DE1028471B - Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung der Messergebnisse einer Waage oder anderen Messvorrichtung - Google Patents
Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung der Messergebnisse einer Waage oder anderen MessvorrichtungInfo
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Description
DEUTSCHES
Es ist bekannt, die Meßergebnisse von Waagen und anderen Meßeinrichtungen entweder auf ein Wertzeichendruckwerk
oder auf eine Registriereinrichtung von der Art einer Buchungs-, Addier-, Lochkartenoder
ähnlichen Maschine zu übertragen. Die üblichen Mittel hierfür sind Nachlauf- oder Abtastvorrichtungen.
Sie werden in Gang gesetzt, sobald das Meßglied eine Einspiellage erreicht hat, und stellen dann, meist
auf elektrischem Wege durch Stromstöße und elektromagnetische Hilfsmittel die Zeichenwalzen des Druckwerkes
oder die Schreibtasten der Registriermaschine ein.
Wenn eine Meßeinrichtung, insbesondere eine Waage, mit sowohl Druck- wie auch Registrierwerk
ausgerüstet ist und jedes Meßergebnis alsbald angezeigt, auf übliche Karten od. dgl. abgedruckt und auch
noch gebucht oder auf andere Weise registriert werden soll — eine Forderung, die immer häufiger gestellt
wird —, dann macht sich hinderlich geltend, daß die Arbeitsweisen der gebräuchlichen Wertzeichendrucker
einerseits und der üblichen Buchungs- u. dgl. Registriermaschinen andererseits voneinander grundsätzlich
verschieden sind. Auf die Druckwerke werden alle in Wertgruppen, bei Zahlendruckwerken
meistens in Dezimalen festgestellten Meßwerte ziemlich gleichzeitig übertragen, einerlei, ob die Übertragung
durch eine Nachlauf- oder eine Abtastvorrichtung geschieht. Die Registriermaschinen können
zusammengesetzte Wertangaben, insbesondere mehrstellige Zahlen, stets nur in einzelnen Wertzeichen
(Ziffern) nacheinander aufnehmen, wobei sich der Stellenwert erst aus den bei der Übertragung veranlaßten
Schaltschritten ergibt. Man muß demnach die Registrierung eines Gewichtswertes bei der Ziffer
mit höchstem Stellenwert beginnen und für jeden Übertragungsfall stets dieselbe Ziffernanzahl vorsehen.
Bei Meßvorrichtungen derartige Zubehörwerke in marktgängiger Form zu verwenden, ist aber in den
meisten Fällen eine unerläßliche Voraussetzung für die preiswerte Lösung der gestellten Aufgabe.
Es sind bereits Einrichtungen bekanntgeworden, bei denen eine Reihe von Meßergebnissen, beispielsweise
nebeneinander, auf einem Blatt Papier geschrieben oder gedruckt wird. Hierdurch wird beispielsweise
die Messung einer Reihe von Kapazitäten eines Telefonkabels zwischen den einzelnen Leitern oder
zwischen diesen und Erde festgehalten. Dies geschieht mittels einer entsprechend umgebauten Schreibmaschine,
bei der ein besonderer Wählschalter vorgesehen ist, der diese Kapazitäten der Reihe nach in
einen Meßkreis schaltet und der gleichzeitig eine am Wagen der Schreibmaschine angebrachte, von Kontakten
bestrichene Kontaktleiste über einen mit ihm gekuppelten Wählschalter an Spannung legt. Hierfür
Einrichtung zur elektrischen
Fernübertragung der Meßergebnisse
einer Waage oder anderen Meßvorrichtung
Anmelder:
Carl Schenck Maschinenfabrik G. m. b. H.f
Darmstadt, Landwehrstr. 55
Willi Stein, Darmstadt-Eberstadt,
und Hans Gerhards, Darmstadt,
sind als Erfinder genannt worden
werden besondere Verriegelungen betätigt, die sicherstellen,
daß jeder gemessene Wert an der ihm zugeordneten Stelle auf dem Papier erscheint. Die Kapazitäten
werden auf einer Brücke abgeglichen und die Abgleichkondensatoren von Hand oder automatisch
betätigt. Mit den Kondensatorachsen sind Kontaktbahnen gekuppelt, wodurch zugeordnete Magnete entsprechende
Tasten der Schreibmaschine betätigen. Durch diese bekannte Einrichtung ist eine gleichzeitige
Ermittlung der Meßwerte für alle Dekaden nicht möglich.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, mit deren Hilfe in Wertgruppen, beispielsweise Dezimalen,
aufgegliederte Meßergebnisse sofort sowohl auf Wertzeichendruckwerke wie auch auf Registrierwerke,
vorzugsweise auf handelsübliche Buchungs-, Lochkarten-, Addier- od. dgl. Maschinen durch mecha
nische und elektrische Mittel fernübertragen werden können.
