DE1026355B - Schaltungsanordnung bei einem Fernsehempfaenger zum Synchronisieren der Zeilenablenkschaltung - Google Patents
Schaltungsanordnung bei einem Fernsehempfaenger zum Synchronisieren der ZeilenablenkschaltungInfo
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
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- H04N5/126—Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising whereby the synchronisation signal indirectly commands a frequency generator
-
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung bei einem Fernsehempfänger zum Synchronisieren
der Zeilenablenkschaltung, wobei die Zeilensynchronisierimpulse und die differenzierten
Rücklaufimpulse der Zeilenablenkschaltung einer Phasenvergleichstufe zugeführt werden, deren Ausgangsspannung
die Frequenz der Zeilenablenkschaltung regelt, und wobei diese Zeilenablenkschaltung
einen Transformator enthält, mit dessen Primärwicklung die Ablenkspulen gekoppelt sind und an dessen
Sekundärwicklung eine Gleichrichtschaltung zur Erzeugung einer hohen Gleichspannung angeschlossen
ist; dabei ist die Streuinduktivität des Transformators so gewählt, daß sowohl am Anfang als auch am Ende
des Rücklaufs der die Streuinduktivität durchfließende Strom und der Differentialquotient dieses
Stromes Null sind.
Bei solchen bekannten Schaltungsanordnungen werden die differenzierten Rücklaufimpulse und nicht die
Rücklaufimpulse selbst oder die integrierten Rücklaufimpulse an die Phasenvergleichsstufe zurückgeleitet,
da bei Rücklauf impuls en mit einem nahezu sinusförmigen Spannungsverlauf nach Differenzierung
ein kosinusförmiger Spannungsverlauf eintritt, während außerhalb der Zeitspanne des Rücklaufs die
Spannung Null ist. Infolgedessen ist die Phasenvergleichsstufe weniger empfindlich für auftretende
Störungen, und die Regelempfindlichkeit kann gesteigert werden.
Weiter wird die Streuinduktivität des Transformators
der Zeilenablenkschaltung und die Gleichrichtschaltung auf angegebene Weise gewählt, um zu verhüten,
daß nach dem Rücklauf des Sägezahnstroms Störschwingungen im Ablenkkreis auftreten.
Es hat sich nun ergeben, daß bei der bekannten Kombination von Maßnahmen, also bei Verwendung
differenzierter Rücklaufimpulse, die von der auf vorerwähnte Weise bemessenen Ablenkschaltung abgeleitet
werden, Unregelmäßigkeiten bei der Synchronisierung der Ablenkschaltung entstehen können.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung verringert diesen Nachteil und ist dadurch gekennzeichnet,
daß die zu differenzierenden Rücklaufimpulse einem Teil der Primärwicklung in Reihe mit einer
dritten Wicklung entnommen werden, welche dritte Wicklung stärker mit der Sekundär- als mit der Primärwicklung
gekoppelt ist.
Der Schaltungsanordnung nach der Erfindung liegt die nachfolgende Erkenntnis zugrunde.
Wenn die Streuinduktivität des Transformators so gewählt ist, daß sowohl am Anfang als auch am Ende
des Rücklaufs der Strom durch die Streuinduktivität und dessen Differentialquotient Null sind, hat dies
tatsächlich zur Folge, daß keine Störschwingungen in Schaltungsanordnung
bei einem Fernsehempfänger
bei einem Fernsehempfänger
zum Synchronisieren
der Zeilenablenkschaltung
der Zeilenablenkschaltung
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 21. Januar 1956
Niederlande vom 21. Januar 1956
Peter Johannes Hubertus Janssen,
Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
dem Ablenkkreis auftreten während des Hinlaufes des Ablenkstromes, aber während des Rücklaufs treten
wohl Störschwingungen auf, die jedoch, gerade weil sie während des Rücklaufs auftreten, die Wiedergabe
des Fernsehbildes nicht störend beeinflussen. Bei näherer Untersuchung ergab es sich, daß diese Störschwingungen
praktisch gleich der dritten Harmonischen der Rücklaufschwingung waren und eine solche Phase hatten, daß während des Rücklaufs an
der Primärwicklung des Transformators keine sinusförmige Spannung, sondern eine Spannung auftritt,
die zwei Maxima und ein zwischen diesen liegendes Minimum hat. Nach Differenzierung dieser Spannung
entsteht keine kosinusförmige Spannung, sondern eine Spannung, die innerhalb der Rücklaufzeit
drei Nullpunkte aufweist.
