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DE1028746B - Mittel zum Entfernen von Nagellack mit einem Gehalt an Lackloesungsmitteln - Google Patents

Mittel zum Entfernen von Nagellack mit einem Gehalt an Lackloesungsmitteln

Info

Publication number
DE1028746B
DE1028746B DEW19562A DEW0019562A DE1028746B DE 1028746 B DE1028746 B DE 1028746B DE W19562 A DEW19562 A DE W19562A DE W0019562 A DEW0019562 A DE W0019562A DE 1028746 B DE1028746 B DE 1028746B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
varnish
solvents
nail polish
nail
agent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW19562A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wurmboeck Dr GmbH
Original Assignee
Wurmboeck Dr GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wurmboeck Dr GmbH filed Critical Wurmboeck Dr GmbH
Priority to DEW19562A priority Critical patent/DE1028746B/de
Publication of DE1028746B publication Critical patent/DE1028746B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/46Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing sulfur
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61K8/46Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing sulfur
    • A61K8/466Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing sulfur containing sulfonic acid derivatives; Salts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

  • Mittel zum Entfernen von Nagellack mit einem Gehalt an Lacklösungsmitteln Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Mitteln zum Entfernen von -Nagellack mit einem Geel halt an Lacklösungsmitteln.
  • -Mittel zum Entfernen von Naigellackschichten sind in verschiedener Zusammensetzung und Beschaffenheit bekannt; sie bestehen durchwegausLacklösungs-Initteln, wie z. B. Äthylenglykolmonoäthyläther und Butylacetat. Bei Benutzung von flüssigen Mitteln dieser Art benötigt man einen Watte- oder Zellstofftupfer, in welchen der gelöste Lack unter Einfärbung des Tupfers übergeht und dessen Beseitigung nach Gebrauch häufig Schwierigkeiten bereitet. Diese Mittel sind außerdem mit dem Nachteil behaftet, daß bei ihrer Benutzung leicht Verschmierungen und Verschmutzungen benachbarter oder mit dem Tupfer ungewollt in Berührung kommender Stellen der Haut und der Kleidung auftreten. Außerdem besteht die Gefahr, daß Teile der von dem Tupfer aufgenommenen gefärbten Flüssigkeit abtropfen und auch ihrerseits zu solchen Verschmierungen und Verschmutzungen führen. Mehr oder minder pastöse Nagellackentferner, wie sie durch Zusatz von Verfestigungsmitteln, z. B. Polywachsen und Seifen, erzielbar sind, machen zwar den Gebrauch solcher Tupfer entbehrlich, sie sind aber wiederum mit dem Mangel hehaftet, daß eine Behandlung mit solchen wesentlich zeitraubender ist als mit flüssigen Mitteln und daß die an den Nagel angrenzenden, leicht vertieften Randseiten nur schlecht zu säubern sind. Ferner bleiben dabei, wie auch bei Verwendung flüssiger Nagellackentferner, dank der raschen Abdunstung der Lösungsmittel praktisch immer Anfärbungen zurück, welche eine wiederholte Behandlung und bzw. oder ein nachträgliches Waschen mit Wasser und Seife meist unerläßlich machen.
  • Um diese Schwierigkeiten und Nachteile zu beseitigen oder wenigstens zu mildern, wurde versucht, zu üblichen Nagellackentfernern der vorerwähnten Art, d. h. solchen auf der Grundlage voll Lacklösungsmitteln auch noch einen Nichtlöser, wie z. B. einen flüssigen Kohlenwasserstoff, als Verschnittmittel hinzuzusetzen. um zu erreichen, daß nach Aufbringen eines solchen -'!\7agellackentferners der auf dem Nagel befindliche Lack angequollen wird und dessen Begleitsubstanzen, wie Harze und Weichmacher, gelöst werden, worauf dann der eigentliche Filmbildner des Lackes, z. B. Nitrocellulose, stark voluminös zurückbleiben und unter Adsorption der feinverteilten Farbstoffe ohne Verschmutzung des Nagels und seiner Umgebung mittels eines Tupfers abgewischt werden soll.