Das Kennzeichen der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß eine Schaltvorrichtung mit
Schaltmitteln, die während des mechanischen Abtastvorganges des Meßergebnisses einen Leerlauf vollbringen
und die nach Beendigung dieses Abtastvorganges die elektrische Fernübertragung der Meßergebnisse
den einzelnen Wertgruppen entsprechend der Reihe nach auf ein oder mehrere Registrierwerke
in Gang setzen, vorgesehen ist.
Damit ist eine Einrichtung geschaffen, die am Ort ihrer Aufstellung das Meßergebnis, beispielsweise
durch ein Leuchtbild, bekanntgibt und außerdem an der gleichen oder an einer oder mehreren beliebig entfernten
Stellen das Meßergebnis einwandfrei abdruckt sowie bucht oder sonstwie registriert.
709 960/231
22 α der Vorrichtung D mit Taststufen 11 b und 12 b
bzw. 21 b und 22 b durch die Kraftwirkung der Federn 11 c, 12 c bzw. 21c, 22 c herangeführt. Die Stangen
lla und 21a ermitteln mit ihren vertikalen Stufen-5
reihen, die der kreisförmigen Anordnung und Bewegungsbahn der Stifte 11 bzw. 21 angepaßt sind, die
niedrigeren Dezimalen durch Anschlag an die Stifte. Die höheren Einheiten werden an den Stufenmerkmalen
112 bzw. 212 von den Stangen 12 α und 22 a mit
Abb. 4 ist ein Schaltschema für die erfindungs gemäße
Betätigung der Übertragungseinrichtung, und
Abb. 5 und 6 zeigen zwei weitere Lösungen für die gestellte Aufgabe in schematischer Weise.
Die Einrichtung besteht gemäß Abb. 1 im wesentlichen aus der Neigungspendelwaage A, auf die der
Lastzug von der Wägebrücke P her durch Hebel- und Zuggestänge B übertragen wird, ferner aus dem
Als Beispiel für die Ausführbarkeit des Erfindungs gedankens wird eine Wägeeinrichtung beschrieben
und durch die Zeichnung schematisch veranschaulicht. Abb. 1 zeigt den Wägearbeitsplatz mit den wesentlichen
Einrichtungen im Aufriß,
Abb. 2 den Grundriß davon in kleinerem Maßstab; Abb. 3 veranschaulicht perspektivisch eine Gewichtswertfeststellungsvgrrichtung
mit Merkmalsträgern und die erfindungsgemäßen Einrichtungen zur
Übertragung dieser Werte auf ein Druckwerk und io ihren horizontalen Stufenreihen festgestellt. Die Tasteine
Registriermaschine.;- stangen liegen also teils in einer Vertikal ebene, teils
in einer Horizontalebene zur Achse der Trommeln 11 und 21. Dadurch ergibt sich für den gesamten Aufbau
der Abtastvorrichtung eine sehr kurze, axiale 15 Baulänge. 1
Sämtliche Abtaststangen 11 α, 12α, 21α und 2$a
sind an ihrer Unterseite mit Zähnen 17 versehen, gjp
mit Zahnrädern 117, 127, 217 und 227 an den Ziffertrollen 119, 129, 219 und 229 eines im übrigen nicht
Leuchtbildanzeigekopf C, der selbsttätigen Abtast- 20 dargestellten Abdruckwerkes für die ermittelten Ge-
und Druckvorrichtung D für beispielsweise vier- wichtswerte kämmen und dadurch deren Einstel
Stellage Gewichtswerte (Einer, Zehner, Hunderter bewirken.
und Tausender) sowie einer Schaltvorrichtung E zur In ihrer Ausgangsstellung werden die Stangen
automatischen Fernübertragung der festgestellten Ge- 12 a, 21a und 22 a von einer durch Schlitze in
wichtswerte auf ein Registrierwerk H, zu der auch 25 Stangen geführten, gemeinsamen Sperrstange 15 gegen
handbediente Schalter G für den Beizeichen-, Datum- den Zug der Federn lic, 12c, 21c und 22c auß&"
u. dgl. Abdruck nebst Additions-, Subtraktions- und Eingriff mit den Merkmalen an den Trommeln 11 unld
Kommandoschalter Br (= Brutto) und Ta (=Tara) 21 gehalten. Sobald die Waage ihre Einspiellage erfür
die Arbeit des Waagendruckers und der Regi- reicht, wird der Motor 32 selbsttätig oder von Hand
strierwerke gehören (vgl. Abb. 2). Signallampen R 30 eingeschaltet. Er bewirkt zunächst die Übertragung
geben an, welche Kommandoschalter betätigt sind. des Gewichtswertes mit Hilfe eines nur teilweise dar-Die
gesamte Einrichtung ist teils unter einer etwa gestellten Getriebes (vgl. Teile 13 bis 26, Schnecke 33
hufeisenförmigen Arbeitstischplatte L am Sitz- und und Schneckenrad 34 in Abb. 3) auf die Merkmais-Beobachtungsplatz
M des Wägers, teils auf dieser träger 11 und 21. Danach gibt der gleichfalls vom
Platte in bequemer Lage für die Bedienung bzw. Ab- 35 Motor 32 gedrehte Nocken 31 den Sperrhebel 35 für
lesung durch den Wäger, wie Abb. 1 und 2 zeigen, die Sperrstange 15, der mit einer Laufrolle 35 α am
angeordnet. Der Netzanschluß für den Leuchtbild- Nocken 35 anliegt, zeitweise frei, so daß die Federn
anzeigekopf C und die elektrisch betriebenen Fern- H c, 12 c, 21 c und 22 c die Taststangen gegen die
übertragungsteile erfolgt durch den Steckkontakt N. ihnen zugeordneten Merkmale bewegen und die mit
Vor dem Arbeitstisch und Sitzplatz des Wägers be- 40 ihnen verzahnten Ziffernrollen, wie beschrieben wurde,
findet sich die Wägebrücke P, die der Wäger zu über- einstellen können.