Es ergibt sich, daß diese Störschwingung auch an der Sekundärwicklung auftritt, jedoch mit entgegengesetzter
Phase. Man kann somit diese unerwünschte dritte Harmonische dadurch unterdrücken, daß der
Rücklaufimpuls der Reihenschaltung eines Teiles der Primärwicklung und einer dritten Wicklung entnommen
wird, welche dritte Wicklung stärker mit der Sekundär- als mit der Primärwicklung gekoppelt ist,
da bei richtiger Wahl des Wickelsinnes beider in Reihe geschalteten Wicklungen die gewünschten
sinusförmigen Schwingungen sich gegenseitig unter-
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stützen und die dritten Harmonischen sich entgegenwirken. Bei richtiger Wahl des Verhältnisses der Anzahl
von Windungen werden die dritten Harmonischen sich gegenseitig nahezu aufheben. Dieses Verhältnis
wird weiter durch den Kopplungsgrad der dritten Wicklung mit der Sekundärwicklung bedingt.
Ein Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung
näher erläutert. Die Zeilenablenkschaltung enthält einen Sägezahnoszillator 1 zur Erzeugung einer Sägezahnspannung,
die auf bekannte Weise dem Steuergitter einer Röhre 2 zugeführt wird. Der Anodenkreis
dieser Röhre enthält die Primärwicklung 3 eines Transformators mit einem Kern 4. Die Zeilenablenkspulen
5 sind zwischen dem Punkt 6 und dem von der Röhre abgewendeten Ende 7 der Primärwicklung 3
angeschlossen. Das Ende 7 ist außerdem mit der ■ Sekundärwicklung 8 des Transformators verbunden,
deren anderes Ende mit der Anode des Gleichrichters 9 verbunden ist. Zwischen der Kathode dieser
Diodie und Erde ist ein Kondensator 10 eingeschaltet,
zu dem die Belastung, z. B. die nicht dargestellte Elektronenstrahlröhre des Empfängers, parallel gelegt
ist. Zwischen dem gemeinsamen Ende 7 der Wicklungen 3 und 8 und der Plusklemme der Anodenspeisequelle
11 ist ein Kondensator 12 vorgesehen. Der gemeinsame Punkt der Quelle 11 und des Kondensators
12 ist mit der Anode der Linearisierungsdiode 13 \rerbunden, deren Kathode an einen Punkt 14
der Primärwicklung 3 angeschlossen ist. Ein Punkt 15 der Primärwicklung 3 ist mit einem Ende einer
dritten Wicklung 16 des Transformators verbunden, deren anderes Ende am Eingangskreis eines Differenzierungsnetzwerkes
Hegt, das aus einem Kondensator 17 und einem Widerstand 18 besteht. Die am
Widerstand 18 auftretende Spannung wird einer Phasenvergleichsstufe 19 zugeführt, der bei 20 die
Synchronisierimpulse 21 zugeführt werden.
Zur richtigen Wirkung der Phasenvergleichsstufe soll über dem Widerstand 18 eine Spannung auftreten,
die während des Rücklaufs des Sägezahnablenkstrotnes nahezu kosinusförmig verläuft, was bei
22 angegeben ist. Die am Ausgang der Phasenvergleichsstufe auftretende Gleichspannung, deren Wert
von der Phasenbeziehung zwischen den Synchronisierimpulsen 21 und der kosinusförmigen Flanke der
Spannung 22. abhängt, wird zur Regelung der Frequenz der Ablenkschwingungen dem Sägezahnoszillator
1 zugeführt.
Die Wirkungsweise der Ablenkschaltung ist an sich bekannt. Vollständigkeitshalber sei bemerkt, daß
während des Hinlaufes der Sägezahnspannung am Steuergitter der Röhre 2 ein sägezahnförmiger Strom
durch die Primärwicklung 3 und durch die Ablenkspulen 5 fließt. Beim Sperren der Röhre 2 während
des Rückschlags nimmt die Spannung an der Anode der Röhre 2 und an der Anode der mit der Sekundärwicklung
8 gekoppelten Diode 9 zu, wobei der Kondensator 10 sich auflädt. Nach einer halben Periode
der Rücklaufschiwingung· wird die Diode 13 leitend, und der Kondensator 12 lädt sich mit der in der
Zeichnung angegebenen Polarität; die Wirkung (Spannung) der Batterie 11 im Anodenkreis der
Röhre 2 wird dadurch verstärkt.