  • Versuche in dieser Richtung haben jedoch nur zu unbefriedigenden Ergebnissen geführt und die eingangs genannten Schwierigkeiten und Nachteile nicht in befriedigender Weise zu beheben vermocht, da hierbei eine verhältnismäßig lange Einwirkungszeit zwischen dem Auftragen und dem Abwischen des Nagellackentferners notwendig ist, deren Nichteinhaltung die beabsichtigte Wirkung von vornherein illusorisch macht und damit eine Verschmutzungsgefahr für die Umgebung unverändert bestehenbleibt. Ein weiterer grundsätzlicher Nachteil eines solchen Vorgehens besteht darin, daß dasselbe nur für die Entfernung von Nagellacken in Betracht kommt, welche ausschließlich Pigmentfarbstoffe enthalten, da lösliche Farbstoffe von den ausgefällten Filmbildnern des Lackes nicht adsorbiert, sondern mit den Be# gleitsubstanzen gelöst werden und in Lösung bleiben; es ist in diesem Falle also völlig gleichgültig, ob solche Verschnittmittel in dem Nagellackentferner zugegen sind oder nicht.
  • Gemäß der Erfindung gelingt es, alle diese Schwierigkeiten und Nachteile zu beseitigen und zwar dadurch, daß dem Nagellackentferner auf der Grundlage von Lacklösungsmitteln ein, vorzugsweise etwa 5 bis 25% der Gesamtgewichtsmenge ausmachender, darin gelöster oder emulgierter Anteil an Verbindungen von schwefeliger Säure mit anorganischen oder organischen Basen, z. B. Natriumsulfit, einverleibt wird.
  • Derart verbesserte Nagellackentferner bewirken, daß die sich in dessen Lacklösemittel auflösenden Lack- bzw. Farbteilchen sofort praktisch entfärbt werden oder eine wesentlich schwächere Färbung annehmen. So erfolgt z. B. der Umschlag eines kräftig violettroten Lackes zu Hellgelb. Eine solche schwache Färbung entspricht in der äußerst dünnen Schicht, die auf dem Nagel bzw. der Haut etwa noch zurückbleibt, durchaus der Hautfarbe und ist dann praktisch nicht mehr sichtbar. Neben der Vermeidung von Verschmutzungen bestehen weitere ganz wesentliche Vorteile solcher Nagellackentferner der erfindungsgemäßen Art darin, daß sie nur sehr geringe Mengen an Nagellackentferner und Tupfermaterial erfordern, da auch diese praktisch kaum angefärbt werden, daß keine Nachreinigung erforderlich ist, daß bei ihrem Gebrauch keine angefärbten Hautpartien zurückbleiben, daß Lackreste am Nagelrand, die sonst nur mühsam zu entfernen sind, praktisch von selbst verschwinden und daß sogar Einfärbungen des Nagels, die durch lösliche Nagellackfarben hervorgerufen werden können, rasch beseitigt werden.
  • Versucht man dagegen, gleiche oder auch nur ähnliche Effekte mit Hilfe normaler Bleichmittel, wie z. B. von Wasserstoffsuperoxyd, zu erreichen, so muß man derart hohe Konzentrationen anwenden, daß dadurch die Haut und Nagelsubstanz in untragbarer Weise beschädigt wird.
  • Die erfindungsgemäßen Nagellackentferner können ebenso wie die bisher verwendeten sowohl in flüssiger als auch in cremeartiger oder gegebenenfalls auch noch weiter verfestigter Art Verwendung finden und die üblichen sonstigen Zusatzstoffe, wie z. B. Duftstoffe, enthalten.
  • je nach der Art der erfindungsgemäß zu verwendenden Zusatzmittel können dieselben - wie oben bereits angedeutet - entweder einfach in dem Nagellackentferner gelöst oder demselben in Form einer Emulsion zugesetzt werden. Die Verbindungen der schwefeligen Säure mit organischen Basen sind besonders -vorteilhaft, da die sich in üblichen Lacklösungsmitteln lösen und daher eine Emulgierung überflüssig machen.