wachen vermag. Damit jeder Gewichtswert auch sofort zur Regi-
Die Arbeitsweise von Übertragungsvorrichtungen striermaschine H in einer Form weitergeleitet werden
für Gewichtswerte auf ein Druckwerk ist an sich be- kann, die seine richtige Aufnahme dort gewährleistet,
kannt. Gemäß Abb. 3 besteht die Abtast- und Druck- 45 besitzen die Taststangen Kontaktfinger 11 d, 12 d,
vorrichtung!) an der Waagen aus zwei trommel- 21 d und 22d, die beim Verstellen der Stangen über
artigen Merkmalsträgern 11, z.B. für Hunderter- und die ihnen zugeordneten Bänke He, 12e, 21 e und 22e
Tausenderwerte, und 21 für Einer- und Zehnerwerte. mit zehn Kontakten für je zehn Leitungen 0 bis 9
Durch das Kegelräderpaar 13 und nicht gezeichnete gleiten (vgl. Abb. 3). Die Leitungen führen zu elek-Verbindungsteile
wird der Merkmalsträger 11 in an 50 tromagnetischen Steuerelementen 80 an den Schreibsich
bekannter Weise bei jedem Wägevorgang in tasten der Registriermaschine H (Abb. 1). Auf den
Richtung des aufgezeichneten Pfeiles eingestellt, wenn Stromschienen 11/, 12/, 21/ und 22/ gleiten die
das Neigungspendel der Waage A von seiner dem er- Stromabnehmer 11g, 12g, 21g und 22g der Tastmittelten
Gewicht entsprechenden Einspiellage auf die stangen. Jede Stromschiene erhält Strom über eine
der näohstgrößeren Einheit entsprechende Stellung 55 Schaltvorrichtung 41, die an eine Versorgungsleitung
zurückgeführt wird. Die Zahnstange 24, das Ritzel 25 41a angeschlossen ist. Diese Schaltvorrichtung ist
und das Kegelräderpaar 26 bewirken während dieses von der Art, daß mit ihr die von allen Taststangen
Vorganges die Einstellung des Merkmalsträgers 21. gleichzeitig festgestellten Gewichtsdezimalen nach-Beide
Merkmalsträger sind mit einem Spitzenrad 137 einander an die Schreib- oder Locheinrichtung der
bzw. 237 versehen, damit sie nach erfolgter Ein- 60 beigeordneten Registrierwerke weitergegeben werden
Stellung durch Geradsteller 118 bzw. 218 auf die können.
Druckeinheit (Dezimale) ausgerichtet und dann fest- Der Kontaktfinger 42 der Schaltvorrichtung 41
gehalten werden können. Jede der beiden Trommeln wird in Richtung des Pfeiles 44 vom Motor 32 zu-11
und 21 ist auf einer Stirnseite mit Merkmalen 111 sammen mit dem Nocken 31 bewegt. Der Weg, den
(Hunderter) bzw. 211 (Einer) in Stiftform und auf 65 der Finger 42 bis zum Erreichen des ersten Schalterder
anderen Stirnseite mit Merkmalen 112 (Tausen- kontaktes 45 zurückzulegen hat, entspricht der Zeitder)
bzw. 212 (Zehner) in Stufenform versehen. An spanne, die für das Arbeitsspiel der Taststangen
diese Merkmale werden, sobald ihre Träger 11 und 21 nötig ist. Wenn der Finger 42 über die Kontakte 45,
nach Maßgabe des ermittelten Gewichtes eingestellt 46, 47 und 48 gleitet, verbindet er die an diese Konsind,
die Abtaststangen 11 α und 12 a bzw. 21a und 70 takte angeschlossenen Leitungen 45 α bis 48 a zu den
Stromschienen 11/, 12/, 21/ und 22/ über den Ring 43 mit der Stromquelle 41 a, wodurch die zugehörigen
Magnete einer oder mehrerer Registriermaschinen nacheinander über die Kontaktfinger und -brücken
12 d, YIe (Tausender), lld, Ue (Hunderter), 22d,
22e (Zehner) und 21 d, 2\e (Einer) durch die jeder
Dezimale zugeordneten Fernleitungen 0 bis 9 erregt und die Registriervorgänge für den ermittelten Gewichtswert
vorbereitet werden. Beim Überfahren des
nen Lauf damit beginnen, diese Beiwerte über die Leitungen 0 bis 9 nacheinander an eine oder beide
Registriereinrichtungen weiterzugeben.
