DE1027522B - Luftstrahlrohr mit Startrakete - Google Patents
Luftstrahlrohr mit StartraketeInfo
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- DE1027522B DE1027522B DEB36645A DEB0036645A DE1027522B DE 1027522 B DE1027522 B DE 1027522B DE B36645 A DEB36645 A DE B36645A DE B0036645 A DEB0036645 A DE B0036645A DE 1027522 B DE1027522 B DE 1027522B
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02K—JET-PROPULSION PLANTS
- F02K7/00—Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof
- F02K7/10—Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof characterised by having ram-action compression, i.e. aero-thermo-dynamic-ducts or ram-jet engines
- F02K7/18—Composite ram-jet/rocket engines
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- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
- Luftstrahlrohr mit Startrakete Luftstrahlrohre mit Raketen bilden heute einen wesentlichen Teil der Triebwerke für Körper, vor allem für Flugkörper. Beide Antriebsarten haben voneinander abweichende Eigenschaften, was dazu führt, daß die genannten Antriebe oft kombiniert werden. Das Luftstrahlrohr wird wegen seines geringen spezifischen Verbrauchs als Marschtriebwerk bevorzugt, während die Rakete wegen ihrer hohen Schubdichte als Starttriebwerk besonders geeignet ist.
- Bei den bekannten Anordnungen von Strahltriebwerken mit innenliegender Rakete wird die Verbindung der beiden Flugkörper dadurch erreicht, daß der Schub der Rakete diese in eine vorzugsweise konische Öffnung des Luftstrahlrohres drückt. Nach Brennschluß der Rakete verschwindet die Schubkraft, so daß die Raketenhülse sich unter dem Einfluß der Luftwiderstandskräfte von dem Strahlrohr ablöst. Dabei ist nicht mit Sicherheit gewährleistet, daß 1. nach Schluß der Raketenbrenndauer eine schnelle, vollständige Trennung der Raketenhülse vom Strahltriebwerk erfolgt, 2. nach Brennschluß der Rakete die sofortige und zuverlässige Zündung des Strahltriebwerks einsetzt.
- Durch die erfindungsgemäße Ausführung werden diese beiden Schwierigkeiten einwandfrei gelöst.
- Die Erfindung beruht darauf, daß die Rakete, die in bekannter Weise innerhalb des Strahlrohres angeordnet ist und dessen hinteres Ende kolbenartig ausfüllt, mittels eines besonderen Sprengsatzes nach Brennschluß herausgeschossen wird und die Zündung des Strahltriebwerks vorzugsweise in Verbindung mit einem zweiten Brennsatz mit längerer Brenndauer bewirkt.
- Durch das Abschießen der Raketenhülse vom Luftstrahlrohr mittels Sprengsatz wird sowohl eine sichere Trennung iin richtigen Augenblick erreicht als auch ein zusätzlicher Vortrieb des Flugkörpers erzeugt.
- Weitere Merkmale ergeben sich aus der Zeichnung mit Beschreibung und aus den Ansprüchen.
- Fig. 7 zeigt die Anordnung einer pulvergetriebenen Startrakete in einem Staustrahltriebwerk mit besonderem Austreibsatz ; Fig. 2 zeigt eine Anordnung, bei der das Luftstrahlrohr, das mit intermittierender Verbrennung arbeitet, innen gekröpft ist und zur sicheren Zündung mit einem Zusatzbrennsatz ausgerüstet ist.
- Die Rakete 4 in Fig. 1 ist mit der Halterung 6 in der Führung 7 gelagert. Sie %vird nach Brennschluß von der Ladung 8 ausgetrieben. Beim Herausschießen der Startrakete 4 saugt diese in Richtung 12 Luft an. Brennstoff wird bei 9 eingespritzt und durch die Flammgase des Treibsatzes 8 entzündet.
