DE1026368B - Elektronischer Suchwaehler - Google Patents
Elektronischer SuchwaehlerInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Hauptpatentanmeldung betrifft einen elektronischen Suchwähler, dessen Aufgabe es ist, auf einen
Anreiz hin aus einer Anzahl von Einrichtungen die erste freie zu wählen und zu belögen, Die Prüfung der
einzelnen Einrichtungen auf ihren momentanen. Belegungszustand erfolgt dabei nacheinander mittels
eines Steuerimpulses, der jede Wählerstufe, deren zugehörige Einrichtung belegt ist, durchläuft und in
der ersten Wählerstufe mit zugehöriger freier Einrichtung deren Belegung durchführt, wobei gleichzeitig
seine Übertragung zur folgenden Wählerstufe unterbunden wird. Zu diesem Zweck ist jede WähleriStufe
mit einem elektronischen Schaltelement ausgestattet,
das nur dann aktiviert werden kann, wenn der betreffenden Wählerstufe von der zugehörigen Einrichtung
das Belegtpotential zugeführt wird, während bei Zuführung des Freipotentials die Aktivierung
nicht eintreten kann. Die Aktivierung dieses elektronischen Schaltelements einer Wählerstufe hat in der
dieser folgenden zwei zunächst voneinander unabhängige
Wirkungen. Einerseits wird in dieser folgenden Wählerstufe die Inbetriebnahme des Schaltelements
eingeleitet, mittels dessen die Belegung der an diese Wählerstufe' angeschlossenen. Einrichtung
durchgeführt wird, und andererseits ein zur Aktivierung des elektronischen Schaltelements dieser Wählerstufe
geeigneter Impuls erzeugt. Bei Freizustand der dieser Wähiierstufe zugeordneten Einrichtung wird,
wie bereits erwähnt, die Aktivierung des elektronischen Schaltelements dieser Stufe verhindert und
durch ungestörten Ablauf der bereits eingeleiteten Inbetriebnahme des die Belegung durchführenden
Schaltelemente die Belegung vollzogen. Beim Belegtzustand der betreffenden Einrichtung dagegen wird
durch den Impuls das elektronische Schaltelement dieser Wählerstufe aktiviert und unterbindet daraufhin
die bereits eingeleitete Inbetriebnahme, bevor die Belegung vollzogen wird. Gleichzeitig wird durch die
erfolgte Aktivierung des elektronischen Schaltelements
in der folgenden Wählerstufe ein Vorgang eingeleitet, der in dieser entweder bei Freizustand der zugehörigen
Einrichtung zu deren Belegung oder bei deren bereits erfolgter Belegung zur Weiterschaltung zur folgenden
Wählerstufe führt.
Im Ausführungsbeispiel der Hauptpatentanmeldung sind als elektronische Schaltelemente Gasentladungsröhren
mit ungeheizter Kathode und als zur Durchführung der Belegung dienende Schaltelemente Relais
angegeben. Anordnungsmäßig liegt jedes Relais in seiner Wählerstufe zwischen deren Eingang und der
Kathode der in dieser Wählerstufe befindlichen Gasentladungsröhre, die gleichzeitig deren Ausgang darstellt.
Bei Zündung der Gasentladungsröhre einer Wählerstufe wird damit die Erregung des Relais der
Zusatz zur Patentanmeldung
(Auslegeschrift 1 022 645)
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Ulrich Körber, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
folgenden Wählerstufe eingeleitet, worauf das Verhalten der Gasentladungsröhre dieser folgenden Stufe
über den weiteren. Funktionsablauf entscheidet. Zündet
diese Röhre nicht, was nur im Falle der Zuführung des Freipotentials eintritt, so wird die Erregung des
Relais ungestört vollzogen und durch Umlegen der Relaiskontakte die Belegung durchgeführt. Zündet
dagegen diese Röhre ebenfalls, was Zuführung des Belegtpotentials zur Voraussetzung hat, so liegt das
Relais zwischen zwei Punkten annähernd gleichen Potentials, wodurch die durch das Zünden der Röhre
der vorhergehenden Stufe bereits eingeleitete Erregung unterbrochen und damit ein Umlegen der Relaiskontakte
verhindert wird. In diesem Fall folgen Einleitung und Unterbrechung der Erregung in einem
zeitlichen Abstand aufeinander, der etwa gleich der Zündzeit einer Röhre ist. Bei sehr empfindlichen und
sehr schnell ansprechenden Relais bedeutet das, daß während dieser Zeit der entsprechend der Zeitkonstante