89 ist ein Kommandoschalter, der die Ausführung dieses Beizeichenabdruckes durch den Mechanismus
der Maschinen H1 und/oder H2 veranlaßt, ohne dabei
deren Rechenwerke zu beeinflussen.
Die bereits geschilderte Gewichtswertübertragung geschieht mittels Kommandoschalter 49, der einen,
Kontaktes 49 am Schalter 41 erhält ein nicht gezeich- io beispielsweise vom Wäger mit der Hand betätigten
neter Antriebsmotor der Buchungsmaschine H Strom, Vorschalter 49 α besitzen kann, durch den auf be-
damit die Buchung vollzogen wird. kannte Weise veranlaßt wird, daß der Gewichtswert
Damit beim Überschreiten der höchsten Wäge- als »Brutto« oder als »Tara« vom Rechenwerk der
fähigkeit oder bei Unterschreiten des Skalennullpunk- Buchungsmaschine H1 bzw. von der Lochkarten-
tes keine Gewichtswerte in das Druck- und das Regi- 15 maschine H2 aufgenommen wird. Wenn beide Werte
strierwerk übertragen werden, ist eine Über- und eine hintereinander folgen, dann können die Maschinen das
Unterlastsperre vorgesehen, die in diesen Wägestel· Nettogewicht selbsttätig errechnen und registrieren,
lungen außerhalb des Skalenbereiches eine Betätigung Sonstige Beizeichen werden vom Wäger mit Hilfe der
der Taststangen 11a, 12 a, 21a und 22 a verhindern. Einrichtung G (einer sogenannten Volltastatur) ein-
Am Merkmalsträger 21 ist zu diesem Zweck der An- 20 getastet und vermittels der Kontakte 101, 102, 103
schlag 19 vorgesehen, der in solchen Fällen im Wir- und 104 sowie Kommandoschalter 105 an der Schalt-
kungsbereich des Fortsatzes 20 eines Winkelhebels vorrichtung 41 auf die Registrierwerke übertragen.
15 α liegt, der von einer Feder 15 b an der Sperrstange
15 gehalten wird. Normalerweise gibt die Feder 15 b
15 gehalten wird. Normalerweise gibt die Feder 15 b
nach und läßt den Winkelhebel 15 α ausweichen, wenn 25 gung — stellt nur ein Beispiel dar, um zu zeigen, in
die Federn lic, 12c, 21c und 22c ihre Taststangen welcher Weise die von der Meßwertübertragung zum
mitsamt ihrer Sperrstange 15 gegen die Merkmale 11
und 21 bewegen wollen. Wenn aber die Trommeln 11
und 21 bewegen wollen. Wenn aber die Trommeln 11
Der geschilderte Arbeitsablauf -— zuerst Uhrzeit,
dann Gewicht und schließlich Beizeichenübertra-
und 21 wegen Unter- oder Überbelastung der Waage
stange 15 in der Ruhelage unnachgiebig fest. Es erfolgt also in diesem Zustand keinerlei Ziffernrolleneinstellkmg
und infolgedessen auch keinerlei Über-
Abb. 4 zeigt in einem Schaltungsschema, wie dank der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung 41 die Zeit
zwischen zwei Meßwertfeststellungen und -übertra-
Drucker freie Zeit zwischen zwei Messungen für die Übertragung weiterer Werte und Zeichen genutzt
werden kann. In gleicher Weise stellt der Schalter
außerhalb des Skalenbereiches eingestellt sind, dann 30 49 a nur ein Beispiel dar; je nach dem Arbeitsablauf
hält der Anschlag 19 den Hebel 15 α und die Sperr- an einer Waage kann eine RegistrierfolgewieBrutto—
Tara od. dgl. zwangläufig für mehrere ablaufende Wägungen gesteuert werden.
. Die mechanisch-elektrische Meßwertübertragungs-
tragung auf ein Registrierwerk wie z. B. die Bu- 35 aniage gemäß Abb. 5 ist insbesondere dort verwendchungsmaschine
H. . . . bar, wo die mit Sicherheit fehlerfreie Übertragung
einer größeren Anzahl von Wert- und Beizeichen langer als die Ablaufzeit der Buchungs- oder sonstigen
Registriermaschine dauern würde. Das Wesen der
gungen, d. h. wenn die Taster 11a, 12a, 21a und 22a 40 Einrichtung!7 nach Abb. 5 besteht deshalb darin, daß
sich in Ruhestellung befinden, vorteilhaft ausgenutzt die Steuerung aller Registriermaschinenorgane (z. B.