  • In manchen Fällen ist es von besonderem Vorteil, wenn der erfindungsgemäße Nagellackentferner, insbesondere im Falle einer Emulgierung der Zusatzmittel in dem Lacklösungsmittel, einen zusätzlichen Anteil an einem Dispergiermittel enthält und bzw. oder wenn der Nagellackentferner zusätzlich einen geringen Anteil von Wasser enthält. In diesem Falle erfolgt dieEinwirkung dererfindungsgemäßenZusatzmittel ganz besonders schnell und intensiv, Eine ganz besonders vorteilhafte Anwendung finden die erfindungsgemäßen Nagellackentferner in Vorrichtungen zum Aufbringen von Nagellackentferner auf Finger und Zehen gemäß Auslegeschrift 1013 396, die aus einem napfartigen, vorzugsweise elastischen, verschließbaren Behälter mit einem saugfähigen, bei Druckeinwirkung mindestens einen Teil des aufgesaugten Nagellackentferners abgebenden, gegebenenfalls mit Natur- und/oder Kunstborsten besetzten, ein- oder mehrschichtigen Innenwandungsbelag, z. B. aus Filz, Schaumgummi, Schaumstoff od. dgl., bestehen, welche mit dem Nagellackentferner beschickt ist. Findet der erfindungsgemäße Nagellackentferner in solchen Vorrichtungen Anwendung, so läßt er deren saugfähigen Innenwandungsbelag auch bei wiederholter Anwendung praktisch farblos bleiben und erhöht damit deren Gebrauchsdauer und -fähigkeit ganz wesentlich.
    Beispiel 1
    Butylacetat .................. 70 Gewichtsteile
    101/oige wässerige Natrium-
    sulfitlösung ........ . ....... 10
    Emulgatorgernisch von Fett-
    alkoholen mit einem Gehalt
    von etwa 101/o Fettalkohol-
    sulfonaten ................. 20
    Beispiel 2 13,8 Gewichtsteile Triäthanolamin werden in 180 Gewichtsteilen Äthylenglykolrnonoäthyläther gelöst. Anschließend wird schwefelige Säure eingeleitet, bis eine Gewichtszunahme von 3,2 Gewichtsteilen erreicht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH. M x ittel zum Entfernen von Nagellack mit einem Gehalt an Lacklösungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß es einen vorzugsweise etwa 5 bis 251/o der Gesamtgewichtsmenge ausmachenden, in ihm gelösten oder emulgierten Anteil an Verbirtdungen von schwefeliger Säure mit anorganischen oder organischen Basen enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 197 630; schweizerische Patentschrift Nr. 278 135; H. janistyn, »Riechstoffe, Seifen, Kosmetik&«, 1950, Bd. I, S. 270 bis 275, Bd. II, S. 417.
DEW19562A 1956-08-07 1956-08-07 Mittel zum Entfernen von Nagellack mit einem Gehalt an Lackloesungsmitteln Pending DE1028746B (de)

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DEW19562A DE1028746B (de) 1956-08-07 1956-08-07 Mittel zum Entfernen von Nagellack mit einem Gehalt an Lackloesungsmitteln

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1028746B true DE1028746B (de) 1958-04-24

Family

ID=7596519

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DEW19562A Pending DE1028746B (de) 1956-08-07 1956-08-07 Mittel zum Entfernen von Nagellack mit einem Gehalt an Lackloesungsmitteln

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DE (1) DE1028746B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2197630A (en) * 1935-12-23 1940-04-16 Horace M Carter Fingernail cleaning composition
CH278135A (de) * 1949-05-28 1951-09-30 Victor Grisel Yvan Nagellackentfernungsmittel.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2197630A (en) * 1935-12-23 1940-04-16 Horace M Carter Fingernail cleaning composition
CH278135A (de) * 1949-05-28 1951-09-30 Victor Grisel Yvan Nagellackentfernungsmittel.

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