des Relaisstromkreises ansteigende Strom bereits einen nennenswerten Bruchteil des zulässigen
Fehlstroms erreichen kann. Durch Streuungen der Brennspannungen je zweier aufeinanderfolgender
Röhren und damit bedingte unterschiedliche Kathodenpotentiale sind außerdem Fehlströme nie ganz zu vermeiden,
die bei weiten Toleranzen der verwendeten Bauelemente Werte annehmen können, die für sehr
empfindliche Relais unerwünscht sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Weg zu zeigen, der auch die Verwendung sehr empfindlicher und sehr
schnell ansprechender Relais bei größtmöglicher Betriebssicherheit und ohne die Forderung enger ToIe-
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ranzen ermöglicht. Dies wird in der Weise erreicht,
daß durch eine Schaltungsabwandlung der beim Suchwähler gemäß der Hauptpatentanineldung etwa der
Zündzeit einer Gasentladungsröhre gleiche Zeitabstand,
während dessen auch bei Belegtzustand der zugehörigen Einrichtung das deren Belegung durchführende
Relais Strom erhält, ganz oder nahezu ganz zum Verschwinden gebracht wird. Ein derart abgewandelter
Suchwähler besitzt dabei die kennzeichnenden Merk-
daß durch eine Schaltungsabwandlung der beim Suchwähler gemäß der Hauptpatentanineldung etwa der
Zündzeit einer Gasentladungsröhre gleiche Zeitabstand,
während dessen auch bei Belegtzustand der zugehörigen Einrichtung das deren Belegung durchführende
Relais Strom erhält, ganz oder nahezu ganz zum Verschwinden gebracht wird. Ein derart abgewandelter
Suchwähler besitzt dabei die kennzeichnenden Merk-
nungsquelle Ub 2 geschalltet ist. Auch diesen Röhren kann ein gemeinsamer, mit dem der Röhren Tl gleichzeitig
zu betätigender Löschkontakt zugeordnet werden. An die zusammengefaßten negativen Pole der
5 beiden Betriebsspannungsquellen UbI und Ub2 ist
die Kathode jeder Röhre Γ 2 über eine Parallelschal tang
aus einem Widerstand R 8 und einem Richtleiter
G 4 und die Kathode jeder Röhre· T1, die gleichzeitig
den Ausgang der betreffenden Wählerstufe darstellt, male, daß in jeder Wählerstufe dem die Belegung_der io über einen Widerstand R1 geschaltet, wobei die Kaangeschlossenen
Einrichtung durchführenden Schalt- thoden der beiden Röhren Tl und T2 jeder Wählerelement
ein durch die Aktivierung des elektronischen situfe jeweils durch einen Kondensator C 3 gekoppelt
Schaltelemente der vorhergehenden Wählerstufe akti- sind. Der Widerstandsiwert des Widerstands R 8 ist
vierbares elektronisches Schaltelement vorgeschaltet dabei jeweils erheblich kleiner als der des Widerist
und Mittel, die dessen Aktivierung bei Aktivierung 15 stands R1; ebenso' ist auch die Betriebsspannung Ub 2
des elektronischen Schaltelemen'ts der gleichen Wähler- kleiner als die Betriebsspannung Ub 1.
stufe unterdrücken, vorgesehen sind. Der Eingang sa der ersten Wählerstufe ist an den
Ein diese Merkmale besitzender Suchwähler wird Abgriff eines aus den Widerständen R6 und R7 beals
Ausführungsbeispiel in der folgenden Beschrei- stehenden Spannungsteilers geführt, an den mittels
bung· an Hand der Figur erläutert. Die Darstellung 20 des Anilaßkontakts wb der positive Pol einer Spanwird
dabei auf ein für das Verständnis ausreichendes nungsquelle U geschaltet werden kann, während der
Maß begrenzt. Es wird jedoch an dieser Stelle darauf Eingang s jeder folgenden Wählerstufe jeweils an den
hingewiesen, daß auch dieser Suchwähler weder durch Ausgang der ihr vorhergehenden angeschlossen ist.
das Anwendung findende Prinzip noch durch seine An den Ausgang k der letzten Wählerstufe kann geAnordnung
eine Beschränkung der Zahl seiner Wähler- 25 gebenenfaills eine in der Hauptpatentanmeldung· erstufen
und damit der Zahl der angeschlossenen Ein- läuterte, den eingetretenen Belegtzustand sämUlicher
ricbtungen bedingt. Als elektronische Schaltelemente über den Wähler erreichbaren· Einrichtungen anzeifinden
Gasentladungsröhren mit ungeheizter Kathode gende gemeinsame Einrichtung angeschaltet werden.