Die Streuinduktivität zwischen den Wicklungen 3 und 8 ist derart gewählt, daß sowohl an dem Zeitpunkt
des Unterbrechens als auch an dem Zeitpunkt des Schließens des Anodenkreises der Röhre 2 der die
Induktivität durchfließende Strom und dessen Differentialquotient Null sind. Dies hat bekanntlich zur
Folge, daß während des Hinlaufes des Sägezahnstromes keine S tor schwingungen in den Ablenkspulen 5
auftreten. Wie vorstehend erwähnt wurde, tritt aber eine Störschwingung während des Rücklaufs auf, so
daß die Frequenzregelung der Schaltung beeinträchtigt wird, wenn die Eingangsspannung des Differenzierunigsnetzwerkes
17,18 nur einem Punkt, z. B. Punkt 15, der Primärwicklung 3 entnommen werden würde. Um
einen kosinusförmigen Verlauf der Spannung 22 während des Rücklaufs zu sichern, wird die Eingangsspannung für das Differenzierungsnetzwerk 17,18 dem
Teil 7,15 der Wicklung 3 in Reihe mit der dritten Wicklung 16 entnommen, wobei der Wickelsinn beider
Wicklungen derart gewählt ist, daß die sinusförmigen Grundwellen der Rücklaufspannungen in beiden
Wicklungen sich gegenseitig unterstützen. In diesem Fall wirkt die störende dritte Harmonische einer
Wicklung der in der anderen Wicklung entgegen. Die Wicklung 16 ist stärker mit der Sekundärwicklung 8
als mit der Primärwicklung 3 gekoppelt. Das Verhältnis der Anzahl von Windungen der Wicklungen 7,
15 und 16 soll derart gewählt werden, daß die dritten Harmonischen nahezu unterdrückt werden, wobei
dieses Verhältnis noch einigermaßen von der Lage der
Wicklung 16 auf dem Kern 4 abhängt. In der Praxis ergab sich, daß die Anzahl von Windungen der Wicklung
7,15 zwei- bis viermal größer war als die Anzahl von Windungen der Wicklung 16.
Claims (1)
- Patentanspruch.Schaltungsanordnung bei einem Fernsehempfänger zum Synchronisieren der Zeilenablenkschaltung, wobei die Zeilensynchronisierimpulse und die differenzierten Rücklaufimpulse der Zeilenablenkschaltung einer Phasenvergleichsstufe zugeführt werden, deren Ausgangsspannung die Frequenz der Zeilenablenkschaltung regelt und diese Zeilenablenkschaltung einen Transformator enthält, mit dessen Primärwicklung die Ablenkspulen gekoppelt sind und an dessen Sekundärwicklung eine Gleichrichtschaltung zum Erzeugen einer hohen Gleichspannung angeschlossen ist, und die Streuinduktivität des Transformators derart gewählt ist, daß sowohl am Anfang als auch am Ende des Rücklaufs der die Streuinduktivität durchfließende Strom und dessen Differentialquotient Null sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zu differenzierenden Rücklaufimpulse einer Reihenschaltung eines Teiles der Primärwicklung und einer dritten Wicklung -entnommen werden, welche dritte Wicklung stärker mit der Sekundär- als mit der Primärwicklung gekoppelt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 709 910/137 3.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL835585X | 1956-01-21 |
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| NL (2) | NL203838A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1240550B (de) * | 1963-04-02 | 1967-05-18 | Arco Societa Per L Ind Elettro | Zeilenablenktransformator fuer Fernsehgeraete |
| DE4318446A1 (de) * | 1992-06-18 | 1993-12-23 | Heidelberger Druckmasch Ag | Blasluftbeaufschlagte Wendestange zum Umlenken einer bedruckten Warenbahn |
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- 1957-01-18 DE DEN13198A patent/DE1026355B/de active Pending
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Also Published As
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| FR1185346A (fr) | 1959-07-31 |
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