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DE1028059B - Tuebbingschachtausbau mit durch Dichtungsbaender abgedichteten Flanschenstossverbindungen und Verfahren zur Abdichtung derselben - Google Patents

Tuebbingschachtausbau mit durch Dichtungsbaender abgedichteten Flanschenstossverbindungen und Verfahren zur Abdichtung derselben

Info

Publication number
DE1028059B
DE1028059B DEV12615A DEV0012615A DE1028059B DE 1028059 B DE1028059 B DE 1028059B DE V12615 A DEV12615 A DE V12615A DE V0012615 A DEV0012615 A DE V0012615A DE 1028059 B DE1028059 B DE 1028059B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing
plastic
inflatable
pressure medium
elastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV12615A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Habil Fritz Mohr
Wilhelm Boeddicker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VERUSCHACHT VEREINIGTE UNTERTA
Original Assignee
VERUSCHACHT VEREINIGTE UNTERTA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VERUSCHACHT VEREINIGTE UNTERTA filed Critical VERUSCHACHT VEREINIGTE UNTERTA
Priority to DEV12615A priority Critical patent/DE1028059B/de
Publication of DE1028059B publication Critical patent/DE1028059B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D5/00Lining shafts; Linings therefor
    • E21D5/012Use of fluid-tight or anti-friction material on outside of, or between, lining layers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Tübbingschachtausbau mit durch Dichtungsbänder abgedichteten Flanschenstoßverbindungen und Verfahren zur Abdichtung derselben Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Tübbingschachtausbatt mit abgedichteten Flanschenstoßverbindungen, wobei die Nut beidseits der Stoßnaht der Tübbinge mit Dichtflächen versehen und auf den Dichtflächen in der Nut ein elastisch deformierbare# Dichtungsband aufgelegt ist und wobei zweckmäßig die Stoßfuge der Tübbinge außerdem in üblicherweise durch ein eingelegtes Dichtungsmittel abgedichtet ist. In anderen Zweigen der Technik, nämlich zur Abdichtung an schwebenden Bühnen, hat man für Ab- dichtungszwecke auch ßlähkörper verwendet.
  • Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung de, Gegenstandes nach dein Hauptpatent und hat sich die Aufgabe gestellt, die Dichtwirkung der Dichtungsbänder zu verbessern. Die Erfindung besteht darin, daß die Dichtungsbänder als Blähkörper ausgebildet und mit Vorrichtungen, wie Stutzen und Schläuchen, zum Einbringen eines Druckmittels nach dein Einbau versehen sind. Zweckmäßig kommt als Druckmittel ein Mittel zur Anwendung, welches seinerseits selbst ein Dichtungsmittel darstellt oder sich in ein solche, verwandelt, beispielsweise eine Kunststofflösung oder Emulsion oder eine Flüssigkeit aus nach dem Einbringen selbsthärtenden Kunststoffen, die jedoch in Bezug auf ihre elastischen Eigenschaften so eingestellt werden. daß sie unter den zu erwartenden Deformationen nicht brechen. Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind die vertikalen und horizontalen Dichtungsbänder in der Ausbildung als Blähkörper miteinander in druckmitteldurchlässige Verbindung gebracht, beispielsweise über Stutzen aneinander angeschlossen.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß durch das Aufblähen der als Blähkörper ausgebildeten Dichtungsbänder der gesamte durch die Rippen der Tübbinge gebildete Dichtungsaufnahmeraum restlos verfüllt wird, so daß keinerlei Lufträume mehr vorhanden sind und die `'Wirksamkeit der Dichtung von vornherein gewährleistet ist.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Abdichtung der Tübbingflanschenstoßverbindungen mit den beschriebenen, als Blähkörper ausgebildeten Dichtungsbändern. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet. daß ein aus einem elastischen, nichtmetallischen Werkstoff, vornehmlich Kunststoff, hergestellter hohler Blähkörper, der in seiner Grundform dem durch die Tühbingdichtungsrippen gebildeten Hohlraum angepaßt ist, mit einer Kunststofflösung ähnlicher oder gleicher Zusammensetzung wie der Blähkörper unter Druck gefüllt und dadurch ganz oder teilweise aufgelöst wird, so daß sich beim Erhärten mit der eingefüllten Lösung ein homogener elastischer Isörper bildet, der die Dichtungsfunktion übernimmt. Ein anderer Vorschlag de; Verfahrens, der insbesondere dann verwirklicht wird, wenn mit Kunststoff umhüllte Tübl>ingsegmeiite finit entsprechenden Kunststoffrippen zur Aufnahme der Dichtung der Werkstoffe für den Blähkörper vorhanden sind, geht dahin, den Werkstoff für die Blähkörper der Tübbingumhüllung anzupassen, so daß nach Einfüllung der Kunststofflösung auch der Tübliinghüllenwerkstoff ganz oder zum Teil mit aufgelöst wird, so daß-nach der Erhärtung der in die Blähkörper eingebrachten Füllung - der Blähkörper und die Tübbingumhiillung ein homogenes Ganzes bilden. Je nach den Umständen kann man aber auch so vorgehen, daß die Wandungen des Blähkörpers aus Werkstoff hergestellt werden. der beim Einpressen der selbsthärtenden Kunststofflösung porös wird oder schon vorher porös ist, so daß die eingepreßte Lösung nach dem Durchtritt die Kunststoffrippenwand des Tübbings teilweise mit auflöst und nach der anschließenden Erhärtung mit (lein Kunststoff der Rippe und der Füllung einen elastisehen Verbundkörper bildet. Es ist aber auch möglich. den Blähkörper aus einem Werkstoff herzustellen, der durch die Kunststofflösung nicht mit aufgelöst wird, so daß nach der Erhärtung des Kunststoffes ein nicht elastischer oder nur beschränkt elastischer Verbundkörper erhalten wird, der zwar weniger nachgiebig aber sehr stoßfest sein kann.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert. Es zeigt Fig. 1 im Schnitt einen Tübbingschachtausbau nach der Erfindung, Fig.2 eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Tübbingschachtausbaus, Fig. 3 Einzelheiten der Verbindung der Dichtungsbänder nach dem erfindungsgemäßen Tübbingschachtausbau.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Tübbingschachtausbau aus Tülibingsegmenten 1 besitzt Flansche 2 mit abgedichteten Flanschenstoßverbindungen. Zu diesem Zweck ist in die Nut 3 der Tübbingringe 1, die an (lern Gußstiick ausgebildet ist, beidseits der Stoßnaht ein Dichtungsband aufgelegt, welches als Blähkörper 4 ausgebildet und mit Vorrichtungen. wie Stutzen 5 und Schlauch 6, zum Einbringen eines Druckmittels nach dem Einbau versehen ist. In entsprechender Weise ist, wie im oberen Teil der Fig. 1 erkennbar, das vertikal verlaufende Dichtungsband 4 eingerichtet. Dabei stehen das horizontal und das vertikal verlaufende, als Blähkörper ausgebildete Dichtungsband miteinander in druckleitender, in die Blähkörper einzufüllende Druckmittel durchlassender Verbindung bei 7.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. ? sind die Nuten 3 an den Tübbingen, die zur Aufnahme des Dichtungsbandes 4 bestimmt sind, aus Kunststoff gebildet, der seinerseits vollständig einen Vberzug (ler Tübbingsegmente 1 bildet.
  • Die Ausführungsform der Fig. 3 bedarf itn einzelnen nicht der Erläuterung.
  • In allen Fällen sind die Dichtungsbänder als horizontal bzw. vertikal verlaufende Blähkörper 4 ausgebildet. Die Blähkörper 4 sind mit in Schläuche 6 übergehenden Stutzen 5 versehen. Darüber hinaus besitzt der Blähkörper 4 für die Horizontaldichtung noch einen Anschlußstutzen 7a, der so geformt ist, daß über diesen Anschlußstutzen das zugeordnete Ende 7b des vertikalen Blähkörpers 4 für die Vertikaldichtung ohne Schwierigkeiten übergeschoben werden kann. Um dieses L?berschieben zu vereinfachen. sind die Enden der Blähkörper 4 entweder verstärkt oder mit einer Wulst zur