Verwendung. Ebenso wie beim Suchwähler gemäß Der Funktionsäblauf des vorstehend anordnungs-
der Hauptpatentanmeldung übermittelt jede Einridi- 30 mäßig erläuterten Suchwählers soll im folgenden, an
tung der ihr zugeordneten Wählerstufe ihren Belegt- Hand eines typischen Belegungsvorgangs dargestellt
werden. Es wird dabei angenommen, daß nur die erste der über den Wähler erreichbaren Einrichtungen bereits
belegt ist, während die übrigen noch frei sind. 35 Dementsprechend liegt also am Prüfeingang a positives
Potential bestimmter Mindestgröße, die gleich der zur Zündung einer Röhre T1 erforderlichen Spannung
ist. Die an den anderen Prüfeingängen b .. .n liegenden Potentiale unterschreiten dagegen diesen
legung dienende Teil jeder Wählerstufe ist in gleicher 40 Mindestwert erheblich; sie können gegebenenfalls
Weise wie beim Suchwähler gemäß der Hauptpatent- gleich dem Potential des negativen Pols der Betriebsanimeldung
aufgebaut. In jeder Wählerstufe ist an Spannungsquellen gewählt werden. Bezüglich der in
deren Eingang s über einen Kondensator C1 ein aus den einzelnen Einrichtungen befindlichen Spannungseinem
Widerstand R 2 und einem Richtleiter G 2 be- quellen, die die Belegt- und Freipotentiale dem
stehender elektronischer Schalter angeschaltet, an 45 Wähler zuführen, besteht die Forderung, daß ihre
dessen Ausgang ein Widerstand R 3 liegt. Jeder dieser Innenwiderstände bei Abgabe des Besetztpotentials
Richtleiter G 2 führt an einen Prüfeingang α ... η, im Vergleich zum Widerstandswert der Widerstände
dem jeweils das über den momentanen Belegungszu- R2 der Wählerstufen klein sind. Diese Bedingung bestand
der zur betreffenden Wählerstufe gehörenden deutet keine Einschränkung des Anwendungsbereichs
Einrichtung aufschlußgebende Potential zugeführt 50 des Suchwählers, da sie sich mit den üblicherweise
wird, das zur Steuerung des elektronischen Schalters
dient. An die Widerstände R3 sind jeweils die mit
den üblichen Schutzwiderständen i?4 ausgestatteten
und über Widerstände R 5 mit parallel geschalteten
dient. An die Widerstände R3 sind jeweils die mit
den üblichen Schutzwiderständen i?4 ausgestatteten
und über Widerstände R 5 mit parallel geschalteten
Richtleitern G 3 mittels einer Spannungsquelle Uv 55 keine Bedingungen geknüpft. Die zur Vorspannung
positiv vorgespannten. Zündelektroden vom Röhren TX, der Zündelektroden sämtlicher Röhren Π dienende
die anodenseitig an den positiven Pol einer Betriebs- Spannung Uv besitzt die für diesen Zweck übliche
spannungs quelle Ub X, gegebenenfalls unter Zwischen- Größe.
schaltung eines gemeinsamen Löschkontaktes, ge- Auf Grund der gemachten Voraussetzungen ergibt
schaltet sind. Abweichend von der Anordnung gemäß 60 sich im angenommenen BetriebsfaH folgender elekder
Hauptpatentanmeldung ist der zur Belegung die- tri.sche Zustand im Wähler. Da das dem Prüfeingang α
nende Teil jeder Wählenstufe. Er enthält jeweils eine zugeführte Belegtpotential einen erheblich größeren
Röhre T2, deren mit einem üblichen Schutzwider- Wert hat ails die Vorspannung Uv, ist der Richtleiter
stand R 9 ausgestattete und über einen Widerstand R10 G 2 α gesperrt, wodurch die durch die Spannungsquelle
mittels einer Spannungsquelle Uv vorgespannte Zünd- 65 Uv bestimmte Zündelektrodenvorspannung der Röhre
elektrode über einen Kondensator C 2 an den Eingang s TIa unverändert erhalten bleibt. Dem Prüfeingang b
der Wählerstufe angekoppelt ist und die anodenseitig
über ein zur Durchführung der Belegung dienendes
Relais A ... N mit parallel geschaltetem Richtleiter
über ein zur Durchführung der Belegung dienendes
Relais A ... N mit parallel geschaltetem Richtleiter
zustand in Form eines positiven Potentials bestimmtet
Mindestgröße, während der Freizustand durch das
Fehlen dieses Potentials oder Unterschreiten der genannten Mindesitgröße zum Ausdruck kommt.
Mindestgröße, während der Freizustand durch das
Fehlen dieses Potentials oder Unterschreiten der genannten Mindesitgröße zum Ausdruck kommt.