werden kann, um zusätzliche Bezeichnungen, Ort- der Elektromagnete 80 od. dgl. in Abb. 1), welchedie
und Zeitangaben od. dgl. mehr zu registrieren. Durch zu übertragenden Werte (Gewichte, Beizeichen und
diese Möglichkeit braucht die Waage lediglich wäh- sonstige Angaben) aufnehmen sollen, nunmehr mehr
rend der Zeit gegen anderweitige Benutzung gesperrt 45 oder weniger gleichzeitig erfolgt, sobald entweder das
zu werden, die zur Abtastung und Fernübertragung Abtastwerk D die Gewichtswerte festgestellt oder der
der Gewichtswerte durch die Druckeinrichtung D be- Wäger einen diesbezüglichen Schalter bedient hat. Die
nötigt wird. Steuerungseinrichtung F besteht erfindungsgemäß aus
Die Schaltvorrichtung 41 mit dem Schaltfinger 42, einer, vorzugsweise durch einen Elektromotor drehder
vom Motor 32, wie an Hand der Abb. 3 beschrie- 50 baren Welle 54, auf der so viel Steuernockenscheiben
ben wurde, in Richtung des Pfeiles 44 gedreht wird, 55 a bis 55 η für elektrische Schalter 555 a bis 555η
besitzt z. B. vier verschiedene Kontaktgruppen. In angebracht sind, als Wertgruppen (Dezimalen), Zeider
Mitte steht die Gruppe der Gewichtswertkontakte chen oder Kombinationen von Ziffern und Zeichen
45 bis 48, die vom Finger 42 überfahren werden registriert werden sollen. Die Nockenscheiben schliesollen,
sobald die Taststangen 11a, 12 a, 21a und 22 a 55 ßen während jeder ihrer Umdrehungen die ihnen zumit
den Stromabnehmern 11', 12', 21' und 22' an den geordneten Schalter einmal, und zwar in einer Reihen-Stromzuführungen
11/, 12/, 21/ und 22/ bzw. den folge, die durch die Art und Einstellung der Nocken
Kontakten 11 e, 12 e, 21c und 22 e einen Meßgang auf der Welle 54 beliebig festgelegt werden kann,
vollendet haben. Der Schaltfinger beginnt mit dem Sämtliche Schalterkontakte sind mit der Klemmleiste
Tausender-Kontakt 45 und berührt zuletzt den Einer·- 60 61 verbunden, an der über die Klemmen E und A die
Kontakt, damit die Impulse in der richtigen Reihenfolge zu den Betätigungsmagneten od. dgl. an den
beiden Registriereinrichtungen, nämlich der Buchungsmaschine H1 und einer Lochkartenmaschine H2
gelangen.
Vor der Gewichtswertübertragung mit Hilfe der Einrichtung D konnte der Finger 42 von den Kontakten
85, 86, 87 und 88 die genaue Uhrzeit an einer der hierfür bekannten und deshalb nicht näher bespannung
eines Versorgungsnetzes liegt. Auf diese Weise werden die an die Schalter angeschlossenen
Registriermaschinen betätigt. Voraussetzung hierfür ist es, daß z. B. der Motor 32 (Abb. 3), der die Merkmalstrommeln
11 und 21 einstellt, auch den über die Klemmen V1 und V2 an der Leiste 61 angeschlossenen
Magnet 52 über einen (nicht gezeichneten) Schalter erregen und als Folge davon den Sperrhebel 53
für die Schaltwerk 54 entgegen der Kraft einer Feder
schriebenen Einrichtung U abnehmen, d.h. also, sei- 70 53 a aus der Nut 56 einer auf der Welle 54 fest an-
tungen 0 bis 9 liegt, die zu den Betätigungsorganen, beispielsweise Elektromagneten, an einer oder mehreren
Registriereinrichtungen H führen.
Während die Merkmale der vier Gewichtsdekadert 5 gemäß Abb. 3 gleichzeitig von den Stangen 11a, 12 a,
21a und 22 a abgetastet werden, steht der Schalter 42 in Ruhestellung (wie gezeichnet), oder er wird wie
beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 in Pfeilrichtung bewegt, ohne einen der Kontakte 45 bis 49 zu
ίο erreichen. Auf diese Weise bleiben die Kontaktbänke 65 während des Einstellvorganges für die Träger 62
stromlos. Funkenbildung und Abnutzung sind dadurch vermieden. Nachdem die Abtaststangen ein
Merkmal erreicht haben, und ihre Kontaktträger -
gebrachten Sperrscheibe 57 ziehen läßt. Gleichzeitig betätigt der Hebel 53 den Schalter 59 für den S ehalt wellenantriebsmotor
58. Über ein Vorgelege 58 α mit Rutschkupplung dreht der Motor 58 die Welle 54 einmal
voll (360°) herum. Denn der Sperrhebel 53 wird von der Scheibe 57 während ihres Umlaufes auf den
Schalter 59 herabgedrückt. Erst wenn die Nut 56 wieder über dem Sperrhebel erscheint, läßt die Rückholfeder
53 α den Hebel einspringen und dadurch den Schalter 59 sich wieder öffnen.