Erzielung größerer Steifigkeit versehen. Die Blähkörper 4 und Stutzen 5 sowie auch die Schläuche 6 bestehen aus elastischem Werkstoff, und zwar ist bevorzugt einen Kunststoff zu wählen, der nach dem Einlegen der Blähkörper 4 in die Rippen der Tübbingsegmente durch die Schläuehe 6 mit einer z. B. selbsthärtenden Kunststoffflüssigkeit aufgebläht und verfüllt wird und die durch die eingebrachte Lösung ?um Teil oder auch ganz während des Erhärtungsvorganges aufgelöst und nach der anschließenden Erhärtung der Lösung mit dieser einen homogenen Körper mit über den ganzen Quersclinitt gleichen elastischen Eigenschaften ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tübbingschachtausbau mit abgedichteten Flanschenstoßverbindungen, wobei die Nut beid- seits der Stoßnaht mit Dichtflächen versehen und auf die Dichtflächen in der Nut ein elastisch de- formierbares Dichtungsband aufgelegt ist nach Patent 1003 670, dadurch gekennzeichnet, da4 die Dichtungsbänder als Blähkörper ausgebildet und mit Vorrichtungen, wie Stutzen und Schläu- chen, zum Einbringen eines möglichst zu einem elastischen Körper sich verfestigenden Druckmit- tels nach dein Einbau versehen sind. 2. Tübbingschachtausbau nach Anspruch 1, da- durch gekennzeichnet, daß die vertikalen und hori- zontalen Blähkörper miteinander in druckmittel- leitender Verbindung stehen durch ineinander zti schiebende Anschlußstutzen. 3, Verfahren zur Abdichtung von Tübbing- flanschenstoßverbindungen mit als Blähkörper ausgebildeten Dichtungsbändern nach den An- spriichen 1 und ?. dadurch gekennzeichnet, daß - bei einer Druckrnittelfüllung von Kunststoff- lösung ähnlicher oder gleicher Zusammensetzung wie der Blähkörper selbst - die ßlähkörper ganz oder teilweise aufgelöst und durch die Verfesti- gung der als Druckmittel eingefüllten Lösung zu einem homogenen elastischen festen Körper ver- bunden werden. -I. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, da- durch gekennzeichnet, daß - bei Vorhandensein mit Kunststoff umhüllter Tübl)ingsegmente mit Rippen zur Aufnahme der Dichtung - der Werk- stoff für die Blähkörper dem der Tübbingum- hiillung angepaßt wird und nach Einfüllung der Kunststofflösung auch der Tübbinghüllenwerk- stoff ganz oder zum Teil mit aufgelöst und durch die Erhärtung, der Füllung mit dem Dichtungs,- blä hkörper zu einem homogenen Ganzen vereinigt wird. 5. -Terfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4. da- durch gekennzeichnet. daß durch poröse Bläh- körper Druckmittel beim Abdichtungsvorgang aus den Mähkörpern zum Austritt gebracht und nach dem Durchtritt die Kunststoffrippenwand des Tübbings teilweise mit aufgelöst sowie durch dir anschließende Erhärtung mit dem Kunststoff de'' Rippe und der Füllung ein elastischer Verbund- körper gebildet wird. 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5. da- durch gekennzeichnet, daß zwar dem Tübbing zu- geordnete Kunststoffrippen, nicht aber der poröse, den Durchtritt eines Lösungsmittels zulassend Blähkörper aufgelöst und der Blähkörper mit den Rippen durch die Erhärtung in Verbund gehrachi wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 726 82-1.
DEV12615A 1957-06-19 1957-06-19 Tuebbingschachtausbau mit durch Dichtungsbaender abgedichteten Flanschenstossverbindungen und Verfahren zur Abdichtung derselben Pending DE1028059B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134049B (de) * 1959-09-26 1962-08-02 Korfmann Gmbh Maschf Vorrichtung zur Abdichtung von Gasabsaugebohrloechern in Bergwerksbetrieben
DE1142327B (de) * 1959-07-24 1963-01-17 Rheinstahl Eisenwerke Gelsenki Tuebbing-Schachtausbau

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE726824C (de) * 1941-03-09 1942-10-21 Schachtbau Thyssen G M B H Abdichtung an schwebenden Buehnen

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