Die Zeichnung zeigt einen Suehwähiler mit bei jedem
Belegungsversuch gleichbleibender Belegiungsreihenfolge. Der zur Weiterschaltung des Steuerimpulses
und zur damit verbundenen Unterbindung einer Be-
Belegungsversuch gleichbleibender Belegiungsreihenfolge. Der zur Weiterschaltung des Steuerimpulses
und zur damit verbundenen Unterbindung einer Be-
zur Anschaltung derartiger Spannungen verwendeten Relais und Gasentladungsröhren ohne weiteres erfüllen
läßt. An den. Innenwiderstand dieser Spannungsquellen bei Abgabe der Belegtpotentiale sind dagegen
wird dagegen ein Potential zugeführt, das die Größe der Vorspannung Uv um einen erheblichen Betrag
unterschreitet, wodurch die Richtleiter G 2 b und G 3 b
G5 an den positiven Pol einer zweiten Betriebsspan- 7° in Durchlaßrichtung beansprucht werden. Gleiche
Verhältnisse liegen bei den übrigen Wählerstufen vor. Die Widerstände R 3 begrenzen dabei die in den
Richtileitern fließenden Ströme.
Wird nun zur Einleitung eines Wählvorgangs der Kontakt wb geschlossen, so entsteht am Widerstand
R 7 ein. positiver Spannungssprung, dessen Amplitude etwa gleich dem Kathodeinpotential einer brennenden
Röhre T1 gewählt wird. Au1S diesem Spanmungssprung
wird durch den Kondensator CIa ein Impuls erzeugt,
der sich über AViderstand R 5 α zur Vorspannung' Uv
addiert. Der Richtleiter G3a ist entsprechend der an ihm liegenden Spannung gesperrt. Da auch die Summe
von Impuls und festzugeführten Spannung noch kleiner oder etwa gleich dem dem Richtleiter G2a über den
Prüfeingang α zugeführten Belegtpotential ist, bleibt
dieser gesperrt. Damit gelangt der Impuls, nur duirch die Spaninungsteilerwirkung der Widerstände R2a,
R3α und R5a amplitudenmäßig etwas abgesenkt, zur
Zündelektrode der Röhre TIa und zündet diese, womit
deren Kathodenpaten tial unter dem Einfluß des Widerstands Ria auf einen positiven Wert springt.
Außerdem wird aus dem am Widerstand R7 auftretendem Spannungssprung auch durch Kondensator
CIa, ein Impuls erzeugt, der über Widerstand R9a
zur über Widerstand R10 α fest vor gespannten Zündelektrode
der Röhre1 T 2 α übertragen wird. Eine Zündung
dieser Röhre T 2 α kann jedoch nicht stattfinden, da praktisch gleichzeitig durch den Kondensator C 3a
aus dem am. Kathodenwiderstand Ria der Röhre TIa
entstehenden Spannungssprung ein positiver Impuls geformt und an die Kathode der Röhre T 2 α geführt
wird, wodurch die zu deren Zündung erforderliche Mindestspannung zwischen Zündelektrode und Kathode
nicht erreicht wird. Auf Einzelheiten dieses SperrvO'rgangs wird an späterer Stelle noch eingegangen.
Durch das Ausbleiben der Zündung· der Röhre T2a unterbleibt auch eine Erregung des Relais A
und damit eine erneute fälschliche Belegung der bereits belegten ersten Einrichtung.
Das Zünden der RöhreTlα leitet in der folgenden ^0
zweiten Wäblerstufe ebenfalls einen Vorgang ein, der
jedoch auf Grund der unterschiedlichen, durch das Fehlen des Belegtpotentials am Prüfeingang b bedingten
Spannungsverhältnisse einen anders gearteten Verlauf nimmt. Aus dem am Kathodenwiderstand
Ria entstehenden Spannungssprung wird durch den Kondensator CIb ebenfalls ein Impuls erzeugt, der
dem aus Widerstand R2b und Richtleiter G2b bestehenden
elektronischen Schalter zugeführt wird. Der Richtleiter G2b ist in dieser Wählerstufe jedoch
wegen des fehlenden Belegtpotentials am Prüfeingang1 b
und der zugeführten Spannung Uv bereits durchlässig. Damit besteht ein Spannungsteiler aus dem
Widerstand R2b und der vergleichsweise kleinen Summe aus dem Durchlasswiderstand des Richtleiters
G 2 b und dem im Freizustand der zugehörigen Einrichtung als klein, vorausgesetzten Innen widerstand
der deren Belegungszustand kennzeichnenden Spannungsquelle. Der hinter Kondensator CIb entstehende
Impuls erfährt damit durch diesen Spannungsteiler eine sehr starke Amplitudenabsenkung, die ihn zur
Zündung der Röhre T1 & ungeeignet macht. Eine Zündung
dieser Röhre unterbleibt daher, wodurch auch die Kathode der Röhre T2b nicht auf positives Potential
gehoben wird. Außerdem wird aus dem Spannungssprung am Widerstand Ria durch den Kondensator
C2b ebenfalls ein Impuls erzeugt und über den Widerstand R 9 b zur Zündelektrode der Röhre T2b
übertragen. Da deren Kathode wegen der unterbliebenen Zündung der Röhre TIb kein positives
Potential zugeführt wird und sie damit ihr Ruhepotential
beibehält, zündet die Röhre T2b, worauf durch den bei ihrem Brennen fließenden Strom ihr
Relais B erregt und damit die in der Belegungsreihen.-folge
zweite Einrichtung belegt wird, die daraufhin dem Prüfeingang b Belegtpotenitial zuführt. Aus dem
beim Zünden der Röhre T 2b an deren Kathodenwiderstand R 8 b auftretenden Spannungssprung erzeugt der
Kondensator C3b einen positiven Impuls, der zum
Eingang s der folgenden Wählerstufe gelangt. Da jedoch, wie an früherer Stelle bereits erwähnt, die
Betriebsspannung Ub2 der zur Durchführung der Belegung dienenden Röhren T 2 kleiner gewählt ist als
die Betriebsspaninung UbI der zur Weiterschaltung
dienenden Röhren Tl und außerdem am anodenseitigen
Relais A ... N der jeweils gezündeten Röhre T2 ein zusätzlicher Spannungsabfall auftritt, erlangt
der zur folgenden Wählerstufe gelangende Impuls nicht die zur Auslösung weiterer Vorgänge erforderliche
Mindestamplitude.