Während einer solchen Umdrehung der Welle 54 schließen die Nockenscheiben 55 α bis 55 η die Schalter
555 α bis 555 n, die den Nockenscheiben zugeordnet sind. Dies geschieht in Übereinstimmung mit der
gewählten Einstellung der Nocken auf der Welle und 15 stangen 62 auf den dem ermittelten Meßwert entden
Anforderungen der mit der Einrichtung F zu sprechenden Kontaktknopf drücken und dort festgesteuernden
Registriermaschinen. Die Schalter 555 halten sind, erreicht der Schalter 42 nacheinander die
werden demnach, wenn eine Buchungsmaschine die Kontakte der Leitungen 45 bis 48, wodurch, wie
vom Abtastwerk D ermittelten Gewichtswerte über- früher beschrieben, in jeder der Zahlendekaden ein
nehmen soll, in derselben Reihenfolge wie die Kon- 20 zugeordneter Magnet od. dgl. in der (nicht dargetakte
45 bis 48 in Abb. 3 betätigt. Der Endschalter stellten) Buchungs- oder sonstigen Registrier -
555η setzt den Buchungsmaschinenantrieb in Gang. maschine// für die Übertragung vorbereitet wird.
Abb. 6 bezieht steh auf eine Einrichtung, welche über Kontakt 49 vollzieht sich dann der Registrier die
Übertragung der Meßwerte auf eine oder mehrere Vorgang. Durch Kontakt 50 mit oder ohne Hand-Registriereinrichtungen
zeitlich ebenfalls weitgehend 25 schalter 50 a kann ein Summendruck im Addierwerk
von der Arbeit eines Meßwertdruckers D unabhängig der Registriermaschine veranlaßt werden,
macht. Außerdem bietet sie den besonderen Vorteil, Nach dem Kontakt 50 gelangt der Schalter 42 zu
daß damit auch Einzel- und Gesamtwertfeststellungen den Kontakten 45', 46', 47' und 48', deren Stromkreise
mühelos registriert werden können, die z. B. beim jn beliebiger Weise, z. B. durch eine Tastatur ähnlich
Gattieren durch Erwägung der einzelnen Chargen- 30 der Vorrichtung G gemäß Abb. 4, für die Weiterteile
vorkommen. ■ beförderung der negativen Meßwerte an das Rechen-
Die Abtaststangen 11 α, 12 α, 21α und 22 α der Meß- werk der Registriereinrichtung H vorbereitet sind,
wertfeststellvorrichtung nach Abb. 3 sind erfindungs- rjjese Negativkontakte sind entweder an die Leitungemäß
mit — wie die Abtaststangen selbst — ver- gen von den Positivkontakten 45 bis 48 zu den Bänstellbaren
Kontaktträgern 62 E1 62 Z, 62 H und 62 T 3S ken 65 angeschlossen oder über die Tastatur G an die
für die Einer-, Zehner-, Hunderter- und Tausender- Registriermaschine angeschlossen. 49' ist der Kommandokontakt
für die Registrierung der Negativwerte.
Während die Abtastungen, wie bei den früheren
werte gekuppelt. Diese Träger können eine Zeitlang als Speicher für die gefundenen Meßwerte benutzt
werden. Dadurch ist man in der Lage, die Übernahme
der Meßwerte in die Registriermaschine oder -maschi- 40 Ausführungsbeispielen nach Abb. 3 und 4, sofort nach
nen vorzubereiten, während die Abtaststangen die der Meßwertfeststellung in ihre Ausgangslage zurück-Druckwerksziffernrollen
bewegen. Von den vier Abtaststangen ist zur Vereinfachung der Zeichnung nur
die Einerstange 21 α dargestellt. Jede Abtaststange
laufen, bleiben die Kontaktträger 65 erfindungsgenmß
in Meßwertstellung stehen, so daß der Schalter 42 die Kontakte 45 bis 49' überfahren kann, um Registrierträgt
einen Anschlag 63, der beim Vorrücken des 45 vorgänge hervorzurufen, auch wenn die Taster-Jl α,
Tasters, bis er gegen ein Merkmal an der zugehörigen 12a, 21a und 22 a sich wieder in ihrer Ruhelage beTrommel 11 oder 21 stößt, eine Kontaktträgerstange
62 mitzieht. Jeder Kontaktträger ist an dem Ende,
62 mitzieht. Jeder Kontaktträger ist an dem Ende,
wo er vom Anschlag 63 berührt wird, mit einem elek-
finden. Kontakt 67c, der den Klinkenmagnet 67 b ansprechen
läßt, wird erst durch Einlegen eines Handschalters 67 d od. dgl. wirksam. Zwischen den Kon-
trisch isolierten Knopf 64 versehen, der über die Kon- 5o takten 49' und 67c bzw. 45 lassen sich weitere eintakte
an der ihm zugeordneten Kontaktbrücke 65 E, schalten, wenn dafür Bedarf vorhanden ist (vgl. Zeit-65
Z, 65H bzw. 65T gleitet und schließlich denjenigen übertragung gemäß Abb. 4).
