B2 (de) | J-K-Master-Slave-Flipflop | |
| DE1922761A1 (de) | Kondensatorspeicher | |
| DE1100694B (de) | Bistabile Kippschaltung | |
| DE1096087B (de) | Binaerer Reihenaddierer | |
| DE2450891C3 (de) | Sprechwegschalter | |
| DE2013671A1 (de) | Vorrichtung zum Prüfen einer Spulen anordnung | |
| DE2232987A1 (de) | Auswahlschaltung fuer fernmeldevermittlungsanlagen | |
| DE1008349B (de) | Schaltungsanordnung zum Abtasten der Stellung eines zweistelligen Umschalters, insbesondere zum Entzerren von Fernschreibsignalen | |
| DE1200876B (de) | Elektronische bistabile Kippschaltung und Vorrichtung zum Zaehlen von Impulsen unterVerwendung dieser Schaltung | |
| DE1061824B (de) | Synchronisierbarer Transistor-Impulsverstaerker in Kippschaltung | |
| DE1033734B (de) | Waehlnetzwerk zur Herstellung von Nachrichtenverbindungen | |
| AT233074B (de) | Schaltungsanordnung für eine Vermittlungseinrichtung mit Zeitvielfachbetrieb | |
| DE1101028B (de) | Einrichtung zum Vor- und Rueckwaertszaehlen von zeitlich aufeinanderfolgenden Vorgaengen | |
| DE1065008B (de) | Schaltungsanordnung zur Umrechnung von Kennzahlen in Selbstanschlussfernmeldeanlagen | |
| DE1173538B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Belegungsstromkreisen | |
| DE1487936C3 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Zweieranschlüssen | |
| DE1037523B (de) | Schaltungsanordnung mit einem Vermittlungsnetzwerk in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE1562124C3 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Feststellung von Schaltzustandsänderungen von Teilnehmeranschlüssen | |
| DE862224C (de) | Verfahren und Schaltung zum Aufzeichnen von Impulsen |