Vollkommene Sicherheit bezüglich der Unterbrechung der Weiterschaltung kann, auch wenn die
Eigenschaften der verwendeten Röhren, eine in dieser Hinsicht ungünstige Dimensionierung erzwingen, gegebenenfalls
durch Einführung je eines^ Richtleiters in die Kathodenleitungen der Röhren T1 erzielt werden,
der dann jeweils zwischen dem Wählerstufenausgaing und dem A^erbindungspunkt von Widerstand R1 und
Kondensator C 3 vorzusehen ist und der für den. hinter dem Kondensator C 3 beim Zünden einer Röhre T 2
auftretenden Impuls sperrend wirkt.
Trifft bei dem nun bestehenden Belegungszustand
(die beiden ersten Einrichtungen belegt, die folgenden frei) ein neuer Anreiz ein, so zünden nacheinander die
Röhren.Tlα und TIb, wodurch jeweils eine Zündung
der Röhren T2a und T2& unterbunden wird, und anschließend
dann die Röhre T2c, da die Röhre TIc
wegen des fehlenden Belegtpotentiiale am Prüfaingang
c nicht zünden kann.
Die zur Auslösung des Wählers nach durchgeführtem Wählvorgang erforderliche Aberregung des erregten
Relais und die Löschung der brennenden Röhren erfolgt durch kurzzeitiges Öffnen der in die Betriebsspannungszuführungen
eingefügten Kontakte oder durch Löschimpulse, die mittels an Stelle dieser Löschkontakte eingefügter Übertrager eingekoppelt
werden. Beim Löschen einer brennenden Röhre Tl verschwindet dabei deren positives Kathodenpotential,
was einem negativen Spannungssprung gleichbedeutend ist. Ohne Richtleiter G 4 würde der an, die Kathode
der Röhre Tl angeschaltete Kondensator C 3 einen negativen Impuls erzeugen und der Kathode der zugehörigen
Röhre T 2 zuführen, deren Zündelektrode durch die Spannungsquelle Uv auf positivem Potential
festgehalten wird. Damit könnte bei erzwungener ungünstiger Dimensionierung unter Umständen der Fall
eintreten, daß durch die Absenkung des Kathodenpotentials eine Gasentladung zwischen der Kathode
und der Zündelektrode einsetzt, die nach Abklingen des anodenseitigen Löschimpulses die Hauptentladungsstrecke
zündet. Abhilfe schaffen hier die bei den Röhren T2 individuell vorgesehenen Richtleiter
GA, die die Ausbildung negativer Impulse beim Löschen der Röhren Tl und damit das gefährliche
Absinken der Kathodenpotentiale der Röhren T2 auf negative Werte verhindern. In ähnlicher Weise verhindern
die den Relais A ... N parallel geschalteten Richtleiter GS, daß durch den auf Grund der differenzierenden
Wirkung der Relaisspule bei Abschaltung des Erregungsstroms entstehenden positiven Impuls
an der Anode der jeweils zu löschenden Röhre T2, deren Löschung in Frage gestellt wird.