- h1 Fig. 2 ist ein Luftstrahlrohr mit gekröpfter Bohrung 10 dargestellt, in dein die Startrakete 4 mit einer großen Verlängerung 6 kolbenartig in der Führung 7 gelagert ist. Mit Hilfe der Ladung 8 wird die Raketenhülse nach ihrem Brennschluß ausgetrieben. Eine weitere Zündladung 11, die gegebenenfalls mit Verzögerung verbrennt, gewährleistet die Zündung des eingespritzten Brennstoffes in der Brennkammer 10. Es können bei Bedarf auch Öffnungen 14 vorgesehen sein, wodurch ein Teil der Zündgase bereits in den vorderen Teil der Brennkammer in der Nähe der Einspritzdüsen 9 eintreten kann.
- Nach Ausstoß der Startrakete 4 fliegt der Körper als intermittierendes Luftstrahlrohr mit dem Lufteintritt bei 12 und den Klappen 13.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Luftstrahlrohr mit in seinem Innern angeordneter freigebbarer Rakete, dadurch gekennzeichnet, daß die Rakete nach ihrem Brennschluß herausgeschossen wird.
- 2. Luftstrahlrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rakete kolbenartig in das Strahlrohr eingepaßt ist.
- 3. Luftstrahlrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herausschießen der Rakete ein besonderer Treibsatz verwendet wird. -1.
- Luftstrahlrohr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschubvorrichtung für die Rakete einen geringeren Durchmesser als der Raketenkörper hat.
- 5. Luftstrahlrohr nach Anspruch 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daB ein mit dem Ausstoßv organg gekoppelter Zündsatz verwendet wird, der gegebenenfalls über eine längere Zeitdauer in die Brennkammer des Luftstrahlrohrs hineinbläst und -brennt und dort direkt oder indirekt Vorwärm-und Zündtemperaturen erzeugt.
- 6. Luftstrahlrohr mit in seinem Innern angeordneter freigebbarer Rakete nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB das Luftstrahlrohr innen gekröpft verläuft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften S 45089 XI/62b (bekanntgemacht am 20. 9. 1956), S 45090 XI/62b (bekanntgemacht am 27. 9. 1956).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB36645A DE1027522B (de) | 1955-07-28 | 1955-07-28 | Luftstrahlrohr mit Startrakete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB36645A DE1027522B (de) | 1955-07-28 | 1955-07-28 | Luftstrahlrohr mit Startrakete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1027522B true DE1027522B (de) | 1958-04-03 |
Family
ID=6964968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB36645A Pending DE1027522B (de) | 1955-07-28 | 1955-07-28 | Luftstrahlrohr mit Startrakete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1027522B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205867B (de) | 1958-12-23 | 1965-11-25 | Boelkow Gmbh | Triebwerksanordnung fuer Flugkoerper |
| DE1298369B (de) * | 1966-07-30 | 1969-06-26 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Mehrstufige Feststoffrakete |
| DE2838206A1 (de) * | 1977-09-07 | 1979-03-22 | Europ Propulsion | Brennkammer eines staustrahlrohres mit integrierter startrakete |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959971C (de) * | 1954-08-09 | 1957-03-14 | Snecma | Rueckstossantrieb, insbesondere fuer ferngesteuerte Flugkoerper |
| DE961238C (de) * | 1954-08-09 | 1957-04-04 | Snecma | Aus einem Staustrahltriebwerk und einer Rakete zusammengesetzter Rueckstossantrieb, insbesondere fuer ferngesteuerte Flugkoerper |
-
1955
- 1955-07-28 DE DEB36645A patent/DE1027522B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959971C (de) * | 1954-08-09 | 1957-03-14 | Snecma | Rueckstossantrieb, insbesondere fuer ferngesteuerte Flugkoerper |
| DE961238C (de) * | 1954-08-09 | 1957-04-04 | Snecma | Aus einem Staustrahltriebwerk und einer Rakete zusammengesetzter Rueckstossantrieb, insbesondere fuer ferngesteuerte Flugkoerper |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1205867B (de) | 1958-12-23 | 1965-11-25 | Boelkow Gmbh | Triebwerksanordnung fuer Flugkoerper |
| DE1298369B (de) * | 1966-07-30 | 1969-06-26 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Mehrstufige Feststoffrakete |
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