Kontaktknopf der Brücke dauernd in Schließstellung j)je a]s Beispiel beschriebene Gattierregistrierung
drückt, der dem von der Abtaststange gefundenen jst brauchbar, wenn die Gewichtswerte der einzelnen
Meßwert entspricht. An ihrer Unterseite sind die 55 Chargenbestandteile durch eine oder mehrere Waa-Kontaktträger
mit Sperrkerben 66 versehen, in die gen in unmittelbarer Aufeinanderfolge ermittelt wer-Klinken
67 durch die Kraft einer Feder 67a einfallen den. Dies ist nicht immer möglich. Mischen sich Einkönnen,
um den Träger in Meßwertlage festzuhalten. zelwägungen verschiedener Chargen, dann benutzt
Sämtliche Klinken sind miteinander gekuppelt und an man erfindungsgemäß eine Hilfsvorrichtung wie die
den beweglichen Teil eines Elektromagnets 67 b ange- 60 Tara-Volltastatur G nach Abb. 4. Die jeweiligen Meß schlossen,
mit dessen Hilfe sie gegen die Kraft der werte für Tara od. dgl. lassen sich an der Volltasta-Feder
67a aus den Sperrkerben gezogen werden kön- tür sehr schnell für die Registrierung einstellen. Darnen.
Die Feder 68 holt dann jeden Kontaktträger in über hinaus bietet die Vorrichtung G od. dgl. die
seine Ausgangslage zurück. Abb. 6 zeigt die Abtast- Möglichkeit, die fraglichen Werte selbsttätig auf dem
stangen 21 α und sämtliche Kontaktträger in der 65 Registrierbeleg abzudrucken und somit leicht kon-Ruhelage.
69 sind zwei Führungsvorrichtungen für trollierbar zu machen.
die Abtaststange. Während eines Meßwertfeststellungsvorganges
Sämtliche Bankkontakte 65 sind so geschaltet, daß können die Betätigungseinrichtungen aller Registrier-
der eine Pol an einer von der Schaltvorrichtung 41 maschinen (H1 und H2), beispielsweise auf elektro-
kommenden Leitung und der andere Pol an den Lei- 7° magnetischem Wege, in an sich bekannter Weise ge-
sperrt werden. Damit ist eine Registrierung falscher Meßwerte verhindert. Man kann auch einen Kontrollzähler
an der Meßvorrichtung A und an der oder den Registrierwerken vorsehen, um zu erkennen, ob sämtliche
Meßwerte übertragen worden sind.
Claims (19)
- Patentanspruch ε-1. Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung der Meßergebnisse einer Waage oder anderen Meßvorrichtung, welche zuvor mit Hilfe einer mechanischen Abtastvorrichtung abgetastet und dabei nach Wertgruppen aufgeteilt worden sind, auf Druck- und Registrierwerke mit Zehnertastatür, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung (41) mit Schaltmitteln (42), die während des mechanischen Abtastvorganges des Meßergebnisses einen Leerlauf vollbringen und die nach Beendigung dieses Abtastvorganges die elektrische Fernübertragung der Meßergebnisse den einzelnen Wertgruppen entsprechend der Reihe nach auf ein oder mehrere Registrierwerke (H) in Gang setzen.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (42) in den Leerlaufzeiten der Schaltvorrichtung (41) während des Abtastvorganges des Meßergebnisses oder auch im Zeitraum nach der Übertragung, während welchem die Abtastvorrichtung in ihre Ausgangsstellung zurückläuft, zur unbeeinfluß· baren Übertragung von Kennzeichen bzw. zur Kommandogabe für rechnerische Auswertung der übertragenen Meßwerte dienen.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrich- 3g tung (41) mit dem Antriebswerk (32) der Abtastvorrichtung in formschlüssiger Verbindung steht, so daß der erforderliche Synchronismus garantiert ist und der geringste Zeitaufwand erzielt wird.
- 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die lageveränderlichen Meßwertabtastorgane (Ha, 12 a, 21a, 22 a) der Übertragungsvorrichtung auf das Wertzeichendruckwerk mit Kontaktgliedern (11 b, 12 b, 21b, 22b oder 11', 12', 21', 22') versehen sind, die beim Abtasten an Kontaktbänken (lie, VLe, 2\e, 22 e) od. dgl. stromlos entlang gleiten, über die durch die Schaltvorrichtung (41) Strom zu jedem durch eine Übertragungsleitung (0 bis 9) angeschlossenen Betätigungsmechanismus, beispielsweise Elektromagneten (80), an das oder die Registrierwerke (H) zuführbar ist, der einem festgestellten Wert zugeordnet ist (Abb. 3).
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (41) derart in den Schaltkreis zwischen Meßwertfeststellvorrichtung (Ha, 12 a, 21a, 22 a) und Registrierwerk eingeschaltet ist, daß sie die Meßwertgruppen in der Reihenfolge von der höchsten zur niedrigsten auf das Registrierwerk (H) übertragen läßt (Abb. 3).
- 6. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (41) derart beschaffen ist und betätigt wird, daß das Registrieren von Beizeichen neben den Meßwerten in der vom Spiel einer Meßwertfeststellung und -übertragung freien Zeit vollzogen wird.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch die Kopplung einer automatischen Meß-Wertfeststellungsvorrichtung (D) mit einer von dieser gesteuerten Meßwertübertragungsvorrichtung (JS) auf ein oder mehrere Registrierwerke (H1, H2) durch einen Schaltkreis (0 bis 9), der von der Schaltvorrichtung (41) für jeden Übertragungskomplex in und außer Benutzung gesetzt wird (Abb. 4).