Im folgenden soll nun auf die Wahl unterschiedlicher Betriebsspannungen UbI und Ub 2 und die Bedeutung
der jeweils die beiden Röhren einer Wählerstufe kathodenseitig verbindenden Sperrschaltung näher eingegangen
werden. Bei vorstehender Erläuterung des Funktionsablaufs im Suchwähler ist der Fall erwähnt,
daß in einer Wählerstufe die Röhre T 2 nicht
empfindliche Relais während ihrer Dauer nicht anzusprechen
vermögen. Eine Sperrung der Röhre T1 durch das Zünden der zugehörigen Röhre T 2 tritt dagegen
nicht ein, da die Wahl einer kleinen Betriebsspannung Ub 2 und eines kleinen Widerstandswerts
für den Kaithodenwiderstand R 8 der Röhre Γ 2 bei
deren Zündung nur einen kleinen kathodenseitigen SpannungSiSprung zuläßt, der außerdem noch um den
am anodenseitigern Relais A ... N entstehenden Span-
gefübrt wird, die Voraussetzung, daß die Röhre Ti
früher zündet, als die Röhre· T 2 zünden würde. Diese
Voraussetzung wird, selbst wenn auf Grund der un-
zünden würde als die mit ihr in der gleichen Wählerstufe
befindliche Röhre T 2, durch Ausnutzung der für Gasentladungen allgemein gültigen Gesetzmäßigkeit
zündet, obwohl ihrer Zündelektrode ein positiver Im- io nungsabfall verringert wird. Durch diese Dimensiopuls
zugeführt wird, da an ihrer Kathode durch das nierung ist also innerhalb jeder Wählerstufe unter
wegen des Fehlens des Freipotentials am betreffenden allen Umständen Eindeutigkeit gewährleistet.
Prüfeingang erfolgte Zünden der zugehörigen Röhre Bezüglich des Falls, daß während eines eben ab-
Tl ein positiver Impuls auftritt. Diese Verhinderung laufenden Wählvorgangs sich noch Einrichtungen frei
der Zündung einer Röhre T 2 hat, da beiden Röhren 15 melden, zeigt der Suchwähler das gleiche Verhalten
gleichzeitig der zündelektrodcnseitige Zündimpuls zu- wie der gemäß der Hauptpatentanmeldung, womit also
auch in dieser Hinsicht vollkommene Sicherheit gegen Doppelbalegungen sichergestellt ist.
Wie aus vorstehender Erläuterung der Wirkungs-
vermeidliohen Exemplarstreuungen die Röhre Ti 20 weise der kathodenseitigen Sperrschaltung in jeder
unter gleichen Bedingungen wesentlich langsamer Wählerstufe geschlossen werden kann, könnte1 diese
bei gleicher Wirkungsweise auch so aufgebaut werden,
daß bei Beibehaltung der unterschiedlichen Betriebsspannungen Ub 1 und Ub-2 die beiden zusammen-
erfüllt, derzufolge Röhren mit hoher Betriebsspannung, 25 gehörigen Rohren Tl und T 2 jeweils einen gemeinhier
also die Röhren Tl, wesentlich schneller zünden samen Kathoden widerstand erhalten, dessen Widerals
Röhren mit kleiner Betriebsspannung, also die standswert etwa dem des ursprünglichen Widerstands
Röhren T2. Innerhalb eines bestimmten Toleranz- R8 entspricht. Auch bei dieser Anordnung wird beim
bereichs der Zündzeiten stellt die Anschaltung unter- Zünden der Röhre Tl die Kathode der Röhre T 2 auf
schiedlkher Betriebsspannungen also· sicher, daß bei 30 ein Potential gehoben, das eine Gasentladung in dieser
gleichzeitiger Zuführung von Zündimpulsen stets die Röhre unmöglich macht, und andererseits beim Zünden
Röhre Tl vor der zugehörigen RöhreT2 zündet. der Röhre T2 die Zündfähigkeit der Röhre Tl nicht
Um die Betriebssicherheit zu erhöhen und den zu- aufgehoben. In vielen Fällen nachteilig ist bei einer
lä&sigen Toleranzbereich der Zündzeiten noch er- derartigen Anordnung trotz ihrer Einfachheit jedoch,
weitern zu können, sind die die beiden Röhren jeder 35
Wählerstufe kathodenseitig verbindenden Sperrschaltungen vorgesehen. Wie aus der bisherigen Darstellung hervorgeht und grundsätzlich für alle mit
durchlaufendem Steuerimpuls arbeitende Suchwähler
Wählerstufe kathodenseitig verbindenden Sperrschaltungen vorgesehen. Wie aus der bisherigen Darstellung hervorgeht und grundsätzlich für alle mit
durchlaufendem Steuerimpuls arbeitende Suchwähler
gilt, darf ein Ansprechen des die Belegung durch- 40 gestattet dagegen, mittels der den Röhren T1 und T 2
führenden Elements dann nicht mehr stattfinden, wenn individuell zugeordneten Kathodenwiderstände R1
das zur Weiterschaltung zur nächsten Wählerstufe und J? 8 deren Ströme unabhängig voneinander eindienende
Element angesprochen hat. Damit muß also zustellen. Falls aus bestimmten Gründen jedoch einer
jede Röhre T1 bei ihrem Zünden die ihr zugeordnete Anordnung mit gemeinsamen Kathodenwiderständen
Röhre T2 sperren können, während umgekehrt die 45 der Vorzug gegeben werden soll, läßt sich das Auf-Röhre
T 2 bei ihrem Zünden ein Zünden der ihr züge- treten eines unzulässig1 hohen Stroms in einer brianordneten
Röhre T1 nicht verhindern darf, da sonst der nenden Röhre Tl dadurch vermeiden, daß jede dieser
entscheidende Einfluß dies dem Prüf eingang zugeführ- Röhren mit einem anodenseitigen Widerstand mit
ten Potentials ausgeschaltet würde. Im Ausführungs- parallel geschaltetem' Kondensator ausgestattet wird,
beispiel wird dies dadurch erreicht, daß der Unter- 50 Der Kondensator gestattet dabei beim Zünden der hcschied
der Betriebsspannungen Ub 1 und Ub 2 so· groß treffenden Röhre Tl zunächst das Fließen eines
gewählt ist, daß das Kathodenpotential einer zün- starken Stroms, der zur Erzeugung des für die
denden Röhre Tl auf einen so- hohen Wert springt, Weiterschaltung erforderlichen Spannungssprungs
daß durch den über Kondensator C3 der Kathode der am Kathodenwiderstand erforderlich ist, während der
zugehörigen Röhre T 2 zugeführten Impuls die zur 55 Anodenwiderstand nach Aufladung des Kondensators
Aufrechterhaltung einer Gasentladung erforderliche den Röhrenstrom begrenzt. Abweichend von den bis-
daß jede brennende Röhre Tl wegen ihrer hohen Betriebsspannung Ub 1 und wegen des kleinen Wider Standswerts
des gemeinsamen Kathodenwiderstands dann einen meist die zulässige Grenze überschreitenden
Strom führt. Die Anordnung gemäß der Zeichnung
Mindestspannung der Hauptentladungsstrecke dieser
Röhre unterschritten und damit diese Röhre, falls sie
schon gezündet hat, wieder gelöscht wird. Die maxi-
Röhre unterschritten und damit diese Röhre, falls sie
schon gezündet hat, wieder gelöscht wird. Die maxi-
her erläuterten Anordnungen kann die Wirkungsweise des Suchwählers auch dadurch erhalten werden, daß
als Röhren Tl solche mit kleiner und als Röhren T 2
male Zeitspanne, während der unter diesen Umständen. 60 solche mit hoher Brennspannung gewählt werden, woeine
Röhre T2 brennen kann, ist damit gleich der bei sämtliche Röhren des Suchwählers dann an eine
Differenz der Zündzeiten der beiden zusammen- gemeinsame Betriebsspannungsquelle1 angeschaltet wergehörenden
Röhren unter den bestehenden Betriebs- den können.
Verhältnissen, also bei unterschiedlichen Betriebs- Die Erläuterungen zusammenfassend, läßt sich der
spannungen. Diese Zeitspanne tritt, wie erwähnt, nur 65 gegenüber der Hauptpatentanmeldung zusätzliche
dann in Erscheinung, wenn zufällig eine sehr schnell Gedanke, den zeitlichen Abstand zwischen Einleitung
zündende Röhre T 2 und eine sehr langsam zündende und Unterbrechung des Vollzugs einer Belegung in
Röhre T1 zusammenarbeiten und außerdem ein sehr einer mit Belegtpotential versehenen Wählerstufe ganz
weiter Toleranzbereich für die Zündzeiten zugelassen oder nahezu ganz zum Verschwinden zu bringen, in
wird und ist auf jeden Fall so· kurz, daß selbst höchst- 70 der Weise darstellen, daß Erregung und Unter-
brechung der Erregung des zur Belegung dienenden Relais nicht durch die Röhren zweier aufeinanderfolgender
Wählerstufen, die zwangsweise stets nacheinander zünden, erfolgt, sondern durch zwei Röhren
ein und derselben Wählerstufe, denen gleichzeitig Zündimpulse zugeführt werden und die daher praktisch,
gleichzeitig zünden können, womit in den meisten Fällen eine Erregung von vornherein unterbleibt.
Bezüglich der Sicherheit gegen Doppelbelegungeu bei während eines Wählvorgangs nach erfolgendem
Freiwerden von Einrichtungen, wie: bezüglich weiterer Abwandlungen des Ausführungisbeispiels durch Einführung
einer mit jedem Belegungsversuch sich ändernden Belegungsreihenfolge, Wahl anderer elektronischer
Schaltelemente usw., gelten für den vorstehend erläuterten Suchwähler die in der Hauptpatentanmeldung
gemachten Ausführungen.