- 8. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung mit einem oder mehreren Kommandoschaltern (Br, Ta in Abb. 1, 2; 49 in Abb. 3; 89 in Abb. 4) versehen ist, mit dem von der Schaltvor ■ richtung aus für jeden Übertragungskomplex das Übertragungsausführungskommando über den Schaltkreis gegeben wird.
- 9. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen beispielsweise von Hand durch den Wäger einstellbaren Schalter zur Berücksichtigung positiver und negativer Werte (Br, Ta in Abb. 2), mit dem die Übertragung eines Gewichtswertes auf das Rechenwerk einer Registriermaschine (H) über den Schaltkreis gesteuert wird.
- 10. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Meßwertfeststellvorrichtung (D) mit von Abtaststangen (11a, YIa, 21a, 22a) od. dgl. in Meßwertlage einstellbaren Kontaktträgern (62), die durch Sperrmittel (67) zeitweilig in der betreffenden Meßwertlage festgehalten werden, wenn die Meßwertfeststellung vollzogen ist, und die Abtaststangen od. dgl. in ihre Ausgangslage zurücklaufen (Abb. 6).
- 11. Einrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Steuervorrichtung (67 b, 67 c) für die Auflösung der· Sperren nach Vollzug aller Registrierungen (Abb. 6).
- 12. Einrichtung nach den Ansprüchen 10 und 11, gekennzeichnet durch die Anordnung von Negativwertkontakten (45' bis 48'), die beispielsweise von Hand eingestellt und von der Schaltvorrichtung (42) zur Wirkung im Rechenwerk der Registriereinrichtung gebracht werden (Abb. 6).
- 13. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß, insbesondere für die Tararegistrierung, eine sogenannte Volltastatur (G) zur Kontakteinstellung vorgesehen ist (Abb. 4).
- 14. Einrichtung nach den Ansprüchen 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktreihen (65) sowohl mit den Positivwertkontakten (45 bis 48) wie auch mit den Negativwertkontakten (45' bis 48') verbunden sind.
- 15. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung (F) mit einstellbaren Nockenscheiben (55 a bis 55«) an davon betätigten Schaltern (555 a bis 555 n), durch die eine Vielzahl von Meßwerten mehr oder weniger gleichzeitig auf eine oder mehrere Registriereinrichtungen übertragen werden können (Abb. 5).
- 16. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung mit einer Mehrzahl von Schaltkontaktgruppen ausgerüstet ist, die zur Wert- und Beizeichenübertragung in bestimmter Reihenfolge dienen (Abb. 4).
- 17. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Sperrvorrichtung, durch die die Betätigung einer Addier-, Additions- oder Sub-709 960/231traktionsvorrichtung an dem oder den Registrierwerken während der Tätigkeit des Feststellwerkes (D) verhindert ist.
- 18. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch die Anordnung je eines Kontrollzählers an der Meß vorrichtung und an dem oder den Registrierwerken.
- 19. Wägerplatz mit Anordnung der Einrichtungen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18 in Hufeisenform (gemäß Abb. 2) um den Wägersitz- oder -Stehplatz.In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 044 821.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 709 960/231 4.5«
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH17608A DE1028471B (de) | 1955-03-26 | 1955-03-26 | Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung der Messergebnisse einer Waage oder anderen Messvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH17608A DE1028471B (de) | 1955-03-26 | 1955-03-26 | Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung der Messergebnisse einer Waage oder anderen Messvorrichtung |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1028471B true DE1028471B (de) | 1958-04-17 |
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ID=7427987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH17608A Pending DE1028471B (de) | 1955-03-26 | 1955-03-26 | Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung der Messergebnisse einer Waage oder anderen Messvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1028471B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1275784B (de) * | 1964-04-18 | 1968-08-22 | Schenck Gmbh Carl | Digitale Eingabevorrichtung zum Kompensieren eines digitalen, in eine Rechenvorrichtung eingegebenen Messwertes einer Waage |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1044821A (fr) * | 1950-06-27 | 1953-11-20 | Sthn United Telephone Cables | Dispositif perfectionné permettant l'enregistrement des lectures d'un instrument ou d'un groupe d'instruments |
-
1955
- 1955-03-26 DE DESCH17608A patent/DE1028471B/de active Pending
Patent Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| FR1044821A (fr) * | 1950-06-27 | 1953-11-20 | Sthn United Telephone Cables | Dispositif perfectionné permettant l'enregistrement des lectures d'un instrument ou d'un groupe d'instruments |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1275784B (de) * | 1964-04-18 | 1968-08-22 | Schenck Gmbh Carl | Digitale Eingabevorrichtung zum Kompensieren eines digitalen, in eine Rechenvorrichtung eingegebenen Messwertes einer Waage |
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