Claims (10)
1. Elektronischer, mit durchlaufendem Steuerimpuls arbeitender Suchwäbler, dessen Stufen, mit
je einem durch Zuführung eines Impulses aktivierbaren, zur Weiterschaltung zur folgenden Wählerstufe
dienenden elektronischen Schaltelement ausgestattet sind und bei dem die Inbetriebnahme
eines die Belegung der an eine Wählerstufe angeschlossenen Einrichtung durchführenden Schaltelements
durch Aktivierung des elektronischen Schaltelements der vorhergehenden Wählers tufe
eingeleitet, jedoch durch eine im Falle der Zuführung des Belegtpotentials dieser Einrichtung
erfolgende Aktivierung des elektronischen Schaltelements dieser Wählerstufe, die durch die Aktivierung
des elektronischen Schaltelements der vorhergehenden Wählerstufe bewirkt wird, unterbunden
wird, nach Patentanmeldung S 50135 VIIIa/21a3, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder
Wählerstufe dem die Belegung der angeschlossenen Einrichtung durchführenden Schaltelement
(A . . . N) ein durch die Aktivierung des elektronischen Schaltelements (Tl) der vorhergehenden
Stufe aktivierbares, elektronisches Schaltelement (TZ) vorgeschaltet ist und Mittel
(1761, Rl; Ub2, R8; C 3), die dessen Aktivierung
bei Aktivierung des elektronischen Schaltelements (T 1) der gleichen Wähler stufe unterdrücken, vorgesehen
sind.
2. Suchwähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als elektronische Schaltelemente der Wählerstufen Gasentladungsröhren (T 1, Ί'Z)
und als zur Belegung dienende Schaltelemente Relais (A . . . N) verwendet sind.
3. Suchwähler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als zur Weiterschaltung dienende
Röhren (T 1) solche mit niedriger und als zur Belegung dienende Röhren (T 2) solche mit hoher
Brennspannung mit gemeinsamer Betriebsspannungsquelle verwendet sind.
4. Suchwähler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Weiterschaltung dienenden.
Röhren (Tl) anodenseitig an den positiven Pol einer Quelle (Ub 1) hoher Betriebs Spannung
und die zur Belegung dienenden Röhren (T Z) anodenseitig an den positiven Pol einer Quelle
(Ub2) niedriger Betriebsspannung, deren negativer Pol mit dem der anderen Betriebsspannungsquelle
(UbV) zusammengesdhaltet ist, angeschlossen sind und sämtliche Röhren (Tl, T2) etwa, gleiche
Brennspannung haben.
5. Suchwäbler nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Wählerstufe die zur
Weiterschaltung und die zur Belegung dienende Röhre (Tl, T2) kathodenseitig über einen gemeinsamen
Widerstand an den negativen Pol der Betriebsspannungsquelle bzw. -quellen (Ub 1, UbZ)
geschaltet sind.
6. Suchwähler mach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß in jeder Wählerstufe zwischen die Anode der zur Weiterschaltung dienenden
Röhre (Tl) und den positiven Pol der Betriebsspannungsquelle (Ub 1) ein Widerstand mit parallel
geschaltetem Kondensator eingefügt ist.
7. Suchwähler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Wählerstufe jede der
beiden Röhren (Tl, TZ) über einen individuellen
kathodemseitigen Widerstand (Rl, R8) an den negativen Pol der Betriebsspannungsquellen (UbI,
UbZ) geschaltet ist und daß dabei der kathodenseitige Widerstand (Rl) der zur Weiter schaltung
dienenden Röhre (T 1) einen höheren Widerstandswert besitzt als der karhodenseitige Widerstand
(RS) der zur Belegung dienenden Röhre (T2) und
die Kathoden der beiden Röhren (Tl, T2) durch
einen Kondensator (C 3) Zusammengeschailtet sind.
8. Suchwähler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum kathodenseitigen
Widerstand (RS) der zur Belegung dienenden Röhre (T 2) ein Richtleiter (G 4) geschaltet ist.
9. Suchwähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder
Wählerstufe das die Belegung durchführende Relais (A . . . N) zwischen den positiven Pol der Betriebsspannungsquelle
(UbZ) und den zur Kathode der zur Weiterschaltung dienenden Röhre (T 1) führenden
Anschlußpunkt in den Hauptstromkreis der zur Belegung dienenden Röhre (T2) eingefügt ist.
10. Suchwähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Wählerstufe das die
Belegung durchführende Relais (A . . . N) zwischen den positiven Pol der Betriebsepannungsquelle
(UbZ) und die Anode der zur Belegung dienenden
Röhre (T2) eingefügt und ihm ein Richtleiter (G 5) parallel geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 910/145 3.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES51086A DE1026368B (de) | 1956-10-31 | 1956-10-31 | Elektronischer Suchwaehler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES51086A DE1026368B (de) | 1956-10-31 | 1956-10-31 | Elektronischer Suchwaehler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1026368B true DE1026368B (de) | 1958-03-20 |
Family
ID=7488088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES51086A Pending DE1026368B (de) | 1956-10-31 | 1956-10-31 | Elektronischer Suchwaehler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1026368B (de) |
-
1956
- 1956-10-31 DE DES51086A patent/DE1026368B/de active Pending
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